COLD CASE AUS DEM JAHR 1988: WER KENNT DIESE TOTE FRAU?

ÖFFENTLICHE DISKUSSION UND INTERNE, NICHT ÖFFENTLICHE DISKUSSION
Fälle in Foren: Maria Bögerl (intern), Sandra Doland (öffentlich), Michaela Schellenbach (intern), Tote Frau aus dem Rhein geborgen (intern)

Fälle in Themen: Cold Case: Wer kennt diese tote Frau?
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talida
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COLD CASE AUS DEM JAHR 1988: WER KENNT DIESE TOTE FRAU?

Ungelesener Beitrag von talida »

Polizei öffnet Cold Case von 1988

Wer kennt die Tote von der A5?

Bild
Computergestützte Gesichtsweichteilrekonstruktion der unbekannten Toten

Polizei und Staatsanwaltschaft bitten nun um Hinweise aus der Bevölkerung.[/size]

Wer die Frau kennt und Angaben zu ihrer Identität machen kann,
soll sich unter 06031 6010 an die Polizei in Friedberg wenden.


https://www.focus.de/panorama/welt/vz-h ... 38768.html
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talida
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Re: COLD CASE aus 1988 WER KENNT DIESE FRAU?

Ungelesener Beitrag von talida »

Fundort

Bild
Am Nachmittag des 21. Juni 1988 entdeckten Waldarbeiter im Stadtwald
von Rosbach unweit der BAB 5 im Bereich der AS Friedberg in Fahrtrichtung Frankfurt am Main
in einem Entwässerungsgraben einen skelettierten Leichnam.


google-maps-link vom Fundort

https://goo.gl/maps/ewskGKUmzbM2


Cold Case in Hessen:

Rund 30 Jahre nach dem Fund der Leiche eines Gewaltopfers in der Nähe der A5 bei Friedberg sucht die Polizei mit den Ergebnissen neuer DNA-Untersuchungen nach Hinweisen.

Es habe sich herausgestellt, dass es sich

um eine Frau zwischen 25 und 35 Jahren
mit mittelbraunem, gelockten Haar aus Südosteuropa handele,


berichteten die Polizei Friedberg und die Staatsanwaltschaft Gießen am Donnerstag.

Waldarbeiter hatten die stark verweste Leiche in einem Entwässerungsgraben am 21. Juni 1988 im Stadtwald von Rosbach (Wetteraukreis) gefunden. Die Auffindesituation habe zweifelsfrei auf ein Tötungsdelikt hingedeutet, erklärten die Ermittler.

Wegen des Zustands der Leiche habe damals aber weder die konkrete Todesursache noch das Geschlecht festgestellt werden können. Vergangenes Jahr wurden die Ermittlungen wieder aufgenommen und es gelang den Angaben zufolge, aus einem Eckzahn DNA zu gewinnen. Hinzu kamen Untersuchungen des Schädels, der Haare und der Zähne.

Wer die Frau kennt und Angaben zu ihrer Identität machen kann,
soll sich unter 06031 6010 an die Polizei in Friedberg wenden.


https://www.focus.de/panorama/welt/vz-h ... 38768.html
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Re: COLD CASE aus 1988 WER KENNT DIESE FRAU?

Ungelesener Beitrag von talida »

IM VIDEO: Cold Case - Wer kennt die tote Frau von der A5?

Rechtsmediziner aus 3 Ländern an Untersuchungen beteiligt

Eine Frau, die nach den weiterführenden Untersuchungen der Gerichtsmedizin in Innsbruck europäischer Herkunft gewesen sein müsste. Um noch nähere Informationen über die Abstammung und das Leben der Verstorbenen zu erhalten, erstellten Rechtsmediziner aus München unter Beteiligung von Fachleuten der Freien Universität in Amsterdam anhand des Schädels, der Zähne und der Haare der Toten ein sogenanntes Isotopengutachten.

Denn menschliches Körpergewebe enthält entsprechend seiner Bildungszeit geografische Informationen aus unterschiedlichen Lebensphasen einer Person von ihrer Kindheit bis hin zum Tod. Mittels einer solchen Isotopenanalyse konnte festgestellt werden, dass die unbekannte Tote am ehesten in Gebirgsregionen im südöstlichen Polen oder grenznahen Gebieten der Ukraine aufgewachsen sein muss.

Bild
Foto Zahnstatus: 17 Zahnfüllungen (überwiegend Silberamalgam) und ausgeprägter Vorbiss

Bild
Zahnschema der Toten

https://wize.life/themen/fahndung/87289 ... laubliches
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Re: COLD CASE aus 1988 WER KENNT DIESE FRAU?

Ungelesener Beitrag von talida »

Bild
Unbekannte Leiche 1988 bei Rosbach
trug zuletzt diesen goldfarbenen Ohrstecker
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talida
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Re: COLD CASE aus 1988 WER KENNT DIESE FRAU?

Ungelesener Beitrag von talida »

Um noch nähere Informationen über die Abstammung und das Leben der Verstorbenen zu erhalten, erstellten Rechtsmediziner aus München unter Beteiligung von Fachleuten der Freien Universität in Amsterdam anhand des Schädels, der Zähne und der Haare der Toten ein sogenanntes Isotopengutachten. Denn menschliches Körpergewebe enthält entsprechend seiner Bildungszeit geografische Informationen aus unterschiedlichen Lebensphasen einer Person von ihrer Kindheit bis hin zum Tod.


Mittels einer solchen Isotopenanalyse konnte festgestellt werden, dass die unbekannte Tote am ehesten in Gebirgsregionen im südöstlichen Polen oder grenznahen Gebieten der Ukraine aufgewachsen sein muss.

In der Pubertät wäre ein Ortswechsel in südliche Alpenregionen, beispielsweise in die Schweiz oder Norditalien, denkbar. Im letzten Lebensabschnitt dürfte die Frau sich hingegen nicht in Europa aufgehalten haben, da die in dieser Phase aufgenommene Nahrung für einen Aufenthalt in Indien oder anderen meeresnahen, südasiatischen Regionen spricht.

Erst wenige Wochen vor ihrem Tod dürfte die Verstorbene nach Mitteleuropa / Deutschland zurückgekehrt sein. Durch die toxikologischen Untersuchungen der Haare war zudem feststellbar, dass die Frau keine Konsumentin von Betäubungsmitteln gewesen ist.


Zusammenfassend ergibt sich folgendes Personenprofil:
  • * schlanke Frau im Alter von 25 – 35 Jahren, geboren zwischen 1953 und 1963

    * mittelbraune, gelockte Haare

    * zuletzt Trägerin eines goldfarbenen Ohrsteckers (siehe Bildergalerie)

    * etwa 1,65 m groß

    * Schuhgröße: 34-35

    * 17 Zahnfüllungen (überwiegend Silberamalgam)

    * ausgeprägter Vorbiss (siehe Fotos Bildergalerie)

    * Blutgruppe A

    * aufgewachsen in Gebirgsregionen im südöstlichen Polen oder grenznahen Gebieten der Ukraine
    in der Pubertät ggfs. Ortswechsel in südliche Alpenregionen,
    z. B. Schweiz oder Norditalien

    * lebte längere Zeit in Indien oder anderen meeresnahen, südasiatischen Regionen
    Rückkehr nach Mitteleuropa / Deutschland Mitte 1988

    * keine Drogenkonsumentin

Polizei und Staatsanwaltschaft fragen nun:

Wer kennt die beschriebene Person und kann Angaben zu ihrer Identität machen?

Hinweise bitte an die Polizei in Friedberg, Tel.: 06031 / 601 - 0


oder

Polizeiseite mit Hinweisgeberformular:

https://www.polizei.hessen.de/fahndung/ ... a30165474d
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talida
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Re: COLD CASE aus 1988 WER KENNT DIESE FRAU?

Ungelesener Beitrag von talida »

PM_polnisch.JPG
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Widasedumi
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Re: COLD CASE AUS DEM JAHR 1988: WER KENNT DIESE TOTE FRAU?

Ungelesener Beitrag von Widasedumi »

talida hat geschrieben:
Freitag, 02. November 2018, 13:42:33
PM_polnisch.JPG
Die Form der Einstellung lässt sich nicht kopieren. Somit kann ich den Text nicht von Google übersetzen lassen.
Bin selbst der polnischen Sprache nicht mächtig.

Meine Beiträge sind meine subjektive Meinung.
Ich bemühe mich um Wahrhaftigkeit, kann aber irren.

AngRa
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Re: COLD CASE AUS DEM JAHR 1988: WER KENNT DIESE TOTE FRAU?

Ungelesener Beitrag von AngRa »

Die Pressemitteilung, die wegen des Bezugs nach Polen ins Polnische übersetzt worden ist, gibt es hier:
Friedberg (ots) - Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Gießen und der Polizei Friedberg

Cold Case - Staatsanwaltschaft und Polizei erbitten Hinweise auf die Identität einer unbekannten Toten

Rosbach v. d. Höhe (Wetteraukreis):

Am Nachmittag des 21. Juni 1988 entdeckten Waldarbeiter im Stadtwald von Rosbach unweit der BAB 5 im Bereich der AS Friedberg in Fahrtrichtung Frankfurt am Main in einem Entwässerungsgraben einen skelettierten Leichnam. Die Auffindesituation deutete zweifelsfrei auf eine Tötungsdelikt hin, wenngleich die konkrete Todesursache aufgrund der fortgeschrittenen Verwesung auch im Rahmen der damals erfolgten Obduktion nicht mehr festgestellt werden konnte. Ebenso konnte das Geschlecht zunächst nicht eindeutig bestimmt werden. Tatverdächtige waren nicht ermittelbar.

Die Kriminalpolizei in Friedberg und die Staatsanwaltschaft Gießen nahmen im Jahr 2017 die Ermittlungen wieder auf und beauftragten mehrere Spezialisten mit umfangreichen Untersuchungen. Hierbei gelang es dem Institut für Rechtsmedizin in Gießen aus einem Eckzahn des Leichnams DNA zu gewinnen. Ergebnis: Es handelt sich um eine Frau! Eine Frau, die nach den weiterführenden Untersuchungen der Gerichtsmedizin in Innsbruck europäischer Herkunft gewesen sein müsste. Um noch nähere Informationen über die Abstammung und das Leben der Verstorbenen zu erhalten, erstellten Rechtsmediziner aus München unter Beteiligung von Fachleuten der Freien Universität in Amsterdam anhand des Schädels, der Zähne und der Haare der Toten ein sogenanntes Isotopengutachten. Denn menschliches Körpergewebe enthält entsprechend seiner Bildungszeit geografische Informationen aus unterschiedlichen Lebensphasen einer Person von ihrer Kindheit bis hin zum Tod.

Mittels einer solchen Isotopenanalyse konnte festgestellt werden, dass die unbekannte Tote am ehesten in Gebirgsregionen im südöstlichen Polen oder grenznahen Gebieten der Ukraine aufgewachsen sein muss. In der Pubertät wäre ein Ortswechsel in südliche Alpenregionen, beispielsweise in die Schweiz oder Norditalien, denkbar. Im letzten Lebensabschnitt dürfte die Frau sich hingegen nicht in Europa aufgehalten haben, da die in dieser Phase aufgenommene Nahrung für einen Aufenthalt in Indien oder anderen meeresnahen, südasiatischen Regionen spricht. Erst wenige Wochen vor ihrem Tod dürfte die Verstorbene nach Mitteleuropa / Deutschland zurückgekehrt sein.

Durch die toxikologischen Untersuchungen der Haare war zudem feststellbar, dass die Frau keine Konsumentin von Betäubungsmitteln gewesen ist.

Im weiteren Verlauf der Ermittlungen erstellten Sachverständige der Hochschule Mittweida überdies eine computergestützte Gesichtsweichteilrekonstruktion der unbekannten Toten.

Zusammenfassend ergibt sich folgendes Personenprofil:

-schlanke Frau im Alter von 25 - 35 Jahren, geboren zwischen 1953 und 1963

-mittelbraune, gelockte Haare

-zuletzt Trägerin eines goldfarbenen Ohrsteckers

-etwa 1,65 m groß

-Schuhgröße: 34-35

-17 Zahnfüllungen (überwiegend Silberamalgam)

-Ausgeprägter Vorbiss

-Blutgruppe A

-Aufgewachsen in Gebirgsregionen im südöstlichen Polen oder grenznahen Gebieten der Ukraine

-In der Pubertät ggfs. Ortswechsel in südliche Alpenregionen, z. B. Schweiz oder Norditalien

-lebte längere Zeit in Indien oder anderen meeresnahen, südasiatischen Regionen

-Rückkehr nach Mitteleuropa / Deutschland Mitte 1988

-Keine Drogenkonsumentin


Polizei und Staatsanwaltschaft fragen nun:

Wer kennt die beschriebene Person und kann Angaben zu ihrer Identität machen?

Hinweise bitte an die Polizei in Friedberg, Tel.: 049 6031- 601 - 0

Weitere Presseauskünfte behält sich die Staatsanwaltschaft Gießen vor (0641-934-3215).
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/43647/4103530

Als Anhang gab es die Pressemitteilung in polnischer Übersetzung.

Neue Erkenntnisse gibt es zu der unbekannten Toten bis heute nicht.

Widasedumi
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Re: COLD CASE AUS DEM JAHR 1988: WER KENNT DIESE TOTE FRAU?

Ungelesener Beitrag von Widasedumi »

@AngRa

Das ist schön, dass ich mir nun eine Vorstellung von diesem Vermisstenfall machen kann. Ein paar Brocken des polnischen Textes konnte ich erahnen, wie die Körpergröße und die vielen Zahnplomben. Und dass der Vermisstenfall einen Bezug zur "Ukrainy" und zu "Indiach" hat, konnte ich auch erschließen. Aber das wars dann auch.

Vielen Dank für den Deutschen Text, der mir nun die Vorstellung einer jungen Frau vermittelte, ihrer Herkunftregion, ihrer Aufenthaltsregionen in der Welt und die Gegend ihres Lebensendes. Und dass sie keine Drogen nahm. Ich kann mir den Tod natürlich immer noch nicht erklären, trotz deutscher Übersetzung, aber die Fragen sind konkreter geworden, welches Lebensschicksal diese Vermisste hatte. Danke noch einmal.

Meine Beiträge sind meine subjektive Meinung.
Ich bemühe mich um Wahrhaftigkeit, kann aber irren.

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