VERMISSTENFALL SCARLETT S. (26), BAD LIPPSPRINGE / ST. BLASIEN, 2020

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Rimini
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Re: VERMISSTENFALL SCARLETT S. (26), BAD LIPPSPRINGE / ST. BLASIEN, 2020

Ungelesener Beitrag von Rimini »

Echolon, wenn Scarlett mittlerweile gefunden wurde und ihr Tod aufgrund eines Suizids eintrat, dann wäre zumindest die Vermisstenmeldung gelöscht worden.
Wobei bei vermissten Personen, die Selbstmord begingen, dann in der Zeitung meist so Formulierungen wie "ein Fremdverschulden konnte ausgeschlossen werden" auftauchen.

Echelon

Re: VERMISSTENFALL SCARLETT S. (26), BAD LIPPSPRINGE / ST. BLASIEN, 2020

Ungelesener Beitrag von Echelon »

@Rimini
Scarlett wurde aber noch nicht gefunden.
Und fast zeitgleich mit ihrem Verschwinden ist noch eine weitere Person bei Todtnau verschwunden, die erst vor nicht allzu langer Zeit gefunden wurde und scheinbar Suizid beging. Und gerade in den letzten Monaten häufen sich Meldungen junger Menschen, die scheinbar im Wald Suizid begingen.

Das mit dem Suizid ist nur eine Idee die mir kam als ich die Fotos sah. Und es würde eben auch einige der Ungereimtheiten erklären, auf die bis jetzt niemand eine glaubwürdige Antwort hat.

Gast

Re: VERMISSTENFALL SCARLETT S. (26), BAD LIPPSPRINGE / ST. BLASIEN, 2020

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Falls es wen interessiert oder vielleicht tröstet:

Howard Carpendale - Laura Jane

Eigentlich ein total tragisches Liebeslied, aber sinnlos - da verrannt in Illusionen.

Hinter dem Fenster von Claudia Jung geht auch in diese Richtung.

Gast

Re: VERMISSTENFALL SCARLETT S. (26), BAD LIPPSPRINGE / ST. BLASIEN, 2020

Ungelesener Beitrag von Gast »

"Falls es wen interessiert oder vielleicht tröstet:

Howard Carpendale - Laura Jane

Eigentlich ein total tragisches Liebeslied, aber sinnlos - da verrannt in Illusionen.

Hinter dem Fenster von Claudia Jung geht auch in diese Richtung."


Was soll uns das bitte sagen? Und wen soll es warum trösten? Sorry, ich sehe da null Zusammenhang. Ausgedachte, schnulzige Liedtexte und eine verschwundene junge Frau, deren Angehörige sich große Sorgen machen. Kopfschüttel....

Gast

Re: VERMISSTENFALL SCARLETT S. (26), BAD LIPPSPRINGE / ST. BLASIEN, 2020

Ungelesener Beitrag von Gast »

Es gibt da ja sogenannte "Gebets-Kreise" um wichtige Anliegen "Gott" vorzutragen - um diesen Nachdruck zu verleihen.
Hahaha - in der Hoffnung dass dann ganz besonders schnell irgendwelche "Wunder" oder Spezial-Hilfen geschehen würden.

Ich schlage vor, dass "Verfluchungs-Kreise" gebildet werden, um das Schicksal für gewisse Sauereien eiskalt zu bestrafen!
Tausende Menschen verfluchen jeden Freitag von 13h bis 13h13 das Schicksal, weil es den Eltern von Scarlett sowas angetan hat!

Viele junge Männer würden sich nach einer süßen Freundin sehnen wie Scarlett eine gewesen wäre oder werden hätte können.
Aber NEIN !!! Das Schicksal muss ja alles zerstören und Leid ohne Ende bringen !!!

Man könnte natürlich auch bei der Realität anfangen und die "wahren" Schuldigen suchen, finden und vernichten:
Z.B. Corona-Politiker und deren widerliche Handlanger - die nur alle schädigen und auf jegliche Kollateral-Schäden sch**ssen !!!
Das Militär hat dabei auch ganz speziell seine dreckigen Finger mit im Spiel - diese "Kaste" der Söldner, Killer und Land-Räuber!
Aber es hat auch seine Vorteile: Dank Corona-Maßnahmen wurde das ganze betrügerische Showbiz-Lügenpack so richtig zerstört. :D
Da wird jetzt nicht mehr mit der mediengeilen Polit-Prominenz zusammen auf "VIP"-Parties abgefeiert und nach Ibiza zur Jacht gejettet.
Diese korrupten, Lügen verbreitenden und käuflichen TV-Macher mit ihren scheusslichen Konsumgier-Werbe-Partnern und ihren
charakterlich völlig verkommenen, psychisch entarteten "Stars" als Zugpferde können auch einpacken! Der Teufel soll sie holen!

Das hatte jetzt übr. nichts mit dieser Hochzeits-Kleider-"Reality"-Doku zu tun sondern stellt die allgemeine Lage dar.
Ich fand die Mutter von Scarlett sogar richtig herzlich, was man von den meisten Leuten absolut nicht behaupten kann.
Scarlett war evtl. einfach nur VIEL zu gut für diese völlig verdorbene & pervertierte Fressen und Gefressen Werden-Welt.

Gast

Re: VERMISSTENFALL SCARLETT S. (26), BAD LIPPSPRINGE / ST. BLASIEN, 2020

Ungelesener Beitrag von Gast »

Das wird ja von Woche zu Woche immer aussichtsloser und grausamer - und an sowas gewöhnt man sich doch nie !!!

Als Eltern müsste man sich eigentlich umbringen - als eiskalte Rache am Schicksal weil man es sich nicht bieten lässt, so gemein und unschuldig als Opfer und fast schon wie amputiert enden bzw. bis zum Tode weitermachen zu sollen. Ja, "Götter" haben für mich generell null Existenz-Berechtigung und ich verfluche teilweise auch das Schicksal oder "Karma" höchst-persönlich - schon seit vielen Jahren! Und oh Wunder - ich lebe noch! Hah! Und zwar gar nicht mal so schlecht - wenn ich das mit meinen früheren, beinahe zum eigenen Tod geführt habenden Horror-Zeiten vergleiche.

Man könnte natürlich auch ein Kind oder sogar zwei Kinder adoptieren um den Verlust wieder auszugleichen. Aus Neu Delhi oder Bangladesh zum Beispiel. Dann hat man auch eine gute Ablenkung und eine erfreuliche überlebens-technische Aufgabe. Man lebt ja nicht nur für sich selbst sondern will etwas Bleibendes schaffen, und daher oft auch "Nachwuchs" in ein gut gelingendes Leben hinein bringen.

Man könnte natürlich auch einfach Scarlett als "schwarzes Schaf" betrachten das sowieso nur Ärger gemacht hatte oder weiterhin gemacht hätte und das einem bitte schlichtweg nicht länger zur Last fallen möge - auch nicht emotional oder gedanklich. Eiskalt und herzlos aber: Such- bzw. Wiederfinden-Problem gelöst!

Leider kann man nicht immer herausfinden warum einem das Schicksal genau das antut was es einem antut. Schuldig ist man dabei im Grunde NIE, denn das Jetzt reitet immer auf einem Berg aus Ursachen der Vergangenheit - auch schon zu Kleinkind-Zeiten.

Wer den wahren absoluten eigenen freien Willen haben möchte müsste die totale Macht über die komplette Vergangenheit haben - sonst wird das nichts. Und selbst dann hat man als Mensch noch längst nicht sämtliche Macht über alles Wirken des Universums. Menschen wollen vor den Anderen nicht als Versager dastehen und das kann sie in die selbst-schädigendsten Zustände hinein treiben. Da hilft nur auf jeden Stolz zu pfeifen und das zu tun, was für einen selbst am Heilsamsten ist. Und wenn man einmal vom Schicksal so dermaßen tief in die ***** hineingedrückt wurde dann verliert man sowieso jegliches weitere Vertrauen oder "Ur-Vertrauen" in diese Welt. Dadurch kann man seine bisherigen Werte auch komplett knicken. Das Schicksal oder irgenwelche Götter werden den "Teufel" tun um Scarlett wieder auftauchen oder lebendig werden zu lassen, das steht zu 99,9% jetzt schon fest. Vielleicht liegt es daran dass es die Menschheit mit ihrer Lust- und Lebensgier einfach völlig übertreibt und deshalb passieren all diese schrecklichen Dinge mittlerweile bzw. seit dem Jahr 2020, vielleicht hat das alles aber auch einen konstruktiven Erneuerungs-Wert und Genialitäts-Impuls in sich, der zu zukünftigen Verbesserungen führt, die man sich heute noch gar nicht vorstellen kann. Das Leben will und muss sich generell immer irgendwie aus sich selbst heraus erneuern. Das Lust-Prinzip ist dabei nur ein Energie-Faktor der die Welt am sich Weiterdrehen hält.

Ich persönlich würde ja mal jede Menge (soviel man verträgt) Raki, Mastika, Jägermeister und sonstiges "Long-Drinks" (also gut verdünnt) nehmen, damit wenigstens gefühlt die Gedanken auf einer genügend lebenswerten Ebene bleiben. Und wenn man sich nicht selbst vergessen kann, vergisst man nie was einem die Welt bereits alles angetan hat. Man kann durch Lust schon sehr viel Leid ausblenden - das ist ein altes Grundprinzip des Überlebens. Und "Vater" Natur selbst will ja eigentlich dass man sich nicht umbringt - egal wegen was - weil das Überleben längerfristige Pläne hat. Wenn man schonmal lebendig ist kann man sich auch daran gewöhnen und das Ganze wertschätzen - ohne "Anima" wäre das Universum wie in Eis erstarrt. Und wenn Leben irgendwo wegbricht dann kann man davon ausgehen dass anderes Leben seinen Platz einnimmt. Ob ich die Eltern von Scarlett durch das alles irgendwie erreichen oder trösten kann ist mir unklar aber wenigstens habe ich es versucht. Sollten sie den üblichen oder normalen "Weg" gehen kann das wie bei vielen ähnlich gelagerten Fällen zu ihrem totalen psychischen Aus führen.

Gast

Re: VERMISSTENFALL SCARLETT S. (26), BAD LIPPSPRINGE / ST. BLASIEN, 2020

Ungelesener Beitrag von Gast »

Solche philosophischen Beiträge wie oben sollten in einer extra Diskussion über LANGZEITVERMISSTE erscheinen.

Gast

Re: VERMISSTENFALL SCARLETT S. (26), BAD LIPPSPRINGE / ST. BLASIEN, 2020

Ungelesener Beitrag von Gast »

War schon echt schrecklich mitanzusehen, wie es den Eltern von Tanja Gräff nach einigen Jahren ging.
Aber sie konnten es wohl trotz aller vorhandenen bzw. erdenklichen Hilfe rein gar nicht verhindern.
Sie hätten ihrem Leben eine neue erfreuliche Perspektive geben müssen aber schafften es nicht.


Seltsame Zufälle kreuzen immer wieder meinen Lebensweg:
- In der Nähe von Ahrweiler (aktuelles Flut-Gebiet) gibt es auch einen Ort namens Wehr.
- Im PS4 Game: Scarlett Mysteries Cursed Child (2019) sucht Scarlett ihren verschwundenen Vater.
- Es gab eine Bernstein-Handels-Verbindung der Teutonen aus Dänemark zum Schwarzwald vor 2000 Jahren.


Das ist sicher mit relativ hohen Kosten verbunden, aber die höchste Chance überhaupt noch was zu finden,
wäre wohl wenn jemand wie bei einer Tau-Bergung an einem Stahlseil unter einem sehr langsam fliegenden
Hubschrauber hängt - gerade mal 5 Meter über den Baumspitzen. Und dann wird dieses Tal ein paar Mal hin
und her abgeflogen, ganz langsam mit 20 kmh. Kann man sich ja ausrechnen, was eine Stunde Heli kostet.

Das müsste aber über Spenden geregelt werden damit es nicht zu belastenden finanziellen Verlusten kommt,
die womöglich auch gar kein Ergebnis bringen. Ich erwähne diese Such-Möglichkeit nur deshalb, weil es hier
in diesem Forum darum geht, wie man jemanden evtl. trotz allem doch noch finden könnte. im Pechsfall wird
Scarlett auch erst nach 15 Jahren per Zufall gefunden. Persönlich würde ich dem Schicksal nicht auch noch in
die Hände spielen indem man nach dessen Pfeife tanzt und sich per frustrierenden Such-Aktionen aufreibt.
Aber das muss jeder selbst entscheiden oder erst seine eigenen, subjektiv wertvollen Erfahrungen machen.

Gast

Re: VERMISSTENFALL SCARLETT S. (26), BAD LIPPSPRINGE / ST. BLASIEN, 2020

Ungelesener Beitrag von Gast »

Rein vom Spruch "you lose a little bit, you win a little bit" her, kann ein sehr großer Verlust auch einen sehr großen Gewinn mit sich bringen!
Viele haben auch ein sehr hohes Lebensfreude-Niveau sodass es extreme Verluste braucht, bis sie überhaupt erst richtig zu leiden beginnen.



Es bringen sich 99,9% aller Menschen nicht um und 30% davon geht es sowas von blendend, dass sie schon begeistert und voller Tatendrang in der Früh aus dem Bett hüpfen. Man frage die Natur bzw. die Tier- und Pflanzenwelt, um welchen Preis es denn der Menschheit so dermaßen gut geht, dass sie sich trotz Corona schon wieder um 150 Millionen in einem Jahr vermehren konnte! Aus Sicht der Tierwelt ist sowieso nur ein toter Mensch ein guter Mensch, nach all den Scheusslichkeiten welche ihr angetan wurden und immer weiter angetan werden. Diese schändlichen Beton-Landschaften überall, diese riesigen entwaldeten Flächen des Grauens weltweit.


Um Scarlett zu finden könnte man es übrigens notfalls auch bei Voodoo-Priestern auf Haiti oder in New Orleans versuchen - die können angeblich sogar wen zu Tode verfluchen. Oder bei Schamanen in Sibirien - die plaudern ja alle recht gern mit höheren Mächten wenn sie in Trance bzw. "high" sind.

Aber ich denke es ist wirklich besser und emotional gesünder, Gras über die ganze Sache wachsen zu lassen, denn manche Dinge will man weder wissen noch finden. Man will auch nicht ständig seine eigenen Gedärme per geöffneter Bauchdecke sehen müssen - davon bekommt man nur Albträume. Die Psyche ist aus gutem Grund eine Meisterin der Verdrängung. Wer im Schwarzwald sucht, sucht nach einer Leiche bzw. nach einem Skelett und nach nichts anderem mehr! Und an anderen Orten sieht es nicht viel besser aus - entweder Scarlett meldet sich oder sie ist höchstwahrscheinlich tot.



Bzgl. Suizid müsste ein Profiler eingeschaltet werden, welcher alle noch vorhandenen psychologischen Hinweise auswertet. War Scarlett depressiv? Hatte sie am letzten Tag ihrer Wanderung spontan eine massive Abneigung davor bekommen, wieder in ihr ätzendes "Gefängnis" zurück zu müssen? Manches ist auch privat und wird sicher niemals in der Öffentlichkeit breitgetreten werden. Menschen haben ihren Stolz und wollen nach aussen hin ihr Gesicht wahren bzw. gesellschaftlich akzeptiert werden, indem sie diverse soziale Spielregeln einhalten. Dadurch wird auch schnell mal was unter den Teppich gekehrt was den sozialen Rahmen oder das eigene Image beeinträchtigen könnte. Man will auch gar nicht vor der Öffentlichkeit als fragwürdig dastehen weil sich das eigene Kind umgebracht hatte, das sind alles nach wie vor Tabu-Themen. Ich schätze Scarlett als eine Sinn-Suchende ein, welche als junge Frau erst noch ihren wahren Platz im Leben finden wollte. Durch die Corona-Maßnahmen inkl. Reise-Probleme wurden ihre Planungen empfindlichst gestört und sie wurde wieder in jene Lebens-Phase zurückgeworfen, welcher sie sich längst entkommen geglaubt hatte. Das Problem bei einem geplanten Suizid im tiefen Wald ist, dass sie sich extra einen Ort gesucht haben könnte, wo sie NIE gefunden wird. Zum Beispiel 500 Meter vom Pfad entfernt in einer kleinen von Bäumen verdeckten Mulde, den Rucksack vielleicht sogar unter Ästen versteckt.



Unter solchen psychologischen Bedingungen wäre es schon auch möglich, dass Scarlett geflüchtet ist - oder dass auf ihrer Flucht etwas gewaltig schief gelaufen ist. Vom Charakter her hätte sie aber sicher nicht alle so lange in der totalen Ungewissheit gelassen.

Ein wichtiger Tip: Man kann im Leben fast alles schaffen, indem man einfach das Ziel in kleine Schritte unterteilt und diese dann jeden Tag konsequent geht und für sich als kleine Erfolge verbucht. Auf diese Weise kann man auch Tag für Tag einen Verlust immer mehr überwinden!
Als Mantra kann man sich sagen: "Mir geht es von Tag zu Tag besser weil ich mich Schritt für Schritt an allem wieder viel mehr erfreuen kann."



Ausserdem ist der Sinn des Lebens sowieso nur, begeistert dem eigenen Tod entgegenzuspazieren - die Betonung liegt auf begeistert! Wer das nicht gebacken kriegt kann sich auch gleich umbringen, denn Mutter Natur will gar keine Leidenden die leidende Kinder in diese Welt setzen. Das Überleben an sich muss schon auf einer gewissen Motivations-Ebene ablaufen damit es einen Sinn macht. Sonst ist es auch gar kein Überleben-Wollen mehr sondern ein Dahinvegetieren bzw. ein Warten, bis der ganze Spuk endlich vorbei ist.

Und man kann nicht alles haben, retten oder alles und jeden vor allem Unheil dieser Welt bewahren! Soviele Frauen verlieren ihre Kinder schon bei der Geburt und müssen auch damit klarkommen - vor 500 Jahren war die Kindersterblichkeit auch noch extrem hoch. Der Tod gehört zum Leben und instinktiv hat ihn jedes Lebewesen auch bereits akzeptiert. Eros und Thanatos. Alte Menschen haben teils sogar "Lust auf den Tod" weil sie eh schon alles an Leben durchhaben was möglich oder lebenswert genug war. Die sind mehr als satt was ihre eigene Lebendigkeit betrifft.



Wenn man um jeden Preis Scarlett vom "Schicksal" zurückhaben möchte und diesen Verlust auf gar keinen Fall akzeptieren will, dann muss man sich eigentlich gegen alle Kräfte des Universums stellen - bis hin zum eigenen Suizid aus Rache gegenüber den Göttern, die sowas zugelassen haben. Dann wird der eigene Tod zum Hohn- und Spott-Gesang auf diese lächerliche und wertlose Welt, welche es nicht verdient hat, dass man sich ihren Sch**ss noch länger mitansieht oder bieten lässt! Suizid ist nicht umsonst im Christentum eine Sünde - er untergräbt: "Gottes fantastische Vorsehung".

Diesen Kampf gegen das Schicksal hatten schon die alten Griechen in ihren Götter-Mythologien beschrieben. Die Häretiker und Satanisten haben ihn als "Kampf gegen Gott" fortgesetzt, die Atheisten haben sich das Schicksal höchstpersönlich vorgeknöpft. Der Mensch wollte sich schon immer von den Mächten der Natur emanzipieren bzw. sich nicht mehr von ihnen beherrschen oder knechten lassen. Selbst die Sterblichkeit wurde durch Wahnvorstellungen zu einem harmlosen Übergang in den Himmel gemacht. Wunschdenken und geistige Konstrukte machen vieles möglich ....



Normalerweise hat da jetzt ein Spezial-Kommando zu jedem einzelnen Hellseher dieser Welt zu gehen und sollte dieser bzw. diese "Hexe" nicht genau wissen was mit Scarlett passiert ist, wird er bzw. sie sofort mitgenommen und eingesperrt. Dann hat der Aberglaubens-Spuk endlich ein Ende. Bei geschätzten 100.000 dieser Exemplare sollten ja massenweise Treffer dabei sein, nicht? Oder steht der Fundort von Scarlett etwa gar bereits in den Sternen geschrieben? Leider haben Kriminelle nicht das geringste Interesse, diesen ganzen kriminellen Abschaum in ihren Ländern zu verurteilen bzw. zu vertilgen. Sieht so ein Kaffee-Satz-Muster nicht fast wie eine Landkarte aus? Einfach mal die indisch aussehende Dame aus Südost-Europa fragen.

Ich glaube das eigentliche Thema ist auch gar nicht mehr, wo Scarlett tot oder lebendig gefunden werden könnte, sondern wie es überhaupt zu ihrem Verschwinden kommen konnte! Man will als Mensch den Ursachen auf den Grund gehen - und speziell jenen Ursachen, welche großes Leid über einen gebracht hatten. Und das Frustrierende ist, dass diese Frage wohl nie mehr beantwortet werden wird, sofern Scarlett nicht wieder lebend auftaucht.



Die Suche nach dem Glück sieht jedenfalls anders aus. Nach Scarlett zu suchen ist eher so, als ob man nach der eigenen Unsterblichkeit suchen würde.
Mit anderen Worten: Misserfolg vorprogrammiert. Aber man kann auch (mit der richtigen Einstellung) versuchen, einen flotten Tanz mit Miss-Fortune aufs Parkett zu legen.

C'est La Vie ...

Ticino
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Re: VERMISSTENFALL SCARLETT S. (26), BAD LIPPSPRINGE / ST. BLASIEN, 2020

Ungelesener Beitrag von Ticino »

Gast hat geschrieben:
Sonntag, 18. Juli 2021, 18:29:05
Wer im Schwarzwald sucht, sucht nach einer Leiche bzw. nach einem Skelett und nach nichts anderem mehr! Und an anderen Orten sieht es nicht viel besser aus - entweder Scarlett meldet sich oder sie ist höchstwahrscheinlich tot.

Ich drücke mich jetzt mal weniger philosophisch aus als sie. Natürlich ist wohl jedem klar, dass man nach 10 Monaten keinen unversehrten Körper mehr finden wird, keine Scarlett, wie sie jeder von Fotos her kennt. Wenn überhaupt, wird man allenfalls noch Knochenreste finden. Und die sind in freier Natur noch viel schwerer auszumachen, als ein Körper, der noch nicht lange liegt. Dazu kommt dann noch, ob man bei einem Fundort eindeutig einen Unfall annehmen kann. Läge sie in der Nähe einer potenziellen Absturzstelle, o.k., dann kann man wohl von einem Unfall ausgehen, auch und insofern man das an den Überresten überhaupt noch irgendwie feststellen könnte. Ist sie jedoch einem Verbrechen zum Opfer gefallen und ein Täter hat sie vergraben, verscharrt o.ä., ist ein Auffinden ohne jeglichen Anhaltspunkt schier unmöglich. Und selbst wenn man sie irgendwann finden würde, dann geht es ja erst richtig los, dann hat man noch lange keinen Täter. Und dann?


Bzgl. Suizid müsste ein Profiler eingeschaltet werden, welcher alle noch vorhandenen psychologischen Hinweise auswertet. War Scarlett depressiv? Hatte sie am letzten Tag ihrer Wanderung spontan eine massive Abneigung davor bekommen, wieder in ihr ätzendes "Gefängnis" zurück zu müssen? Manches ist auch privat und wird sicher niemals in der Öffentlichkeit breitgetreten werden. Menschen haben ihren Stolz und wollen nach aussen hin ihr Gesicht wahren bzw. gesellschaftlich akzeptiert werden, indem sie diverse soziale Spielregeln einhalten. Dadurch wird auch schnell mal was unter den Teppich gekehrt was den sozialen Rahmen oder das eigene Image beeinträchtigen könnte. Man will auch gar nicht vor der Öffentlichkeit als fragwürdig dastehen weil sich das eigene Kind umgebracht hatte, das sind alles nach wie vor Tabu-Themen. Ich schätze Scarlett als eine Sinn-Suchende ein, welche als junge Frau erst noch ihren wahren Platz im Leben finden wollte. Durch die Corona-Maßnahmen inkl. Reise-Probleme wurden ihre Planungen empfindlichst gestört und sie wurde wieder in jene Lebens-Phase zurückgeworfen, welcher sie sich längst entkommen geglaubt hatte. Das Problem bei einem geplanten Suizid im tiefen Wald ist, dass sie sich extra einen Ort gesucht haben könnte, wo sie NIE gefunden wird. Zum Beispiel 500 Meter vom Pfad entfernt in einer kleinen von Bäumen verdeckten Mulde, den Rucksack vielleicht sogar unter Ästen versteckt.

Suizid kann man letztendlich nicht ausschliessen; dazu braucht man aber nicht erst in den Schwarzwald zu fahren, dort zig-Kilometer zu wandern und auf den letzten Kilometern fasst man dann den Entschluß: "ich bringe mich jetzt um". Ne, schwer nachvollziehbar.

Ich glaube das eigentliche Thema ist auch gar nicht mehr, wo Scarlett tot oder lebendig gefunden werden könnte, sondern wie es überhaupt zu ihrem Verschwinden kommen konnte! Man will als Mensch den Ursachen auf den Grund gehen - und speziell jenen Ursachen, welche großes Leid über einen gebracht hatten. Und das Frustrierende ist, dass diese Frage wohl nie mehr beantwortet werden wird, sofern Scarlett nicht wieder lebend auftaucht.

Dem ist wohl so. Der Mensch will begreifen, Gewissheit haben. Mensch kann damit schlecht umgehen, nicht zu wissen. Diese Akzeptanz des "Schicksals" besitzen wohl nur sehr gläubige Menschen. Der große Rest, der das nicht kann und wissen und begreifen will, was an diesem 10.09.2020 in Todtmoos passiert ist, der wird auch noch die nächsten Jahre weitersuchen, das eigene Leben zusehends aus den Augen verlieren und nur noch auf die vermißte Scarlett S. fixiert sein.




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Re: VERMISSTENFALL SCARLETT S. (26), BAD LIPPSPRINGE / ST. BLASIEN, 2020

Ungelesener Beitrag von Hbs900 »

Wenn ich zb. Sehe, wie hoch pflanzen, gewaechse im wald seit mai gewachsen sind.... Besteht meiner meinung nach im Sommer keine moeglichkeit ueberreste von ihr zu finden.
Meine persoenliche meinung
Sie hat den gruenen punkt bekommen.
Was das heisst.
Waldgr.. Hergest. Durch einen m.
Wer so einsam im wald wandern geht, noch mit zeltschlafplatz... Muss doch eigentlich als frau damit rechnen...
Das man nicht nur liebe maenner trifft.
Obwohl in diesem fall...
Meiner meinung nah.. Kein sl mann der taeter war.
Es gibt gegenden... Wo die sich nicht zu hause fuehlen.

Essen u. Berlin... Da ist deren heimat zb.

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Re: VERMISSTENFALL SCARLETT S. (26), BAD LIPPSPRINGE / ST. BLASIEN, 2020

Ungelesener Beitrag von Ticino »

Hbs900 hat geschrieben:
Montag, 19. Juli 2021, 19:45:57

Sie hat den gruenen punkt bekommen.
Was das heisst.
Waldgr.. Hergest. Durch einen m.
Wer so einsam im wald wandern geht, noch mit zeltschlafplatz... Muss doch eigentlich als frau damit rechnen...
Das man nicht nur liebe maenner trifft.
Obwohl in diesem fall...
Meiner meinung nah.. Kein sl mann der taeter war.
Es gibt gegenden... Wo die sich nicht zu hause fuehlen.

Essen u. Berlin... Da ist deren heimat zb.
Ääähm, was ist "Grüner Punkt", "Waldgr.", "Hergest.", "m.", "sl mann", wer fühlt sich wo nicht zu hause, wessen Heimat ist Essen und Berlin?

Gast

Re: VERMISSTENFALL SCARLETT S. (26), BAD LIPPSPRINGE / ST. BLASIEN, 2020

Ungelesener Beitrag von Gast »

Hbs900 schreibt manchmal kryptisch um Geld zu sparen und die eifrigen Forenuser können das entziffern.
Seine Einlassungen haben jetzt aber aktuell keine Bedeutung für die Aufklärung des Falles

Ticino
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Re: VERMISSTENFALL SCARLETT S. (26), BAD LIPPSPRINGE / ST. BLASIEN, 2020

Ungelesener Beitrag von Ticino »

Gast hat geschrieben:
Dienstag, 20. Juli 2021, 10:21:51
Hbs900 schreibt manchmal kryptisch um Geld zu sparen und die eifrigen Forenuser können das entziffern.
Na, ich kanns nicht entziffern, Sudoku liegt mir nicht. Von daher wäre eine klare Ausdrucksweise schon eine feine Sache. :roll:

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Re: VERMISSTENFALL SCARLETT S. (26), BAD LIPPSPRINGE / ST. BLASIEN, 2020

Ungelesener Beitrag von Widasedumi »

@Ticino

Zur Entzifferung von Hbs900 ein paar Hinweise.
- Hbs900 kürzt Wörter aus verschiedenen Gründen mit einem Punkt ab. Deshalb hat das folgende Wort einen Großbuchstaben, auch wenn es nur eine Konjunktion, ein Adjektiv, Personalpronomen etc. ist. Vielleicht schreibt Hbs900 auf einem Handy. Das ist mühsam. Und ich kann verstehen, dass er deshalb manches abkürzt. Und das Handy wird auch die Ursache sein, weshalb er Nomen klein schreibt. Sonst müsste er ständig die Taste für Groß- und Kleinschreibung zusätzlich bemühen. Hbs900 will verstanden werden, nicht jedoch der perfekte Rechtschreibkönig sein.

- Die nächste Hbs900-Besonderheit sind Abkürzungen, um Rügen von den Wächtern der political correctness möglichst zu vermeiden. So steht die Abkürzung sl für Südländer. Der Südländer ist meines Wissens ein erlaubter Begriff. Die Abkürzung dürfte in der Vereinfachung aufgrund der Handytastatur begründet sein.

- Dann gibt es noch Abkürzungen, die man sich aus dem Zusammenhang erschließen muss. In vorliegendem Beitrag von Hbs900 würde ich das Waldgr. als Waldgrab erschließen. Dieses Waldgrab wurde durch einen m. hergest. - Die Erschließung liegt auf der Hand, weil der Text auch die Gattung "maenner" enthält.

Und nun wissen wir auch, was gemeint ist mit "den gruenen punkt bekommen", eben dieses traurige Schicksal eines Waldgrabes.

Disclaimer:
Ich beanspruche nicht, dass ich richtig erschlossen habe. Es ist nur eine Vermutung. Die Idee von Hbs900 ist nämlich so traurig, dass er vermutlich gar nicht so genau verstanden werden wollte. Ich hoffe, dass Hbs900 mit seiner Idee falsch liegt. Es muss nicht immer das Schlimmste sein.

Meine Beiträge sind meine subjektive Meinung.
Ich bemühe mich um Wahrhaftigkeit, kann aber irren.

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Re: VERMISSTENFALL SCARLETT S. (26), BAD LIPPSPRINGE / ST. BLASIEN, 2020

Ungelesener Beitrag von Hbs900 »

Danke w.
Ich schreibe fast immer mit meinem tablett richtige anghaengte tastatur.
Ich bin irgenwie mal auf die srite politikversagen kriminalfaelle hingewiesen worden.
Wenn mann da mal 2,3x die woche reinschaut, sieht man was fuer schreckliche erlebnisse meistens frauen in deutschland erleben durften...oder bereits dadurch jetzt nicht mehr auf erden sind.

Das soviel passiert, aber auch wirklich fuer uns normalbuerger unfassbare dinge... Das hatte ich zuvor eigentlich nicht gewusst.
Xy oder die tageszeitungen bieten nur relativ wenige faelle

Haeufig sind es sl maenner.... Suedlaender. Die die taten ausfuehren.
Das soll der grossen masse aber nicht bekannt werden.

Angenommen scarlet lernte eine bekanntschaft im urlaubsort kennen..
Das sie nicht gesehen wurde beim wandern, koennte daranliegen dassieeinen grossteil der streckemit einem mann wanderte. Daher wurde sie nicht auf der tour von anderen als die scarlet gesehen.
Wenn es zu ihrer ermordung kam... Wolltesie sicherlich im gegensatz zu der ermordetencindy aus oberhausen keinen
Sex miteinem neuen bekannten haben.
Zb. Auch... Weil sie durch die langen anstrengenden wanderungen nicht frisch geduscht war.
Wald rucksack maennern ist das egal... Frauen...nicht unbedingt.
Ich gebe aber zu, wenn soetwas passiert waere... Musste er ihre leiche irgendwie zwischenlagern.... Und werkzeuge fuer erde...besorgen..vielleicht noch eine saege.
Auch nicht jedermanns geschmack.

Auf jeden fall duerfte er sie nicht irgendwo runter geschubst haben... Wo sie nie gefunden wurde.
Denn darauf haette er nicht achten koennen... U. Schleifrn konnte er sie auch nicht lange.

Wenn sie aus versehen gestuerzt waere u. Gefallen waere... Haette man sie doch als paket irgendwo sehen muessen... Weil sie adurch ihr wanderzubehoer als grosses volumenpaket abgestuerzt waere.

Realer stelle ich mir vor, das sie eine maennliche person begleiten wollte, der sie zum start in seine wohnung oder haus oder zu einer huette bestellte.
Da koennte es zum streit gekommen sein.... Weil er sich sicher war... Wenn sie bei ihm aufschlaegt... Das sie voe beginn der wanderung nichts gegen gemeinsamen sex hatte.
Ich denke eben real.
Schlimm waere es gewesen, wenn der mann bevor sie eintraf sich noch ein paar enzian ueber den knorpel geschuettet haette.
Scheiss alkohol veraendert auch liebe maenner.
Darum trinke ich keine brennmittel
Ich gehe aber davon aus, das der taeter kein sued l. War....
Die boesen onkels unter denen zieht es nicht in die wald natur.... Sondern in die vergnuegungsviertel der innenstaedte.
Das wollte ich mit essen, berlin etc aussagen.
W. Hatte das gut verstanden.

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Re: VERMISSTENFALL SCARLETT S. (26), BAD LIPPSPRINGE / ST. BLASIEN, 2020

Ungelesener Beitrag von Hbs900 »

Ohne richtige angehaengte tastatur... Fehle

Ticino
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Re: VERMISSTENFALL SCARLETT S. (26), BAD LIPPSPRINGE / ST. BLASIEN, 2020

Ungelesener Beitrag von Ticino »

Ich glaube, jetzt habe ich es verstanden. ;)

Gast

Re: VERMISSTENFALL SCARLETT S. (26), BAD LIPPSPRINGE / ST. BLASIEN, 2020

Ungelesener Beitrag von Gast »

Ich denke den Eltern ist jetzt erstmal nur geholfen wenn sie sich in Illusionen (bzw. eigenen subjektiven Wahr- und Wirklichkeiten) flüchten bzw. retten!
Wunsch-Träume können auch super motivierend wirken, selbst wenn es nie zu deren Realisierung kommt!

"Hurra, in einem Jahr wandere ich aus, dann habe ich alle Sorgen los, dann werde ich nur noch Happy sein!"
Das motiviert dann gleich sehr schön für das aktuelle Leben, auch wenn es nie zu dieser Auswanderung kommt.
Da muss die eigene Psyche einfach mal ein bisschen ver*rscht werden, damit sie bei Laune und Vorfreude bleibt.

Wenn man stark davon ausgeht dass Scarlett tot und wenn man religiös genug verblendet ist, könnte man sich auch auf den direkten Weg eines Wiedersehens im Jenseits begeben. Das eigene Leben auf Erden ist evtl. durch bestimmte Verluste sowieso nicht mehr viel wert. Ich warne aber davor:

Da ist gar nichts im Jenseits weil es das nicht gibt - biologisch völlig unmöglich - Geister und Seelen bla bla bla - das ist alles nur ein Wunschdenken!

Und jene welche dieses Wunschdenken erlauben oder gar fördern sind kriminell, weil viele Menschen dadurch in den Wahnsinn oder verfrühten Tod getrieben werden.

Abgesehen davon sind viele Eltern auch selbst schuld, indem sie ihre Kinder in eine solch' "schwierige" und leid-verseuchte Welt hineinwerfen! Für viele Kinder ist das Leben eine Hölle und die Eltern sind schuld daran, denn die konnten vorher schon wissen, dass das alles kein Paradies für ihre Kinder werden wird! Man muss sich wundern, dass nur so wenige Eltern von ihren Kindern per Mord bestraft werden. Suizid, Kontakt abbrechen oder sich von den Eltern per weiter Entfernung verabschieden kann auch eine unterschwellige Rache darstellen. Das ist auf Erden alles nicht so "Happy Family" wie es den Anschein erwecken soll. Eigene Kinder haben wollen ist im Grunde immer purer Egoismus, sonst könnte man auch notleidende und verlassene Kinder adoptieren. Eltern haben ja generell das Problem dass sie ihre Kinder "trotz allem" lieben, selbst wenn diese im Knast stecken weil sie 5 Leute umgebracht haben, sind es noch die eigenen kleinen "Engel". Vielleicht sollte man da aber einfach mal das eigene Kind ein bisschen "realistischer" betrachten und welche Probleme es einem bereitet hatte oder durch so ein Verschwinden weiterhin bereitet. Und es dann nur noch halb lieben bzw. vergöttern oder mehr Gleichgültigkeit ihm gegenüber aufbringen. Und wenn man sich die geringe Anteilnahme der Bevölkerung bei Vermissten-Fällen ansieht, dann scheint das Verschwinden eines fremden Kindes oder Menschen ja nicht gerade das größte eigene Problem darzustellen ....

Man kann sich auch einfach einbilden, dass das alles zum Besten wäre, was das Schicksal mit einem anstellt.
Es gibt da diese Erkenntnis: Entweder man geht den Weg des Lebens von sich aus oder man wird mitgeschleift.

Scarlett ist jetzt so oder so erstmal weg, also stellt sich die Frage wie man damit umgeht und ob man sich deswegen abquält oder das Leben weiterhin konstruktiv vorantreiben und genießen will. Glücks-Gefühle sind sowieso kein Dauerzustand für das menschliche Gehirn, Leid-Zustände ebenfalls nicht.

Sich durch Illusionen trösten wie zB:

"Ach ja, Scarlett lässt es sich jetzt so wie früher in einem anderen Land gut gehen!
Unseren Segen hat sie und wenn sie sich melden will kann sie es machen, muss sie aber auch gar nicht."

nimmt den ganzen Druck von der Psyche. Ein bisschen schöne Musik und ein Glas Wein dazu und schon ist die Welt wieder in Ordnung.
Man muss lernen Verluste als Gewinne umzubewerten, sonst wird man auf dieser Welt die voller Verluste ist, niemals zufrieden oder glücklich werden.
Man kann es evtl. auch als Erlösung betrachten: Die sehr sensible Scarlett muss jetzt nicht diesen ganzen Corona-Horror miterleben welchen diese ganzen verfluchten Scheusale veranstalten. Sie hat es quasi hinter sich. Und dass dieses Thema das Leben von Scarlett sehr stark zum Negativen hin verändert hatte, steht ausser Frage. Das war nicht mehr viel los mit: "fröhlich in fremden Ländern herumgondeln".

Man sollte so ein grauenhaftes Geschehen, wie das dauerhafte Verschwinden eines Kindes eines ist, auch zum konstruktiven Anlass nehmen, sich von sämtlichen Glaubens-Wahn-Vorstellungen loszusagen und sich auch generell von allen möglichen Lügen, mit welchen einen diese verkommene und betrügerische Gesellschaft gefügig machen und halten will, zu befreien. Es hat alles auch seine Vorteile! Viele kommen auch erst dahinter dass ihr Lebensweg totaler Mist war, wenn sie am Abgrund stehen.

Uns hier in diesem Forum ist das Verschwinden eines Menschen immerhin nicht völlig egal wie so vielen anderen dieser schändlichen Konsum-orientierten "Wegwerf-Gesellschaft", in welcher nur der neueste Thrill und die Gier nach den ausgefallensten Vergnügungen und Reichtümern zählt. Diese "schnell"-lebige Zeit hat gravierende Wert-Schätzungs-Probleme und ist daher fast schon bemitleidens-würdig. Was klar ist: Man muss nicht alles finden, man muss nicht alles wissen und man muss nicht alles haben. Weniger ist oftmals viel mehr, auch viel mehr wert. Und noch etwas sehr wichtiges:

Eine hohe Bewertungs-Flexibilität der eigenen Lebenslage und selbige beeinflussende Faktoren ist immer mehr gefordert !!!

Gast

Re: VERMISSTENFALL SCARLETT S. (26), BAD LIPPSPRINGE / ST. BLASIEN, 2020

Ungelesener Beitrag von Gast »

Gast hat geschrieben:
Freitag, 23. Juli 2021, 09:24:59

Eigene Kinder haben wollen ist im Grunde immer purer Egoismus, sonst könnte man auch notleidende und verlassene Kinder adoptieren. Eltern haben ja generell das Problem dass sie ihre Kinder "trotz allem" lieben, selbst wenn diese im Knast stecken weil sie 5 Leute umgebracht haben, sind es noch die eigenen kleinen "Engel".
Um ihre eigenen Gene weiter zu verbreiten müssen Lebewesen egoistisch sein. Bei sozialen Lebewesen kommt noch ein Schuss Altruismus dazu weil das dann auch Vorteile bringt. Nur die Weitergabe der Gene durch die Individuen über Generationen sichert das Überleben der Art.
Deswegen trauern Eltern mehr über ihre Kinder als anders herum

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