VERMISSTENFALL INGA GEHRICKE, STENDAL, 2015

Antwort erstellen

Bestätigungscode
Geben Sie den Code genau so ein, wie Sie ihn sehen; Groß- und Kleinschreibung wird nicht unterschieden.
Smileys
:D :) ;) :( :o :shock: :? 8-) :lol: :x :P :oops: :cry: :evil: :twisted: :roll: :!: :?: :idea: :arrow: :| :mrgreen: :geek: :ugeek:

BBCode ist eingeschaltet
[img] ist eingeschaltet
[url] ist eingeschaltet
Smileys sind eingeschaltet

Die letzten Beiträge des Themas
   

Ansicht erweitern Die letzten Beiträge des Themas: VERMISSTENFALL INGA GEHRICKE, STENDAL, 2015

Re: VERMISSTENFALL INGA GEHRICKE, STENDAL, 2015

von Assis » Freitag, 04. September 2026, 19:58:15

Ruben hat geschrieben: ↑Freitag, 04. September 2026, 18:09:25 Hätte man dann nicht Schüsse gehört?
Ich kenne das Gelände nicht und weiß daher nicht, wie weit ein Schuss in dem Wald zu hören ist, aber es gibt einen Fall, in dem die Polizei während einer Ermittlung in einem Wald keine Schüsse aus einer Entfernung von 800 Metern wahrgenommen hat.
Ruben hat geschrieben: ↑Freitag, 04. September 2026, 18:09:25 Und der Jäger soll ihre Leiche dann aus Angst entsorgt haben?
Ja. Derjenige, der dort jagt, kennt das Gelände und kennt sicherlich einen guten Ort, um etwas zu verstecken.

Wenn es stimmt, dass ein Jäger tatsächlich zur Polizei ging und angab, ein Kind gehört zu haben, aber nicht sagen konnte, aus welcher Richtung die Schreie kamen, habe ich daran meine Zweifel.

Wenn der Jäger das Kind gehört hat, kann angenommen werden, dass das Kind ihm ebenfalls hören konnte!

Woher wusste der Jäger, dass das Kind allein war, und warum konnte der Jäger keine allgemeine Richtung geben, woher die Schreie kamen?

In der Zwischenzeit verstehe ich, dass dieses Szenario, ein Jagdunfall, mehrfach vorgeschlagen wurde, sodass es sicherlich von der Polizei ohne Ergebnis untersucht wurde.

Es ist nur ein Gedanke, der mich nicht loslässt.

Re: VERMISSTENFALL INGA GEHRICKE, STENDAL, 2015

von Ruben » Freitag, 04. September 2026, 19:53:09

Re: VERMISSTENFALL INGA GEHRICKE, STENDAL, 2015

von Ruben » Freitag, 04. September 2026, 19:10:27

Auf inga-suche.de sind zwei Interviews mit den Anwälten von Ingas Mutter zu finden. Die Anwälte kennen die Akten, also den Ermittlungsstand, welcher uns Laien unbekannt ist. Gerne lesen falls noch nicht bekannt. Von einem Vorfall im Wald wird nicht ausgegangen dort.

Re: VERMISSTENFALL INGA GEHRICKE, STENDAL, 2015

von Shadow » Freitag, 04. September 2026, 18:48:12

@Shadow: Du vermutest ein Pädophilen Duo? Vermutlich handeln Pädophile kaum gemeinsam. Aber angenommen es wäre so und einer davon hat Inga tatsächlich im Keller des Gastgebers festgesetzt hat, halte ich es für äußerst schwierig sie da unbemerkt wegzubringen.
@ soso Pädophile Netzwerke können planvoll handeln
z.b. :Treffpunkt Zoo: Kontakte zu Kinder knüpfen.
Quelle : https://www.sueddeutsche.de/panorama/mu ... -1.1951132

Ich habe folgende Hinweise kombiniert :

1.der Anwalt der Familie fand heraus das C.B. ein verurteilter Kinderschänder, vor Ingas verschwinden Kontakt zum Mitarbeiter vom Hof hatte. ( MDR Bericht)
2.Mutter nahm suspekte Person am Hof war (Kontakt C.B.?)
3.Eltern vermuten Insider vom Hof ( Bindemitglied?)
4.MDR investigative fand heraus das ein Funker die falsch Meldung / letzte Sichtung „ Holzsuche Wald“ an die Suchtrupps weitergab. ( Protokoll)

Aus den Merkwürdigkeiten leitete ich folgende These ab:

1. Funker könnte im Hintergrund gewartet haben auf den erwarteten Einsatz
2. Insider könnte Inga beobachtet haben bzw. kurzzeitig eingesperrt im Keller ,um vorzugeben sie erfolglos im Haus zu suchen.
3.der Notruf ging raus
4.Funker könnte eine falsche Info durchgegeben haben, um die Suchtrupps in den Wald zu lenken
5. während alle im Wald suchen könnte Inga am unbewachten Hof übergeben worden sein.

Bei einem Zoo Idyll rechnet man nicht mit einem pädophilen Netzwerk , trotzdem existierte es.
Beim Wilhelmshof Idyll rechnet man auch nicht mit einem pädophilen Netzwerk aber die Hinweise deuten darauf.
In der letzten Recherche von MDR aus 2025 wird erwähnt, dass der zweite Gastvater Inga zuletzt aus seinem Fahrzeug gesehen haben will. Stimmt das so?
Kleiner Unterschied :
anstatt in seinem Fahrzeug, war er bei seinem Fahrzeug beim Kleidertausch .Er sah sie zuletzt am Haus.

Re: VERMISSTENFALL INGA GEHRICKE, STENDAL, 2015

von Ruben » Freitag, 04. September 2026, 18:11:56

Denkt Ihr eigentlich sie lebt noch oder ist sie tot?

Re: VERMISSTENFALL INGA GEHRICKE, STENDAL, 2015

von Ruben » Freitag, 04. September 2026, 18:09:25

Hätte man dann nicht Schüsse gehört? Und der Jäger soll ihre Leiche dann aus Angst entsorgt haben?

Re: VERMISSTENFALL INGA GEHRICKE, STENDAL, 2015

von Assis » Donnerstag, 03. September 2026, 16:20:29

Ich finde es merkwürdig, dass in diesem Vermisstenfall nur von einer möglichen Entführung/einem Mord oder einem Verlaufen/Unfall ausgegangen wird.

Ich mag völlig falsch liegen – und die Polizei hat dieses Szenario wahrscheinlich bereits untersucht und ausgeschlossen –, aber könnte es sich vielleicht um einen Jagdunfall gehandelt haben?

Schließlich ,wurde in jenem Wald gejagt. Welcher Jäger würde schon erwarten, dass ein Mädchen in diesem Alter zu dieser Zeit ganz allein durch den Wald hüpft!

Re: VERMISSTENFALL INGA GEHRICKE, STENDAL, 2015

von Assis » Donnerstag, 03. September 2026, 15:28:51

Ruben hat geschrieben: ↑Donnerstag, 03. September 2026, 14:35:25 Ja, definitiv ist in mehreren Quellen davon die Rede, auch im Podcast. Der Jäger hörte die Schreie BEVOR die Vermißtenmeldung an die Presse ging, daher die Glaubwürdigkeit.
Okay, das habe ich übersehen.

Wenn etwas nur von einem einzigen Zeugen beobachtet wurde, bleibt die Glaubwürdigkeit fraglich.

Da die Aussage nicht überprüft werden kann, kann sie stimmen – oder auch nicht – und das gilt auch hier.

Re: VERMISSTENFALL INGA GEHRICKE, STENDAL, 2015

von Soso » Donnerstag, 03. September 2026, 14:51:12

@Shadow: Du vermutest ein Pädophilen Duo? Vermutlich handeln Pädophile kaum gemeinsam. Aber angenommen es wäre so und einer davon hat Inga tatsächlich im Keller des Gastgebers festgesetzt hat, halte ich es für äußerst schwierig sie da unbemerkt wegzubringen. Die Suche war ja im vollen Gange. Von ca 15 Personen aus den 3 Familien. Da konnte sich ein Täter nicht sicher sein, dass alle außer Sichtweite des Hauses suchen würden. Wäre es nicht sogar einleuchtend, dass jemand beim Haus bleibt, falls Inga wieder auftaucht? Und wäre es nicht auch einleuchtend im Gastgeberhaus zu suchen, wo Inga sicherlich schon häufiger war? Kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass jemand unter den Bedingungen eine Entführung plant, die dann auch noch aufgeht

Schade dass das Interview zu der suspekten Person nicht mehr verfügbar ist.

In der letzten Recherche von MDR aus 2025 wird erwähnt, dass der zweite Gastvater Inga zuletzt aus seinem Fahrzeug gesehen haben will. Stimmt das so?

Re: VERMISSTENFALL INGA GEHRICKE, STENDAL, 2015

von Ruben » Donnerstag, 03. September 2026, 14:35:25

Ja, definitiv ist in mehreren Quellen davon die Rede, auch im Podcast. Der Jäger hörte die Schreie BEVOR die Vermißtenmeldung an die Presse ging, daher die Glaubwürdigkeit.

Re: VERMISSTENFALL INGA GEHRICKE, STENDAL, 2015

von Assis » Mittwoch, 02. September 2026, 11:15:39

Gast x hat geschrieben: ↑Freitag, 21. August 2026, 16:54:57 Was ist mit der Aussage des Jägers? Diese ist doch von allen Zeugenberichten die glaubwürdigste, noch mehr als die des Pfarrers.

Und daraus dann Schlüsse ziehen... Aus welcher Entfernung kamen die Schreie? 100m, 200m, 400m? Das kann man schon ungefähr einschätzen.

Ich würde den Jäger nochmal gründlich befragen... und selbstverständlich auch ihn überprüfen.
Stimmt es wirklich, dass ein Jäger ein Kind gehört hat?

Ich kann dazu nichts in offiziellen Quellen finden.

Re: VERMISSTENFALL INGA GEHRICKE, STENDAL, 2015

von Ruben » Dienstag, 01. September 2026, 11:39:59

Das die Mutter eine merkwürdige Gestalt die ihr suspekt war wahrgenommen hat, habe ich auch im Podcast gehört.
Dann wird es wohl einfach diese Person sein die Inga angesprochen und dann weggebracht hat - auf welchen Wegen auch immer.

Re: VERMISSTENFALL INGA GEHRICKE, STENDAL, 2015

von Shadow » Montag, 31. August 2026, 19:00:48

Es gibt Podcasts & in einem Interview wo das mulmige Gefühl beschrieben wurde , eine Person, die ihr schon vorher negativ aufgefallen war, und das Misstrauen gegenüber dieser Person.
Vielleicht hattest du ein älteres Interview gesehen & ihr fiel diese komische Person erst später ein.
Frau Gehricke schob vor dem Besuch ihre Bedenken zur Seite aber beim Brötchen schmieren kamen die wieder hoch.

Die Eltern vermuten einen Insider.
Das könnte vielleicht das Bindemitglied vom Hof von der Familie & gleichzeitig suspekten Person gewesen sein.

die Getränke lagerten im Gastgeber Haus im Keller, das dürfte wohl auch Inga durch vorheriges Wasser tragen mitbekommen haben.
Die 2 Männer & die Kinder begaben sich gemeinsam zum Grill/ Bolzplatz.
Dort verging Zeit mit gemeinsamer Hölzchen Suche.
nach dem Blechpferd spielen ,folgte Inga den Männern Richtung Gebäude.

Wenn Inga am Grillplatz äußerte süße Getränke zu holen , könnte das evtl. ein Insider Mitbekommen haben & hätte dann nur noch vor Ingas Ankunft im Gastgeber Haus Keller schneller wie sie sein müssen.
Wir wissen : die Frauen waren in der Küche
: der Gastvater bei Ingas Vater (Kleidertausch)
: Gastgeber verließ Grillplatz um…:?:

Fast alle gehen von einem Einzeltäter aus.
Aber was wenn es eine heimliche Absprache mit Übergabe mit Aufgabenverteilung gab?
das könnte Vorteile geboten haben , in dem ein Insider durchs Raster des Entführers fiele.
Wiederum ein Entführer sich im Hintergrund hätte halten können , klingt für mich taktisch sinnvoller als der Gefahr beim beobachten aufzufallen.

Re: VERMISSTENFALL INGA GEHRICKE, STENDAL, 2015

von Soso » Montag, 31. August 2026, 16:10:40

Shadow hat geschrieben: ↑Sonntag, 30. August 2026, 19:11:07 Weil die Situation bei Familie Gehricke einfacher war?
Mit einer Familie auf dem Hof, hätte sich ein Pädophiler auseinander setzen müssen.
Dagegen mit den Gehrickes nicht, da sie ja nicht auf dem Hof mitwohnten.
Wir wissen ja nicht ob es eine evtl. Vorgeschichte gab.
Könnte auch sein das er seine Triebe im verborgenen Betrieb. Ja vielleicht sogar mit mehreren.
Mir fällt es schwer noch an einen Zufall zu glauben.
Aufgrund das Frau Gehricke eine suspekte Person beim früheren Hofbesuch schon wahrnahm , der öfter unangenehm die Nähe zur Familie suchte.
beim nächsten Besuch war Inga dann verschwunden.
Das Unterbewusstsein hatte versucht Ingas Mutter zu warnen, „ du bist beim Brötchen schmieren, wenn jetzt meinem Kind etwas passiert“

Wir wissen das die Kinder Wasser Flaschen getragen hatten.
Wir wissen das Kinder in der Regel gern süßes trinken.
Den Umstand kombiniert , vermute ich das Inga aus dem Keller des Gastgeber Hauses süßes trinken holen wollte.
Passt für mich ins Bild , da der Gastvater sie noch am Haus ein letztes Mal wahrnahm.
Es ist einfacher ein Kind bei einer Feier mit unmittelbar bevorstehendem Essen abzugreifen? Mit dem Risiko dass eins der anderen Kinder plötzlich um die Ecke kommt und der Gewissheit, dass ein Verschwinden binnen Minuten bemerkt und sofort überall gesucht wird? Da gäbe es doch für jemanden vom Hof entspanntere Situationen mit weniger Zeitdruck und Risiko. Und ich bleibe dabei: Ein Pädophiler, der das Schlimmste Wahrwerden lässt, wird sehr wahrscheinlich im Vorfeld nicht völlig unbemerkt bleiben. Der wird sich nicht mit Bildchen zufrieden geben und seine Triebe im alltäglichen Kontakt mit Kindern völlig wegdrücken können. Es müssen ja keine Übergriffe sein. Aber ein etwas zu langes Stehenbleiben, Beobachten, Ansprechen,....irgendetwas zunächst belanglos erscheinendes, was aber im Nachhinein angesichts einer möglichen Gewalttat die Alarmglocken schrillen lässt.
Das mit der suspekten Person ist mir neu. Habe mal ein Interview mit der Mutter gesehen und sie äußerte da nie Auffälligkeiten im Vorfeld, sondern stets positiv über den Hof. Deswegen hatte sie keinerlei Bedenken die Kinder frei rumlaufen zu lassen.
Was süßes zum Trinken aus Keller holen macht angesichts der Essensituation schon Sinn, aber ausgerechnet im Gastgeberhaus? Und was passierte dann deiner Theorie nach und wer agierte da?

Re: VERMISSTENFALL INGA GEHRICKE, STENDAL, 2015

von Shadow » Sonntag, 30. August 2026, 19:11:07

Soso hat geschrieben: ↑Sonntag, 30. August 2026, 01:38:22 Was mich an der Tätertheorie Mitarbeiter/Bewohner zweifeln lässt: Direkt auf dem Hof lebt eine Familie mit Kindern. Da gab es sicherlich etliche "gute" Situationen in denen man ein Kind hätte unbemerkt abgreifen können. Warum kam es vor Ingas Verschwinden nicht zu Übergriffen oder zumindest Auffälligkeiten? Ein Pädophiler vom Hof, der sich bei allen Kindern stets tiptop im Griff hat, sodass niemand etwas ahnt und dann kommt ein Mädchen zu Besuch und er lässt seinen Trieben freien Lauf? Ich weiß nicht...
Weil die Situation bei Familie Gehricke einfacher war?
Mit einer Familie auf dem Hof, hätte sich ein Pädophiler auseinander setzen müssen.
Dagegen mit den Gehrickes nicht, da sie ja nicht auf dem Hof mitwohnten.
Wir wissen ja nicht ob es eine evtl. Vorgeschichte gab.
Könnte auch sein das er seine Triebe im verborgenen Betrieb. Ja vielleicht sogar mit mehreren.
Mir fällt es schwer noch an einen Zufall zu glauben.
Aufgrund das Frau Gehricke eine suspekte Person beim früheren Hofbesuch schon wahrnahm , der öfter unangenehm die Nähe zur Familie suchte.
beim nächsten Besuch war Inga dann verschwunden.
Das Unterbewusstsein hatte versucht Ingas Mutter zu warnen, „ du bist beim Brötchen schmieren, wenn jetzt meinem Kind etwas passiert“

Wir wissen das die Kinder Wasser Flaschen getragen hatten.
Wir wissen das Kinder in der Regel gern süßes trinken.
Den Umstand kombiniert , vermute ich das Inga aus dem Keller des Gastgeber Hauses süßes trinken holen wollte.
Passt für mich ins Bild , da der Gastvater sie noch am Haus ein letztes Mal wahrnahm.

https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen- ... f-104.html

Re: VERMISSTENFALL INGA GEHRICKE, STENDAL, 2015

von Soso » Sonntag, 30. August 2026, 14:28:21

Naja... "Arbeitsbereich eines Pädophilen"... Nicht jeder Pädophile sucht sich eine Arbeit mit Kindern und pädophil heißt nicht gleich Täter. Der Hof wäre eventuell ein guter Ort, um sich extra vor Kindern fern zu halten, um nicht Täter zu werden. Dennoch passt das Ausmaß der Tat (sollte es sich um ein sexuelles Motiv handeln) nicht zu einem Pädophilen, der sich sonst im Griff hat und ggf gar kein Täter werden will. Die Mitarbeiterfamilie soll schon mehrere Jahre am Hof gelebt haben. Habe keine Infos zum Alter und Geschlecht der Kinder gefunden. Im Aktenzeichen Beitrag waren zumindest Mädchen, die ähnlich wie Inga aussahen und auch nicht furchtbar viel älter. Diese Mädchen waren ja auch mal jünger und es wurde erwähnt, dass Inga älter wirkte. Zudem hatte die Gastgeberfamilie sicher auch oft anderweitig Besuch von anderen Kindern. Also viele Situationen die einen Pädophilen ansprechen dürften. Was ich damit sagen möchte: Eine sexuell motivierte Tat bei Inga von einem "etablierten" Mitarbeiter oder Bewohner halte ich ohne vorherige Auffälligkeiten für sehr unwahrscheinlich.

Für wahrscheinlicher halte ich da noch eine Gelegenheitstat von einer auf dem Hof anwesenden Person, die aber nicht dauerhaft mit dem Hof verbunden ist. Im Aktenzeichen Beitrag wurden Tagungsgäste erwähnt sowie Personen, die eine Kommunionsfeier für den nächsten Tag vorbereitet haben. Dazu kommen noch Besucher. Inwieweit es zeitliche und örtliche Überschneidungen dieser Personen mit Inga geben kann, kann ich nicht beurteilen. Es wäre dann eher die Version mit Wegbringen in einem Fahrzeug statt Verstecken auf dem Hof. Dann stellt sich natürlich wieder wie Frage wie ein Kind unbemerkt in ein Auto verbracht werden kann, wo es geparkt haben muss etc..

Für eine Waldversion fehlt mir die Fantasie. Hat jemand Inga am Hof aufgegriffen und ist mit ihr schnurstracks in den Wald? Ist Inga selbst in den Wald und dort zufällig auf jemanden getroffen? Stand jemand am oder im Wald und hat Inga reingelockt? Musste ja alles sehr schnell gehen, das sehe ich bei der Variante irgendwie nicht

Re: VERMISSTENFALL INGA GEHRICKE, STENDAL, 2015

von Assis » Sonntag, 30. August 2026, 09:56:28

Soso hat geschrieben: ↑Sonntag, 30. August 2026, 01:38:22 Was mich an der Tätertheorie Mitarbeiter/Bewohner zweifeln lässt: Direkt auf dem Hof lebt eine Familie mit Kindern. Da gab es sicherlich etliche "gute" Situationen in denen man ein Kind hätte unbemerkt abgreifen können. Warum kam es vor Ingas Verschwinden nicht zu Übergriffen oder zumindest Auffälligkeiten? Ein Pädophiler vom Hof, der sich bei allen Kindern stets tiptop im Griff hat, sodass niemand etwas ahnt und dann kommt ein Mädchen zu Besuch und er lässt seinen Trieben freien Lauf? Ich weiß nicht...
Deine Zweifel sind mMn berechtigt, so denke ich auch darüber.

Wenn ich es richtig verstanden habe, gab es im Wilhelmshof keine kleinen Kinder, abgesehen von den Kindern dieses leitenden Mitarbeiters, der auf dem Gelände lebte (seine Kinder waren alle älter als Inga) und/oder den Kindern, die manchmal Besucher von Bewohnern mitnahmen.

Es scheint mir, auch wenn es natürlich nicht zu 100 % ausgeschlossen ist, nicht der Arbeitsbereich eines Pädophilen zu sein. Die Gegend ist abgelegen und kein Ort, an dem garantiert kleine Kinder sind.

Natürlich könnte es ein neuer Mitarbeiter oder Bewohner gewesen sein, aber die Polizei wird dies sicherlich gründlich untersucht haben.

Persönlich denke ich, aber es ist nur der Gedanke, dass im umliegenden Wald etwas passiert ist und dass Inga woanders versteckt ist, sodass keine Verbindung zu diesem Vorfall hergestellt werden kann.

Re: VERMISSTENFALL INGA GEHRICKE, STENDAL, 2015

von Soso » Sonntag, 30. August 2026, 01:38:22

Was mich an der Tätertheorie Mitarbeiter/Bewohner zweifeln lässt: Direkt auf dem Hof lebt eine Familie mit Kindern. Da gab es sicherlich etliche "gute" Situationen in denen man ein Kind hätte unbemerkt abgreifen können. Warum kam es vor Ingas Verschwinden nicht zu Übergriffen oder zumindest Auffälligkeiten? Ein Pädophiler vom Hof, der sich bei allen Kindern stets tiptop im Griff hat, sodass niemand etwas ahnt und dann kommt ein Mädchen zu Besuch und er lässt seinen Trieben freien Lauf? Ich weiß nicht...

Re: VERMISSTENFALL INGA GEHRICKE, STENDAL, 2015

von Assis » Mittwoch, 26. August 2026, 18:39:19

@Ruben

Ohne jemanden zu beschuldigen, denke ich, dass Zeugenaussagen zuerst ordnungsgemäß überprüft werden sollten, bevor sie als Tatsache gewertet werden. Zeugen können sich irren oder schlimmer noch....

Re: VERMISSTENFALL INGA GEHRICKE, STENDAL, 2015

von Ruben » Mittwoch, 26. August 2026, 15:49:39

Theoretisch könnte ja auch jemand über den Wald zum Wilhelmshof gelangt sein, auf dem Gelände rumgewuselt sein (was er bereits gut kannte) und über den Wald mit Inga auch wieder verschwunden sein. Das hieße nämlich das die Person durchs Raster gefallen ist bei den 150 namentlich registrierten Personen auf dem Hof - und der Täter eben doch nicht in den Akten steht.

Im früheren Verlauf des Tages hat er das Kind angelockt, sie hat überlegt (erklärt ihre Schweigsamkeit an dem Tag was ja auch der Digitalforensiker der Uni Marburg anmerkte) und bei der zweiten Kontaktaufnahme ist sie dann freiwillig mit in den Wald gegangen. Bei der Theorie muß sich der Täter aber zunächst mit dem Kind versteckt haben da er ja sonst wo alle in den Wald rannten direkt mit Inga gefunden worden wäre. Es wurde Nacht und im Schutz der Dunkelheit ging es weiter. Im dunklen Wald konnte der Täter sehr gut aus der Ferne die anlaufenden Suchmaßnahmen der Hundertschaft erkennen welche ja alle mit Taschenlampen ausgerüstet losgingen. Dann in der Nacht hat der Jäger sie schreien gehört. Trotz der Suchmaßnahmen ist es ihm gelungen mit dem Kind zu entkommen. Nur wohin, das ist die nächste Frage...

Nach oben