von Heckengäu » Freitag, 30. Oktober 2026, 10:40:23
RTL
Vor 2 Minuten
Svenja Hoffmann
„Natürlich liebt er nicht die Mörderin seines Sohnes"
Verteidiger Löcker wird in Bezug auf Fabians Vater noch deutlicher: „Natürlich liebt er nicht die Mörderin seines Sohnes, sondern die Frau, der er die Tat nicht zutraut. Die er für unschuldig hält!"
Und weiter: „Jeder so vernichtende Artikel in der Presse endet mit dem Hinweis, dass bis zu einer Verurteilung die Unschuldsvermutung gelte. Dieser Satz ist für Matthias R. nicht nur ein belangloser Spruch."
Vor 3 Minuten
Svenja Hoffmann
Bei diesen Worten wirkt Fabians Mutter genervt
Thomas Löcker geht nun darauf ein, dass die Angeklagte manipulativ sein soll: „Dass Frau H. Männern gegenüber manipulativ auftreten solle, wurde gestern wieder damit belegt, dass sie in Haft männlichen Bediensteten gegenüber verführerisch auftrete. Was für ein Quatsch!", sagt Löcker energisch. Einige Justizbeamte würden ihr gegenüber ablehnend auftreten und sie dementsprechend behandeln.
Gina H. blickt auf den Boden und schüttelt den Kopf.
„Da Frau H. wie die meisten Gefangenen in Unterwäsche schläft", sei es normal, dass sie sich für die drei bis vier Meter zur Zellentür nichts anderes anziehe, wenn jemand anklopfe. Regelmäßig würden Häftlinge nämlich auch spät abends oder früh morgens aufgesucht, „um Informationen zu übermitteln oder Medikamente vorbeizubringen".
Auch auf Matthias R. geht der Verteidiger nun ein: Er erlebe „einen Spießrutenlauf", seitdem er sich zu Gina H. bekenne, an ihre Unschuld glaube und sich um ihre Großeltern kümmere. Dabei dürfte es naheliegen, dass Matthias R. sie aufgrund der langen Beziehung gut einschätzen könne. „Er weiß um ihre psychische Krankheit, dass sie ungehalten, egozentrisch ist. Er weiß um alle Fehler, die sie im Leben begangen hat. Die unzähligen negativen Telefonate, die für Außenstehende unerträglich wirken können, zeigen aber nur einen Teil der Beziehung."
„Dass Frau H. liebevolle Seiten haben muss, zeigt doch, dass Herr R. sie einfach nicht aufgeben will", erklärt Löcker. Matthias R. ertrage nahezu „stoisch die Verachtung und Ausgrenzung, die ihm unverhohlen zuteil werden. Er hat mir von zahlreichen Episoden berichtet". Er sei derjenige, der Gina H. „von allen am besten kenne".
Fabians Mutter wirkt nun genervt und verdreht die Augen. Sie sitzt durchgehend kerzengerade auf ihrem Platz.
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Svenja Hoffmann
„Natürlich liebt er nicht die Mörderin seines Sohnes"
Verteidiger Löcker wird in Bezug auf Fabians Vater noch deutlicher: „Natürlich liebt er nicht die Mörderin seines Sohnes, sondern die Frau, der er die Tat nicht zutraut. Die er für unschuldig hält!"
Und weiter: „Jeder so vernichtende Artikel in der Presse endet mit dem Hinweis, dass bis zu einer Verurteilung die Unschuldsvermutung gelte. Dieser Satz ist für Matthias R. nicht nur ein belangloser Spruch."
Vor 3 Minuten
Svenja Hoffmann
Bei diesen Worten wirkt Fabians Mutter genervt
Thomas Löcker geht nun darauf ein, dass die Angeklagte manipulativ sein soll: „Dass Frau H. Männern gegenüber manipulativ auftreten solle, wurde gestern wieder damit belegt, dass sie in Haft männlichen Bediensteten gegenüber verführerisch auftrete. Was für ein Quatsch!", sagt Löcker energisch. Einige Justizbeamte würden ihr gegenüber ablehnend auftreten und sie dementsprechend behandeln.
Gina H. blickt auf den Boden und schüttelt den Kopf.
„Da Frau H. wie die meisten Gefangenen in Unterwäsche schläft", sei es normal, dass sie sich für die drei bis vier Meter zur Zellentür nichts anderes anziehe, wenn jemand anklopfe. Regelmäßig würden Häftlinge nämlich auch spät abends oder früh morgens aufgesucht, „um Informationen zu übermitteln oder Medikamente vorbeizubringen".
Auch auf Matthias R. geht der Verteidiger nun ein: Er erlebe „einen Spießrutenlauf", seitdem er sich zu Gina H. bekenne, an ihre Unschuld glaube und sich um ihre Großeltern kümmere. Dabei dürfte es naheliegen, dass Matthias R. sie aufgrund der langen Beziehung gut einschätzen könne. „Er weiß um ihre psychische Krankheit, dass sie ungehalten, egozentrisch ist. Er weiß um alle Fehler, die sie im Leben begangen hat. Die unzähligen negativen Telefonate, die für Außenstehende unerträglich wirken können, zeigen aber nur einen Teil der Beziehung."
„Dass Frau H. liebevolle Seiten haben muss, zeigt doch, dass Herr R. sie einfach nicht aufgeben will", erklärt Löcker. Matthias R. ertrage nahezu „stoisch die Verachtung und Ausgrenzung, die ihm unverhohlen zuteil werden. Er hat mir von zahlreichen Episoden berichtet". Er sei derjenige, der Gina H. „von allen am besten kenne".
Fabians Mutter wirkt nun genervt und verdreht die Augen. Sie sitzt durchgehend kerzengerade auf ihrem Platz.