von Sway_again » Samstag, 13. Juni 2026, 13:48:34
Gastikus hat geschrieben: ↑Samstag, 13. Juni 2026, 11:21:03
Aussage gestern: Ich wollte einfach weg
Der hatte schon längst Gewissheit und genau deswegen war er so überfordert mit der Situation. Er war geschockt. Stinknormaler Tag und dann wird er in der Dunkelheit vor eine verbrannte Kinderleiche gestellt.
Wenn du aus der Ferne beobachten willst, nutzt du ein Nachtsicht- bzw. Wärmebildfernglas oder -rohr. Im Stillstand. Aber nicht wenn du dich bewegst unter s.o. Bedingungen.
Entweder hatten beide Taschenlampe/Handy an oder nur einer.
Ich hatte mir gestern auch viel Gedanken, gemacht warum die Taschenlampe so wichtig ist und so viel danach gefragt wurde - speziell von der Verteidigung (hatte Löcke nicht darauf hin gesagt, dass es dazu noch was zu sagen gibt?). Ich denke, es ist legitim, dass C sie nicht mitgenommen hat, weil er großflächig schauen wollte und nicht davon ausgegangen ist, mit G durch das Gestrüpp zu rennen.
Das Fehlen der Taschenlampe kann zweierlei bedeuten:
A) Cs Geschichte stimmt: G führte ihn im Stockdunkel direkt zur Leiche und konnte F identifizieren - weil sie den Tatort kannte
B) Cs Geschichte stimmt nicht: Nach erfolgloser Suche sieht man einen Hochsitz für „Zweisamkeit“, geht dorthin und „stolpert“ über „etwas“ - Fund durch G und C zufällig, Identifizierung unklar bzw. nicht möglich, C passt seine Gesichte nach Fund an
Bei beiden Versionen passt, dass C die Situation untätig verlässt und nichts damit zu tun haben will und G darauf hin O kontaktiert, um bei A) was auch immer Gs Motivation hier war es erneut zu versuchen (geht davon aus, dass C schweigt) oder bei B) noch einmal nachzuschauen, was dort lag
Beim Interview von „Maik N“ (vermutlich O) heisst es, G stand vor seiner Tür, wollte ihm was zeigen (hier spricht sie wohl von „Puppe“). Er nimmt tatsächlich eine Taschenlampe mit. Bemerkenswerterweise reagiert er laut Interview exakt wie C:
Maik N. sei damals aber erst einmal nach Hause gefahren. „Wie will man das erklären?“, habe er sich damals gefragt. Was macht man an so einem abgelegenen Ort und findet da ‘ne Leiche?“ Er habe Sorge gehabt, selbst unter Verdacht zu geraten.
Wenn O beim nächsten Verhandlungstag nicht zweifelsfrei sagen kann, dass er und G F gefunden haben, wäre das für G tatsächlich noch einmal ein Weg zur Erklärung, warum sie da am 14.10. nochmal hingefahren ist.
Ich finde dennoch, dass es viel zu viele Zufälle und Indizien sind. Dass G dort naiv, zufällig und unschuldig mit drei Leuten um eine Leiche herum stolpert und niemandem etwas davon erzählt - bei ihrem Rededrang und der Impulsivität einer vermeintlichen Borderlinerin kann ich mir nicht vorstellen. Das klingt eher alles nach verkopft geplant und impulsiv durchgeführt.
[quote=Gastikus post_id=346451 time=1781342463 user_id=12029]
Aussage gestern: Ich wollte einfach weg
Der hatte schon längst Gewissheit und genau deswegen war er so überfordert mit der Situation. Er war geschockt. Stinknormaler Tag und dann wird er in der Dunkelheit vor eine verbrannte Kinderleiche gestellt.
Wenn du aus der Ferne beobachten willst, nutzt du ein Nachtsicht- bzw. Wärmebildfernglas oder -rohr. Im Stillstand. Aber nicht wenn du dich bewegst unter s.o. Bedingungen.
Entweder hatten beide Taschenlampe/Handy an oder nur einer.
[/quote]
Ich hatte mir gestern auch viel Gedanken, gemacht warum die Taschenlampe so wichtig ist und so viel danach gefragt wurde - speziell von der Verteidigung (hatte Löcke nicht darauf hin gesagt, dass es dazu noch was zu sagen gibt?). Ich denke, es ist legitim, dass C sie nicht mitgenommen hat, weil er großflächig schauen wollte und nicht davon ausgegangen ist, mit G durch das Gestrüpp zu rennen.
Das Fehlen der Taschenlampe kann zweierlei bedeuten:
A) Cs Geschichte stimmt: G führte ihn im Stockdunkel direkt zur Leiche und konnte F identifizieren - weil sie den Tatort kannte
B) Cs Geschichte stimmt nicht: Nach erfolgloser Suche sieht man einen Hochsitz für „Zweisamkeit“, geht dorthin und „stolpert“ über „etwas“ - Fund durch G und C zufällig, Identifizierung unklar bzw. nicht möglich, C passt seine Gesichte nach Fund an
Bei beiden Versionen passt, dass C die Situation untätig verlässt und nichts damit zu tun haben will und G darauf hin O kontaktiert, um bei A) was auch immer Gs Motivation hier war es erneut zu versuchen (geht davon aus, dass C schweigt) oder bei B) noch einmal nachzuschauen, was dort lag
Beim Interview von „Maik N“ (vermutlich O) heisst es, G stand vor seiner Tür, wollte ihm was zeigen (hier spricht sie wohl von „Puppe“). Er nimmt tatsächlich eine Taschenlampe mit. Bemerkenswerterweise reagiert er laut Interview exakt wie C:
[quote]Maik N. sei damals aber erst einmal nach Hause gefahren. „Wie will man das erklären?“, habe er sich damals gefragt. Was macht man an so einem abgelegenen Ort und findet da ‘ne Leiche?“ Er habe Sorge gehabt, selbst unter Verdacht zu geraten.[/quote]
Wenn O beim nächsten Verhandlungstag nicht zweifelsfrei sagen kann, dass er und G F gefunden haben, wäre das für G tatsächlich noch einmal ein Weg zur Erklärung, warum sie da am 14.10. nochmal hingefahren ist.
Ich finde dennoch, dass es viel zu viele Zufälle und Indizien sind. Dass G dort naiv, zufällig und unschuldig mit drei Leuten um eine Leiche herum stolpert und niemandem etwas davon erzählt - bei ihrem Rededrang und der Impulsivität einer vermeintlichen Borderlinerin kann ich mir nicht vorstellen. Das klingt eher alles nach verkopft geplant und impulsiv durchgeführt.