MORDFALL BIRGIT AMEIS -- Diskussion

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Widasedumi
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Re: MORDFALL BIRGIT AMEIS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Widasedumi »

Hbs900 hat geschrieben:
Sonntag, 08. Mai 2022, 23:17:19

die verschwundene mon. liebl hatte zwei wohnungen....in gebieten wo der wohnungsmarkt extrem teuer ist.
hauptwohnung wohl in muenchen....nebenwohnung in erding..
da beide wohnungen nur wenige km auseinander lagen u. sie ein auto hatte.....machte die nebenwohnung in erding nur sinn...wenn sie diese
als sogenannte hostess wohnung nutzte.
das heisst freier in ihrer wohnung empfing.
als ich ihr bild sah.....hatte ich tief durchgeatmet...u. dachte mir so...
ich schrieb dann noch...schreiber w. kennt meine gedanken.
@Hbs

Wir sollten mit dem Fall Monika Liebl auf einen separaten Platz ausweichen. Ich bin erstaunt, was du von ihr alles herausgebracht hast.
Leider habe ich keine Quellen. Einen neuen Thread kann ich nicht aufmachen, weil ich so gut wie nichts über sie weiß.
Aber du, @Hbs, kannst vielleicht einen neuen Thread aufmachen? Du hast doch schon einmal einen Thread aufgemacht über eine gefährliche Begegnung, wo du die Gefahr gerochen hast, was dir wahrscheinlich das Leben gerettet hat.

Die Realität schlägt jeden Krimi.


Hbs900
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Re: MORDFALL BIRGIT AMEIS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Hbs900 »

Hallo w.
Über das Leben der Monika liebl ist so gut wie nichts bekannt.
Alles deutet daraufhin, daß sie als freischaffende kuenstlerin... Mal etwas vorsichtig ausgedrückt.... Ohne Zuhälter tätig war.
Und es sich leisten könnte fuer diesen Zweck eine zweitwohnung anzumieten.
Und sie suchte bekanntschaften im Internet... Wie der genannte mögliche
moerder auch.
Meinen Gedanken sind schon Spekulation, die öffentlich nicht in der Berichterstattung der Presse standen.

In allen meinen Berichten hier habe ich bereits mein Gedanke gut ausgeschöpft.

Den teilzeitjob in der Therme Erding brauchte sie.... Zb 700,00euro brutto..... Um krankenversichert zu sein.
Wenn eine Frau verheiratet ist,,, ist sie über den Mann krankenversichert.

Ich nehme an, die Polizei wusste ueber ihren Job.

Wichtiger als Monika liebl.... Ist der Mann der als moerder genannt wurde und kurz nach ihrem verschwinden in die naehe nach frankfurt verzog.
Er war wohl auch ledig und arbeitete dor am Flughafen erding
Völlig ohne Grund gab er dot nach Monika l.. Verschwindens seinen Job Auf und zog aus der Gegend weg Richtung Frankfurt.

Ich kann 1 u. 1 zu sammenzaehlen..... Gehe davon aus das er neue Arbeit am Flughafen Frankfurt Hahn annahm.

Und würde somit auch berufskollege von b. A.
Und nicht nur das... Er war nicht an Zeiten gebunden
... Hatte nach Feierabend Freizeit dort... Wie b. A..... Da Junggeselle.

Somit zählte er zu einem berufskollege der ihr moerder gewesen Sein könnte...
Wenn meine Vermutung stimmt... Das er auch wirklich ein berufskollege von ihr war.... Und dort arbeitete am Flughafen.
Diesen genannten Gedanken gibt es nichts hinzu zu fügen.
Hiermit endet meine Berichterstattung hier wieder.

In allen meinen Berichten die hier zuletzt schrieb... Habe ich Gedankengut dazu geliefert...

Mehr geht nicht. Und es es ist fuer jeden Leser zu begreifen.

Hbs900
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Re: MORDFALL BIRGIT AMEIS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Hbs900 »

Noch ein detail
Beide Frauen würden in der Natur ermordet..

In beiden Taten schaffte der taeter nicht alle Gegenstände seiner Opfer weg.

Wahrscheinlich parkte er auch die Fahrzeuge der Frauen um.

Im ersten Fall fand man naehe eines Wald sees die Handtasche der Frau... Mehrere tausend Euro Inhalt.
Daher die selbstmord theorie der Frau...
Aber auch bei b. A. War ein Gedanke... Bevor ihre Leiche gefunden wurde.. Das sie selbstmord veruebte.
Auch von ihr wurden Gegenstände gefunden.

Vielleicht rechnete sich der taeter in beiden faellen Chancen bei den Frauen aus
Oder es ging um sexwuensche

Ich bin der Meinung... Wer einmal so ein Mord durchführt... Ist anders gestrickt als andere.... Denkt anders.. Tickt nicht richtig... Die Wiederholung einer tat in ähnlichen zuegen zum späteren Zeitpunkt kann man nie ausschließen.
Der Mann war ja nicht gefaengnis, nicht zur Therapie.
Angenommen... Er hatte die erste Frau in der Therme Erding kennengelernt... Und man traf sich zum Spaziergang.

Frauen die so einen nebenjob ausführen... Haben auch ein Privatleben.
Und das besteht auch daraus.... Mal keine erregten maenner penisse zu sehen.
Warum... Die Frauen verdrängen ihren schlimmen Job..
Angenommen eine Frau macht so etwas....
Dringen vielleicht im Jahr 800 maenner bei ihr ein
Bei den meisten empfindet sie Ekel.
Darum brauchen sia Abstand von diesen Dingen.

B. A. War noch verheiratet.... Sie hatte vielleicht grundsätzlich kein Verständnis fuer maenner sex Erlebnisse.
Wollte einen Mann nur als Kumpel fuer gespraeche zum Wandern an ihrer Seite haben.

Viele maenner ticken das nicht.

Widasedumi
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Re: MORDFALL BIRGIT AMEIS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Widasedumi »

Neues Thema zum Vermisstenfall Monika Liebl eröffnet.
viewtopic.php?p=193675#p193675

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Rebus
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Re: MORDFALL BIRGIT AMEIS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Rebus »

Ich meine, dass der Hinweis auf die Möglichkeit, im Falle Birgit Ameis könne es sich auch um einen Gewohnheitsäter handeln, der seine kriminellen Machenschaften an einem anderen Ort fortsetzt, durchaus auch in diesem Fall interessant sein könnte, denn das Vorgehen, auf das der anonyme Hinweisgeber hinweist, entspräche ja durchaus dem Standardverhalten eines Täters in einem solchen Kapitaldelikt: von der Bildfläche verschwinden, untertauchen, Arbeitsstelle wechseln, Wohnort wechseln, Täterfahrzeug verkaufen, Tatkleidung und Tatgegenstände vernichten. Wenn man also konstruiert, hier habe jemand grundlos seine Arbeitsstelle gekündigt und sei als Flughafenmitarbeiter aus der Region Erding in die nähere Umgebung von Frankfurt gezogen, um dann am Flughafen Hahn eine Tätigkeit aufzunehmen, bei der er dann wieder auf eine Frau gestoßen sei, an der er seine kriminellen Neigungen ausleben konnte, wäre, wenn das alles so zuträfe, unbedingt ein Verhalten das ihn in das Visier der Polizei brächte und entsprechende Untersuchungen nach sich ziehen muss.

Hier ist es aber wohl so, dass nur das Verschwinden aus der Region München zutrifft, während die verdächtigte Personen gar nicht auf der anderen Seite, nämlich am Flughafen Hahn, angekommen ist. Wenn ich die Presseberichte richtig verstanden habe, dann ist der Polizei ja wohl der Name dieser Person bekannt und sie hat den Mann auch inteerviewed, aber er leugnet eine Beteiligung in der Sache Leibl und es deutete nichts darauf hin dass er jemals am Hahn gearbeitet hat. Wäre dem so gewesen, hätte die SOKO Hahn ganz sicherlich diesen Mann einmal unter die Lupe genommen. Von all dem war dann aber nichts mehr zu lesen und so gehe ich davon aus, dass er eben nicht in den Hunsrück gelangt ist. Wäre er wieder Flughafenmitarbeiter geworden, läge es ja auch sehr viel näher dass er das am Frankfurter Flughafen umgesetzt hätte, wo sehr viel mehr Arbeitsplätze zur Verfügung stehen, als an dem kleinen Flughafen Hahn, der ja nur „Frankfurt-Hahn“ heißt wegen des Flughafenbetreibers, aber Lautzenhausen liegt keineswegs in der Nähe von Frankfurt, sondern mindestens eine gute Autostunde entfernt von Frankfurt. Davon können alle Menschen ein Lied singen, die einmal versucht haben, vom Frankfurter Flughafen mit einem Bus der Firma Bohr oder Flipco den Flughafen Hahn zu erreichen.

Ich gehe mittlerweile davon aus, dass die Polizei im Falle Birgit Ameis, ähnlich wie im Falle Maggie oder Rebecca Reusch, den Täter „kennt“, bzw. zu kennen glaubt, es ihm aber nicht nachweisen kann. Auch deutet mir das Fahndungsverhalten der SOKO Hahn darauf hin, dass die Polizei sich hier durchaus ihre eigenen Gedanken macht und gar nicht Überregional, geschweige den mit Aktenzeichen XY mit ihren Fahndungen tätig geworden ist. Ich glaube, dass der Täter hier deshalb nicht auf dem Radar der Arbeitskollegen und polizeilichen Suchaktionen erschienen ist, weil er diesen Radar praktisch, wie man so sagt, „unterfliegen“konnte. Er ist so nahe am Opfer, entweder beruflich bzw. privat, oder beides, dass ein Täter-Opfer Kontakt mündlich erfolgen konnte, und gar nicht als Besonderheit auffiel. Die Polizei hat sich bei ihrer Fahndung auch so verhalten, als habe sie von Anfang an ein bestimmtes Bild des möglichen Tathergangs gehabt. Obwohl der Bruder zu Protokoll gegeben hat, dass er seine Schwester um 7:00 Uhr ordnungsgemäß abgelöst habe und sie dann nach 45 Minuten Chat familiären Inhalts den Tower verlassen hat, suchte die Polizei dann akribisch sogar mit Spürhunden im Tower nach Spuren. Obwohl das Apartment spurenlos leer war und das Auto nicht mehr am Gebäude 669 stand, was ja normalerweise darauf hingedeutet hätte das die Vermisste ordnungsgemäß das Gelände des Flughafens verlassen hatte, suchte die Polizei anschließend auf dem Gelände und nahm Feuerlöschteiche und Ähnliches in Augenschein, ging also trotzdem davon aus, dass das Opfer weiterhin auf dem Flughafengelände verblieben sei. Was ja auch letzten Endes zutraf, denn wenn man es in Betracht zieht, dass der Täter das Opfer auch „innen“, auf dem Flughafengelände bis zur Schranke in die unmittelbare Nähe des Ablageortes gefahren haben könnte, um sie dann in der Dickung abzulegen, hätte ja Birgit Ameis das Flughafengelände wirklich nie lebendig verlassen.
Auch das am Gemeindehaus Lautzenhausen dann später aufgefundene Fahrzeug und das am frühen Nachmittag in den Flugmodus geschaltete Handy, einschließlich der Tasche des Opfers im Kofferraum, hat die Polizei wohl nicht davon abgebracht, es für möglich zu halten dass hier ein sehr geschickter und überlegt handelnder Täter am Werk war, der nur falsche Spuren legen wollte, und dem es auch möglich war, aufgrund seiner außergewöhnlich guten informiertheit über die Gewohnheiten des Opfers und des Terrains selbst keine Spuren zu hinterlassen. Hier deutet eigentlich nichts auf einen Täter in Panik hin oder auf unüberlegte Handlungen, sondern alles auf einen Täter dem es einfach nicht schwer fiel, letztendlich spurenlos zu bleiben, weil er das alles vorher sorgfältig ausgeklügelt haben wird und vom Zeitablauf minutiös überdacht, möglicherweise viel mehr Zeit hatte, als wir alle annehmen. Und das ist ja auch wirklich alles möglich, wenn man sich einmal von den naheliegenden Vorstellungen löst, und eben nicht davon ausgeht, dass das Opferauto noch am frühen Morgen vor dem Gebäude 669 gestanden hat und erst noch beladen werden musste, sich vielmehr schon zu diesem Zeitpunkt in Lautzenhausen befand, und Birgit Ameis spätestens zwischen Tower und 669 abgefangen wurde, bzw. gegebenenfalls den Tower gar nicht lebend verlassen haben könnte, sondern irgendwo zwischengelagert wurde, um dann später im Schutze der Dunkelheit in die Dickung verbracht zu werden. Rein theoretisch ist ein solcher Tatablauf möglich, rein theoretisch ist auch möglich das hier zwei Täter gemeinsam gehandelt haben um diese Tat mit einer derartigen Perfektion auszuführen.
Ich denke, dass wir uns hier gewaltig noch werden gedulden müssen, wenn es denn überhaupt jemals zu einer Aufklärung kommt. Manchmal sind es ja dann doch selbst nach längerer Zeit ganz eigenartige Zufälle die solche „Cold Cases“ dann plötzlich zu einer Auflösung bringen. Es sind jetzt 7 Jahre Vergangen und da wächst verdammt viel Gras.

Widasedumi
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Re: MORDFALL BIRGIT AMEIS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Widasedumi »

Rebus hat geschrieben:
Dienstag, 31. Mai 2022, 19:30:31

Ich gehe mittlerweile davon aus, dass die Polizei im Falle Birgit Ameis, ähnlich wie im Falle Maggie oder Rebecca Reusch, den Täter „kennt“, bzw. zu kennen glaubt, es ihm aber nicht nachweisen kann.
Grüß Gott, @Rebus

Ich freue mich, von dir wieder was lesen zu können, und was ich las, kann meine erschlafenen Gedanken dahingehend erwecken, welche Draufsicht du momentan auf dieses komplexe Fallgeschehen hast, und ob es sich für mich lohnt, mich noch einmal reinzuvertiefen.

Der Grund meines Beitrags ist der "Fall Maggie". Ich kenne nur den Fall Maddie McCann (Portugal/England). Meintest du diesen? Oder wer ist Maggie?

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Widasedumi
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Re: MORDFALL BIRGIT AMEIS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Widasedumi »

@Rebus
Ich teile die meisten deiner geschriebenen Gedanken.

Der Täter flog unter Radar. Er hatte viel Zeit. War nahe am Opfer und mit den Abläufen vertraut. Auch dass die Polizei recht früh eine Tatvorstellung hatte, sehe ich so. Ein sehr geschickt handelnde Täter, der falsche Spuren legen konnte, aber selbst keine hinterließ. Deine Überlegung, dass Birgits Fahrzeug schon vor 7 Uhr in Lautzenhausen gestanden haben könnte, halte ich durchaus für möglich. Kein Täter in Panik oder Aufregung. Alles war minutiös durchdacht. Es war viel Zeit eingeplant und auch die Durchführung ohne Spuren zu hinterlassen.

Nicht gewusst hat der Täter wohl das 40 minütige Gespräch zwischen Schwester und Bruder. Dass BA schon im Turm was zugestossen sein könnte, ist für mich nicht naheliegend, denn er konnte die tote Frau nicht einfach über die Schulter werfen und damit zu seinem Auto gehen, oder etwa doch, weil nichts los war? Oder hatte der Täter Spezialkenntnisse eines verdeckten Weges vom Tower zu seinem Auto? Das Tragen der zierlichen Frau BA wäre kein Problem gewesen, nachdem im Mordfall Maria BAUMER durch Nachstellprobe ein Mann es schaffen könnte, eine 92 kg schwere Person aus einer Wohnung, die Treppe hinab zu einem Auto zu tragen und dort in den Kofferraum zu legen.

Diese superperfekte Planung ist im Grunde ein hinweisendes Alleinstellungsmerkmal. Ich denke, dass die Ermittler eine Idee hatten.

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Re: MORDFALL BIRGIT AMEIS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Widasedumi »

Mir ist noch ein Gedanke gekommen, weil @Rebus von Beruflichem Terrain sprach, das der Täter gut gekannt haben musste.
Doch es war Ostersamstag und ein Flughafen-Boss und dergleichen machten Ostern. Wenn da einer von der Routine abgewichen wäre,
wäre sofort ein Verdacht entstanden. Er hätte im Auto auch Spuren hinterlassen. Was im Thread immer mal wieder festgestellt wurde,
war, dass Frau BA nicht der Typ für enge Beziehungen im Hunsrück oder für Seitensprünge war. Also wird das auch für Flughafenbedienstete
gegolten haben.

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Re: MORDFALL BIRGIT AMEIS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von AngRa »

Ja, ich gehe auch davon aus,, dass die Polizei den Täter "kennt". Man hat seitens der Polizei lange nichts mehr über den Sachstand zum Fall gehört. Allerdings hat man auch nicht gehört, dass die Soko Hahn inzwischen aufgelöst worden ist. Die Auflösung wäre aber doch sicherlich der Öffentlichkeit mitgeteilt worden, wie in so vielen anderen Fällen auch. Ich gehe daher davon aus, dass nach wie vor ermittelt wird und dass es noch Ermittlungsansätze gibt. Ich denke da in erster Linie an langwierige verdeckte Ermittlungen. Mal sehen, wann wieder mal etwas von offizieller Seite zum Fall verlautbart wird.

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Re: MORDFALL BIRGIT AMEIS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Rebus »

Widasedumi hat geschrieben:
Mittwoch, 01. Juni 2022, 05:42:33
Grüß Gott, @Rebus

Ich freue mich, von dir wieder was lesen zu können, und was ich las, kann meine erschlafenen Gedanken dahingehend erwecken, welche Draufsicht du momentan auf dieses komplexe Fallgeschehen hast, und ob es sich für mich lohnt, mich noch einmal reinzuvertiefen.




Der Grund meines Beitrags ist der "Fall Maggie". Ich kenne nur den Fall Maddie McCann (Portugal/England). Meintest du diesen? Oder wer ist Maggie?


Tschuldigung, meine Maddie, habe schlicht geschludert und das falsch erinnert. Was das Wegschaffen der Leiche aus dem Tower, bzw. Zwischenlagern anbetrifft, gehe ich davon aus, dass man dafür den berühmten Trolley verwendet haben könnte, und dass die Tower-Mitarbeiter den speziellen Tower-Parkplatz für ihre Autos nutzen konnten. Nicht jeder aus dem Tower hatte ja noch eine Unterkunft auf dem Gelände und kam zu Fuß, sondern fuhr direkt an mit Auto. Da kann man eine Leiche im Koffer schnell mal unauffällig in einer Arbeitspause in sein Auto bringen und sie nach der Arbeit dann wegfahren.

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Re: MORDFALL BIRGIT AMEIS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Widasedumi »

Off Topic, @Rebus.
Der Mann, der momentan im Fall Maddie durch die Magazine gejagt wird, ist es bestimmt nicht. Da geht es nicht um einen Mangel an der Nachweisbarkeit. Es könnte sich um eine deutsche Opferdienstbarkeit vor GB handeln? Das ist meine subjektive Vermutung, weil es so ein großer Stuss zu sein scheint, wenn man das Buch des spanischen Kommissars ernst nimmt.

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Re: MORDFALL BIRGIT AMEIS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von AngRa »

Hier ist nochmals die übersichtliche und aktuelle Zusammenfassung der Soko Hahn über die bisher veröffentlichten Ermittlungsergebnisse:

https://www.polizei.rlp.de/de/die-poliz ... soko-hahn/

Es besteht auch immer noch die von der Staatsanwaltschaft Bad Kreuznach festgesetzte Belohnung in Höhe von 5.000 € für sachdienliche Hinweise , die zur Aufklärung der Tat oder zur Täterermittlung führen.

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Re: MORDFALL BIRGIT AMEIS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Widasedumi »

Da hat der SWR https://www.swr.de/swraktuell/rheinland ... n-100.html
vermutlich Bad Kreuznach mit Koblenz verwechselt, was die Auslobung anbelangt.
Für Informationen, die zur Aufklärung der Tat sowie zur Täterermittlung führen, hat die Staatsanwaltschaft Bad Kreuznach eine Belohnung in Höhe von 5000 Euro ausgesetzt.

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