von z3001x » Dienstag, 11. August 2026, 13:20:02
Generell fand und finde ich den Verdacht gegen den verstorbenen Ehemann nachvollziehbar. Nach dem Verschwinden - oder eben: der Tat(?) - ein "auffälliges Reinigungsverhalten" von den Matratzen im Schlafzimmer und auch seines Autos, dann ein (allerdings nur einmalig) anschlagender Leichenspürhund in der Wohnung der beiden und auch dass er sie erst nach zwei Tagen vermisst meldete, sind durchaus Indikatoren.
Ebenso typisch wäre für einen Vermisstenfall, hinter dem ein Beziehungsdelikt steckt, die angespannte Situation der beiden davor, wo er arbeitslos war, und sie das Überleben beider gesichert hat, und dazu zwei Jobs stemmen musste, was ja eine enorme Belastung ist. Und wo diese Entwicklung auch ein sozialer bzw Status-Abstieg und die Gefährdung eines Lebensentwurfs darstellte. Sie dachte an Scheidung, wie der Termin beim Scheidungsanwalt darlegt, den sie dann aber nicht wahrnahm. Ihr Verschwinden fiel also eine Umbruchphase mit möglicher Trennung, die den Mann stark bis sogar existentiell gefährdet haben würde, v.a. wirtschaftlich/finanziell.
Ein dunkelrotes Warnsignal auch der Umstand, dass ihr Gatte TH sie aus der Wohnung ausgesperrt hatte - die zu diesem Zeitpunkt nur sie finanzierte - und die Schlösser gewechselt hatte, sodass sie ihre eigene Wohnung nicht mehr betreten konnte. Das Ziel, die Wohnung dauerhaft nur für sich zu haben, was sich in diesem Akt ja ausdrückt, war dann ja später erreicht - dadurch dass sie verschwand. Auch dass er sich den Zugriff auf ihr eigens Geld erschlichen hatte, und ihr auch noch vorgehalten hatte, ihr ererbtes Geld sei (auch) seines, weil sie seiner Unterstellung nach heimlich große Summen gemeinsamen Geldes abgeführt hätte, spricht Bände und lässt tief blicken. Das drückt aus wie komplett unfähig er war seine Situation und seine Rolle, wo sie ihn über Wasser hält, und er ohne sie vor dem Nichts stünde, zu akzeptieren oder zu verbessern. Dass er so gar nichts auf die Kette brachte in der Phase, war für ihn einfach ihre Schuld. Total selbstgerecht und zudem falsch&betrügerisch und manipulativ, was die Psyche seiner Frau angeht.
MMn war die Versöhnung, die sie wohl Anfang Oktober 2022 gefeiert hatten (wo auch die freundlichen Fotos beider herstammen) ein dünner Kit über die dramatischen finanziellen und Beziehungsprobleme. Und an diesem Samstag könnte das eben eruptiv wieder an die Oberfläche gespült worden sein. Der Streit, den er einräumte, könnte gut real gewesen sein, aber dann ist es auch gut denkbar, dass sie nicht das Haus verließ, sondern er die Kontrolle verlor und sie angriff und dabei tötete.
Auch der Umstand, dass wirklich alle ihre Besitztümer und Gegenstände des täglichen Gebrauchs in der Wohnung blieben, spräche gegen so ein Verlassen der Wohnung von VH ggn 17:50, Handy, Geldbeutel, Geldkarten, Ehe- und Verlobungsring, alles war noch in der Wohnung. Nur die Vermisste selbst fehlte. Sofern die bislang unbestätigte Hypothese eines Totschlags oder Mords an VH durch ihren Gatten zutrifft - bleibt zu hoffen, auch wenn das für niemand ein echter Trost sein würde, dass man ihre sterblichen Überreste doch noch findet.
Oder man findet sie lebendig und diese verblüffenden neuen Begegnungen mit der VH-ähnlichen Frau, waren wirklich welche mit ihr. Dann wären alle Verdachtsmomente ggn ihren Mann ein unglückliches Zusammenspiel von einfach erklärbaren Alltagshandlungen. Und VH ist damals abgetaucht. So herum wäre es natürlich viel schöner und glücklicher und nicht ausgeschlossen, dass es wirklich so ist. Aber extrem wahrscheinlich wirkt es dennoch nicht, persönliche Einschätzung. 4 Jahre ohne Kontakt zu irgendwem, bei jmd der zuvor komplett integriert und aktiv war, wären eben seltsam. Wenn sie ihren Mann gefürchtet haben würde, hätte sie das nur bis in Frühjahr 2024 müssen. Also fehlt bei dieser Wunsch- bis Herzenslösung ein bisschen das Quäntchen Bodenhaftung. Aber manchmal ist es schön wenn man sich irrt. jm2ct.
Generell fand und finde ich den Verdacht gegen den verstorbenen Ehemann nachvollziehbar. Nach dem Verschwinden - oder eben: der Tat(?) - ein "auffälliges Reinigungsverhalten" von den Matratzen im Schlafzimmer und auch seines Autos, dann ein (allerdings nur einmalig) anschlagender Leichenspürhund in der Wohnung der beiden und auch dass er sie erst nach zwei Tagen vermisst meldete, sind durchaus Indikatoren.
Ebenso typisch wäre für einen Vermisstenfall, hinter dem ein Beziehungsdelikt steckt, die angespannte Situation der beiden davor, wo er arbeitslos war, und sie das Überleben beider gesichert hat, und dazu zwei Jobs stemmen musste, was ja eine enorme Belastung ist. Und wo diese Entwicklung auch ein sozialer bzw Status-Abstieg und die Gefährdung eines Lebensentwurfs darstellte. Sie dachte an Scheidung, wie der Termin beim Scheidungsanwalt darlegt, den sie dann aber nicht wahrnahm. Ihr Verschwinden fiel also eine Umbruchphase mit möglicher Trennung, die den Mann stark bis sogar existentiell gefährdet haben würde, v.a. wirtschaftlich/finanziell.
Ein dunkelrotes Warnsignal auch der Umstand, dass ihr Gatte TH sie aus der Wohnung ausgesperrt hatte - die zu diesem Zeitpunkt nur sie finanzierte - und die Schlösser gewechselt hatte, sodass sie ihre eigene Wohnung nicht mehr betreten konnte. Das Ziel, die Wohnung dauerhaft nur für sich zu haben, was sich in diesem Akt ja ausdrückt, war dann ja später erreicht - dadurch dass sie verschwand. Auch dass er sich den Zugriff auf ihr eigens Geld erschlichen hatte, und ihr auch noch vorgehalten hatte, ihr ererbtes Geld sei (auch) seines, weil sie seiner Unterstellung nach heimlich große Summen gemeinsamen Geldes abgeführt hätte, spricht Bände und lässt tief blicken. Das drückt aus wie komplett unfähig er war seine Situation und seine Rolle, wo sie ihn über Wasser hält, und er ohne sie vor dem Nichts stünde, zu akzeptieren oder zu verbessern. Dass er so gar nichts auf die Kette brachte in der Phase, war für ihn einfach ihre Schuld. Total selbstgerecht und zudem falsch&betrügerisch und manipulativ, was die Psyche seiner Frau angeht.
MMn war die Versöhnung, die sie wohl Anfang Oktober 2022 gefeiert hatten (wo auch die freundlichen Fotos beider herstammen) ein dünner Kit über die dramatischen finanziellen und Beziehungsprobleme. Und an diesem Samstag könnte das eben eruptiv wieder an die Oberfläche gespült worden sein. Der Streit, den er einräumte, könnte gut real gewesen sein, aber dann ist es auch gut denkbar, dass sie nicht das Haus verließ, sondern er die Kontrolle verlor und sie angriff und dabei tötete.
Auch der Umstand, dass wirklich alle ihre Besitztümer und Gegenstände des täglichen Gebrauchs in der Wohnung blieben, spräche gegen so ein Verlassen der Wohnung von VH ggn 17:50, Handy, Geldbeutel, Geldkarten, Ehe- und Verlobungsring, alles war noch in der Wohnung. Nur die Vermisste selbst fehlte. Sofern die bislang unbestätigte Hypothese eines Totschlags oder Mords an VH durch ihren Gatten zutrifft - bleibt zu hoffen, auch wenn das für niemand ein echter Trost sein würde, dass man ihre sterblichen Überreste doch noch findet.
Oder man findet sie lebendig und diese verblüffenden neuen Begegnungen mit der VH-ähnlichen Frau, waren wirklich welche mit ihr. Dann wären alle Verdachtsmomente ggn ihren Mann ein unglückliches Zusammenspiel von einfach erklärbaren Alltagshandlungen. Und VH ist damals abgetaucht. So herum wäre es natürlich viel schöner und glücklicher und nicht ausgeschlossen, dass es wirklich so ist. Aber extrem wahrscheinlich wirkt es dennoch nicht, persönliche Einschätzung. 4 Jahre ohne Kontakt zu irgendwem, bei jmd der zuvor komplett integriert und aktiv war, wären eben seltsam. Wenn sie ihren Mann gefürchtet haben würde, hätte sie das nur bis in Frühjahr 2024 müssen. Also fehlt bei dieser Wunsch- bis Herzenslösung ein bisschen das Quäntchen Bodenhaftung. Aber manchmal ist es schön wenn man sich irrt. jm2ct.