Gast 99 hat geschrieben:@ Z3001X,
d.h. er ist nach der Tat mit dem linken Schuh in der Hand aus dem Wald raus und über den Feldweg
erstmal runter zu den Teichen gelaufen.300Meter?
Da wusch er sich erstmal und reinigte den Schuh von Sperma und warf in dann weg.
Warum killt er jetzt nicht auch gleich das Handy und wirft es in den Teich?
Oder er crashte erst das Handy und ging dann runter zu den Teichen.
Ich kann es fast nicht glauben,dass der Typ erstmal recht weit in die falsche Richtung gelaufen sein soll,
höchstens er war kurzzeitig verwirrt.
Ich kann es aber genauso wenig gleuben,dass ein Fuchs den Schuh durch Zufall genau auf einer
Linie zum Handy und dem Auto abgelegt hat.
Welche Notwendigkeit gibt's dass er nach der Tat auf geradem oder kürzestem Weg zum Auto zuückgeht?
Das ist ja schon eine Situation wo jemand den ganzen Rahmen von Alltagslogik und zweckgebundenem Pragmatismus verlässt und komplett seinen inneren Besessenheiten folgt, also wie jemand im Vollrausch, oder psychotischem Schub oder iregndeiner Form von Extase, jedenfalls voll außer Kontrolle.
Ich wüsste jetzt auch nicht wie man die vorhandenen Informationen, die ja bis auf "Gewann Wihlbach" und dass der Schuh am Teich gefunden sein könnte - aus dem Prozess stammen und also schon offiziell sind - anders zusammen bringen könnte?
Wenn Du weisst, die Handyteile wurden am Grenzstein gefunden, der Schuh ist davon 200m entfernt und Schuh->Handyteile->Auto-an-Panormablick liegt auf einer Linie, dann hast Du nicht mehr viel Variabilität, genau genommen sogar keine.
Dann muss der Schuh an den Teichen sein, weil genau da ist die 200m-Line vom Grenzstein zu Ende.
Wenn dann die Videos zum Schuhfund genau das bestätigen, und es außerdem auch noch von dort 250m (nicht Luftlinie sondern über den Fussweg im Wald) zu dem mutmasslichen Fundort, der wiederum 70m vom F'Weg weg ist und im Gewann Wihlbach, dann passt doch alles. Oder nicht? Wenn ein Denkfehler drin ist, kannst Du es ja sagen.
Würde jetzt ohne diese Infos auch nicht vermuten, dass ein Sexualmörder beim Verlassen des Tatorts so eine Wegführung wählt, Zickzack, aber die vorhandenen Infos bring ich nur so in eine Reihe.
Wenn Du es mit Kufstein vergleichst - da wurde die Tatwaffe im Inn, ich meine 150m vom Tatort gefunden, wenn man davon ausgeht, dass der Täter das Phantom war - dann wäre er auch da Zickzack gelaufen. Bis fast unter die Wendlinger Brücke dann so 30 bis 50 m zurück, den Fussweg hoch an den Autokreisel da evtl über die Brücke. Ob' s so war wird am Montag dann klarer.
Wie gesagt dass jemand in der Situation wie eine amoklaufende Wildsau agiert find ich nicht unrealistisch.
Der steht ja unter Strom, also körperlich, adrenalin-mässig ist der auf 180 oder drüber, bei seinen Schandtaten.
Warum die Kripo denkt dass er den Schuh da aktiv versteckt hat und ihn kein Tier verschleppt hat, weiss ich nicht, ich unterstell denen einfach, dass sie eine Grund dazu haben. Vll war er so tief in ein Gebüsch reingezwängt dass das per Hand erfolgt sein muss. Aber auch wenn's ein Tier gewesen wäre, ändert das ja nichts am Ort des Schuhfunds.