MORDFALL BIRGIT AMEIS -- Diskussion

ÖFFENTLICHE DISKUSSION
SherlockHolmes
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Re: MORDFALL BIRGIT AMEIS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von SherlockHolmes »

Das Problem bei der These ist das Auto. Spurlos , ohne Sitz/Spiegelverstellung auf den Gemeindeparkplatz gefahren ? Später noch das Handy manipuliert ? Wie hat er ohne eigenes Auto die Leiche wegtransportiert ? In BAs Wagen wurde keine Leiche transportiert. Warum hat der Täter die Box behalten ?

Gast XY

Re: MORDFALL BIRGIT AMEIS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Gast XY »

Der Täter könnte mit Trolly / ominöse Box als Verstärkung/ Shuttlebus bis Parkplatz an alten US Kaserne gefahren sein, B.A. entsorgt, oder
Trolley versteckt später gemacht, Nacharbeiten Boxteile, Handschuh, Schwamm entsorgt,
sein Auto stand auf diesem Parkplatz dort, zurück Mühlenweg, Trampelpfad zum Airport.
Auto vorher bepackt auch Sachen von B.A. die sie bei sich hatte rein, und Mühlenweg geparkt, Flugmodus Handy, Autoschlüssel zu B.A.
Wenn es so war, war die Tat geplant.

Widasedumi
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Re: MORDFALL BIRGIT AMEIS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Widasedumi »

SherlockHolmes hat geschrieben:
Donnerstag, 04. August 2022, 18:41:36
Das Problem bei der These ist das Auto. Spurlos , ohne Sitz/Spiegelverstellung auf den Gemeindeparkplatz gefahren ? Später noch das Handy manipuliert ? Wie hat er ohne eigenes Auto die Leiche wegtransportiert ? In BAs Wagen wurde keine Leiche transportiert. Warum hat der Täter die Box behalten ?
@SherlockHolmes

Ich schließe mich deinen Einwänden an. Sehr gut, @SherlockHolmes, und ich danke dir für deine Mühe, diese These durchdacht zu haben. Die Flugbegleiter kamen aus Spanien und Portugal, wo Ostern sehr hoch im Kurs steht, und ihre Tickets waren vermutlich auf ein feststehendes Rückreisedatum gebucht. Da der Karfreitag ein Feiertag ist, stelle ich mir vor, dass der Rückflug spätestens am Gründonnerstag war. Auch die Dozenten des Seminars werden am langen Osterwochenende dienstfrei gehabt haben. Wenn sie im Auftrag von verdi tätig waren, dann sowieso. Und die Unterkünfte in 669 waren dann auch nur bis längstens Gründonnerstag gebucht. Anschließend mussten die Schlüssel abgegeben werden, worüber es Vermerke geben muss. Vielleicht hat die SoKo anhand der Fluglisten geprüft, ob alle Teilnehmer zurückgeflogen sind? Das nehme ich an, weil sie im selben Haus untergebracht waren, wie BA. Hätte da einer beim Rückflug gefehlt, wäre man dem vermutlich nachgegangen.

Ausgeschlossen ist die geringe theoretische Möglichkeit natürlich nicht 100%ig, dass ein Dozent, wenn es ein Deutscher war, der mit seinem Auto an den Hahn angereist war, bzw. wenn es ein Flughafenangestellter mit Auto war, dass solche Leute theoretisch etwas mit dem Verschwinden zu tun haben könnten. Doch im Praktischen will das bei meiner ausführlichen Beschäftigung mit Motiven und Möglichkeiten nicht in meinen Kopf.

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lindenstein
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Re: MORDFALL BIRGIT AMEIS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von lindenstein »

Weil immer die Klappbox diskutiert wird,sollte man sich fragen was diese in Bezug bezweckt hat.
Einkaufen dann eben die Lebensmittel dort in die Box verfrachtet.

Die Box steht im Kofferraum und ist leer.
Dann geht man Einkaufen und gibt die Lebensmittel aus dem Einkaufwagen des Discounters in die geöffnete leere Klappbox, welche im Kofferraum ist.
Zuhause trägt man diese in sein Heim, räumt sie leer und legt sie für den nächsten Einkauf wieder in den Kofferraum zurück.

Das wäre meiner Meinung nach die Logik, weil es ja auch im Fall veröffentlicht

wurde, dass BA in der Box ihre Lebensmittel transportiert hat.
Alle meine Beiträge spiegeln meine Meinung und ich kann auch völlig daneben liegen.

AngRa
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Re: MORDFALL BIRGIT AMEIS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von AngRa »

Also dass die 40 Flugbegleiter alle wegen der Osterfeierlichkeiten der Semana Santa ab Gründonnerstag in der Heimat waren, ist meiner Meinung nach unwahrscheinlich.

Im Stern-Bericht heißt es:
Die Gewerkschaft Verdi hat im zweiten Stockwerk ihr Büro, um Ostern 2015 lebten hier für ein paar Wochen 40 angehende Flugbegleiter aus Portugal und Spanien.
https://www.stern.de/panorama/stern-cri ... 92658.html

Ich interpretiere das so, dass zumindest einige von ihnen auch über Ostern im Haus gewohnt haben. Von daher gesehen kann man sie nicht wegen Abwesenheit von vorneherein außen vor lassen.

z3001x
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Re: MORDFALL BIRGIT AMEIS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von z3001x »

AngRa hat geschrieben:
Freitag, 05. August 2022, 21:00:38
Also dass die 40 Flugbegleiter alle wegen der Osterfeierlichkeiten der Semana Santa ab Gründonnerstag in der Heimat waren, ist meiner Meinung nach unwahrscheinlich.
Ergäbe wenig Sinn, auf die hinzuweisen, wenn sie zur Tatzeit gar nicht da gewesen wären.

Widasedumi
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Re: MORDFALL BIRGIT AMEIS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Widasedumi »

AngRa hat geschrieben:
Freitag, 05. August 2022, 21:00:38
Also dass die 40 Flugbegleiter alle wegen der Osterfeierlichkeiten der Semana Santa ab Gründonnerstag in der Heimat waren, ist meiner Meinung nach unwahrscheinlich.
...

Ich interpretiere das so, dass zumindest einige von ihnen auch über Ostern im Haus gewohnt haben. Von daher gesehen kann man sie nicht wegen Abwesenheit von vorneherein außen vor lassen.
Ja, das gebe ich unumwunden zu. Die Formulierung: "Um Ostern 2015 lebten hier ..." kann sich durchaus auch auf die Zeit während und nach Ostern erstreckt haben. Und nicht für alle Flugbegleiter muss die heilige Osterwoche eine Anwesenheit in ihrer Heimat bedingt haben. Auch könnten sie sich mit einem Leihauto versehen haben, so dass das Wegbringen einer toten Person theoretisch möglich gewesen wäre. Insofern ist es - wie AngRa schrieb: - durchaus eine Option.

Ich kann in dieser Option keinen Vorteil für einen ausländischen Flugbegleiter erkennen. Es könnte höchstens ein Sexualmotiv gewesen sein, und der Tod eine Verdeckungstat. Theoretisch gestehe ich dieses zu, praktisch schließe ich es aus.

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AngRa
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Re: MORDFALL BIRGIT AMEIS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von AngRa »

@Sherlock Holmes

Die Ermittlungsbehörden hatten am Anfang wohl Angehörige und Freunde in Verdacht, haben diesen Verdacht dann aber lt. Lydia Benecke ausgeschlossen. Das ist eindeutig und ich habe das über all die Jahre hinweg so eindeutig auch noch nirgends gelesen. . Da ich nicht daran glaube, dass sich Lydia Benecke diese Feststellung aus den Fingern gesogen hat, steht sie im Raum. Natürlich bleibt immer die Möglichkeit, dass sich die Ermittlungsbehörden geirrt haben. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Ermittler sich geirrt haben oder dass Alibis falsch sind, muss jeder für sich einschätzen.

Für mich ist es nach alledem eine Option, dass BA vor ihrer Heimfahrt von einem Bewohner des Gebäudes 669 angegriffen worden ist. Ich halte es sogar für denkbar, dass BA mit der Klappbox in der Hand, in der sich Lebensmittel befanden, die sie noch nicht verbraucht hat, im Gebäude an einer Tür geklingelt oder geklopft hat, um sie dort einem Nachbarn anzubieten oder abzugeben, den sie vom Sehen her ganz gut kannte.. Unter Nachbarn wäre eine solche Freundlichkeit kein ungewöhnliches Verhalten. Hierbei könnte es dann zu einem Angriff gekommen sein, weil der Nachbar ihr freundliches aber unverbindliches Verhalten falsch interpretiert hat und die Gunst der Stunde für einen sexuellen Übergriff nutzen wollte. Es könnte zu einem Kampf gekommen sein bei dem die Klappbox zu Bruch ging. Möglicherweise wurde beim Kampf auch ihre Oberbekleidung zerrissen. Ich finde es bemerkenswert, dass als Oberbekleidung am Leichenfundort nur noch der BH von BA vorhanden war. Ist aber alles nur Theorie.

Ein solcher Täter könnte sehr wohl zügig nach der Tat auch das Fahrzeug von BA vom angestammten Parkplatz gefahren haben, damit es so aussieht, als habe sie die Heimreise angetreten, denn es kann nicht in seinem Interesse gewesen sein, dass das Auto dort verblieb, weil man im Gebäude 669 zuerst nach ihr gesucht hätte, wenn nichts auf eine Heimfahrt hingedeutet hätte. Um Spuren am Lenkrad zu vermeiden könnte er Handschuhe getragen haben und um Spuren auf dem Sitz und im Auto zu vermeiden hätte er beispielsweise Regenkleidung wie einen Friesennerz mit Kapuze, tragen können, der keine Faserspuren hinterlässt. Bei dem schlechten Wetter am Ostersamstag wäre die Kleidung niemandem aufgefallen.

Gleichzeitig hätte er Gelegenheit zur Zwischenlagerung der Leiche gehabt. Das ist eigentlich ein entscheidender Punkt. Denn bei Dunkelheit wäre die Leichenablage weniger risikoreich gewesen. Eine solche Person könnte einen Leihwagen gehabt haben, denn ohne fahrbaren Untersatz wäre es am Hahn schwierig gewesen sich fortzubewegen. Bei Einbruch der Dunkelheit hätte eine solche Person BA in einem Leihwagen fortschaffen können. Auch hätte diese Person Gelegenheit gehabt am Nachmittag nochmals zum Fahrzeug zurückzukehren um das Handy auf Flugmodus zu stellen, damit es nicht klingelt und Passanten aufmerksam werden. In den Abendstunden wurde BA dann zum späteren Leichenfundort geschafft und der Autoschlüssel wurde bei ihr belassen.

Hbs900
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Re: MORDFALL BIRGIT AMEIS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Hbs900 »

Was mir an dem bericht u. An den überlegungen Vorsicht der spuren Vermeidung eigentlich sehr gut gefiel. Angra bericht
Das der taeter ihr kleines Auto mit hoechster Vorsicht der spurenhinterlassung verbrachte. Und das er sich einen Leihwagen beschaffte zum Leichen Transport.
Diesen konnte er normal gesäubert, vielleicht ausgesagt wieder zurückbringen und geringfügige spuren von ihr konnten darin verbleiben.

Es deutete eigentlich somit nie darauf hin, daß sie im Bereich ihrer dienstwohnung oder im gebaeude ihrer dienstwohnung bereits ermordet wurde.

Der taeter haette es somit geschafft, erst überhaupt nicht als taeter in den Verdacht zu kommen.
Vielleicht nur also Zeuge angesprochen, könnte er sich gutes einfallen gelassen haben.... Immer mehr Abstand zur Tat gewinnen.
Falsche Spuren.
Der taeter war somit eine bekanntschaft mit der sie im Wald noch vor ihrer Abreise nach Verabredung wandern ging... Oder zb ein Jogger der sie da morgens alleine im Wald sah... Oder ein Radfahrer der sie in den Wal reingehen sah, oder auch jemand der die Möglichkeit hatte, morgens den Wald aufzusuchen, um frische Luft zu tanken.
Bedenken musste man nur, daß ein taeter wohl nicht ueber 70j. Alt war,,,, weil die Tat und nachverhalten je älter man ist zu erschwert gewesen waere..

Mir ist allgemein etwas aufgefallen.
Suedlaendische taeter überlegen nach tatausfuehrung eigentlich weniger, wie sie falsche Spuren legen koennen oder zb in waldgrab schaffen koennen.
Sie schleifen die Leichen meistens nur vom hauptweg Weg,
Zb in ein gebuesch oder gaben ein und decken sie notdürftig ab..nehmen in Kauf das die Leiche gefunden wird
Offensichtlich sind sie nicht genau informiert, welche guten möglichkeiten die Polizei hat....
Sind auch nicht ueber verbleib von dna spuren informiert.

Deutsche taeter lassen sich ab ca. 25j alt und bei einer möglichkeit der zwischenlagerung einer Leiche sonst etwas einfallen.... Damit sie nicht erwischt wird erden.

Angra sein vision insgesamt koennte auch eine geplante Tat gewesen sein.. Muss aber nicht..
Wuerde dann Aber schätzen, der taeter war wahrscheinlich nicht mehr Mitte 20j alt, sondern mindestens zwei Jahrzehnte älter.
Der taeter musste Zeit gehabt haben... Alleinstehend auch dort vor Ort.
Das leihauto duerfte er erst woanders zwischen geparkt haben..
Holte es dann erst wie beschrieben im Tausch der Dunkelheit dort zum gebaeude und nutzte es als Transport fahrzeug
Wenn ihm keiner half, muss er gut bei Kräften gewesen sein... Bzw
Las darüber im Internet,, wie man zb eine Person abtransportieren kann.
Vielleicht nutzte er dazu auch die Ankunft oder Abfahrt eines Flugzeuges, das geräusche zu hoeren waren.
Insgesamt aber ein cleverer taeter.... Der die Leiche nicht in Panik wegschaffte
Wenn man die gebaeude besser kennen wuerde, koennte man den Ablauf noch besser einschätzen.
Eine zwischenlagerung koennte ja 3tage gedauert haben...
Vepackungsmaterial fuer die leiche,, koennte er zeitnah aus dem baumarkt geholt haben.
Bauschuttsaecke in gross format.
Einen von oben also vom Kopf aus eingesetzt, einen von unten von den fuessen
Oder eben nur eine Decke.
Denn wer will schon auf ein Leiche schauen

Hbs900
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Re: MORDFALL BIRGIT AMEIS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Hbs900 »

Sehr gute ueberlegungen
Da sie ja längere Zeit nach Hause fahren musste, kam es von Anfang an komisch vor... Das es sie vorab boch in den Wald zog.
Besser haette ich mir vorstellen koennen, sie fuhr noch an einem baecker vorbei, kaufte sich dort etwas.
Verzehrte die kruemelden Backwaren vor ihrem Fahrzeug..
1. Weil das Auto sauber bleiben sollte.
2. Weil es ein Schalter war... Kein automatik fahrzeug
Aber vor Abreise noch wandern gehen????

Widasedumi
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Re: MORDFALL BIRGIT AMEIS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Widasedumi »

Was ich im folgenden zum Mordfall B. Ameis schreibe, ist keine Antwort auf @AngRa und @Hbs900. Da ich dieser Flugbegleiter-Möglichkeit nur einen kleinen Prozentsatz Wahrscheinlichkeit gebe, wende ich mich der Kriminalpsychologin L. Benecke zu. Sie wurde offenbar von Sat 1 als Moderatiorin einer Sendung über Kriminalfälle gewonnen. Frau Benecke ist schon mehrmals bei Aktenzeichen xy aufgetreten und man kennt sie als profunde Erklärbärin. Dem Sender SAT 1 dürfte es in erster Linie um Zuschauerzahlen, Werbung und Geldeinnamen gehen.

Diese Kriminalsendungen kommen anscheinend gut beim Publikum an. Die xy-Erklärbärin könnte als Garant für hohe Zuschauerzahlen engagiert worden sein. Da viele Menschen am Fall Birgit Ameis sehr interessiert sind, hat man auch diesen Fall aufgegriffen. In der Sendungsvorbereitung wird Frau Benecke vermutlich mit der Soko "Hahn" Kontakt aufgenommen haben, wie weit die Ermittlungen gekommen sind. Aber man wird sich seitens der Soko bedeckt gehalten haben.

Die Erklärbärin Frau Benecke hat keinen Rechtsanspruch auf polizeiliche Auskunft. Wenn die Soko keine Verdachtsmomente bei den Angekörigen gefunden hat, dann gibt es keien Verdacht gegen Angehörige. Ob das der Fall ist oder nicht, wird die Polizei erst dann sagen, wenn sie es für richtig hält. Die Soko wird sich nie in die Karten schauen lassen, auch nicht von einer Frau Benecke.

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z3001x
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Re: MORDFALL BIRGIT AMEIS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von z3001x »

Widasedumi hat geschrieben:
Mittwoch, 10. August 2022, 09:58:28
Die Erklärbärin Frau Benecke hat keinen Rechtsanspruch auf polizeiliche Auskunft. Wenn die Soko keine Verdachtsmomente bei den Angekörigen gefunden hat, dann gibt es keien Verdacht gegen Angehörige. Ob das der Fall ist oder nicht, wird die Polizei erst dann sagen, wenn sie es für richtig hält. Die Soko wird sich nie in die Karten schauen lassen, auch nicht von einer Frau Benecke.
Das hab ich mich auch gefragt, ob und wenn, warum - auch auf welcher rechtlichen Basis - die Medienperson Benecke - mit fachlichem Hintergrund zwar - Akteneinsicht erhalten sollte? Bzw., wie firm/zuverlässig ihre Darstellung mit dem widerlegten Verdacht gegen Angehörige sein kann?

Wenn sie Akteneinsicht bekommen haben sollte, wäre das ja skandalös, weil sie dazu nicht befugt ist und wenn nicht, dann sind die neuen Aussagen eigentlich nicht so gewichtig wie sie scheinen. Allerdings wird ja öfters was "durchgestochen". Und evtl. gibt es auch doch Möglichkeiten für Journalisten und fachl. Autoren wie Benecke, tiefergehende Auskünfte zum Ermittlungsstand zu erhalten als die Tagespresse, die sich oft mit den Pressstatements der EB zufriedengibt.

Auf der anderen Seite muss man auch sehen, dass die Soko Hahn ganz sicher von innen nach außen ermittelt haben wird. Einfach, weil es Standard ist, und somit die engsten Familienangehörigen genau auf Alibi, Motiv etc. hin überprüft haben wird. Ausgeschlossen, dass die nächsten Angehörigen einfach wasserdichte Alibis haben, ist es daher natürlich nicht.

Widasedumi
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Re: MORDFALL BIRGIT AMEIS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Widasedumi »

Danke, @z3001x, für deine Meinung, dass in diesem Fall eben doch noch mehr offen sein könnte, als ich das vermute. Er ist ein großes Rätsel und ich hätte nie gedacht, dass hier ein "perfekter Mord" geschehen sein könnte. Aber nichts ist unmöglich. So langsam glaube ich, dass nichts mehr rauskommen wird. Dann ist es halt so.

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Re: MORDFALL BIRGIT AMEIS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von AngRa »

Förmliche Akteneinsicht hat Frau Benecke ganz sicher nicht beantragt und sie hätte sie auch nicht bekommen, denn es handelt sich um ein laufendes Verfahren. Es genügt aber zur Vorbereitung der Sendung eine telefonische Anfrage oder eine persönliche Anfrage oder eine schriftliche Anfrage bei der Polizei um den Punkt bezüglich Tatverdacht der Angehörigen mitgeteilt zu bekommen. Für die Polizei ist dieser Komplex womöglich ein abgeschlossenes Kapitel, so dass sie Auskunft geben konnten. Aus den Fingern gesogen hat sie sich den Punkt meiner Meinung nach nicht. Es wäre ganz sicher besser, wenn die Polizei die Bevölkerung gelegentlich über den Sachstand der Ermittlungen informieren würde, bzw. wenigstens mitteilen, ob die SOKO Hahn noch besteht und ob noch weiter ermittelt wird.

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Re: MORDFALL BIRGIT AMEIS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Widasedumi »

Ich stimme @AngRa zu, dass es besser wäre, direkt von der Polizei über den Sachstand informiert zu werden, als über SAT 1 durch eine Frau Benecke. Ich habe zu diesem Sender keinerlei Bezug und wüsste auch nicht, dass er das offizielle Informationsorgan der Polizei wäre.

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