MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Fragjanur » Dienstag, 03. November 2026, 17:08:00

Keks22 hat geschrieben: ↑Dienstag, 03. November 2026, 16:35:28 Na ja bestreiten werde ich hier generell gar nichts. Dazu müsste ich ja Wissen haben. Allerdings gibt es tatsächlich niemanden, ausser dem Täter natürlich, der mit hundertprozentiger Sicherheit sagen kann
das um 15 Uhr Fabian dort gebrannt hat oder nicht.
Das ist eine Annahme die sich in die Indizienkette eingereit hat.

Das ist nicht nur eine Annahme in einer Indizienkette, das ist durch bewegte Bilder belegt, dass an exakt dieser Stelle es brannte und die verbrannte Leiche Fabians dort lag und kein weiteres Feuer dort gebrannt hat.

Das wird mir persönlich langsam wirklich zu dumm, was für VTs hier ersponnen werden, in der "Absicht" eine Anklage zu entkräften

zum Beitrag von @Sronson
Word!

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von batho66 » Dienstag, 03. November 2026, 17:05:59

Keks22 hat geschrieben: ↑Dienstag, 03. November 2026, 16:58:45 Sie hat sie hauptsächlich aufgefüllt durch Annahmen und deshalb ist sie keine stabile Kette
Ja, sie füllt sie auf. Da Dinge nicht bekannt sind. Das könnte man klarer hinschreiben als es die StA tut. Aber es zerstört nicht die Kette. Denn es ist klar, dass um 15 Uhr die Leiche gebrannt hat und dass er bis 10:50 Uhr am Handy aktiv war. Dazwischen muss es also passiert sein. Man hat für diese 4 Stunden immer nur einige Sekunden, die belegbar sind. Aber sie kann keine einzige Sekunde in den vier Stunden vorlegen, der diese Kette wirklich durchbricht. Vielleicht war sie noch mal zu Hause. Sollen die Großeltern halt aussagen. Und so gibt es nur wenige belegbare Sekunden (Foto mit dem Hund zum Beispiel), die alle den Annahmen der StA nicht widersprechen. So läuft das in Prozessen. Deswegen kann es auch Unschuldige treffen.

Wäre halt schön, wenn du meine Frage nach der Wahrscheinlichkeit des Leichenbrands noch beantworten könntest. Das Gericht wird im Urteil, dies als sicher ansehen. Und du?

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Sronson » Dienstag, 03. November 2026, 17:01:14

Keks22 hat geschrieben: ↑Dienstag, 03. November 2026, 16:58:45 Aber gut du scheinst genervt zu sein.

Ich werde jetzt nichts mehr schreiben.

Tschüss
Nee, bleib du ruhig hier! Ist doch ein Diskussionsforum. Ich kann auch mal eine Pause vertragen ☮︎

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Keks22 » Dienstag, 03. November 2026, 16:58:45

Sronson hat geschrieben: ↑Dienstag, 03. November 2026, 16:43:40
Es geht doch gar nicht darum das ich nicht verstehe das man die Indizienkette in ihrer Gesamtheit betrachten muss. Das verstehe ich. Es geht darum aufzuzeigen was die Anklage
aus den Indizien gemacht hat. Sie hat sie hauptsächlich aufgefüllt durch Annahmen und deshalb ist sie keine stabile Kette und ggf verhindert das eine Verurteilung von GH obwohl sie schuldig ist oder sie wird evtl verurteilt obwohl sie unschuldig ist.

Aber gut du scheinst genervt zu sein.

Ich werde jetzt nichts mehr schreiben.

Tschüss

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von batho66 » Dienstag, 03. November 2026, 16:53:04

Keks22 hat geschrieben: ↑Dienstag, 03. November 2026, 16:35:28 Na ja bestreiten werde ich hier generell gar nichts. Dazu müsste ich ja Wissen haben. Allerdings gibt es tatsächlich niemanden, ausser dem Täter natürlich, der mit hundertprozentiger Sicherheit sagen kann
das um 15 Uhr Fabian dort gebrannt hat oder nicht.
Das ist eine Annahme die sich in die Indizienkette eingereit hat.
Die Wahrscheinlichkeit sehe ich bei 99%, dass dort die Leiche gebrannt hat. Wie hoch schätzt du sie ein? (ist ja rein subjektiv und es gibt kein "richtig" oder "falsch")

Ja, die StA macht dauernd Annahmen. Das scheint sehr üblich zu sein in Prozessen (siehe Urteil Darsow). Und ich gebe zu, dass mich das auch erschreckt mit welcher Sicherheit diese Annahmen als Quasi-Fakt vorgetragen werden. Das finde ich sprachlich sehr unsauber und ich würde solche Sätze (beruflich) nicht durchgehen lassen. Ich halte es jedoch nicht für wichtig, ob geklingelt wurde oder F anders aus der Wohnung geholt wurde. Wenn man eine Rückrechnung von 15 Uhr vornimmt dann schmilzt das Zeitfenster, in dem er die Wohnung verlassen haben MUSS. Gina wurde später in der Nähe des Tatorts gesehen. Ihre Fußabdrücke befinden sich vermutlich dort, wenn auch hier mit schwacher Wahrscheinlichkeitsaussage. Aber so kommt halt eines zum anderen.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Sronson » Dienstag, 03. November 2026, 16:43:40

Keks22 hat geschrieben: ↑Dienstag, 03. November 2026, 15:51:11
Es ist wirklich mühsam, immer wieder aufs Neue erklären zu müssen, dass sich eine Indizienkette nicht dadurch entkräften lässt, dass man jedes einzelne Indiz isoliert seziert und eine Zufallserklärung dafür anzubieten versucht.

Wenn man partout nicht verstehen möchte, dass Indizien in ihrer Gesamtheit betrachtet & bewertet werden müssen und stattdessen weiterhin auf Durchzug schaltet, macht es irgendwann keinen Sinn mehr, diese Diskussion fortzuführen. Denn eine sachliche Auseinandersetzung setzt ein gemeinsames Verständnis der Grundlagen voraus.

Wenn man unbedingt die Alleintäterschaft von Gina infragestellen will, so bleibt anhand der Indizienlage mMn nur eine denkbare Alternative: Sie hat Fabian aus der Wohnung abgeholt und zum Ereignisort gebracht, wo eine andere Person die Tötung ausgeführt hat. Auch dann bleibt sie bei gemeinsamer Planung eine Tatbeteiligte und sitzt zurecht auf der Anklagebank.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Keks22 » Dienstag, 03. November 2026, 16:35:28

batho66 hat geschrieben: ↑Dienstag, 03. November 2026, 16:12:39
Na ja bestreiten werde ich hier generell gar nichts. Dazu müsste ich ja Wissen haben. Allerdings gibt es tatsächlich niemanden, ausser dem Täter natürlich, der mit hundertprozentiger Sicherheit sagen kann
das um 15 Uhr Fabian dort gebrannt hat oder nicht.
Das ist eine Annahme die sich in die Indizienkette eingereit hat.

Es geht auch gar nicht darum die Indizien nicht zu benennen
sondern ihre Wertichkeit festzustellen und aufzuzeigen was die Anklage daraus gemacht hat.
Die Staatsanwaltschaft sagt im Plädoyer das GH geklingelt hat und Fabian aus der Wohnung gelockt hat.
Sie kann aber nicht schlüssig darlegen woher GH wusste das Fabian nicht in der Schule ist, sonder denkt sich dafür wiederum neue Annahmen aus. Zb sie könnte es daran erkannt haben weil das Fahrrad vor der Haustür stand um 10.43 als dort vorbeifuhr. Oder sie hat sich am Tag vorher mit ihm getroffen und sich für den folgenden Tag mit ihm verabredet.
Also die Anklage denkt sich ständig neue Annahmen aus.

Aber stand das Fahrrad tatsächlich um 10.50 vor der Haustür.
Hat Dorina das bestätigt, oder hat sie bestätigt das das Fahrad vor der Tür stand als sie um 15.30 nach Hause kam.
Laut ihrer Handydaten war sie am Donnerstag um die genannte Uhrzeit nicht in Güstrow. Also konnte sie Fabian getroffen haben?
Also wiederholt nur Annahmen .

Ja GH hat die Bankgeschäfte nicht erledigt. Sie hat das begründet. Sie hat dann erzählt sie hätte das am Samstag
Nachgeholt. Sie könnte hier also bewusst gelogen haben
oder aus Angst, Dummheit oder Vergesslichkeit eine Falsche Aussage gemacht haben. Die Anklage hat die Kontoauszüge nur bis zum 14.10 geprüft. Vielleicht hat die Bank nicht termingerecht gebucht sondern erst später valutagerecht.
Ich hoffe die Anwälte haben das geprüft.
Vielleicht war sie aber auch erst ein paar Tage später auf der Bank. IHR Gedächtnis ist nicht verlässlich, so habe ich den Eindruck.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von batho66 » Dienstag, 03. November 2026, 16:33:29

InesGaster hat geschrieben: ↑Dienstag, 03. November 2026, 16:27:16
Die Frau erinnert sich später, als von Fabians Verschwinden die Rede ist, dass sie am Tümpel ein menschenähnliches Gebilde wahrgenommen hat.
Dann ruft man die Polizei und teilt dies mit. Das wäre das normale Verhalten. Auch wenn man mit jemanden darüber spricht. Hätte sie mit mir darüber gesprochen, dann hätte ich die Polizei gerufen. Nicht 110, sondern man sucht die Nummer der örtlichen Dienststelle. Also, das ist vollkommen konstruiert.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von batho66 » Dienstag, 03. November 2026, 16:31:39

InesGaster hat geschrieben: ↑Dienstag, 03. November 2026, 16:27:16
Für mich ist das Tötungsdelikt von der Auffindesituation trennbar. Ich sehe keinen Automatismus: Wer die Leiche findet, ist der Mörder.
Das wurde nie behauptet. Gina hat jedoch nicht zuvor gesucht, also nicht bereits zig andere Orte abgesucht. Dann fand das Auffinden mitten in der Nacht statt. Wenn sie es vorher gewusst hätte, informiert man die Polizei. Wer das nicht macht, macht sich logischerweise verdächtig. Das allein reicht natürlich nicht. Dann kommt der Rest der Indizien hinzu.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von InesGaster » Dienstag, 03. November 2026, 16:27:16

Meine Sicht auf den Tümpeltourismus
Irgendein Täter hat Fabian erstochen und verbrannt, eventuell auch missbraucht. Vermutlich am Freitag.
Am Samstag geht eine Frau mit Kind zum Tümpel. Eingang Sträucherkreis, Fabian liegt rechts. Hochsitz vorne. Der Fokus der Frau liegt auf der Kombination von Kind, Matsch und Wasser. Beim Verlassen des Tümpels liegt Fabian links.
Es stellt sich die Frage: Bei welchen Sichtverhältnissen, mit welchem Sehvermögen, aus welchem Blickwinkel, mit welchem Fokus, mit welchen Abstand waren Fabians sterbliche Überreste

als Fabians verbrannte Leiche
als verbrannte Kinderleiche
als verbrannte Leiche
als Leiche
als ein menschenähnliches Gebilde
als moddrige Äste
als sonstwas

erkennbar?

Die Frau erinnert sich später, als von Fabians Verschwinden die Rede ist, dass sie am Tümpel ein menschenähnliches Gebilde wahrgenommen hat.Spricht mit jemanden darüber und der spricht…
Letztendlich geht das Gerücht um: „Klein Uphal, Tümpel, Gebilde. Könnte Fabians Leiche sein.“
Die einen halten es für eine erfundene Horrorgeschichte, die anderen „vielleicht was dran, aber zu wenig um es der Polizei mitzuteilen.“ Und Nachgucken? Macht keiner, weil wenn es die Leiche von Fabian ist und die eigenen Fußspuren sind da...
Nur G.H. ist so blöd und will der Sache auf den Grund gehen. Vorzugsweise mit M.R.. Aber sie will es ihm persönlich sagen. Funktioniert aber nicht. Also mit C.D. nach Klein Uphal. Sie weiß anschließend, dass am Tümpel ein Gebilde liegt. C.D. will nicht mit hereingezogenen werden. Sie hält sich dran. Dann mit O.K.. Sie ist sich anschließend sicher, es ist Fabian oder doch nicht. O.k.will nicht mit hereingezogenen werden. Sie hält sich dran. Als sie am nächsten Tag aus dem Alptraum erwacht: nochmal bei Tageslicht ansehen. Mit Heike zum Tümpel. Gewissheit. Es ist Fabian und mit ihm ist etwas schlimmes passiert. Absprache mit Heike: Polizei verständigen und sagen beim Spaziergang, die Hunde.... G.H. hält sich an die Absprache und erwähnt C.D und O.K. nicht. Heike petzt. G.H. korrigiert ihre Aussage, steht nun als Lügnerin da. Und dann noch: Warum findet ausgerechnet die Ex vom Vater Fabians Leiche?

Für mich ist das Tötungsdelikt von der Auffindesituation trennbar. Ich sehe keinen Automatismus: Wer die Leiche findet, ist der Mörder.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von batho66 » Dienstag, 03. November 2026, 16:12:39

Keks22 hat geschrieben: ↑Dienstag, 03. November 2026, 15:51:11
Wenn festgestellt wurde das der Fernseher nicht bedient wurde, dann erhöht es die Festigkeit des Indiz. Denn dann wäre fraglich mit was sich Fabian noch beschäftigt haben könnte.
Meine Kinder haben in den letzten 10 Jahren nie den Fernseher angeschaltet. Sie haben ja ein Smartphone und nun auch einen Computer.

Es reicht doch aus, die letzte Handybenutzung zu ermitteln. Daraus kann man schließen, dass mit hoher Wahrscheinlichkeit F die Wohnung verließ. Das ist keine beliebige Aussage, sondern der wahrscheinlichste Hergang.

Nun hast du recht, dass es "dumme" Zufälle geben mag. Das Problem ist nur, dass der Rest allzu gut dazu passt. Es sei denn, du bestreitest, dass um 15 Uhr seine Leiche gebrannt hat. Wir haben hier mehrfach betont, dass ein Indiz an sich nicht so viel wert ist. Aber wenn man die gesamte Kette durchgeht, dann gibt es keinen Bruch. Wenn sie also F aus der Wohnung gelockt hätte und anschließend zum Bankautomaten gegangen wäre, dann wäre ihre Geschichte ja glaubhaft und sie hätte das Indiz stark entwertet. Aber so hat sie nicht mal Tage später Geld abgehoben. Was hat sie also dort gemacht? Das hätte sie in der Einlassung aufklären können. Sie blieb bei den Bankgeschäften. Das ist eben deshalb wenig glaubhaft, da diese nicht zeitnah nachgeholt wurden. Und damit ist dann das Halten in der Nähe der Wohnung doch ein starkes Indiz.

Und noch etwas: Ich kenne die Situation vor Ort nicht genau. Aber parkt man dort, wenn man zur örtlichen Bank gehen will oder fährt man nicht doch näher ran?

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Maikäger » Dienstag, 03. November 2026, 16:09:16

Interessant, welch Bauchgefühle und Intuitionen so aufkamen - allein bei der Auffindesituation schon bemerkenswert.

Ich hatte direkt einen Gedanken, als die Suizidversuche öffentlich wurden - und zwar „wenn dir mein Tod schon egal ist- mal sehen, wie es dir geht, wenn’s jemand anderes ist“
Wobei ich denke, dass dies nicht der einzige Beweggrund war und andere Punkte hinzukamen.

Wir werden bald sehen, wie das Gericht urteilt und begründet..

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Gastleser » Dienstag, 03. November 2026, 15:57:41

Zweimal OZ:
Von Christopher Hirsch, 03.11.2026, 07:02 Uhr

[…..] „Ich fand dieses Gericht sehr angenehm in der Verhandlungsführung“, sagte Christine Habetha der Deutschen Presse-Agentur. […..]

https://www.ostsee-zeitung.de/lokales/r ... EG2HY.html

Preview Tag 34, Der Journalist mit Handykamera, 1min10:
Video, Martin Börner, 03.11.2026, 15:08 Uhr
https://www.ostsee-zeitung.de/lokales/r ... 46c12.html

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Keks22 » Dienstag, 03. November 2026, 15:51:11

Heute wie angekündigt eine Überlegung von mir zu einem Indiz bzw zu getätigten oder nicht getätigten Ermittlungen.

Wenn man immer wieder behauptet das GH nicht zufällig in der Gegend war als Fabian aus der Wohnung verschwand, dann muss man zumindest belegen können das Fabian zu diesem Zeitpunkt auch aus der Wohnung verschwand. Das kann man aber nicht. Es wird tatsächlich nicht automatisch zu einem Fakt. Es nicht nachweisbar das Fabian zwischen 10.43 und 10.52 die Wohnung verlassen hat. Es ist und bleibt eine Annahme und man wertet diese Zufälligkeit als Indiz weil sein Handy um 10.50 in den Standby Modus ging.
Und auch wenn Fabian tatsächlich die Wohnung zu diesem Zeitpunkt verlassen hat Ist damit immer noch nicht belegt
das GH mit ihrem Fahrzeug dort angehalten hat und er zu ihr ins Auto gestiegen ist. Tatsächlich könnte er was ganz anderes gemacht haben. Aus einem Zufall wurde ggf ein Indiz konstruiert. Nur weil zwei Zufälligkeiten aufeinandertreffen heisst das noch nicht das dies ein fester Bestandteil der Indizienkette ist oder sein sollte. Es ist ein wackeliges Glied.
Der Zufall besteht aus "Gina war in der Nähe der Wohnung und Fabian sein Handy ging aus" , der Zufall besteht nicht aus "GH war in der Nähe der Wohnung und hielt dort an und Fabian verließ die Wohnung und fuhr mit GH weg".
Aber auf diesem Konstrukt wird alles weitere aufgebaut.

Meine Ausführung bedeutet nicht das es nicht so gewesen sein kann wie angenommen. Aber dann hat es nichts mit zufall oder kann kein Zufall sein zu tun.Sondern es ist dann absichtlich passiert.
Man muss Zufälle ganz klar abtrennen können von Ursache und Wirkung.
Und leider gibt es scheiss Zufälle. Zwar selten aber es gibt sie.

Bei einem Blick in die Ermittlungsakte müsste feststellbar sein ob Fabian evtl noch den Fernseher angeschaltet hat.
Sofern sich das Gerät auch ins WLAN einloggt.
Es müsste aber auf jeden Fall in der Akte etwas dazu stehen.
Auch wenn es nicht überprüfbar war, ggf der Technik und evtl nicht vorhandener Verknüpfung geschuldet.
Es muss auf jeden Fall in der Akte stehen das es ausermittelt
wurde.

Wenn festgestellt wurde das der Fernseher nicht bedient wurde, dann erhöht es die Festigkeit des Indiz. Denn dann wäre fraglich mit was sich Fabian noch beschäftigt haben könnte.

Wenn es gar nicht überprüft wurde, ist es ein Grober Ermittlungsfehler.

Ich werde zwar jetzt Indiz für Indiz gesondert betrachten, was ja nicht unbedingt den juristischen Anforderungen entspricht, aber nur so komme ich in meinen Überlegungen weiter.

Und nichts tue ich in Stein meisseln.

Morgen geht's dann weiter.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Jeanne » Dienstag, 03. November 2026, 15:34:24

Fragjanur hat geschrieben: ↑Dienstag, 03. November 2026, 14:41:30 Auch hier. Es geht nicht darum, ob du einen vollständigen und nicht verkohlten Fabian auf Fahndungsfotos erkennst. Es geht darum, dass sie mit Christian nicht unten bei der Leiche war und das Kind von oben in pechschwarzer Nacht erkannt hat und ihn dann mit Olaf wieder erkannt und Heike am nächsten Tag schilderte, dass er sich seit gestern verändert hätte.
@Fragjanur: Ich habe nicht geschrieben, dass ich Fabian auf dem Fandungsfoto erkannt habe, ich hatte geschrieben, dass ich ihn auf den Fotos bei Gericht erkannt habe, und das, obwohl ich sein Gesicht damals nur vom ersten Fandungsfoto kannte.
Richtig lesen hilft manchmal ungemein.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Lulerbaby88 » Dienstag, 03. November 2026, 15:06:41

Fragjanur hat geschrieben: ↑Dienstag, 03. November 2026, 14:41:30 Auch hier. Es geht nicht darum, ob du einen vollständigen und nicht verkohlten Fabian auf Fahndungsfotos erkennst. Es geht darum, dass sie mit Christian nicht unten bei der Leiche war und das Kind von oben in pechschwarzer Nacht erkannt hat und ihn dann mit Olaf wieder erkannt und Heike am nächsten Tag schilderte, dass er sich seit gestern verändert hätte.
Natürlich waren die zusammen unten am Tümpel oder wie kommt Christian darauf zu sagen er hat ” Rohre ” mit dem Mittelfinger berührt ?!

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Gastleser » Dienstag, 03. November 2026, 15:03:50

Reduziert die Kenntnis des Auffindeorts und mutmaßlicher Erkennung des Opfers aus unwahrscheinlicher Entfernung auf:
  • Zufall
  • Täterwissen
  • Zeugenwissen
  • oder Hörensagen:
    • vom Täter zugetragenes Wissen
    • von Dritten zugetragenes Wissen
    • Tümpelbesuch 0 mit TZ0
    Als TZ0 könnte möglicherweise Unbekannt, TZ1, TZ2, mit Einschränkungen TZ3, oder Kombinationen dieser Personen in Frage kommen.
Als Zeuge hat man nichts zu befürchten und wird nicht beschuldigt.

^^^^^^

Was ist aus der Sichtung der am Tümpel Feldweg parkenden Fahrzeuge geworden?

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Maria » Dienstag, 03. November 2026, 15:03:34

Fragjanur hat geschrieben: ↑Dienstag, 03. November 2026, 14:41:30 Geh bloß nicht auf die Kernaussage ein. :mrgreen:

Auch hier. Es geht nicht darum, ob du einen vollständigen und nicht verkohlten Fabian auf Fahndungsfotos erkennst. Es geht darum, dass sie mit Christian nicht unten bei der Leiche war und das Kind von oben in pechschwarzer Nacht erkannt hat und ihn dann mit Olaf wieder erkannt und Heike am nächsten Tag schilderte, dass er sich seit gestern verändert hätte.
Hat sie ihn mit 100%-iger Sicherheit erkannt oder mit hoher Wahrscheinlichkeit angenommen, dass er es ist? War sie sich in dem Punk wirklich schon beim ersten Mal mit CD so sicher oder erst nachdem Olaf K. den Jungen mit der Taschenlampe angeleuchtet hat. Der Ausruf kann auch geheißen haben "Das muss er sein". Es ist ja auch naheliegend, dass es sich nicht rein zufällig um ein anderes Kind handelte. Das nahmen die Ermittler ja auch an, obwohl sie anfangs mitteilten, der DNA-Nachweis stehe noch aus. Die Veränderung im Vergleich zum Vortag wurde meines Wissens nach dem Zeigen der Bilder auch von Olaf K. bestätigt oder nicht?

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Fragjanur » Dienstag, 03. November 2026, 14:41:30

Pitahaya11 hat geschrieben: ↑Dienstag, 03. November 2026, 10:47:43 Du weißt also, wie Menschen reagieren? Wie sie reagieren müssen? Jeder reagiert anders. Und das bedeutet erstmal gar nichts. Es beweist nicht, dass jemand der Täter war.
Geh bloß nicht auf die Kernaussage ein. :mrgreen:
batho66 hat geschrieben: ↑Dienstag, 03. November 2026, 14:03:20 Ich finde das geht zu weit. Nur weil Definitionen in einem ganz anderen Kontext missbraucht worden sind, heißt das nicht, dass sie heutzutage keine Berechtigung haben. Eine Überarbeitung mag nötig sein, ist aber sicherlich nicht mit der Geschichte zu begründen. Einzig neue psychologische Erkenntnisse könnten dazu führen, dieses Framework anzupassen. Oder geht es dir tatsächlich nur um das Wort "parasitär"?
Da schmückt sich jemand mit fremden Federn. Es sei denn man ist der so gerne zitierte Origines aus dem anderen Forum oder ein großer Fan, der den user immer gerne erwähnen möchte, obwohl es ein ganz anderes Forum ist. :o
Und natürliich ist der Ausdruck "parasitär" nach wie vor ein psychologischer Begriff.
Jeanne hat geschrieben: ↑Dienstag, 03. November 2026, 12:31:23 @Fragjanur: Wie hat G denn reagiert? Warst du vor Ort?
Ich kannte Fabian nur vom ersten Fandungsfoto, und ja, ich habe ihn auf den Fotos z. Bsp. erkannt, wurde damals auch von, ich glaube @Gastleser, danach gefragt.
Besteht vielleicht auch die Möglichkeit, dass G wusste, DASS Fabian da liegt und nur nicht allein aus Angst dahin gehen wollte… sie deshalb CD UND OK bat, die Polizei zu rufen und jeder der beiden seine persönlichen Belange darüber gestellt hat? Und dass sie dann noch einmal mit H dorthin ist, um so die Polizei zu informieren?
Auch hier. Es geht nicht darum, ob du einen vollständigen und nicht verkohlten Fabian auf Fahndungsfotos erkennst. Es geht darum, dass sie mit Christian nicht unten bei der Leiche war und das Kind von oben in pechschwarzer Nacht erkannt hat und ihn dann mit Olaf wieder erkannt und Heike am nächsten Tag schilderte, dass er sich seit gestern verändert hätte.

Du und andere dürfen sich gerne so viele Erklärungen dafür ausdenken, wie euch beliebt. Es ändert nichts.
Und was ich auch bemerkenswert finde, dass sowohl @Pithaya11 und du nie auf Beiträge eingeht, sondern sinnentzerrt einzelne Punkte verfälscht. Wenn das eure Diskussionskultur ist und ihr meint, wenn man nur viel vom Inhalt ablenkt, dass dieser verschwindet, muss ich euch enttäuschen. Das Urteil fällt in einer Woche vor Gericht und all die Dinge, die hier mühsam zusammengetragen und diskutiert werden, sind bereits innerhalb der Verhandlung in den Akten vermerkt.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Gastleser » Dienstag, 03. November 2026, 14:27:07

batho66 hat geschrieben: ↑Dienstag, 03. November 2026, 14:03:20 Ich finde das geht zu weit. Nur weil Definitionen […..] Einzig neue psychologische Erkenntnisse könnten dazu führen, dieses Framework anzupassen. Oder geht es dir tatsächlich nur um das Wort "parasitär"?
Pitahaya11 hat geschrieben: ↑Dienstag, 03. November 2026, 13:42:57 Nein. Es geht um das obsolete Werten und Nutzen der Definition. Die Griechen liegen weit, weit zurück. Wie gesagt, sollte mal überarbeitet werden. […..] Und diese Waffe übernimmt man einfach so. Naja.
Dann ist ein Hobby Philosophen Team Forum, H.P.T.-Forum, der richtige Ort dafür.

Wenn Dir der Test deshalb ungeeignet zur Messung der psychopathischen Anteile der Angeklagten erscheint, könntest du einen Alternativtest vorschlagen, diesen mit eigener Meinung messen und das zur Diskussion stellen?

Lass für deine Messung der Angeklagten den parasitären Lebenstil einfach weg, „0“, dann bleibt weiterhin ein überdurchschnittlicher Wert bestehen.
Das wird auch in der Revision so bewertet werden, da sich am grundsätzlichen Gesamtergebnis nichts wesentliches ändert, oder?

Ansonsten, da diese Begrifflichkeiten nicht relevant für die Messwerte im PCL-R Test der Angeklagten sind, bitte an Robert Hare persönlich wenden:
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Oder siehst du in deinen Beiträgen dazu einen konstruktiven, bereichernden Inhalt zur Aufstellung von belastbaren Alternativhypothesen, Motiven, Charaktereigenschaften oder Schuld der Angeklagten?

^^^^^^
75Gast hat geschrieben: ↑Dienstag, 03. November 2026, 13:55:07 Adis […..] auf der Arbeit […..]
Wie könnte man das Verhältnis, dass der Adi zur Mutter des Opfers hatte, charakterisieren?

„Die überraschende Familienzusammenführung auf Arbeit“ war als Überraschung von Fabi Omi mütterlicherseits und der Adi seiner Schwester organisiert, mit Billigung oder Forcierung durch die Mutter?

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