MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von HET_GAST » Sonntag, 21. Juni 2026, 04:00:33

Caris hat geschrieben: Sonntag, 21. Juni 2026, 01:48:13 zum obigen Punkt hatte ich ja auch schon was gesagt: nachvollziehbares Verhalten im Rahmen einer akuten Belastungsstörung bei den zwei Männern ... siehe Vollzitat
Danke @Caris für dein Feedback und deine nochmaligen Ausführungen.

Ganz ehrlich, ich muss mir deine Beiträge immer mehrmals durchlesen, sie haben Tiefgang, aber ich brauche da immer ein Stück länger ehe ich alles zusammen bekomme und es klick macht in meinem Oberstübchen. Aber am Ende zählt ja das Ergebnis.

Ich habe in akuten Belastungssituationen nicht immer richtig gehandelt, weil ich auf mein Ur-Instinkt vertraut habe und fürs erste nur an mich gedacht habe, ohne an die Folgen zu denken. Im Nachhinein ist man(N) und auch Frau immer schlauer, aber man lernt und auch dazu. Die meisten Geschehnisse kann man ja doch wieder glatt bügeln, aber wenn es wie hier um ein Menschenleben geht, ich glaube das sitzt und man würde in Zukunft nicht noch einmal so entscheiden (obwohl es eher unwahrscheinlich ist, noch ein zweites mal so etwas zu erleben). Auf alle Fälle einschneidend und es prägt einen für das weitere Leben so richtig. Wir wissen ja auch nicht, ob es doch noch im Laufe des Prozesses doch noch Wendungen und dementsprechende Konsequenzen gibt. Bei MR ist es ja schon der Fall.

Doch, man hätte die Eskalation der Person GH entgegentreten können. Es hätte bei mindestens zwei S****dversuchen gehandelt werden müssen. Die psychologische Betreuung hätte viel engmaschiger erfolgen müssen und nicht nur aller 6 Wochen. Dann wäre nämlich in intensiven Gesprächen heraus gekommen, wer da eigentlich vor einem sitzt. Steile These, aber da lag mindestens Eigengefährdung vor, wenn nicht sogar noch mehr. Sie hatte ja auch eine Familienhilfe. Da frage ich mich, warum das Jugendamt nicht viel eher mit ins Boot geholt wurde. Und selbst wenn GH nicht von sich aus gewollt hätte, Ämter und Ärzte haben Möglichkeiten einzuschreiten (Druck durch das Jugendamt, entweder auf Therapie einlassen oder wir tun was wegen möglicher Kindeswohlgefährdung zum Beispiel). Auch mache ich dem Umfeld von ihr Vorwürfe. Es kann mir doch keiner erzählen, dass erst mit dem Ende der Beziehung im August 2025 und den dann folgenden Ermittlungen heraus gekommen ist, wie sie tickt. Ich denke, wir kennen da nur einen kleinen Teil der gesamten Wahrheit.

Aber so ist es sehr oft im Leben, jeder ist sich erstmal selbst am nächsten. Es ist aber auch ein Drahtseilakt, ab wann ist es Hilfe und ab wann Denunziantentum. Hier hätte aber ein kleiner Junge von gerade mal 8 Jahren die Möglichkeit gehabt weiter zu leben, seine Schule zu beenden, eine Lehre zu beginnen oder zu studieren, die erste Freundin oder den ersten Freund zu haben, also ein ganz normales Leben zu führen.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von HET_GAST » Sonntag, 21. Juni 2026, 02:56:40

Nachtgrüße hat geschrieben: Sonntag, 21. Juni 2026, 00:23:12 Lieber @HET_GAST
DANKE für deine wunderbare Sichtweise! ❤️
DankeschÖÖÖÖn, mit dem herzen sieht man eben doch besser 😉.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Caris » Sonntag, 21. Juni 2026, 01:48:13

HET_GAST hat geschrieben: Samstag, 20. Juni 2026, 22:04:33 Vollzitat
zum obigen Punkt hatte ich ja auch schon was gesagt: nachvollziehbares Verhalten im Rahmen einer akuten Belastungsstörung bei den zwei Männern. Diese waren auch, im Vergleich zur Tümpelzeugin, einem ungleich höherem Maß an Trauma (Konfrontation entstellte Leiche) ausgesetzt. Es gilt das Dosis-Wirkungsprinzip.
Davon abgesehen, ist das so ein Ding wie das, dass doch die meisten von der bequemen, ungefährlichen Gegenwart aus sicher zu wissen meinen, dass sie damals Widerstandskämpfer gewesen wären. -Wie es in realiter, wenn wir wirklich getestet worden wären und unser Leben auf dem Spiel gestanden hätte, ausgesehen hätte, das kann keiner von uns wissen. Man würde es sich natürlich von sich wünschen, dass man dann richtig gehandelt hätte, aber wissen kann man es nicht.

zum zweiten Punkt: hate the deed , not the person sollte immer gelten, auch wenn es einem in Fällen wie diesen vor eine große Herausforderung stellt. -Dass eine Persönlichkeit wie die ihre weder erst seit 2025 besteht, noch schon von Geburt an vorlag, steht für mich ebenso zweifelsfrei fest. Ich kann sowas nur sinnvoll als Traumafolgestörung sehen (und einen komplexen Beziehungstraumatisierungshintergrund hat sie ja). -Ob man es hätte verhindern können, weiß ich nicht. Das ist auch so eine Erfahrung, dass man eben, auch wenn man noch soviel hinsieht und mitfühlend ist etc, , eben nicht alles Böse verhindern kann.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Nachtgrüße » Sonntag, 21. Juni 2026, 00:23:12

Lieber @HET_GAST
DANKE für deine wunderbare Sichtweise! ❤️

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Heckengäu » Samstag, 20. Juni 2026, 22:32:04

Turmfalke23 hat geschrieben: Samstag, 20. Juni 2026, 22:10:10 Wieso wird in der XY-Sendung nach Spaziergängern gefragt, welche sich in der Umgebung des Tümpels aufgehalten haben ?
Richtig, Umgebung: Die Feuerzeugin beschrieb 3 ältere Paare die auf dem Waldweg spazieren gingen.
Zwischen Weg und Schweinesuhle liegen mehr als 40 Meter. Ältere Menschen sind oft schlecht zu Fuss.

Es ist aber möglich dass sich 2 der Männer zur Suhle bequemten. Es wurden 2 Schuhspuren ermittelt, die nicht zuzuordnen sind.
Das ist verständlich. Wenn es wirklich so war, dann haben die 2 den wohl schlimmsten Schock ihres Lebens erhalten.
Zudem mussten sie es den Frauen verschweigen. Das ist natürlich furchtbar schwierig und unangenehm: Harmlos tun.

Es ist daher für mich selbst sehr verständlich dass sich diese Spaziergänger nie meldeten. Sonst wären sie vor aller Augen in
einen Saal gezerrt worden, mit einer Riege streng blickender schwarzer Roben, 150 Zuschauern und 30 Pressemenschen - um zu
bestätigen dass sie "etwas" gesehen haben. Ihre Namen wären öffentlich benannt worden und die Meldungen über Medien
rund um die Welt gesaust :? Wer sollte das wollen?

Schliesslich haben sie keinen Mord Live oder ein sonstiges Verbrechen beobachtet.
Sie haben aber eine Reiterin gesehen, die ihren Fotocolt zog und 3 Schuss abfeuerte. Daraus konnten sie schliessen dass
diese Frau und Zeugin die Fotos an die zuständigen Behörden leiten würde. Und genau so ist es gekommen.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Turmfalke23 » Samstag, 20. Juni 2026, 22:10:10

Gastleser hat geschrieben: Samstag, 20. Juni 2026, 11:06:16 Diese “Ausnahmen” sind hier in jedem Fall gegeben:

Das Betreten des bestellten Ackers und das Betreten der geschützten “Hinmelsauge” ist nicht für jedermann gestattet.

§59
“[…..] sowie das Betreten aus wichtigen Gründen, insbesondere aus solchen des Naturschutzes und der Landschaftspflege, des Feldschutzes und der land- und forstwirtschaftlichen Bewirtschaftung, zum Schutz der Erholungsuchenden, zur Vermeidung erheblicher Schäden oder zur Wahrung anderer schutzwürdiger Interessen des Grundstücksbesitzers einschränken. […..]

Die Himmelsaugen, die Schweinesuhle, gehört per se zu den geschützten Biotoptypen (§ 32 Abs. 1 Nr. 1 BbgNatSchG) in der Gruppe der Kleingewässer.
Normalerweise antworte ich nicht auf Gastbeiträge.
Anmerkung:
Jagdscheininhaber seit Jahrzehnten

Warum soll eine Schweinesuhle eine schutzbedürftige Einrichtung sein ? Begründung ?
Welcher Fachmann hat den Tümpel denn als Schweinesuhle bezeichnet ? Die Medien etwa ?
Wieso wird in der XY-Sendung nach Spaziergängern gefragt, welche sich in der Umgebung des Tümpels aufgehalten haben ?
Es ist von mehreren Personen die Rede, wohl ein Verstoß n. § 59 Betreten der freien Landschaft/Natur ?

Evtl. kennst du den Bay. Wald ein Naturschutzgebiet. Was würde die erholungssuchende Bevölkerung dazu sagen, wenn sie den Park nicht mehr betreten dürfte ?

Es wird wohl kaum ein Natur­liebhaber über einen frisch angesäten Acker laufen oder gar ein Schlammbad in einer Suhle nehmen. :roll:
Es gibt auch noch andere Wildarten, die ebenfalls eine Suhle aussuchen.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von HET_GAST » Samstag, 20. Juni 2026, 22:04:33

Fragjanur hat geschrieben: Samstag, 20. Juni 2026, 21:24:37 Da muss ich dich enttäuschen. So moralingesäuert bin ich nicht, als dass ich Menschen aus welchen Gründen auch immer, Affären oder Techtelmechtel absprechen würde. siehe Vollziat
Nur ich für mich.
Ich war zum Glück noch nie in solch einer Situation.
Einen toten Menschen zu finden entbehrt mir jegliche Phantasie und ein totes Kind gleich x-fach nicht (und ich bin viel allein mit Hund in Wald und Feld - keine Wege, eher das Gestrüpp dazwischen). Ich wüsste nicht wie ich reagieren würde, ganz ehrlich. Ich hätte auch viel zu viel Angst vor allem Möglichen, genau wie die 2 TZ. Und ganz besonders vor den privaten und gesellschaftlichen Konsequenzen. Das ist bei mir zumindest der Ur-Reflex eines Menschen, erstmal Flucht und dann erst überlegen. Als erstes denke ich da nur an mich, wie komme ich am besten und schnellsten wieder aus dieser Situation heraus, ohne mich belasten zu lassen. Das ich dann natürlich Fehler mache, weil ich mir Geschichten bastele, ist mir zu diesem Zeitpunkt natürlich nicht bewusst. Und hier ist dann der Kipppunkt, vielen Sachen sind nicht mehr stimmig und wenig passt noch. Es ist für mich erstmal menschlich. Das da so einiges nicht in Ordnung war, steht auf einem anderen Blatt. Von meinem Sofa hier aus, kann ich schnell verurteilen und sagen-schreiben, also NEIN, das hätte ich niemals-nie so gemacht. Theorie und Praxis klaffen auch hier auseinander. Ich hätte insgesamt ähnlich wie "unsere" zwei Beiden gehandelt.
Fragjanur hat geschrieben: Samstag, 20. Juni 2026, 21:24:37Und Gina möchte ich menschlich gar nicht charakterisieren, das wäre ein Widerspruch in sich.
Bei all der Trauer, der Wut und dem Unverständnis, eine Gina ist ein Mensch und auch sie sollte dementsprechend so behandelt werden. Ich verachte ihre Tat, keine Frage. Aber es als Widerspruch zu sehen, sie menschlich gar nicht charakterisieren zu wollen, finde ich nicht in Ordnung. Hinter jedem Menschen steckt eine Geschichte, auch hinter einer GH.

Wir sollten in Zukunft, angefangen bei mir selber, viel genauer hinschauen und uns fragen, geht hier alles mit rechten Dingen zu, auch ein mehr an Miteinander und mehr Menschlichkeit.

Einfach mal die alte alleinstehende Dame fragen, ob sie Hilfe brauch und ob bei ihr alles in Ordnung ist.

Im Kleinen fängt es an und wenn es da schon nicht funktioniert, wie dann im Großen auf der
Welt ?

Ich bin mir ziemlich sicher: Hätte man bei GH genauer hingeschaut und Zeichen rechtzeitig erkannt, hätte man dieses grausame Verbrechen verhindern können. Ihre Persönlichkeit hat sie ja nicht erst 2025 hervor gebracht.

Frei nach Herbert Grönemeyer: ME N S C H

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von HET_GAST » Samstag, 20. Juni 2026, 21:25:10

OFF-TOPIC

Heute den ganzen Tag schon und bis mindestens morgen früh 6.30 Uhr - ZDFinfo - DDR.

Es ist einfach so, das die Uhren hier im Osten auch nach über 37 Jahren immer noch erheblich anders ticken. Und um das ein bisschen nachvollziehen zu können und zu verstehen, übe ich mich selbst nach wie vor in Aufarbeitung der Geschichte, mit Interessenschwerpunkt Machtübernahme der Nationalsozialisten, 2. Weltkrieg und die Nachkriegszeit in beiden deutschen Staaten, bis hin zur Wiedervereinigung, dem Eurobeitritt und dem hier und jetzt.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Fragjanur » Samstag, 20. Juni 2026, 21:24:37

Bernhard hat geschrieben: Samstag, 20. Juni 2026, 09:49:09 So alleine dastehend kann ich das nicht 100% nachvollziehen, denn ...



... dazu gehören zwei, die TV hat ja auch ein Techtelmechtel mit einem verheirateten Mann angefangen.

Würdest du also schreiben "Mein Mitleid mit diesem Schlag Mensch..." und damit G und D meinen, dann würde ich das verstehen und zustimmen.
Da muss ich dich enttäuschen. So moralingesäuert bin ich nicht, als dass ich Menschen aus welchen Gründen auch immer, Affären oder Techtelmechtel absprechen würde.

Es sollte im besagten Fall wohl so aussehen, dass TZ1 Christian D. sich als "anständigen" Ehemann verkaufen wollte. Anständig wäre gewesen, die Polizei zu rufen. Anständig wäre gewesen, einer verzweifelten Mutter Gewissheit zu geben. Dass er alles andere als "anständig" im Sinne Treue war, belgen die Nachfragen nach Fotos, das intensive Zeitkontingent, dass er in heimliche Treffen, Chats und dergleichen investiert hat.

Und Gina möchte ich menschlich gar nicht charakterisieren, das wäre ein Widerspruch in sich.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von HET_GAST » Samstag, 20. Juni 2026, 21:04:33

valleycruiser hat geschrieben: Samstag, 20. Juni 2026, 20:39:21 Nehmen wir an, unendlich viele Besucher würden den Prozess in einem Saal mit unendlich vielen Plätzen besuchen und sich die Namen notieren.
Dann wären auch jedem die vollen Namen bekannt. Wo ist der Unterschied dann zu Medien?
Für mich als Laie und Ottonormalbürger würde ich es damit begründen, das wie schon @Scronsen geschrieben hatte, solche Informationen (Vollname) nicht öffentlich in einen Thread, wie diesem z.B., diskutiert werden dürfen, auch wenn Menschen da draußen der vollständige Name bekannt ist. Es sind sicher die Unterschiede bei Rechten und Pflichten, was die Medien und Besucher auf der einen Seite und den Menschen außerhalb eines Gerichtssaales auf der anderen Seite, betrifft. Und es ist nochmal ein Unterschied, ob es im Nachhinein, so wie hier, öffentlich (aus)diskutiert werden würde. Oft reicht nur der Vollname und man hat schwupps di wupps eine komplette Adresse herausgefunden. Ist mir selber schon passiert und vorgekommen.

Ein Kumpel schickte mir ein Bild und einen Namen und ich brauchte keine 5 Minuten und habe ihm die genaue und komplette Adresse übermittelt. Geht natürlich nicht immer so schnell und problemlos, aber so wird dem vorgebeugt und ein Riegel davor geschoben.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von z3001x » Samstag, 20. Juni 2026, 21:00:39

valleycruiser hat geschrieben: Samstag, 20. Juni 2026, 20:39:21 Nehmen wir an, unendlich viele Besucher würden den Prozess in einem Saal mit unendlich vielen Plätzen besuchen und sich die Namen notieren.

Dann wären auch jedem die vollen Namen bekannt. Wo ist der Unterschied dann zu Medien?
Da im realen Leben das Beispiel oben nicht vorkommt (unendliche viele Plätze, sowas gibt es nur digital, ebenso wie unbegrenzte Verbreitung einer Information), sondern eben nur vglsweise wenige Leute an so einem Prozess teilnehmen und sich auch diese Namen notieren oder ansehen.
D.h. der Verbreitungseffekt, wenn es im Gericht an einem Board steht vs. dem, dass es in Online-Medien oder anderswo öffentlich im Internet und für jedermann allzeit zugänglich ist, ist um Dimensionen geringer und insbesondere die reale Gefahr, dass Leute die inadäquat mit der Information umgehen ist durch einfache und vielfache Zugänglichkeit im Internet inkl. Social Media immens höher.

Daher ist die Frage weniger, ob man die Namen öffentlich nennen darf (das dürfte man rechtl. gesehen an sich sogar), sondern eben wie weite Kreis das zieht. Und ob man das unterstützen will oder sollte.

Man hat beim Fall Rebecca Reusch gesehen, auf was für welche Wahnsinnsideen True-Crimer kommen könne. Dann wurde in Grundstücke eingebrochen, weil fälschlicherweise verbreitet wurde, dass angeblich Rebeccas Reusch 6 Jahre vorher da eine Party gefeiert hätte.
Bei Fabian kann man jedenfalls befürchten, dass wenn das Urteil fällt und die Angeklagte anzunehmender Weise verurteilt wird, dass es instabilen Subjekten ihrer Fanbase als notwendig erscheinen könnte, dieses "Fehlurteil" (aus ihrer Sicht) nicht hinzunehmen und das bei den Schöffen, deren Wohnanschrift man dann auch alsbald kennt, in irgendeiner Form zum Ausdruck zu bringen. Das muss nicht passieren, aber kann, besonders angesichts des riesigen Rummels um den Fall.
Und da es jetzt nicht so völlig klar ist, was es überhaupt bringt, wenn man die Schöffen von ihrer Biografie, vom Namen oder vom Foto her kennt, scheint es in der Güterabwägung am Ende des Tages sinnvoller, die Infos erst mal zurückzuhalten.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von HET_GAST » Samstag, 20. Juni 2026, 20:46:42

Heckengäu hat geschrieben: Samstag, 20. Juni 2026, 20:35:48 Aus aktuellem Anlass Das Frauengefängnis Hoheneck
ergänzend, auch wenn off-topic(er) - ich finde es nach vor sehr interessant und hat doch auch mit dem Fall Fabian indirekt zu tun - weil wie wurden Menschen zu dem, was sie heute sind. Wie sind sie aufgewachsen, was hat sie geprägt und welche Schicksalsschläge finden sich in ihren Biographien. Warum konnte eine GH sich zu so einem Menschen entwickeln ? Und da "muss" man auch mintunter Generationen (Eltern - Großeltern z.B.) zurückspringen, um noch besser zu verstehen. Und der Knick mit der Wende war auch für mich ein großer geschichtlicher Umbruch, nicht nur, das sich von heute auf morgen eine Währung geändert hat.

https://www.youtube.com/watch?v=oJglhfXWhHE

https://www.youtube.com/watch?v=CmqNQiIfXic

https://www.youtube.com/watch?v=jfyuh_ymg44

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von valleycruiser » Samstag, 20. Juni 2026, 20:39:21

HET_GAST hat geschrieben: Samstag, 20. Juni 2026, 20:26:29 Ich war jetzt wirklich zu faul, das alles selber auszuformulieren, geschuldet dem weekend und den vorherrschenden Temperaturen, dolle sorry.

Google-KI sagt:
Gerichte tagen öffentlich, damit der Staat transparent bleibt. Medien unterliegen jedoch dem Presserecht und dem informationellen Persönlichkeitsschutz. Sie verkürzen Namen, um eine Vorverurteilung (Unschuldsvermutung) zu verhindern und die Betroffenen vor dem digitalen Pranger sowie dauerhafter gesellschaftlicher Stigmatisierung zu schützen.
Nehmen wir an, unendlich viele Besucher würden den Prozess in einem Saal mit unendlich vielen Plätzen besuchen und sich die Namen notieren.

Dann wären auch jedem die vollen Namen bekannt. Wo ist der Unterschied dann zu Medien?

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Heckengäu » Samstag, 20. Juni 2026, 20:35:48

Aus aktuellem Anlass Das Frauengefängnis Hoheneck

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von HET_GAST » Samstag, 20. Juni 2026, 20:32:06

Heckengäu hat geschrieben: Samstag, 20. Juni 2026, 20:23:02 Mir ist ein :idea: aufgegangen: Herr E. H. aus Reimershagen, Walfischgasse 2000, ist bzw. war, denn nun ist er 82, viele Jahre Jäger und Jagdpächter Pardon ... siehe Vollzitat
:lol: Warum bin ich da nicht gleich drauf gekommen, M E R C I :D . Geschichten, die das Leben schrieb und noch immer schreibt. Auch wenn immer wieder und wieder, warum machst du dein Hobby nicht zum Beruf ? Ich würde es kaufen und lesen (aber eher ebook).

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von HET_GAST » Samstag, 20. Juni 2026, 20:26:29

valleycruiser hat geschrieben: Samstag, 20. Juni 2026, 20:16:52 Die Vita der Staatsanwälte und Richter dürfte ... siehe Vollzitat
Ich war jetzt wirklich zu faul, das alles selber auszuformulieren, geschuldet dem weekend und den vorherrschenden Temperaturen, dolle sorry.

Google-KI sagt:
Gerichte tagen öffentlich, damit der Staat transparent bleibt. Medien unterliegen jedoch dem Presserecht und dem informationellen Persönlichkeitsschutz. Sie verkürzen Namen, um eine Vorverurteilung (Unschuldsvermutung) zu verhindern und die Betroffenen vor dem digitalen Pranger sowie dauerhafter gesellschaftlicher Stigmatisierung zu schützen.

Die Gründe für dieses Vorgehen im Detail:
Unschuldsvermutung und Schutz der Persönlichkeit: Bis zur rechtskräftigen Verurteilung gilt ein Angeklagter als unschuldig. Die vollständige Namensnennung (identifizierende Berichterstattung) in den Medien könnte Existenzen ruinieren, selbst wenn der Betroffene später freigesprochen wird.

Schutz von Zeugen und Opfern:
Zeugen und Opfer sind freiwillig oder per Vorladung im Prozess, weil sie zur Aufklärung beitragen. Sie haben ein gesetzlich geschütztes Interesse daran, nicht unfreiwillig in der Öffentlichkeit identifiziert und bloßgestellt zu werden.

Keine Löschbarkeit im Internet:
Was im Internet und in Zeitungsarchiven unter vollem Namen veröffentlicht wird, ist für immer abrufbar. Ein Gerichtsprozess im Saal endet, aber ein digitaler Pranger bleibt ewig bestehen.

Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGH): Die Befugnisse der Medien werden vom allgemeinen Persönlichkeitsrecht (Artikel 2 und Artikel 1 des Grundgesetzes) und der Pressefreiheit abgewogen. Vollständige Namen dürfen Journalisten in der Regel nur bei Personen der Zeitgeschichte (z. B. bekannten Politikern) oder bei schwersten Verbrechen von überragendem öffentlichen Interesse nennen.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Heckengäu » Samstag, 20. Juni 2026, 20:23:02

Mir ist ein :idea: aufgegangen: Herr E. H. aus Reimershagen, Walfischgasse 2000, ist bzw. war, denn nun ist er 82, viele Jahre Jäger und Jagdpächter.
Auch übte er ein Gewerbe aus, das mit 4-beinigen Fluchttieren und deren Bedürfnissen in Zusammenhang steht, zum Zwecke des Broterwerbes.
Damit Frau und Hund und Mädchen nicht Hungers sterben müssen.

Folgedem war er Jäger Grünberockt, mit umgehängtem Stutzen und Krimstecher vor der Brust (Die ersten Ferngläser wurden im Krimkrieg eingesetzt und haben daher ihren frühen Namen. Denn jede Erfindung wird zuerst für militärische Zwecke genutzt, möglichst um Menschen zu töten und dann für kommerzielle Zwecke), den Teckel an der Leine und links und rechts ein Mädchen, G. + S. H., umherschweifend, überall, spazieren, inspizieren, kontrollieren, ggf. reklamieren, also das übliche.

Erstere kennt daher nicht nur die Schweinekuhle von Kindesbeinen sehr genau bzw. aus politischer Korrektheit natürlich beide, und beide Mädchen sind Landmädchen und Heimatkundige und Heimatliebende - sie kennen jeden Quadratfuss in der weiten Umgebung ihres Heims.

Das bestimmte auch ihre Berufswahl und Interessen nicht wenig.
Eine wurde Forstwirtin und die Älter wurde böse, Pardon, Pferdemännin natürlich.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von valleycruiser » Samstag, 20. Juni 2026, 20:16:52

HET_GAST hat geschrieben: Samstag, 20. Juni 2026, 19:59:09 Für mich ganz persönlich "nur" ein noch runderes Bild vomn der Gesamtschau her. Wo kommen sie her und was haben sie gemacht z.B. - oder wie sind sie zu dem geworden, was sie heute sind. Ja, auch einfach Neugierde meinerseits. "Zur Aufklärung der Sache" hat das natürlich überhaupt keinen (Mehr)Wert, da gebe ich dir recht, trotzdem interessant.
Die Vita der Staatsanwälte und Richter dürfte in etwa immer ähnlich sein. Ausbildung mit der Befähigung zum Richteramt an einer Universität x.

Interessant für mich ist, wieso die Medien die Namen der Angeklagten und Zeugen nur verkürzt kommunizieren, wenn diese doch im Prozess - und damit der Öffentlichkeit gegenüber - vollständig genannt werden.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von HET_GAST » Samstag, 20. Juni 2026, 20:13:12

Sronson hat geschrieben: Samstag, 20. Juni 2026, 20:11:28 Aus Datenschutz- und Persönlichkeitsgründen bleiben die Namen der Schöffen weiterhin den Besuchern der Hauptverhandlung vorbehalten. Sie dürfen im Thread nicht geteilt werden. Danke für euer Verständnis!
Dank dir und gut zu wissen, auch für die Zukunft - sicher ist sicher 👍.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Sronson » Samstag, 20. Juni 2026, 20:11:28

HET_GAST hat geschrieben: Samstag, 20. Juni 2026, 19:21:45 Gibt es öffentliche Informationen zu ihnen ?
Sronson hat geschrieben: Samstag, 20. Juni 2026, 19:24:37 Bevor wir die Klarnamen der Schöffen im Thread teilen, sollten wir uns lieber absichern, dass das erlaubt ist.
Aus Datenschutz- und Persönlichkeitsgründen bleiben die Namen der Schöffen weiterhin den Besuchern der Hauptverhandlung vorbehalten. Sie dürfen im Thread nicht geteilt werden. Danke für euer Verständnis!

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