VERMISSTENFALL CAROLIN SCHMIDT (25), GARMISCH / GINSHEIM, 2026

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Re: VERMISSTENFALL CAROLIN SCHMIDT (25), GARMISCH / GINSHEIM, 2026

von Wolfi1 » Mittwoch, 04. November 2026, 22:00:44

Auch die Marktgemeinde Zirl hat einen Suchaufruf zu Carolin auf ihre Homepage gesetzt. Dabei wird die Suchregion erweitert auf die Gleirschkette und die Sellrainer Berge erweitert. Das Gebiet ist damit deutlich umfangreicher und liegt fernab von Ehrwald, Gaistal und Leutasch wie noch vor einigen Tagen.

Re: VERMISSTENFALL CAROLIN SCHMIDT (25), GARMISCH / GINSHEIM, 2026

von Wiesenblume » Mittwoch, 04. November 2026, 17:43:16

Sehr gut. Es ist jetzt die dritte Frau, von Fällen, wo ich mitarbeite, die ihr Handy ausgeschaltet hat bevor ein Ereignis eintrat, was sie zum Vermisstenfall hat werden lassen. Und diesmal wird die Sichtung glücklicherweise ernst genommen. Das ist sehr merkwürdig. Denn normalerweise würde man sowohl bei Yolanda Klug, Scarlett Salice und jetzt auch Carolin Schmidt davon ausgehen, dass sie ihr Handy für Rückrufe und für die Navigation brauchen müssten. Die Menschen werden später noch gesehen aber das Handy verweist auf einen letzten Punkt, der andere Spekulationen dann möglich macht.-- Langsam frage ich mich, ob es eine Art organisiertes Verbrechen gibt, die von den Frauen genau das vorher verlangt. Es wird irgendetwas in Aussicht gestellt, wo das abgeschaltete Handy die Bedingung ist. Denn ,wenn Carolin am 13. und 15. September in Seefeld gewesen sein sollte, hätte sich ihr Handy auch dort eingeloggt. Und die ganze Ratetrei hätte überhaupt nicht sein müssen. Das Handy von Scarlett hätte sich in Zell eingeloggt.Auch Yolandas Weg wäre bis nach Freyburg nachvollziehbar gewesen. Vielleicht liege ich voll daneben. Ich glaube auch nicht, dass hier ein und derselbe Täter aktiv ist. Aber für Scarlett und Yolanda halte ich einen Täter , der sie verschwinden ließ, für sehr wahrscheinlich. Bei Carolin sieht die Situation, die wir jetzt kennen lernen durften, irgendwie ähnlich aus. (Telefonat mit einer Freundin und eine Verabredung zu einem späteren Zeitpunkt. Noch eine letzte Unternehmung. Ein Vater, der sich auf die Suche nach der talentierten Tochter begibt.)

Re: VERMISSTENFALL CAROLIN SCHMIDT (25), GARMISCH / GINSHEIM, 2026

von Caldonazzofan » Mittwoch, 04. November 2026, 09:03:46

Einr positive Nachricht:

Die Polizei nimmt die Suche wieder auf. DANKE!

https://www.tt.com/artikel/30946068/die ... wieder-auf

Re: VERMISSTENFALL CAROLIN SCHMIDT (25), GARMISCH / GINSHEIM, 2026

von lindenstein » Montag, 02. November 2026, 18:19:34

Hallo,

ich habe mir den Beitrag der Kronenzeitung um den "Seher" Michael Schneider durchgelesen und will mir solche Dinge auch irgendwo erklären können.
Für mich klingt das Wort "Seher" eher befremdlich, jedoch weiß man, dass es durchaus Dinge gibt, welche nicht erforscht sind und gerade auf dieser "Paraebene etc.".

Was ich nachvollziehen kann, ist durch das warme/heiße Wetter überall auch in den Alpen Prozesse passieren, wo dann der Stein am Berg locker wird und es da zu einem Unfall gekommen sein kann, weil man damit nicht gerechnet hat.

Ich kenne in meiner Umgebung bei Mengelbach einen stillgelegten Steinbruch, wo sich im Laufe der Jahre eine wahre Lokation im Sinne eines Stausees gebildet hatte, welcher traumhaft auch für eine Filmkulisse herhalten könnte. Da kommen auch Leute von weit her, da sie davon im Internet gelesen haben. Der Wirt dort in der Nähe vom Restaurant sagt immer, geht da nicht hin.. da ist Wasser im Gestein und durch das Kalt/Warme sprengt quasi die Natur dort das Gestein weg und ihr kommt in eine gefährliche Lage.

Das nur mal als Beispiel.

Carolin Schmidt gilt jetzt schon länger als vermisst, wie ich gelesen habe schon seit Anfang September. Vielleicht war es auch ein Unfall.

Re: VERMISSTENFALL CAROLIN SCHMIDT (25), GARMISCH / GINSHEIM, 2026

von Caldonazzofan » Montag, 02. November 2026, 12:56:59

Aktueller Bericht der Kronen Zeitung:

Die Tiroler Alpinpolizei möchte derzeit keine weiteren Sucheinsätze durchführen. Der Seher Schneider ist hier erneut Thema. Er möchte das von ihm anfangs eingeschätzte Suchgebiet um 1,8 km erweitern.

1. Die Suchgebiete im Gaistal sind offenbar bereits intensiv untersucht worden.
2. Es gibt eine neue, allerdings nicht wissenschaftlich belegte Vermutung eines privaten Hinweisgebers, des Sehers Schneider.



https://www.google.com/url?sa=t&source= ... iwo2V2__wY

Re: VERMISSTENFALL CAROLIN SCHMIDT (25), GARMISCH / GINSHEIM, 2026

von lindenstein » Sonntag, 01. November 2026, 19:47:46

Lieber oder liebe Maxi9,

es ist ja schon mal ein Pfund solch einen umfassenden Beitrag zu posten, welcher meiner Meinung nach auch viele Punkte tangiert, die in unserem Rechtssystem nicht so gut laufen. Da gebe ich dir recht.

Man hat oder hatte immer im Kopf, dass auch bei den Krimis da alles so nach recht und Ordnung abläuft, jedoch hattest du da ja auch so deine Zweifel artikuliert, wo ich gerne bei dir bin.

Ein guter Coach sagte mal, du bekommst das, was du verhandelst.. ich würde eher sagen. man bekommt das, was man verdient.

Weil es da immer noch eine Ebene gibt, die auf uns aufpasst und wir machen wie gesagt auch nichts umsonst.
Alles was wir tun hat irgendwo einen Sinn. Daran habe ich immer geglaubt.

Am nächsten Mittwoch wird bei XY ein cold case kommen, wo eine 1988, damals 22 Jährige vermisst wurde.
Man hatte 2005 und 2008 so zu lesen dann zwei Anrufe bekommen, da würde ich dann das schlechte Gewissen, womöglich im Suff nicht ausschließen wollen und das Opfer würde unter der Horten Villa verbuddelt worden sein.

Da gibt es noch mehr..

Ich trage das für mich so und hake das auch als eine gewisse Lebenserfahrung für mich so ab, dass ein Täter welcher wie auch immer seine Strafe nicht bekommen hat, er mit seiner Tat nie "normal" leben kann.

LG
lindenstein

Re: VERMISSTENFALL CAROLIN SCHMIDT (25), GARMISCH / GINSHEIM, 2026

von Caldonazzofan » Sonntag, 01. November 2026, 18:34:18

Ich würde aus dem Beitrag von Maxi9 vor allem drei Fragen mitnehmen:
1. Was geschah zwischen dem Hotel-Check-out und dem 6. September?
2. Wie genau wurde die letzte WhatsApp-Nachricht als Nachricht von Carolin verifiziert?
3. Was ist über den angeblichen Kontakt zu Daniel bekannt?
Das sind konkrete, überprüfbare Fragen. Sie sind wesentlich hilfreicher als Mutmaßungen über einen möglichen Täter oder Carolins Persönlichkeit.

Und noch etwas: Dass die Polizei nicht alle Ermittlungsschritte öffentlich macht, ist nicht automatisch ein Zeichen dafür, dass sie nicht ermittelt. Gerade bei einem laufenden Vermisstenfall können Details bewusst zurückgehalten werden, damit Hinweise überprüfbar bleiben und mögliche Ermittlungen nicht beeinträchtigt werden.

Wenn ich aktuell den Angehörigen antworte... etwas frage, kommt da nichts, es sind auch PNs gesperrt, soweit ich das in den sozialen Medien mitbekomme. Wahrscheinlich möchte man, dass alle Hinweise direkt bei der Polizei eingehen. Falsch finde ich das nicht. Mir wurde gleich am Anfang geschrieben, man weiß von familiärer Seite nicht, ob sie überhaupt auf dem Berg gewesen ist und man möchte keine Spekulationen. Man ist aber für jede Hilfe dankbar.

Ich verstehe aber, warum dich Maxi 9 die offenen Fragen beschäftigen. Die zeitliche Abfolge rund um den Check-out ist tatsächlich etwas, das man gern genauer verstehen würde. Nur sollten wir aus einer Lücke in den öffentlichen Informationen nicht vorschnell eine Ermittlungslücke machen.

Im Fall Koschuh hat der Bruder ein Frechheiten Tagebuch erstellt, als ihm Informationen verweigert wurden. Ich fand dies mitzulesen sehr interessant. Der Bruder erhielt damals keine Einblicke in Kontobewegungen usw.. wertvolle Zeit verstrich. Gefunden wurden irgendwann nur mehr Knochen. So habe ich es in Erinnerung und ich hoffe nicht, dass sich das wiederholt. Koschuh war auch ein ÖD Fall... GrazHamburg ...

Re: VERMISSTENFALL CAROLIN SCHMIDT (25), GARMISCH / GINSHEIM, 2026

von Wiesenblume » Sonntag, 01. November 2026, 17:43:53

Wolfi1 hat geschrieben: ↑Samstag, 31. Oktober 2026, 23:26:53 Auf dem Linktree zu Carolin, den die Angehörigen eingerichtet haben, heißt es mittlerweile, Carolin sei am 13. und 15.9. in Seefeld gesichtet worden. Wenn da nichts dran wäre, würden diese Angaben bestimmt nicht in die Öffentlichkeit transportiert werden.
Siehe mein Beitrag, wo die Inhaberin des Sternenblick Shops aus Seefeld am 13. 9. 2026 mit Carolin gesprochen haben will.

Re: VERMISSTENFALL CAROLIN SCHMIDT (25), GARMISCH / GINSHEIM, 2026

von Maxi9 » Sonntag, 01. November 2026, 15:40:19

Ich frage mich, wie man auf die Art und Weise, wie es momentan passiert, die Vermisste finden will.

Es könnte sich als hilfreich erweisen, auf Hobbyermittler oder Privatdetektive zu setzen, da man auf die offiziellen Behörden bei Vermisstenfällen meinem Eindruck nach kaum setzen kann. Wenn nicht innerhalb der ersten Woche nach Verschwinden Ermittlungen aufgenommen werden, ist meiner Ansicht nach vieles verloren. Doch offenbar scheint es das Gesetz in Deutschland so zu wollen. Als erwachsene Frau kann man durch Vermisstenfälle wie die von Carolin Schmidt und Scarlett nur gewarnt sein. Wer bei einer Tätigkeit verschwindet, die als gefährlich gilt, kann ja fast schon darauf wetten, dass die Polizei erst einmal keine Anhaltspunkte für eine Straftat sieht, da es ja sein könnte, dass die Person verunfallt ist. Obwohl beide Alterantiven gleich wahrscheinlich sind, sieht es beim Verunfallen so aus, als werde automatisch davon ausgegangen, auch wenn keine Anhaltspunkte dafür vorliegen. Eine Straftat schließt man aber aus bzw. darf nicht einmal beginnen zu ermitteln, da ja keine Anhaltspunkte dafür vorliegen. Warum dem Gesetzgeber diese wirre Logik nicht auffällt und diese nicht beseitigt wird? Vielleicht Personalmangel oder Gründe finanzieller Art? Praktisch für die Arbeit der Ermittlungsbehörden - fatal für das mögliche Opfer. Wer in einer Grenzregion verschwindet, hat ebenfalls schlechte Karten, da es offenbar Wochen dauert, bis sich Behörden länderübergreifend absprechen, sofern sie überhaupt tätig werden und sich nicht nur darauf berufen, dass eine erwachsene Person ihren Aufenthaltsort wählen kann wie sie will.

Also ermitteln die Angehörigen selbst. Hier besteht meiner Meinung nach jedoch das Problem, dass Angehörige nicht vom Schlimmsten ausgehen wollen, weil sie dies psychisch nicht aushalten würden. Also sucht ein Vater von Scarlett den Schluchtensteig auch noch das hunderste Mal ab und der Vater von Carolin ruft zum Durchsuchen der Gipfelbücher in einer bestimmen Region auf. Wie viele Gipfelbücher gibt es wohl in der Region? 100, 200, 500? Ist überhaupt bekannt ob Carolin wirklich in jedes Gipfelbuch schreibt, an dessen Gipfel sie ankommt?

Auf der offiziellen Vermisstenseite bei Linktree liest man von Sichtungen. Nirgends steht, inwiefern diese Sichtungen verifiziert sind. Unter einen Artikel der Tiroler Zeitung soll eine Person auf eine Facebook-Seite verwiesen haben, wo eine Inhaberin eines Geschenkeshops Carolin angeblich gesehen haben will. Werden solche Behauptungen nur im Internet abgetippt und als 'Hinweise' genannt oder wurde die Geschenkladeninhaberin wirklich aufgesucht und ermittelt, wie glaubhaft die Sichtung ist? Wieso wird nicht genau dazu geschrieben, wo und um welche Uhrzeit Carolin gesichtet wurde und grob von wem. Man könnte dann gezielt in der Umgebung suchen oder eigene Überlegungen anstellen. Je mehr Personen sich Gedanken machen, um so höher die Wahrscheinlichkeit, dass man etwas Auffälliges entdeckt, das einen weiterbringt.

Mir fehlen Informationen darüber, ob Carolin mit eigenem Auto gereist ist, per Bus und Bahn oder per Anhalter. Wie war das Übernachtungsverhalten? Wurden eher Hotels gewählt, Unterkünfte mit Kochgelegenheit, einfache Jugendherbergen oder gar private Übernachtungen? Jeder Urlaubsort muss Kurabgabe leisten, zumindest würde ich in Tirol und um Garmisch davon ausgehen. Heutzutage werden Gäste akribisch notiert, vermutlich auch bei einer einzelnen Übernachtung. Ich glaube nicht, dass ein Übernachtungsbetrieb daher nicht mehr weiß, ob Carolin bei ihm übernachtet hat. Wo könnten private Übernachtungen vereinbart worden sein? Es gibt Plattformen wie Airbnb. Wurde hier Einsicht in das Konto von Carolin genommen, falls sie eines hat? Wurde Einsicht in Apps wie Blablacar genommen? Das sind doch die wahrscheinlichsten Buchungsplattformen, wenn jemand günstig übernachtet und Mitfahrgelegenheiten nutzen würde. Ich plädiere dafür, zuerst das Wahrscheinlichste zu checken.

Als allererstes hätte ich mich in das e-Mail-Konto eingeloggt. Buchungen wie Sesselliftkarten, Eintrittsticket, Übernachtungen usw laufen heute oft darüber.

Wurde formell Strafanzeige gegen Unbekannt erstattet und eine Vermisstenmeldung? Kann man damit nicht bei den Internetprovidern genauere Standortdaten des Handys erhalten?

Wieso wird nicht mitgeteilt, wo sich die Wanderapp eingeloggt hatte und welche Routen laut Wanderapp schon gewandert worden waren? Auch anhand der bereits gewanderten Routen könnte man Rückschlüsse ziehen.

Ist bekannt, welche sozialen Plattformen Carolin nutzte? Wurden sämtliche sozialen Plattformen, die Menschen in dem Alter häufig nutzen dahingehend überprüft ob ein Account unter Carolins Mailadresse vorhanden ist?

Angenommen, es handelt sich um ein Verbrechen, würde ich Zeugenhinweisen sehr vorsichtig nachgehen, da es durchaus möglich ist, dass ein Täter Sichtungen im Internet behauptet, um Spuren zu verwischen oder auf falsche Spuren zu führen.

Ist den Angehörigen bekannt, dass monatelang in der Region Mittenwald, Ehrwald, Seefeld i. Tirol Straßensperrungen stattfanden am Wochenende und der Bahnverkehr monatelang komplett durch Schienenersatzverkehr bedient wurde? Ist bekannt, dass in der Region, wo Scarlett verschwand, ebenfalls Streckensperrungen vorlagen und der Bus nicht gefahren ist? Ist bekannt, dass in Lenzkirchen, in der Nähe wo Scarlett verschwand, in einer Urlaubsregion an einem Kurpark ebenfalls ein Bus nicht fuhr und dort ein Täter gezielt auf Personen gewartet haben soll um diesen eine Fahrt im Privat-PKW anzubieten. Hierbei wurde vor einigen Jahren eine junge Frau von einem Autofahrer an der Bushaltestelle aufgegabelt und in ein Waldstück gebracht. Die Frau konnte während der Fahrt aus dem Auto springen. Wird in Erwägung gezogen, dass es Täter geben könnte, die gezielt Urlaubsorte auswählen, an denen Busse und Bahnen ausfallen, um junge Frauen ins Auto zu locken, in dem sie sich als hilfsbereit anbieten? Das würde nicht groß auffallen bzw. höchstens, wenn Personen sehr aufmerksam sind und sehen, wie Autofahrer oder Personen gezielt an Haltestellen auflauern. Hat man an Haltestellen in Garrmisch, Seefeld und an der gesperrten Strecke Richtung Tirol diesbezüglich Aushänge gemacht?

Kann man noch auf Videomaterial aller relevanten Bahnhöf zurückgreifen, sofern Carolin Bahn gefahren ist?

Neben dem Geschenkeladen, in dem Carolin angeblich gesichtet wurde, befindet sich ein "Adult Hotel" mit fragwürdigen Bewertungen, was ein seltsamer Laden zu sein scheint. Wäre es denkbar, dass ein junger Täter, der sich vielleicht als Berg- und Tierfreund ausgibt, eine junge Frau in ein solches Hotel einlädt, in dem er z. B. behauptet, er wollte mit einem Freund wandern und hätte nun ein Bett im Zimmer frei und man könne sich ja gemeinsam erholen in der Therme oder ähnliches? Wäre Carolin so naiv, solche Angebote anzunehmen?

Was hat es mit dem Aufenthalt in Weilheim auf sich? Wieso wird nicht kommuniziert, wo die Sichtung stattgefunden hat, in welchem Supermarkt, was eingekauft wurde und wieso das unüblich sein sollte?

Wie lange war die Tour ursprünglich geplant? Ist es üblich, dass Carolin bei Urlauben von Hotel zu Hotel wechselte? Auch hier wäre interessant, ob ein Auto vorhanden war, dann wäre ein Hotelumzug wahrscheinlicher. Wurde das Hotel möglicherweise wegen eines Vorfalles mit anderen Gästen gewechselt? Wann wurde der Aufenthalt gebucht? Was sagte Carolin beim Auschecken aus dem Hotel? Man redet doch in der Regel ein paar Worte an der Rezeption und sagt dann, dass es heute mit dem Zug nach Hause geht oder beispielsweise dass man noch eine Woche in Tirol weiter wandert oder ähnliches.

Kein Mensch macht am Tag des Auscheckens aus dem Hotel, wenn er am gleichen Tag nach Hause fahren will, noch eine große Wandertour. Wenn Carolin bedacht und vernünftig war, wird sie wissen, dass man sich weder auf Zuglifte, noch auf Busse und Bahnen verlassen kann und ein Unwetter in den Bergen zu Zeitverzögerungen führen kann, sofern man bei der Rückfahrt auf die Bahn angewiesen ist. Wer würde sich diesen Stress im Nacken bei einer letzten Wanderung antun? Allenfalls würde man einen kleinen Abstecker an einen touristisch interessanten Ort oder eine sehr kleine Wanderung machen. Dann hätte man aber trotzdem das Problem mit dem Gepäck. Wer will beim Wandern schon sein ganzes Gepäck mitschleppen? Wurden sämtliche Schließfächer in der Umgebung aufgesucht und geschaut, ob dort Gepäck schon länger liegt? Wurde das Hotel befragt, ob es Carolin angeboten hat, das Gepäck aufzubewahren bis mittags? Was hat Carolin darauf geantwortet? Würde man überhaupt am letzten Tag noch eine Wanderug machen wenn man schon 2 Wochen in einer Region unterwegs war? Würde es dem Charakter von Carolin entsprechen, dass man unbedingt jede Minute ausnutzen will und deswegen dann bei der Rückfahrt möglicherweise Stress mit Zügen hat? Wer die Bahn kennt, wird eher nicht gegen nachmittag noch eine mehrstündige Reise in die Heimat antreten. Zu hoch ist die Gefahr, dass man um Mitternacht an einem Bahnhof im Nirgendwo strandet da der Zug Verspätung hatte usw.

Wurde in Erwägung gezogen, dass die letzte Whatsapp-Nachricht vielleicht von einer ganz anderen Person abgesendet wurde? Wie aktuell ist das Foto, das in dieser Nachricht versendet wurde? Würde man wirklich verschiedene Fotos schicken und schreiben, man mache noch einen Abstecher und nicht sagen, wohin? Wann fand der letzte verifizierbare Kontakt zu Carolin statt, also ein Telefonat oder ein Realkontakt? Mir sind in diesem Fall zu viele Ungereimtheiten und ich sehe nicht, inwiefern dem nachgegangen wurde. Angenommen, man würde an dem Tag zurückfahren, könnte man doch sagen "ich habe heute ausgecheckt aber fahr noch einmal auf den Berg namens ..." oder "ich habe ausgecheckt, aber gehe nochmal zu einem schönen Wasserfall" oder "auf der Rückfahrt treffe ich noch eine/n Bekannte/n". Wieso diese kryptische Aussage "ich mache noch einen Abstecher?". So redet kein junger Mensch meiner Meinung nach und so schreibt man im Normalfall auch nicht mit den eigenen Angehörigen, es sei denn der Kontakt ist enorm distanziert und oberflächlich. Dazu könnte der Vater Auskünfte geben.

Wieso gibt es keine Auskünfte mehr, was es mit diesem Daniel auf sich hat, zu dem Carolin angeblich nach München reisen wollte? Wenn die Angehörigen wirklich die Hilfe der Bevölkerung in Anspruch nehmen wollen, dann sollten sie wesentlich mehr Informationen bereitstellen und offen in alle Richtungen ermitteln.

Ich persönlich sehe Parallelen zwischen dem Fall Scarlett und Carolin. Vor allem finde ich auffällig, dass beide Frauen sehr von ihren Vätern geprägt zu sein scheinen. Von den Müttern hört man nichts. Beide Frauen scheinen sehr bodenständig zu sein. Wer auf dem Boden im Freien auf einer Thermofolie schläft oder eine alpine Bergsteigerin ist, ist auf jeden Fall nicht die typische Tussi. Man schaue sich einfach die Fotos an. Mit ein klein wenig Menschenkenntnis weiß man was ich meine. Mir scheinen beide Frauen durchaus intelligent zu sein, aber vielleicht aufgrund einer hohen Sachorientierung auch zu verstandesbasiert und mit zu wenig Bauchgefühl? Was wäre, wenn eine Person sich wirklich als Vogelfreund ausgibt und anbietet, zu einem Beobachtungspunkt zusammen zu fahren etc.? Würde man das ausschlagen bzw. würde man mögliche Bedenken erkennen, wenn man vielleicht voll im Hobbymodus oder davon ausgeht, dass alle Menschen genau so aufrichtig sind, wie man selbst es ist? Auch vom Aussehen sehe ich durchaus Parallelen zwischen beiden Frauen. Ein möglicher Täter könnte sich gezielt für Frauen eines bestimmen Typs interessieren, die natürlich wirken, eher hemdsärmlig und an deren Auftreten man ablesen kann, dass sie sich eher weniger Gedanken um ihre Außenwirkung machen (Carolin) bzw. dass sie kein Gespür dafür haben, wie sie nach außen wirken (Scarlett). Ein möglicher Täter könnte sich dadurch angezogen fühlen, weil er eben nicht die typische Frau vor sich sieht, vor der er vielleicht Angst hätte, sich anzunähern, sondern eher sehr begeisterungsfähige sachbezogene junge Damen, die aufgrund des Erscheinungsbildes bestimmte Signale aussenden.

Ich gehe davon aus, dass auch hier jahrelang im Trüben gestochert werden wird, wenn so weiter ermittelt wird bzw. nicht ermittelt wird, wie bisher. Seitdem ich vom Fall Scarlett gelesen habe und mich kurz in die Gesetzeslage eingelesen habe, bin ich entsetzt, wie leicht es möglichen Tätern gemacht wird und wie viel höher der Schutz von Daten und von Tätern über dem Schutz eines potentiellen Opfers steht. Man kann selbst nur hoffen, dass einem so etwas niemals passieren wird und wenn, dass die Angehörigen dann einen Privatermittler einschalten, der über logisches Denk- und Kombinationsvermögen verfügt und dazu die juristischen Kniffe kennt, mit denen man Ermittlungsbehörden dazu bringen kann, überhaupt zu ermitteln. Wenn so etwas in den USA passiert wäre, wäre bereits nach einem Monat laut Gesetz der Vermisstenfall automatisch zu einem Straftatfall geworden und es würden höchste Behörden ermitteln die Spezialisten ihres Faches sind. In Deutschland wird offenbar selbst nach Wochen noch nicht einmal in Hinblick auf eine mögliche Straftat ermittelt, da ja keine konkreten Anhaltspunkte dafür vorliegen. Man betreibt lediglich Maßnahmen der Gefahrenabwehr, die man nach 4 Wochen, wenn ich mich recht erinnere, einstellen darf. Ich frage mich, wie man als Personal in solch einer Behörde abends noch die Augen zu tun kann, wenn man weiß, dass es in Deutschland praktisch unmöglich ist, in Vermisstenfällen Strafermittlungsmaßnahmen zu ergreifen. Wenn nur Gefahrenabwehr betrieben wird, fehlt offenbar die Befugnis, Hotelbetriebe zu befragen, Handys gezielt zu orten, sich Daten von online-Betreibern herausgeben zu lassen usw. Als allererstes hätte ich doch als Angehöriger und Behörde geschaut, wie man sich in die technischen Geräte einloggen kann. Tatsächlich finde ich es schlimm, wenn man als Außenstehender zuschauen muss, wie solche Fälle angegangen werden. Wie müssen sich da erst die Angehörigen fühlen?

Re: VERMISSTENFALL CAROLIN SCHMIDT (25), GARMISCH / GINSHEIM, 2026

von Caldonazzofan » Sonntag, 01. November 2026, 08:43:18

Es wird derzeit ein Zettel geteilt, auf dem von einer möglichen Hundespur in Seefeld die Rede ist. Die österreichische Polizei hat offenbar keinen offiziellen Suchaufruf veröffentlicht, da es bisher keine Bestätigung gibt. Die Gemeinde Seefeld bittet hingegen auf ihrer Homepage um Hinweise und hat möglicherweise auch über eine Gemeinde-App die Bürgerinnen und Bürger informiert.

Das ist nicht unbedingt ein Widerspruch: Eine Gemeinde kann vorsorglich um Hinweise bitten, auch wenn die Polizei einen Sachverhalt noch nicht bestätigen kann. Wichtig ist, zwischen unbestätigten Hinweisen und gesicherten Informationen zu unterscheiden.

Re: VERMISSTENFALL CAROLIN SCHMIDT (25), GARMISCH / GINSHEIM, 2026

von Wolfi1 » Samstag, 31. Oktober 2026, 23:26:53

Auf dem Linktree zu Carolin, den die Angehörigen eingerichtet haben, heißt es mittlerweile, Carolin sei am 13. und 15.9. in Seefeld gesichtet worden. Wenn da nichts dran wäre, würden diese Angaben bestimmt nicht in die Öffentlichkeit transportiert werden.

Re: VERMISSTENFALL CAROLIN SCHMIDT (25), GARMISCH / GINSHEIM, 2026

von z3001x » Freitag, 30. Oktober 2026, 20:54:23

Wolfi1 hat geschrieben: ↑Freitag, 30. Oktober 2026, 20:03:48 Wie deute ich ein Auschecken am 6.9. in Garmisch in Zusammenhang mit der Angabe, Carolin bzw. ihr Handy sei dann im Bereich Leutasch/Gaistal/Ehrwald eingeloggt gewesen sein? War dort Carolin mit Handy oder jemand anders mit ihrem Handy unterwegs?
Ist das denn "bestätigt", z.B. seitens der Polizei, dass sie in dem Berggebiet in Tirol war? Was genau wurde da über welche "App" an Information gewonnen? Das ist für mich im Nebel.
Die Angehörigen greifen jeden Strohhalm, das ist normal, aber mancher ist ein Trugschluss.
Natürlich kann sie in der Tat einfach woanders untergekommen sein, nach dem Hotel in GAP oder es vorgehabt haben. Ausgeschlossen ist es sicher nicht. Aber so richtig sicher sind diese ganzen neueren Infos von der linktree-Seite, speziell dass sie am 6./7.9 da oben bei Ehrwald / Leutasch war, auch nicht...
Oder bin ich nicht auf dem Laufenden, dann sorry.

Re: VERMISSTENFALL CAROLIN SCHMIDT (25), GARMISCH / GINSHEIM, 2026

von Wolfi1 » Freitag, 30. Oktober 2026, 20:45:32

Carolin soll am 6. und 7. September in Leutasch gesehen worden sein. Also am Tag ihres Auscheckens bzw. Einen Tag nach dem Auschecken. Gaistal und Ehrwald gelten ebenfalls als destinationen. Wollte Carolin das komplette Tal durchqueren bis nach Ehrwald, um dann von dort aus mit dem Zug zurück nach Garmisch zu fahren und dort die für den gewiss langen Abstecher durchs Gaistal so lange „geparkten“ Hotelsachen holen, um dann von GAP aus die Heimfahrt anzutreten?

Re: VERMISSTENFALL CAROLIN SCHMIDT (25), GARMISCH / GINSHEIM, 2026

von Wolfi1 » Freitag, 30. Oktober 2026, 20:03:48

Wie deute ich ein Auschecken am 6.9. in Garmisch in Zusammenhang mit der Angabe, Carolin bzw. ihr Handy sei dann im Bereich Leutasch/Gaistal/Ehrwald eingeloggt gewesen sein? War dort Carolin mit Handy oder jemand anders mit ihrem Handy unterwegs?

Re: VERMISSTENFALL CAROLIN SCHMIDT (25), GARMISCH / GINSHEIM, 2026

von z3001x » Freitag, 30. Oktober 2026, 19:35:24

z3001x hat geschrieben: ↑Freitag, 30. Oktober 2026, 19:29:44 Wenn jemand 2 Wochen unterwegs ist und im Hotel schläft hat er oder sie ein bisschen Gepäck dabei, was in Volumen und Gewicht nicht auf Wander-Zwecke optimiert/reduziert ist.
Ganz konkret könnte sie ja einfach einen Trolley oder eine Reisetasche o.ä. dabei gehabt haben, zusätzlich zum Wanderrucksack. Diese Info wäre recht wichtig. Auch für die Suche. Ist aber nicht verfügbar.
Natürlich möglich, dass das (den Angehörigen) durchaus bekannt ist. Und dass sie eben nur den Rucksack mithatte, auch für das Gepäck der An- und Rückreise.

Re: VERMISSTENFALL CAROLIN SCHMIDT (25), GARMISCH / GINSHEIM, 2026

von z3001x » Freitag, 30. Oktober 2026, 19:29:44

In der Augsburger Allgmeinenen stand, schon vor 2 Wochen, C.S. sei an dem 6. September, als sie letztmalig gesehen wurde und Kontakt zu ihren "Lieben" aufgenommen hatte, auch aus ihrem Hotel (anzunehmender, aber nicht wörtlich-ausgedrückter Weise in Garmisch-Partenkirchen) ausgecheckt. Und der Urlaub sei damit "formal" beendet gewesen.

Ich finde diese Info des Auscheckens ist schon wichtig.
Wenn jemand 2 Wochen unterwegs ist und im Hotel schläft hat er oder sie i.d.R. ein bisschen Gepäck dabei, was in Volumen und Gewicht nicht auf Wander-Zwecke optimiert/reduziert ist. Und die Wahrscheinlichkeit, dass die Person dann nach Auschecken, am eigentlich letzten Tag, mit allem Gepäck eine Bergtour macht, ist jedenfalls geringer, als wenn sie das während der Urlaubszeit macht, wo all ihr Zeugs im Hotel verstaut ist und sie nur ihren Tagesbedarf mitnimmt.
D.h. neben der Bergunfall/Absturz-Hypothese gibt es auch die ggf. geringer-wahrscheinliche, aber nicht komplett vernachlässigbare Option, dass sie die Rückreise schon angetreten hatte und auf dieser verschwand ...
Kurz vor ihrem Verschwinden wurde Carolin in Garmisch-Partenkirchen gesehen

Den letzten Kontakt zu seiner Tochter hatte der Vater auf Whatsapp am Sonntag, 6. September. Danach hatte Carolin noch mit einer Freundin geschrieben. Seitdem: bleierne Stille. Und die Sorgen der Angehörigen wachsen mit jedem Tag.
Zuvor war die junge Frau in Garmisch-Partenkirchen gesehen worden und hatte aus dem Hotel ausgecheckt. Formal scheint ihr Urlaub damit beendet gewesen zu sein. Doch was ist danach passiert?
https://www.augsburger-allgemeine.de/ba ... -115492834

Re: VERMISSTENFALL CAROLIN SCHMIDT (25), GARMISCH / GINSHEIM, 2026

von Heckengäu » Dienstag, 27. Oktober 2026, 15:03:04

Mit fragwürdigen Prognosen zu ungelösten Kriminalfällen beschäftigt ein selbst ernannter Seher seit Jahren Polizei und Öffentlichkeit. Nur: Manchmal hat Michael Schneider recht. Und viele Deutsche glauben an Menschen mit hellseherischen Fähigkeite
Stolz listet er Fälle auf, bei denen er seiner Meinung nach richtig gelegen hat, manchmal sogar „auf den Meter genau“. Meist handelt es sich um düstere Prophezeiungen. Die Personen, deren Schicksal er zu kennen glaubt, sind meist tot wie Irmgard N. aus Zülpich in der Nordeifel, die Anfang Januar 2023 leblos am Rande eines Sees gefunden wurde.

Die Frau, die Suizid begangen hatte, war eine Woche lang vergeblich gesucht worden, nachdem sie eine psychiatrische Klinik morgens nach dem Frühstück verlassen hatte. „Ohne Schneider wäre sie so schnell nicht aufgespürt worden“, vermutet Herbert Ehlen, ein enger Bekannter der Verstorbenen. Der Fundort sei nur rund 150 Meter von der Stelle entfernt, die der Seher angegeben habe, kaum zu glauben. „Wie so etwas möglich ist, kann ich mir nicht erklären.“
Manfred Freitag indessen, ein Rettungshundeführer mit großer Erfahrung, glaubt fest, dass Schneider „irgendeine Verbindung zum Universum hat“. Der Hundeführer bat den Hellseher 2022 um Hilfe bei der Suche nach seinem verschwundenen besten Freund. Dessen Leiche wurde schließlich an einem schwer zugänglichen Ort im Wald bei Germersheim/Pfalz entdeckt, und zwar nahe eines von Schneider genannten Punkts. Die Polizei hatte zuvor woanders gesucht.
Bei der Suche nach einer vermissten Frau aus Padenstedt bei Neumünster etwa schickte er der Polizei und den Angehörigen gleich mehrere Hinweise zu anderen Standorten, bis er die Leiche der ermordeten Frau schließlich auf 235 Meter genau ortete.
.......Hellseher oder Scharlatan?

Re: VERMISSTENFALL CAROLIN SCHMIDT (25), GARMISCH / GINSHEIM, 2026

von Heckengäu » Dienstag, 27. Oktober 2026, 14:50:27

Seit Wochen herrscht quälende Ungewissheit über das Schicksal von Carolin Schmidt: Die 25-jährige Bergsteigerin aus Südhessen wird seit dem 6. September im Wettersteingebirge vermisst. Nun sorgt die Wortmeldung eines selbsternannten Sehers für Aufsehen.
Unbestätigte Angaben eines Sehers – Bergrettung reagiert zurückhaltend

Inmitten der festgefahrenen Nachforschungen sorgte ein Bericht der österreichischen Tageszeitung „Krone“ für Aufsehen: Ein 56-jähriger Mann namens Michael Schneider, der als sogenannter Seher auftritt, behauptete gegenüber dem Blatt, den mutmaßlichen Unfallort der Vermissten lokalisieren zu können. Seiner Darstellung nach liege die junge Frau in einem Geländeabschnitt zwischen der Wettersteinhütte, der Wangalm und der Erinnerungshütte im Tiroler Gaistal. Sie sei dort bei einem Unglücksfall abgerutscht, gab der Mann an. Überprüfbare Anhaltspunkte oder handfeste Indizien für diese Theorie lieferte der Bericht indes nicht.
Bei den Rettern vor Ort stößt der angebliche Hinweis auf Skepsis. Michael Strigl, Leiter der zuständigen Bergrettung Leutasch, stellte gegenüber der „Krone“ klar, dass man solchen Schilderungen nicht ohne behördliche Grundlage nachgehen könne: Ein Suchauftrag für das alpine Gelände müsse formal von der zuständigen Alpinpolizei erteilt werden. Ein verlässlicher oder gesicherter Aufenthaltsort der 25-Jährigen lässt sich aus den Aussagen des Mannes somit keineswegs ableiten.

Vater durchkämmt Steige auf eigene Faust

Unterdessen gibt Carolins Familie die Hoffnung nicht auf. Ihr Vater durchkämmt seit Wochen selbstständig die Routen rund um Garmisch-Partenkirchen, auf denen seine Tochter unterwegs gewesen sein könnte. Im Gespräch mit der „Augsburger Allgemeinen“ zeichnete er das Bild einer umsichtigen und gut vorbereiteten Bergsportlerin: Seine Tochter sei absolut trittsicher, schwindelfrei und verfüge über eine herausragende Kondition. Gleichwohl wisse er um die unkalkulierbaren Gefahren, die das alpine Gelände jederzeit berge.

https://www.rosenheim24.de/rosenheim/in ... 51802.html

Re: VERMISSTENFALL CAROLIN SCHMIDT (25), GARMISCH / GINSHEIM, 2026

von Wolfi1 » Dienstag, 27. Oktober 2026, 13:54:59

Da die Anhaltspunkte pro Gaistal/Ehrwald die Suche über die deutschtiroler Grenze hinaus erweitern und der Begriff Abstecher Fakt ist, denke ich mehr und mehr in Richtung Seebensee. Dorthin könnte Carolin in der Tat einen Abstecher gemacht haben. Als geographisch orientierte Bergwanderin macht dieser idyllische See inklusive seines kleinen vorgelagerten „Minisees“ inmitten „kanadisch“ wirkender Kulisse zwischen Tajakopf und Sonnenspitze extrem viel her. Vielleicht ist auf dem vermeintlich die Forststrassen abkürzenden Rückweg über Hoher Gang oder den Immensteig etwas passiert.

Re: VERMISSTENFALL CAROLIN SCHMIDT (25), GARMISCH / GINSHEIM, 2026

von Heckengäu » Montag, 26. Oktober 2026, 22:14:36

Wiesenblume hat geschrieben: ↑Montag, 26. Oktober 2026, 18:32:26 Der Sternenblick Shop von Fotografin Bachlechner ist auch ein Geschenkeladen.
In vorderster, allererster Linie!
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Firma Standbuyme e.U.

Inhaber: Claudia Bachlechner
Sonnenstrasse 24, 6170 Zirl

Geschäftsführung: Claudia Bachlechner
KI weiss ein neues Wort:
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Übersicht mit KI

Der SternblickShop Seefeld wird von der Inhaberin und „Fotogräfin“ Claudia Bachlechner geführt. Das Geschäft kombiniert kreative Fotografie mit einem Ladenkonzept für Wohnaccessoires, Geschenke und Lifestyle-Produkte.
https://www.google.com/search?client=fi ... achlechner

Es gibt 322 süsse Filzprodukte und die meisten sind wirklich süss, haben Haken an den Seiten und so wird ruckzuck ein Bodybag daraus wenn man eine Kordel einklinkt.
Wer das nicht möchte, für den gibt es trendige Kissen (1) Geschirrtücher (1). Frau kann den Tisch dekorieren mit schematischen Hirchköpfen 12x 12 cm. Es gibt eine wirklich grosse Auswahl an Flaschentaschen aber leider leider keine einzige von 2 Meter Länge für Flaschenpersonen bis 1,80 m. Dafür kann man den Hirsch Ramona erwerben, er wiegt 4 Kilo. Warum, weiss man nicht, weil nix da steht. Den Kilopreis kann man aber ausrechnen: Fuffzich Töken
Also das ist wirklich alles wirklich sehr beraubend supertoll - nichts kann frau sich mehr wünschen, Typen glotzen in die Röhre, zurecht, übrigens...

Mir deucht die "Fotogräfin" ist sehr buyme und man frägt sich unwillkürlich "Klaud di a?"
Ich würde der Dame nicht glauben dass sie mit Carolin Schmidt gesprochen hat, der ist jedes Mittel für Publikumlock recht. Da fürchte ich mich vor einem Foto. Blond dass es knallt und der Hirsch Ramona hat ein Jacket an und scheint ihr Lieblingspartner zu sein - für die "glauben alles" Doofen

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