MORDFALL LIEBS -- Diskussion

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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von Miss_Erfolg » Donnerstag, 05. November 2026, 09:00:16

Wiesenblume hat geschrieben: ↑Mittwoch, 04. November 2026, 22:36:47 Am Samstag war der Abi Ball von Karen. Ich gehe davon aus, dass der Täter das wusste. Und dieser fand genau zu der Zeit der eigentlichen Anrufe statt. Da Chris am Samstag sowieso immer in Lübbecke weilte, hätte ich ihn an Ingrid Liebs Stelle mit auf diesen Abi Ball eingeladen. Wenn dann das Telefonat gekommen wäre,hätten mehrere Personen, vor allem Ingrid Liebs , Frauke persönlich gehört.
Aber hätte der Täter nicht eh damit rechnen müssen,dass Fraukes Familie eh beim Handy "wacht" ? Das ist z. B. eine Sache, die ich deutlich schwerer greifen kann als das nicht aufgetriebene Diktiergerät. Spätestens ab dem zweiten Anruf hätte ich vermutet, dass rund um die Uhr ein Mitglied von Fraukes Familie in der Nähe von Chris Handy gewesen wäre.
Auch das relativ frühe "Aufgeben" beim letzten Anruf finde ich als Außenstehende mit den bekannten Informationen überraschend.

Am Montag fiel der Anruf ganz aus. Warum hätte der Täter das nicht auch am Samstag so machen sollen?

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von Gast » Donnerstag, 05. November 2026, 07:07:14

Hybla_Valley hat geschrieben: ↑Mittwoch, 04. November 2026, 12:11:31 Weil die Anrufe nur von der ersten SMS aus Nieheim ablenken sollten.
Und diese SMS ging eben an Chris.
Jede weitere einbezogene Person hätte es für den Täter nur noch komplizierter gemacht.
Schätze ich mal ....
Auch eine Frage der Perspektive.
Von der Außensicht aus, die ja auch wir für gewöhnlich einnehmen, war da natürlich das ganze Umfeld in Aufruhr, ihre Familie letztlich wohl noch weit mehr betroffen als etwa Chris. Und Fraukes Rolle als Ingrid Liebs´ Kind ist uns durch deren umfangreiches öffentliches Auftreten im Nachgang ja auch mehr als präsent. Wir neigen vielleicht manchmal dazu, Frauke kindlicher einzuwerten als zutreffend ist.
Aber aus der Innensicht der Tat und zum damaligen Zeitpunkt, also Täter (und auch Frauke, gewissermaßen) sieht es doch so aus:
Eine mit 21 Jahren definitv erwachsene Frau, in Ausbildungsberuf und schon ein Weilchen nicht mehr bei den Eltern wohnend, ist für ein paar Tage überraschend weg. Will man da erreichen, dass sich keiner allzu große Sorgen macht oder so, jedenfalls Harmlosigkeit und ein freiwilliges Fernbleiben suggerieren, dann ruft man doch da an, wo man wohnt - aber weniger gleich die halbe Verwandtschaft.
Wäre ich mit Anfang 20 (habe damals auch in WGs gewohnt) spontan für ein paar Tage "abgetaucht", ich hätte wohl kurz in meiner WG Bescheid gegeben, aber nicht bei meinen Eltern. Trotz gutem und regelmäßigem Kontakt (bei mir etwa alle ein bis zwei Wochen Besuch, dazwischen mal telefoniert) waren die nicht so kleinteilig in mein alltägliches Tun und Lassen involviert.
Und hier im Fall reden wir da ja nicht unbedingt primär von Fraukes eigenem Erleben und den Gepflogenheiten bzgl. Kontakt zur Familie, sondern vielleicht eher davon, was dem Täter naheliegend erschien. Vielleicht selbst nicht mehr Anfang 20, kein enger Kontakt mit dem Elternhaus mehr, vielleicht auch nie so ausgeprägt gehabt, sobald er dort nicht mehr gewohnt hatte, wie auch immer. Als Erwachsene ruft Frauke da an wo sie wohnt, wenn sie spontan für ein paar Tage unterwegs ist, völlig nahe liegend.

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von NinJa » Donnerstag, 05. November 2026, 07:03:23

Ja, das mit dem Abi Ball ist natürlich ein Punkt. Irgendwie hatte ich ihn nie mit dem frühen Telefonat verbunden. Danke für die Verknüpfung

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von SImS74 » Donnerstag, 05. November 2026, 03:14:15

Wiesenblume hat geschrieben: ↑Mittwoch, 04. November 2026, 22:36:47 Am Samstag war der Abi Ball von Karen. Ich gehe davon aus, dass der Täter das wusste. [...] Ich schätze Ingrid Liebs so ein, dass sie ständig darüber nachgedacht hat, wie sie zum Mithören eines Gespräches kommen könne.--Und das wollte der Täter unbedingt verhindern. Ich denke, dass er immer bestens informiert war. Und leide denke ich seit langem, dass Ingrid Liebs , absolut unbewusst, einem/r Mittelsmann/Frau des Täters Informationen zum Fortschritt oder Stillstand der Ermittlungen gab.
Karens Abiball wird in diesem Zusammenhang ja immer wieder erwähnt (wobei mir das Fußballspiel als mögliche Begründung auch nicht unwahrscheinlich vorkommt). Frau Liebs berichtet, wie aufgewühlt Karen beim Entgegennehmen ihres Abizeugnisses war.
Dass der Täter in irgendeiner Form Kontakt zu Fraukes innerstem Kreis gehabt haben könnte, liegt wohl auch nahe. Könntest du was dazu schreiben, warum da für dich v.a. Frau Liebs infrage kommt und nicht Chris, Karen oder jemand aus Fraukes Klasse? Danke!

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von Wiesenblume » Mittwoch, 04. November 2026, 22:36:47

NinJa hat geschrieben: ↑Mittwoch, 04. November 2026, 20:32:26 Das ausschließlich Chris aktiv kontaktiert wurde scheint mir aufgrund der 0:49 SMS am plausibelsten.
Die war ja, wie/warum auch immer, nunmal rausgegangen, das hat der Täter ja mitbekommen.
Um es für ihn(oder auch sie/Sie) nicht zusätzlich zu komplizieren wurde halt Chris beibehalten, möglicherweise unabhängig von der Beziehung Frauke-Chris.
Die zweite SMS als Reaktion auf die Nieheim Meldung.
Warum sie dann auf einmal telefonieren durfte?
Da fallen mir nur die von mir bereits benannten Punkte A) und B) zu ein...

Nochmal zum zeitlichen Ausrutscher am Samstag:
Ich dachte immer wegen des Deutschland Spiels vom samstag,
weil er da aus sozialen Gründen nicht fehlen durfte, zB Verabredung mit seinem Wochenend Kind mit dem er das Spiel gucken musste. Daher vielleicht auch kein Kontakt am Sonntag (oder vertue ich mich da gerade?)
Aber da kam jetzt hier das Schützenfest an dem Wochenende ins Spiel, fand ich auch ne spannende Richtung.
Ist dazu was bekannt? Würde das wieder Richtung N und A gehen? Hätte Asseln was mit dem Fest zu tun? Welche Ärzte oä waren zB dort im Schützenverein?
Am Samstag war der Abi Ball von Karen. Ich gehe davon aus, dass der Täter das wusste. Und dieser fand genau zu der Zeit der eigentlichen Anrufe statt. Da Chris am Samstag sowieso immer in Lübbecke weilte, hätte ich ihn an Ingrid Liebs Stelle mit auf diesen Abi Ball eingeladen. Wenn dann das Telefonat gekommen wäre,hätten mehrere Personen, vor allem Ingrid Liebs , Frauke persönlich gehört. Denn ich denke, dass der Täter genau wusste, dass niemals Ingrid Liebs das Telefonat abnehmen sollte, da sie genau die richtigen Fragen gestellt hätte. Angefangen davon, ob überhaupt ihre Tochter am anderen Ende der Leitung spricht. Bessere Ortung der Location,wo sich die Tochter befindet. Information zur Täterschaft. Ich schätze Ingrid Liebs so ein, dass sie ständig darüber nachgedacht hat, wie sie zum Mithören eines Gespräches kommen könne.--Und das wollte der Täter unbedingt verhindern. Ich denke, dass er immer bestens informiert war. Und leide denke ich seit langem, dass Ingrid Liebs , absolut unbewusst, einem/r Mittelsmann/Frau des Täters Informationen zum Fortschritt oder Stillstand der Ermittlungen gab.

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von Eberhoferin » Mittwoch, 04. November 2026, 22:34:36

NinJa hat geschrieben: ↑Mittwoch, 04. November 2026, 20:32:26 Nochmal zum zeitlichen Ausrutscher am Samstag:
Ich dachte immer wegen des Deutschland Spiels vom samstag, weil er da aus sozialen Gründen nicht fehlen durfte, zB Verabredung mit seinem Wochenend Kind mit dem er das Spiel gucken musste. Daher vielleicht auch kein Kontakt am Sonntag (oder vertue ich mich da gerade?)
Aber da kam jetzt hier das Schützenfest an dem Wochenende ins Spiel, fand ich auch ne spannende Richtung.
Ist dazu was bekannt? Würde das wieder Richtung N und A gehen? Hätte Asseln was mit dem Fest zu tun? Welche Ärzte oä waren zB dort im Schützenverein?
Zu einem Schützenfest kommen ja auch Leute, die nicht selber aktiv im Verein sind. Geselliges Beisammensein. Genauso wie auch bei einem Public Viewing vom Deutschland-Spiel. Vielleicht traute sich der Täter auch nicht, später mit FL rauszugehen, gerade weil so viel los war? Unabhängig davon, ob er selber in ein Fest involviert war.

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von Zimmer 101 » Mittwoch, 04. November 2026, 20:55:42

Miss_Erfolg hat geschrieben: ↑Mittwoch, 04. November 2026, 17:49:21 Mich würde weiterhin interessieren, warum Herr Liebs nicht in Frage kommt?
nur eine person hatte ueber laengere zeitraeume kontakt zum spaeteren taeter, der zahnarzt kann aus der gleichung raus gelassen werden

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von NinJa » Mittwoch, 04. November 2026, 20:49:26

Gast hat geschrieben: ↑Mittwoch, 04. November 2026, 19:32:34 Ja, du hast Recht, sorry. So meinten wir doch das Selbe, denke ich.
Sie selbst dürfte noch am ehesten geglaubt haben, weil sie kein Zeitgefühl hatte. Aber auch sie selbst wusste doch, dass sie heute - wann auch immer das war - nicht gehen können würde, weil es schon 2x zuvor nicht stimmte.
Da hast du recht. Eine fehlende Uhr und/oder Drogen und verbundene Augen beim Autofahren könnten das später oder bald wohl nur beim ersten Anruf erklären.
Bei den weiteren anrufen noch dran zu glauben...Naja, aber die Hoffnung stirbt ja auch wirklich zuletzt...

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von NinJa » Mittwoch, 04. November 2026, 20:32:26

Das ausschließlich Chris aktiv kontaktiert wurde scheint mir aufgrund der 0:49 SMS am plausibelsten.
Die war ja, wie/warum auch immer, nunmal rausgegangen, das hat der Täter ja mitbekommen.
Um es für ihn(oder auch sie/Sie) nicht zusätzlich zu komplizieren wurde halt Chris beibehalten, möglicherweise unabhängig von der Beziehung Frauke-Chris.
Die zweite SMS als Reaktion auf die Nieheim Meldung.
Warum sie dann auf einmal telefonieren durfte?
Da fallen mir nur die von mir bereits benannten Punkte A) und B) zu ein...

Nochmal zum zeitlichen Ausrutscher am Samstag:
Ich dachte immer wegen des Deutschland Spiels vom samstag,
weil er da aus sozialen Gründen nicht fehlen durfte, zB Verabredung mit seinem Wochenend Kind mit dem er das Spiel gucken musste. Daher vielleicht auch kein Kontakt am Sonntag (oder vertue ich mich da gerade?)
Aber da kam jetzt hier das Schützenfest an dem Wochenende ins Spiel, fand ich auch ne spannende Richtung.
Ist dazu was bekannt? Würde das wieder Richtung N und A gehen? Hätte Asseln was mit dem Fest zu tun? Welche Ärzte oä waren zB dort im Schützenverein?

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von Gast » Mittwoch, 04. November 2026, 19:32:34

NinJa hat geschrieben: ↑Mittwoch, 04. November 2026, 18:37:21 Ich glaube du hast meinen Gedankengang nicht verstanden..?
Eben weil ihr niemand glauben konnte ja dieser Gedanke von mir, dass Frauke selbst der eigentliche Adressat war, und eben nicht Chris oder Frank.
Aber wie gesagt, nur ein Gedankengang der eben diese sinnfreien "heute/später/nicht so spät" erklären könnte.
Aber Schwamm drüber, halte das selbst nicht für weiterführend.
Denke auch dass die eigentliche Botschaft "Paderborn " war
Ja, du hast Recht, sorry. So meinten wir doch das Selbe, denke ich.
Sie selbst dürfte noch am ehesten geglaubt haben, weil sie kein Zeitgefühl hatte. Aber auch sie selbst wusste doch, dass sie heute - wann auch immer das war - nicht gehen können würde, weil es schon 2x zuvor nicht stimmte.

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von NinJa » Mittwoch, 04. November 2026, 18:43:25

Gast hat geschrieben: ↑Dienstag, 03. November 2026, 23:34:45 Er lässt sie mehrfach ihre Rückkehr für den selben Tag ankündigen, obwohl er weiß, dass er damit in erster Linie viel eher dafür sorgt, dass man erst Recht an eine Entführung glaubt? Er wusste doch, dass keiner glaubt, dass sie freiwillig weg ist.
Weshalb hat er sie nicht sagen lassen: "Bin in Paderborn, brauche echt mal meine Ruhe. Melde mich nächste Woche wieder." - Damit hätte er doch erstmal für etwas Zeit gesorgt.
"Brauche Abstand, aber bin in Paderborn, macht euch keine Sorgen."
"Bin in Paderborn, hört doch mal auf mich zu nerven, ich melde mich in drei Tagen wieder und komme dann nach Hause."
"Macht euch keine Gedanken, mir geht es gut, bin in Paderborn, komme bald wieder nach Hause."

Nicht einmal sagt sie, es gehe ihr gut, man solle sich nicht sorgen, sie braucht Ruhe, Abstand, man solle sie bitte nicht suchen, sie sei wohlauf. Im Gegenteil sagt sie ja exakt alles das NICHT. Würde ich erreichn wollen, dass das Umfeld meines Opfers die Nerven behält und mir glaubt/dem Opfer glaubt, dann würde mir einiges einfallen, aber nicht ne Rückkehr für den selben Tag um 23 Uhr anzukündigen.
Das sind ja genau die Punkte die dafür sprechen könnten dass das Ziel eben nicht war das Umfeld zu beruhigen.
Das lässt für mich den Schluss zu, das
A) das Umfeld eher beunruhigt werden sollte, mit dem Vorteil die Polizei einigermaßen raus zu halten
Oder
B) das Frauke selbst dran glauben sollte/wollte, wobei ich dann doch wieder bei Frauke als den eigentlichen Adressaten wäre

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von NinJa » Mittwoch, 04. November 2026, 18:37:21

Gast hat geschrieben: ↑Dienstag, 03. November 2026, 23:29:00 Das ist sinnlos, sorry. Es war ihm zu 100% klar, dass ihr NIEMAND zu diesem Zeitpunkt glauben würde, sie käme heute noch nach Hause, niemand. Sie sagte 3x, sie käme heute noch nach Hause.
Das hier konnte doch keiner mehr glauben. Sie sagt um 23:06 zu ihrem Bruder, sie käme "auch nicht zu spät" nach Hause.
Dann nochmal am Samstag und erneut am Sonntag. Ich kann niemals glauben, dass das rein zufällig war. Der Täter wollte doch, dass jeder und auch der hinterletzte Zweifel merkt, dass sie entführt wurde und nicht heim kommt. Was anderes kann ich einfach nicht glauben.

Freitag 23.Juni 2006 23.06 Uhr Anruf von Fraukes Bruder auf Fraukes Handy - sie war noch in der gleichen Funkzelle Gewerbegebiet Dören.
Inhalt (sinngemäß):
Frage vom Bruder : "Wo bist du, was machst du, wann kommst du nach Hause?"
Antwort Frauke: "Komme nach Hause, auch nicht zu spät, bin in Paderborn, frag nicht, ich komme nach Hause."

Samstag 24.Juni 2006 14.23 Uhr Anruf von Frauke bei Chris - aus Funkzelle Paderborn Industriegebiet Mönkeloh
nhalt (sinngemäß):
Frauke: "Ich komme nicht so spät zurück. Komme heute Abend nach Hause."
Chris: "Bist du verletzt?"
Frauke: "Nein, ich bin in Paderborn. Ich bin in Paderborn. Ich bin in Paderborn."

Sonntag 25.Juni 2006 22.28 Uhr Anruf von Frauke bei Chris - aus Funkzelle Paderborn -Berliner Ring
Inhalt (sinngemäß):
Frauke: "Komme heute nach Hause"
Chris: "Bist du in Gefahr?"
Frauke: "Nein"
Chris: "Warum bist du gestern nicht nach Hause gekommenr?"
Frauke: "Kann ich dir erklären"
Chris: "Wo bist du?"
Frauke: "Erkläre ich dir, wenn ich zu Hause bin."
Ich glaube du hast meinen Gedankengang nicht verstanden..?
Eben weil ihr niemand glauben konnte ja dieser Gedanke von mir, dass Frauke selbst der eigentliche Adressat war, und eben nicht Chris oder Frank.
Aber wie gesagt, nur ein Gedankengang der eben diese sinnfreien "heute/später/nicht so spät" erklären könnte.
Aber Schwamm drüber, halte das selbst nicht für weiterführend.
Denke auch dass die eigentliche Botschaft "Paderborn " war

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von Miss_Erfolg » Mittwoch, 04. November 2026, 17:49:21

Zimmer 101 hat geschrieben: ↑Mittwoch, 04. November 2026, 14:18:43 da kann ich dir dann leider nicht weiter helfen. soll kein vorwurf sein aber du scheinst ausserstande zu sein, so hinterhaeltig und dreckig denken zu koennen wie der taeter
Mich würde weiterhin interessieren, warum Herr Liebs nicht in Frage kommt?

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von SGE » Mittwoch, 04. November 2026, 16:20:31

Zimmer 101 hat geschrieben: ↑Mittwoch, 04. November 2026, 14:18:43 da kann ich dir dann leider nicht weiter helfen. soll kein vorwurf sein aber du scheinst ausserstande zu sein, so hinterhaeltig und dreckig denken zu koennen wie der taeter
Da hat der Täter aber sehr falsch gedacht, würde ich meinen. Angst, Sorge und tiefer Schmerz war das, was er verursacht hat.

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von Doerty » Mittwoch, 04. November 2026, 14:35:31

SImS74 hat geschrieben: ↑Mittwoch, 04. November 2026, 13:52:35 Demütigung als Motiv könnte ich mir schon vorstellen, dann aber eher gegenüber allen, die Angst um Frauke hatten. Denen wurde ja ständig die eigene Ohnmacht vor Augen geführt: Frauke war möglicherweise ganz in der Nähe, aber für sie alle unerreichbar. Sie wollten Frauke helfen, konnten aber nicht.
Vor einiger Zeit wurde hier diskutiert, man habe Fraukes Eltern möglicherweise gezielt die Chance genommen, direkt mit Frauke zu kommunizieren. Etwa durch das Timing des letzten Anrufs. Das leuchtet mir in gewisser Hinsicht auch ein.
Gleichzeitig stimme ich dir zu, dass man das Ganze wohl zumindest in Teilen anders aufgezogen hätte, wäre es spezifisch gegen Frau Liebs gerichtet gewesen (etwa aus Rache).
Ich vermute, dass es eher auf Kontrolle als Demütigung hindeutet. Kann natürlich auch beides richtig sein aber für eine Demütigung wurde zu viel dafür getan den Eindruck zu vermitteln, dass es ihr gut geht und sie bald nach Hause kommt. Ich denke jemand der Demütigen will, hätten ihren schlechten Zustand zB betont und evtl den anderen ein schlechteres Gefühl gegeben nicht helfen zu können. Aber er hat ja mehr das Gefühl vermitteln lassen, dass man nicht helfen muss.
Vorallem wurde ja auch fast mit Chris telefoniert mit gelernten Sätzen. Der Täter scheint ja auch im Laufe der Woche eher lockerer zu werden

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von Zimmer 101 » Mittwoch, 04. November 2026, 14:18:43

SGE hat geschrieben: ↑Mittwoch, 04. November 2026, 10:36:36 Kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Inwiefern wurden denn Frau - oder auch Herr - Liebs gedemütigt und herabgewürdigt?
da kann ich dir dann leider nicht weiter helfen. soll kein vorwurf sein aber du scheinst ausserstande zu sein, so hinterhaeltig und dreckig denken zu koennen wie der taeter

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von SImS74 » Mittwoch, 04. November 2026, 13:52:35

Oliver Cromwell hat geschrieben: ↑Mittwoch, 04. November 2026, 11:59:04 Ich glaube nicht, dass Frau Liebs das Ziel einer möglichen Demütigung war, dann wären einige Dinge anders gemacht worden
Demütigung als Motiv könnte ich mir schon vorstellen, dann aber eher gegenüber allen, die Angst um Frauke hatten. Denen wurde ja ständig die eigene Ohnmacht vor Augen geführt: Frauke war möglicherweise ganz in der Nähe, aber für sie alle unerreichbar. Sie wollten Frauke helfen, konnten aber nicht.
Vor einiger Zeit wurde hier diskutiert, man habe Fraukes Eltern möglicherweise gezielt die Chance genommen, direkt mit Frauke zu kommunizieren. Etwa durch das Timing des letzten Anrufs. Das leuchtet mir in gewisser Hinsicht auch ein.
Gleichzeitig stimme ich dir zu, dass man das Ganze wohl zumindest in Teilen anders aufgezogen hätte, wäre es spezifisch gegen Frau Liebs gerichtet gewesen (etwa aus Rache).

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von Gast » Mittwoch, 04. November 2026, 13:12:56

Mal angenommen sie hätte ein weiteres Mal angerufen. Das Gespräche wäre doch exakt identisch verlaufen, oder? Die Familie hatte doch auch am nächsten und übernächsten Tag kein Aufnahmegerät organisiert. Der Täter mag womöglich erwartet haben, dass ab dem 3. oder 4. Anrufe statt C auf einmal die Polizei das Gespräch annimmt und führt - aber nüscht.
Das meine ich nicht mal als Vorwurf, aber irgendwie ist es doch sinnlos geworden da wieder und wieder anzurufen. Beim letzten Mal war über 5 min Zeit und aus Tätersicht ist wieder nichts Spannendes passiert, was er vllt als Kick gerne gehabt hätte. Wer weiß, ob er gewollt hätte, dass es ernst wird, was er sich eigentlich für einen Verlauf gewünscht hat.

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von Gast » Mittwoch, 04. November 2026, 12:58:43

Hybla_Valley hat geschrieben: ↑Mittwoch, 04. November 2026, 12:11:31 Weil die Anrufe nur von der ersten SMS aus Nieheim ablenken sollten.
Und diese SMS ging eben an Chris.
Jede weitere einbezogene Person hätte es für den Täter nur noch komplizierter gemacht.
Schätze ich mal ....
Ja, denke ich zwar auch, aber dafür war er großzügig bei den Telefonaten und hat sie rangehen lassen als ihr Bruder anrief.
Mich würde mal interessieren, wie schnell sie damals abgehoben hat. Er wurde benachrichtigt per SMS, ihr Handy sei wieder an, ruft sofort an. Wie oft hat es geklingelt, ging sie sofort dran? Denn sie wird ja erstmal dem Täter gesagt haben müssen: Mich ruft mein Bruder an. Was soll ich jetzt machen? Darf ich dran gehen? Was soll ich dann sagen?
Es wäre verwunderlich, wenn der Bruder ausgesagt hätte, dass sie sofort beim 1. Klingeln dran gegangen ist. Weiß dazu jemand etwas?
Mich wundert diese Freiheit, die sie da hatte. Auch scheint sie sich für ein Gespräch mit K nicht vorher rückversichert haben zu müssen, dass das schon in Ordnung so ist. Sie hatte da die Freiheit und fragte sogar im letzten Telefonat nach Mama und Papa und hätte bestimmt auch mit ihrer Mama reden können. So streng scheinen ihre Auflagen dahingehend gar nicht gewesen zu sein. Sie durfte halt einfach nichts verraten. Der Rest schien den Täter wenig zu stören.

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von Hybla_Valley » Mittwoch, 04. November 2026, 12:11:31

Gaston hat geschrieben: ↑Mittwoch, 04. November 2026, 10:02:07 Warum rief man nicht Isabella an?
Weil die Anrufe nur von der ersten SMS aus Nieheim ablenken sollten.
Und diese SMS ging eben an Chris.
Jede weitere einbezogene Person hätte es für den Täter nur noch komplizierter gemacht.
Schätze ich mal ....

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