seppel hat geschrieben: ↑Dienstag, 14. Juli 2026, 19:19:30
" Mord an Fabian aus Güstrow: So belastend ist der Prozess wirklich
Die Anwältin von Fabians Mutter spricht über die psychische Belastung durch den Prozess und die schwierigsten Momente im Gerichtssaal. "
Quelle:
https://www.berliner-kurier.de/panorama ... i.10194361
Die Kindsmutter tut sich keinen Gefallen, indem sie Tag für Tag und das seit Monaten, im Gerichtssaal sitzt.
Dazu noch quasi direkt der Angeklagten gegennüber, deren Regungen, breit gefächert von Teilnahmslosigkeit
bei den greulichen Aufnahmen von ihrem ermordetem, verstümmelten und jeder Würde beraubten Kind,
die der Rechtsmediziner in den Saal warf (An diesem Tag war sie aus gutem Grund nicht da), bis hin zu Grinsen,
Zornregungen, Schmollen, Scherzen und noch weit mehr, bei ständigem Getuschel mit ihren Verteidigern und vielfachem
Kopfschütteln und sichtbaren Verärgerungen bei den Vernehmungen der Zeugen und Zeuginnen.
Ganz besonders muss es sie treffen dass die Angeklagte von ihrer Dauerpräsenz keinerlei Regung zeigt, sie vollständig ignoriert.
Ihren Versuch, am Anfang Gina direkt anzusprechen, hatte Richter Schütt sofort im Ansatz unterbunden, regelgemäss.
Es ist vor allem dem Bild - Ticker zu danken dass er immer wieder emotionale Regungen der Angeklagten festhält.
Nur beim Thema Pferde wird sie aufmerksam, zeigt Teilnahme und Interesse.
Dazu das schamlose, ungeheure Flirten mit M. R. vor aller Augen. Ein Schlag ins Gesicht für jeden Menschen
der normale Empfindungen hat und die ungeschriebenen gesellschaftlichen Umgangsformen kennt und würdigt.
Es sollte D. L. verständlich gemacht werden dass sie dadurch ihr weiteres Leben sehr belastet. Auch wenn sie kurzzeitig
Ruhe und Entspannung in ihrem Garten findet, ist das nicht genügend, um sich dauerhaft vor einem Trauma zu
bewahren. Man denke an den Satz, den sie weit im Vorfeld des Strafprozesses äusserte: "Für mich wird es keine
gerechte Strafe geben".
Es ist weder ihr geholfen, stoisch um des Ausharrens auszuharren, noch wird die Angeklagte dadurch keinen
Jota härter verurteilt werden. Wie es scheint ist sie in Hände jener geraten, die in erster Linie ihre eigenen
Interessen wahrnehmen, teilweise in nicht geringem Maas geleitet von pekuniären Motiven