MORDFALL LIEBS -- Diskussion

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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von Hobbypsychologe » Montag, 31. August 2026, 11:37:15

Hat jemand schon den neuen Facebook Eintrag von Linus Geschke mit Frau Liebs gesehen?
https://www.facebook.com/linusgeschke

Er antwortet auch auf einige Kommentare.

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von Iven » Montag, 31. August 2026, 11:28:14

gastmann hat geschrieben: Montag, 31. August 2026, 09:54:33 Ich vermute mal, der Waldarbeiter könnte einfach seiner Arbeit nachgegangen sein, fuhr die Waldwege ab um nach umgestürzten Bäumen ausschau zu halten, die quer auf den Wegen lagen und ggf. seine Kollegen zu informieren wo es etwas zu beseitigen gab.
Der kennt das Waldgebiet und wusste sicherlich, dass hinter der Zufahrt ein Fallbaum lag, parkte an der Zufahrt. Durch die Hanglage musste der ein Paar Schritte bergauf in Richtung Schneise laufen, soweit bis er sie einsehen konnte.
War die Strasse durch den Wald derzeit gesperrt? Wo genau sind die denn zugestiegen und warum waren sie zu Fuß unterwegs? Hatten die kein eigenes Fahrzeug?

Welcher Waldarbeiter???
Deine Fragen weiter unten kann ich Dir nicht beantworten.

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von Iven » Montag, 31. August 2026, 11:22:45

Detective Bartek hat geschrieben: Montag, 31. August 2026, 09:06:06 [...]
Allein schon dieser Modus Operandi war für ihn extrem riskant. Warum sollte man dann von vornherein ausschließen, dass ihm die Idee gekommen sein könnte, den Zustand der Überreste zu überprüfen, sich zu vergewissern, dass sie noch dort liegen, und dafür zufällig zwei Personen mitzunehmen?

Gerade wenn er befürchtet hätte, dass ihn jemand dort sehen könnte, hätte er damit eine plausible Erklärung gehabt: Er schaut sich zusammen mit ein paar Leuten die Sturmschäden im Wald an. Und für den Fall, dass dort tatsächlich jemand etwas entdeckt, hätte er sogar Zeugen dafür gehabt, aus welchem Grund er überhaupt dort war.

Auf seine Art wäre das doch sogar ziemlich geschickt, wenn man den Zustand der Leiche bzw. der sterblichen Überreste im Wald überprüfen will. Man geht eben nicht allein dorthin – völlig egal, ob bei Tag oder bei Nacht –, sondern nimmt zwei weitere Personen mit und hat für den Fall, dass man dort gesehen wird oder etwas auffällig wird, direkt eine plausible und sogar belegbare Erklärung für den Aufenthalt an diesem Ort.

Eine gute, mögliche Erklärung, die ich sehr ähnlich auch in Betracht ziehe.

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von Iven » Montag, 31. August 2026, 11:08:14

caro hat geschrieben: Montag, 31. August 2026, 00:08:37 [...]
Weil ich mir die Situation genau vergewärtigen möchte; dann saßen also die beiden Insassen mit dem Rücken zur Einfahrt.
Hätten sie (Ende September) bemerken/sehen müssen, wenn der TV von der Einfahrt den Trampelpfad zu Fraukes Leiche gelaufen wäre, also quasi weiter oben parallel zur Straße, auf Höhe des geparkten Autos gelaufen wäre?

Laut den Aussagen des Zeugen "DerGast" haben sie gesehen, dass der TV genau in Richtung der Ablagestelle lief, danach verloren sie ihn aus den Augen (Sicht war verdeckt). Sie konnten also nicht sehen, ob er direkt zu der Stelle lief, an der Frauke Liebs dann später gefunden wurde.

Hätte es nicht auch in seinem Interesse sein können, in der Einfahrt zu parken?

Ja, das kann man so sehen, aber er hat's halt nicht gemacht.

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von gastmann » Montag, 31. August 2026, 09:54:33

Ich vermute mal, der Waldarbeiter könnte einfach seiner Arbeit nachgegangen sein, fuhr die Waldwege ab um nach umgestürzten Bäumen ausschau zu halten, die quer auf den Wegen lagen und ggf. seine Kollegen zu informieren wo es etwas zu beseitigen gab.
Der kennt das Waldgebiet und wusste sicherlich, dass hinter der Zufahrt ein Fallbaum lag, parkte an der Zufahrt. Durch die Hanglage musste der ein Paar Schritte bergauf in Richtung Schneise laufen, soweit bis er sie einsehen konnte.
War die Strasse durch den Wald derzeit gesperrt? Wo genau sind die denn zugestiegen und warum waren sie zu Fuß unterwegs? Hatten die kein eigenes Fahrzeug?

https://www.stern.de/panorama/weltgesch ... 27198.html

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von Detective Bartek » Montag, 31. August 2026, 09:06:06

Owl hat geschrieben: Montag, 31. August 2026, 07:45:51 Vollzitat
Ich persönlich finde, dass ein solches Verhalten sehr gut zum psychologischen Profil des Täters passen würde.

Schau dir doch an, dass er eine ganze Woche lang mit Frauke durch die Stadt gefahren ist, in der sie verschwunden war, und sie dazu gebracht hat, Chris und ihre Familie zu kontaktieren. Das ist ein Tätertyp, der sich offenbar nicht unbedingt an einer „universellen“ Logik orientiert. Denn ein solcher Ablauf in dieser Größenordnung ist schließlich ein einzigartiger Fall in der deutschen und wohl auch in der internationalen Kriminalgeschichte.

Allein schon dieser Modus Operandi war für ihn extrem riskant. Warum sollte man dann von vornherein ausschließen, dass ihm die Idee gekommen sein könnte, den Zustand der Überreste zu überprüfen, sich zu vergewissern, dass sie noch dort liegen, und dafür zufällig zwei Personen mitzunehmen?

Gerade wenn er befürchtet hätte, dass ihn jemand dort sehen könnte, hätte er damit eine plausible Erklärung gehabt: Er schaut sich zusammen mit ein paar Leuten die Sturmschäden im Wald an. Und für den Fall, dass dort tatsächlich jemand etwas entdeckt, hätte er sogar Zeugen dafür gehabt, aus welchem Grund er überhaupt dort war.

Auf seine Art wäre das doch sogar ziemlich geschickt, wenn man den Zustand der Leiche bzw. der sterblichen Überreste im Wald überprüfen will. Man geht eben nicht allein dorthin – völlig egal, ob bei Tag oder bei Nacht –, sondern nimmt zwei weitere Personen mit und hat für den Fall, dass man dort gesehen wird oder etwas auffällig wird, direkt eine plausible und sogar belegbare Erklärung für den Aufenthalt an diesem Ort.

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von Owl » Montag, 31. August 2026, 07:45:51

Gast hat geschrieben: Sonntag, 30. August 2026, 00:18:06 Schaffst du es auch mal ohne KI selbständig etwas zu verfassen? Frauke lieh sich kein Ladekabel... Rest weier zu lesen habe ich mir geschenkt.
Hallo zusammen,

nachdem nun auch von zweiter Seite der KI-Vorwurf aufkam, kurz ein paar klare Worte zu meiner Arbeitsweise und der Motivation hinter meinem Beitrag:

1. Zu den KI-Vorwürfen & Schreibfehlern: Ich bin beruflich sehr stark eingebunden. Ich nutze die Sprachsteuerung unterwegs schlicht als effiziente Formulierungshilfe und Tipp-Assistent. Die Gedankengänge, Analysen und Theorien stammen zu 100 % von mir selbst. Und ja, bei Sprach- und Diktierfunktionen schleichen sich mal Begriffsverwechsler ein (wie „Ladekabel“ statt „Akkutausch“). Wer sich an solchen Nebensächlichkeiten aufhängt, sucht oft leider nur Vorwände, um sich nicht mit den inhaltlichen Hauptargumenten auseinanderzusetzen.

2. Zur Motivation: Ich habe mich in den letzten Monaten extrem intensiv mit dem Fall beschäftigt und dazu sogar ein fiktives, rund 300-seitiges Buch geschrieben (mit verfremdeten Orten und Namen), das den Fall als Basis nutzt. Umso ernüchternder finde ich es, wie im Forum oft diskutiert wird: Kaum jemand nimmt sich die Zeit für eine ernsthafte Abwägung mehrerer Theorien nebeneinander. Stattdessen wird meist sofort auf den nächsten vorüberfahrenden Zug aufgesprungen – wie jetzt aktuell mit der Haltebucht. Genau deshalb wollte ich alle gängigen Szenarien einmal systematisch gegenüberstellen.
Nun aber zum eigentlichen Inhalt:

1. Die Sichtung an der Haltebucht (Raucher nahe der Fundstelle)
Dass drei Insassen an der Haltebucht stoppten und einer im Wald rauchte, wird jetzt wieder als heißes Täterverhalten diskutiert. Man muss hier aber realistisch abwägen:
Olfaktorisch & optisch: Frauke lag in einer Erdsenke, und der Verwesungsprozess war zu diesem Zeitpunkt bereits weit fortgeschritten/skelettiert. Aus der Haltebucht nimmt man olfaktorisch nichts mehr wahr.
Das rote Shirt: Selbst wenn ein Passant im Vorbeigehen aus dem Augenwinkel rote Textilien sieht, ordnet man das als Plastikmüll, Zeltplane oder Unrat ein – niemand denkt spontan an eine Leiche.

Täterlogik: Wer über eine Woche lang ein derart ausgefeiltes Verwirrspiel mit Telefonaten und wechselnden Funkzellen betreibt, verhält sich nicht derart dämlich, mit zwei Leuten im Schlepptau am hellichten Tag an einer öffentlichen Landstraße zu halten, um im Wald nach der Leiche zu sehen.

Risiko als „Erstfinder“: Natürlich könnte ein Täter versuchen, sich als Finder zu inszenieren. Die anschließende Befragungswelle der Mordkommission hätte ihn jedoch unter einen immensen Ermittlungsdruck gesetzt.
2. Phänomene wie der „Pünktchenmann“

Ein dubioser Foreneintrag oder ein kryptischer Kommentar ist schnell getippt – so etwas wie den „Pünktchenmann“ kann jeder im Internet verfassen. Das ist oft ein Greifen nach Strohhalmen. Viel entscheidender ist es doch, die echten kriminologischen Wahrscheinlichkeiten (Einsteigesituation, Alibi-Konstrukte, Täter-Motiv für die Anrufe) gegeneinander abzuwägen, statt bloß Gerüchten nachzulaufen.

Mich würde nach wie vor brennend interessieren, wie diejenigen, die die Haltebucht-Sichtung für voll nehmen, das logisch mit dem sonstigen Risikomanagement des Täters vereinbaren.

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von caro » Montag, 31. August 2026, 00:08:37

Iven hat geschrieben: Sonntag, 30. August 2026, 23:07:47 Da hast Du offensichtlich etwas missverstanden. Es gab keine von der Straße aus sichtbaren Sturmschäden. Der TV hat direkt hinter der Einfahrt angehalten und sagte sinngemäß zu den Jungs, er wolle mal kurz nach Sturmschäden im Wald schauen, also gucken, ob es welche gibt.
Ah ok, alles klar.
Dann könnte man sagen, dass der TV dort hielt, weil es eben genau dort eine Einfahrt und somit einen begehbaren Zugang zum Wald gab.
Weil ich mir die Situation genau vergewärtigen möchte; dann saßen also die beiden Insassen mit dem Rücken zur Einfahrt.
Hätten sie (Ende September) bemerken/sehen müssen, wenn der TV von der Einfahrt den Trampelpfad zu Fraukes Leiche gelaufen wäre, also quasi weiter oben parallel zur Straße, auf Höhe des geparkten Autos gelaufen wäre?

Iven hat geschrieben: Sonntag, 30. August 2026, 23:07:47 Das halte ich für eher irrelevant, er parkte dort ja am hellichten Tag (nachmittags) und nicht spätabends im Dunkeln oder gar mitten in der Nacht.
Iven hat geschrieben: Sonntag, 30. August 2026, 23:07:47 Etwa eine Zigarettenlänge (= 7 - 8 Minuten). Das sage ich Dir als leidenschaftlicher Raucher. ;)
Ich frage mich deshalb, weil ich nicht von dort bin und mir diese Strassenverhältnisse und das Verhalten fremd sind.
Nur wenn es nicht anders geht (bei einer Panne bspw.) halte ich auf der Landstraße.
Wenn ich aber die Absicht habe, für mehrere Minuten anzuhalten und es quasi direkt neben mir diese Parkmöglichkeit gibt, das Auto dort abzustellen, dann wäre für mich ein Parken auf der Strasse befremdlich, weil ich damit unnötig andere Autofahrer nerve oder die Insassen gefährde.

Ein Parken in der Einfahrt hätte vielleicht auch die Insassen eher dazu verleiten können, in dieser mehrminütigen Pause mit auszusteigen.
Deshalb die Frage, ob der TV mit dem Parken auf der Straße etwas bezwecken oder - trotz allem - etwas vermeiden wollte.

Hätte es nicht auch in seinem Interesse sein können, in der Einfahrt zu parken?
Schliesslich hätte er damit (später irgendwann, in ungewisser Zukunft) etwaige Spuren von ihm an dieser Stelle (Reifenspuren, Fußabdrücke, mögl. verloren gegangene Fahrzeugteile, Schäden und Spuren auf der Fahrzeugunterseite) erklären können.

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von Detective Bartek » Sonntag, 30. August 2026, 23:53:32

Wenn ich all diese Informationen und Fakten aus diesem Thread lese, komme ich langsam zu dem Gedanken, dass der Täter eigentlich so gut wie bekannt ist – es fehlen nur die Beweise, um ihn verurteilen zu können.

Wenn das, was der Gast erzählt, tatsächlich stimmt, dann kann das doch eigentlich unmöglich alles Zufall sein. Es gibt für mich keine plausible Erklärung dafür, dass er wirklich einfach nur den Zustand des Waldes überprüfen wollte und all diese Umstände rein zufällig zusammengekommen sind.

Entweder war er also selbst der Täter, oder er weiß, wer der Täter ist – zum Beispiel, weil dieser sich ihm anvertraut hat oder weil er sein Mitwisser bzw. Komplize war.

Falls der Gast dagegen eine falsche Beschuldigung konstruiert hat, würde das wiederum bedeuten, dass er möglicherweise dem Täter sehr nahesteht und dessen Identität kennt.

Wie auch immer man es betrachtet: Ich glaube inzwischen immer mehr, dass in diesem Thread der entscheidende Hinweis zur Lösung des Falls Frauke steckt.

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von caro » Sonntag, 30. August 2026, 23:10:09

Oliver Cromwell hat geschrieben: Sonntag, 30. August 2026, 22:05:55 Ich nrauch maximal 5 und bin kein hektischer Raucher
Ok, gehen wir von 5 Minuten aus.
Auch in dieser Zeit hätte jemand anderes vorbei kommen, sich vielleicht sogar erkundigt, ob es eine Panne gegeben hat und seine Hilfe angeboten.
In dieser Situation schien es dem TV also egal, ob noch weitere und andere Verkehrsteilnehmer (mögl. Nachbarn oder Bekannte) vorbei kommen und ihn dort sehen.

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von Iven » Sonntag, 30. August 2026, 23:07:47

caro hat geschrieben: Sonntag, 30. August 2026, 21:07:19 Hätte dazu auch noch ein paar Gedanken und Fragen.
Zum einen;
auf einen Sturmschaden an dieser Stelle, an der man vermutlich mit höher Geschwindigkeit unterwegs ist, reagiert man doch - würde ich meinen - eher verzögert.
D.h. man bemerkt den Schaden, bremst und kommt erst dann mehrere Meter nach der beobachteten Schadestelle zum stehen.

Da hast Du offensichtlich etwas missverstanden. Es gab keine von der Straße aus sichtbaren Sturmschäden. Der TV hat direkt hinter der Einfahrt angehalten und sagte sinngemäß zu den Jungs, er wolle mal kurz nach Sturmschäden im Wald schauen, also gucken, ob es welche gibt.

wie würdest du und der Gast bewerten, dass der TV das Auto auf der Strasse parkte, und das Fahrzeug nicht - für andere Verkehrsteilnehmer sicherheitshalber - in einer der beiden Einfahrten geparkt hatte?

Das halte ich für eher irrelevant, er parkte dort ja am hellichten Tag (nachmittags) und nicht spätabends im Dunkeln oder gar mitten in der Nacht.

Wie lange soll die Sturmschadenbegutachtung gedauert haben?

Etwa eine Zigarettenlänge (= 7 - 8 Minuten). Das sage ich Dir als leidenschaftlicher Raucher. ;)

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von Solid » Sonntag, 30. August 2026, 23:04:44

Owl hat geschrieben: Sonntag, 30. August 2026, 00:12:46 Systematische Gegenüberstellung aller Haupttheorien im Fall Frauke Liebs

Betreff: Analyse der Tatvarianten: Warum die Logik der „Teilwahrheiten im Nahfeld“ die meisten Rätsel löst

Zusammenfassung:
Während viele Hypothesen im Forum auf extremen Zufällen oder unlogischem Täterverhalten bei den Anrufen basieren, erklärt das Szenario der Teilwahrheiten im Nahbereich die Kernrätsel (gewaltfreies Einsteigen, Motiv der Anrufe, Standhalten der Alibis und den Funkzellen-Effekt) mit den geringsten logischen Widersprüchen.
Dafür braucht man keine AI.

Das ist, jedenfalls von dem was öffentlich bekannt ist, einfach die wahrscheinlichste Variante. Und genau das ist auch der Grund, warum alle hier, die vehement gegen die „üblichen Verdächtigen“ argumentieren auf irgendeine Art und Weise voreingenommen sind.

Mit gesundem Menschenverstand und unvoreingenommener Sichtweise kann man nur zu dem gleichen Resume kommen, wie die AI. Spricht für die AI ;)

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von Solid » Sonntag, 30. August 2026, 22:53:27

Der Typ hat da wahrscheinlich einfach nur mal austreten müssen.

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von Oliver Cromwell » Sonntag, 30. August 2026, 22:05:55

caro hat geschrieben: Sonntag, 30. August 2026, 21:40:01 Ok, diese Angabe ist für Nichtraucher schon mal greifbarer :)
Hatte diese Angabe wohl überlesen oder schon wieder vergessen gehabt, also danke schon mal für die Antwort auf diese Frage.
Ich nrauch maximal 5 und bin kein hektischer Raucher

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von caro » Sonntag, 30. August 2026, 21:40:01

Heckengäu hat geschrieben: Sonntag, 30. August 2026, 21:28:28 Das Rauchen einer Filterzigarette ist min 8 min zu berechnen
Ok, diese Angabe ist für Nichtraucher schon mal greifbarer :)
Hatte diese Angabe wohl überlesen oder schon wieder vergessen gehabt, also danke schon mal für die Antwort auf diese Frage.

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von Heckengäu » Sonntag, 30. August 2026, 21:28:28

caro hat geschrieben: Sonntag, 30. August 2026, 21:07:19 Wie lange soll die Sturmschadenbegutachtung gedauert haben?
Iven hat geschrieben: Freitag, 28. August 2026, 23:30:32 Weil die beiden Zeugen bei der Begutachtung der "Windschäden" gar nicht dabei waren, sie warteten im Auto.
Nach der Dauer einer Zigarettenlänge kam der TV zurück und sie fuhren weiter.


Der TV hat die beiden Jungs jetzt nicht speziell mit zum Fundort genommen, sondern er hat sie unterwegs auf einer Straße aufgelesen, als sie zu Fuß auf dem Rückweg zu ihrem Dorf waren. Da die drei sich ganz gut kannten, hat er sie halt mitgenommen und nach Hause gebracht.
Das Rauchen einer Filterzigarette ist min 8 min zu berechnen

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von z3001x » Sonntag, 30. August 2026, 21:24:42

Der Gastbeitrag von So 30. Aug 2026 0:18:06 ist übrigens nicht von mir, auch wenn in den Benachrichtigungen dazu steht "Antwort von z3001x in Thema: „MORDFALL LIEBS -- Diskussion“". Dass ich da eingetragen bin, kommt davon, dass ich das lange Zitat gekürzt hab. Irgendwie nimmt das System dann (manchmal) den letzten Editierer als Autor. Das nur damit mir nicht wieder unangemessenes Moderieren vorgeworfen wird ^^ .

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von caro » Sonntag, 30. August 2026, 21:07:19

Iven hat geschrieben: Sonntag, 30. August 2026, 13:15:40 Nein, in der Gesamtheit sicherlich nicht.
Hätte dazu auch noch ein paar Gedanken und Fragen.
Zum einen;
auf einen Sturmschaden an dieser Stelle, an der man vermutlich mit höher Geschwindigkeit unterwegs ist, reagiert man doch - würde ich meinen - eher verzögert.
D.h. man bemerkt den Schaden, bremst und kommt erst dann mehrere Meter nach der beobachteten Schadestelle zum stehen.
In der Frage der Glaubwürdig- und Nachvollziehbarkeit, ob der TV dort ausgestiegen ist, um tatsächlich nachzuschauen oder dies nur vorgab, scheint es mitunter entscheidend, aus welcher Richtung er kam und an welcher Stelle er bei der Einfahrt anhielt und nachschauen ging.
Würdest du, unter dieser Annahme aus betrachtet, die Schilderungen eher zweifelhaft oder für glaubwürdig einschätzen?

Zum anderen;
ich hatte immer den Eindruck (den Satellitenfotos von 2004/08 nach), dass genau die Stelle, an der Frauke abgelegt wurde, im Vergleich zu anderen Stellen unmittelbar davor oder danach eher dünner und spärlicher bewachsen ist.
Auch standen dort die Bäume - in der Mehrzahl - nicht so dicht an der Straße, dass für den Verkehr Gefahr durch ein Umstürzen oder herunterfallene Äste bestand.
Beispielsweise hatte man, wenn man vor der Einfahrt stand, rechts die hochgewachsenen Fichten und links (bei Frauke) den Mischwald mit Lichtung.

So gesehen würde mir eine beobachtete Schadstelle links von der Einfahrt leicht ungläubig erscheinen.
Wie waren dazu die Schilderungen des Gastes?
Ist der TV ausgestiegen und bog zu Fuß in die Einfahrt ab, ohne dabei sichtbar zu sein, welche Seite (ob links oder rechts) er in Augenschein nahm?

Eine letzte Sache noch;
wie würdest du und der Gast bewerten, dass der TV das Auto auf der Strasse parkte, und das Fahrzeug nicht - für andere Verkehrsteilnehmer sicherheitshalber - in einer der beiden Einfahrten geparkt hatte?
Wenn man doch entweder gerade an ihnen vorbei gekommen war oder diese in Sichtweite lagen.
Wie lange soll die Sturmschadenbegutachtung gedauert haben?

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von gastmann » Sonntag, 30. August 2026, 19:26:22

Agatha Christie hat geschrieben: Sonntag, 30. August 2026, 14:35:42 Der Sturmschadenbesichtiger hätte vielleicht noch beobachten können, in welche Richtung die Blicke der beiden Mitfahrer gegangen wären, aber er hätte nicht hören können, worüber sich die beiden im Auto unterhalten, oder? Wenn einer der beiden der anonyme Hinweisgeber war – glaubst du, der Sturmschadenbesichtiger könnte gewusst haben, wo Fraukes Leichnam liegt, und wollte testen, ob die beiden es auch wissen?
Um Gespräche aufzuzeichnen braucht man keinen grösseren Aufwand zu betreiben, ein Gerät dafür hatten viele in der Hosentasche.
Wenn ein Gast hier mit Nachdruck behauptet hatte, man hätte direkt an der Abllagestelle etwas gefunden, das dem Täter eindeutig zugeordnet werden könne, quasi auf dem Silbertablett, dann muss dieser Gegenstand dort schon länger als eine Woche gelegen haben und er wusste es woher?

Wie das ganze Thema hier zustande kam kann ich nur erahnen.

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von Detective Bartek » Sonntag, 30. August 2026, 17:40:33

Bastian hat geschrieben: Samstag, 29. August 2026, 13:58:55 Vollzitat
Danke dir für deine Antwort! Was die Geschichte mit dem britischen Soldaten angeht, fällt es mir wirklich schwer, das zu glauben. Das Ganze wirkt einfach ziemlich unglaubwürdig. Zum einen wegen der Sprachbarriere zwischen ihm und Frauke, zum anderen wegen des Ortes, an dem sie angeblich festgehalten worden sein soll. Es kann eigentlich kaum sein, dass ein britischer Soldat Frauke in einer Militärbasis festgehalten hätte. Um das zu glauben, müsste man schon ziemlich tief in Verschwörungstheorien und irgendwelche anderen verrückten Erklärungen einsteigen. Wahrscheinlich war das einfach ein erfundenes Gerücht, das sich mit der Tatsache vermischt hat, dass die Polizei den Fall tatsächlich ziemlich schlecht bearbeitet hat.

Die andere Sache finde ich dagegen wirklich interessant: dass Frauke beim Burger King auf dem Parkplatz der Universität gesehen worden sein soll. Vor allem deshalb, weil du davon schon praktisch direkt nach den Ereignissen im Jahr 2006 gehört hast und dieses Gerücht im Laufe der Jahre offenbar auch immer wieder von anderen Leuten erwähnt wurde.

Weißt du vielleicht noch, ob deine Bekannte die Geschichte direkt von ihren Kollegen bei der Arbeit gehört hat? Wenn sie dort gearbeitet hat, müsste sie ja eigentlich mit den Mitarbeitern darüber gesprochen haben. Falls du noch Kontakt zu ihr hättest, könnte man vielleicht relativ leicht herausfinden, wer die ursprünglichen Zeugen waren.

Ich finde das wirklich ziemlich spannend. Denn wenn jemand Frauke persönlich kannte, sollte es doch eigentlich schwer sein, sie mit einer anderen Person zu verwechseln, wenn man sie direkt vor sich auf einem Parkplatz sieht.

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