MORDFALL BIRGIT AMEIS -- Diskussion

ÖFFENTLICHE DISKUSSION
Undercover
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Re: MORDFALL BIRGIT AMEIS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Undercover »

Rebus hat geschrieben:
Samstag, 31. Juli 2021, 20:18:54

Nun ja, wenn man etwas mehr Phantasiewasser getrunken hat und die Presse verfolgt, dann fallen einem durchaus beim Stichwort „Katholische Kirche“ Möglichkeiten für Mitwisserschaften ein, die für einen Menschen gefährlich werden könnten.
Deine Überlegungen sind durchaus sehr interessant -aber die Katholische Kirche und Mord? Also bei einem Auftragsmord bedarf es wahrlich um ein vielfaches mehr Brisanz um zum letzten Mittel zu greifen. Aber ein provinzieller Pfarer, der mal ein Flüchtlingsmädchen oder Junge unsittlich angefasst hat und deshalb holt er sich gleich die Tschetschenen-Mafia um ein Gemeindemitglied brutal zu töten? Nein, das kann ich mir echt nicht vorstellen.

Und selbst wenn das so wäre, dann würde man das sicherlich nicht so kompliziert machen (ala Handy, Parkplatz, Abschleppseil, Klappbox), sondern hätte sie gleich auf dem Parkplatz abgestochen und Tschüss. Es gibt fast wöchentlich irgendwelche Missbrauchsskandale in der Kirche -aber wieviel Leute wurden denn als potenzielle Zeugen beseitigt? Mir ist nur der eine Fall aus dem Vatikan in den 80er Jahren bekannt, wo eine junge Frau spurlos verschwunden ist und gemunkelt wurde, dass sie womöglich ein Missbrauchsopfer war.

Widasedumi
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Re: MORDFALL BIRGIT AMEIS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Widasedumi »

@Rebus

Wir sind aktuell bei der Suche eines Motivs. Meine nachfolgenden Ausführungen sind Phantasie-Konstruktionen auf dieser Suche. Die Zielrichtung ist, einen "Steckerzieher" zu finden. Der "Steckerzieher" muss einen Mord als letzten Ausweg gesehen haben. Oder "der Steckerzieher" könnte zusätzliche Motive gegen das Mordopfer gehabt haben können.
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Brainstorming
- Kirche könnte tangiert sein;
- Motivmöglichkeit „Mitwisserschaft an einer Straftat, die für Dritte existenzgefährdend ist“;
- alte Moralauffassungen versus neue Moralauffassungen;
- Frau wird ermordet;
- zwei Familienangehörige bei Pfadfindern;
- Pfadfinder sind überkonfessionell;
- seit 2011 flammten Missbrauchsvorwürfe auf;
- Zu dieser Zeit war auch in Deutschland ein „Kurat“ der kath. St.-Georgs-Pfadfinder des Missbrauchs angeklagt worden;
- es gab eine jahrelange Diskusssion in der St.G.-Pf. über Präventions- und Aufklärungsmaßnahmen;
- im Gebäude 1401 auf dem Gelände des Flughafens Hahn, in einer alten Produktionshalle, ist die Jugendkirche „Crossport to Heaven“ angesiedelt;
- CtH ist ein 2011 gegründetes, sehr ambitioniertes Projekt der katholischen Jugendarbeit im Kirchenkreis Sohren
- Im CtH gibt es nicht nur Jugendgottesdienste, sondern auch Altkleidersammlungen für Flüchtlinge und Pfadfindertreffen
- Sehr eng mit diesem Ort verbunden ist der Stamm Sohren (bei Lautzenhausen) der besagten katholischen Pfadfinderschaft St. Georg;
- In Seelscheid bei Lohmar unterhält die St. Georgs-Pfadfinderschaft einen weiteren Stamm, den Stamm „Edelweiß“.
- Sohn S. und Mann U. sind seit Langem als Pfadfinder engagiert, beide graues Leiterhalstuch, Engagement für junge Menschen;
- U. kennt Wald und Flur;
- U. hat 2014 in voller Pfadfinderkluft Übernachtungslager des Pfadfindernachwuchses der 9-12jährigen Pfadfinder begleitet;
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Modell von Rebus:
Z.B.: Person B erfährt etwas über Person A oder bemerkt etwas, schöpft einen Verdacht. Will sich einer Person C anvertrauen oder bei ihr zusätzliche Informationen einholen, weil vielleicht frühere Verbindungen zu Person A bestehen, oder ähnlicher Arbeitsbereich. Person A erfährt von dieser Absicht und zieht den Stecker, um diese für ihn existenzgefährdende Aktion zu unterbinden.
Zur direkten Kommunikation entwirft Rebus:
Wenn eine Beziehung zwischen Täter und Opfer bestanden haben sollte, dann war Kommunikation nur mündlich möglich, Das heißt: Der Täter saß auf dem Gelände des Flughafens, bevorzugt im Tower, ggf. in 669 oder einer anderen Firma auf dem Hahn. Eine langfristige Verabredung oder gar einen Jour fixe schließe ich aus.
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Vor drei Tagen, am 29.07.2021, erschien in der Rhein-Zeitung ein Bericht über eine Open-Air-Firmung mit Weihbischof Jörg Michael Peters auf dem Flughafen Hahn https://www.rhein-zeitung.de/region/aus ... 89294.html

Da wurden also Teenies gefirmt und erreichen damit die Fähigkeit der politischen Mitwirkung in der Kirche.
Auf die Nachfrage, wie er zur Segnung der LGBTIQ stehe, zitierte er Papst Franziskus: „Wer bin ich, dass ich über die Liebe der Menschen urteilen kann.“ Er stellte sich hinter die Segensbewegung.
...
Der Pfarrgemeinderatsvorsitzende Wodack nutzte die Gunst der Stunde, um auf den Antrag des Jugendrates zu verweisen, die Jugendkirche „Crossport to Heaven“ zu einem Ort der Sakramentenspende werden lassen soll.
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Dies ist erst einmal eine Vorarbeit, um nun in diesem Umfeld für das Modell: "B-A-C // Stecker raus" eine Anwendung zu suchen.

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Re: MORDFALL BIRGIT AMEIS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von AngRa »

Das Brainstorming kann man bezüglich der aufflammenden existenzgefährdenden Missbrauchsvorwürfe dahingehend ergänzen, dass denjenigen die wegen dieser Straftaten in Verdacht geraten und überführt werden Freiheitsstrafen bis zu 15 Jahren drohen, nicht selten verhängen Gerichte Freiheitsstrafen im oberen Bereich und auch die Anordnung von Sicherungsverwahrung ist keine Seltenheit, da diese Straftaten scheinen überhand genommen zu haben und man ihnen Einhalt gebieten muss.

Widasedumi
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Re: MORDFALL BIRGIT AMEIS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Widasedumi »

Nachdem ich einige Zeit über das Modell "B-A-C" nachgedacht habe, möchte ich zunächst einmal den ersten Teil davon betrachten, nämlich
Z.B.: Person B erfährt etwas über Person A oder bemerkt etwas, schöpft einen Verdacht.
Von wem könnte B etwas erfahren haben?
Wie und wo könnte B etwas bemerkt haben, das einen Verdacht hätte aufkommen lassen?

Wenn B kein Gruppen-Insider war, dann muss B ein verdachtbegründendes Fehlverhalten zugetragen bekommen haben. Wer würde B ein Fehlverhalten zugetragen haben können? Und warum würde jemand B ein Fehlverhalten zugetragen haben?

Es könnte eine Freundin gewesen sein, die ein Kind bei den Pfadfindern hatte, und die das der Freundin gegenüber erwähnte, dass da was "komisch" sei. Es könnte ein Angehöriger von B gewesen sein, der regel- oder sittenwidrig belästigt wurde.

Jedenfalls - vom Modell ausgehend - war B hellhörig geworden und wollte der Sache nachgehen. Das macht man nur, wenn einem die Sache nahe geht und betroffen gemacht hat. Was könnte B überlegt haben, wie sie zu ihren Informationen kommt? Das Modell sagt bezüglich B:
Will sich einer Person C anvertrauen oder bei ihr zusätzliche Informationen einholen, weil vielleicht frühere Verbindungen zu Person A bestehen, oder ähnlicher Arbeitsbereich.
Wer könnte die Person C sein?
Also A ist der Inkriminierte, und C soll über ihn was wissen. Wie hätte B ihren Informationswunsch eingeleitet, wenn sie auf C zugegangen wäre? Sicherlich, dass ihr jemand etwas mitteilte, das sie verifizieren wolle, weil es sie etwas beunruhigt. Sie könnte einen besorgten Eindruck auf C gemacht haben. Dieser könnte ihr einen Termin zu einem Gespräch vorgeschlagen haben, jedoch sich inhaltlich nicht dazu verhalten haben.

Nun war C in einer schwierigen Lage. Wenn es ein Fehlverhalten gab, wie sollte er B gegenüber damit umgehen? Ich nehme an, dass C als vertrauenswürdige und einwandfreie Ratgeberperson bei B galt. Er könnte gedacht haben, dass er am besten den inkriminierten A mit einbezieht, um nicht hinter seinem Rücken gegen ihn zu agieren. Vielleicht ist C zu A, um ihn um eine Stellungnahme zu bitten, weil er diese für das Gespräch mit B bräuchte.

Nun könnte der inkriminierte A eine Gefahr aufkommen gesehen, und den Stecker gezogen haben, bevor da irgend etwas ausgebreitet wurde.

Nebenbei bemerkt, wurden die kirchenamtlichen Kurate um die Problemzeit herum mit dem Argument eingestellt, dass Priestermangel herrsche.
Es werden nun Laien zu Kuraten ausgebildet.

Ich benötige etwas Zeit, um weiter zu überlegen, wer A gewesen sein könnte.

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Re: MORDFALL BIRGIT AMEIS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von AngRa »

Lt. Stern-Bericht plante BA für den Ostermontag "Walken am heimatlichen Stallberg" und für die Woche vom 25.4. -3.5. längere Wanderungen mit der Wandergruppe am Rheinsteig. Es wäre denkbar, dass BA schon am Stallberg nicht alleine unterwegs gewesen wäre und während der Wandertage am Rheinsteig wäre sie ohnehin mit einer Gruppe gewandert. Vielleicht bestand aus Sicht des Inkriminierten die Gefahr, dass BA während dieser Wanderungen Näheres erfahren hätte, was einen möglicherweise schon im Raum stehenden Verdacht erhärtet hätte oder auch einen Verdacht erstmals begründet hätte. .

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Re: MORDFALL BIRGIT AMEIS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Widasedumi »

Ich war auf der Google-Suche nach dem Artikel bezüglich Beendigung kirchenamtlicher Kurate bei den Pfadfindern.
Dabei stieß ich auf diesen Artikel, in dem es um Ermittlungen gegen einen Geistlichen, und zwar einen ehemaligen Bundeskuraten der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg geht.
https://rp-online.de/politik/missbrauch ... d-13602285

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Rebus
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Re: MORDFALL BIRGIT AMEIS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Rebus »

@Undercover.

Ich habe bei der Konstruktion eines Mitwisser-Szenarios als Motiv eigentlich nicht gedacht, dass Person A ein Mann der Kirche sein muss, sondern eher ein Mann, der in einer kirchennahen Institution mitarbeitet, denn auch ich würde einem Kirchenmann nicht die rabiate Energie zutrauen, deshalb einen Menschen zu ermorden. Ich habe aber tatsächlich schon einen eher sanften 59-jährigen Mann aus der Jugendarbeit gekannt, der eines Abends vor Feierabend im Streit seine Sekretärin umgebracht, sie in einen Teppich eingewickelt und entsorgt hat. Motiv: Mitwisserschaft. Sie hatte Unregelmäßigkeiten in seiner Haushaltsführung bemerkt. Hätte ich ihm nicht zugetraut, weder den Griff in die Kasse, noch den Mord. Aber auch hier ging es letztlich nicht um das Geld, sondern um seine Existenz. Dieser Fall fällt mir jetzt erst ein.

Nein, ich denke an einen Mann, den man dort trifft, wo sich die Familie von B.A. und sie selbst sehr stark engagiert, nämlich im weiteren Sinne im Gemeindebereich einer Kirche, ohne dass er in der Kirche eine Funktion haben muss, z.B. die katholischen St-Georgs-Pfadfinder, ob das nun in Seelscheid oder Sohren ist, ja, oder in Kottenheim. Die ganze Familie war in der Gemeinde engagiert, vom Messdiener über den Jugendkarneval bis zur Pfadfinderleitung, B.A. war das schon aus Kottenheim gewöhnt, ist mit ihrer Mutter auch im Eifelverein gewandert. Ich hätte als Katalysator für ein solches Mitwisser-Szenario eigentlich nur noch Wandergruppe oder Wanderverein wählen können, aber mir ist nicht bekannt, dass B.A. sich im Hunsruck einer Wandergruppe angeschlossen hätte, daher habe ich den kirchlichen Bereich und die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen gewählt. Das war in erster Linie die Plattform, auf der Begenungen hätten stattfinden können, und diese Plattform gab es sowohl zu Hause, als auch am Hahn. Das war so meine Ausgangsüberlegung.

@Widasedumi:

Bei meiner Ideenskizze bin ich nicht unbedingt davon ausgegangen, dass eine Begegnung von B mit C bereits stattgefunden hat, sondern eher, dass das ein Vorhaben war, von dem vielleicht B einer vertrauten Person berichtet haben könnte, und diese Person dann vielleicht nicht so verschwiegen war, dass A davon dann nicht doch etwas mitbekommen hat. C könnte aber durchaus ein Kirchenmann sein. Vielleicht hat B auch, in Rage geraten, gegenüber A damit gedroht, „ich werde mal den C nach dieser Sache fragen, was er davon hält, wenn du nicht den Mund aufmachst“, oder so. Also C muss gar nicht unbedingt wissen, was da im Kommen war, es könnte sein, dass das bis dahin eine reine Angelegenheit zwischen A und B war, was A in die Karten gespielt haben würde. Nur wir zwei wissen davon und wenn du in der Dickung liegst, weiß nur noch ich, was da einmal war. In meinem Entwurf könnte sich das ganze Desaster sowohl regional, als auch überregional abgespielt haben, d.h., A muss nicht aus der Heimat von B.A. kommen oder gar er Eifel. Kann aber.
Wenn er eigens aus der Ferne anreiste, dann war er nicht mit ihr verabredet, dann hat er sie überrascht, als quasi Osterüberraschung und ist dann bei günstiger Gelegenheit zur Tat geschritten. Wenn er vom Hunsrück kam, kann da auch ein mündliche Abmachung gewesen sein „Du hast doch noch ein paar alte Kleider für die Sammlung, kannst du mir in L’hausen vorbeibringen/am Parkplatz übergeben, ich bringe die zu Ostern zum Crossport.“ Wahrscheinlicher wäre allerdings bei wachsendem Misstrauen auch hier ein Auflauern.

Wen man so alles mit der Rolle von A besetzen könnte, überlasse ich dem geneigten Leser.

Thema: - alte Moralauffassungen versus neue Moralauffassungen;

Dieses Thema hast du noch einmal aufgelistet, ich denke allerdings, dass es nicht zum Szenario „Mitwisserschaft“ gehören würde, da reicht es nicht für Mord.
Aber sonst? Ich müsste das Privatleben unseres Opfers kennen, um einschätzen zu können, ob jemand ihr selbst mit seinen alten Moralauffassungen hätte kommen können, so nach dem Muster „Wenn das rauskommst, ruinierst du unsere ganze Familie“, beispielsweise im Gespräch mit Mr. Y, dann kommt es zum Wortwechsel und einer emotionalen Handgreiflichkeit mit unbeabsichtgigtem Unfalltot. Aber da wären wir im falschen Kulturkreis. Ehrenmorde sind im Katholischen nicht üblich.
Oder aber, andersherum, Modell „Böse Schwiegermutter“: B.A. selbst hat alte Moralvorstellungen, findet in ihrer Familie Lebensentwürfe, die sie nicht billigt, brüskiert Lebenspartner, die sich ausgegrenzt fühlen, sie ist im Wege. Nur kann ich mir da keinen Mord vorstellen. Denke,das reicht nicht. Version a) der Moralauffassungen würde aber gehen.

Letztendlich hatte die Polizei 5 Jahre Zeit, das alles mal auszuloten, und anzudenken, und da baue ich doch mal auf die gute alte Ermittlungsarbeit, bevor man sich nun mit DNA beschäftigtg und Fasern, die zu Kleidungsstücken passen, die der Täter längst nicht mehr besitzt, oder zu einerm Auto, das längst verschrottet ist.

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Re: MORDFALL BIRGIT AMEIS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Widasedumi »

@Rebus

Natürlich wird vom Brainstorming auch manches irrelevant sein.

Zum Modell "B-A-C" nochmal. Damit B initiativ wird, muss schon ein schwerer Verstoß im Raum gestanden haben, welcher der B an die Nieren gegangen ist. Ich schätze sie nicht als die selbsternannte Aufsicht ein, die den Laden mal durchfegen wollte, wenn es sie nicht persönlich betroffen hat. Es müsste eine scheußliche Tat an einem Kind gewesen sein, zu welchem B einen Bezug hatte. Es muss nicht das eigene Kind gewesen sein, sondern könnte das Kind einer Freundin gewesen sein. Und diese Freundin könnte die B um Rat und Tat gefragt haben, wie man in diesem ehrwürdigen Verein vorgeht, weil B durch ihre Angehörigen in diesem Verein einen Draht ins Innere hat.

Also da war die aufgewühlte B und überlegte sich das Vorgehen. Der inkriminierte A war durch das geschädigtes Opfer bekannt und war somit auch B bekannt. Jetzt gibt es rein theoretisch den Punkt, ob A mit B privat was zu tun hat oder nicht? Gehen wir davon aus, dass das nicht der Fall ist.
Es muss dann aber jemand sein, der existentiell viel zu verlieren gehabt hätte, wenn über ihn was rauskommen würde. Aber das ist kein kleiner Pfadfinder oder Kleidersammler. Das wäre schon eine höhere Ebene gewesen. Und eine Person, bei der man vorsichtig hätte sein müssen, dass der Schuss nicht nach hinten losgeht. Da hätte sich B schon sehr gut vorher beraten und vorbereiten müssen.

Es kann sehr gut sein, dass der Inkriminierte Wind von der Sache bekam.

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Re: MORDFALL BIRGIT AMEIS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Widasedumi »

Rebus

Ja, das ist stimmiger. Es ist und bleibt eine Hürde, mit einem so heiklen Ding an einen C heranzutreten. Denn auch B hätte gewusst, dass sich sozusagen Vermittler-Personen nicht gerade um solche Fälle reißen, so dass B die Sache zuerst unter 4 Augen besprechen - und sich je nach Kooperationswillen das Weitere vorbehalten haben könnte.

Ich möchte das Modell mal so rahmen, um nun aber zu überlegen, ob es valide sein kann, denn mit Freundin ist dann nichts. Sonst hätte schon wieder einer mehr was gewusst. Ohne Freundin wären es also nur zwei Wissende gewesen. Frage: Wie hätte B an dieses gravierende Wissen gelangen können, das sie in einem so ungeheuren Ausmaß aufgeregt hatte? Muss drüber nachdenken!

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Re: MORDFALL BIRGIT AMEIS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Widasedumi »

Ich habe noch keine Idee, wie ich im debattierten Modell jemanden finde, der bei den Pfadfindern am Hahn eine Funktion hatte und der in einer guten Existenz am Flughafen Hahn eine Position hatte, die er sich nicht von B gefährden lassen wollte.

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Re: MORDFALL BIRGIT AMEIS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von AngRa »

Motivsuche ist interessant und wichtig. In diesem Fall hat man von Seiten der Polizei über neue Ermittlungsergebnisse seit Monaten nichts gehört. In früheren Berichten, die wohl an Aktualität bislang nicht verloren haben, war zu lesen, dass die Polizei bei der Suche nach einem Motiv und den Hintergründen des Falles nicht voran gekommen ist. Vielleicht kommt der große Durchbruch bei Aufklärung des Falles noch, vielleicht auch nicht. Momentan ist nach dem bisher veröffentlichten Wissensstand die Suche nach einem Motiv unergiebig, da rein spekulativ.

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Re: MORDFALL BIRGIT AMEIS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Iven »

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