2-FACH DOPPELMORD IM STAATSFORST GÖHRDE, NIEDERSACHSEN, 1989

ÖFFENTLICHE DISKUSSION
Fälle: Göhrde-Morde, Der Tod von Kris Kremers u. Lisanne Froon, Truus & Harry Langendonk (Doppelmord im Chiemgau), Doris Seyffarth, YOG'TZE-Fall
Lucky Luciano

Re: 2-FACH DOPPELMORD IM STAATSFORST GÖHRDE, NIEDERSACHSEN, 1989

Ungelesener Beitrag von Lucky Luciano »

@all

Da hat mein Hinweis auf die "Doppelhaushälfte" in Groß Malchau ja eine kritische, aber von mir ungewollte Diskussion ausgelöst.

Der Begriff des "Doppelhauses" respektive der "Doppelhaushälfte" stammt aus offiziellen Quellen und hat hier insofern für Missverständnisse gesorgt, weil wir uns darunter ein modernes (großes) Haus vorstellen, das zumeist von zwei Mietparteien bewohnt wird. Und da gebe ich @Gast333 insofern recht, dass es ein solches Doppelhaus in Groß Malchau nicht gibt und auch nicht gab.

Die richtige Bezeichnung muss "Kate" heißen. Es handelte sich also um ein kleines, schlichtes (Ferien-)Haus mit geringem Landbesitz. Diese Katen sind auf vielen (Rest-)Höfen und ländlichen Regionen in Norddeutschland heute noch vorhanden und wurden oft vermietet oder verkauft. Der Begriff wurde möglicherweise von den Ermittlungsbehörden anders formuliert, um keine direkten Bezüge zu Personen der Dorfgemeinschaft herzustellen und unnötige Kontaktaufnahmen Dritter vor Ort zu vermeiden. Das war auch meine Intension. Deshalb hatte ich hier den gleichen Begriff (Doppelhaushälfte) verwendet. Ich kann Dich @Gast333 aber beruhigen. Die übrigen beschriebenen Umstände zu diesem Thema entsprechen der Richtigkeit.

Ich hoffe, dass sich der Sachverhalt nun entsprechend aufgeklärt hat.

Gast333

Re: 2-FACH DOPPELMORD IM STAATSFORST GÖHRDE, NIEDERSACHSEN, 1989

Ungelesener Beitrag von Gast333 »

@LuckyLuciano

Du meinst also, dass die Polizei an der eigenen Glaubwürdigkeit sägt, weil sie die unter 100 Einwohner von Groß Malchau für eine Art schutzwürdiger Aboriginees hält? Da braucht man nur einen beliebigen Einwohner in Groß Malchau zu fragen und schon hat man die Antwort, weil jeder jeden kennt.
Nichts anderes hatte Userin Mur. gemacht und da kam dann als Antwort eben keine Kate bei heraus, sondern die Mühle.

Hbs900
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Re: 2-FACH DOPPELMORD IM STAATSFORST GÖHRDE, NIEDERSACHSEN, 1989

Ungelesener Beitrag von Hbs900 »

Das auto s klasse. Siehe Noch Bilder mit heckfluegel u. Im Sommer wohl noch wintereifen, weil der Mann krank war U. Zur Kur war. .Na ja die Frauen u. Reifen wechseln. .. Der w126 war . Noch bis 1991 aus der aktuellen baureihe.
Ich fuhr selber in 1989 einen 380se distelgruenmet. Mit grünen veloursitzeln konnte ich günstig erwerben.. Auch wegen diesem hellgrün metallic. leute auf dem Lande wussten nicht so recht, das man so ein Fahrzeug gebraucht mit zb 180000 km auf der Uhr.. Zb 5jahre alt in Hamburg mit Hilfe der avis Zeitung, Teilweise auch Abendblatt recht günstig kaufen konnte.. Fuer Aeltere Leute war die PS Zahl, Versicherung, Steuern, reperaturkosten zu hoch... Ich dachte gleich an gebrauchtteile.. .. Sie fuhren als Landwirte lieber einen 240d oder einen Opel rekord etc. Wenn eine Frau ins Dorf damit angefahren kam, haben sie mit Sicherheit grosse Augen gemacht U. Nachher ueber den lotto Chef hinter dem rücken geredet.
Hundebesitzer waren schon damals zu fuss unterwegs... U. Beim Bierchen würde dann sicherlich. mit anderen geschnattert.

In der Stadt fiel ich damals weniger damit auf... Aber gut war es fuer mein Image nicht.
Mein Problem war, das ich keinen guten Zweitwagen zb. Mit Klima hatte U. Mein Auto war mein buero u. Mein erstes zu Hause. .
Wuerde ich heute nicht mehr machen... Obwohl fast jeder tuerke heute in Hannover im neuen Mercedes sitzt.

Wenn die muehle des Vaters von irgendwo aus zu sehen war, wackelte die Gardinen, wenn Frau w. Angefahren kam... Da bin ich mir sicher.
Dann hieß es sicherlich... Der koep.. Junior kriegt von seiner Madame wieder Besuch.
Am armgelenk glitzerte noch dazu die wertvolle Rolex...mit Diamanten..... XxWie der baeckerm. Am Fundort der Leichen toentexx
So was sehen die Leute gerne.... zum lästern hinterher. Dorklatsch.

Als sich meine bekannte in 2010 einen gebrauchten 500se zulegte...war das wochenlang dorfgespraech u. Führte zum ablaestern. Einige gruessten ihr nicht mehr u. Schauten weg. Einer sagte zu ihr, ein ford Fiesta wuerde es auch tun. Dazu kam Noch das Kennzeichen....xx..l 4711 Liebe4711... Aber sonst unauffällig mit 16zoll raedern u. In. Kurz version.
Sie brauchte damals aber die groesse des Autos um eine grosse schwer kranke Frau besser transportieren zu koennen... Da dachte niemand drüber nach. Sprach sich wie ein Lauffeuer rum im dorfkern

Heute ist eine andere Zeit. Die Autos der anderen hersteller haben aufgeholt.. Sind fast noch groesser... Haben genausoviel PS.. Teilweise zumindestens . U. Noch bessere Felgen usw.
.
Interessant an ll seiner Meldung war, daß man es von dort aus nicht weit zur goehrde hatte.... Und das sie dann wahrscheinlich nicht in Bad b umgebracht wurden u. Danach im Auto aus einer groesseren Entfernung von knapp 25km. Zur goehrde angeliefert wurden... Weil sie dort am Kanal am Parkplatz bereits umgebracht wurden... Wie man schon schrieb.... Weil der Weg exta zur goehrde nicht erklärbar war, da Herr koep. An diesem Tag Frau w noch nach Bevensen zurückgebracht haette... Weil dort ihr Auto parkte..
Wahrscheinlich fuhr das fremdgeh Paar wirklich von dort zum wirkl.. ungestörten Spaziergang ohne guten Tag sagen zu müssen. ... Bzw sollte der im Garten arbeitende Vater sicherlich auch nicht mitbekommen... Das sein Sohn trotz kleiner Kinder seine Frau betrügt.
Das ungleiche Paar duerfte nie damit gerechnet haben, wenn sie keinen Streit anzetteln.... Dort in der goehrde überfallen zu werden. Zu gut kannte man jahrelang das waldgebiet
Ich versuche nur logisch nachzudenken
Hbs

Gast333

Re: 2-FACH DOPPELMORD IM STAATSFORST GÖHRDE, NIEDERSACHSEN, 1989

Ungelesener Beitrag von Gast333 »

@HBS900
Wenn die muehle des Vaters von irgendwo aus zu sehen war, wackelte die Gardinen, wenn Frau w. Angefahren kam... Da bin ich mir sicher.
Es sind nur drei Häuser, aber neben der Mühle von K. war schon damals ausschließlich Humanopolis. Und da ich vom Dorf komme, kann ich Dir versichern, dass aber auch wirklich niemanden dort interessiert, ob da nun ein Mercedes angefahren kommt. Da müßte man schon, wie in dem Ort, aus dem ich komme, mit einem Iso Grifo daherkommen, denn Mercedes fuhr auch damals schon so gut wie jeder Bauer, VW, Audi und Opel waren deutlich seltener.

Von drei Häusern aus hätte man den Mercedes kommen sehen können, aber ob der nun zu Humanopolis oder zur Mühle wollte, konnte man bei Wahl der nördlichen Zufahrt nicht einmal sehen.

Lucky Luciano

Re: 2-FACH DOPPELMORD IM STAATSFORST GÖHRDE, NIEDERSACHSEN, 1989

Ungelesener Beitrag von Lucky Luciano »

Gast333 hat geschrieben:
Montag, 03. Mai 2021, 18:06:09
@LuckyLuciano

Du meinst also, dass die Polizei an der eigenen Glaubwürdigkeit sägt, weil sie die unter 100 Einwohner von Groß Malchau für eine Art schutzwürdiger Aboriginees hält? Da braucht man nur einen beliebigen Einwohner in Groß Malchau zu fragen und schon hat man die Antwort, weil jeder jeden kennt.
Nichts anderes hatte Userin Mur. gemacht und da kam dann als Antwort eben keine Kate bei heraus, sondern die Mühle.
Diese Information (Kate) werthaltig zu hinterfragen, war in der Tat eine der leichtesten Rechercheaufgaben, die es zu bewältigen galt. Denn wie Du richtig ausführst, ist die Einwohnerzahl überschaubar, aber vor allem sind die dort lebenden Menschen freundlich und hilfsbereit, was die Informationsbeschaffung erleichterte.

Wenn Du daran zweifeln solltest, wäre es somit auch für Dich und für jeden anderen ein Leichtes, diese Information direkt vor Ort oder andernfalls auch telefonisch zu hinterfragen. Das erspart uns jedenfalls einen "endlosen Grabenkampf", bei dem jeder wechselweise auf seinem Recherche-Ergebnis verharrt. Das läge mir jedenfalls fern.

Bei Unsicherheiten ist es stets das beste Mittel Aussagen zu hinterfragen und zu überprüfen. Das ist ja bei so ziemlich allen Informationen zu diesem Thema das probate Mittel, um bei unsicheren Darstellungen zu Sachverhalten schlussendlich Sicherheit zu erlangen.

Gast333

Re: 2-FACH DOPPELMORD IM STAATSFORST GÖHRDE, NIEDERSACHSEN, 1989

Ungelesener Beitrag von Gast333 »

@LuckyLuciano
Wenn Du daran zweifeln solltest, wäre es somit auch für Dich und für jeden anderen ein Leichtes, diese Information direkt vor Ort oder andernfalls auch telefonisch zu hinterfragen. Das erspart uns jedenfalls einen "endlosen Grabenkampf", bei dem jeder wechselweise auf seinem Recherche-Ergebnis verharrt.
Ich werde dort mal hinfahren, wenn das Wetter bißchen angenehmer ist und mehr Leute draußen sind. Junge Leute wissen es ja vielleicht nicht und so kann ich mir die Person aussuchen, die ich frage. "Grabenkämpfe" mag ich nicht!

Hbs900
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Re: 2-FACH DOPPELMORD IM STAATSFORST GÖHRDE, NIEDERSACHSEN, 1989

Ungelesener Beitrag von Hbs900 »

man sollte doch jemanden glauben schenken, der sich mal die muehe gemacht hatte, dort mit aelteren buergern zu sprechen.
uebrigens ein s mercedes mod. w 126 wie frau w. in fuhr, hatte auf dem land nicht jeder...kaum einer...oft wurde ein 240 e diesel und ein c klasse kombi der klein u. schnittig war angeschafft..zb. fuer die frau. 1989 hatte das genannte modell noch wert, ca. 25000 dm gebraucht... 1995 dann weniger. da 1991 modellwechsel...w140 kam raus...dieser war aber unbeliebt gegenueber dem w126, weil er zu breit ausgefallen war..ging z.b nicht auf den autoreisezug...auch zu breit fuer schmale landstr., hinten mit peilstaeben...um besser einparken zu koennen.
ich moechte jetzt nicht weiter aus frueheren zeiten berichten....aber so oft war eine frau nicht mit dem fahrzeug unterwegs. kannst du mir glauben.

viel interessanter waere es, wenn sich viele leser die sich hier fuer die goehrde morde interessieren....mal ihre meinung aeussern wuerden...((((man kann hier als gast mitschreiben..zb. gast ab, oder gast yx oder gast goehrde unzahelige moeglichkeiten...ohne anmeldung.))))

mich wuerde interessieren, wie hoch die leser hier eine prozentzahl der moeglichkeit einsetzen wuerden....das in einen oder beiden faellen goehrde morde ein bisher fuer uns unbekannter taeter die taten ausfuehrte oder zumindestens eine davon.

man muesste auch dazu nicht viel schreiben...zb. zu 50prozent moeglich.
ich weiss das am anfang nachdem kww als taeter genannt wurde, einige voll davon ueberzeugt waren, das er der goehrde moerder war..
aber wie sieht das heute aus.

besonders wuerde ich mich freuen...wenn auch ll an der umfrage teilnehmen wuerde. er hat immerhin mehrere jahre intensiv an der aufklaerung der faelle gearbeitet u. wie auch zuletzt geschrieben einige befragungen vor ort durchgefuehrt.
natuerlich sicherlich auch um an andere dinge zu erfahren...es geht nicht um die muehlenbesuche.
da haengt ein grosser komplex dran.

Gast

Re: 2-FACH DOPPELMORD IM STAATSFORST GÖHRDE, NIEDERSACHSEN, 1989

Ungelesener Beitrag von Gast »

Hier bin ich nicht so in den Fällen vertraut wie andere, bis letztes Jahr interessierte mich fast nur der Fall Rebecca R.,
da ich in der Nachbarschaft aufwuchs. Inzwischen habe ich so einiges an Infos zu den Göhrdemorden "gesammelt"- und
bin dadurch lange nicht mehr so sicher das K.-W.W. der Täter war wie vorher. In den Medien wurde und wird es ja so
dargestellt als sei Wichmann sozusagen 100% sicher als Täter überführt worden. Aber inzwischen habe ich daran einige
Zweifel, hier auch schon mehrfach geäußert. Eigentlich habe ich ein ganz gutes Urteilsvermögen ( sagen andere) aber
hier bin ich damit noch nicht ans Ziel gekommen. Das wird wohl auch so schnell nicht passieren, bei mir hat sich eher der
Eindruck verstärkt das hier eine Menge vertuscht werden sollte und soll, leider kann ich da nicht anders denken.
Diese DNA, plötzlich aufgetaucht- davon war vorher niemals die Rede wenn ich es richtig verstehe- und plötzlich uuups,
man findet nach weit über 20 Jahren plötzlich doch welche von W. aus dem Auto des 1. Paares in den Asservaten !
Das ist nur ein Teil von anderen "Seltsamkeiten" in dem Fall, leider habe ich heute keine Zeit noch mehr aufzuschreiben.

Für mich ist Wichmann prozentual weniger als 50% Alleintäter und ca. 60-70 % irgendwie in diese Fälle verwickelt.
Wird nicht mehr an BEWEISEN veröffentlicht, glaube ich nicht mehr dran, sinkt für mich die Annahme er sei der Täter
noch weiter. Ob das alles HEUTE reichen würde ihn zu verurteilen ? Es wäre interessant, was ein Strafverteidiger mit Erfah-
rung dazu sagen würde .......

Lucky Luciano

Re: 2-FACH DOPPELMORD IM STAATSFORST GÖHRDE, NIEDERSACHSEN, 1989

Ungelesener Beitrag von Lucky Luciano »

Gast333 hat geschrieben:
Dienstag, 04. Mai 2021, 18:06:50
@LuckyLuciano


Ich werde dort mal hinfahren, wenn das Wetter bißchen angenehmer ist und mehr Leute draußen sind. Junge Leute wissen es ja vielleicht nicht und so kann ich mir die Person aussuchen, die ich frage. "Grabenkämpfe" mag ich nicht!
Das ist sicher eine gute Idee. Vor allem, weil wir dann für die weitere Diskussion auf einem Stand sind.

Lucky Luciano

Re: 2-FACH DOPPELMORD IM STAATSFORST GÖHRDE, NIEDERSACHSEN, 1989

Ungelesener Beitrag von Lucky Luciano »

Hbs900 hat geschrieben:
Dienstag, 04. Mai 2021, 23:00:01
man sollte doch jemanden glauben schenken, der sich mal die muehe gemacht hatte, dort mit aelteren buergern zu sprechen.
uebrigens ein s mercedes mod. w 126 wie frau w. in fuhr, hatte auf dem land nicht jeder...kaum einer...oft wurde ein 240 e diesel und ein c klasse kombi der klein u. schnittig war angeschafft..zb. fuer die frau. 1989 hatte das genannte modell noch wert, ca. 25000 dm gebraucht... 1995 dann weniger. da 1991 modellwechsel...w140 kam raus...dieser war aber unbeliebt gegenueber dem w126, weil er zu breit ausgefallen war..ging z.b nicht auf den autoreisezug...auch zu breit fuer schmale landstr., hinten mit peilstaeben...um besser einparken zu koennen.
ich moechte jetzt nicht weiter aus frueheren zeiten berichten....aber so oft war eine frau nicht mit dem fahrzeug unterwegs. kannst du mir glauben.

viel interessanter waere es, wenn sich viele leser die sich hier fuer die goehrde morde interessieren....mal ihre meinung aeussern wuerden...((((man kann hier als gast mitschreiben..zb. gast ab, oder gast yx oder gast goehrde unzahelige moeglichkeiten...ohne anmeldung.))))

mich wuerde interessieren, wie hoch die leser hier eine prozentzahl der moeglichkeit einsetzen wuerden....das in einen oder beiden faellen goehrde morde ein bisher fuer uns unbekannter taeter die taten ausfuehrte oder zumindestens eine davon.

man muesste auch dazu nicht viel schreiben...zb. zu 50prozent moeglich.
ich weiss das am anfang nachdem kww als taeter genannt wurde, einige voll davon ueberzeugt waren, das er der goehrde moerder war..
aber wie sieht das heute aus.

besonders wuerde ich mich freuen...wenn auch ll an der umfrage teilnehmen wuerde. er hat immerhin mehrere jahre intensiv an der aufklaerung der faelle gearbeitet u. wie auch zuletzt geschrieben einige befragungen vor ort durchgefuehrt.
natuerlich sicherlich auch um an andere dinge zu erfahren...es geht nicht um die muehlenbesuche.
da haengt ein grosser komplex dran.
Eine prozentuale Einschätzung zur Täterschaft Kurt Werner Wichmanns lässt sich kaum erbringen, da es keine validen Kriterien gibt, die sich für ein "für" oder "wider" sicher abbilden lassen oder ernst zu nehmend in einem Prozentsatz begründen ließen. Ob ich ihn also für 40%, 50% oder 60% für den Täter halte oder eben gerade nicht, hat praktisch keine Aussagekraft.

M.E. lässt sich aber eine grundsätzliche Einschätzung abgeben, die eine Täterschaft wahrscheinlich oder eher unwahrscheinlich erscheinen lässt. Wenngleich auch diese natürlich zwangsläufig mit Unsicherheit behaftet sein wird, lassen sich aber Indizien definieren, die für oder gegen eine Täterschaft sprechen. Wichtig ist dabei, dass es sich um Indizien handelt, die werthaltig sind, also "echte Indizien" und keine, die fälschlicherweise zu Indizien gemacht werden, ohne, dass sie eine Aussagekraft haben, aber benutzt werden, um sie auf die Täterschaft Wichmanns zuzuschneiden.

Ein Beispiel hierfür sind die Video-Aufzeichnungen, die im "Geheimzimmer" von Wichmann gefunden wurden und u.a. die xy-Mitschnitte der Fälle von Birgit Meier und den Göhrde Morden beinhalten. Zu der Zeit (1989/1990) waren die zweifachen Doppelmorde derart elektrisierend und beängstigend in der öffentlichen Wahrnehmung, dass sich eine Vielzahl an Menschen in und um Lüneburg für diese Fälle interessierte. Eine Aufzeichnung der Sendungen kann aus den unterschiedlichsten Gründen erfolgt sein und wurde ggf. von tausenden von Bewohnern der Region Lüneburg ebenso vorgenommen. Daraus eine Täterschaft Wichmanns abzuleiten ist gelinde gesagt gewagt.

Es lässt sich zudem nicht beweisen, dass dieses Videomaterial tatsächlich von Wichmann stammt und nicht ggf. nach seinem Tod von Rudloff dort aufbewahrt wurde. Genau genommen müssen diese Aufnahmen noch nicht einmal von Rudloff selbst stammen. Auch er kann sie von einem Dritten erhalten haben. Kriminalistisch mögen diese Hinweise (bezogen auf Wichmann) interessant erscheinen, juristisch betrachtet sind sie hingegen vollkommen bedeutungslos, weil sie keine Beweiskraft besitzen.

Diese Bewertung lässt sich für jeden Hinweis vornehmen.

Wenn man also Indizien für oder gegen eine Täterschaft Wichmanns zusammen trägt, ist es von entscheidender Bedeutung zunächst zu differenzieren welcher Hinweis sich als echtes Indiz eignet und welcher nicht. Das gleiche gilt für Hinweise, die gegen seine Täterschaft sprechen, um eine einseitige Betrachtung/Bewertung zu vermeiden.

Wenn man diese Kriterien/Indizien am Ende auf einer Liste nebeneinander stellt, lässt sich näherungsweise erkennen, ob eine Täterschaft eine höhere oder niedrigere Wahrscheinlichkeit zu haben scheint. Aber auch hier lässt sich keine prozentuale Einteilung der Ergebnisse ableiten, sondern eher abbilden auf welcher Basis mögliche Zweifel berechtigt sind. Man erhält somit keine quantitative Aussage (also zahlenorientiert z.B. in %), sondern eine qualitative Aussage, die z.B. seine Täterschaft aufgrund begründeter Zweifel als wahrscheinlich oder unwahrscheinlich erscheinen lässt.

Grundsätzlich sind Zweifel so lange berechtigt, bis es Beweise gibt, die das Gegenteil belegen.

Nach dem derzeitigen Stand, was öffentlich bekannt ist, sind m. E. ganz erhebliche Zweifel an seiner Täterschaft (Göhrde) nahe liegend. Jedenfalls bei genauerer Betrachtung und losgelöst dessen, was die Medien aus diesem Fall konstruiert haben. Es mag ja viele Aspekte geben durch die man an die Täterschaft Wichmanns glauben möchte. Aber: Glauben ist nicht wissen! Oder um es mit einem Zitat von Nietzsche zu sagen: "Glaube heißt nicht-wissen-wollen, was wahr ist."

Dennoch kann es durchaus sein, dass wir alle "morgen" aufstehen und in den Medien die entscheidenden Beweise lesen, sehen oder hören, die den oder die Täter (wer immer es ist) mit den Göhrde Morden in Verbindung bringen, weil die POL die Beweise präsentiert hat.

Das kann sein, das kann aber auch nicht sein.

Lucky Luciano

Re: 2-FACH DOPPELMORD IM STAATSFORST GÖHRDE, NIEDERSACHSEN, 1989

Ungelesener Beitrag von Lucky Luciano »

Gast hat geschrieben:
Mittwoch, 05. Mai 2021, 16:02:03

...

Wird nicht mehr an BEWEISEN veröffentlicht, glaube ich nicht mehr dran, sinkt für mich die Annahme er sei der Täter
noch weiter. Ob das alles HEUTE reichen würde ihn zu verurteilen ? Es wäre interessant, was ein Strafverteidiger mit Erfah-
rung dazu sagen würde .......
Ob noch Beweise veröffentlicht werden oder nicht (denn ich erkenne momentan im Göhrde Fall keinen einzigen Beweis), ist jedoch nicht entscheidend, ob Wichmann der Täter oder Mittäter im Fall der Göhrde Morde ist oder nicht. Beides könnte er ja trotzdem sein. Allein was die Ermittlungsbehörden (POL und StA) be- oder entlastend zusammentragen wird entscheidend sein. Nicht was sie davon tatsächlich veröffentlichen werden. Täten sie es hingegen nicht, bliebe natürlich ein gewisser Beigeschmack, dass die tatsächlichen Umstände (pro oder contra) nicht voll umfänglich der Öffentlichkeit gezeigt werden sollen. Und da würde sich die Frage aufdrängen welche Überprüfungsmöglichkeiten die Öffentlichkeit eigentlich bzgl. der Ermittlungsergebnisse hat?

M.E. bedarf es nicht einmal der Befragung eines Strafverteidigers bzgl. der Einschätzung, ob das bisher ermittelte (was bekannt ist) für eine Verurteilung reichen würde. Zunächst setzt eine Verteidigung ja voraus, dass überhaupt Anklage erhoben werden würde. Und dazu gibt es ja in einem zurückliegenden Spiegel Artikel eine klare Aussage der Pressesprecherin der StA LG, die dies klar verneint und erklärte, dass die bisher gefundenen Indizien eben nicht für eine Anklageerhebung ausreichen würden. Mir sind keine anders lautenden Einschätzungen der zuständigen StA bekannt.

Wenn also die StA schon eine Anklageerhebung auf Basis der bisherigen Vorwürfe gegen Wichmann ausschließt (sofern er noch am Leben wäre), wird ein Strafverteidiger vermutlich zu keiner anderen Einschätzung gelangen.

Gast

Re: 2-FACH DOPPELMORD IM STAATSFORST GÖHRDE, NIEDERSACHSEN, 1989

Ungelesener Beitrag von Gast »

@Lucky L. : danke für deine Einschätzung !
Da ich den Spiegel früher selten und heute gar nicht mehr lese, ist das was die Staatsanwältin sagte sehr interessant und
eigentlich das, was ich selber als Laien- "Ermittlerin" auch vermute. Würde Wichmann noch leben, könnte er sich im Falle
B.M. kaum herauswinden, hätte aber die Möglichkeit das Ganze als Totschlag ( mit irgendwelchen Ausreden oder auch reales
Geschehen) darzustellen. Der wäre beim Auffinden der Leiche evtl. bereits verjährt gewesen, kenne mich da leider nicht so
aus- weiß aber das es dort Verjährung gibt. Das illegale Beseitigen der Leiche usw. wären da auch schon verjährt gewesen .
Also bestenfalls ( für ihn) würde er de Rest des Lebens auf freiem Fuß bleiben und könnte dann noch älteren, wohlhabenden
Damen den Hof machen, falls er noch halbwegs fit gewesen wäre ....... seltsame Vorstellung. :oops:
Dann blieben ja noch die angeblichen über 200 (?) anderen Taten, die er angeblich begangen haben KÖNNTE .
Aber da kam ja bisher wohl auch nichts Greifbares bei heraus, der Fall Gerkens, das junge Mädchen aus W.'s Dorf ,
alles mehr als komisch das damals soviel passierte- und W. immer bis auf einmal außen vor blieb.

Gast_X

Re: 2-FACH DOPPELMORD IM STAATSFORST GÖHRDE, NIEDERSACHSEN, 1989

Ungelesener Beitrag von Gast_X »

Es geht hier ja grad um „Beweis“ vs. „Indiz“ und ob „er“ es war oder gewesen sein könnte oder hätte hätte Fahradkette;
Deshalb in chronologischer Reihenfolge die meiner Meinung nach relevanten Stellungnahmen/Zitate der Polizei aus deren Pressemitteilungen (exakte Daten bzw vollständige Texte erspare ich Euch und mir, da meiner Meinung nach irrelevant; Zeitraum 27.05.2016 bis 07.01.2020; Es besteht meinerseits kein Anspruch auf Vollständigkeit!):


„… Dieser Tatverdacht konnte inzwischen durch die aktuellen Ermittlungen weiter erhärtet werden. …“

„… Aufgrund der neu aufgenommen Ermittlungen kann dieser Tatverdacht nun mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit bestätigt werden: …“

„… Das in Rede stehende Grundstück gehörte dem mutmaßlichen Täter, der sich im Jahre 1993 das Leben nahm. …“

„…Bei Betrachtung der vorliegenden Fakten kann nicht ausgeschlossen werden, dass Kurt- Werner W. sowohl für diese als auch für weitere Taten verantwortlich ist. …“

„… Nach übereinstimmender Einschätzung von Staatsanwaltschaft und Polizeidirektion Lüneburg kann nicht ausgeschlossen werden, dass Kurt-Werner W. über die genannten Taten [Anmerkung Gast_X: Göhrde-Morde, Birgit Meier] hinaus für weitere in Frage kommt. …“

„… Die Ermittlungsgruppe der Polizei Lüneburg geht mit einer hohen Wahrscheinlichkeit davon aus, dass Kurt-Werner Wichmann für diese Taten in Frage kommt und zumindest nicht in jedem Fall alleine gehandelt haben dürfte. …“

„… Beide DNA-Spuren befanden sich im selben Fahrzeug und führen zum bereits bekannten und 1993 verstorbenen Tatverdächtigen. …“

„… Damit liegen Indizien dafür vor, dass der zwischenzeitlich verstorbene Kurt-Werner Wichmann mit diesen Taten in Verbindung stehen könnte. …“ [Anmerkung Gast_X: Formulierung wurde drei Mal genutzt;]

„… Wichmann gilt als Verantwortlicher für den Mord an Birgit Meier und den zwei Doppelmorden in der Göhrde. …“ [Anmerkung Gast_X: Formulierung wurde vier Mal genutzt;]

„… Nach heutigem Ermittlungsstand und einer Analyse der Operativen Fallanalyse des Landeskriminalamtes in Hannover besteht der dringende Verdacht, dass Kurt-Werner Wichmann für eine Vielzahl weiterer Taten verantwortlich sein kann und zumindest bei einigen Taten von einer hier als Beschuldigter geführten Person Unterstützung erhielt. …“

„… Wichmann gilt als Verantwortlicher für den Mord an Birgit Meier und die zwei Doppelmorde in der Göhrde. …“ [Anmerkung Gast_X: Formulierung ähnelt stark der vier Mal genutzten; „die“ statt „den“ und natürlichem dem „n“ bei „Morde“ vs. „Morden“;]

Meiner Meinung wichtig ist aber, dass immer im Konjunktiv formuliert wird, nicht im Indikativ.

Hbs900
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Re: 2-FACH DOPPELMORD IM STAATSFORST GÖHRDE, NIEDERSACHSEN, 1989

Ungelesener Beitrag von Hbs900 »

Zweifel sind vorhanden.....Das mit dem video ist sehr gut erklaert.

Das merkwuerdige an den faellen ist.....Wenn die wichmann brueder mit den morden tatsaechlich zu tun hatten.
Angenommen das haette der herr Sch. In dem langen zeitraum, als bisher vor kurzen an den faellen arbeitet ermittelt....

Dann sehe ich nach wie vor unterschiedliche Motive fuer die Taten

Mit ein wenig Fantasie koennte ich mir vorstellen, bzw. Muss ich ja mir die wichm. Als taeter vorstellen.
Auch wenn das bei mir schlecht funktioniert...
Koennte ich mir im Fall 1 wichm. Bruder als haupttaeter vorstellen...der zb. Ein Sex. U. Ein raub Motiv mit sich fuehrte....
Und kww half seinen Bruder aus der Patsche u. Brachte das fahrz. Mit weg....

Im zweiten Fall koennte ich mir irgendwie mehr einen rache Ordner des baeckerm. Vorstellen, der zuvor irgendwie Kontakt zu kww aufnehmen konnte u. Diesen um Mithilfe bat

Andernfalls koennte bmk. Bargeld in groesserer Form mit sich gefuehrt haben, gegebenenfalls versteckt haben.........u. kww hatte das im vorfeld mitbekommen u. Verfolgte ihn

Trotzdem finde ich ...das diese Gedanken kaum mit jemand anders teilbar waeren.

Als hauptaeter fuer beide Taten kann ich mir ihn fast nicht vorstellen.....die Taten haetten fuer den Mann keinen Sinn ergeben...der letztendlich zum Teil auch fest arbeitete, aber wohl diverse nebenbei geschaefte krimineller Art auch ohne Skrupel durchführte....

Was ja bekannt wurde, er hatte eigentlich glorreiche Ideen.
Er verzichtete im Leben auf eine Frau die im gleichen Alter war, wie er....oder etwas juenger war

Er suchte sich lieber eine Frau aus, die aelter war als er...aber trotzdem attraktiv.
Die ihm aber sexuell hoerig war.
Dadurch vermiet er wahrscheinlich die vielen kleinen Streitigkeiten die sonst im Eheleben anfallen.
Denn die Hosen hatte er an u. Die Frauen zuletzt die Ehefrau wussten wohl....Wenn sie zuviel meckern , Streit suchen...gibt es keinen Sex mehr u. Sie werden vom ihm ausgetauscht.
Dazu war sein trieb wahrscheinlich so stark, das er sich weitere Frauen aussuchte, denen er mit Sex Freude machen konnte u. Das wusste....Das er da die hebel ansetzen konnte, ergeben die Informationen ueber sein freizeitleben.......Das er Frauen u. Vielleicht auch paare benutzte, denen er fuer gutes Taschengeld einen kick verpassen konnte.

Seine Ehefrau muss das gewusst haben...auch toleriert haben. Ich glaube, das er in der Form sein Sexleben in Freiheit genoss....u. vor allen Dingen auch durchführte....haengt damit zusammen....Das er einige Jahre im Knast sass....Wahrscheinlich dort ausgehungert so stark sextriebe hatte...Das er an verlieben u. Liebe fuers leben nicht dachte.
Sondern dort irgendwie an kontaktmagazine kam.......u. Der trieb nach einer aelteren frau, die fuer ihn sexy aussah u. Ihn ankurbeln konnte, im knast wichtig war.
Der Traum....Wenn er in Freiheit lebte. Eine gepflegte, scharfe, aeltere frau
U. Was wird er damals im knast gemacht haben. Ich kann es mir vorstellen....jeden Tag mehrere Std. Intensiv gew. Haben, bis er schwielen an den haenden hatte.
Vor allen Dingen hatte er Zeit zum Nachdenken.....ich nehme auch an das er schon Kontakte im Knast suchte....schreibkontakte zu Frauen...die ihn heiss machten ....in dem sie ihm vielleicht bilder schickten...u. Ihre sexuellen wuensche genau anvertrauten.
Daher hatte er intensives Wissen ueber die wuensche einer Frau.

Ob er sich in 1989 eine damals geile zweitfrau suchte, mit der zusammen er paare im Wald antreffen wollte...
U. Toeten u. Ausrauben als Ziel gesetzt wurden......
Ausrauben passt nicht ... da kww soviel geld fuer sein leben brauchte...u. Auch wusste, wo das Geld lockerer sass.
Bei paar 1 konnte er sich allerdings denken....Das ihr Leben so gepraegt war....Das jeden Monat neues Geld verdient werden musste, um weiter leben zu koennen.
Man darf auch nie vergessen, das es kein zufaelliger Streit gewesen sein kann, den er mit den paaren im waldgebiet bekam.

Der moerder fuehrte mordwerkzeuge in eine Tasche mit..............er wollte die Macht ueber paare im Wald haben u. Zuletzt die moeglichkeit haben, sie ohne Stress toeten zu koennen....Aufgrund seines Taschen Inhaltes konnten Menschen die das waldgebiet benutzten nicht gegen ihn ankommen.

Ich frage mich jedoch...kann dieser kww der taeter gewesen sein.
War das sein Ziel gewesen, macht ueber paare zu haben...u. Sie letztendlich zu toeten.
Wie will man eine zweite Person davon ueberzeugen, da mit dabei zu sein.
Ohne grossen geldgewinn nach den Taten.

Ich habe meine Zweifel, das kww der mann war, der sich im Vorfeld entschied...diese beiden Taten in ungefährer Form durchzufuehren.
Vor allen Dingen die Benutzung von Fahrzeugen die seinen opfern gehoerten passt doch hinten u. Vorne nicht.
Wenn Sie ihn damit angehalten haetten, konnte er doch nicht sagen...Das Fahrzeug gehoert meinem Chef.

Und hass auf glueckliche paare zu haben, macht auch keinen Sinn.
Er wusste doch ueberhaupt nicht, ob paare die er im Wald antraf.....gluecklich waren

Welcher Mann hatte schon Zeit...sich so intensiv mit Frauen u. Deren wuensche sich zu befassen.
Kaum jemand. Die goehrde morde bleiben trotz einiger loesungsvorschlaege fuer mich ein raetsel.
Hbs

Gast_X

Re: 2-FACH DOPPELMORD IM STAATSFORST GÖHRDE, NIEDERSACHSEN, 1989

Ungelesener Beitrag von Gast_X »

Dies hier ist ein freies Forum, wo Meinungen (mit ganz ganz wenigen Einschränkungen) absolut frei geäußert werden dürfen/können/sollen. Im Gegensatz zum mysteriösen All ... wo letztens ja so richtig zurückgerudert wurde seitens der *dm*ns :o & ;) und natürlich darf/kann/soll hier vermutlich angeregt diskutiert und vermutet werden. Letzteres möchte/kann ich aber nicht (s.u.) und deshalb beschränke ich mich auf für alle User*inen Nachvollziehbares. Leider geht damit natürlich einher, dass meine Äußerungen krümelpuperig erscheinen; Das dazu und weiter zum Thema ...

Nein, es sind keine Zweifel vorhanden! Es wird seitens der Polizei eindeutig geschrieben/geäußert, wie K.-W.W. in die Abläufe der "Göhrde-Morde" und "Birgit Meier" involviert ist: "verdächtig"/"dringend verdächtig", "sehr wahrscheinlich", "mutmaßlich", "nicht ausgeschlossen", "in Verbindung stehend" und "als Verantwortlich geltend"; Den an den Haaren herangezogenen Rest (manchmal muß ich mich selbst für meine Wortspiele loben :D ), die "Sicherheit" und/oder "die Beweise", sind einzig von etlichen Medien dort hinein interpretiert. Es ist ja auch nicht ausgeschlossen und, sogar sehr wahrscheinlich, dass ich heute abend im Lotto gewinne; Habe ich zumindest aktuell das Gefühl 8-) Aber auch darüber möchte ich nicht spekulieren ...

Ja, ich finde die Leistung der damalig Zuständigen nicht prickelnd; Deshalb pinkel ich den aktuell Zuständigen aber nicht ans Bein. Was wiederum nicht heißt, dass es irgendein*e User*in hier macht.

Leider bin ich kopf- und bauchtechnisch nicht in der Lage über meinen Tellerrand hinauszuschauen und in die Lage eines Täters zu versetzen. Geschweige, auch nur ansatzweise Empathie zu solchen Kreisen zu entwickeln. Deshalb kann ich immer nur mit Realismus kommen ... Entschuldigt bitte die Unterbrechung!

Mit großer Freude auf weitere Gedankengänge,

Gast_X

Gast

Re: 2-FACH DOPPELMORD IM STAATSFORST GÖHRDE, NIEDERSACHSEN, 1989

Ungelesener Beitrag von Gast »

Naja, was nicht passt wird passend gemacht, läuft schon ! ;)
Es liegt mir fern den HEUTIGEN Ermittlern etwas zu unterstellen, letztlich können diese auch nur auf dem aufbauen was
von den früheren, also 1989 und davor, danach an Grundlagen vermittelt wurde. Gibt es da Lücken, verschwundene Akten,
wurde geschlampt in Puncto Ermittlungen ( was ja wohl sehr wahrscheinlich ist ), wie soll das einige JAHRZEHNTE später
abgeklärt werden, zumal der Hauptverdächtige seit bereits 28 Jahren tot ist. Deshalb finde ich ja auch DNA- Spuren so
wichtig, das einzige Beweisbare aus heutiger Sicht, man sollte ruhig veröffentlichen wie viel "Material" es war, das man
von Wichmann 2017 (?) sicher gestellt hat und wo genau im PKW. Im Fall Paar Nr. 2 war das ja wohl nicht der Fall.

Das W. bereits vom Knast aus ein warmes "Nest" suchte, wo er nach der Haftentlassung unterschlüpfen konnte, nicht
überraschend. Nicht jedem Inhaftierten gelingt das wohl so einfach, ihm schon. Klar wird er sich auf die Dame genau
eingestellt haben, sie tat ja Vieles für ihn und war auch gut situiert. Da würde einer der nur pöbelt, Füße auf den Tisch
knallt und rülpsend eine Flasche Bier nach der anderen weg zischt, eher wenig Chancen gehabt haben. Diese Frau, die
wohl noch lebt, hat sich ja nur positiv über ihn geäußert. Die Rückkehr zu den noch lebenden Eltern wird ihm wohl ein
Graus gewesen sein, da gibt man sich Mühe Alternativen zu suchen. Und dann noch weit weg vom Ort des Verbrechens,
Gras darüber wachsen lassen, für mich alles nachvollziehbar. Vielleicht hat er im Gefängnis auch einiges an Bildung nach-
geholt, gelesen, dieses oder jenes dazu gelernt, die Frau war wohl sein Leuchtturm damals. Junge Frauen sind ja auch
auf Heirat aus, wollen Familie Gründen und so weiter, das hätte ihm bestimmt genervt. Früher war das noch gefragter
als heute, dass eine junge Frau "unter die Haube kommt"- noch Anfang der 80er wurde meiner Schwester und mir auf
der Hochzeit meiner Cousine geraten es ihr doch bald nachzumachen, da waren wir 16 und 13 Jahre jung !

Und K.-W.W.s spätere Ehefrau wird wohl in der Tat ein anpassungsfähiger und verständnisvoller Mensch gewesen sein,
die seine Macken akzeptierte. Aber sie ging freiwillig zu ihm, ließ ihr altes Leben hinter sich, er muss ihr viel bedeutet
haben, aber irgendwie hat er sie auf seine komische Art wohl auch geliebt.
Warum hätte er Paare töten sollen, stellvertretend für die bösen Eltern, in Wut die er vorher unterdrücken konnte ?
Um Sex wird es da nicht vorrangig gegangen sein, Geldnot, Auftragsmord wäre für mich wenn überhaupt die einzige
logische Erklärung .......

Lucky Luciano

Re: 2-FACH DOPPELMORD IM STAATSFORST GÖHRDE, NIEDERSACHSEN, 1989

Ungelesener Beitrag von Lucky Luciano »

Gast_X hat geschrieben:
Freitag, 07. Mai 2021, 15:44:26
Es geht hier ja grad um „Beweis“ vs. „Indiz“ und ob „er“ es war oder gewesen sein könnte oder hätte hätte Fahradkette;
Deshalb in chronologischer Reihenfolge die meiner Meinung nach relevanten Stellungnahmen/Zitate der Polizei aus deren Pressemitteilungen (exakte Daten bzw vollständige Texte erspare ich Euch und mir, da meiner Meinung nach irrelevant; Zeitraum 27.05.2016 bis 07.01.2020; Es besteht meinerseits kein Anspruch auf Vollständigkeit!):


„… Dieser Tatverdacht konnte inzwischen durch die aktuellen Ermittlungen weiter erhärtet werden. …“

„… Aufgrund der neu aufgenommen Ermittlungen kann dieser Tatverdacht nun mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit bestätigt werden: …“

„… Das in Rede stehende Grundstück gehörte dem mutmaßlichen Täter, der sich im Jahre 1993 das Leben nahm. …“

„…Bei Betrachtung der vorliegenden Fakten kann nicht ausgeschlossen werden, dass Kurt- Werner W. sowohl für diese als auch für weitere Taten verantwortlich ist. …“

„… Nach übereinstimmender Einschätzung von Staatsanwaltschaft und Polizeidirektion Lüneburg kann nicht ausgeschlossen werden, dass Kurt-Werner W. über die genannten Taten [Anmerkung Gast_X: Göhrde-Morde, Birgit Meier] hinaus für weitere in Frage kommt. …“

„… Die Ermittlungsgruppe der Polizei Lüneburg geht mit einer hohen Wahrscheinlichkeit davon aus, dass Kurt-Werner Wichmann für diese Taten in Frage kommt und zumindest nicht in jedem Fall alleine gehandelt haben dürfte. …“

„… Beide DNA-Spuren befanden sich im selben Fahrzeug und führen zum bereits bekannten und 1993 verstorbenen Tatverdächtigen. …“

„… Damit liegen Indizien dafür vor, dass der zwischenzeitlich verstorbene Kurt-Werner Wichmann mit diesen Taten in Verbindung stehen könnte. …“ [Anmerkung Gast_X: Formulierung wurde drei Mal genutzt;]

„… Wichmann gilt als Verantwortlicher für den Mord an Birgit Meier und den zwei Doppelmorden in der Göhrde. …“ [Anmerkung Gast_X: Formulierung wurde vier Mal genutzt;]

„… Nach heutigem Ermittlungsstand und einer Analyse der Operativen Fallanalyse des Landeskriminalamtes in Hannover besteht der dringende Verdacht, dass Kurt-Werner Wichmann für eine Vielzahl weiterer Taten verantwortlich sein kann und zumindest bei einigen Taten von einer hier als Beschuldigter geführten Person Unterstützung erhielt. …“

„… Wichmann gilt als Verantwortlicher für den Mord an Birgit Meier und die zwei Doppelmorde in der Göhrde. …“ [Anmerkung Gast_X: Formulierung ähnelt stark der vier Mal genutzten; „die“ statt „den“ und natürlichem dem „n“ bei „Morde“ vs. „Morden“;]

Meiner Meinung wichtig ist aber, dass immer im Konjunktiv formuliert wird, nicht im Indikativ.
Das gibst Du m.E. sehr gut wieder. Es zeigt zum einen, dass nicht die POL die treibende Kraft der Falschmeldungen zur Täterschaft Wichmanns ist, sondern die Medien. Soll heißen: Die POL nutzt den Konjunktiv, die Medien hingegen den Indikativ. Auch nicht alle und durchgängig, aber viele und meistens.

Zum anderen nutzt die POL den Konjunktiv, um die Täterschaft Wichmann aus kriminalistischer Sicht zuzuschreiben, weil es sich juristisch betrachtet nicht beweisen lässt. Jedenfalls bislang nicht. Änderungen mögen sich ja noch abzeichnen. Somit verbietet sich der Indikativ.

Da Deine Auszüge aus den Pressemitteilungen aber nicht wenige Monate abbilden, wo man noch davon ausgehen könnte, dass neue Entwicklungen auch zu geänderten Ergebnissen (Beweisen) führen könnten, sondern mittlerweile 4 Jahre, ist es nahe liegend, dass der Konjunktiv den Pressemitteilungen erhalten bleiben wird.

Was soll auch jetzt noch passieren?

1. Die Asservate der Fahrzeuge und der Kleidung der Opfer wurden untersucht. Ergebnis: Zwei DNA-Spuren Wichmanns aus dem 1. Opferfahrzeug, für die sich keine Tatverbindung herstellen lässt.

2. Untersuchung der rd. 400 Asservate aus der Durchsuchung des ehemaligen Hauses und Grundstücks Wichmanns. Bisher keine Ergebnisse bzgl. irgendeiner Tat, Tatbeteiligung oder Hinweise auf eine Tatverbindung.

3. Einrichtung einer "Clearingstelle", die mit Hilfe eines persönlichen Profils Wichmanns anderen Polizeidienststellen bundesweit den Abgleich zu ähnlich gelagerten Tötungsdelikten oder Vermisstenfällen (cold cases) ermöglichen sollte. Bisher keine Ergebnisse, dass es eine Verdichtung bzgl. einer Täterschaft oder Tatbeteiligung Wichmanns in auch nur einem einzigen Fall geben könnte.

Und dennoch berichten die Medien mit einer stoischen Gleichförmigkeit von dem "Serientäter Wichmann". Bis heute.

Auch in Bezug auf den Bruder gibt es bis heute für eine Täterschaft oder eine Tatbeteiligung nicht den geringsten Beweis. Auch hier berichten die Medien aber davon, dass er im Fokus der Ermittler steht und von einer Tatbeteiligung auszugehen ist. Warum eigentlich? Weil die Frage ungeklärt ist, wie der "Täter" (ich schreibe bewusst nicht Wichmann) in die Göhrde gelangt ist? Da gibt es nun wirklich deutlich mehr Möglichkeiten.

Lucky Luciano

Re: 2-FACH DOPPELMORD IM STAATSFORST GÖHRDE, NIEDERSACHSEN, 1989

Ungelesener Beitrag von Lucky Luciano »

Gast_X hat geschrieben:
Samstag, 08. Mai 2021, 12:42:29
Dies hier ist ein freies Forum, wo Meinungen (mit ganz ganz wenigen Einschränkungen) absolut frei geäußert werden dürfen/können/sollen. Im Gegensatz zum mysteriösen All ... wo letztens ja so richtig zurückgerudert wurde seitens der *dm*ns :o & ;) und natürlich darf/kann/soll hier vermutlich angeregt diskutiert und vermutet werden. Letzteres möchte/kann ich aber nicht (s.u.) und deshalb beschränke ich mich auf für alle User*inen Nachvollziehbares. Leider geht damit natürlich einher, dass meine Äußerungen krümelpuperig erscheinen; Das dazu und weiter zum Thema ...

Nein, es sind keine Zweifel vorhanden! Es wird seitens der Polizei eindeutig geschrieben/geäußert, wie K.-W.W. in die Abläufe der "Göhrde-Morde" und "Birgit Meier" involviert ist: "verdächtig"/"dringend verdächtig", "sehr wahrscheinlich", "mutmaßlich", "nicht ausgeschlossen", "in Verbindung stehend" und "als Verantwortlich geltend"; Den an den Haaren herangezogenen Rest (manchmal muß ich mich selbst für meine Wortspiele loben :D ), die "Sicherheit" und/oder "die Beweise", sind einzig von etlichen Medien dort hinein interpretiert. Es ist ja auch nicht ausgeschlossen und, sogar sehr wahrscheinlich, dass ich heute abend im Lotto gewinne; Habe ich zumindest aktuell das Gefühl 8-) Aber auch darüber möchte ich nicht spekulieren ...

...

Gast_X
Als allererstes brennt mir natürlich die Frage unter den Nägeln, ob das nun mit dem Lottogewinn geklappt hat? ;)

Spaß beiseite...

Ich empfinde es als sehr angenehm, dass es in diesem Forum liberaler zugeht, als ich es von dem Forum All... gewohnt bin. Es darf auch gerne kritisch zugehen, aber sollte jederzeit mit dem erforderlichen Respekt erfolgen. Das ist hier jedenfalls für mich eher erkennbar, als in dem anderen Forum, wo allzu häufig einige User das persönliche Diskreditieren Andersdenkender über den Anspruch einer fundierten, sachlichen Auseinandersetzung stellen.

Man könnte den Umstand "Zweifel zu haben", genau genommen, als überflüssig einstufen. Zweifel kann es ja nur dann geben, wenn eine Täterschaft als solche auch von der POL genannt wird. Sie wird aber nur für möglich gehalten. Somit kann man allenfalls die Vermutung der POL, dass es sich bei Wichmann um den Täter in zahlreichen Fällen handelt und die faktische Darstellung der Täterschaft durch die Medien anzweifeln.

Der stetige Konjunktiv der Pressemitteilungen der POL impliziert ja bereits, dass es mehr als eine Vermutung zur Täterschaft Wichmanns nicht gibt. Andernfalls wäre eine andere, klare Aussage möglich. Nun ist Skepsis jedoch eine Eigenschaft, die für Polizisten quasi berufsimmanent ist und somit halten viele Polizisten das Auffinden einer DNA-Spur bereits als Überführungsmerkmal. Diese voreilige und fehlerhafte Einschätzung wird, glücklicherweise, durch die zuständigen Gerichte immer häufiger widerlegt, denn die DNA-Spur muss den Schluss auf den Täter eindeutig zulassen.

Das ist im Fall der Göhrde Morde aber (bisher) nicht möglich.

Lucky Luciano

Re: 2-FACH DOPPELMORD IM STAATSFORST GÖHRDE, NIEDERSACHSEN, 1989

Ungelesener Beitrag von Lucky Luciano »

Gast hat geschrieben:
Samstag, 08. Mai 2021, 14:01:04
Naja, was nicht passt wird passend gemacht, läuft schon ! ;)
Es liegt mir fern den HEUTIGEN Ermittlern etwas zu unterstellen, letztlich können diese auch nur auf dem aufbauen was
von den früheren, also 1989 und davor, danach an Grundlagen vermittelt wurde. Gibt es da Lücken, verschwundene Akten,
wurde geschlampt in Puncto Ermittlungen ( was ja wohl sehr wahrscheinlich ist ), wie soll das einige JAHRZEHNTE später
abgeklärt werden, zumal der Hauptverdächtige seit bereits 28 Jahren tot ist. Deshalb finde ich ja auch DNA- Spuren so
wichtig, das einzige Beweisbare aus heutiger Sicht, man sollte ruhig veröffentlichen wie viel "Material" es war, das man
von Wichmann 2017 (?) sicher gestellt hat und wo genau im PKW. Im Fall Paar Nr. 2 war das ja wohl nicht der Fall.

...
Herr Sielaff wurde mal sinngemäß mit den Worten zitiert, dass er davon überzeugt ist, dass die Göhrde Morde aufgeklärt werden, da es sich bei den handelnden Personen in der EG Göhrde um erfahrene und kompetente Ermittler handele. Ein kompetentes Team ist sicherlich die Grundvoraussetzung für die Aufklärung von ungeklärten Tötungsdelikten und zurückliegenden Vermisstenfällen. Kompetenz macht aber Beweise nicht entbehrlich. Und da es, polemisch ausgedrückt, keinen "Beweise-Fachhandel" gibt, in dem sich bedarfsgerecht bedienen kann, steht und fällt eine erfolgreiche Ermittlungsarbeit mit der Kombination aus Kompetenz und vorhandenen Beweisen.

Die größte Chance Cold Cases auch heute noch aufzuklären, liegt in der enormen Entwicklung der forensischen Kriminalistik. Bei sachgemäßer Aufbewahrung und Lagerung vorhandener Asservate, besteht durchaus die Chance mit heutiger Technik DNA zu sequenzieren, die eine Überführung von Tätern möglich machen kann. Aber es ist und bleibt eine "Kann-Bestimmung".

Ich möchte Dich nicht enttäuschen, aber die Wahrscheinlichkeit, dass der oder die Spurenträger der gefundenen DNA-Spuren von Seiten der POL veröffentlicht werden, ist gleich null. Da es sich um klassisches Täterwissen handeln dürfte und die POL stets darauf bedacht ist nicht ihre Ermittlungen zu gefährden, wird das von der POL offiziell jedenfalls nicht bekannt gegeben werden.

Gast

Re: 2-FACH DOPPELMORD IM STAATSFORST GÖHRDE, NIEDERSACHSEN, 1989

Ungelesener Beitrag von Gast »

@Lucky L. : Aber der mutmaßliche Täter ist doch schon lange tot, also eiern sie wegen des noch lebenden Bruders so
herum ? Noch nie las ich irgendwo, dass auch DNA vom Bruder K.-W-W.s irgendwo im Zusammenhang mit den Göhrdemor-
den auch von diesem Täter- DNA gefunden wurde, auch nicht das ihn irgendjemand in Tatortnähe erkannt hätte.
Also: dieses etwaige Täterwissen würde sich dann auf den Bruder beziehen, wohl eher nicht auf K.-W.W.s "Geist"...... 8-)

Das Herr Sielaff sicher glaubt das W. die Taten beging, kann ich sogar irgendwie nachvollziehen, nachdem was der Schwester
passiert ist. Klar spielen da auch persönliche Emotionen mit hinein, wer kann das (auch als Profi) völlig ausblenden ?
Anderseits ist Herr S. schon lange pensioniert- und so gesehen gar nicht zuständig, mir würde das als aktueller Ermittler
schon irgendwie stinken, diese Einmischung. Es lief ja allerdings auch mehr schief als gerade, im Fall B.M. und auch in
der Göhrde, der Ruf der Lüneburger dürfte um einiges gelitten haben. Ich wünsche wirklich niemandem solche Tragödien
miterleben zu müssen, den Hinterbliebenen schon gar nicht, aber Menschen ohne wirkliche BEWEISE zu verurteilen geht
auch nicht, das ist alles sehr übel.
Seltsam auch, dass im PKW von Opferpaar 2 wohl keine Täter- DNA sicher gestellt wurde. So mit Folien abgeklebt wurde
da doch sicher auch, man wusste damals schon das die Technik sich rapide weiter entwickeln würde.
Es wurde vergessen, geschlampt oder der Täter war ein "Genie" und war nur Plastik umhüllt unterwegs, denn Hautschüppchen
soll man ja immer und überall verlieren. Gerade wenn man öfter mal ein Fahrzeug bewegt, diese Frage ob mutmaßliche
Täter- DNA in PKW 2 vorlag oder nicht, fände ich sehr interessant. Irgendwelche Spuren MÜSSEN doch auch dort hinterlassen
worden sein vom Täter oder Mittäter,wurden nur Spuren von nicht tatverdächtigen Personen gesichert oder gar keine ......
Es war ja alles noch nicht so weit entwickelt wie heute, aber auch kein Mittelalter mehr, Fingerabdrücke waren schon
ein alter Hut z.B. und ohne Handschuhe ständig zu tragen MUSS es welche gegeben haben !

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