RELIGION/KIRCHE -- Diskussion

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Widasedumi
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Re: RELIGION/KIRCHE -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Widasedumi »

Heute feiere ich Christi Himmelfahrt. Erinnert daran hat mich Herr Roger Köppel von "Weltwoche daily". https://www.youtube.com/watch?v=5ieH8_IM5PA Es ist gleich der 1. Beitrag. Eine schöne Erklärung zu diesem Tag. Der Geist steht über der Materie. Das Leben ist heilig. Der Mensch ist mehr, als ein Zellhaufen. Kein Mensch ist Herr über Leben und Tod. Leben ist etwas Unvergängliches, Revolutionäres. In der Schweiz heißt der Tag: "Auffahrt".

Hat mir gut gefallen, was Herr Köppel dazu sagte. Dieser Halt ist für mich wunderbar. Ich möchte ihn nicht missen, gerade auch nicht in dieser Zeit, wo der Teufel eine Sau nach der anderen auf der Erde herumtreibt. Er kann Christus nicht besiegen, weder durch Kriege noch durch Mikrobenterror.

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Widasedumi
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Re: RELIGION/KIRCHE -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Widasedumi »

Bistum Limburg an der Lahn 10.06.2022

Leiter des Priesterseminars nach Freistelliung tot entdeckt
Ein ranghoher Seminarleiter im Bistum Limburg wurde tot aufgefunden. Zuvor hatte es Missbrauchsvorwürfe gegen den Geistlichen gegeben.

Berlin/Limburg. Die Nachricht vom Tod verschickte das Bistum Limburg in einer E-Mail an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die „Hessenschau“ zitiert daraus. „Leider müssen wir Ihnen eine bestürzende Nachricht übermitteln.“

Christoph May, 49 Jahre alt, Leiter des katholischen Priesterseminars Limburg wurde tot aufgefunden. Die Ermittlungen zu den Todesursachen laufen derzeit noch. Möglich ist laut Medienberichten, dass May Suizid begangen hat.

In der E-Mail heißt es laut „Hessenschau“ weiter, dass May nur einen Tag vor dem Tod „in einem persönlichen Gespräch zu Vorwürfen übergriffigen Verhaltens“ Stellung beziehen musste. Der Limburger Bischof Georg Bätzing, der auch die Deutsche Bischofskonferenz leitet, hatte Seminarleiter
May daraufhin von allen Ämtern freigestellt. Die Vorwürfe der sexualisierten Gewalt sollten demnach zunächst aufgeklärt werden. „Wir sind erschüttert und voller Trauer“, heißt es laut Medienberichten in der E-Mail des Bistums Limburg.

Was genau dem Geistlichen Christoph May vorgeworfen wird, blieb zunächst unklar. Das Bistum kündigte für Freitag eine Stellungnahme an. Fast 600.000 Mitglieder zählt das Bistum.

May fiel schon einmal auf. Oktober 2020 war das. Dann allerdings in einem anderen Kontext: Der Geistliche erregte Aufmerksamkeit, als er sich in einem Gottesdienst für die Erteilung der Sakramente für wiederverheiratete geschiedene Paare stark machte. Auch für ein gemeinsames Abendmahl über die einzelnen Konfessionen hinaus setzte er sich ein. Das sind umstrittene Positionen innerhalb der katholischen Kirche.

May hatte das Amt des Leiters im Limburger Priesterseminar vor rund vier Jahren übernommen. Zuvor war er Pfarrer in Hessen. Im Dezember 2019 wurde May zudem zu einem von sieben Domkapitularen ernannt.
https://www.morgenpost.de/vermischtes/a ... rauch.html

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Re: RELIGION/KIRCHE -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Widasedumi »

Ich verfolge diesen Fall des Priesters Christof May weiter. Es wird nicht von "Sexuellen Übergriffen" gesprochen, sondern nur von "Übergriffen".
Dem Regens (Leiter des Preisterseminars) sowie Domkapitular, kam lt. Mainstream allgemein eine hohe Achtung und Wertschätzung zuteil.
Er macht auf Bildern einen sehr sympathischen Eindruck. Seine Forderungen waren radikal i.S. Segnung von homosexuellen Paaren sowie des Priesteramts für Frauen. Es sind entsprechende Originalaussagen aus Audios von Predigten im Internet zu finden.

Ich denke, dass diese entschlossenen Forderungen ein Stein des Anstoßes waren, der für Beschuldigungen ursächlich gewesen sein könnte, und deren Prüfung aus Sicht des Bischofs seine Freistellung bedingte.

Der Bischof war natürlich bestürzt und hat ausdrücklich auch an die gedacht, die den Regens bei ihm angeschuldigt hatten.

Ich frage mich, welche Antwort Priester May mit seinem Suizid geben wollte?

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Widasedumi
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Re: RELIGION/KIRCHE -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Widasedumi »

Zitate zum Suizid aus: https://www.fnp.de/lokales/limburg-weil ... 04045.html

Nachdem der Regens vom Bischof freigestellt wurde, damit die Anschuldigungen geprüft werden können, schrieb Christof May noch am selben Tag seinen Abschiedsbrief. Leider sind weder Inhalt noch Adressaten veröffentlicht. Es herrscht: Erschütterung, Bestürzung und Fassungslosigkeit im Bistum Limburg.
Leiter des Priesterseminars nimmt sich nach Vorwürfen wegen "übergriffigen Verhaltens" das Leben.

"Dies war der letzte Akt eines Dramas", trauerte gestern ein Limburger, als er vom Tod des 49-jährigen Regens des Limburger Priesterseminars erfuhr. Nach Informationen dieser Zeitung hat sich Dr. Christof May im Wald in der Nähe des Runkeler Ortsteils Eschenau das Leben genommen.


"Kartoffelpredigt" an Erntedank machte ihn bekannt.
Bekannt und in der Bevölkerung beliebt war er auch durch seine Predigt zum Erntedankfest 2020. Dabei plädierte er für die Erteilung der Sakramente für wiederverheiratete geschiedene Paare, für das Verständnis gegenüber gleichgeschlechtlichen Beziehungen und ein gemeinsames Abendmahl über Konfessionsgrenzen hinweg sowie die Frauenordination. "Theologen und Theologinnen, die Argumente bringen für das Weiheamt der Frau, werden mundtot gemacht", kritisierte er. Rund 80 000 Menschen verfolgten, erfüllt von Emotionen, die Predigt, die in der Bischofskapelle aufgezeichnet und anschließend auf dem Youtube-Kanal immer wieder abgespielt wurde und auf rund 150.000 Aufrufe kam.
Das passte nicht allen. May war ein Konservativer. Nun verstanden sie ihn nicht mehr. Dann bekam er das Amt eines Bischofvikars, in dem er sich veränderte. Er soll zerrissen, getrieben und depressiv gewesen sein.
Für einige Bekannte, die dem Priester verbunden waren, war diese "Kartoffelpredigt" des gebürtigen Hintermeilingers allerdings unverständlich. "Eigentlich war er sehr fromm und hat immer die konservative Seite vertreten", wundern sie sich heute noch. In der Rolle des Bischofsvikars für Kirchenentwicklung, die ihm 2019 zugedacht wurde, schien er sich zu verändern. "Er war innerlich wie zerrissen, ein Getriebener und mit Depressionen belastet", so lauten gleich mehrere traurige Kommentare.
Vermutungen zum Suizid
Gedanken macht sich jetzt jeder, und ganz verschiedene Vermutungen stehen im Raum. Zum Beispiel, dass jemand mit den Angriffen gegen den Priester vielleicht eher der Kirche schaden wollte? Bemerkungen über Missbrauch seien ja kaum zu widerlegen. Auf alle Fälle, so sickerte durch, wäre nie die Rede gewesen von Kindern und auch nie von der Zeit, in der Dr. Christof May schon in Amt und Würden war.

Er hatte Anfang des Jahres in einer Predigt zugegeben, dass er mitunter selbst an seiner Berufung zweifle und das Gefühl habe, ihr nicht gerecht werden zu können. Es vergehe kein Tag, ohne dass er Gott nicht um Vergebung bitte. "Jeden Abend auf der Bettkante muss ich sagen: ,Christof, Du hast es wieder nicht auf die Kette gebracht.'" So ist die Trauer groß um einen Seelsorger, der für den Kummer anderer oft ein offenes Ohr hatte. Welch großes Leid, dass er selbst keine helfende Hand aus seinem Dilemma fand.

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Re: RELIGION/KIRCHE -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Widasedumi »

Bisher habe ich nur dargestellt, was passierte und welchen Schock der Suizid auslöste.
Der Regens wirkte äußerst sympathisch. Leider muss ich sagen, dass ich seine Tat nicht verstehen kann.
Suizid ist von den Geboten des Schöpfers her untersagt. Der Schöpfer ist die höchste Autorität, welchem gegenüber man demütig und gehorsam sein muss. Daher war der Suizid falsch. Herr May hat sich aus der Welt verabschiedet, doch ist es vom Glauben her kein gutes Beispiel für die Nachwelt.

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Re: RELIGION/KIRCHE -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Widasedumi »

In der Kirche liegt auch vieles im Argen, aber sie hat ein Erbe zu bewahren und darf sich nicht dem Zeitgeist anpassen. Sie darf sich nicht erpressen lassen, auch wenn alle austreten. Die Bibel verliert nicht ihre Gültigkeit. Dort steht, dass Gott den Menschen als Mann und Frau erschuf. Dort steht auch, dass der Mann eine Frau findet und für diese Frau seine Eltern verlässt.

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Re: RELIGION/KIRCHE -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Widasedumi »

Ich mache mir viele Gedanken, was der Regens mit seinem Suizid als Botschaft hinterlassen wollte. Er wollte unbedingt den Erneuerungsprozess unterstützen und vorwärts bringen. Er ist dabei anerkennend beachtet worden, hatte aber auch Gegner. Von denen wurde er angeschuldigt, "übergriffig" geworden zu sein. Von dieser Seite sollte er offenbar gebremst werden. Dieser Priester hat sich sehr mit Gott verbunden im täglichen Gebet. Oft machte er sich Vorwürfe, dass er nicht alles auf die Reihe brachte und stellte es Gott anheim.

Der Bischof hat sein Regularium, wie er mit Vorwürfen umgehen muss. Er musste also zuerst einmal Ruhe reinbringen, den Regens aus der Schusslinie nehmen, und die Sache prüfen. Da hätte der Regens doch sicher Gott im Rücken gehabt, wenn er ein gutes Gewissen hatte? Klar ist, dass Gott keine Selbsttötung will. Und klar ist, dass man demütig sein muss vor Gott. Er hatte diese Situation auch in seiner Hand, aber manchmal kriegt man Prüfungen auferlegt, die man durchstehen muss.

Was war das Schlimme, dass er mal eine Ruhepause verordnet bekam? Es heißt im bekannten Psalm 23:
Und ob ich schon wanderte im finsteren Tal, fürchte ich kein Unglück, denn du bist bei mir. Dein Stecken und Stab trösten mich. Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde. Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein.
Warum hat sich der Regens nicht auf Gott verlassen, der dem Unschuldigen beisteht? Diese Selbsttötung kann ich beim besten Willen nicht verstehen.

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Re: RELIGION/KIRCHE -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Widasedumi »

Ich las kürzlich Gedanken zur Geschichte von Kain und Abel. Gott nahm das Opfer von Abel an. Das Opfer von Kain nahm er nicht an. Nun war Kain neidisch auf Abel und erschlug ihn. Kain hat sich an einem Unschuldigen gerächt. Das ist Sünde. Man muss im Leben einfach Situationen aushalten und darf nicht neidisch sein.
Ist’s nicht so: Wenn du fromm bist, so kannst du frei den Blick erheben. Bist du aber nicht fromm, so lauert die Sünde vor der Tür, und nach dir hat sie Verlangen; du aber herrsche über sie.
1. Mose 4,7
Der Fehler von Kain war seine fehlende Beziehung zu Gott.
Wäre diese vorhanden, könnte Kain trotz des empfundenen Unrechts frei den Blick zu Gott erheben. Nun aber lauert die Sünde vor Kains Tür, er aber hätte über sie herrschen sollen.

Die Ungerechtigkeit, die Kain empfand, war also nicht die Ursache seiner Gefühle und des späteren Brudermordes. Sie rief nur etwas wach, nämlich die Sünde, die ihn dahin treiben wollte, seinen Bruder zu töten. Durch die empfundene Ungerechtigkeit gab es plötzlich eine Rechtfertigung, so fühlen und handeln zu dürfen. Aber das ist leider der falsche Weg. Christen dürfen bei erfahrenem oder vermeintlichem Unrecht kein Unrecht tun. Es gilt in Demut auszuhalten und den Blick auf Gott zu richten, welcher auch dem zu Unrecht Leidenden aus seiner Lage heraushelfen wird.

Die Gottesbeziehung ist ungemein wichtig. "Die Furcht des Herrn ist der Weisheit Anfang", heißt es mehrmals in der Bibel.

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Re: RELIGION/KIRCHE -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Widasedumi »

Weshalb siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, bemerkst aber den Balken in deinem eigenen Auge nicht? ... Du Heuchler! Zieh zuerst den Balken aus deinem Auge! Dann wirst du klar sehen und den Splitter aus dem Auge deines Bruders ziehen können.
Matth. 7:3+5



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Re: RELIGION/KIRCHE -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Widasedumi »

Coco hat geschrieben:
Dienstag, 14. Juni 2022, 16:26:23
Ohne Gebet findet man gar nicht mehr zur Ruhe. Seelenwetter ...
Hallo Coco,

ich wollte ja noch was schreiben, warum es kein allgemein anerkanntes Wahrheitssystem (Das Gute, das Wahre und das Schöne - auch als Gottesreich bezeichnet) mehr gibt. Aber es ist schwierig, einen 80-Minuten-Vortrag zu abstrahieren, dass er in einen Foren-Beitrag passt.
Ich will es versuchen, aber es gibt Bruchstellen, die nachgearbeitet und in Teilen verdeutlicht werden müssen.

Was sind die Ursachen des totalen Normensturzes auf der Strecke eines sinnstiftenden Wahrheitscodex inform einer ethisch-moralischen Rechtsordnung zu einer wahrheitsleugnenden und freiheitszerstörenden Ideologie des Neomarxismus?

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Re: RELIGION/KIRCHE -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Widasedumi »

Ein spannendes Thema ist die "Gesetzlosigkeit heutiger Gesetze - Gatewaytag 2022 von Dr. Wolfgang Nestvogel
Wie ist es dazu gekommen? Über welche Stufen erfolgte dieser Normensturz?

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Die göttliche Wahrheit steht in der Bibel. Die Bibel war jedoch geheim und die Kirche hat sie den Menschen nicht zugänglich gemacht. Stattdessen
hat die Kirche das Volk geknechtet.

Dann kam die Reformation und die Menschen konnten die Bibel lesen. Das hatte aber Zündstoff und es kam zum 30jährigen Krieg. Aber die Bibel, die sich selbst auslegt, hatte schon eine große gesellschaftliche Kraft entfaltet. Die Menschen wollten Freiheit und aus der kirchlichen Zwangsjacke (Ablass) heraus. Gott hat eine Beziehung zu jedem Menschen und jeder Mensch ist ihm gleich viel Wert. Das wollten die oberen Stände wie der Adel und der Klerus natürlich nicht hören. Es kam zuerst zum Aufstand der Bauern. (Bauernkrieg) Luther musste zurückrudern. Aber die Bibel war in der Welt angekommen und hat kräftig gewirkt.

Doch dann kam die Aufklärung und man wollte mit dem eigenen Verstand die Wahrheit finden und nicht mehr der Bibel glauben. Dieses war das Zeitalter der Moderne. Die Vernunft war die oberste Instanz, was Sitte und Moral anbelangte. Es hatte nur einen Haken. Die Vernunft war vielfältig und man fand keine verbindliche Einheitlichkeit, was Wahrheit ist. Kommunismus, Nationalismus, Nationalsozialismus, Sozialismus, Liberalismus, Konservativismus, Neokonservativismus, ... Alle Ismen haben ihre je eigene Wahrheit in einer Meta-Erzählung.

Das Resultat war ab etwa 1970 in den Wissenschaften, dass die Wahrheitsidee ganz aufgegeben wurde. Es gibt einfach keine allgemeinverbindliche Wahrheit mehr, sondern jeder hat seine eigene Wahrheit. Diese Epoche nennt sich Postmodernismus. Sie beginnt in den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts.
Postmodernismus ist die Leugnung der Idee an sich von Wahrheit, Realität, Objektivität, Vernunft und Fakten. Diese Worte werden von Postmodernisten in Anführungszeichen beschrieben. Es ist eine total permissive (alles erlaubende) Philosophie. Alles geht.
Intellektuell steht die Postmoderne vor dem Scherbenhaufen, den die Moderne mit ihrer Vernunftvergötterung angerichtet hat.
Das Gute und das Schöne wird von vielen ins Gegenteil verkehrt. Was schön ist, ist relativ. Was gut ist, ist relativ, was wahr ist, ist relativ.
Die Sprache veruneindeutigt sich. Euphemismen verschleiern die Realität. Mann und Frau gibt es nicht mehr als biologische Kategorien. Ehe und Familie verändern sich. Gott und seine Lebensregeln werden negiert. Die Kraft des Göttlichen wird wirkungslos.

Wenn wir aber kein ethisch-moralisch verbindliches göttliches Wahrheitssystem mehr haben, und wenn wir als Säugetiere philosophisch betrachtet werden (wie das der Philosoph Wolf Singer tut, der die Festrede auf Wunsch von Frau Dr. Angela Merkel zu ihrem 50. Geburtstag vor der CDU hielt),
dann geraten wir in einen neomarxistischen Darwinismus, in der das Recht des Stärkeren gilt, d.h. Macht trumpft über Recht.
Wolf Singer sagt:
Im menschlichen Gehirn gibt es kein Zentrum, keinen Dirigenten, der für Entscheidungen zuständig ist. Wenn der Mensch meint, er sei frei, dann irrt er, dann sitzt er einer Illusion auf. Alles was er denkt, fühlt, macht, nicht macht, wird gesteuert von Neuronen. Das Gehirn ist keine Werkstatt des Ichs, sondern ein physiko-chemisches Labor. Der Mensch - die Krone der Schöpfung ?? Ein Büttel der Neuronen.
...
Es kann keine übergeordnete Intelligenz geben.
Hier schrieb der Spiegel über dieses Ereignis - kritisch sogar ! https://www.spiegel.de/panorama/merkels ... 0031617109

Wenn aber der Mensch einer materialistischen Eigendynamik folgt und keine wirkliche Freiheit hat, dann sind wir in einem Stadium ethischer Willkür, aber auch der Zerstörung der Freiheit. Es ist ein riesengroßer Normensturz am Wirken. Es gelten keine Meta-Erzählungen mehr, also sinnstiftende, lebensdeutende Welterklärungen mit Wahrheitsanspruch. Was es bisher an Systemen gab wie Kommunismus, Nationalismus ..., war nicht bestandsfähig. Deshalb soll keine Meta-Instanz mehr gelten.

Ohne eine höhere übergeordnete verbindliche Instanz siegt die Macht über das Recht. Der Neomarxismus hat den Kulturkampf gewonnen. Statt dem "Herrschaftsfreien Diskurs (Habermas) bekommen wir die "diskursfreie Herrschaft". Es entsteht ein ethisches Vakuum. Dieser Siegeszug des Postmodernismus, der die Ideen von Wahrheit, Realität, Objektivität und Fakten leugnet, mündet in einen Darwinismus, in dem es um "Survival of the fittest" geht.

Das neue staatliche Menschenbild des Genderismus, der Vielgeschlechtlichkeit, der Ehe für alle, der Frühsexualisierung, der Leugnung von übergeordneten Moral- und Rechtsinstanzen gewinnt eine religiösen Dimension und zählt die Anhänger zu den Guten, während die Kritiker zu den schlechten Bürgern zählen.
Selbst eine finnische Innenministerin, die ein biblisches Weltbild während ihrer Amtszeit vertrat, wurde angeklagt. Das Verfahren ist noch im Instanzenweg und der Ausgang offen.

Wenn noch vor Jahren das Christentum als verschroben und schräg belächelt wurde, so ist zu befürchten, dass es in der Religion des Neomarxismus zu einer feindlichen Ideologie erklärt wird.

----------------------------------------------------

Das ist ein sehr verkürzter Inhalt dieses Videos: https://www.youtube.com/watch?v=L56C4GumilY&t=1833s
Titel: Wolfgang Nestvogel I Die Bibel in Konfrontation mit dem Zeitgeist 2022 I Gender I Zivilreligion
Die Verständlichkeit wird erleichtert durch eigenes Anhören des Vortrags. Ich möchte keine Gewähr für die angemessene Gewichtung des Inhalts in meinem Abstract geben.

Die göttliche Wahrheit steht in der Bibel. Die Bibel war jedoch geheim und die Kirche hat sie den Menschen nicht zugänglich gemacht. Stattdessen
hat die Kirche das Volk geknechtet.

Dann kam die Reformation und die Menschen konnten die Bibel lesen. Das hatte aber Zündstoff und es kam zum 30jährigen Krieg. Aber die Bibel, die sich selbst auslegt, hatte schon eine große gesellschaftliche Kraft entfaltet. Die Menschen wollten Freiheit und aus der kirchlichen Zwangsjacke (Ablass) heraus. Gott hat eine Beziehung zu jedem Menschen und jeder Mensch ist ihm gleich viel Wert. Das wollten die oberen Stände wie der Adel und der Klerus natürlich nicht hören. Es kam zuerst zum Aufstand der Bauern. (Bauernkrieg) Luther musste zurückrudern. Aber die Bibel war in der Welt angekommen und hat kräftig gewirkt.

Doch dann kam die Aufklärung und man wollte mit dem eigenen Verstand die Wahrheit finden und nicht mehr der Bibel glauben. Dieses war das Zeitalter der Moderne. Die Vernunft war die oberste Instanz, was Sitte und Moral anbelangte. Es hatte nur einen Haken. Die Vernunft war vielfältig und man fand keine verbindliche Einheitlichkeit, was Wahrheit ist. Kommunismus, Nationalismus, Nationalsozialismus, Sozialismus, Liberalismus, Konservativismus, Neokonservativismus, ... Alle Ismen haben ihre je eigene Wahrheit in einer Meta-Erzählung.

Das Resultat war ab etwa 1970 in den Wissenschaften, dass die Wahrheitsidee ganz aufgegeben wurde. Es gibt einfach keine allgemeinverbindliche Wahrheit mehr, sondern jeder hat seine eigene Wahrheit. Diese Epoche nennt sich Postmodernismus. Sie beginnt in den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts.
Postmodernismus ist die Leugnung der Idee an sich von Wahrheit, Realität, Objektivität, Vernunft und Fakten. Diese Worte werden von Postmodernisten in Anführungszeichen beschrieben. Es ist eine total permissive (alles erlaubende) Philosophie. Alles geht.
Intellektuell steht die Postmoderne vor dem Scherbenhaufen, den die Moderne mit ihrer Vernunftvergötterung angerichtet hat.
Das Gute und das Schöne wird von vielen ins Gegenteil verkehrt. Was schön ist, ist relativ. Was gut ist, ist relativ, was wahr ist, ist relativ.
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Wenn wir aber kein ethisch-moralisch verbindliches göttliches Wahrheitssystem mehr haben, und wenn wir als Säugetiere philosophisch betrachtet werden (wie das der Philosoph Wolf Singer tut, der die Festrede auf Wunsch von Frau Dr. Angela Merkel zu ihrem 50. Geburtstag vor der CDU hielt),
dann geraten wir in einen neomarxistischen Darwinismus, in der das Recht des Stärkeren gilt, d.h. Macht trumpft über Recht.
Wolf Singer sagt:
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Das neue staatliche Menschenbild des Genderismus, der Vielgeschlechtlichkeit, der Ehe für alle, der Frühsexualisierung, der Leugnung von übergeordneten Moral- und Rechtsinstanzen gewinnt eine religiösen Dimension und zählt die Anhänger zu den Guten, während die Kritiker zu den schlechten Bürgern zählen.
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Das ist ein sehr verkürzter Inhalt dieses Videos: https://www.youtube.com/watch?v=L56C4GumilY&t=1833s
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Re: RELIGION/KIRCHE -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Widasedumi »

Kommentar im Netz
Ein guter Bekannter von mir ist bei der Polizei..

er sagte mir..
Das Einzige wo vor sich der Staat und die Polizei fürchtet sind massive Soziale Unruhen in allen dt. Städten gleichzeitig.. Das würde die Polizei nicht mehr schaffen wenn überall (bundesweit) Plünderungen, Demos, brennende Autos, Geschäfte oder Wohnviertel im Chaos versinken. ..Siehe G20 oder die Plünderungen und Gewalt von Ausländern in Frankfurt und Stuttgart..
Durch die sinnlosen Russland-Sanktionen kann das alles passieren und der Deutsche neigt dann auch gerne mal zu Übertreibung wenn er losgelassen wird und die Schnauze voll hat,.
Ich finde, dass dieser Beitrag von @Gast bei manchem Leser Angst auslösen könnte. Besonders bei Lesern, die sich nur auf den Schutz des Staates verlassen. Es gibt aber einen Gott, der über Kriegen, Revolutionen, Krankheiten, Unruhen etc. steht. Er gab seine Zusagen. Er gab sein verlässliches Wort. Sein Wort gilt. Daher wird mir die Angst genommen, wenn ich Psalm 91 lese. ]Selbst der sehr beachtenswürdige Publizist Gunnar Kaiser scheint inzwischen mal bei Jesus Christus vorbeizuschauen. https://www.youtube.com/watch?v=k4kValvRewE

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Re: RELIGION/KIRCHE -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Widasedumi »

Gast hat geschrieben:
Donnerstag, 23. Juni 2022, 23:01:52
Kommentar im Netz
Meine Antwort auf die Angstmache in diesem Kommentar, der im Thread "Krieg in der Ukraine" zuerst zitiert ist, danach hier voranstehend:
Psalm 91
1 Wer unter dem Schutz des Höchsten wohnt, der kann bei ihm, dem Allmächtigen, Ruhe finden.
2 Auch ich sage zum HERRN: »Du schenkst mir Zuflucht wie eine sichere Burg! Mein Gott, dir gehört mein ganzes Vertrauen!«
3 Er bewahrt dich vor versteckten Gefahren und hält jede tödliche Krankheit von dir fern.
4 Wie ein Vogel seine Flügel über die Jungen ausbreitet, so wird er auch dich stets behüten und dir nahe sein. Seine Treue umgibt dich wie ein starker Schild.
5 Du brauchst keine Angst zu haben vor den Gefahren der Nacht oder den heimtückischen Angriffen bei Tag.
6 Selbst wenn die Pest im Dunkeln zuschlägt und am hellen Tag das Fieber wütet, musst du dich doch nicht fürchten.
7 Wenn tausend neben dir tot umfallen, ja, wenn zehntausend um dich herum sterben – dich selbst trifft es nicht!
8 Mit eigenen Augen wirst du sehen, wie Gott es denen heimzahlt, die ihn missachten.
9 Du aber darfst sagen: »Beim HERRN bin ich geborgen!« Ja, bei Gott, dem Höchsten, hast du Heimat gefunden.
10 Darum wird dir nichts Böses zustoßen, kein Unglück wird dein Haus erreichen.
11 Denn Gott wird dir seine Engel schicken, um dich zu beschützen, wohin du auch gehst.
12 Sie werden dich auf Händen tragen, und du wirst dich nicht einmal an einem Stein stoßen!
13 Löwen werden dir nichts anhaben, auf Schlangen trittst du ohne Gefahr.
14 Gott sagt: »Er liebt mich von ganzem Herzen, darum will ich ihn retten. Ich werde ihn schützen, weil er mich kennt und ehrt.
15 Wenn er zu mir ruft, erhöre ich ihn. Wenn er keinen Ausweg mehr weiß, bin ich bei ihm. Ich will ihn befreien und zu Ehren bringen.
16 Ich lasse ihn meine Rettung erfahren und gebe ihm ein langes und erfülltes Leben!«

Die Realität schlägt jeden Krimi.


Gast

Re: RELIGION/KIRCHE -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Gast »

Registrierte Christen sind in Deutschland in der Minderheit

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aus
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Widasedumi
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Re: RELIGION/KIRCHE -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Widasedumi »

Gast hat geschrieben:
Dienstag, 28. Juni 2022, 22:41:35
Registrierte Christen sind in Deutschland in der Minderheit
Sie werden sich mit Sicherheit noch weiter verringern. Dafür werden vermutlich die Energiepreise und die allgemeine Teuerung sorgen.

Die Realität schlägt jeden Krimi.


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