VERMISSTENFALL SONJA ENGELBRECHT, MÜNCHEN, 1995

ÖFFENTLICHE DISKUSSION
Ungeklärte Fälle: Martin Bach, Tabita Cirvele, Heidi Dannhäuser, Anna E. (Herrieden), Sonja Engelbrecht, Sergej Enns, Nancy Förster, Helga Frings, Monika Frischholz, Inga Gehricke, Leonie Gritzka, Karl Erivan Haub, Ina K. (Gorleben), Anett Carolin Kaiser, Baris Karabulut, Elke Kerll, Yolanda Klug, Inka Köntges, Katrin Konert, Leitner/Baumgartner, Danuta Lysien, Jennifer M. (Bühl/Bremen), Alexandra May, Maddie McCann, Lars Mittank, Tanja Mühlinghaus, Mandy Müller, Mine O. (Duisburg), Birgit Rösing (gen. Storck), Petra S. (Essen-Dellwig), Dirk Schiller, Anna Smaczny, Rosi Strohfus, Anton Thanner, Hartmut Weiske

Geklärte Fälle: Vera B. (Datteln), Liam Colgan, Fritz Hagedorn, Kevin Hantl, Maria Henselmann, Rondk Kaniwar, Birgit Keller, Malina Klaar, Timo Kraus, Mike Mansholt, Marc Otto, Sophie Sherpa, Jeannette Stehr, Annika T. (Seelze-Lohnde), Lars Wunder
Gast562

Re: VERMISSTENFALL SONJA ENGELBRECHT, MÜNCHEN, 1995

Ungelesener Beitrag von Gast562 »

Xydeza hat geschrieben:
Montag, 03. Mai 2021, 22:31:37
Sehe ich auch so. Wenn die drei Jungs mit dem Verschwinden Sonjas zu haben, dann direkt, und nicht als Helfershelfer einer vierten Person. Das Risiko für eine solche Person, sich von drei bzw. vier Personen (Maria) abhängig zu machen, noch dazu Minderjährigen, wäre sehr hoch. Und damit auch die Angst, mit der diese Person seit 26 Jahren täglich ins Bett gehen müsste.

Eine wahrscheinlichere Version wäre, dass nur Robert eingeweiht war, nur welchen Nutzen erfüllen dann die beiden anderen Jungs und die Wohnung in der Schellingstraße? Sollte Robert mit einer vierten Person eine Entführung Sonjas geplant haben, hätten sich Robert und die vierte Person für eine bestimmte Uhrzeit in der Nähe des "Vollmonds" verabreden können, wo diese vierte Person dann "zufällig" mit dem Auto aufkreuzt und die beiden einsteigen lässt. Von daher macht auch diese Version für mich wenig Sinn.
Das sehe ich ganz genauso. B. hätte sich nicht in den Fokus als letzter Begleiter stellen müssen. Das wäre viel zu riskant für ihn und die 4. Person gewesen.

Widasedumi
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Re: VERMISSTENFALL SONJA ENGELBRECHT, MÜNCHEN, 1995

Ungelesener Beitrag von Widasedumi »

Gast562 hat geschrieben:
Dienstag, 04. Mai 2021, 07:26:27
Ich schließe ein geplantes Vergehen komplett aus.
Es war kein Vergehen, sondern ein Geschehen. Dieses schließe ich überhaupt nicht aus.
Gast562 hat geschrieben:
Dienstag, 04. Mai 2021, 07:26:27
Das passt für mich einfach nicht.
Für mich passt es super. Und ich bleibe bei dieser erklärungsstärksten Hypothese. Und das Großartige ist, dass es kein Verbrechen ist.
Gast562 hat geschrieben:
Dienstag, 04. Mai 2021, 07:26:27
Wenn das der Fall gewesen wäre und B. wirklich mit wem zusammengearbeitet hätte, dann hätte B. das doch nicht so auffällig gemacht. Wiederholte Anrufe bei der Familie usw.
Es war, wie Eulenspiegel weiter vorne, am 27.5.17, schreibt: 'Deadline eines Planes vor Ostern'. Es sollte so sein und B wollte dem Hintermann diesen Gefallen tun. Und dieser Gefallen war noch nicht einmal illegal. Und weil er nicht illegal war, konnte er sich die Intensität der Anrufe leisten. Es kann ihm im legalen Rahmen doch gar nichts passieren.
Gast562 hat geschrieben:
Dienstag, 04. Mai 2021, 07:26:27
Dann das Treffen mit den beiden Teenies. Dann hätte B. doch das schon von seinen Auftraggebern aus diskreter behandeln müssen.
Überhaupt nicht. Alles war legal. Schau dir mal den Fall Many Müller an. Da war dasselbe in Grün. Das Mädchen wollte weg aus dem Dominanzbereich der Eltern. Ein guter Vertrauter, der ihr zum Schein als Ehemann angetraut war, verhalf ihr in der ersten Ehenacht, dass sie mit ihrem Freund untertauchen konnte. Dieser Scheinehemann saß deshalb sogar schon im Gefängnis. Aber er war ganz cool. Als die Eltern von Mandy bei ihm nach Mandy fragten, sagte er seelenruhig ihnen ins Gesicht: "Mandy ist in der Nacht einfach weg. Ich weiß nicht, wo sie ist." Bei legalen Aktionen, erwachsene Personen betreffend, braucht man nicht übermäßig diskret zu sein.
Gast562 hat geschrieben:
Dienstag, 04. Mai 2021, 07:26:27
Z.B. Bei diesem Partymarathon. Er hätte diesen Auftraggebern einen Tipp geben können, wo sie Sonja eventuell (Heimweg?) alleine antreffen könnten.
Der Partymarathon war halt nicht der richtige Zeitpunkt für den Hintermann. Wer weiß, was der in dieser Zeit anderes tun musste? Der Hintermann wollte mit dem Mädchen direkt in den Urlaub fahren. Und außerdem hatte Sonja ihre Freunde und Freundinnen beim Marathon dabei. Das wäre eventuell gar nicht so heimlich und rätselhaft möglich gewesen.
Gast562 hat geschrieben:
Dienstag, 04. Mai 2021, 07:26:27
Diese Theorie passt einfach absolut gar nicht.
Ich finde, dass meine Theorie ausgezeichnet passt. Du kannst im Grunde überhaupt nichts dagegen setzen. Überhaupt nichts.
Gast562 hat geschrieben:
Dienstag, 04. Mai 2021, 07:26:27
Das wäre alles viel zu aufällig gewesen und zu schnell wäre man Ihnen über B. auf die Schliche gekommen.
Dein Marathongedanke wäre noch viel auffälliger gewesen. Und du siehst, dass die Polizei sich angemessen verhält. Der B hat nichts Illegales getan, indem er mit Sonja ausging. Sonja ist auf dem Heimweg verschwunden. Die Polizei könnte ja selbst irgendwie auch auf diese Theorie gekommen sein?
Oder hat sie vielleicht sogar einen anonymen Wink bekommen, dass da zwei erwachsene Menschen untertauchen wollten, was nicht verboten ist, und dass es sich diese Menschen aus Persönlichkeitsschutz verbitten, ermittelt zu werden. Dann würde die Polizei eine Straftat tun, wenn sie nach Personen fahndet, die nichts verbrochen haben, sondern sich einfach ins Unbekannte zurückgezogen haben.

Ich weise noch einmal auf den Schluss des Falles Many Müller hin. Da gibt es viele Parallelen zu.

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Widasedumi
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Re: VERMISSTENFALL SONJA ENGELBRECHT, MÜNCHEN, 1995

Ungelesener Beitrag von Widasedumi »

Noch eine Ergänzung: Die Polizei ermittelt in solchen Fällen in alle Richtungen. Solange die vermisste Person nicht aufgetaucht ist, kann sie auch eine Mordtat nicht ausschließen, auch wenn sie diese für weniger wahrscheinlich halten sollte.

Was den Verdacht gegen den B anbelangt, nahm die Polizei diesen heraus aus dem Kreis der Verdächtigen. In alle Richtungen ermitteln bedeutet auch, dass im Familienumfeld ermittelt wird, wie ja auch geschehen, sogar mit Umgrabungsarbeiten. Auch die Schwester war mal im Kreis der Verdächtigen.

Also der B ist völlig aus dem Schneider. Das drückte die tz ganz deutlich aus. Und die tz hatte ihr Ohr am Mund der Polizei. Ich dachte mir: "Menschenskind, der B lügt was zusammen, was durchgewunken wird, dann erfindet er eine Heimgehstory mit Telefonzelle, Tram und Uhrzeitermittlung, was hinten und vorne erfunden zu sein scheint, und dann ruft er nachts um 2 noch eine Freundin von Sonja an und versetzt diese in Angst und Schrecken. Aber auch das wird von der Polizei durchgewunken. Die Polizei beruhigt das Mädchen, sagt, dass der Anruf harmlos sei, doch sie soll nicht drüber reden."

Dann schrieb mal jemand, dass so ein hübsches Mädchen vielleicht 2 Seiten hat. Eine gegenüber der Mama, und eine Seite, die man mit 18/19 Jahren im Bezug auf das Interesse am anderen Geschlecht einfach auch hat. Dass die Mama so gar nichts wusste und ahnte, zeigt vielleicht auch, dass das Mädchen seine Wünsche, Bekanntschaften und Sehnsüchte nicht mit Mama teilen wollte.

Und da fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Gerade, weil ich mich auch in den Fall Mandy Müller sehr vertieft hatte. Auf einmal war mir alles
klar. Der Hintermann hat nichts Verbotenes von B verlangt. B hat nichts Verbotenes getan. Die Jungs haben auch gar nichts Verwerfliches mitbekommen. Alles passierte einvernehmlich. Und Sonja war weg. Da der Hintermann keine Straftat beging, konnte B auch keine Beihilfe zu einer Straftat leisten.

Ich muss noch einräumen, dass man als Zeuge verpflichtet ist, die Wahrheit zu sagen. Deshalb kann es sich auch so verhalten haben, dass B der Sonja die Telefonzelle zeigte, ihr seine Karte gab, zur Tram rannte und die Uhrzeit ermitteln wollte, und dass just in diesem Moment der Hintermann an die Telefonzelle fuhr. Vielleicht ahnte B, dass Sonja in diesem Moment von einem vorbeifahrenden Wagen, der an der Telefonzelle anhielt, aufgenommen werden würde. Aber nachweisen kann man es ihm nicht, ob er mit etwas rechnete oder nicht. Wenn es so gewesen wäre, dann hätte B noch nicht einmal bei der Polizei bezüglich der Heimwegstory gelogen.

Was mir in meine Theorie auch gut reinläuft, ist das jüngere Alter des B. Er war ein Jahr jünger. Eigentlich passt das nicht so recht mit dem Alter, finde ich. Meistens fühlen sich die Mädchen zu einem etwas älteren Mann hingezogen. Das ist einfach so. Dennoch ging Sonja mit dem Jüngling B weg, obwohl dieser Jüngling bei Sonja wohl keine Schmetterlinge im Bauch auslösen konnte. Logischerweise muss es dann einen anderen
Reiz gegeben haben, weshalb sie die Lederhosen anzog. Und das war der Unbekannte mit dem Auto.

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Widasedumi
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Re: VERMISSTENFALL SONJA ENGELBRECHT, MÜNCHEN, 1995

Ungelesener Beitrag von Widasedumi »

Und gerade fällt mir noch etwas ein, das Zögern von Sonja, mitzukommen, betreffend.
Da könnte schon seit geraumer Zeit etwas im Busch gewesen sein, dass ein Verehrer von Sonja ihr seinen sehnlichsten Wunsch offenbarte,
mit ihr alleine mal wegzufahren, sie sehr zu lieben und blabla. Der Verehrer war Sonja auch nicht unsympathisch und diese Komplimente
erfreuten sie. Man weiß nicht, wie ihre Lage zu Hause und in der Schule waren? Evtl. ist der Wunsch des Verehrers auf fruchtbaren Boden gefallen, weil sie jemanden brauchte, der sie verstand. Und sie ließ eine gewisse Bereitschaft erkennen, weil sie sich in dieser Person eine Hilfe und einen Rückhalt erhoffte. Ich könnte mir vorstellen, dass es kein ganz junger Mann mehr war. Vielleicht hatten die beiden auch schon besprochen, dass man das Ganze wie ein Rätsel aussehen lassen wollte, damit einem niemand hinterhersucht.

Aber als der entscheidende Anruf kam, dass es nun soweit sei, da zögerte sie wohl doch, weil es ja eine gewaltige Sache war, die Zelte zuhause abzubrechen. Da wollte sie auf einmal doch nicht, weil ihr Bedenken und Schuldgefühle kamen. Aber B redete auf sie ein und zerstreute ihre Bedenken. Schließlich war sie bereit dazu. Sie nahm bewusst nichts mit, was nach Koffer packen aussah, damit niemand auf eine Abreise kommen konnte. Aber bei diesem endgültigen Schritt ist mir schon klar, dass man auf einmal erschrickt vor der eigenen Courage und erst wieder die Gedanken sammeln musste.

Noch eine Anmerkung. Wenn Sonja freiwillig von zuhause wegging, dann wirft das schon Fragen nach dem Verhältnis zu ihren Angehörigen auf.
Und da erinnere ich mich an die Zurückhaltung von Akten bzw. die Gewährung von unumschränkter Akteneinsicht. Diese Sache kann ich mir nicht
erklären. Ob da was zusammenhängt, was man aber nicht als zusammenhängend darstellen konnte oder wollte? Das ist ein komischer Punkt, wie ich finde.

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Gast562

Re: VERMISSTENFALL SONJA ENGELBRECHT, MÜNCHEN, 1995

Ungelesener Beitrag von Gast562 »

Widasedumi hat geschrieben:
Dienstag, 04. Mai 2021, 09:26:13
Und gerade fällt mir noch etwas ein, das Zögern von Sonja, mitzukommen, betreffend.
Da könnte schon seit geraumer Zeit etwas im Busch gewesen sein, dass ein Verehrer von Sonja ihr seinen sehnlichsten Wunsch offenbarte,
mit ihr alleine mal wegzufahren, sie sehr zu lieben und blabla. Der Verehrer war Sonja auch nicht unsympathisch und diese Komplimente
erfreuten sie. Man weiß nicht, wie ihre Lage zu Hause und in der Schule waren? Evtl. ist der Wunsch des Verehrers auf fruchtbaren Boden gefallen, weil sie jemanden brauchte, der sie verstand. Und sie ließ eine gewisse Bereitschaft erkennen, weil sie sich in dieser Person eine Hilfe und einen Rückhalt erhoffte. Ich könnte mir vorstellen, dass es kein ganz junger Mann mehr war. Vielleicht hatten die beiden auch schon besprochen, dass man das Ganze wie ein Rätsel aussehen lassen wollte, damit einem niemand hinterhersucht.

Aber als der entscheidende Anruf kam, dass es nun soweit sei, da zögerte sie wohl doch, weil es ja eine gewaltige Sache war, die Zelte zuhause abzubrechen. Da wollte sie auf einmal doch nicht, weil ihr Bedenken und Schuldgefühle kamen. Aber B redete auf sie ein und zerstreute ihre Bedenken. Schließlich war sie bereit dazu. Sie nahm bewusst nichts mit, was nach Koffer packen aussah, damit niemand auf eine Abreise kommen konnte. Aber bei diesem endgültigen Schritt ist mir schon klar, dass man auf einmal erschrickt vor der eigenen Courage und erst wieder die Gedanken sammeln musste.

Noch eine Anmerkung. Wenn Sonja freiwillig von zuhause wegging, dann wirft das schon Fragen nach dem Verhältnis zu ihren Angehörigen auf.
Und da erinnere ich mich an die Zurückhaltung von Akten bzw. die Gewährung von unumschränkter Akteneinsicht. Diese Sache kann ich mir nicht
erklären. Ob da was zusammenhängt, was man aber nicht als zusammenhängend darstellen konnte oder wollte? Das ist ein komischer Punkt, wie ich finde.
Aber weshalb hätte Sonja und dieser "Verehrer" B. als Mittelsmann benötigt? Das leuchtet mir nicht ein. Markbert müsste ja dann in dessen Auftrag zwischen ihm und Sonja vermittelt haben. Dann hätte B. diese Person kennen müssen und nachdem er verdächtigt wurde (zwar nicht lange) hätte er mit der Sprache herausrücken müssen. Oder hat er das vielleicht sogar, weil er so schnell außen vor war? Man weiß es nicht. Aber diese Person hätte ja dann befragt werden müssen, wo Sonja geblieben ist und Sonja steht leider immer noch in der Vermisstenakte der Polizei.

Widasedumi
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Re: VERMISSTENFALL SONJA ENGELBRECHT, MÜNCHEN, 1995

Ungelesener Beitrag von Widasedumi »

Gast562 hat geschrieben:
Dienstag, 04. Mai 2021, 09:37:24
Aber weshalb hätte Sonja und dieser "Verehrer" B. als Mittelsmann benötigt?
Das kann viele Gründe haben. Vielleicht war es ein Landsmann von B? Vielleicht sogar gut bekannt oder verwandt? Vielleicht
war der Verehrer noch anderweitig gebunden? Ich kann es nicht sagen, warum dieses Verhältnis nicht offen laufen konnte.
Es sollte aus irgendwelchen Gründen niemand wissen. Das ist nicht verboten, eine Beziehung geheim zu halten. Der Mittelsmann
ist für Sonja auch eine Verbindung nach München. Und wenn B dahingehend eine Vertrauensfunktion einnimmt, ist er nicht verpflichtet,
darüber Auskunft zu geben, nicht einmal der Polizei.

Erwachsene Personen haben das Recht auf Geheimhaltung ihres Aufenthaltsortes, wenn sie nichts verbrochen haben.
Gast562 hat geschrieben:
Dienstag, 04. Mai 2021, 09:37:24
Dann hätte B. diese Person kennen müssen und nachdem er verdächtigt wurde (zwar nicht lange) hätte er mit der Sprache herausrücken müssen. Oder hat er das vielleicht sogar, weil er so schnell außen vor war? Man weiß es nicht.
Dass B diese Person kannte, davon gehe ich aus. Aber ob er mit der Sprache herausrücken musste, das bezweifle ich sehr. Es lag keine Straftat vor. Er hatte nichts Verbotenes gemacht. Die Polizei hat nur bei Verdacht von Straftaten und bei vermissten Kindern einen Ermittlungsauftrag. Es ist nicht ihr Auftrag, ein erwachsenes Paar ohne Straftat aufzufinden. Das haben wir mal im Fall Inka Köntges ausführlich diskutiert, dass es keine Straftat ist, unterzutauchen, auch wenn man den Polizeiapparat zu Tätigkeiten veranlasst hatte. Wenn B sagte, dass er Sonja in der Zelle zurückließ und eine Tram erreichen wollte, und er nicht wisse, wie Sonja verschwand, dann log er nicht. Er hat es nicht gesehen. Und wenn er schon ahnte, dass Sonja aufgenommen wurde, hat er es nicht gesehen. Dann lügt er nicht, wenn er sagte, dass er zum Verschwinden nichts sagen könne, weil er nichts gesehen hat.
Gast562 hat geschrieben:
Dienstag, 04. Mai 2021, 09:37:24
Aber diese Person hätte ja dann befragt werden müssen, wo Sonja geblieben ist und Sonja steht leider immer noch in der Vermisstenakte der Polizei.
Wenn B nichts sagen konnte, weil er es nicht mit eigenen Augen gesehen hat, woher soll die Polizei wissen, wen sie befragen soll. Im übrigen liegt keine Straftat vor, und die Polizei darf nur in einer Straftat ermitteln. Der Mensch hat ein Selbstbestimmungsrecht über seinen Aufenthalt.
Gast562 hat geschrieben:
Dienstag, 04. Mai 2021, 09:37:24
Sonja steht leider immer noch in der Vermisstenakte der Polizei.
So ist es. Und da wird sie auch stehen bleiben.

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Gast562

Re: VERMISSTENFALL SONJA ENGELBRECHT, MÜNCHEN, 1995

Ungelesener Beitrag von Gast562 »

Widasedumi hat geschrieben:
Dienstag, 04. Mai 2021, 10:15:56
Das kann viele Gründe haben. Vielleicht war es ein Landsmann von B? Vielleicht sogar gut bekannt oder verwandt? Vielleicht
war der Verehrer noch anderweitig gebunden? Ich kann es nicht sagen, warum dieses Verhältnis nicht offen laufen konnte.
Es sollte aus irgendwelchen Gründen niemand wissen. Das ist nicht verboten, eine Beziehung geheim zu halten. Der Mittelsmann
ist für Sonja auch eine Verbindung nach München. Und wenn B dahingehend eine Vertrauensfunktion einnimmt, ist er nicht verpflichtet,
darüber Auskunft zu geben, nicht einmal der Polizei.

Erwachsene Personen haben das Recht auf Geheimhaltung ihres Aufenthaltsortes, wenn sie nichts verbrochen haben.


Dass B diese Person kannte, davon gehe ich aus. Aber ob er mit der Sprache herausrücken musste, das bezweifle ich sehr. Es lag keine Straftat vor. Er hatte nichts Verbotenes gemacht. Die Polizei hat nur bei Verdacht von Straftaten und bei vermissten Kindern einen Ermittlungsauftrag. Es ist nicht ihr Auftrag, ein erwachsenes Paar ohne Straftat aufzufinden. Das haben wir mal im Fall Inka Köntges ausführlich diskutiert, dass es keine Straftat ist, unterzutauchen, auch wenn man den Polizeiapparat zu Tätigkeiten veranlasst hatte. Wenn B sagte, dass er Sonja in der Zelle zurückließ und eine Tram erreichen wollte, und er nicht wisse, wie Sonja verschwand, dann log er nicht. Er hat es nicht gesehen. Und wenn er schon ahnte, dass Sonja aufgenommen wurde, hat er es nicht gesehen. Dann lügt er nicht, wenn er sagte, dass er zum Verschwinden nichts sagen könne, weil er nichts gesehen hat.

Wenn B nichts sagen konnte, weil er es nicht mit eigenen Augen gesehen hat, woher soll die Polizei wissen, wen sie befragen soll. Im übrigen liegt keine Straftat vor, und die Polizei darf nur in einer Straftat ermitteln. Der Mensch hat ein Selbstbestimmungsrecht über seinen Aufenthalt.


So ist es. Und da wird sie auch stehen bleiben.
Müsste dann nicht zumindest der Familie mitgeteilt werden, dass Sonja noch lebt, aber nicht will, dass ihr Aufenthaltsort preisgegeben wird? Auf jeden Fall müsste die Polizei sich vergewissern, dass B. keinen Schmarrn erzählt hat und Sonja tatsächlich freiwillig mit einer Person München verlassen hat. In diesem Fall würde sie aber nicht mehr in der Vermisstenakte stehen. Mich überzeugt das alles nicht so wirklich.

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Re: VERMISSTENFALL SONJA ENGELBRECHT, MÜNCHEN, 1995

Ungelesener Beitrag von Widasedumi »

Gast562 hat geschrieben:
Dienstag, 04. Mai 2021, 10:27:12
Müsste dann nicht zumindest der Familie mitgeteilt werden, dass Sonja noch lebt, aber nicht will, dass ihr Aufenthaltsort preisgegeben wird? Auf jeden Fall müsste die Polizei sich vergewissern, dass B. keinen Schmarrn erzählt hat und Sonja tatsächlich freiwillig mit einer Person München verlassen hat. In diesem Fall würde sie aber nicht mehr in der Vermisstenakte stehen. Mich überzeugt das alles nicht so wirklich.
Die Polizei weiß offiziell nichts, ob Sonja lebt oder nicht lebt. Sie hat einen Vermisstenfall und hat keinen Verdächtigen. Der Mensch hat ein Selbstbestimmungsrecht, welches auch das straffreie Untertauchen einschließt. Die Person existiert in den Akten und der letzte Wohnsitz ist vermerkt. Dann steht vielleicht noch dort, dass der derzeitige Aufenthaltsort nicht bekannt ist.

Was die Polizei muss, steht im Polizeigesetz. Ob sie in diesem Fall die Angaben des B überprüfen muss, glaube ich nicht. Wie will die Polizei dem B nachweisen, dass er mehr weiß, als er sagt? Was eine Person als Zeuge aussagt, wird erst einmal so zur Kenntnis genommen. Es wäre vermessen, wenn die Polizei einem Zeugen ohne Gegenbeweis vorhalten würde, dass er lügt. Das darf die Polizei nur, wenn sie das Gegenteil beweisen kann.
Und deshalb bleibt Sonja weiterhin in der Vermisstenkartei. Es ist dein gutes Recht, Gast562, meiner Theorie keinen Glauben zu schenken.

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Gast562

Re: VERMISSTENFALL SONJA ENGELBRECHT, MÜNCHEN, 1995

Ungelesener Beitrag von Gast562 »

Widasedumi hat geschrieben:
Dienstag, 04. Mai 2021, 10:47:05
Die Polizei weiß offiziell nichts, ob Sonja lebt oder nicht lebt. Sie hat einen Vermisstenfall und hat keinen Verdächtigen. Der Mensch hat ein Selbstbestimmungsrecht, welches auch das straffreie Untertauchen einschließt. Die Person existiert in den Akten und der letzte Wohnsitz ist vermerkt. Dann steht vielleicht noch dort, dass der derzeitige Aufenthaltsort nicht bekannt ist.

Was die Polizei muss, steht im Polizeigesetz. Ob sie in diesem Fall die Angaben des B überprüfen muss, glaube ich nicht. Wie will die Polizei dem B nachweisen, dass er mehr weiß, als er sagt? Was eine Person als Zeuge aussagt, wird erst einmal so zur Kenntnis genommen. Es wäre vermessen, wenn die Polizei einem Zeugen ohne Gegenbeweis vorhalten würde, dass er lügt. Das darf die Polizei nur, wenn sie das Gegenteil beweisen kann.
Und deshalb bleibt Sonja weiterhin in der Vermisstenkartei. Es ist dein gutes Recht, Gast562, meiner Theorie keinen Glauben zu schenken.
Das ist nicht so, dass ich Deiner Theorie absolut keinen Glauben schenke. Es wäre eine schöne Theorie, wenn dabei Sonja noch am Leben wäre. Aber ich bin einfach nicht überzeugt, ob das alles so abgelaufen sein kann. B. würde doch voraussichtlich nicht über Jahre hinweg in den Augen der Familie der Böse sein wollen. Er würde doch offiziell eine Erklärung abgeben, was geschehen ist, egal was er mit Sonja vereinbart hätte. Wenn man ihrer Schwester in dem Videoaufruf zuhört, so hat diese auch an Sonja appelliert, doch nach Hause zu kommen, auch wenn sie mal gestritten hätten. Sie hat zu diesem Moment anscheinend nicht an ein Verbrechen geglaubt. Das könnte natürlich deine Theorie sehr unterstreichen.

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Re: VERMISSTENFALL SONJA ENGELBRECHT, MÜNCHEN, 1995

Ungelesener Beitrag von Widasedumi »

Gast562 hat geschrieben:
Dienstag, 04. Mai 2021, 11:13:49
Das ist nicht so, dass ich Deiner Theorie absolut keinen Glauben schenke. Es wäre eine schöne Theorie, wenn dabei Sonja noch am Leben wäre. Aber ich bin einfach nicht überzeugt, ob das alles so abgelaufen sein kann. B. würde doch voraussichtlich nicht über Jahre hinweg in den Augen der Familie der Böse sein wollen. Er würde doch offiziell eine Erklärung abgeben, was geschehen ist, egal was er mit Sonja vereinbart hätte. Wenn man ihrer Schwester in dem Videoaufruf zuhört, so hat diese auch an Sonja appelliert, doch nach Hause zu kommen, auch wenn sie mal gestritten hätten. Sie hat zu diesem Moment anscheinend nicht an ein Verbrechen geglaubt. Das könnte natürlich deine Theorie sehr unterstreichen.
Gast562
Du kannst mir glauben, dass mir ständig die Familie Engelbrecht im Kopf rum geht, was wir von ihr nicht wissen. Das zum einen.
Zum anderen das Verhältnis Bs zur Familie Engelbrecht.
Zum dritten zur Wahrscheinlichkeit meiner Hypothesen. Damit fange ich an. Durch den Bub mit der Wohnung und seinen Freund glaube ich der Version des B, vom Vollmond und dem Aufsuchen der Wohnung des Jul. Also das steht fest. Dort ist auch niemand umgebracht worden. Dafür stehen auch die Zeugenaussagen der Jungs, dass es in der Wohnung ruhig war, dass die Buben nichts von einem Abtransport einer Leiche mitbekommen haben etc.
Wenn also Sonja bis zum Heimgang im Zeugenblick der Buben war, dann muss sie unterwegs abhanden gekommen sein. Der B hatte aber kein Auto. Also liegt nahe, dass eine Person mit Auto noch im Spiel war.

Dann diese ungewöhnliche Rolle des B, was das Insistieren auf einen Ausgang anbelangte, was die Heimwegstory anbelangte und was den Nachtanruf anbelangte. Zunächst war er mir sehr suspekt. Aber selber hat er Sonja ohne Auto nicht entfernen können. Es musste noch eine Person im Spiel sein. Warum setzte sich B so intensiv für das Ausgehen ein? Warum war da so eine komische Trennung am SMP? Und warum der Nachtanruf?
Einzige passende Antwort: Da ging es um die Verdeckung der 4. Person. Diese sollte überhaupt nicht aufs Tapet gelangen, unter allen Umständen nicht. Es gibt nur 2 Möglichkeiten, warum sich B so verbogen hat. Entweder aus Liebe oder aus einem Zweck heraus. Liebe lag zwischen den Schulfreunden nicht vor. Die Sonja wollte gar nicht mit ihm. Er war auch jünger als sie. Dann trafen sie nochmal 2 ganz junge Grünschnäbel. Also was soll das für einen Sinn für eine wunderschöne 19jährige machen? Das war doch total langweilig. Ich muss schon gähnen, wenn ich mir diesen Abend vorstelle. Da hätte das Mädchen mal besser geschlafen.

Aber sie zog die Lederhose an. Und sie nahm die Langeweile mit den 3 jüngeren Knaben auf sich. Außerdem widerspricht es jeder Lebenserfahrung, dass dieser Schwarmtypus vieler Männer ein keusches Eremitendasein führte. Dann kann es sich nur um 2 Gesichter einer Person handeln.
Es war eine geheime Beziehung im Busch, die aber geheim bleiben musste, warum auch immer? Und hinter diesem schönen unschuldigen Mädchenblick verbarg sich eine Sonja voller Sehnsucht nach einem Mann, den sie zu lieben glaubte und der sie ebenfalls sehr schätzte, ob wegen der Schönheit oder der Persönlichkeit, kann ich nicht sagen. Aber die Sache war genauso heiß wie sie geheim war.

Der B war im Bilde, was Fakt war. Er war der Mittelsmann und wurde vom Verehrer dafür entschädigt, und wenn es nur Anerkennung und Sympathie waren. Der B erwies sich einerseits als edler Ritter in einem Husarenstück für das Glück einer schönen Dame, andererseits bekam er in dieser Rolle eine Entschädigung vom Verehrer der schönen Dame. Das ist ihm - mit einigen Macken wie dem Nachtanruf - einigermaßen gelungen. Man kann ihm nix anhaben, weil Sonja volljährig ist.

Jedenfalls habe ich persönlich durch seine (Bs) Schnitzer die Lösung gefunden, aber auch durch das seltsame Kleinhalten und Runterspielen der Schnitzer des B durch die Polizei.

Aber wenn du, Gast 562, etwas von einem Aufruf der Schwester schreibst und von einem Nachsehen alter Streitigkeiten, dann weiß ich darüber überhaupt noch nichts. Aber sie würden die Theorie stützen. Ich ahne und vermute, dass zuhause nicht alles Gold war, was glänzte.

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Widasedumi
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Re: VERMISSTENFALL SONJA ENGELBRECHT, MÜNCHEN, 1995

Ungelesener Beitrag von Widasedumi »

Zum Verhältnis des B zur Familie Engelbrecht folgendes:

Fakt ist, dass den Eltern Engelbrecht untersagt wurde, bei B und seinem Vater Ermittlungen anzustellen.
Wir als Zuschauer, die wir vor allem Frau Engelbrecht in Talks und xy-Sendungen hören konnten, bedauern diese Frau sehr.
Es schmerzt sie sehr diese Ungewissheit. Sie hält jedoch ihre Tochter für lebendig. Sie fühlt es auch.

Ihr Gefühl bildet sich mit aus ihrer Erfahrung. Wir Zuschauer bekamen nicht alles zu wissen. Das ist auch verständlich.
Der B hat nichts Verwerfliches getan, wenn er dem Wunsch und Willen der Sonja zu Diensten war.
Er steht im Wort und hält sich an die Geheimhaltung.

Die Eltern spüren instinktiv, dass B etwas weiß und sie möchten es auch wissen. Aber das Recht haben sie nicht auf ihrer Seite,
weil Sonja volljährig ist. Die Eltern haben keinen Rechtsanspruch auf die Bekanntgabe des Aufenthaltsortes ihrer Tochter,
sonst hätte das ihr Rechtsanwalt sicher schon gefordert.

Das ist die rechtliche Seite. Dann gibt es noch eine moralische Seite. Die ist schwieriger. Aber entscheiden kann das nur Sonja selbst.
Die wollte das aber bisher gar nicht. Warum? Wenn wir das wüssten, dann wüssten wir auch, warum Sonja ihr Elternhaus verlassen hat.
Der Abbruch aller Beziehungen hinter sich zu lassen, da muss viel passiert sein, sehr viel sogar.
Ich kann es mir nicht vorstellen. Und ich mag auch nicht spekulieren. Vielleicht gibt es im Jugendamt eine Akte?
Vielleicht bei der Polizei ? Vielleicht auch nicht. Ich kann es mir nicht denken, aber es muss etwas ganz Gravierendes sein.

Wenn B dahingehend ein wenig Wissen von Sonja bekommen hat, und Sonja hat vielleicht ein paar Andeutungen gemacht, warum
sie ihr Zuhause nicht mehr erträgt, dann schlägt das Herz von B für Sonja. Dann will er die Gefühle der Eltern nicht an sich
ran lassen. Und da es ein Kontaktverbot gibt, kann er damit leben.

Die verschiedenen Sendungen mit Frau Engelbrecht scheinen mir den Zweck zu haben, an die andere Seite zu appellieren,
Mitleid mit den Eltern zu empfinden und ein Lebenszeichen zu geben. Das wäre menschlich und das wäre schön.
Vielleicht können die Medien und Journalisten hinter den Kulissen was raus bekommen und vielleicht über Mittelsmänner
wie Rechtsanwälte eine Vermittlung zustande bringen. Da wird dann aber alles auf den Tisch müssen, natürlich vertraulich.

Diese Öffentlichkeitssendungen können nur diesen Zweck haben, dass sich was tut. Bei Sonja scheint es mir schwer zu sein
dass sich die Verhärtung aufbricht. Aber nichts ist unmöglich. Ich hoffe, dass es Sonja gut geht. Ohne Elternhaus, vielleicht
in einem anderen Land, das ist nicht leicht gewesen für sie.

Meine Beiträge sind meine subjektive Meinung.
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GastGhost

Re: VERMISSTENFALL SONJA ENGELBRECHT, MÜNCHEN, 1995

Ungelesener Beitrag von GastGhost »

@Widasedumi
Sonja war Volljährig im Falle eines schweren Familien Problems hätte sie demonstrativ die Koffer packen und auch für immer gehen können , kein Ding !
Wenn es so wäre wie Deine Theorie ist brach Sonja nicht nur alle Zelte für immer hinter sich ab nein sie verhängte dann noch eine Art Lebenslange
Qual Straffe über die Familie , also das kann ich mir irgendwie nicht vorstellen .

Aggie
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Re: VERMISSTENFALL SONJA ENGELBRECHT, MÜNCHEN, 1995

Ungelesener Beitrag von Aggie »

Widasedumi hat geschrieben:
Samstag, 01. Mai 2021, 17:54:04
Forist "Aggie" hat am 11.03.2018, 17:52 noch einen interessanten Beitrag eingestellt: https://www.het-forum.de/viewtopic.php?p=101937#p101937
Darin nennt sie die Namen der beiden Jungen, von denen einer in einer xy-Sendung zu Wort kam. Er machte dort keinen zwielichtigen Eindruck.
Nun würde mich interessieren, wann diese erste xy-Sendung war. Es gab ja zwei Sendungen. Einmal war der Vater auch dabei. Bei der letzten Sendung hat der Vater nicht mehr gelebt.
@Widasedumi

Die betr. XY-Sendung war vom 28.11.2012. Thema: "Wo ist mein Kind?". Sonjas Eltern waren beide im Studio anwesend.


--------------------
Jeder meiner Beiträge gibt lediglich meinen persönlichen Eindruck wieder, ohne Anspruch auf Faktizität.

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Re: VERMISSTENFALL SONJA ENGELBRECHT, MÜNCHEN, 1995

Ungelesener Beitrag von Widasedumi »

Aggie hat geschrieben:
Dienstag, 04. Mai 2021, 15:54:45
@Widasedumi
Die betr. XY-Sendung war vom 28.11.2012. Thema: "Wo ist mein Kind?". Sonjas Eltern waren beide im Studio anwesend.
Hallo Aggie, toll, dass ich wieder was von dir lese und danke für dein Bemühen. Durch Forist Hbs900 bin ich draufgekommen, dass
eine ganze Latte alter xy-videos auf youtube wieder eingestellt wurden, z.B. war der Vermisstenfall Inka Köntges auch wieder da.
Aber nicht alle gibt es wieder. Da ist ein bestimmtes Video vom 15.04.2020, auf das bin ich ganz besonders aus, aber das gibt es
nicht mehr. Ich denke aus rechtlichen Gründen zu einem besonderen Fall, an dem ich unbedingt dranbleiben möchte.

So ist es auch mit dem Video vom 29.11.2012. Auch das ist nicht zu haben. Dennoch war es sehr nett von dir, mir zu antworten.

Meine Beiträge sind meine subjektive Meinung.
Ich bemühe mich um Wahrhaftigkeit, kann aber irren.

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Re: VERMISSTENFALL SONJA ENGELBRECHT, MÜNCHEN, 1995

Ungelesener Beitrag von Widasedumi »

GastGhost hat geschrieben:
Dienstag, 04. Mai 2021, 15:34:50
@Widasedumi
Sonja war Volljährig im Falle eines schweren Familien Problems hätte sie demonstrativ die Koffer packen und auch für immer gehen können , kein Ding !
Wenn es so wäre wie Deine Theorie ist brach Sonja nicht nur alle Zelte für immer hinter sich ab nein sie verhängte dann noch eine Art Lebenslange
Qual Straffe über die Familie , also das kann ich mir irgendwie nicht vorstellen .
GastGhost

Wie du meiner Signatur entnehmen kannst, sind meine Beiträge meine subjektive Meinung. Ich bemühe mich um Wahrhaftigkeit, kann aber irren.
Ich habe noch keine bessere Theorie hier gelesen. Und meine Theorie erklärt alle Fakten. Wenn du meine Theorie damit widerlegen willst, dass Sonja ihre Koffer hätte packen können, dann tu das. Ich behaupte ja nicht, dass ich die Wahrheit gefunden habe. Wenn es in der Familie etwas gegeben hat, das Sonja schwer gekränkt hätte, dann ist es nicht ausgeschlossen, dass sie für ihren Schritt kein Mitleid mit den Angehörigen hatte.

Es kommt erstens darauf an, was zuhause los war. Dann kommt es darauf an, wie die Beziehung zwischen Eltern und Tochter war. Und drittens kommt es auf die seelisch-psychische Verfassung von Sonja an, wie sie persönlich empfunden und gefühlt hat. Haben ihr die Eltern eine Beziehung untersagt?
Wenn jemand total verliebt ist, aber die Sache unmöglich gemacht werden soll, dann wäre das vermutlich unerträglich für Sonja gewesen. In der Phase einer heißen Liebe, die verboten wird, kann ein Vulkan ausbrechen, um doch die Beziehung durchzusetzen.

Jetzt sagst du vielleicht, dass sie doch volljährig war. Sie war aber abhängig von ihren Eltern. Ich weiß nicht, was mit dem Verehrer war, dass die Sache geheim bleiben musste? Hatte er einen anrüchigen Beruf? Waren seine Papiere nicht in Ordnung? Wurde er gesucht? Machte er was Illegales?
Hätte es Schwierigkeiten mit dem Aufenthalt in Deutschland gegeben, wenn das Verhältnis zu Sonja bekannt geworden wäre?

Wenn man sehr verliebt ist, sind auch krumme Linien gerade. Ich habe keine Ahnung. Aber es muss diesen Mann geben und die Lederhosen weisen auch auf ihn hin.

Machen wir es so. Glaub es, oder glaub es nicht. Ganz wie du willst.

Meine Beiträge sind meine subjektive Meinung.
Ich bemühe mich um Wahrhaftigkeit, kann aber irren.

Gast562

Re: VERMISSTENFALL SONJA ENGELBRECHT, MÜNCHEN, 1995

Ungelesener Beitrag von Gast562 »

Widasedumi hat geschrieben:
Dienstag, 04. Mai 2021, 16:49:46
GastGhost



Wenn man sehr verliebt ist, sind auch krumme Linien gerade. Ich habe keine Ahnung. Aber es muss diesen Mann geben und die Lederhosen weisen auch auf ihn hin.

Machen wir es so. Glaub es, oder glaub es nicht. Ganz wie du willst.
Ich bin trotzdem überzeugt, dass B. dies gegenüber der Polizei erwähnt hätte und wenn, dann hätte man diesen Mann befragt bzw. Sonja aus der Vermisstenakte gestrichen. B. wird seit dem Verschwinden eine Schuld angehaftet, nicht nur von den Eltern, sondern auch von vielen Menschen, die von ihrem Schicksal gehört haben. Von B. findet man nicht mal unter seinem Arbeitgeber ein Foto. Er will einfach seine Ruhe und nicht belästigt werden, so sehe ich es auf jeden Fall. Weshalb sollte er es auf sich nehmen, solche Dinge zu verschweigen und selbst als Schuldiger dazustehen? Davon bin ich überzeugt. Silvia hat zwar auch an Sonja appelliert, zurückzukommen. Sie ging von keinem unfreiwilligen Verschwinden aus, was mich eigentlich immer etwas irritiert hat. Wenn alles passt, geht man doch zuerst mal davon aus, dass der Schwester etwas angetan wurde. Aber das war nicht ihr erster Gedanke.

Dass die Eltern nie eine Akteneinsicht erhielten und der Anwalt anscheinend nur teilweise, wenn ich nichts missverstanden habe, ist schon sehr seltsam. Aber es könnten auch Aussagen von Bekannten und Freunden dort stehen, die ein ganz anderes Bild auf Sonja geworfen haben. Vielleicht wollte man diese Zeugen vor der Reaktion der Familie ganz einfach schützen. Schon alleine die Aussage, dass Sonja auch mal getrampt sei, sorgte für großen Wirbel und wurde als Lüge dargestellt.

GastGhost

Re: VERMISSTENFALL SONJA ENGELBRECHT, MÜNCHEN, 1995

Ungelesener Beitrag von GastGhost »

@Widasedumi
Jedem seine Theorie kein Problem.
Das nun ein Kleidungsstück - in diesem Fall die Lederhose der Schlüssel sein könnte sieht meine Theorie bisher nicht vor .

Xydeza
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Re: VERMISSTENFALL SONJA ENGELBRECHT, MÜNCHEN, 1995

Ungelesener Beitrag von Xydeza »

Widasedumi hat geschrieben:
Dienstag, 04. Mai 2021, 08:07:54
Ich finde, dass meine Theorie ausgezeichnet passt. Du kannst im Grunde überhaupt nichts dagegen setzen. Überhaupt nichts.
Da gibt es schon etwas. Nämlich die Vermutung der Polizei, dass Sonja tot ist.

https://www.welt.de/regionales/muenchen ... misst.html

Gast562

Re: VERMISSTENFALL SONJA ENGELBRECHT, MÜNCHEN, 1995

Ungelesener Beitrag von Gast562 »

Xydeza hat geschrieben:
Dienstag, 04. Mai 2021, 18:17:33
Da gibt es schon etwas. Nämlich die Vermutung der Polizei, dass Sonja tot ist.

https://www.welt.de/regionales/muenchen ... misst.html
Frau Engelbrecht glaubte aber nie daran, dass ihre Tochter tot ist. Sie vertrat beharrlich die Meinung, dass B. ihre Tochter verkaut habe. Vielleicht hat der User Widasedumi seine Theorie darauf aufgebaut. Wir haben alle unsere Theorie und was wirklich passiert ist, weiß niemand.

GastGhost

Re: VERMISSTENFALL SONJA ENGELBRECHT, MÜNCHEN, 1995

Ungelesener Beitrag von GastGhost »

@Gast562
Keiner weiß was zu Sonjas verschwinden führte - vielleicht tatsächlich die Polizei aber sie ist ( falls es ähnlich abgelaufen sein sollte wie in @Widasedumis Theorie ) dann gar nicht berechtigt irgendwem Auskünfte zu geben .
Nun gab es aber einen XY Film der die Nacht nachstellte bei der Sendung wo ist mein Kind , diese Nachstellung dauerte mindestens 10 Minuten würde die Polizei wenn es so ähnlich abgelaufen sein sollte wie @Widasedumi es sich vorstellt dann noch einen solchen Film in Auftrag geben , so etwas
kostet ja auch .

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