MORDFALL LIEBS -- Diskussion

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ocram84
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von ocram84 »

9 mm hat geschrieben: Samstag, 24. September 2022, 07:50:07 Es wäre sehr hilfreich für einige User sich ersteinmal komplett in den Frauke Liebs Mordfall einzulesen,bevor öffentlich Fragen gestellt werdendie sich bei umfassender Kenntnis erübrigen würden.

2006/2007 hat die Polizei - gemäß Einschätzung der Düsseldorfer Profiler - im Rahmen einer Großfahndung ganz Nieheim "umgekrempelt." Dabei ist die Polizei auf einen 37 jährigen Mann (bzw". Schrauber" ) aufmerksam geworden,der auch im Besitz einer Werkstatt war.Dieser Mann soll von den Ermittlern besonders ins Visier genommen worden sein.Einsatz von speziellen Spür- Hunden,Haus-und Werkstattdurchsuchungen etc. ergaben ein negatives Resultat.
Ob das der "Schrauber" ist,den Frauke ihrer Mutter gegenüber erwähnte,kann ich nicht sagen /beurteilen.
Sehr interessanter Beitrag.

Wer die gesamte Umgebung (Nieheim, Asseln,Herbram etc) mal abgefahren ist, der weiß wie viele unzählige Möglichkeiten es gab eine Person festzuhalten. Auch die Fahrstrecken nach Paderborn sind "tot". Die Wahrscheinlichkeit, auf diesen Wegen der Polizei zu begegnen, ist fast null.
Klugscheißer
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Klugscheißer »

9 mm hat geschrieben: Samstag, 24. September 2022, 08:01:21 Klugscheisser, das "Kasse machen " (wie du es titulierst) ist doch in allen Bereichen so. Jede Zeitung hat das Ziel täglich so viele Exemplare wie möglich zu verkaufen. Logich und nachvollziehbar. Wie heißt das im Volksmund : "Ohne Moos nichts los !" "Geld regiert die Welt !"

Oder zielt deine Aussage auf etwas anderes ab ?
Erstaunt dich das nicht, dass an diesem uralten Fall noch so viel Interesse besteht?
Rebecca Reusch, Peggy Knobloch, da redet in den Medien kaum noch jemand davon.
Agatha Christie
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Agatha Christie »

Klugscheißer hat geschrieben: Samstag, 24. September 2022, 14:15:54 Erstaunt dich das nicht, dass an diesem uralten Fall noch so viel Interesse besteht?
Rebecca Reusch, Peggy Knobloch, da redet in den Medien kaum noch jemand davon.
Du hast die Frage zwar an 9 mm gestellt, aber ich möchte gerne auch darauf antworten.

Der entscheidende Unterschied im Fall Frauke ist, dass man zum einen bis heute nicht weiß, was mit Ihr geschehen ist und zum anderen, dass es bis heute noch keinen Tatverdächtigen gibt.
Bei den beiden anderen Fällen weiß die Polizei offensichtlich, was geschehen ist und hat auch Tatverdächtige ermitteln können.
Beharrlichkeit führt auch zum Ziel!
Agatha Christie
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Agatha Christie »

Nur kurz zur Info, falls ihr es bisher noch nicht mitbekommen haben solltet: Von Aktenzeichen XY gibt es ab dem 15. September 2022 alle zwei Wochen einen Podcast.

https://podcasts.google.com/feed/aHR0cH ... IBBAK&ep=6
Beharrlichkeit führt auch zum Ziel!
9 mm

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von 9 mm »

Klugscheißer hat geschrieben: Samstag, 24. September 2022, 14:15:54 Erstaunt dich das nicht, dass an diesem uralten Fall noch so viel Interesse besteht?
Rebecca Reusch, Peggy Knobloch, da redet in den Medien kaum noch jemand davon.

Klugscheisser,mich erstaunen in der Tat deine Worte. Du hast doch selber mal gesagt,dass du in Bad Driburg gewohnt hast.Bad Driburg ist nicht weit entfernt von Paderborn.Die 21jährige Frauke Liebs wird 2006 verschleppt und später eiskalt getötet.Die tote oder sterbende Frauke Liebs ist dann zwischen Herborn Wald und Asseln wie Müll etwa 15 m von der Strasse entfernt ,entsorgt worden. Bis heute weiß niemand (den oder die Täter ausgenommen) wieseo . weshalb -warum Frauke verschleppt und ermordet worden ist.Die Polizei tappt weiterhin im Dunkeln.
Klugscheisser,eigentlich müsstest du doch -weil du aus der gegend kommst- hohes Interesse daran haben,dass dieser Fall aufgeklärt wird.Man könnte von dir bald das Gegenteil annehmen.Warum möchtest du nicht wissen,wer Frauke Liebs auf dem Gewissen hat ? Jedermann in Paderborn oder Bad Driburg und Umgebung könnte der Täter sein.( NUR THEORETISCH / HYPOTHETISCH gedacht )Vielleicht kennst du den Täter ja,ohne es zu wissen.Aber so wie es aussieht,scheint dich das nicht zu belasten.

Macht dich sowas nicht nervös ?

Warum ist das so ?

Erkläre es mir,vielleicht lerne ich noch was dazu.
Safe

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Safe »

Wenn Frauke "nur" verschleppt und getötet worden wäre...
Das was nicht los lässt an dem Fall... das es diese "Telefonate " gab....
Und ihre Leiche wurde gefunden...

Sonst würde man vllt auch annehmen, Frauke lebt noch.

Frauke Fall gibt ein Rätsel auf...darum spannend, weil Menschen Rätsel mögen...vorallem es lösen...und solange es nicht gelöst ist...

Normalerweisee könnte so ein Täter sich mit so einer Tat und so langer Presenz in den Medien rühmen!

Aber der Täter tut das nicht!
Er ist auch kein Serienkiller...
beyourselftonite

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von beyourselftonite »

Wenn Frauke "nur" verschleppt und getötet worden wäre...
Das was nicht los lässt an dem Fall... das es diese "Telefonate " gab....
Und ihre Leiche wurde gefunden...
Hmmm... ich hatte vorhin den Einfall, dass es um Vergeltung gehen könnte. Dass das eigentliche Motiv für die Verschleppung und Tötung von Frauke war. Aber vieles konnte der Täter ja auch nicht selbst beeinflussen, würde man meinen. Die Aufmerksamkeit hatte er irgendwann, aber die Überlegung, dass Frauke recht zeitnah gefunden werden sollte, hatte ich noch nie.
Man ist doch immer davon ausgegangen, dass Fraukes Leiche wg der Ablage eilig entsorgt werden sollte.
Klugscheißer
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Klugscheißer »

9 mm hat geschrieben: Samstag, 24. September 2022, 21:15:09
Klugscheisser,eigentlich müsstest du doch -weil du aus der gegend kommst- hohes Interesse daran haben,dass dieser Fall aufgeklärt wird.
Was hat das mit der Gegend zu tun, in der ich lebe? Mich interessiert z.B. ebenso die Aufklärung der Fälle Inga Gehricke, der Familie aus Drage aber in erster Linie Peggy Knobloch.
Man könnte von dir bald das Gegenteil annehmen.Warum möchtest du nicht wissen,wer Frauke Liebs auf dem Gewissen hat ?
Möchte ich das nicht wissen? Schließt du das daraus, weil ich das Kassemachen mit dem Fall Frauke nicht prickelnd finde? Diese Verbindung kann ich nicht nachvollziehen. Denn ich möchte ausschließen, dass das Buch irgendetwas zur Klärung beitragen wird.
Jedermann in Paderborn oder Bad Driburg und Umgebung könnte der Täter sein.( NUR THEORETISCH / HYPOTHETISCH gedacht )Vielleicht kennst du den Täter ja,ohne es zu wissen.Aber so wie es aussieht,scheint dich das nicht zu belasten.
Sicher, das wäre durchaus möglich. Aber kannst du ausschließen, dass du nicht auch jemanden kennst, der ein Mörder ist? Wie gehst du damit um? Oder hältst du das für unwahrscheinlich?
Macht dich sowas nicht nervös ?
Nein, macht es nicht.
Warum ist das so ?
Weil kein normales Leben möglich wäre, permanent unter Belastung und Nervosität stehend, in jedem Mitmenschen einen Mörder zu vermuten.
Erkläre es mir,vielleicht lerne ich noch was dazu.
Willst du wirklich lernen?
Agatha Christie
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Agatha Christie »

beyourselftonite hat geschrieben: Samstag, 24. September 2022, 22:16:47 Hmmm... ich hatte vorhin den Einfall, dass es um Vergeltung gehen könnte. Dass das eigentliche Motiv für die Verschleppung und Tötung von Frauke war. Aber vieles konnte der Täter ja auch nicht selbst beeinflussen, würde man meinen. Die Aufmerksamkeit hatte er irgendwann, aber die Überlegung, dass Frauke recht zeitnah gefunden werden sollte, hatte ich noch nie.
Man ist doch immer davon ausgegangen, dass Fraukes Leiche wg der Ablage eilig entsorgt werden sollte.
Vergeltung für was?
Beharrlichkeit führt auch zum Ziel!
9 mm

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von 9 mm »

Klugscheisser,du hast gewonnen,ich werfe das Handtuch.

ieso habe ich von dir den Eindruck,dass du mit deinen Antworten "rummurkst ?"

Frakes Freundin Isabella hat heute noch furchtbare Angst davor,dass der killer wieder zuschlagen könnte,und du,was machst du,du "coolst" hier im Forum herum,als ob ein Autodiebstahl zur Debatte stünde.

Ich bin mir sicher,dass 99 Prozent der Paderborner Bevölkerung ( und Umgebung ) sehr daran interssiert ist,dass der Fraukemörder endlich gefasst wird.

Denk mal drüber nach
9 mm

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von 9 mm »

Hinsichtlich meiner Recherchen im Fraukemordfall ist mir eine Idee gekommen,die sachlich und neutral betrachtet,erzählenswert ist.

Eines aber möchte ich vorweg noch sagen :Dies ist keine Behauptung oder Unterstellung etc.. Dies ist nur eine Überlegung,die ja nicht wahr sein muss.
(also bitte nicht falsch interpretieren !)

Seit 16 Jahren ermittelt die Polizei jetzt schon im Fraukemordfall und das Ergebnis ist gleich Null -Zero .Nieheim wurde "umgekrempelt". Alle Chat Kontakte von Frauke sind überprüft worden.Insgesamt hat die Polizei etwa 1000 Personen befragt und überprüft.Nichts ,null Erfolg !

Wiarum ist das so ?

Die Polizei sagt,dass der oder die Täter die Gegend um den Ablageort herum kannten,und Bezug zu Paderborn haben müssen.

Gute Erkenntnis,aber warum konnte man den Fraukemörder bis heute nicht auf die Schliche kommen ?

Nun meine Überlegung( wie ich schon sagte,dies ist keine Behauptung oder Unterstellung,sondern einfach nur eine Überlegung )

Angenommen ein stationierter Militärangehöriger hat mit der Tat etwas zu tun.Wie hoch sind dann die Erfolgsaussichten der deutschen Polizei an diesen Täter heran zukommen ? Zwischen deutscher Polizei und Militär gibt es eine Barriere,die SIB heißt.Das heißt für mich,die Polizei muss ihre Ermittlungen ganz oder nur zum Teil an die SIB delegieren.Ohne DNA,Zeugenaussagen etc.kann die SIB in der Tat vielleicht nur - wenn überhaupt - die einzelnen Alibis überprüfen.Mehr nicht !

Wie denkt hr darüber ?
JBlack
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von JBlack »

Die britischen Soldaten sind beim Militär wohl intern befragt worden. Da kam auch nichts bei rum. Das wurde jedenfalls in einem Podcast zu dem Fall gesagt.
Klugscheißer
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Klugscheißer »

9 mm hat geschrieben: Sonntag, 25. September 2022, 11:39:07
ieso habe ich von dir den Eindruck,dass du mit deinen Antworten "rummurkst ?"
Wieso, das weiß doch ich nicht, wie du darauf kommst.
Frakes Freundin Isabella hat heute noch furchtbare Angst davor,dass der killer wieder zuschlagen könnte,und du,was machst du,du "coolst" hier im Forum herum,als ob ein Autodiebstahl zur Debatte stünde.
In der Doku meinte Isabella, sie wolle nicht erkannt werden. Macht Sinn, wenn sie ebenfalls davon ausgeht, dass Frauke den Täter kannte, dann kann auch sie ihm schon begegnet sein, wenn sie den gleichen Bekanntenkreis hatten.

Aber was die furchtbare Angst vor dem wieder zuschlagenden Killer anbelangt, kann es sein, dass du dir das ein bisserl zusammenfantasiert hast?
Ich bin mir sicher,dass 99 Prozent der Paderborner Bevölkerung ( und Umgebung ) sehr daran interssiert ist,dass der Fraukemörder endlich gefasst wird.
Und damit willst du was zum Ausdruck bringen?
Denk mal drüber nach
Tue ich und habe dir meine Gedanken hier nierdergelegt.
9 mm

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von 9 mm »

JBlack hat geschrieben: Sonntag, 25. September 2022, 17:56:56 Die britischen Soldaten sind beim Militär wohl intern befragt worden. Da kam auch nichts bei rum. Das wurde jedenfalls in einem Podcast zu dem Fall gesagt.
Wie kann das Fragen denn ausgesehen haben ? Did you kill Frauke Liebs ? Wer wird da schon mit Ja antworten ?

Das Auld triangel soll am 20.6.06 (Schweden gegen England ) voll mit britischen Soldaten gewesen sein.Ist ja auch logisch bei 2 Kasernen in unmittelbarer Nähe.Frauke verlässt gegen 23 Uhr das Pub und verschwindet spurlos. Es ist ja nicht einmal bekannt welchen Weg sie genommen hatte.Frauke war doch nicht transparent gewesen.Wieso hat sie niemand wahrgenommen ? Eine junge hübsche nur in Jeans und Poloshirt (Trikotfarbe wie die engl. Spieler) bekleidete 21 jährige Frau die alleine das Lokal verlässt und zu Fuss in der Dunkelheit verschwindet,fällt auch gar nicht unter den Pub Besuchern auf.Was für ein Tinnef ! Wer das glaubt,der will es auch glauben. Angenommen ein Soldat hat gesehen,wie ein Kamerad Frauke in jener Nacht hinterher gegangen ist.Er wird schweigen,weil er keinen Stress mit dem kameraden und Polizei will. Er weiß ja nicht,ob dieser Soldat auch der T#ter ist.
Gast

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Gast »

HP1 hat geschrieben: Mittwoch, 21. September 2022, 12:05:31
Offenkundig jedenfalls die Übereinstimmung mit der SMS aus Nieheim Dienstag Nacht und dem kurzen Einschalten ihres Handys eben dort „Stunden nach dem letzten Telefonat“.

........

In dem Fall, wenn der Täter nach einer Woche zur Ansicht gelangt wäre, dass ihn „Nieheim“ wohl nicht überführen würde, könnte das letzte Einschalten tatsächlich auch vom Täter zur Ablenkung geschehen sein

Woher stammt den die hier genannte Gewissheit, dass nach dem letzten Telefonat am 27.06.2006 das Handy nochmal in Nieheim eingeschaltet wurde?
Ist das Fakt oder wurde hier nur etwas vage von einer evtl. nicht korrekten Quelle abgeschrieben?
Monsterenergy77
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Monsterenergy77 »

9 mm hat geschrieben: Sonntag, 25. September 2022, 15:24:18 Hinsichtlich meiner Recherchen im Fraukemordfall ist mir eine Idee gekommen,die sachlich und neutral betrachtet,erzählenswert ist.

Eines aber möchte ich vorweg noch sagen :Dies ist keine Behauptung oder Unterstellung etc.. Dies ist nur eine Überlegung,die ja nicht wahr sein muss.
(also bitte nicht falsch interpretieren !)

Seit 16 Jahren ermittelt die Polizei jetzt schon im Fraukemordfall und das Ergebnis ist gleich Null -Zero .Nieheim wurde "umgekrempelt". Alle Chat Kontakte von Frauke sind überprüft worden.Insgesamt hat die Polizei etwa 1000 Personen befragt und überprüft.Nichts ,null Erfolg !

Wiarum ist das so ?

Die Polizei sagt,dass der oder die Täter die Gegend um den Ablageort herum kannten,und Bezug zu Paderborn haben müssen.

Gute Erkenntnis,aber warum konnte man den Fraukemörder bis heute nicht auf die Schliche kommen ?

Nun meine Überlegung( wie ich schon sagte,dies ist keine Behauptung oder Unterstellung,sondern einfach nur eine Überlegung )

Angenommen ein stationierter Militärangehöriger hat mit der Tat etwas zu tun.Wie hoch sind dann die Erfolgsaussichten der deutschen Polizei an diesen Täter heran zukommen ? Zwischen deutscher Polizei und Militär gibt es eine Barriere,die SIB heißt.Das heißt für mich,die Polizei muss ihre Ermittlungen ganz oder nur zum Teil an die SIB delegieren.Ohne DNA,Zeugenaussagen etc.kann die SIB in der Tat vielleicht nur - wenn überhaupt - die einzelnen Alibis überprüfen.Mehr nicht !

Wie denkt hr darüber ?
Meine Vermutung geht auch in diese Richtung. Das in die „Ecke“ Englisches Militär zu wenig ermittelt wurde. Haben ja die Engländer übernommen……
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von HP1 »

@9 mm

Ja, den Gedanken hatte ich auch schon.

Die interne Ermittlung der Briten (SIB) hatte wohl weniger unmittelbares Interesse, den Fall aufzuklären,war im Gegensatz zu den deutschen EB ja auch nicht ihr Job, ihr Erfolgsdruck. Gleichzeitig könnte man meinen, dass es denen eh lieber gewesen wäre, wenn es kein Täter aus ihren Reihen war.

Und viele Briten im Auld Triangle - gerade den Gedanken hatte ich zufällig gerade erst an anderer, nicht-öffentlicher Stelle präsent, wenn auch in anderem Zusammenhang.

Denken wir mal weiter - Frauke könnte den britischen Täter gekannt haben oder auch nicht.

Wenn sie ihn nicht gekannt hat:
Dann wäre kaum plausibel und irgendwie naheliegend erklärbar, dass und warum sie mit dem freiwillig nach Nieheim (oder sonstwohin) mitgefahren sein sollte, höchstens ihr freiwilliger Einstieg ins Fahrzeug unter einem gut vorgetäuschten triftigen Anlass wäre noch gut denkbar, täte aber an dieser Stelle gar nichts zur Sache. Wir reden dann also mit höchster Wahrscheinlichkeit davon, dass 0.49 in Nieheim eine offenkundige Freiheitsberaubung vorlag, Frauke also definitiv unfreiwillig und vom Täter dazu genötigt dort war. Entsprechend wäre dann die SMS vom Täter geschrieben/diktiert bzw. kontrolliert gewesen. Denn Frauke selbst (und selbstbestimmt) hätte in der Situation keinesfalls diese SMS an Chris geschickt, sondern einen Hilferuf mit Ort, bzw. gleich die 110 gewählt.

Ganz abgesehen von den allgemeinen (und natürlich immer diskutablen) Irritationen, wenn "Zufallstäter" und "Anrufe/SMS" spekulativ aufeinandertreffen:
Welcher britische Täter hätte eine (Fake-)SMS mit dem Wort "England" in einem ihm wohl nicht offensichtlichen Insider-Zusammenhang formuliert gestattet? Ich meine, es wurde ja in der Vergangenheit schon spekuliert, ob dieses "nicht gegen England" ein versteckter Hinweis auf den Täter sein könnte. Ich frage dagegen umgekehrt: Welcher "englische" Täter würde eine SMS durchgehen lassen, in der "England" in einer für ihn zumindest auffälligen Weise und in wohl eher nicht unmittelbar ersichtlichem Zusammenhang untergebracht ist? Und das völlig unabhängig davon, ob nun von Frauke tatsächlich als Hinweis beabsichtigt oder nicht?

Wir brauchen hier also eine Frauke, die zu dem Zeitpunkt diese SMS selbstbestimmt und in nicht erheblich beunruhigter Stimmung schreibt. Die also freiwillig nach Nieheim mitgefahren ist und auch 0.49 noch entspannt ist. Da brauchen wir dann einen ausreichend triftigen Anlass, ein hinreichendes Motiv bei Frauke - und das finden wir ziemlich sicher nicht bei einem ihr fremden Täter. Unser Brite müsste ihr also bekannt gewesen sein. Grundsätzlich und unabhängig von der Herkunft des Täters denkbar wäre auch, dass diese Fahrt nach Nieheim vorab verabredet gewesen wäre. Doch darauf gibt es keine Hinweise, dagegen spricht ihre Absprache mit Chris, sowie als weniger definitives Argument die Uhrzeit angesichts der Schule am nächsten Morgen.

Also, Frauke kommt kurz vor Spielbeginn(?) in den Pub, hält sich dort etwa 2,5 Stunden auf. Wenn der spätere Täter ebenfalls im Pub war, kann sie ihn kaum bemerkt haben. Denn ein Bekannter, mit dem sie später plausibel freiwillig nach Nieheim fahren und auch 0.49 noch entspannte sein sollte, den hätte sie doch jedenfalls begrüsst, so dass Isabella und ihr Mann (damals Freund) das mitbekommen und später ausgesagt hätten. Stattdessen Isabella (sinngemäß): Frauke hatte während der Zeit im Pub nur Kontakt zu uns (und der Bedienung an der Theke).

Ich nehme an, dieser spätere Täter wäre allein im Pub gewesen. Denn da wurde trotz mäßigem Ergebnis für England sicher noch ordentlich weiter gefeiert. Und dass sich unser Mann kurz nach Spielende erklärungsbedürftig von seiner Gruppe abgeseilt hätte, um der Bekannten hinterherzutigern, das erscheint mir eher unwahrscheinlich. Ich meine, so vor expliziten Zeugen in die Tat einsteigen, deren Erinnerung bzw. Aussage ihn im Nachhinein schnell verdächtig machen könnte? Eher nicht - wahrscheinlicher ist, dass er allein dort gewesen wäre, sich dort auch keinen angetroffenen Bekannten (Kollegen von den Streitkräften) angeschlossen hätte.
Wenn Frauke ihn bemerkt hätte und er wäre allein da gewesen, sie hätte ihn wohl gefragt, ob er sich zu ihnen setzten wolle. Ihre soziale, integrative Art und die Gruppenkonstellation -sie, ihre Freundin Isabella und deren Freund Jamie, dieser ebenfalls von den britischen Streitkräften- legen das nahe, meine ich.

Dazu ein weiterer Gedanke: Wenn Frauke mit jemand von den britischen Streitkräften entsprechend gut bekannt war, um mit ihm in dieser Nacht freiwillig nach Nieheim zu fahren, dann hätte sie Isabella oder auch besonders Jamie doch sicher explizit von ihm erzählt, wenn die ihn nicht sowieso kannten. Dann wäre der aber auch als möglicher Verdächtiger jedenfalls als Person sowie namentlich auf dem Radar der EB gewesen. Vielleicht gab es da jemanden, vielleicht nicht - ich weiß von keinem.

Also jedenfalls, Frauke kann ihren britischen Bekannten kaum bemerkt haben. Aber er bemerkt sie und beschließt, ihr später draußen (ohne Zeugen) "zufällig" zu begegnen und sie nach Nieheim zu locken. Was hier stört: Sie ist in einer Gruppe da und er kann nicht wissen, wie lange sie bleiben, ob sie danach noch woanders hingehen. Es ist auch völlig ungewiss, ob Frauke am Schluss allein heimgehen wird. Insgesamt keine Situation, die zu so einem Tatentschluss motiviert, wirklich keine günstig erscheinende Gelegenheit.
Vielleicht ein spontaner Tatentschluss erst als er sieht, dass sie im Begriff ist, den Pub allein zu verlassen? Und er hat sie bis dahin selbst nicht bemerkt, oder aber sie bis dahin beobachtet, anstatt sie (da noch ohne den besagten spontanen Tatentschluss) zu begrüßen?


Weiter komm ich da gedanklich nicht, vielleicht mag da ja jemand weiterspinnen?
Dias
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Dias »

9 mm hat geschrieben:Wie denkt hr darüber ?
HP1 hat geschrieben:Weiter komm ich da gedanklich nicht, vielleicht mag da ja jemand weiterspinnen?
Dann werfe ich mal was dazu:

Isabell sagte in einem Interview doch mal aus, das Frauke während der SMS hin und her Schreiberei mal gesagt haben soll:“Wie formuliere ich das blos?“ (oder irgendwie so ähnlich).

Frauke war doch eine gute Schülerin, musste sie wirklich wegen eines Satzes auf Deutsch (wo sie angeblich immer nur mit Nils SMS-te) Isabell fragen, wie man diesen einen wo sie schrieb formuliert, oder ging es da um einen „Englischen“ Satz, den man eben nicht so leicht manchmal richtig zu formulieren weiss?
Ich vermute nicht mal im Traum, dass Frauke Isabell alles unter die Nase hielt, so dass Isabell alles an diesem Abend mitbekommen hat?

Mehr fällt mir da im Moment leider nicht ein.
HP1
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von HP1 »

@Dias

Ich gehe stark davon aus, dass Fraukes Telefonkontakte zeitnah vor ihrem Verschwinden, insbesondere auch am Dienstag Abend genau überprüft wurden. Hätte es da noch einen anderen Chat als mit Niels gegeben, dann wüssten die EB davon, hätten den Empfänger anhand der Nummer nach Möglichkeit ermittelt.
Und Isabella hätte doch von einem anderen Chatpartner gewusst, wäre ansonsten zumindest irritiert gewesen, wenn Frauke sie nach einer englischen Formulierung, inhaltlich abseits des Chats mit Niels, gefragt hätte. Zum Ablauf Dienstag Abend im Pub gibt es (öffentliche) Darstellungen von Isabella, auch Östermann äußert sich dazu (Fernsehsendung 2011), von einem weiteren (bekannten oder unbekannten) Chatpartner ist da nirgends die Rede. Dass gerade dieses zumindest interessante Detail ermittlungstaktisch unerwähnt bleiben sollte, erscheint mir nicht naheliegend, will da aber nicht spekulieren.

Bei dem Chat mit Niels wurde herumgeflachst, wir wissen von seiner etwas plump/unbeholfen wirkenden Anzüglichkeit, sie sollten bei einem gemeinsamen Kochen etwas "Passendes" tragen, damit er auch was davon habe - oder so ähnlich.
Ich verstehe da Fraukes Frage (laut Isabella), wie sie das denn formulieren solle, viel eher eine Frage der Wortwahl bei einer Andeutung, einer kleinen Provokation, einer gewollt doppeldeutigen Antwort, was auch immer - auf deutsch und an Niels gerichtet. An ortographische Schwierigkeiten mit einer SMS auf Englisch glaube ich da nicht.


Noch was anderes:
Für einen spontan geplanten sexuellen Übergriff das Opfer mit einer guten halben Stunde Fahrtzeit in die Pampa zu verschleppen, erscheint mir zumindest bei einem unbekannten Zufallstäter nicht plausibel. Auch bei einer Bekanntschaft von Frauke und Täter wäre es eigentlich nicht naheliegend, oder?
Nur wenn ein längeres Festhalten bereits zu Beginn beabsichtigt war, würde eine längere Fahrt (nach Nieheim oder auch woanders hin) an einen vorgesehenen Festhalteort Sinn machen - da würde ich dann aber jedenfalls viel eher von einer längerfristig geplanten Tat ausgehen, nicht von einem spontanen Entschluss.
Oder eben einem Tateinstieg mit einer zunächst freiwilligen Frauke, die Fahrt nach Nieheim im Zusammenhang mit ihrer Motivation mitzukommen, vielleicht auch dem Bedürfnis des Täters entsprechend, "mit ihr Zeit zu verbringen", "zu reden" - und die (längerfristige) Freiheitsberaubung gar nicht geplant, möglicherweise vorab überhaupt kein expliziter Übergriff gegen ihren Willen vorgesehen.
Dias
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Dias »

HP1 hat geschrieben:@Dias

Ich gehe stark davon aus, dass Fraukes Telefonkontakte zeitnah vor ihrem Verschwinden, insbesondere auch am Dienstag Abend genau überprüft wurden. Hätte es da noch einen anderen Chat als mit Niels gegeben, dann wüssten die EB davon, hätten den Empfänger anhand der Nummer nach Möglichkeit ermittelt.
Und Isabella hätte doch von einem anderen Chatpartner gewusst, wäre ansonsten zumindest irritiert gewesen, wenn Frauke sie nach einer englischen Formulierung, inhaltlich abseits des Chats mit Niels, gefragt hätte. Zum Ablauf Dienstag Abend im Pub gibt es (öffentliche) Darstellungen von Isabella, auch Östermann äußert sich dazu (Fernsehsendung 2011), von einem weiteren (bekannten oder unbekannten) Chatpartner ist da nirgends die Rede. Dass gerade dieses zumindest interessante Detail ermittlungstaktisch unerwähnt bleiben sollte, erscheint mir nicht naheliegend, will da aber nicht spekulieren.

Bei dem Chat mit Niels wurde herumgeflachst, wir wissen von seiner etwas plump/unbeholfen wirkenden Anzüglichkeit, sie sollten bei einem gemeinsamen Kochen etwas "Passendes" tragen, damit er auch was davon habe - oder so ähnlich.
Ich verstehe da Fraukes Frage (laut Isabella), wie sie das denn formulieren solle, viel eher eine Frage der Wortwahl bei einer Andeutung, einer kleinen Provokation, einer gewollt doppeldeutigen Antwort, was auch immer - auf deutsch und an Niels gerichtet. An ortographische Schwierigkeiten mit einer SMS auf Englisch glaube ich da nicht.

@HP1

Das die EB Niels einfachheithalber sofort auf dem Bildschirm hatten, das ergibt sich durch die Aussage von Isabell, da sie ja Teile von dem SMS Verkehr zwischen Frauke und Niels mitbekommen hat.
Niels war im Nachgang sagen wir, kooperativ und hat den Speicher seines Handys der EB übergeben...

Dir ist jedenfalls aber auch bewusst, dass man zwar vielleicht noch das Gegenstück-Handy mit dem Frauke außer dem Niels noch komunizierte, (wenn es denn so gewesen sein sollte) anhand der Nummer feststellen konnte, es aber für die EB gegen Null gehen kann den Besitzer des Handys zu ermitteln? (Der Inhalt verbleibt natürlich auch geheim, da Fraukes Handy ja fehlt).

Ich selber habe sogar ein Handy aber mit Vorgänger Prepaid, also nicht auf meinen Namen😉.
Was soviel bedeutet, das der auf dem die Nummer abgeschlossen wurde nichts mehr mit der Nummer zu tun hat. Also, wenn möchte die EB jetzt ausfindig machen, wenn das Handy erschwerender weise längst nach oder während des Abends eingedost wurde?

Wie auch immer, es war nur so ein Einwurf, möglich das diese Konstellation nicht ganz abwägig sein muss.

Zudem vermute ich es wie schon im Vorfeld von mir geschrieben, Isabell muss und kann nicht alles wissen was Frauke so alles an diesem einen Abend gemacht hat, überleg mal, 2,5 Stunden im Pub ist schon eine lange Zeit, und dann lege über diese Zeit mal den SMS Verlauf mit Niels, da wirst du aber große Zeit Lücken feststellen...

Zudem, so sage ich das jetzt mal offen, kommen mir diese Zeugenaussagen stellenweise so künstlich gequält vor. Sorry, es sind jetzt mittlerweile 16 Jahre vergangen, da benehme ich mich nicht mehr so eindrucksvoll als wäre alles letzte Woche passiert, wenn man sich Frau I.Liebs anhört, oder Fraukes Schwester Karen, da kommt enorm unglaublich viel natürliche Menschlichkeit rüber, da bin ich bei jedem Wort und jeder Gestikulierung voll mit dabei. Längst aber nicht bei allen anderen.
Ich bin nicht der, wo hier Menschenkenntnis validiert, aber auch nicht der, dem das im Alleingang aufgefallen ist.

HP1 hat geschrieben:Noch was anderes:
Für einen spontan geplanten sexuellen Übergriff das Opfer mit einer guten halben Stunde Fahrtzeit in die Pampa zu verschleppen, erscheint mir zumindest bei einem unbekannten Zufallstäter nicht plausibel. Auch bei einer Bekanntschaft von Frauke und Täter wäre es eigentlich nicht naheliegend, oder?


Erscheint mir ebensowenig plausibel, ich stehe direkt neben meiner Vermutung, das Frauke Handy (ob Frauke zu dem Zeitpunkt jetzt dabei war oder auch nicht) wurde speziell und beabsichtigt in so weiter Entfernung, also in Nieheim benutzt.
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