von z3001x » Montag, 15. Juni 2026, 01:48:25
Arcangel hat geschrieben: ↑Sonntag, 07. Juni 2026, 22:21:37Das kann natürlich alles sein, das die Polizei potenzielle Zeugen in und um den neuen Kuhrpark ausfindig gemacht hatte und diese Leute dann befragte, kann aber auch sein, das diesbezüglich nur mit öffentlichen Zeugenaufrufen gearbeitet wurde, wie bsw Amtsblatt und regionale Zeitungen.
Der Vater von Scarlett sprach wohl persönlich mit den Handwerkern die neben der KBH einquatiert waren, und ob die Pol auch mit denen redetete...?
Und falls das so ablief, dann bin ich mir nicht sicher ob andere arbeitsbedingt Tätige im und um den Park von der Pol befragt wurden oder sich im weiteren Verlauf durch Medienaufrufe meldeten.
Die Handwerker, die gleichzeitig in der KBH übernachtet haben, fänd ich z.B. keine uninteressante Gruppe. Jedenfalls könnte denen bzw. einem von denen Scarlett "aufgefallen" sein. Im Sinne von "ein Auge auf sie geworfen haben". Die KBH-Handwerker hatten außerdem sicher Autos, oftmals verwenden die Transporter und sie sind regelmäßig nur kurz an einem Ort, bzw. am Wochenende schon wieder weg - wären also ggf zu beginn der Suchen schon jwd gewesen.
So ein bisschen triggert das bei mir das Klischee von den weißen Lieferwagen, die schon oftmals eine Rolle in Fällen von vermissten oder sogar ermordeten Frauen eine Rolle spielten. Wie bei vielen Klischees ist es im Regelfall als genereller Verdacht unberechtigt und ungerecht, aber im Einzelfall eben nicht. Und es gibt ja diesen Grundansatz beim Ausfindigmachen möglicher Verdächtiger, der besagt, man soll sich an die halten, die Möglichkeit/Gelegenheit, Mittel und Motiv haben. Und da kommen grundsätzlich Männer, denen sie zuletzt über den Weg lief und die sich ggf. in sie verguckt haben und die auch wussten, was sie an dem Tag vorhatte und die aber eben auch ein Automobil zur Verfügung haben, schon infrage.
Das könnte jemand sein, der nur beiläufig mit ihr Smalltalk führte, und der nicht als "Reisebekanntschaft" erkannt wurde. Oder sogar jmd, wenn in Gruppe, der nicht mal persönlich mit ihr sprach, aber seine Kollegen.
Ich weiß nicht, ob und inwieweit und v.a., wie vollumfänglich diese Gruppe von der Kripo erfasst und befragt wurde. Ich denke, die Kripoi haben Leute, die nachweislich Kontakt zu ihr hatten (anhand von Sprachnachrichten, Kontaktdaten, Telefonaten, Fotos oder Zeugenaussagen) schon versucht zu erfassen identifizieren und zu befragen. Siehe Kölner "drei Jungs" oder auch den Camino-Begleiter. Oder auch jüngst basierend auf Hinweis as diesme Forum, die zweite Gruppe von Leuten die mit ihr im Asia war, und wo das anhand der Google-Rezension erkennbar wurde. Dei hat die Kripo in WT stets erfolgreich ausfindig gemacht und auch eingehend befragt. Denn das waren ja nachweislich Kontaktpersonen.
Allerdings könnten wie gesagt solche ganz peripheren Kontakte, wo dann z.B. die Telnr nicht in ihrer Kontaktliste drin ist, und auch sonst keine greifbare Spur zurückblieb, schon unter den Tisch gefallen sein. Und vor allem denke ich nicht, dass die Kripo für den Fall, dass sie die Leute, die zwar wg ihrer nachverfolgbaren Übernachtung in der KBH identifiziert wurden, explizit befragt haben würden, wenn die damals im September 2020, als Suche und Ermittlungen begannen, schon abgereist waren. Weil bei einer ausgangs als verunfallt angenommenen Vermissten fehlt da die Grundlage/der Ermittlungsansatz.
Arcangel hat geschrieben: ↑Sonntag, 07. Juni 2026, 22:21:37Denn irgendeiner der Arbeitenden oder Anwohner Park / Kundenverkehr Schmitzmarkt in oder um den Park, muss sie gesehen haben, in den Park laufend oder wieder heraus oder noch auf dem Schmitzmarkt Parkplatz sitzend e.c. -Radius freies WLan-.
Nur hatte sich Vater Ralf nie dazu konkret geäußerst, also jetzt zu den pot.- In und Um- Parkzeugen.
Wäre schön wenn man ein paar wenige Infos mehr hätte, dann würden sich evtl neue Ansätze ergeben.
Sagen wir so, ein Mitarbeiter des Edekas, würde vermutlich nur sehen, wie sie den Laden verlässt. Was ja keinen Erkenntnisgewinn liefert, weil ja schon bekannt ist, wann das war. Den Kurpark sieht man nicht richtig vom Edeka aus, wg. der etwa höherliegenden Landstraße 151 aus dem Wehratal kommend. Und selbst wenn jmd sie unspektakulär im Kurpark gesehen haben sollte, was ja möglich ist, dann würde das eben bestätigen, dass sie wirklich dort war, aber es würde wenig weitere Ermittlungsansätze liefern. Anders wär es, wenn Zeugen sahen, wie sie in eine unerwartete Richtung aufgebrochen wäre, oder sie in Begleitung war, oder gar zu jemand eingestiegen wäre.
Kaum zu erwarten, dass solche Zeugen zwar existieren aber sich erst noch melden müssten/werden. Es sei denn es sind Mitwisser oder sogar Beteiligte eines Verbrechens, bei denen sich etwas in ihrer Lebens- oder in ihrer Gewissenssituation geändert hat, und sie das so spät mitteilen wollen. Möglich, dass so etwas mal passieren wird.
Generell würde ich denken, wenn sich echte Nur-Zeugen nicht direkt in 2020 gemeldet haben, werden sie sich nicht mehr melden. Nachzügler melden sich manchmal nach großen Fahndungssendungen. Aber davon gab es ja auch schon etliuche. Und dann noch die anderen Initiativen, die auch dieses Ziel verfolgt hatten, zuletzt das Riesenplakat in München und die Smoothie-Hinweise. Aber da ist glaub nie ein Hinweis eingegangen, der etwas "gedreht" hat (oder doch?). Und Leute die Scarlett vll sahen, aber da nichts dabei fanden, weil einfach ein Mensch in einem Park oder auf einem Wanderweg, nix besonderes nur ganz normal, haben es ggf längst vergessen. Die Leute sind ja im Alltag nicht immer mit Adleraugen unterwegs.
Naja. Sieht ein bisschen so aus, also ob nach 5 bis 6 Jahren extrem großen öffentlichen Interesses an Scarletts Schicksal, der Fall ein bisschen in den Hintergrund zurückfällt und es nichts mehr umzudrehen gibt. Alles gesagt, alles beleuchtet, alles durchsucht. Es bleibt nur noch auf den Fund von Scarlett, tot oder lebendig, eine Nachricht von ihr oder die Aussage eines Involvierten zu hoffen.
Speziell für ihre Freunde und Familie ist das absolut zu hoffen und in zweiter Linie auch für die Außenstehenden, die ihr Verschwinden beschäftigt hat oder noch immer umtreibt.
[quote=Arcangel post_id=344289 time=1780863697]Das kann natürlich alles sein, das die Polizei potenzielle Zeugen in und um den neuen Kuhrpark ausfindig gemacht hatte und diese Leute dann befragte, kann aber auch sein, das diesbezüglich nur mit öffentlichen Zeugenaufrufen gearbeitet wurde, wie bsw Amtsblatt und regionale Zeitungen.
Der Vater von Scarlett sprach wohl persönlich mit den Handwerkern die neben der KBH einquatiert waren, und ob die Pol auch mit denen redetete...?
Und falls das so ablief, dann bin ich mir nicht sicher ob andere arbeitsbedingt Tätige im und um den Park von der Pol befragt wurden oder sich im weiteren Verlauf durch Medienaufrufe meldeten.[/quote]
Die Handwerker, die gleichzeitig in der KBH übernachtet haben, fänd ich z.B. keine uninteressante Gruppe. Jedenfalls könnte denen bzw. einem von denen Scarlett "aufgefallen" sein. Im Sinne von "ein Auge auf sie geworfen haben". Die KBH-Handwerker hatten außerdem sicher Autos, oftmals verwenden die Transporter und sie sind regelmäßig nur kurz an einem Ort, bzw. am Wochenende schon wieder weg - wären also ggf zu beginn der Suchen schon jwd gewesen.
So ein bisschen triggert das bei mir das Klischee von den weißen Lieferwagen, die schon oftmals eine Rolle in Fällen von vermissten oder sogar ermordeten Frauen eine Rolle spielten. Wie bei vielen Klischees ist es im Regelfall als genereller Verdacht unberechtigt und ungerecht, aber im Einzelfall eben nicht. Und es gibt ja diesen Grundansatz beim Ausfindigmachen möglicher Verdächtiger, der besagt, man soll sich an die halten, die Möglichkeit/Gelegenheit, Mittel und Motiv haben. Und da kommen grundsätzlich Männer, denen sie zuletzt über den Weg lief und die sich ggf. in sie verguckt haben und die auch wussten, was sie an dem Tag vorhatte und die aber eben auch ein Automobil zur Verfügung haben, schon infrage.
Das könnte jemand sein, der nur beiläufig mit ihr Smalltalk führte, und der nicht als "Reisebekanntschaft" erkannt wurde. Oder sogar jmd, wenn in Gruppe, der nicht mal persönlich mit ihr sprach, aber seine Kollegen.
Ich weiß nicht, ob und inwieweit und v.a., wie vollumfänglich diese Gruppe von der Kripo erfasst und befragt wurde. Ich denke, die Kripoi haben Leute, die nachweislich Kontakt zu ihr hatten (anhand von Sprachnachrichten, Kontaktdaten, Telefonaten, Fotos oder Zeugenaussagen) schon versucht zu erfassen identifizieren und zu befragen. Siehe Kölner "drei Jungs" oder auch den Camino-Begleiter. Oder auch jüngst basierend auf Hinweis as diesme Forum, die zweite Gruppe von Leuten die mit ihr im Asia war, und wo das anhand der Google-Rezension erkennbar wurde. Dei hat die Kripo in WT stets erfolgreich ausfindig gemacht und auch eingehend befragt. Denn das waren ja nachweislich Kontaktpersonen.
Allerdings könnten wie gesagt solche ganz peripheren Kontakte, wo dann z.B. die Telnr nicht in ihrer Kontaktliste drin ist, und auch sonst keine greifbare Spur zurückblieb, schon unter den Tisch gefallen sein. Und vor allem denke ich nicht, dass die Kripo für den Fall, dass sie die Leute, die zwar wg ihrer nachverfolgbaren Übernachtung in der KBH identifiziert wurden, explizit befragt haben würden, wenn die damals im September 2020, als Suche und Ermittlungen begannen, schon abgereist waren. Weil bei einer ausgangs als verunfallt angenommenen Vermissten fehlt da die Grundlage/der Ermittlungsansatz.
[quote=Arcangel post_id=344289 time=1780863697]Denn irgendeiner der Arbeitenden oder Anwohner Park / Kundenverkehr Schmitzmarkt in oder um den Park, muss sie gesehen haben, in den Park laufend oder wieder heraus oder noch auf dem Schmitzmarkt Parkplatz sitzend e.c. -Radius freies WLan-.
Nur hatte sich Vater Ralf nie dazu konkret geäußerst, also jetzt zu den pot.- In und Um- Parkzeugen.
Wäre schön wenn man ein paar wenige Infos mehr hätte, dann würden sich evtl neue Ansätze ergeben.
[/quote]
Sagen wir so, ein Mitarbeiter des Edekas, würde vermutlich nur sehen, wie sie den Laden verlässt. Was ja keinen Erkenntnisgewinn liefert, weil ja schon bekannt ist, wann das war. Den Kurpark sieht man nicht richtig vom Edeka aus, wg. der etwa höherliegenden Landstraße 151 aus dem Wehratal kommend. Und selbst wenn jmd sie unspektakulär im Kurpark gesehen haben sollte, was ja möglich ist, dann würde das eben bestätigen, dass sie wirklich dort war, aber es würde wenig weitere Ermittlungsansätze liefern. Anders wär es, wenn Zeugen sahen, wie sie in eine unerwartete Richtung aufgebrochen wäre, oder sie in Begleitung war, oder gar zu jemand eingestiegen wäre.
Kaum zu erwarten, dass solche Zeugen zwar existieren aber sich erst noch melden müssten/werden. Es sei denn es sind Mitwisser oder sogar Beteiligte eines Verbrechens, bei denen sich etwas in ihrer Lebens- oder in ihrer Gewissenssituation geändert hat, und sie das so spät mitteilen wollen. Möglich, dass so etwas mal passieren wird.
Generell würde ich denken, wenn sich echte Nur-Zeugen nicht direkt in 2020 gemeldet haben, werden sie sich nicht mehr melden. Nachzügler melden sich manchmal nach großen Fahndungssendungen. Aber davon gab es ja auch schon etliuche. Und dann noch die anderen Initiativen, die auch dieses Ziel verfolgt hatten, zuletzt das Riesenplakat in München und die Smoothie-Hinweise. Aber da ist glaub nie ein Hinweis eingegangen, der etwas "gedreht" hat (oder doch?). Und Leute die Scarlett vll sahen, aber da nichts dabei fanden, weil einfach ein Mensch in einem Park oder auf einem Wanderweg, nix besonderes nur ganz normal, haben es ggf längst vergessen. Die Leute sind ja im Alltag nicht immer mit Adleraugen unterwegs.
Naja. Sieht ein bisschen so aus, also ob nach 5 bis 6 Jahren extrem großen öffentlichen Interesses an Scarletts Schicksal, der Fall ein bisschen in den Hintergrund zurückfällt und es nichts mehr umzudrehen gibt. Alles gesagt, alles beleuchtet, alles durchsucht. Es bleibt nur noch auf den Fund von Scarlett, tot oder lebendig, eine Nachricht von ihr oder die Aussage eines Involvierten zu hoffen.
Speziell für ihre Freunde und Familie ist das absolut zu hoffen und in zweiter Linie auch für die Außenstehenden, die ihr Verschwinden beschäftigt hat oder noch immer umtreibt.