VERMISSTENFALL VANESSA HUBER (39), UNTERHACHING, 2022

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Re: VERMISSTENFALL VANESSA HUBER (39), UNTERHACHING, 2022

von Gastleser » Freitag, 14. August 2026, 00:54:59

Heckengäu hat geschrieben: Donnerstag, 13. August 2026, 23:19:32 Auf der verlinkten BKA Seite steht unter Delikt: Totschlag.
Der Danpfreiniger könnte ein starkes Indiz für die Annahme sein, auch der Streit kurz zuvor.


Trotzdem liefen vor 3 Jahren die „Ermittlungen in alle Himmels-Richtungen“, schließlich wurde den Hinweisen des Hellsehers 🔮🪄 immer nachgegangen:

Spoiler
Der erste Satz war bestimmt eine frühe Auftrags-Prosa, @Heckengäu für Merkur:
5. November 2022, 16.40 Uhr:
[…..]
Eine Überwachungskamera filmt das Paar, als es zwischen Taschentüchern und Putenfleisch durch die Regalreihen streift.
5. November 2022, 17 bis 18 Uhr:
In der gemeinsamen Wohnung kommt es zum Streit. So gibt es der Ehemann später bei der Polizei an. Vanessa Huber habe die Wohnung verlassen – und war seither nicht mehr gesehen. […..]

17. November 2022:
[…..]
„Die Umstände des Verschwindens sind derzeit noch ungeklärt“, betont ein Sprecher des Polizeipräsidiums München auf Anfrage. Man ermittle in jede Richtung. Auch ein Gewaltdelikt ist somit „nicht auszuschließen“.

25. November 2022:
Ein selbst ernannter Heiler und Seher hat der Polizei in der Zwischenzeit seine Hilfe angeboten. Nachdem er Hubers Bild gesehen hat, hätte er eine Eingebung gehabt: Er nennt der Kripo eine Stelle im Perlacher Forst, wo die Leiche der Unterhachingerin liegen soll. […..]
Auch die Reiterstaffel ist im Einsatz.
Ein Gewaltverbrechen schließen die Ermittler nicht aus, ebenso wenig Selbstmord. Allerdings seien keine psychischen Vorbelastungen bekannt.

17. Januar 2023:
Die Polizei spricht inzwischen konkret von einem „Gewaltdelikt“. […..]
„Wir haben keinen Anhaltspunkt“, sagt ein Sprecher des Polizeipräsidiums. „Wir müssen alles versuchen.“
[…..]
Auch gegen den Ehemann hat die Kripo ermittelt „wegen des Anfangsverdachts der vorsätzlichen Tötung“. Der Tatverdacht habe sich jedoch „bislang nicht erhärtet“, sagt ein Präsidiumssprecher.

29. Januar 2023:
Der Hellseher taucht wieder auf. Eine Oberhachingerin meldet der Polizei, dass er sie einige Tage zuvor kontaktiert und ihr Geo-Koordinaten genannt hat. Dort, im Deisenhofener Forst, solle sie nach der Leiche suchen. Vor Ort entdeckt die Frau tatsächlich einen Erdhügel, den Beamte der PI Unterhaching noch am selben Tag überprüfen. Mit Schaufeln graben sich auch an anderen Stellen.

2. Februar 2023:
Die Polizei überprüft den Erdhügel und die Umgebung nochmals mit einem Leichenspürhund – ohne etwas zu finden.

Mai 2023
Die Polizei ermittelt nach wie vor; im K11 beschäftigt sich ein Sachbearbeiter mit Hubers Verschwinden, unterstützt durch weitere Beamte. Zusammen ist man 51 Hinweisen und 13 Spuren nachgegangen, hat 86 Personen befragt und vernommen.

Neben leerstehenden Gebäuden in Unterhaching sowie Kanälen hat man Anwesen der Familie im oberbayerischen Trostberg, in Schweden und Spanien durchsucht.

Aktuell, so teilt die Polizei auf Anfrage mit, ist eine „gezielte Absuche einer Fläche“ geplant. „Näheres kann aus ermittlungstaktischen Gründen nicht genannt werden“, sagt ein Sprecher.

Man ermittle weiterhin in alle Richtungen.

Auch weil es keine heiße Spur gibt. „Jedoch dürfte die Chance, dass Vanessa Huber noch lebend gefunden wird, äußerst gering sein“, so der Polizeisprecher.

https://www.merkur.de/lokales/muenchen- ... 54663.html

Re: VERMISSTENFALL VANESSA HUBER (39), UNTERHACHING, 2022

von Heckengäu » Donnerstag, 13. August 2026, 23:19:32

Auf der verlinkten BKA Seite steht unter Delikt: Totschlag.
Denn das ist die einzig anzunehmende Wahrscheinlichkeit nach dem Spurenlosen Verschwinden der Vanessa Huber vor knapp 4 Jahren

Re: VERMISSTENFALL VANESSA HUBER (39), UNTERHACHING, 2022

von Gast » Donnerstag, 13. August 2026, 22:47:55

Schöner Fall fürs Sommerloch dabei liegen ihre Knochen längst hinter München

Re: VERMISSTENFALL VANESSA HUBER (39), UNTERHACHING, 2022

von z3001x » Donnerstag, 13. August 2026, 22:00:19

Sronson hat geschrieben: Donnerstag, 13. August 2026, 00:26:53 Ich verpasse ihr keine Persönlichkeit „nach meinem Bilde“, sondern berufe mich auf die Aussagen der Ermittler, die neben einem Gewaltverbrechen ausdrücklich auch ein freiwilliges Untertauchen von Vanessa Huber nicht ausgeschlossen haben.
Dieser Ermittlungsansatz ist wohl das Ergebnis intensiver Recherchen zu Vanessas Persönlichkeit und ihren Gewohnheiten, von denen wir nur einen sehr kleinen Teil aus Zeitungsberichten kennen.
Wenn man es sehr granulär betrachtet ist die Präposition "neben" hier nicht so ganz treffend. "nach" würde das Verhältnis der drei Erklärungsvarianten die das K11 verfolgte (Kapitaldelikt, selbstbestimmt, Suizid), präziser in Relation setzen. Die Theorie des Tötungsdelikts mit dem Ehemann als Schuldigem wurde viel intensiver bearbeitet. Und als die wahrscheinlichste Theorie angesehen. Man ist von ihr nur wg des Tods des Beschuldigten abgerückt - weil man dazu entsprechend StPO gezwungen ist.
  • Alle Berichte von Ermittlungs-Aktivitäten in diesem Fall erfolgten im Kontext des Verdachts eines Tötungsdelikts. Es gibt keine Berichte über Ermittlungsmaßnahmen, die sich aus der Annahme, sie habe ihren Lebensmittelpunkt selbstbestimmt verlegt, ergaben. Das gab es z.B. in anderen Fällen. Bei Maria Baumer gab es z.B. Berichte über Mantrailing auf dem Jakobsweg, weil es Angaben gab, sie habe sich auf den Jakobsweg begeben (Auszeit).
  • Allein, dass die Wohnung, das Auto, und die Tiefgarage sofort mit KTU untersucht wurden und der Gatte dabei 2 Tage die Örtlichkeit zu verlassen hatte, spricht Bände. Das ist nicht der Standard, wenn eine erwachsene Person vermisst wird. Das geschieht eben, wenn man massiv ein Kapitalverbrechen vermutet.
  • Dann hat die Kripo in ihrer Erstsuchmeldung den Zeitpunkt des Verschwindens als 16:40 Uhr angegeben. D.h. sie haben sich nur auf den objektiven Befund der Norma-Fotos verlassen und die Aussage des Gatten nicht als hinreichend verlässlich/glaubwürdig angesehen.
  • Im Bezug auf mögliche andere Aufenthaltsorte steht beim BKA: "Sämtliche Überprüfungen in Bezug auf mögliche Aufenthaltsorte von Frau HUBER verliefen ergebnislos." https://www.bka.de/DE/IhreSicherheit/Fa ... rgebnislos.
Da das Münchner K11 offenbar professionell und seriös arbeitet, sagen sie dann natürlich nicht: "Wir haben keine Beweise, aber wissen trotzdem, wer der Täter ist". Das würden Bauern machen, z.B. die vom K3 bei Rebecca Reusch. So und wenn sie erkennen, dass sie keinen dringenden Verdacht etablieren können, gegen den, den sie dennoch intern als Täter ansehen, dann ist die professionelle Konsequenz daraus, auch andere denkbare Varianten nicht auszuschließen - speziell in der öffentlichen Kommunikation des Falls. Dazu gehört bei Vermisstenfällen Erwachsener eigentlich immer die Möglichkeit, selbstbestimmt und unerkannt ein neues Leben angefangen zu haben.
Allerdings erfährt man in Fällen, wo das als echte Möglichkeit angesehen wird, dann auch Details, z.B. wo die Person sich aufhalten könnte, und warum man das denkt. Und es wird dann auch an diesen Alternativörtlichkeiten gesucht bzw. dort wird die Bevölkerung befragt. Da gab es hier bis Jul 2026 nicht. Man betont sogar (siehe BKA-Text) dass diese Prüfungen nichts erbrachten. Am Umstand, dass sie diese Variante also nie "ausgeführt" haben, erkennt man eben schon, dass sie in den intensiven Recherchen bisher nur eine geringe Rolle spielt(e) bzw. die Annahme als sehr unwahrscheinlich bewertet wird.

Jetzt wird da mehr recherchiert, weil es Anlass gibt. Mal sehen, wie lange das anhält und ob die Vermisstenanzeige auf den BKA-Seiten dann verschwindet. Das würde sie ja, wenn man sie (VH) auffinden würde.

Re: VERMISSTENFALL VANESSA HUBER (39), UNTERHACHING, 2022

von z3001x » Donnerstag, 13. August 2026, 21:28:48

Fränkin hat geschrieben: Donnerstag, 13. August 2026, 19:58:59Wie soll nun ein Insta-Profil, das bereits im Juli 2026 und damit vor der Polizeimeldung vom 06. August 2026 erstellt wurde, "Leichenfledderei" sein?
Dass man bei dem Profilname "vanessa.huber.ostsee" an einen Zusammenhang mit diesen vermeintlichen Begegnungen mehrerer Zeugen mit VH in Rostock denkt, ist sehr nachvollziehbar. Und da das Profil wirklich bereits Ende Juli 2026 erstellt worden scheint - der erste Beitrag datiert auf den 27. Juli - könnte man sogar thrillig vermuten, dass das also in jedem Fall vor den Begegnungen bzw. deren Bekanntgabe erstellt wurde. Und dass es also ein echtes Profil der Vanessa Huber, die in Unterhaching verschwand, sein könnte. Könnte man sich alle so zusammenpuzzeln. Das Profil wurde nicht einmal umbenannt. Es heißt seit Juli so.

Wenn man sich das Profil aber ansieht, dann wird offenbar, dass alle medialen Inhalte, die die Kanalbetreiberin, die sich den Namen Vanessa Huber gibt, darstellen sollen, KI-generiert sind. Das betrifft ihr Profilbild, ihr Gesicht in den Videos, wo sie politische Kommentare abgibt und es betrifft die Stimme in diesen Videos. Das ist also kein Profil eines echten Menschen. Und: das KI-Gesicht gleicht der vermissten VH eigentlich nicht, deutlich jünger und einfach kein Wiedererkennungseffekt.

Inhaltlich ist das Profil politisch. Es geht ausschließlich um Anti-AfD- und Pro-EU/Pro-Nato-Werbung. Es wirkt unauthentisch, vermutlich aus einer Trollfabrik und eindeutig mit dem Fokus auf die anstehenden Landtagswahlen in Meck-Pomm, und auch in Sachsen-Anhalt im September und der Paranoia vor dem AfD-Durchmarsch dabei.

Von daher ist mein Eindruck, dass der Name "Vanessa Huber" hier einfach als pseudo-authentischer 0815-Name gewählt wurde, der suggerieren will, dass da eine einfache Person aus dem Volk, und kein Bot, spräche. Man hätte statt Vanessa Huber auch Martina Müller, Sabine Schmid, Carmen Hoffmann etc. wählen können. Halt was Gängiges, Bodenständiges.
Das Suffix ".ostsee" im Accountname hat den Sinn die vermeintliche Herkunft der Instagram-KI-Frau in Mecklenburg-Vorpommern anzusiedeln.

In der Summe würde jedenfalls ich es so einschätzen, dass, obwohl es wirklich sehr verblüffend wirkt, dass eine Woche später die vermisste VH in Rostock gesehen worden sein soll, dieses Profil nichts mit der vermissten VH zu tun hat und das auch nicht suggerieren will.

Huber ist übrigens ein überwiegend süddeutscher Name, der häufigste in Bayern. Da hätten die Leute hinter diesem Propaganda-Bot-Account sorgfältiger wählen können.

Re: VERMISSTENFALL VANESSA HUBER (39), UNTERHACHING, 2022

von Fränkin » Donnerstag, 13. August 2026, 19:58:59

Fränkin hat geschrieben: Donnerstag, 13. August 2026, 14:40:35 Spannenderweise gibt es ein Instagram-Profil einer blonden Frau mit dem Namen "vanessa.huber.ostsee" - Beitrittsdatum Juli 2026.
Heckengäu hat geschrieben: Donnerstag, 13. August 2026, 15:10:17 Schamloses Gesindel und Leichenfledderer mit Loch im Kopf - da wo die Moral sitzen sollte, dahinter
Die Polizeimeldung über die angebliche Sichtung von Vanessa Huber ist vom 06.08.2026.
Diese Meldung erschien noch vor den ganzen Artikeln in den diversen Zeitungen.

Nachzulesen hier: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/108746/6328659
06.08.2026 – 14:58

Polizeipräsidium Rostock

POL-HRO: Zeugenaufruf: Vermisste Frau aus Unterhaching - Hinweise zum Aufenthalt im Bereich Rostock
Rostock/München (ots)

Seit November 2022 wird eine damals 39-jährige Frau aus Unterhaching
vermisst. Aktuell gibt es konkrete Zeugenhinweise, dass sich die
vermisste Person im Bereich Rostock-Warnemünde aufhält. Anfang der
Woche wurde die Frau dort von mehreren Zeugen im Bereich
Stolteraer/Diedrichshagen gesichtet.
Wie soll nun ein Insta-Profil, das bereits im Juli 2026 und damit vor der Polizeimeldung vom 06. August 2026 erstellt wurde, "Leichenfledderei" sein?

Re: VERMISSTENFALL VANESSA HUBER (39), UNTERHACHING, 2022

von Bee » Donnerstag, 13. August 2026, 17:42:54

z3001x hat geschrieben: Mittwoch, 12. August 2026, 23:28:45Merkwürdig an dem "Ausnahmezustand" wäre auch, dass sie alles zurücklässt, was sie fürs Leben benötigt. Z.B. besonders die Brille. Wollt sie denn nicht mehr scharf sehen, in ihrem neuen Leben? Das ergibt keinerlei Sinn. Und warum ohne Geld, die Geldsorgen hatten an ihr genagt und sie war nicht der Typ, der von Luft, Liebe und Illusionen lebt. Wovon wollte sie also leben und warum sollte sie ihr Geld ihrem Mann, der sie in die Krise zog schenken? Wenn sie so gestrickt gewesen wäre, gäb es die Krise ja gar nicht.
Auch ein Handy hätte sie gebrauchen können, musste sie denn nichts mehr googeln, buchen, niemand anrufen, texten usw?. Sie hätte nicht inkognito unerkannt fliehen müssen, sondern nur gehen müssen, mit Geld, Handy, Brille etc. Das wäre also alles sehr ungewöhnlich. Insbesondere wenn es eine spontane Reaktion gewesen wäre - was noch denkbar ist - aber dann würde sie eben nicht vier Jahre andauern. Wenn sie wieder gechillter gewesen wäre, nach max. ein paar Tagen, hätte sie sich wieder gesammelt und erwachsen gehandelt.
Was ich nicht verstehe, warum ich als Mörder nicht eine Brille, ein Handy und einen Geldbeutel verschwinden lassen kann. Das ist das Einfachste. Vorallem in einer Großstadt wie München. Dann hätte er als evtl. Mörder etwas Verdacht von sich ablenken können und die Version des Untertauchens von Vanessa aufrechterhalten können. Er hat ja anscheinend direkt nach dem Verschwinden von ihr sein Auto gesäubert und die Matratzen sauber gemacht. Dazu war er ja auch in der Lage. Das spricht für mich eher, dass er sie nicht umgebracht hat. Wenn ich untertauchen wöllte verbunden mit einer gewissen Angst, gestalkt zu werden, würde ich auch alles zurücklassen. Aber was, wenn Vanessa die Trennung doch mehr zusetzte. Vielleicht hatte sie Angst vor ihm und wollte lieber ein Leben in Freiheit. Das würde ich mir für sie wünschen. Wenn ein Partner schon die Schlüssel austauscht, das ist schon ein agressiver Akt. Es gibt die Traumabindung und posttraumatische Belastungsstörung. Sie hat alles verloren, warum nicht back to the roots und sich einfach ausklinken aus dem Leben im Sinne von Untertauchen. Der ganze Fleiß der ganzen Jahre hat sich für sie nicht gelohnt. Und der Traummann hat sich als Nichtsnutz entwickelt. Aber ein Nichtsnutz muss nicht zwingend ein Mörder sein. Und eine ehrgeizige Frau kann auch mal aufgeben und alles hinter sich lassen. Ich würde so ein Verhalten auf ihrer Seite verstehen.Wenn eine Trennung nicht gelingt, dann eine andere Identität annehmen und dann gibt es mich nicht mehr. Ich weiß nicht, ob die Suchmaßnahmen der Polizei ihr nicht in Rechnung gestellt werden können. Sie hätte ja nicht nur den Partner getäuscht, sondern auch die Behörden. Wenn er ein eiskalter Mörder wäre, warum hat er dann Suizid gemacht? Oder war er einfach nur überfordert, weil sie weg war. Hat sie jetzt ein schlechtes Gewissen und taucht deswegen nicht auf? Ich würde mir sehr wünschen, dass es sie an der Ostsee war und dass sie den Mut findet, sich zu stellen. Wir würden uns alle über ein Happy End freuen.

Re: VERMISSTENFALL VANESSA HUBER (39), UNTERHACHING, 2022

von Heckengäu » Donnerstag, 13. August 2026, 15:10:17

Fränkin hat geschrieben: Donnerstag, 13. August 2026, 14:40:35 Nur weil ich gerade darüber gestolpert bin - kennt ihr diesen Artikel schon:
https://raschnews.de/inland/gesellschaf ... rafenheide
Eindeutig zu alt für Vanessa Huber.

Der Polizeimann hat eine Lampe die bis nach Dänemark scheint 8-)
Bild
Die Polizei preschte herbei im Ford Ranger 4x4, der Küstenwachschutz mit Quad und Krad,
hoffentlich fuhr die Frau des 3er Trupps das Krad; so gehört es sich.

Markgrafenheide war bis Mai 45 durch eine elektrischen Bahn seit 1910 mit Rostock verbunden.
Dann kam der Iwan, legte sie still, baute alles ab. So kam die 1. Strassenbahn nach Kamtschatka
Fränkin hat geschrieben: Donnerstag, 13. August 2026, 14:40:35 Spannenderweise gibt es ein Instagram-Profil einer blonden Frau mit dem Namen "vanessa.huber.ostsee" - Beitrittsdatum Juli 2026.
Schamloses Gesindel und Leichenfledderer mit Loch im Kopf - da wo die Moral sitzen sollte, dahinter

Re: VERMISSTENFALL VANESSA HUBER (39), UNTERHACHING, 2022

von Heckengäu » Donnerstag, 13. August 2026, 14:45:07

Gastleser hat geschrieben: Donnerstag, 13. August 2026, 01:43:45 Kein Weiler, sondern ein Weiher in Taufkirchen, das "Entenbächl".
11.7.24-Merkur hat geschrieben:Ungeklärter Vermisstenfall: Polizei sucht in Tümpel nach Leiche von Vanessa Huber - Karte alarmiert Ermittler

Auf der Suche nach der vermissten Vanessa Huber aus Unterhaching hat die Polizei am Donnerstag einen Tümpel durchsucht. Auf den Standort sind sie durch den inzwischen toten Ehemann gestoßen.
Kurz nach 9 Uhr setzen sich die Beamten – teils in schwarzen Taucheranzügen, teils in roten Trockenanzügen – in Bewegung. In einer Senke, kaum 20 Meter vom Hofquartier entfernt, liegt, von zum Teil dichtem Gebüsch umgeben das Entenbächl. Dort steigen die Einsatzkräfte ins anfangs knietiefe Wasser und fangen an, erst die ins Wasser hängenden Brennnesseln, Gräser und Büsche, dann auch den Tümpel selbst Meter für Meter abzusuchen. „Langsam“, ruft der Einsatzleiter, als ihm die Taucher zu schnell vorrücken. Sie stehen mittlerweile fast bis zur Hüfte im Wasser und strecken ihre Arme tief nach dem Grund, um mit den Händen den Morast zu durchwühlen.
Computer des Ehemanns ausgewertet

Bei der Auswertung eines Computers des im Mai in der gemeinsamen Wohnung tot aufgefundenen Ehemanns der Vermissten habe man Hinweise auf diese Örtlichkeit erhalten, genauer gesagt eine gesetzte Markierung bei Google Maps erzählt Martin Koch. Der Kriminalhauptkommissar, der seit zwei Jahren im Vermisstenfall Vanessa Huber ermittelt, steht am Rand des Tümpels – und den Reportern und Kamerateams, die den Einsatz verfolgen, Rede und Antwort. „Es ist uns aufgefallen, dass immer die gleichen Geo-Koordinaten aufgetaucht sind“, sagt er. Dieses Areal habe man bisher nicht im Fokus gehabt. Das bis dato abgesuchte Gebiet habe sich lediglich bis zum Norden Taufkirchens erstreckt. Der Zeitpunkt der Absuche sei Zufall, stellt der 44-Jährige klar. Heute hätten einfach die für die Suche notwendigen Kräfte zur Verfügung gestanden.
„Laut dem Grundstücksbesitzer war der Tümpel die letzten Jahre komplett ausgetrocknet“, sagt Koch. Erst durch die Regenfälle der vergangenen Wochen und damit verbunden durch das gestiegene Grundwasser habe sich an dieser Stelle wieder ein kleiner See gebildet. Dieser Umstand nehme einem etwas die Hoffnung, gibt der Ermittler zu, dort etwas von der Vermissten zu finden – seien es Kleidungsstücke oder sterbliche Überreste. Aber es sei auch möglich, dass die Leiche von Vanessa Huber vergraben worden sei. „Und überprüfen müssen wir es.“
Auch biete die gesetzte Markierung Interpretationsspielraum, betont der Ermittler: „Sie war nicht genau auf dem Teich gesetzt.“ Deshalb will Koch, sobald der Landwirt seine Ernte eingefahren hat, auch die Felder rund um den Tümpel absuchen lassen – mit Spürhunden. „Wenn ich's überprüfe, dann will ich alles überprüfen und ordentlich machen.“ Zudem sei die Auswertung des umfangreichen Materials auf dem PC und den Festplatten, die der Ehemann hinterlassen hat, noch lange nicht abgeschlossen.
Auch interessant
https://www.merkur.de/lokales/muenchen- ... 81669.html
Respekt! Wie tüchtig die Ermittler sind: Ich nehme alles zurück und behaupte das Gegenteil,
ziehe meinen frisch gebürsteten Seidenzylinder tief bis zum Stragula, Bückling obligatorisch

Re: VERMISSTENFALL VANESSA HUBER (39), UNTERHACHING, 2022

von Fränkin » Donnerstag, 13. August 2026, 14:40:35

Nur weil ich gerade darüber gestolpert bin - kennt ihr diesen Artikel schon:
https://raschnews.de/inland/gesellschaf ... rafenheide
Eine Spaziergängerin hat am Freitag im Bereich des Rostocker Ortsteils Markgrafenheide eine leblose Person im Wasser entdeckt. Trotz des schnellen Einsatzes von Rettungskräften konnte die Frau nicht gerettet werden. Die Polizei schließt ein Fremdverschulden nach bisherigen Erkenntnissen aus, die Identität der Verstorbenen ist jedoch weiterhin ungeklärt.
...
Nach einer ersten Einschätzung der Einsatzkräfte soll die Frau zwischen 60 und 70 Jahre alt gewesen sein. Einen Ausweis trug sie nicht bei sich. Deshalb konnte ihre Identität zunächst nicht festgestellt werden. Unklar ist auch, ob sie aus der Region stammt oder als Urlauberin an der Ostseeküste war.
Eindeutig zu alt für Vanessa Huber.

Spannenderweise gibt es ein Instagram-Profil einer blonden Frau mit dem Namen "vanessa.huber.ostsee" - Beitrittsdatum Juli 2026.

Re: VERMISSTENFALL VANESSA HUBER (39), UNTERHACHING, 2022

von Gastleser » Donnerstag, 13. August 2026, 01:43:45

Sronson hat geschrieben: Donnerstag, 13. August 2026, 00:26:53 Ich verpasse ihr keine Persönlichkeit „nach meinem Bilde“, sondern berufe mich auf die Aussagen der Ermittler, die neben einem Gewaltverbrechen ausdrücklich auch ein freiwilliges Untertauchen von Vanessa Huber nicht ausgeschlossen haben.
Dieser Ermittlungsansatz ist wohl das Ergebnis intensiver Recherchen zu Vanessas Persönlichkeit und ihren Gewohnheiten, von denen wir nur einen sehr kleinen Teil aus Zeitungsberichten kennen. [.....]
Es scheint aber auch Tatsachen gegeben zu haben, die die Annahme eines Suizid rechtfertigen könnten, vielleicht auch allgemein die "Corona-Zeit, "als die Beamten den Fall wenige Monate später im Fernsehen vorstellten, hielten sie ein Gewaltdelikt ebenso für möglich wie einen Suizid oder ein Untertauchen."

"Die Faktenlage schließt, neben einem mutmaßlichen Tötungsdelikt, auch einen Suizid nicht aus."
Mo., 15.07.2024 , 18:00 Uhr
https://www.muenchen.tv/mediathek/video ... ht-weiter/


Videos von der Suche:
https://www.muenchen.tv/mediathek/video ... ssa-huber/
https://www.muenchen.tv/mediathek/video ... ssa-huber/
https://www.muenchen.tv/mediathek/video ... ht-weiter/

Kein Weiler, sondern ein Weiher in Taufkirchen, das "Entenbächl".

Re: VERMISSTENFALL VANESSA HUBER (39), UNTERHACHING, 2022

von Sronson » Donnerstag, 13. August 2026, 00:26:53

z3001x hat geschrieben: Mittwoch, 12. August 2026, 23:28:45 Du willst nicht beurteilen, was die Gründe sind, weil du sie nicht kennst. Okay. Aber das Verhalten, das sie überhaupt untergetaucht ist, schreibst du ihr schon zu. Also verpasst du ihr schon eine Persönlichkeit nach deinem Bild,m teilwesie jedenfalls. Die Frage ist bloß: Harmoniert diese zugeschriebene Persönlichkeit der angeblich untergetauchten Vanessa Huber überhaupt mit der Persönlichkeit der realen Vanessa Huber, bevor sie verschwand?
Ich verpasse ihr keine Persönlichkeit „nach meinem Bilde“, sondern berufe mich auf die Aussagen der Ermittler, die neben einem Gewaltverbrechen ausdrücklich auch ein freiwilliges Untertauchen von Vanessa Huber nicht ausgeschlossen haben.
Dieser Ermittlungsansatz ist wohl das Ergebnis intensiver Recherchen zu Vanessas Persönlichkeit und ihren Gewohnheiten, von denen wir nur einen sehr kleinen Teil aus Zeitungsberichten kennen.
Ein Gewaltverbrechen, dem die 39-Jährige zum Opfer gefallen sein könnte, gilt weiterhin als wahrscheinlichste Erklärung für ihr spurloses Verschwinden. Allerdings kann die Polizei auch nicht ausschließen, dass Vanessa Huber freiwillig untergetaucht sein oder sich das Leben genommen haben könnte.
https://www.sueddeutsche.de/muenchen/ve ... -1.5733767
[Artikel vom Januar 2023]
Die Polizei schließt weiterhin ein Gewaltverbrechen nicht aus. Es wäre aber auch möglich, so das Präsidium, dass die 39-Jährige sich entschlossen hat, ihr gewohntes Lebensumfeld freiwillig zu verlassen, sich eine Auszeit zu nehmen. Auch ein Unfall oder ein Suizid seien möglich.
https://www.abendzeitung-muenchen.de/mu ... art-872528
[Artikel vom Januar 2023]
Die Polizei vermutet, dass Vanessa Huber einem Gewaltverbrechen zum Opfer fiel. Doch auch einen Suizid schließen die Ermittler nicht aus - ebenso wenig wie die Möglichkeit, dass Huber freiwillig untergetaucht sein könnte.
https://www.sueddeutsche.de/muenchen/va ... NJ2gDaeTm9
[Artikel vom Juli 2024]

Re: VERMISSTENFALL VANESSA HUBER (39), UNTERHACHING, 2022

von z3001x » Mittwoch, 12. August 2026, 23:32:37

Und Aktenzeichen XY #604a vom 17. Juli 2024, als ausführlicher Filmfall


https://vimeo.com/1217594018/5473f0fba0

Re: VERMISSTENFALL VANESSA HUBER (39), UNTERHACHING, 2022

von z3001x » Mittwoch, 12. August 2026, 23:31:25

Habe die beiden Aktenzeichen XY-Sendungen, wo der Fall Vanessa Huber behandelt wird, entdeckt.
Sie seien hiermit verlinkt:

Aktenzeichen XY #586 vom 18. Januar 2023, als kurzer Studiofall:


https://vimeo.com/1217597388/7b98126a33

Re: VERMISSTENFALL VANESSA HUBER (39), UNTERHACHING, 2022

von z3001x » Mittwoch, 12. August 2026, 23:28:45

Sronson hat geschrieben: Dienstag, 11. August 2026, 22:51:36Über diesen Umstand habe ich mir ebenfalls Gedanken gemacht. Vielleicht lag bei Vanessa [sollte sie noch leben] damals ein psychischer Ausnahmezustand vor, der sie dazu veranlasst hat, sämtliche Brücken abzubrechen - Auch die zu ihren Eltern. Vielleicht fühlte es sich für sie dann irgendwann zu spät an, sich wieder bei ihnen zu melden. Immerhin musste sie davon ausgehen, ihren Eltern großes Leid zugefügt zu haben.
Einen sog. Ausnahmezustand könnte sie schon ereilt haben. Sie und ihr Mann befanden sich ja in einer schwierigen Phase, die letztlich auf eine Trennung hinauslief, die mit erheblichen ökonomischen Verwerfungen und emotionalen Narben einhergegangen sein würde (oder ist wenn man annimmt, sie lebt noch).
Dass TH sie aus ihrer eigenen Wohnung ausgesperrt hatte und die Schlösser austauschte (und den Austausch XY zufolge perfiderweise sie bezahlen ließ) war nur eine Woche alt. Man kann also annehmen, dass weiter Eruptionspotential in der Luft lag. Und dass der Kit von Harmonie und Neuanfang, der Anfang Oktober über die tiefen Beziehungsrisse und ernsten materiellen Probleme gelegt worden war, schon wieder erheblich bröckelte.
Also gut denkbar, dass sie die Reissleine zog und dachte: Ich muss hier raus, koste es was es wolle.

Aber so einfach ist das dennoch nicht. Denn was ist ein "psychischer Ausnahmezustand" konkret? Wie lange hält der an? Was passiert, wenn die Betroffene sich wieder in einen nüchtern-rationalen Zustand zurückbewegt? Und kann ein Mensch überhaupt seine bisherige Persönlichkeit mit einem Fingerschnips über Bord werfen in so einen "Ausnahmezustand"? Ein Mensch und seine Persönlichkeit sind ja ein gewachsenes Gebilde und kein erworbenes Accessoire, das man einfach abstreifen kann, wie einen Mantel, wenn man ihn satthat. Mein bleibt in seiner Persönlichkeit, selbst wenn man es nicht möchte.

Bei Fr. Huber gäbe es eindeutig gute Gründe sich von ihrem Mann zu trennen. Auch wenn sie noch Gefühle für ihn hatte. Aber es gäbe keinen Grund, dass sie sich selbst destabilisiert und auch ihre anderen Stützen, die Eltern, die Freundin, die Jobs, aufzugeben. Höchstens in eine Amnesie oder Persönlichkeitstransformation. Aber ist so etwas real? Kann sie alles, was ihr 40 Jahre wichtig war, in einem Moment von "Ausnahme" dauerhaft aus ihrem Leben blasen? Selbst wenn sie kurz austickt, sie würde wieder zu Sinne kommen nach einiger Zeit.

Merkwürdig an dem "Ausnahmezustand" wäre auch, dass sie alles zurücklässt, was sie fürs Leben benötigt. Z.B. besonders die Brille. Wollt sie denn nicht mehr scharf sehen, in ihrem neuen Leben? Das ergibt keinerlei Sinn. Und warum ohne Geld, die Geldsorgen hatten an ihr genagt und sie war nicht der Typ, der von Luft, Liebe und Illusionen lebt. Wovon wollte sie also leben und warum sollte sie ihr Geld ihrem Mann, der sie in die Krise zog schenken? Wenn sie so gestrickt gewesen wäre, gäb es die Krise ja gar nicht.
Auch ein Handy hätte sie gebrauchen können, musste sie denn nichts mehr googeln, buchen, niemand anrufen, texten usw?. Sie hätte nicht inkognito unerkannt fliehen müssen, sondern nur gehen müssen, mit Geld, Handy, Brille etc. Das wäre also alles sehr ungewöhnlich. Insbesondere wenn es eine spontane Reaktion gewesen wäre - was noch denkbar ist - aber dann würde sie eben nicht vier Jahre andauern. Wenn sie wieder gechillter gewesen wäre, nach max. ein paar Tagen, hätte sie sich wieder gesammelt und erwachsen gehandelt.

Die Eltern würden sich übrigens auch heute noch freuen, wenn sie wirklich noch leben sollte und sie sich melden würde. Das Verhältnis sei "hervorragend" gewesen laut den Worten des Vaters in XY. Die Begründung, dass sich das jmd nicht mehr traut das ist nicht reales Verhalten. Das ist ein Argumentations-Topos, was oft in Diskussion kreiert wird, wenn genau diese Annahme plausibel erklärt werden soll, dass jmd alle Kontakte abbricht, selbst zu Leuten, die ihm/r seit Jahrzehnten ans Herz gewachsen sind und wichtigste Stützen.
Das Problem dabei ist, dass man das fast nur in der gedanklichen Welt von Vermisstenfall-Diskussionen und eben der Wunsch-Option "Selbstbestimmtes Untertauchen" antrifft. Aber wo hat je ein Mensch real so gehandelt? Leute die alles abbrechen verlassen i.d.R. ein Umfeld, dem man nicht nachtrauern muss und das sie objektiv kaputtmacht. Und solche "Ausbrüche " geschehen v.a. auch nicht abrupt. Sondern sie werden vorbereitet.
Sronson hat geschrieben: Dienstag, 11. August 2026, 22:51:36Um beurteilen zu können, ob eine solche Annahme realistisch ist, müsste man Vanessa persönlich kennen und genauer über ihren damaligen psychischen Zustand informiert sein. Ich will auch nicht beurteilen, was einen Menschen veranlasst, sein bisheriges Leben als so unerträglich zu empfinden, dass er daraus ohne Rücksicht auf andere aussteigen will.
Du willst nicht beurteilen, was die Gründe sind, weil du sie nicht kennst. Okay. Aber das Verhalten, das sie überhaupt untergetaucht ist, schreibst du ihr schon zu. Also verpasst du ihr schon eine Persönlichkeit nach deinem Bild,m teilwesie jedenfalls. Die Frage ist bloß: Harmoniert diese zugeschriebene Persönlichkeit der angeblich untergetauchten Vanessa Huber überhaupt mit der Persönlichkeit der realen Vanessa Huber, bevor sie verschwand?

Leute die sie kannten beschreiben Vanessa Huber als ehrgeizig und zielstrebig, dass sie was aus sich machen wollte, und dabei auch erfolgreich war. Dass sie im Beruf über das durchschnittliche Maß hinaus engagiert war, hieß es. Sie hatte insbesondere auch Ambitionen, sich einen finanziellen Wohlstand aufzubauen. Das merkt schon die Mutter ran, dass sie aus eher armen Verhältnissen kam, und das wohl ein Motiv, es später besser zu haben, war.
Das zeigt sich konkret und real in ihren abgeschlossenen Ausbildungen als Diplom-Fitnessökonomin und als Anlagemanagerin im Versicherungsbereich.
2x finanzieller Fokus. Zuletzt arbeite sie bei einer Versicherung im Bereich HR. Im Privaten hat sie Geldanlage angelegt (da gab es einen bösen Verlust).
Aber all das zeigt einen Menschen, der weiß, was er will einen definierten Lebensentwurf hat und den verfolgt.
Auch in der Beziehung sei sie die treibendere Kraft gewesen.
Und die Ehekrise kam sehr stark deswegen auf, weil der finanzielle Unterbau wegbrach. Und wie es hieß wg des Kinderwunschs, den ihr zum softdrogenkonsumierenden Nichtsnutz mutierter Göttergatte zu allem Ärger auch verweigerte.

Das heißt, sie hatte eigentlich nur die Möglichkeit sich zu trennen. Oder mit ihrem Gatten unterzugehen. Und auch wenn sie noch Gefühle für ihn hatte und die 10 Jahre nicht einfach wegwerfen wollte, dämmerte ihr das, weil sie ja rechnen konnte.

Und ihm war klar, wenn sie geht, ist er geliefert. Dann verliert er die Wohnung, ist arbeitslos. Berufsperspektive von jmd der vorher (ungelernter?) Fitnesstrainer war und da jetzt nicht mehr Fuß fassen kann, weil der Staat diese Option durch die "Operation Corona" zerstört hat, auch vermutlich ziemlich düster oder zumindest wacklig.
Und wie hat er darauf reagiert? Indem er sich Zugriff auf ihr Geld erschlich und es zu seinem machte. Das ist eine Form von Diebstahl. Und seine Methode dabei war Beziehungs-Gaslighting ("Wenn ich dein Erspartes nicht bekomme, vertraust du mir nicht"). Und sie ist sogar drauf eingegangen. Er hat also gewusst wie er sie manipulieren muss.
Auch demonstrierte er ihr: Wenn wir uns trennen, schnapp ich mir die Wohnung, auch auf illegalem Weg. Das war die non-verbale und unmissverständliche Botschaft des Aussperrens und Schlösserwechselns.
Er hat sie einfach als seinen Mutterkuchen behandelt. Wenn sie gehen würde, hatte sie keine Funktion mehr. Er würde bei der Trennung nur noch darauf achten, sich möglichst viele bis alles der gemeinsamen materiellen Güter unter den Nagel zu reißen, um sich für eine Weile abzusichern und trotz seiner Erwerbslosigkeit gut leben zu können.
Und genau so ist es gekommen. Sie ist weg, er hat alles bekommen und hat vermutlich all ihr Erspartes nach ihrem Verschwinden durchgebracht. Das seien ja 20.000 € gewesen. Als das alle war, war er plötzlich tot.


Wäre den Details des Verschwindens anders, speziell dass man eine Vorbereitung sehen würde, und VH sich speziell finanziell abgesichert hätte, um ein neues Leben ohne den Ballast ihres Mannes zu starten, würde ich es glauben. Aber so. Ein Sprung ins Nichts und 4 Jahre ein unerkanntes Phantom. Für was? Das klingt nach all den anderen Vermisstenfällen (Maria Baumer, Tanja Gräff, Yolanda Klug ..) wo man diese Hoffnung auch hatte und wo irgendwann ein Fund in einem einsamen Wald diese schöne Hoffnung zur Illusion machte. Das befürchte ich hier auch. Man kann es erst als wahr bezeichnen, wenn es so ist. Und wenn es hier alles ganz anders und VH als wohnungslos-selbstbestimmtes Phantom an der Ostsee leben sollte, wäre das v.a. für sie selbst und ihre Eltern schön. Aber solange das nicht bestätigt ist, hab ich Schwierigkeiten es anzunehmen. Und vermute in der Frau aus dem Hotel eine Doppelgängerin, bzw. einfach jemand mit einer bestimmten Ähnlichkeit.

Re: VERMISSTENFALL VANESSA HUBER (39), UNTERHACHING, 2022

von Heckengäu » Mittwoch, 12. August 2026, 19:30:00

Sronson hat geschrieben: Mittwoch, 12. August 2026, 14:28:59 Wäre es in einem solchen Fall nicht das übliche Vorgehen, dass die Polizeiinspektion Rostock das Münchner Polizeipräsidium kontaktiert, um über die neuesten Entwicklungen zu informieren?
Tja, wir kennen alle den historischen Hintergrund des tiefen kulturellen Mariannen-Graben zwischen Preussen und Bayern, Prussia + Bavaria, zwischen Nord und Südost, der unvereinbaren Lebensauffasung des freien leichtfüssigen guten protestantischen Norden und dem dumpf brütenden Akoholdunstigen Lebensinhalt, der Bierzeltschummrigen Wirklichkeit, unter den schwarzen Dämonen-behafteten Hornschwingen der abscheulichen katholischen kriminellen Papistenlehre in diesem Unrechtland. Nicht unbegründet heisst es "Frei statt Baiern".

Die Behörden in Rostock haben richtig entschieden: Solange wir nicht konkret wissen, wer diese ominöse Person auf Trebe ist, wollen wir die bairischern Kollegen nicht in ihrem wohlverdienten Büroschlaf störend aufschrecken, erst nach habhaftmachung zur Identifikation der fraglichen Person ist der Zeitpunkt für ein dürres Telex "für die da unten" gekommen.

Re: VERMISSTENFALL VANESSA HUBER (39), UNTERHACHING, 2022

von Heckengäu » Mittwoch, 12. August 2026, 17:53:50

Sronson hat geschrieben: Mittwoch, 12. August 2026, 17:13:20 Noch wurde nichts veröffentlicht.
Ich meine die Aufnahmen von zwei Kameras des Hotels „Ostseeland“, auf denen eine große blonde Frau zu sehen ist, bei der es sich mglw. um Vanessa Huber handelt. Die Ermittler erwägen, diese Aufnahmen zu veröffentlichen. Dürfen sie das?
Das weiss ich nicht und will ich nicht wissen, denn ich habe andere Interessen, von denen die Nachbarn nicht das geringste wissen
Sronson hat geschrieben: Mittwoch, 12. August 2026, 14:28:59 Eine andere Überlegung: Vanessa hat sich längst gemeldet und deutlich gemacht hat, dass sie in Ruhe gelassen werden möchte.
Das geht nicht. Das ist ein Fall von überragendem Nationalen Interesse.
Wir wollen alle dass sie bei uns bleibt, falls sie noch leben tut. Sonst nicht.

Sie muss unter die Fittiche ihrer Äeltern und virtuellen Schwestern und einem Schwarm blonder niedlicher Nichten.
Es muss sie interessieren was aus ihrer Wohnung wurde, ihrem Auto, ihrem Fahrrad, ihren Spargroschen und ihrem Kochbuch.

Bei Uninteresse ist das leider ein dringender Fall für einen zeitlich offenen Kuraufenthalt in gesicherten stillen
weissgetünchten Räumen durch Pflegeammen mit gestärkten weissen evangelischen Flügelhauben

Re: VERMISSTENFALL VANESSA HUBER (39), UNTERHACHING, 2022

von Sronson » Mittwoch, 12. August 2026, 17:13:20

Heckengäu hat geschrieben: Mittwoch, 12. August 2026, 16:19:04 Wo gibt es Videomaterial? Habe nichts gesehen.
Noch wurde nichts veröffentlicht.
Ich meine die Aufnahmen von zwei Kameras des Hotels „Ostseeland“, auf denen eine große blonde Frau zu sehen ist, bei der es sich mglw. um Vanessa Huber handelt. Die Ermittler erwägen, diese Aufnahmen zu veröffentlichen. Dürfen sie das?

Re: VERMISSTENFALL VANESSA HUBER (39), UNTERHACHING, 2022

von Heckengäu » Mittwoch, 12. August 2026, 16:19:04

Sronson hat geschrieben: Mittwoch, 12. August 2026, 14:28:59 Nachtrag, 14:59 Uhr:

Wie ist eigentlich die Rechtslage bzgl. der Veröffentlichung von Videomaterial im Rahmen einer Vermisstensuche?
Wo gibt es Videomaterial? Habe nichts gesehen. Allerdings sind meine Browsereinstellungen maximal restriktiv.
Manche Artikel kann ich mit dem Feuerfux gar nicht sehen und muss sie in einem 2. Browser öffnen um zu lesen 8-)

Für Fahndungen werden meines Wissens Fotos aus Videos generiert.
Wie neulich im Fall des Rentnerehepaares auf einem Bahnsteig in Rostock und einem strengen Oberstaatsanwalt ;)
im Zusammenhang mit einer xxxxxx Selbstmörderin

Re: VERMISSTENFALL VANESSA HUBER (39), UNTERHACHING, 2022

von Sronson » Mittwoch, 12. August 2026, 14:28:59

Heckengäu hat geschrieben: Mittwoch, 12. August 2026, 13:20:26 Bezeichnend ist natürlich für die Münchner Kripo dass sie von allem gar nichts wussten - bis gestern oder vorgestern.
Warum auch über den Tellerrand schauen? "Mir san mir und haben genug mit die damische Verbrecher z'Minga zu schaffen"
Wäre es in einem solchen Fall nicht das übliche Vorgehen, dass die Polizeiinspektion Rostock das Münchner Polizeipräsidium kontaktiert, um über die neuesten Entwicklungen zu informieren?
Heckengäu hat geschrieben: Mittwoch, 12. August 2026, 13:20:26 Zu Vanessa würde ich meinen: Wenn nach 8 Tagen anhand der Videoaufnahmen immer noch nicht bestätigt wird dass es sich um die Vermisste definitiv handelt, dann wird sie es auch nicht sein.
Vielleicht ist die gesuchte Frau gezielt untergetaucht. Sollte es sich bei ihr nicht um Vanessa handeln, so könnte sie sich doch einfach bei der Polizei melden, ohne Konsequenzen befürchten zu müssen.

Es wäre allerdings auch möglich, dass die gesuchte Person noch gar nichts von der Suche mitbekommen hat. Falls sie tatsächlich wohnungslos ist, hat sie wahrscheinlich keinen Zugang zum Internet.

—> Ich hoffe weiterhin, dass sich die zahlreichen Sichtungen von „Vanessa Huber“ nicht als kollektive Fata Morgana herausstellen ༺✦༻

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Nachtrag, 14:59 Uhr:

Wie ist eigentlich die Rechtslage bzgl. der Veröffentlichung von Videomaterial im Rahmen einer Vermisstensuche? Ich dachte bisher, dass dies nur dann zulässig ist, wenn eine Gefahr für Leib/Leben/Freiheit einer Person auf andere Weise nicht abgewendet werden kann. Falls Vanessa Huber noch lebt, darf sie als erwachsene Person ihren Aufenthaltsort frei bestimmen. Eine akute Gefahr für ihr Wohl scheint auch nicht zu bestehen.

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Eine andere Überlegung: Vanessa hat sich längst gemeldet und deutlich gemacht hat, dass sie in Ruhe gelassen werden möchte.

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