MORDFALL EHEPAAR TRUUS & HARRY LANGENDONK, CHIEMGAU, 1997

ÖFFENTLICHE DISKUSSION
Fälle: Göhrde-Morde, Der Tod von Kris Kremers u. Lisanne Froon, Truus & Harry Langendonk (Doppelmord im Chiemgau), Doris Seyffarth, YOG'TZE-Fall
lindenstein
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Re: MORDFALL EHEPAAR TRUUS & HARRY LANGENDONK, CHIEMGAU, 1997

Ungelesener Beitrag von lindenstein »

Nochmal ein Gedanke zu der Pro 7 Sache.. das Ganze könnte auch, so blöd es klingt nach hinten losgehen.
Ich erinnere an den taffen Herrn de Fries gerade von Holland den man erschossen hat.

Lass da mal einen im Suff im Fernsehen den Schmitts- Karl -Ludwig erkennen und da war doch mal was?!

Für mich geht das nur im Team, wer hier meint an die Front zu müssen kann das gerne tun, jedoch wird der Mann ggf. auch erkennen müssen, dass Demokratie nur noch auf seiner Festplatte runtergeladen ist. Die Welt sieht gegenwärtig anders aus, auch bei uns in Deutschland.
Alle meine Beiträge spiegeln meine Meinung und ich kann auch völlig daneben liegen.

Assis
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Re: MORDFALL EHEPAAR TRUUS & HARRY LANGENDONK, CHIEMGAU, 1997

Ungelesener Beitrag von Assis »

lindenstein hat geschrieben:
Dienstag, 12. Oktober 2021, 21:12:23
Nochmal ein Gedanke zu der Pro 7 Sache.. das Ganze könnte auch, so blöd es klingt nach hinten losgehen.
Ich erinnere an den taffen Herrn de Fries gerade von Holland den man erschossen hat.

Lass da mal einen im Suff im Fernsehen den Schmitts- Karl -Ludwig erkennen und da war doch mal was?!

Für mich geht das nur im Team, wer hier meint an die Front zu müssen kann das gerne tun, jedoch wird der Mann ggf. auch erkennen müssen, dass Demokratie nur noch auf seiner Festplatte runtergeladen ist. Die Welt sieht gegenwärtig anders aus, auch bei uns in Deutschland.
Es geht nicht um den/die Fall(e), an dem man arbeitet, sondern darum, warum man es macht, wie man vorgeht und was so faszinierend daran ist. Ich als taffen Hollander und nicht Mitglied deines Teams, denke darüber nach trotz deine Anspielungen.

hoelzl
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Re: MORDFALL EHEPAAR TRUUS & HARRY LANGENDONK, CHIEMGAU, 1997

Ungelesener Beitrag von hoelzl »

lindenstein hat geschrieben:
Dienstag, 12. Oktober 2021, 19:40:16
Alter Schwede.. ich musste eben erst mal schlucken, bei deinem Satzbau,
Schlucken ist gut. Mir wurde übel.
lindenstein hat geschrieben:
Dienstag, 12. Oktober 2021, 19:40:16
wären die Langendonks nämlich nach dem Telefonat zu Verwandten ins Hölzl gefahren..
Was natürlich stimmt. Aber letztlich musst ich gleich schmunzeln.

Ihr die richtiggestellte Meinung.
Wie bei XY berichtet wird, folgt dann die Fahrt ins Hölzl. Mit Telefonat zu Verwandten.
lindenstein hat geschrieben:
Dienstag, 12. Oktober 2021, 19:40:16
Ok verstanden. Bei dir waren es Verwandte am Telefon und nicht explizit die Töchter.


Falls meine Erinnerung nicht fehlgeht wurde so berichtet.

lindenstein
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Re: MORDFALL EHEPAAR TRUUS & HARRY LANGENDONK, CHIEMGAU, 1997

Ungelesener Beitrag von lindenstein »

Assis hat geschrieben:
Dienstag, 12. Oktober 2021, 22:29:03
Ich als taffen Hollander und nicht Mitglied deines Teams, denke darüber nach trotz deine Anspielungen.
Wir hatten das hier im Thread schon einmal mit der Aussprache, der Deutung und dem Verstehen.
Damals hatte ich zu bedenken gegeben, dass man hier zwischenmenschlich etwas so oder so gesagt hatte und der eine sich da überhaupt nichts dabei gedacht hat, der andere angegriffen und beleidigt war.

Der Satz von dir besteht ohne Punkt und Komma aus 15 Worten.

In den 15 Worten hast du mich im Deutschen schon 2 Mal komplett missverstanden.

1.) Es ist nicht mein Team.. der Gedanke wurde von mir im Ergebnis so formuliert, dass sich hier kein einzelner vor die Kamera stellt und ihm wird dann etwas zugewiesen oder kann etwas zugewiesen werden.

2.) Der Begriff taffer Holländer wurde von dir völlig falsch interpretiert. Richtig ist, mit dem Wort taff wurde Herr de. Fries als mutig und zielorientiert im Kampf gegen das Unrecht und die mafiösen Umstände die es eben bei euch und auch gerade mit Rotterdam und der Drogenmafia gibt von mir gewürdigt.

Bitte.. im Schreiben können schon im deutschen Sachverhalte fehlinterpretiert werden.. ich denke es ist da jetzt alles gesagt.
Alle meine Beiträge spiegeln meine Meinung und ich kann auch völlig daneben liegen.

Duchonin

Re: MORDFALL EHEPAAR TRUUS & HARRY LANGENDONK, CHIEMGAU, 1997

Ungelesener Beitrag von Duchonin »

Widasedumi hat geschrieben:
Montag, 15. Juni 2020, 07:18:49
Es ging hier mal um die Frage, wie lange dem Doppelmörder Josef O. das ererbte Vermögen gereicht hat. Im Traunsteiner Tagblatt gibt es hierzu ein paar Angaben.
https://www.traunsteiner-tagblatt.de/re ... 27769.html
Da heißt es, dass das Geld aus den Verkäufen von drei Häusern und zwölf Grundstücken ab 2007 zu Ende war.
Zitat: "

"Er drängte die Mutter, drei Häuser und zwölf Grundstücke in Wolkersdorf zu verkaufen und ihm das Geld zu geben. Als es ab 2007 zu Ende war, nahm er Kredite auf. In den eineinhalb Jahren vor den Verbrechen in Aschau überstiegen die Ausgaben seine Einnahmen um einen fünfstelligen Betrag."
Genau das hatte ich geschrieben. 1997 hatte Josef O. noch genügend Geld.
Außerdem wenn er wegen Aktiengeschäften 200.000 € Steuern nachzahlen musste, müsste er dabei ja ci. 550.000 € Gewinn gemacht haben.

XSchauen

Re: MORDFALL EHEPAAR TRUUS & HARRY LANGENDONK, CHIEMGAU, 1997

Ungelesener Beitrag von XSchauen »

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Das Wichtigste bei alten Fällen sei Zweifeln”, sagt er (Wolfgang Eberle - Kriminalpolizei Schwabach).
Zweifeln an allem, was man zu wissen glaubt.” „Gerade bei der Altfallbearbeitung müssen Sie sich völlig
freimachen von dem, was geschrieben steht, was die Ermittlungsergebnisse sind. Sie müssen nüchtern von
vornherein versuchen, den Fall aufzurollen, zu erleben.
“ + “Es gebe bei solchen Fällen immer die Gefahr, dass
man von einer Hypothese ausgeht und sich zu sehr darauf versteift: „Das, was passt, wird ausgeschmückt, wird
fokussiert. Das, was nicht passt, wird zwar nicht vollständig ignoriert, aber nicht ins Kalkül gezogen.


Genauso wie der Kriminalhauptkommissar Eberle sehe ich das auch.
Allerdings sehe ich gewisse Aspekte im ungelösten Mordfall Langendonk für mich deutlich genug.
Man sprach in Bezug hierzu oft von einer Übertötung (Overkill), das sehe ich gar nicht als passend.
Egal ob das Ehepaar vorher erschossen oder mit dem Messer attackiert bzw. erstochen worden ist,
die Täterschaft hat überwiegend kaltblütig gehandelt, sie hat die Rentner nicht regelrecht verkrüppelt
oder niedergemetzelt. Durch das Feuer erhält die Nachtat eine weitere Dimension, als ob die Täter mit
hohem Kalkül vorgegangen seien, um vielleicht nicht nur die Polizei in die Irre zu führen und Spuren zu
vernichten, sondern um die kriminalistische Rekonstruktion des Mordes an sich zu verhindern. Ob man
damit weiteres verdecken wollte ist ungewiss und nicht nachprüfbar. Nicht nachweisbar sind insofern
ebenso etwaige Beziehungen zwischen Tätern und Opfern, es gibt keine stichfesten Beweise dafür, noch
gibt es Zeugenaussagen und Belege, die Kontakte belegen könnten. Gerade diese Sachen machen den
Fall zu einer höchst harten Nuss. Es scheint so, als ob die Langendonks sich in einer Art Blase im Chiem-
gau bewegt hätten, ohne irgendwie sonderlich aufzufallen und obwohl sie nachträglich in den Medien als
überaus “kontaktfreudig” beschrieben wurden, kam es während ihrer ganzen Reise zu keinerlei Kontakten.
Das ist merkwürdig und deckt Widersprüche auf. Leider sind die heutigen Medien zu sehr auf schnell- bzw.
Kurzlebigkeit ausgerichtet und besonders ältere Fälle werden in die allgemeine Vergessenheit gedrängt.
Auch die Sendung Aktenzeichen XY-ungelöst trägt dazu bei, weil zuviele “cold-cases” ad Acta gelegt oder
einfach ignoriert werden. Es verblüfft und entsetzt (mich) wie die Offiziellen Medien vorgehen.

Vom noch immer ungeklärten Mordfall an den Tankwart Helmut Duschek z.B. liest und sucht man vergeblich
nach neuen Inhalten. Es scheint so, als ob es niemanden mehr interessiert, ältere Fälle wieder aufzurollen.

Der Gipfel des Unfassbaren ist die mutwillige Zensur und
Löschung von Inhalten die den Fall Langendonk betreffen.


QUELLEN:

Fall: Mord an Claudia Obermeier in Röthenbach an der Pegnitz @
https://n-land.de/lokales/ein-30-jahre- ... verbrechen

Aktenzeichen XY vom 13.09.1991 (238) - Letzter Filmfall @
https://www.dailymotion.com/video/x84sv6d

Mordfall Helmut Duschek - Erster Filmfall
Aktenzeichen XY vom 08.11.1991 (240) @
https://www.dailymotion.com/video/x84woek

Sendung vom 08.11.1991 @
https://www.wikixy.de/Sendung_vom_08.11.1991

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XSchauen

Re: MORDFALL EHEPAAR TRUUS & HARRY LANGENDONK, CHIEMGAU, 1997

Ungelesener Beitrag von XSchauen »

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Hallo zusammen, da nichts wirklich gewiss ist in dem Fall Langendonk - ausser der sehr wahrscheinlich
verwendete Waffentyp - könnten wir unser Interesse und Forschen darauf ausweiten, etwas was die Kripo
sicher unter die Lupe genommen hatte in Vergangenheit, aber heute in der Neuzeit leider sehr oft vernach-
lässigt wird. Immerhin sind die Geschosse und Hülsen die einzigen Spuren welche die Täterschaft direkt
hinterlassen hat. Alles andere ist zu vage, sehr fragwürdig und konfus.

Die absurdeste Aussage und Vermutung bleibt für mich diese, von Aktenzeichen XY Ungelöst:
“Der Täter lässt das Wohnmobil 2 Stunden lang am Waldrand stehen, irgendwann in dieser Zeit schafft er
das ermordete Ehepaar in das Fahrzeug.“ – Wie ist denn sowas überhaupt realistisch möglich? Jemand exe-
kutiert 2 Menschen bei einem Waldrand, mitten auf offenem Gebiet das von einer Strasse durchquert wird und
sogar einsehbar ist, Schüsse und Schreie werden zeitnah vernommen, keiner geht hin zum schauen oder meldet
das bei der Polizei, und dann sollten die Leichen ganze 2 Stunden lang dort gelegen haben? XY hat das sicher
völlig falsch dargestellt, wenn schon, wurden die Toten VORHER in das Wohnmobil verfrachtet, direkt nach dem
Mord. Wäre ja völlig schwachsinnig gewesen die Leichen am Waldrand liegend zurückzulassen, und dann nach
einer Weile zurückzukehren und sehr viel dabei zu riskieren! Nichtmal ein dämlicher Dorftrottel würde sowas hirn-
verbranntes veranstalten.

Hier noch einige Details zur Pistole Tokarev TT-33:

Die Waffe war in grossen Stückzahlen bei verschiedenen Verbündeten der UdSSR als Militär- und Polizeipistole
eingeführt. Sie wurde in Lizenz in Ungarn, Polen, China und Nordkorea gefertigt. Kaliber: 7,62 mm Typ P (M30)
Mögliche Magazinfüllungen: 8 Patronen, Effektive Reichweite: 50 m, Maximale Schussweite: 800-1000 m.
Anzahl Züge: 4, Drall: Rechts. PREIS bei Shop.army.store.com (Jahr 2013): 169,00 EUR inkl. 19% Mwst.
Sie wurde auch zum Preis von 199,00 EUR angeboten (als Gebrauchtwaffe). Auf Seite 33, 69 + 70 zu lesen
bei “Kurzwaffe” @ Sport-Jagdwaffen.DE - siehe dazu die Links unten!

Weiss vielleicht jemand über die Details zur Munition der im Mordfall Langendonk verwendeten?
Ob es sich dabei um die “Sellier & Bellot 7.62×25mm Tokarev” Patronen handelte steht nirgendwo geschrieben.
Die Durchschnittsgeschwindigkeit der Tokarev Geschosse liegt (laut WIKI) bei 442 Metern pro Sekunde, je nach
dem welche Patronen verwendet werden. Mit neueren seien bis zu 480 m/s Metern pro Sekunde erreicht worden.
Die Wolf Gold FMJ Munition überragt diese mit bis zu 520 Metern pro Sekunde. Manche Munition wird als “Armor
piercing ammunition” = panzerbrechende Munition bezeichnet, vor allem die kupferbeschichteten Stahlgeschosse.
In den USA ist der Import von solchen verboten. Die TT-Tokarev wurde und wird in Russland auch gerne “Totosha"
genannt.

“Die Mordwaffe war eine "Tokarev", eine russische Pistole die gern in Mafiakreisen benutzt wird.” @
https://bluray-disc.de/blu-ray-filme/58 ... 014?rating

Interessant und zum Teil aufschlussreich sind einige Kommentare – wie die folgenden:

“bistrov”:
Tatsache ist, dass die Kugel der 7,62x25-Patrone mit all ihren Vorteilen einen kleinen Stoppeffekt hat. Das heißt
wenn sie in den menschlichen Körper eindringt, falls sie die Vitalzentren nicht beeinträchtigt hat, die Person das
Bewusstsein nicht verloren hat, sogar auf den Beinen geblieben ist und immer noch militärische Operationen aus-
führen kann. Sie ist immer noch groß und schwer mit einem relativ kleinen Kaliber. Aus diesem Grund wurde die
TT-Pistole aus dem Dienst genommen und durch eine MP ersetzt, die sowohl leichter, kompakter, sicherer und
zuverlässiger ist als auch eine hervorragende Stoppfähigkeit aufweist.

“Banson”:
Die Aufgabe einer Armeepistole besteht zunächst darin, einen feindlichen Soldaten aus der größtmöglichen
Entfernung zuverlässig zu treffen (es ist nicht einmal wichtig, ihn zu töten oder schwer zu verletzen, Hauptsache,
ihn zu deaktivieren). Darüber hinaus sollte eine solche Niederlage auch dann gewährleistet sein, wenn der feindliche
Soldat eine persönliche Schutzausrüstung trägt - Körperschutz, Helm usw. Und die TT-33-Pistole erfüllt diese An-
forderungen so gut wie möglich. Dank der leistungsstarken 7,62x25-Patrone mit hoher Energie und anfänglicher
420m / s-Geschwindigkeit durchdringt die TT-33-Pistole problemlos fast alle bekannten kugelsicheren Westen
(obwohl sie lange nach ihrer Entwicklung erschienen sind) und verblüfft selbstbewusst die darin vorhandenen Ar-
beitskräfte. TT-33 hat eine hohe Schussgenauigkeit bei großen Entfernungen - 50m und mehr. Locht Bretter in
acht Schichten durch, Karosserien, Motorblock usw. Im Allgemeinen gibt es keine bessere Waffe für die Armee.
Der einzige objektive Nachteil des TT-33 ist das Fehlen einer Sicherung.

strelok-xnumx:
Tokarevs Verdienst liegt nicht in der "Erfindung" der TT-Pistole. Er hat sie nicht erfunden, wie einige Leute denken,
einschließlich des Autors des Artikels…Der brillante, unübertroffene Erfinder der Pistolen war John Moses Browning.
Ja, ein amerikanischer Jude, der um die Jahrhundertwende vier grundlegende automatische Pistolenautomatisierungs-
schemata erfunden und patentiert hat, die immer noch zitiert und mit Variationen kopiert werden.

In der Literatur kann man manchmal Beschwerden finden, dass die TT-Pistole keine "vollwertige Sicherung" hat.
Die Installation eines solchen Mechanismus an der Pistole war nicht schwierig, aber der Büchsenmacher war der
Ansicht, dass das Kampfplatonsystem des Schussmechanismus konstruktiv auf die ständige Bereitschaft der Waffe
für einen sofortigen Schuss ausgerichtet sein sollte. Die äußerliche Ähnlichkeit des Designs des TT und des Browning
M1903 lässt häufig den Schluss zu, dass der russische Büchsenmacher die Waffe des berühmten Amerikaners kopiert
hat. Diese Argumente haben nichts mit der Realität zu tun. Das Schicksal des TT hat sich erfreulich entwickelt. Diese
Pistole ging im 1933-Jahr in Serie und wurde bis zum Beginn der 1960 als Dienstwaffe bei den Streitkräften der Sowjet-
union eingesetzt. In der Strafverfolgung war "Totosha" ein Dutzend Jahre länger im Dienst.
@ https://de.topwar.ru/80622-tulskiy-toka ... tolet.html



QUELLEN:
Sport-Jagdwaffen.DE
https://www.yumpu.com/de/document/read/ ... lerwaffen-

Tula Tokarev: Mann und Waffe @
https://de.topwar.ru/80622-tulskiy-toka ... tolet.html

Was haben die TT-Pistole und die Browning-Pistole gemeinsam? @
https://de.topwar.ru/177302-chto-obsche ... ninga.html

7.62×25mm Tokarev – WIKI Englisch @
https://en.wikipedia.org/wiki/7.62%C3%9725mm_Tokarev

Sachsens NSU-Ausschuss: Woher kamen die anderen Waffen? @
https://www.freiepresse.de/nachrichten/ ... kel9965605

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hoelzl
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Re: MORDFALL EHEPAAR TRUUS & HARRY LANGENDONK, CHIEMGAU, 1997

Ungelesener Beitrag von hoelzl »

XSchauen hat geschrieben:
Dienstag, 19. Oktober 2021, 21:53:30
Es scheint so, als ob die Langendonks sich in einer Art Blase im Chiem-
gau bewegt hätten, ohne irgendwie sonderlich aufzufallen
XSchauen hat geschrieben:
Dienstag, 19. Oktober 2021, 21:57:15
Immerhin sind die Geschosse und Hülsen die einzigen Spuren welche die Täterschaft direkt
hinterlassen hat. Alles andere ist zu vage, sehr fragwürdig und konfus.
XSchauen hat geschrieben:
Dienstag, 19. Oktober 2021, 21:53:30
Durch das Feuer erhält die Nachtat eine weitere Dimension, als ob die Täter mit
hohem Kalkül vorgegangen seien, um vielleicht nicht nur die Polizei in die Irre zu führen und Spuren zu
vernichten, sondern um die kriminalistische Rekonstruktion des Mordes an sich zu verhindern.
Nicht nur das zitierte; der ganze Beitrag ist absolut zutreffend abgefasst.

Das Telefonat zur Tochter erfolgte um 14:00 Uhr aus einer Telefonzelle. Nebst dem, dass mich da die Anrufzeit verwundert, verwundert es mich auch, dass sich die Polizei zum Gesprächsinhalt sehr bedeckt gibt.

lindenstein
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Re: MORDFALL EHEPAAR TRUUS & HARRY LANGENDONK, CHIEMGAU, 1997

Ungelesener Beitrag von lindenstein »

Ich habe mir deine Einlassung durchgelesen. Wir sind jetzt schon über die Jahre hier im HET.
Alle meine Beiträge spiegeln meine Meinung und ich kann auch völlig daneben liegen.

lindenstein
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Re: MORDFALL EHEPAAR TRUUS & HARRY LANGENDONK, CHIEMGAU, 1997

Ungelesener Beitrag von lindenstein »

Natürlich sollte man sich in einem Fall erst mal resetten, um nichts anderes geht es.. dann baut man auf.
Es geht hier in erster Linie um die Kontaktfreudigkeit, die von der Kripo so bewusst an die Medien weitergegeben wurde.
Kontaktfreudig ist ein Swingerbegrif, wo es um Begehrlichkeiten geht. Gerade in Wohnmobilen ist man hier ja völlig frei.
Hätte die Kripo die L´s anders genannt würde man leutselig oder freundlich und extrovertiert gesagt haben.

Der Begriff steht und selbst Jolu65 Gott hab ihn selig hat sich da immer klar bekannt eben auch Sex für möglich gehalten.
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Williamson
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Re: MORDFALL EHEPAAR TRUUS & HARRY LANGENDONK, CHIEMGAU, 1997

Ungelesener Beitrag von Williamson »

Zum Thema Kontaktfreudigkeit: Sie wurde 1997 noch nicht erwähnt, sondern erst 2017, richtig?
Dann ist da nix mit sexueller Konnotation...der Begriff wird inzwischen inflationär verwendet, wie man hier sieht:
Der Zwergpinscher, auch Rehpinscher genannt, ist eine deutsche Hunderasse. Das Temperament der 25 bis 30 Zentimeter großen Vierbeiner wird mit klug, verspielt, kontaktfreudig und freundlich beschrieben. Sie können bis zu 15 Jahre alt werden.
https://www.augsburger-allgemeine.de/mi ... 10911.html
Während fünf Streifenwagen-Besatzungen nach ihm gesucht hatten, habe sich der kontaktfreudige Junge bei einer Mannschaft als Torwart vorgestellt und sei direkt eingesetzt worden, so die Polizei. Der siebenjährige Nachwuchs-Fußballer selbst hatte von der ganzen Aufregung um ihn gar nichts mitbekommen.
https://www.br.de/nachrichten/bayern/ve ... tz,SbbwRLI
Die Vermisste war laut den damaligen Polizeiangaben zwar kontaktfreudig und gut zu Fuß, aber auch orientierungslos gewesen. Die Polizei hatte 2018 mit Hunden und mehrmals mit Hubschraubern nach der Frau gesucht, auch Angehörige und Bürger beteiligten sich - allerdings ohne Erfolg. Ein Jahr nach dem Verschwinden der Rentnerin wandte sich ihre Familie noch mal an die Öffentlichkeit - in der Hoffnung, doch noch Gewissheit über das Schicksal der 82-Jährigen erlangen zu können.
https://www.swp.de/lokales/crailsheim/p ... 36304.html
"Die Wasserschutzpolizeiinspektion in Rostock kann sich freuen, mit Silvio Wiegert einen kontaktfreudigen und zuverlässigen Leiter zu haben. Er verfügt über eine sehr hohe soziale Kompetenz und kommuniziert immer offen und ehrlich mit seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern"
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/108749/4848585
Im Übrigen bin ich der festen Überzeugung, dass Karthago vernichtet werden muss.

lindenstein
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Re: MORDFALL EHEPAAR TRUUS & HARRY LANGENDONK, CHIEMGAU, 1997

Ungelesener Beitrag von lindenstein »

Grundsätzlich bedeutet das Wort kontaktfreudig als Synonym in Bezug auf Eheleute,

man ist offen und zugänglich.

Dies kann natürlich für die Schlösser von König Ludwig, welche die L´s ja besucht haben, über eine Geigenveranstaltung jedweder Art, als auch in Bezug zu Treffpunkten, welche man schon vor dem Urlaub in Urlaubsportalen eruiert haben könnte, gelten.

Ich kann somit Sex ausklammern oder eben auch unter offen und zugänglich in der Klammer lassen. Wir wissen es nicht genau und können es daher meiner Meinung nach nicht gänzlich ausschließen.
Alle meine Beiträge spiegeln meine Meinung und ich kann auch völlig daneben liegen.

hoelzl
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Re: MORDFALL EHEPAAR TRUUS & HARRY LANGENDONK, CHIEMGAU, 1997

Ungelesener Beitrag von hoelzl »

lindenstein hat geschrieben:
Montag, 25. Oktober 2021, 18:04:51
Wir wissen es nicht genau und können es daher meiner Meinung nach nicht gänzlich ausschließen.
Was kann man dann deiner Meinung nach ausschliessen?

lindenstein
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Re: MORDFALL EHEPAAR TRUUS & HARRY LANGENDONK, CHIEMGAU, 1997

Ungelesener Beitrag von lindenstein »

hoelzl hat geschrieben:
Dienstag, 26. Oktober 2021, 13:23:04
Was kann man dann deiner Meinung nach ausschliessen?
Das es keinen gibt, der Insider Wissen hat und sein Gewissen auch heute noch bei einer Auslobung von 50.000 Euro ( ggf. anonym) erleichtern könnte und
für einen sachdienlichen Hinweis das Geld einsacken würde.

Wer auf eine solche Auslobung verzichtet, ist schon lange gekauft.

Wenn ich erpressbar bin und mir einer 500.000 Euro Schweigegeld gibt, werde ich mich nicht für 50.000 Euro ans Messer liefern.

Das könnte, meiner Meinung nach, schon ein Ausschlussverfahren sein.
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Re: MORDFALL EHEPAAR TRUUS & HARRY LANGENDONK, CHIEMGAU, 1997

Ungelesener Beitrag von hoelzl »

lindenstein hat geschrieben:
Dienstag, 26. Oktober 2021, 18:01:44
Das es keinen gibt, der Insider Wissen hat und sein Gewissen auch heute noch bei einer Auslobung von 50.000 Euro ( ggf. anonym) für einen sachdienlichen Hinweis das Geld einsacken würde.
Dem stimme ich erstmal zu.

Weiter ich schon lange der Auffassung bin, dass der Taxigast letztlich nur am Rande Tatbeteiligter war. Was Insider Wissen nahelegt.

Es für die Tat im Hölzl wie in Altenfurt/Nürnberg keine Zeugen gibt. Und somit sachdienliche Hinweise ausbleiben.
lindenstein hat geschrieben:
Dienstag, 26. Oktober 2021, 18:01:44
Wenn ich erpressbar bin und mir einer 500.000 Euro Schweigegeld gibt, werde ich mich nicht für 50.000 Euro ans Messer liefern.
In diesem Fall sehe ich das so:
lindenstein hat geschrieben:
Dienstag, 26. Oktober 2021, 18:01:44
Wer auf eine solche Auslobung verzichtet, ist schon lange gekauft.
Und mal boshaft gesagt, auch schön blöd dazu.

Welche Gegebenheit führt dich überhaupt dazu, dass Schweigegeld bezahlt wurde? Aber ggf. dem wäre so, dürfte ein Sextäter ausgeschlossen sein. Weiter auch die Annahme, dass der Fall grösser Dimensionen hat als ein ortsnaher Täter.

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Williamson
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Re: MORDFALL EHEPAAR TRUUS & HARRY LANGENDONK, CHIEMGAU, 1997

Ungelesener Beitrag von Williamson »

lindenstein hat geschrieben:
Montag, 25. Oktober 2021, 18:04:51
Grundsätzlich bedeutet das Wort kontaktfreudig als Synonym in Bezug auf Eheleute,

man ist offen und zugänglich.

Dies kann natürlich für die Schlösser von König Ludwig, welche die L´s ja besucht haben, über eine Geigenveranstaltung jedweder Art, als auch in Bezug zu Treffpunkten, welche man schon vor dem Urlaub in Urlaubsportalen eruiert haben könnte, gelten.

Ich kann somit Sex ausklammern oder eben auch unter offen und zugänglich in der Klammer lassen. Wir wissen es nicht genau und können es daher meiner Meinung nach nicht gänzlich ausschließen.
Nee, ausschließen wollte ich diesbezüglich sicherlich nichts - wenns vielleicht auch so geklungen haben mag. Ich finde halt, dass man sich bei der Interpretation der Charaktereigenschaft unnötig beschränkt hat und wollte mal meinen Senf dazugeben.

Es ist letztlich nicht schlüssig, warum die beiden auf ihrer Tour an Swinger-Hochburgen vorbeirasen, um sich dann im erzkatholischen Oberbayern auf Dirndljagd zu begeben.
In einem Wohnwagen!
Sextoys haben sie vergessen, dafür ein halbes Vermögen und eine goldene Geige dabei.

Gab es zu der Zeit an den bekannten Aufenthaltsorten denn entsprechende Bumsbuden mit internationaler Gästeliste? Oder an diesem Rosendorf, nachdem sie die Kellnerin gefragt haben? Dann hab ich nichts gesagt.
Im Übrigen bin ich der festen Überzeugung, dass Karthago vernichtet werden muss.

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