MORDFALL LIEBS -- Diskussion

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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von JohnLemon » Donnerstag, 16. April 2026, 18:18:10

schnellergast hat geschrieben: Donnerstag, 16. April 2026, 16:31:45 Ich habe nochmals Quellen dazu gesucht, was über Fraukes Stimme gesagt wurde:

Beschreibungen ihrer Stimme / ihres Klangs
• „sehr verwaschen“
• „wie in Trance“
• „müde, neben sich und benommen“
• „sehr verlangsamt“
• „unnatürlich“
• „gefasst klingend – und doch unnatürlich wirkend“
Konkrete Aussagen von Angehörigen / Berichten
• Ihr Mitbewohner Chris erinnerte sich, ihre Stimme habe „sehr verwaschen, wie in Trance“ geklungen.
• Ihre Schwester Karen bestätigte diesen Eindruck beim letzten Gespräch.
• In einem Podcast wird beschrieben, sie habe „müde, neben sich und benommen“ geklungen.
• Ein weiterer Bericht beschreibt eine Stimme, die „gefasst klingt – und doch unnatürlich wirkt“.

Für mich ist es zusammenfassend so, dass die Angerufenen schon glaubten mit Frauke zu sprechen, Frauke jedoch für sie merklich „anders“ klang. Die erste und naheliegende Schlussfolgerung war nun, dass sie unter Zwang und Sedierung sprach.
100% kann es jedoch nie geben, wenn ich die Person nicht lebend vor mir sehe und Wahrnehmung ist psychologisch stark von der Erwartungshaltung, Hoffnung und Aufregung beeinflusst. Zudem waren die ersten Gespräche nie länger als eine Minute, erst das letzte Gespräch dauerte länger.
Manche Menschen haben Stimmen die sehr einmalig sind, manche nicht, wir wissen es nicht, wie es bei F war.

Ja, der Täter musste dann wohl ungefähr mit Frauke bekannt gewesen sein. Dazu passt auch die Annahme der Familie, dass sie zu keinem Unbekannten ins Auto wäre.
Wer da als Kontakt in Frage kam,wissen wir nicht, aber die EB meinten doch selbst, dass sie davon ausgehen dem Täter bereits gegenüber gesessen zu sein…

Ich persönlich kann mir ein Festhalten und immer wieder aus dem Versteck holen und zu den Orten in Paderborn transportieren nur schwer vorstellen, ohne dass es hierbei zu Zeugenbeobachtungen, Hören von Hilfeschreien etc. kam. Dafür wären räumlich schon sehr spezielle Voraussetzungen notwendig gewesen (zum Verbringen aus Versteck ins Auto).
An ein Festhalten in einem Gefährt mag ich wohl auch nicht so recht glauben, aus einem Wohnmobil oder Transporter kann man ausbrechen, Lichter raustreten, Fenster raustreten etc und lautdicht sind die auch nicht..Ich schätze Frauke so ein, dass sie doch alles versucht hätte.
Dad hätte alles sehr, sehr abgelegen oder penibel vorbereitet sein müssen (siehe Fritzl oder Priklopil) und dann wiederum würde sich die Frage stellen, warum man für Telefonate ausgerechnet Paderborn wählt und nicht etwas abgelegenes.

Also falls wieder jemand aus dem Kreis mitliest, wollte ich den Gedanken einfach mal loswerden. Vielleicht ergibt sich eine neue Denkrichtung.
Je mehr darüber nachgedacht wird, desto schlüssiger wird es.

Meld Dich bitte mal hier im Forum an. Solche Ansätze, wenn auch zigmal ähnlich diskutiert, sind gut.

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von Zebra » Donnerstag, 16. April 2026, 18:16:07

Das würde ja aber bedeuten, dass sich C, K und F geirrt hätten. Alle drei haben ausgesagt, es sei sicher Frauke gewesen.

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von SasiSaarbrooklyn » Donnerstag, 16. April 2026, 18:10:48

schnellergast hat geschrieben: Donnerstag, 16. April 2026, 14:12:36
- Irgendwann im Verlauf bis zum ersten Anruf, vertraut sich der Täter aufgrund wachsenden Drucks einer weiblichen Angehörigen, Freundin an. Vielleicht sagt er F wäre im Streit, quasi bei einem Unfall ums Leben gekommen.
Eventuell spricht auch diese Vertrauensperson den Täter an, weil sie etwas bei ihm bemerkt hat. Er bittet die Person darum, die Anrufe zu tätigen und diese willigt ein. Im Verlauf fuhr man an verschiedene Orte in Paderborn und hat unauffällig die Anrufe abgesetzt. Dafür spricht auch, dass einmal 2 Minuten nach Senden einer SMS spontan ein Anruf des Bruders angenommen wurde. Ich denke nämlich nicht, dass man F mitgenommen hätte, um eine SMS abzusetzen und danach zu warten. Unter diesen Umständen hat man aber spontan entschieden, einfach doch abzunehmen. Ich hoffe der Gedankengang ist irgendwie nachvollziehbar?
Ja, ist er.

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von DarkMarkDoom » Donnerstag, 16. April 2026, 17:51:53

Stockinger hat geschrieben: Donnerstag, 16. April 2026, 17:15:46 Sagte ausschließlich N, dass er nachts aus Gründen der Trauer auf dem Friedhof rumhing oder sonst noch jemand?
Warum geht man damit hausieren?
Um zu verdeutlichen, wie sehr man doch trauert?
Er wurde damit ja laut eigener Aussage konfrontiert, da sich der Friedhof ja dicht im Bereich der Funkzellen des Gewerbegebietes befand. Stawski fragte ihn, wie der Verdacht zustande kam. Hausieren würde ich es also nicht nennen.

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von Pusteblume82 » Donnerstag, 16. April 2026, 17:48:28

Vielleicht fuhr Frauke an diesem Abend mit N zum Friedhof- war ja nicht ungewöhnlich, dass N das so machte. Vielleicht erzählte N ihr den "Grund" für den Suizid und dieser hatte etwas mit N zu tun. Vielleicht war Frauke darüber derart erschüttert, dass die Situation aus dem Ruder lief und dann nahmen die Dinge ihren Lauf...

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von Stockinger » Donnerstag, 16. April 2026, 17:15:46

Sagte ausschließlich N, dass er nachts aus Gründen der Trauer auf dem Friedhof rumhing oder sonst noch jemand?
Warum geht man damit hausieren?
Um zu verdeutlichen, wie sehr man doch trauert?

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von Johnny77 » Donnerstag, 16. April 2026, 16:41:28

schnellergast hat geschrieben: Donnerstag, 16. April 2026, 14:12:36 Hallo,
ich hab hier noch nie etwas verfasst, den Fall aber lange verfolgt und würde nach den letzten Podcasts zu Frauke gerne mal meine Überlegungen teilen.

Ich weiß, dass meine Theorie in der Vergangenheit bereits geäußert, kritisiert und oft abgelehnt wurde, aber nach 20 Jahren ohne Ergebnis, ist es vielleicht doch eine Option die man bedenken sollte, da sie vieles verändert.

Im aktuellsten Podcast sagte Frau Liebs, dass die Funkzelle Entrup wohl sehr groß sei (bis zu 15km?) und auch bis zu einer Anhöhe reiche.
Wenn man sich das auf der Karte anschaut, liegt also der Fundort von Frauke in dem Hebramwald nicht so weit von dieser Funkzelle entfernt, aus der die erste Nachricht abgesetzt wurde.

Ich denke, dass die Anrufe nicht nur dazu dienten, ein Alibi zu haben, sondern auch, dass Frauke nicht zu schnell gesucht und gefunden wird.
Eventuell hatte der Täter nämlich Angst, dass es schnell zu Absuchen in dem Gebiet östlich von Paderborn kommen würde.

Vorab: ich möchte keinen Verdacht in Richtung irgendeiner Person richten, ich bin davon überzeugt, dass die Familie von Frauke und auch C absolut unschuldig sind und nach bestem Gewissen ausgesagt haben!!!

Der wahrscheinlichste Ablauf für mich ist der folgende:

-F trifft nach Verlassen des Pubs auf einen Täter, der ihr zumindest flüchtig bekannt ist, er überredet sie, noch aus der Stadt rauszufahren, eventuell um die laue Sommernacht noch zu genießen, Sterne schauen, ein Bier trinken etc.
Frauke kommt erst nach etwas Zeit in den Sinn, dass sie ja Christos noch Bescheid geben muss, dass sie sich verspätet, und sie selbst sendet im Beisein des Täters noch die letzte Nachricht um 00.49 Uhr von ihrem Handy - mit einem erholten Akku oder sie hat im Auto laden können oder nochmals Akku getauscht. Das glaube ich, da die Nachricht noch sehr nach Frauke klang und auch inhaltlich etwas mitgeteilt wurde (Spiel war lustig etc). Frauke dachte zu dem Zeitpunkt, dass sie in dieser Nacht noch heimkommen würde, sie war noch freiwillig mit jemandem unterwegs, bei dem sie jedoch nicht übernachten wollte. Es klingt für mich so, als hätte sie damit gerechnet in den nächsten 1-2 Stunden zuhause zu sein.

-Irgendwann kurz danach eskaliert die Situation, es kommt zu einem Übergriff oder Streit, im Rahmen dessen der Täter F tötet. Der Täter legt die Leiche schnellstmöglich, planlos und hastig noch in derselben Nacht im Hebramwald ab. Kein Vergraben etc.
Die Handtasche und Handy von F nimmt er an sich. Die Uhr ging eventuell bei einem Übergriff ab. Warum ich das glaube? Es ist leider einfach das häufigste Szenario, wie eine junge Frau ermordet wird.

-Der Täter verfolgt die Medien und Suchmaßnahmen, am ersten Tag (21.) gibt es keine Anrufe o SMS von F.
Der Täter ist in einem Schockzustand und weiß noch nicht, wie er handeln soll. Eventuell hat er kein Alibi oder auch Angst von Zeugen mit F gesehen worden zu sein.

- Irgendwann im Verlauf bis zum ersten Anruf, vertraut sich der Täter aufgrund wachsenden Drucks einer weiblichen Angehörigen, Freundin an. Vielleicht sagt er F wäre im Streit, quasi bei einem Unfall ums Leben gekommen.
Eventuell spricht auch diese Vertrauensperson den Täter an, weil sie etwas bei ihm bemerkt hat. Er bittet die Person darum, die Anrufe zu tätigen und diese willigt ein. Im Verlauf fuhr man an verschiedene Orte in Paderborn und hat unauffällig die Anrufe abgesetzt. Dafür spricht auch, dass einmal 2 Minuten nach Senden einer SMS spontan ein Anruf des Bruders angenommen wurde. Ich denke nämlich nicht, dass man F mitgenommen hätte, um eine SMS abzusetzen und danach zu warten. Unter diesen Umständen hat man aber spontan entschieden, einfach doch abzunehmen. Ich hoffe der Gedankengang ist irgendwie nachvollziehbar?

- Ja, Christos sowie Schwester u Bruder von F waren davon überzeugt mit F zu sprechen, jedoch haben C und Schwester wohl angegeben, dass F "wie unter Drogen" etc klang. Das bedeutet für mich - sie klang sehrwohl anders. Aus diesem Grund bin ich nicht davon überzeugt, dass es sich um F handelte und es gibt für mich keinen objektiven Beweis, dass F die erste Nacht überlebt hat.
Dafür spricht für mich auch, dass die Gespräche mit F total inhaltslos waren: es wurde nichts gesagt, was nur F wissen konnte, der Name des Täters wurde nicht genannt und auch kein versteckter Hinweis. Die Gespräche - bis auf das allerletzte - waren auch durchwegs sehr kurz.
Hier wäre interessant, was in den Medien genau vor diesem letzten Gespräch kommuniziert wurde.

In einem anderen Forum habe ich einen guten Beitrag hierzu gelesen, der erklärte, warum auch der Enkeltrick über das Telefon immer wieder funktioniert. Meiner Meinung nach funktioniert es umso besser, wenn man sich sediert, schläfrig eventuell eben mit tieferer Stimme stellt.
Ich glaube daher nicht daran, dass der Täter mit F durch die Gegend fuhr.
Zu riskant, dass F sich in einem Fahrzeug bemerkbar macht, ins Lenkrad greift, schreit, tritt, einen Hinweis gibt oder Namen nennt, letztendlich auch, im Rahmen der Fahrten einfach flüchtet. Gerade wenn man jemanden unter Drogen setzt, ist es sehr schwer zu kontrollieren, was diese Person in dem Zustand von sich gibt. Erst recht für einen unbekannten Täter, dessen Namen sie nicht kennt und nennen kann, ist dieses Risiko doch absolut unnötig.

Hingegen gibt es immer wieder Fälle, in denen Täter nach vollendeter Tat von nahestehenden Personen gedeckt werden bzw bei der Vernichtung von Beweismitteln aktiv geholfen wird. Solche Strafvereitlung ist beispielsweise im Rahmen der Familie sogar straffrei.
Ob ein männlicher Täter (und davon gehe ich aus), seine Stimme selbst so verstellen konnte, dass es wie F klang, das weiß ich nicht.

Wer nun dieser Täter sein könnte, das weiß ich nicht, wenn man diese Überlegungen dem Fall zugrunde legt, ergeben sich hinsichtlich Alibis aber komplett neue Möglichkeiten, die man vielleicht endlich mal beleuchten sollte.

Lieben Gruß
Ja, würde sehr viel Sinn machen, hätten drei ihr sehr nahestehende Menschen Frauke am Telefon nicht erkannt.

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von schnellergast » Donnerstag, 16. April 2026, 16:31:45

Wie Du schon angemerkt hast, waren die Anwesenden zu 100% überzeugt, dass es sich um Frauke gehandelt hat - der Stimmfarbe wegen, usw.

Ich gebe auch zu bedenken, das dann ein fremder Täter komplett auszuschließen ist - dafür sind (obwohl es nicht viele sind) die Gesprächsinhalte teils zu tief. Soll heißen, dass der Anrufer um Fraukes persönliches Umfeld grob bescheid wissen musste.

Das hätte zur Folge, dass - wie du richtig darstellst - die Sachlage sich komplett verändern würde und dann kämen auch pot. Täter ins Visier, die in Gänze ausgeschlossen wurden.

Persönlich kann ich es mir nicht vorstellen aufgrund der Sicherheit der Angehörigen zu den Telefonaten, unter Garantie mit Frauke gesprochen zu haben.
Ich habe nochmals Quellen dazu gesucht, was über Fraukes Stimme gesagt wurde:

Beschreibungen ihrer Stimme / ihres Klangs
• „sehr verwaschen“
• „wie in Trance“
• „müde, neben sich und benommen“
• „sehr verlangsamt“
• „unnatürlich“
• „gefasst klingend – und doch unnatürlich wirkend“
Konkrete Aussagen von Angehörigen / Berichten
• Ihr Mitbewohner Chris erinnerte sich, ihre Stimme habe „sehr verwaschen, wie in Trance“ geklungen.
• Ihre Schwester Karen bestätigte diesen Eindruck beim letzten Gespräch.
• In einem Podcast wird beschrieben, sie habe „müde, neben sich und benommen“ geklungen.
• Ein weiterer Bericht beschreibt eine Stimme, die „gefasst klingt – und doch unnatürlich wirkt“.

Für mich ist es zusammenfassend so, dass die Angerufenen schon glaubten mit Frauke zu sprechen, Frauke jedoch für sie merklich „anders“ klang. Die erste und naheliegende Schlussfolgerung war nun, dass sie unter Zwang und Sedierung sprach.
100% kann es jedoch nie geben, wenn ich die Person nicht lebend vor mir sehe und Wahrnehmung ist psychologisch stark von der Erwartungshaltung, Hoffnung und Aufregung beeinflusst. Zudem waren die ersten Gespräche nie länger als eine Minute, erst das letzte Gespräch dauerte länger.
Manche Menschen haben Stimmen die sehr einmalig sind, manche nicht, wir wissen es nicht, wie es bei F war.

Ja, der Täter musste dann wohl ungefähr mit Frauke bekannt gewesen sein. Dazu passt auch die Annahme der Familie, dass sie zu keinem Unbekannten ins Auto wäre.
Wer da als Kontakt in Frage kam,wissen wir nicht, aber die EB meinten doch selbst, dass sie davon ausgehen dem Täter bereits gegenüber gesessen zu sein…

Ich persönlich kann mir ein Festhalten und immer wieder aus dem Versteck holen und zu den Orten in Paderborn transportieren nur schwer vorstellen, ohne dass es hierbei zu Zeugenbeobachtungen, Hören von Hilfeschreien etc. kam. Dafür wären räumlich schon sehr spezielle Voraussetzungen notwendig gewesen (zum Verbringen aus Versteck ins Auto).
An ein Festhalten in einem Gefährt mag ich wohl auch nicht so recht glauben, aus einem Wohnmobil oder Transporter kann man ausbrechen, Lichter raustreten, Fenster raustreten etc und lautdicht sind die auch nicht..Ich schätze Frauke so ein, dass sie doch alles versucht hätte.
Dad hätte alles sehr, sehr abgelegen oder penibel vorbereitet sein müssen (siehe Fritzl oder Priklopil) und dann wiederum würde sich die Frage stellen, warum man für Telefonate ausgerechnet Paderborn wählt und nicht etwas abgelegenes.

Also falls wieder jemand aus dem Kreis mitliest, wollte ich den Gedanken einfach mal loswerden. Vielleicht ergibt sich eine neue Denkrichtung.

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von JohnLemon » Donnerstag, 16. April 2026, 15:57:09

Zebra hat geschrieben: Donnerstag, 16. April 2026, 15:55:11 Ja, so ist es. Und selbst wenn ich mit einer Freundin im Café verabredet bin und nicht erscheine und sie am nächsten Tag anrufe und sie mir sagt, sie sei enttäuscht/traurig darüber gewesen, dann weiß ich das logisch natürlich auch.
Keine Ahnung was diese sinnlosen Beiträge heute sollen.
Sinnlos also? hmmmm

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von JohnLemon » Donnerstag, 16. April 2026, 15:56:42

Doerty hat geschrieben: Donnerstag, 16. April 2026, 14:11:38 Wenn ich paar Tag weg wäre ohne Bescheid zu sagen, wüsste ich auch, dass meine Familie sich Sorgen macht. Da Frauke eine gute Beziehung zu ihrer Familie hat ist doch nur logisch, dass sie sich Sorgen machen und eventuell die Polizei rufen. Hat ja Frauke im Prinzip auch so gesagt beim Telefonat
Für mich ergeben beide Varianten Sinn. Und ja, im Bezug auf Familie und das die sich natürlich sorgen, macht ihre Aussage dazu Sinn. Als Antwort darauf, weil sie das intuitiv natürlich auch wusste.

Dennoch halte ich es für möglich, dass der Täter so perfide war und sogar "Zwischenstände" mit Frauke geteilt hat. In dem Fall dann das Family sich sorgt. Das meine ich damit...

Aber ja, im Gesprächsverlauf wird diese Aussage sicherlich besser passen und die Antwort dann so gemeint sein.

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von Zebra » Donnerstag, 16. April 2026, 15:55:11

Doerty hat geschrieben: Donnerstag, 16. April 2026, 14:11:38 Ich finde deine Beiträge oft sehr gut nur hier verstehe ich nicht, wie du die Zusammenhänge siehst. Wenn ich paar Tag weg wäre ohne Bescheid zu sagen, wüsste ich auch, dass meine Familie sich Sorgen macht. Da Frauke eine gute Beziehung zu ihrer Familie hat ist doch nur logisch, dass sie sich Sorgen machen und eventuell die Polizei rufen. Hat ja Frauke im Prinzip auch so gesagt beim Telefonat
Ja, so ist es. Und selbst wenn ich mit einer Freundin im Café verabredet bin und nicht erscheine und sie am nächsten Tag anrufe und sie mir sagt, sie sei enttäuscht/traurig darüber gewesen, dann weiß ich das logisch natürlich auch.
Keine Ahnung was diese sinnlosen Beiträge heute sollen.

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von JohnLemon » Donnerstag, 16. April 2026, 15:05:57

schnellergast hat geschrieben: Donnerstag, 16. April 2026, 14:12:36 Hallo,
ich hab hier noch nie etwas verfasst, den Fall aber lange verfolgt und würde nach den letzten Podcasts zu Frauke gerne mal meine Überlegungen teilen.

Ich weiß, dass meine Theorie in der Vergangenheit bereits geäußert, kritisiert und oft abgelehnt wurde, aber nach 20 Jahren ohne Ergebnis, ist es vielleicht doch eine Option die man bedenken sollte, da sie vieles verändert.

Im aktuellsten Podcast sagte Frau Liebs, dass die Funkzelle Entrup wohl sehr groß sei (bis zu 15km?) und auch bis zu einer Anhöhe reiche.
Wenn man sich das auf der Karte anschaut, liegt also der Fundort von Frauke in dem Hebramwald nicht so weit von dieser Funkzelle entfernt, aus der die erste Nachricht abgesetzt wurde.

Ich denke, dass die Anrufe nicht nur dazu dienten, ein Alibi zu haben, sondern auch, dass Frauke nicht zu schnell gesucht und gefunden wird.
Eventuell hatte der Täter nämlich Angst, dass es schnell zu Absuchen in dem Gebiet östlich von Paderborn kommen würde.

Vorab: ich möchte keinen Verdacht in Richtung irgendeiner Person richten, ich bin davon überzeugt, dass die Familie von Frauke und auch C absolut unschuldig sind und nach bestem Gewissen ausgesagt haben!!!

Der wahrscheinlichste Ablauf für mich ist der folgende:

-F trifft nach Verlassen des Pubs auf einen Täter, der ihr zumindest flüchtig bekannt ist, er überredet sie, noch aus der Stadt rauszufahren, eventuell um die laue Sommernacht noch zu genießen, Sterne schauen, ein Bier trinken etc.
Frauke kommt erst nach etwas Zeit in den Sinn, dass sie ja Christos noch Bescheid geben muss, dass sie sich verspätet, und sie selbst sendet im Beisein des Täters noch die letzte Nachricht um 00.49 Uhr von ihrem Handy - mit einem erholten Akku oder sie hat im Auto laden können oder nochmals Akku getauscht. Das glaube ich, da die Nachricht noch sehr nach Frauke klang und auch inhaltlich etwas mitgeteilt wurde (Spiel war lustig etc). Frauke dachte zu dem Zeitpunkt, dass sie in dieser Nacht noch heimkommen würde, sie war noch freiwillig mit jemandem unterwegs, bei dem sie jedoch nicht übernachten wollte. Es klingt für mich so, als hätte sie damit gerechnet in den nächsten 1-2 Stunden zuhause zu sein.

-Irgendwann kurz danach eskaliert die Situation, es kommt zu einem Übergriff oder Streit, im Rahmen dessen der Täter F tötet. Der Täter legt die Leiche schnellstmöglich, planlos und hastig noch in derselben Nacht im Hebramwald ab. Kein Vergraben etc.
Die Handtasche und Handy von F nimmt er an sich. Die Uhr ging eventuell bei einem Übergriff ab. Warum ich das glaube? Es ist leider einfach das häufigste Szenario, wie eine junge Frau ermordet wird.

-Der Täter verfolgt die Medien und Suchmaßnahmen, am ersten Tag (21.) gibt es keine Anrufe o SMS von F.
Der Täter ist in einem Schockzustand und weiß noch nicht, wie er handeln soll. Eventuell hat er kein Alibi oder auch Angst von Zeugen mit F gesehen worden zu sein.

- Irgendwann im Verlauf bis zum ersten Anruf, vertraut sich der Täter aufgrund wachsenden Drucks einer weiblichen Angehörigen, Freundin an. Vielleicht sagt er F wäre im Streit, quasi bei einem Unfall ums Leben gekommen.
Eventuell spricht auch diese Vertrauensperson den Täter an, weil sie etwas bei ihm bemerkt hat. Er bittet die Person darum, die Anrufe zu tätigen und diese willigt ein. Im Verlauf fuhr man an verschiedene Orte in Paderborn und hat unauffällig die Anrufe abgesetzt. Dafür spricht auch, dass einmal 2 Minuten nach Senden einer SMS spontan ein Anruf des Bruders angenommen wurde. Ich denke nämlich nicht, dass man F mitgenommen hätte, um eine SMS abzusetzen und danach zu warten. Unter diesen Umständen hat man aber spontan entschieden, einfach doch abzunehmen. Ich hoffe der Gedankengang ist irgendwie nachvollziehbar?

- Ja, Christos sowie Schwester u Bruder von F waren davon überzeugt mit F zu sprechen, jedoch haben C und Schwester wohl angegeben, dass F "wie unter Drogen" etc klang. Das bedeutet für mich - sie klang sehrwohl anders. Aus diesem Grund bin ich nicht davon überzeugt, dass es sich um F handelte und es gibt für mich keinen objektiven Beweis, dass F die erste Nacht überlebt hat.
Dafür spricht für mich auch, dass die Gespräche mit F total inhaltslos waren: es wurde nichts gesagt, was nur F wissen konnte, der Name des Täters wurde nicht genannt und auch kein versteckter Hinweis. Die Gespräche - bis auf das allerletzte - waren auch durchwegs sehr kurz.
Hier wäre interessant, was in den Medien genau vor diesem letzten Gespräch kommuniziert wurde.

In einem anderen Forum habe ich einen guten Beitrag hierzu gelesen, der erklärte, warum auch der Enkeltrick über das Telefon immer wieder funktioniert. Meiner Meinung nach funktioniert es umso besser, wenn man sich sediert, schläfrig eventuell eben mit tieferer Stimme stellt.
Ich glaube daher nicht daran, dass der Täter mit F durch die Gegend fuhr.
Zu riskant, dass F sich in einem Fahrzeug bemerkbar macht, ins Lenkrad greift, schreit, tritt, einen Hinweis gibt oder Namen nennt, letztendlich auch, im Rahmen der Fahrten einfach flüchtet. Gerade wenn man jemanden unter Drogen setzt, ist es sehr schwer zu kontrollieren, was diese Person in dem Zustand von sich gibt. Erst recht für einen unbekannten Täter, dessen Namen sie nicht kennt und nennen kann, ist dieses Risiko doch absolut unnötig.

Hingegen gibt es immer wieder Fälle, in denen Täter nach vollendeter Tat von nahestehenden Personen gedeckt werden bzw bei der Vernichtung von Beweismitteln aktiv geholfen wird. Solche Strafvereitlung ist beispielsweise im Rahmen der Familie sogar straffrei.
Ob ein männlicher Täter (und davon gehe ich aus), seine Stimme selbst so verstellen konnte, dass es wie F klang, das weiß ich nicht.

Wer nun dieser Täter sein könnte, das weiß ich nicht, wenn man diese Überlegungen dem Fall zugrunde legt, ergeben sich hinsichtlich Alibis aber komplett neue Möglichkeiten, die man vielleicht endlich mal beleuchten sollte.

Lieben Gruß
Wie Du schon angemerkt hast, waren die Anwesenden zu 100% überzeugt, dass es sich um Frauke gehandelt hat - der Stimmfarbe wegen, usw.

Ich gebe auch zu bedenken, das dann ein fremder Täter komplett auszuschließen ist - dafür sind (obwohl es nicht viele sind) die Gesprächsinhalte teils zu tief. Soll heißen, dass der Anrufer um Fraukes persönliches Umfeld grob bescheid wissen musste.

Das hätte zur Folge, dass - wie du richtig darstellst - die Sachlage sich komplett verändern würde und dann kämen auch pot. Täter ins Visier, die in Gänze ausgeschlossen wurden.

Persönlich kann ich es mir nicht vorstellen aufgrund der Sicherheit der Angehörigen zu den Telefonaten, unter Garantie mit Frauke gesprochen zu haben.

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von Agatha Christie » Donnerstag, 16. April 2026, 14:33:54

coolsavas hat geschrieben: Donnerstag, 16. April 2026, 12:21:06 ich habe die Datei ins Archive hochgeladen, dort könnte man sie theoretisch updaten und zB monatlich aktualisieren:

https://archive.org/details/frauke_liebs_posts
Super, vielen Dank dafür. Ich hab mich gleich mal testweise an eine kleine Auswertung gemacht und sehe, dass bei Zitaten der Text offenbar nicht immer richtig zugeordnet wurde. Hat meine KI etwas falsch gemacht?

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von schnellergast » Donnerstag, 16. April 2026, 14:12:36

Hallo,
ich hab hier noch nie etwas verfasst, den Fall aber lange verfolgt und würde nach den letzten Podcasts zu Frauke gerne mal meine Überlegungen teilen.

Ich weiß, dass meine Theorie in der Vergangenheit bereits geäußert, kritisiert und oft abgelehnt wurde, aber nach 20 Jahren ohne Ergebnis, ist es vielleicht doch eine Option die man bedenken sollte, da sie vieles verändert.

Im aktuellsten Podcast sagte Frau Liebs, dass die Funkzelle Entrup wohl sehr groß sei (bis zu 15km?) und auch bis zu einer Anhöhe reiche.
Wenn man sich das auf der Karte anschaut, liegt also der Fundort von Frauke in dem Hebramwald nicht so weit von dieser Funkzelle entfernt, aus der die erste Nachricht abgesetzt wurde.

Ich denke, dass die Anrufe nicht nur dazu dienten, ein Alibi zu haben, sondern auch, dass Frauke nicht zu schnell gesucht und gefunden wird.
Eventuell hatte der Täter nämlich Angst, dass es schnell zu Absuchen in dem Gebiet östlich von Paderborn kommen würde.

Vorab: ich möchte keinen Verdacht in Richtung irgendeiner Person richten, ich bin davon überzeugt, dass die Familie von Frauke und auch C absolut unschuldig sind und nach bestem Gewissen ausgesagt haben!!!

Der wahrscheinlichste Ablauf für mich ist der folgende:

-F trifft nach Verlassen des Pubs auf einen Täter, der ihr zumindest flüchtig bekannt ist, er überredet sie, noch aus der Stadt rauszufahren, eventuell um die laue Sommernacht noch zu genießen, Sterne schauen, ein Bier trinken etc.
Frauke kommt erst nach etwas Zeit in den Sinn, dass sie ja Christos noch Bescheid geben muss, dass sie sich verspätet, und sie selbst sendet im Beisein des Täters noch die letzte Nachricht um 00.49 Uhr von ihrem Handy - mit einem erholten Akku oder sie hat im Auto laden können oder nochmals Akku getauscht. Das glaube ich, da die Nachricht noch sehr nach Frauke klang und auch inhaltlich etwas mitgeteilt wurde (Spiel war lustig etc). Frauke dachte zu dem Zeitpunkt, dass sie in dieser Nacht noch heimkommen würde, sie war noch freiwillig mit jemandem unterwegs, bei dem sie jedoch nicht übernachten wollte. Es klingt für mich so, als hätte sie damit gerechnet in den nächsten 1-2 Stunden zuhause zu sein.

-Irgendwann kurz danach eskaliert die Situation, es kommt zu einem Übergriff oder Streit, im Rahmen dessen der Täter F tötet. Der Täter legt die Leiche schnellstmöglich, planlos und hastig noch in derselben Nacht im Hebramwald ab. Kein Vergraben etc.
Die Handtasche und Handy von F nimmt er an sich. Die Uhr ging eventuell bei einem Übergriff ab. Warum ich das glaube? Es ist leider einfach das häufigste Szenario, wie eine junge Frau ermordet wird.

-Der Täter verfolgt die Medien und Suchmaßnahmen, am ersten Tag (21.) gibt es keine Anrufe o SMS von F.
Der Täter ist in einem Schockzustand und weiß noch nicht, wie er handeln soll. Eventuell hat er kein Alibi oder auch Angst von Zeugen mit F gesehen worden zu sein.

- Irgendwann im Verlauf bis zum ersten Anruf, vertraut sich der Täter aufgrund wachsenden Drucks einer weiblichen Angehörigen, Freundin an. Vielleicht sagt er F wäre im Streit, quasi bei einem Unfall ums Leben gekommen.
Eventuell spricht auch diese Vertrauensperson den Täter an, weil sie etwas bei ihm bemerkt hat. Er bittet die Person darum, die Anrufe zu tätigen und diese willigt ein. Im Verlauf fuhr man an verschiedene Orte in Paderborn und hat unauffällig die Anrufe abgesetzt. Dafür spricht auch, dass einmal 2 Minuten nach Senden einer SMS spontan ein Anruf des Bruders angenommen wurde. Ich denke nämlich nicht, dass man F mitgenommen hätte, um eine SMS abzusetzen und danach zu warten. Unter diesen Umständen hat man aber spontan entschieden, einfach doch abzunehmen. Ich hoffe der Gedankengang ist irgendwie nachvollziehbar?

- Ja, Christos sowie Schwester u Bruder von F waren davon überzeugt mit F zu sprechen, jedoch haben C und Schwester wohl angegeben, dass F "wie unter Drogen" etc klang. Das bedeutet für mich - sie klang sehrwohl anders. Aus diesem Grund bin ich nicht davon überzeugt, dass es sich um F handelte und es gibt für mich keinen objektiven Beweis, dass F die erste Nacht überlebt hat.
Dafür spricht für mich auch, dass die Gespräche mit F total inhaltslos waren: es wurde nichts gesagt, was nur F wissen konnte, der Name des Täters wurde nicht genannt und auch kein versteckter Hinweis. Die Gespräche - bis auf das allerletzte - waren auch durchwegs sehr kurz.
Hier wäre interessant, was in den Medien genau vor diesem letzten Gespräch kommuniziert wurde.

In einem anderen Forum habe ich einen guten Beitrag hierzu gelesen, der erklärte, warum auch der Enkeltrick über das Telefon immer wieder funktioniert. Meiner Meinung nach funktioniert es umso besser, wenn man sich sediert, schläfrig eventuell eben mit tieferer Stimme stellt.
Ich glaube daher nicht daran, dass der Täter mit F durch die Gegend fuhr.
Zu riskant, dass F sich in einem Fahrzeug bemerkbar macht, ins Lenkrad greift, schreit, tritt, einen Hinweis gibt oder Namen nennt, letztendlich auch, im Rahmen der Fahrten einfach flüchtet. Gerade wenn man jemanden unter Drogen setzt, ist es sehr schwer zu kontrollieren, was diese Person in dem Zustand von sich gibt. Erst recht für einen unbekannten Täter, dessen Namen sie nicht kennt und nennen kann, ist dieses Risiko doch absolut unnötig.

Hingegen gibt es immer wieder Fälle, in denen Täter nach vollendeter Tat von nahestehenden Personen gedeckt werden bzw bei der Vernichtung von Beweismitteln aktiv geholfen wird. Solche Strafvereitlung ist beispielsweise im Rahmen der Familie sogar straffrei.
Ob ein männlicher Täter (und davon gehe ich aus), seine Stimme selbst so verstellen konnte, dass es wie F klang, das weiß ich nicht.

Wer nun dieser Täter sein könnte, das weiß ich nicht, wenn man diese Überlegungen dem Fall zugrunde legt, ergeben sich hinsichtlich Alibis aber komplett neue Möglichkeiten, die man vielleicht endlich mal beleuchten sollte.

Lieben Gruß

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von Doerty » Donnerstag, 16. April 2026, 14:11:38

JohnLemon hat geschrieben: Donnerstag, 16. April 2026, 13:51:59 Mag sein, es kann ebenso damit zusammenhängen, das sie vom Täter mit Infos versorgt wurde - perfide, aber möglich.
Ich finde deine Beiträge oft sehr gut nur hier verstehe ich nicht, wie du die Zusammenhänge siehst. Wenn ich paar Tag weg wäre ohne Bescheid zu sagen, wüsste ich auch, dass meine Familie sich Sorgen macht. Da Frauke eine gute Beziehung zu ihrer Familie hat ist doch nur logisch, dass sie sich Sorgen machen und eventuell die Polizei rufen. Hat ja Frauke im Prinzip auch so gesagt beim Telefonat

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von JohnLemon » Donnerstag, 16. April 2026, 13:51:59

Quellenblick hat geschrieben: Donnerstag, 16. April 2026, 13:50:27 Vielleicht, weil sie ihre Familie gut kennt und sich vorstellen konnte, was das in ihnen auslöst?
Mag sein, es kann ebenso damit zusammenhängen, das sie vom Täter mit Infos versorgt wurde - perfide, aber möglich.

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von Quellenblick » Donnerstag, 16. April 2026, 13:50:27

JohnLemon hat geschrieben: Donnerstag, 16. April 2026, 13:46:45 Und das schließt aus, das Frauke die Informationen des Zusammentreffen vom Täter hatte? Tut es nicht.

"Ich weiß das du sehr traurig warst" - Frauke an Chris im letzten Telefonat.

Woher wusste sie das denn? Auch nur so "dahergesagt"?
Vielleicht, weil sie ihre Familie gut kennt und sich vorstellen konnte, was das in ihnen auslöst? Deckt sich ja mit der Perspektive der Familie, dass Frauke niemals einfach so wegbleiben würde. Frauke wird das schon gewusst haben, auch unabhängig von einer Nähe des Täters zur Familie. Zumal sie sagt, dass die Familie doch wisse, warum sie nicht zurück kann... sie wird darauf vertraut haben, dass sie 1 und 1 zusammenzählen können.

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von JohnLemon » Donnerstag, 16. April 2026, 13:46:45

Trodat5203 hat geschrieben: Donnerstag, 16. April 2026, 12:54:59 Chris sagte: "Karen ist hier."
Daraufhin fragte Frauke: "Sind Mama und Papa auch da?"

Logisch, oder?
Und das schließt aus, das Frauke die Informationen des Zusammentreffen vom Täter hatte? Tut es nicht.

"Ich weiß das du sehr traurig warst" - Frauke an Chris im letzten Telefonat.

Woher wusste sie das denn? Auch nur so "dahergesagt"?

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von DarkMarkDoom » Donnerstag, 16. April 2026, 13:43:17

Gast hat geschrieben: Donnerstag, 16. April 2026, 13:29:58 Da hätte ich gleich mal ne Frage.Wie gut kannte Fish denn F. damals? Gut genug das eine Verwechslung auszuschließen ist? Weil er ja auch gepostet hat das Isabellas Bruder mit Freund dabei war.
Kannst Du dazu was sagen?
Die beiden kennen und kannten sich eigentlich recht gut, zu gut um verwechselt zu werden (im nüchternen Zustand).

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von Johnny77 » Donnerstag, 16. April 2026, 13:36:05

Mit lediglich einem Bruchteil der relevanten Informationen kann man einen Fall nicht lösen. Es ist ein Fakt, dass öffentlich sehr wenig aus den zig Kripo-Ordnern bekannt ist. Es ist aber auffällig, dass je mehr Zeit seit 2006 ohne eine Lösung verging, desto mehr Informationen auch öffentlich gemacht wurden. Dennoch haben die Behörden viele Widersprüche gar nicht ausgeräumt, ggf. das gar nicht für nötig gehalten. Ein Beispiel dafür ist die Verabschiedung Fraukes (Version Isabellas vs. Version von Fish). Eventuell ist das nicht wirklich wichtig. Viel relevanter ist das letzte Telefonat: es wird felsenfest davon berichtet, das es über 5 Minuten gedauert hat. Nun ja, der bekannte Text, auch im Schneckentempo gesprochen, dauert maximal die Hälfte dieser Zeit. In diesem Sinne, Hut ab vor allen, die zu einer Lösung beitragen möchten, einen Grund zum Optimismus sehe ich aber nicht wirklich.

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