MORDFALL EHEPAAR LANGENDONK -- Diskussion

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Re: MORDFALL EHEPAAR LANGENDONK -- Diskussion

von Agatha Christie » Donnerstag, 02. April 2026, 13:19:45

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Re: MORDFALL EHEPAAR LANGENDONK -- Diskussion

von Jolu65 » Samstag, 28. März 2026, 08:32:26

Jetzt sind wir wieder bei der Geige- einem sehr merkwürdigen Utensil, das von zwei unmusikalischen Holländern in einem Wohnmobil nach Oberbayern gebracht wurde- bekanntlich einer Hochburg des Geigenbaus.
Es wurde darüber ja auch wochenlang diskutiert. Und ja, die Entwendung der Geige könnte ein Motiv für den Mord an dem Ehepaar gewesen sein.
Nur:
Wie wurde alles angebahnt, dass sich der potenzielle Geigenkäufer und die L´ s sich ausgerechnet in Litzlwalchen treffen. Vor allem wozu und warum dort ?

Leider wissen wir nichts über die Geige- vielleicht weiß die Polizei etwas mehr.

Re: MORDFALL EHEPAAR LANGENDONK -- Diskussion

von lindenstein » Sonntag, 22. März 2026, 19:34:00

Hier ein interessanter Beitrag von der Welt. Auch Bildonline berichtet gegenwärtig darüber. Man hatte ja nie ganz ausgeschlossen im Laufe der Recherchen, dass womöglich auch der Langendonk Fall etwas damit zu tun haben könnte.


Stradivarius-Fall: Zwei Angeklagte wegen Mordes an einem Deutschen und seiner Tochter vor Gericht
Von admin
Der Prozess gegen den Deutschen Yves Asriel Sapartacus Steinmetz und den Anwalt Jimmy Alberto Páez Giret, die des Mordes an Bernard Raymond Von Bredow und seiner Tochter Loreena beschuldigt werden, beginnt. Der Richter Juan Oviedo vom Strafgericht von Capiatá hat entschieden, dass beide Angeklagten sich einem öffentlichen und mündlichen Verfahren stellen müssen. Der Fall, der durch den Besitz wertvoller Stradivarius-Violinen motiviert gewesen sein soll, hat vor vier Jahren die paraguayische Gesellschaft erschüttert.

Die Anklage gegen Steinmetz und Páez Giret wurde von den Staatsanwältinnen Sandra Ledesma und Sophia Galeano erhoben. Sie beschuldigen die beiden, am 22. Oktober 2021 in der Gemeinde Patiño in Areguá Bernard Von Bredow und seine 14-jährige Tochter ermordet zu haben. Zusätzlich wird Páez Giret der Fälschung von Dokumenten beschuldigt.

Die Vorverhandlung fand im Mai dieses Jahres statt, fast vier Jahre nach der Tat. Der Staatsanwalt Orlando Paiva vertrat die Anklage, nachdem Sandra Ledesma im Februar 2025 einer anderen Einheit zugewiesen worden war. Die Verteidigung von Yves Steinmetz, vertreten durch den Anwalt Rubén Escurr, kritisierte die Änderung der Anklagestrategie. Anfangs wurde Steinmetz als mutmaßlicher Drahtzieher beschuldigt, später jedoch ohne neue Beweise als Täter des Doppelmordes angeklagt.

Zwei weitere deutsche Staatsbürger, Volker Grannass und Stephen Jorg Messing Darchinger, die ursprünglich als Täter beschuldigt wurden, wurden schließlich freigesprochen. Die Staatsanwaltschaft beantragte deren endgültige Einstellung des Verfahrens, was vom Strafgericht von Capiatá genehmigt wurde.

Am 10. November 2022 erhob die Staatsanwältin Sandra Ledesma Anklage gegen den deutschen Musiker Yves Steinmetz und den Anwalt Jimmy Páez, auch bekannt als „der Anwalt des Teufels“, wegen vorsätzlichen Mordes. Die Anklage besagt, dass Steinmetz und Páez in der Nacht vom 21. auf den 22. Oktober 2021 in das Haus von Bernard Von Bredow eingedrungen seien, ihn und seine Tochter gefoltert und schließlich mit einer Waffe Kaliber 38 erschossen hätten.

Bei einer Durchsuchung des Hauses von María Antonia Giret Garcete, der Mutter von Jimmy Páez Giret, wurden ein Testament und weitere Dokumente sichergestellt. Das Testament, das Páez Giret als Erben von Bernard Von Bredow ausweist, wurde als gefälscht eingestuft. Weitere Dokumente, darunter ein Darlehensvertrag zwischen Von Bredow und Steinmetz, wurden ebenfalls sichergestellt. Die Staatsanwaltschaft behauptet, dass die Fingerabdrücke auf diesen Dokumenten manipuliert wurden.

Zu Beginn der Ermittlungen wurde vermutet, dass der Besitz wertvoller Stradivarius-Violinen das Motiv für den Mord gewesen sei. Allerdings wurden keine konkreten Beweise für den Besitz dieser Violinen gefunden, und die Tatwaffe wurde ebenfalls nicht sichergestellt. Insgesamt wurden sieben Instrumente aus dem Haus von Yves Steinmetz beschlagnahmt, darunter ein Violine von Antonius Granani und andere historische Violinen.

Auch aus dem Haus von Jimmy Páez wurden Violinen beschlagnahmt, darunter eine Gewa-Violine und eine Nicolucus Simoutre-Violine. Beide Angeklagten bleiben in Untersuchungshaft.

Der Fall hat erneut Aufmerksamkeit erlangt, da ein Roman mit dem Titel „El misterio del último Stradivarius“ von Alejandro G. Roemmers, mit einem Vorwort von Mario Vargas Llosa, veröffentlicht wurde. Der Roman basiert auf den Ereignissen und hat das Interesse der Öffentlichkeit an diesem Fall neu entfacht.

Re: MORDFALL EHEPAAR LANGENDONK -- Diskussion

von Hihi » Donnerstag, 19. Februar 2026, 21:55:56

Chiemgauer hat geschrieben: Sonntag, 09. November 2025, 22:09:10 Servus, ich komme auch aus der Nähe Litzlwalchen.
Melde doch das bitte sofort!
Gruß

Ja, aus Nußdorf um genauer zu sein.
Ich habe Angst dass ich mir das nur einbilde oder dass nichts dabei raus kommt und der Mann erfährt dass ich das gemeldet habe.
Kann ich der Polizei einen anonymen Brief mit meinem Verdacht schicken?

Re: MORDFALL EHEPAAR LANGENDONK -- Diskussion

von Data » Freitag, 09. Januar 2026, 00:27:39

Für mich ist es auch unzweifelhaft, dass hier eine Tat vorliegt, welche gut vorbereitet und durchaus erwogene Züge aufweist. Das die wenig vorhanden Spuren nicht zur Täterschaft führen weist schon auf ein professionelles vorgehen hin. Was nahe legt, dass die Täterschaft das Hölzl gar nicht verschleiern wollten. Folglich auch der Brandplatz so gewählt wurde, dass der Brand möglichst schnell entdeckt wird. Somit schliesst der Taxigast mit der Rückkehr ins Hölzl die Tat ab.

Dem Umstand entsprechen, dass sich wohl niemand an einem solchen trostlosen Ort aufhält, lässt durchaus die Annahme zu, dass Täter und Opfer sich gekannt haben, und gemeinsam im Hölzl auftauchten. Ich glaube sogar, dass sich Täter und Opfer nahe standen. Von daher stellt sich mir die Frage, wollte man Ursachen bedingt die LS töten. Oder war es letztlich so, dass die Situation einfach eskalierte, und es zur Tötung kam.

Der Täterschaft war wohl die Beute überhaupt nicht wichtig. Mindestens wenn man von unserm Wissen bezüglich höhe ausgeht.

Re: MORDFALL EHEPAAR LANGENDONK -- Diskussion

von Jolu65 » Freitag, 26. Dezember 2025, 12:02:48

Ergänzen will ich um in Erinnerung zu rufen, was ich schon vor Jahren geschrieben habe:
Jolu65 hat geschrieben:
Meines Erachtens kann es nur so sein, dass sich Täter und Opfer gekannt haben und die Tat längerfristig vorbereitet wurde. Denn sie wurde ja so durchgeführt, dass Spuren vorhanden sind, die keiner zu deuten vermag und eben keinerlei Spuren vorhanden sind, die zu einem Täter führen. Bei einer spontanen Tatbegehung geht immer irgendetwas schief, sei es weil der Täter nervös ist, sei es weil er etwas nicht mit einkalkuliert hat, sei es weil Opfer manchmal ganz anders reagieren, sei es weil doch plötzlich Zeugen auftauchen, sei es weil man von einer festen Radaranlage geblitzt wurde, sei es, sei es...Deshalb gehen Verbrechen meistens schief. Hier ist aber offenbar nichts schiefgegangen. Man kennt noch nicht einmal das Motiv des Täters- es ist alles perfekt verschleiert.

Ein solches Verbrechen zu planen setzt voraus, dass man Ortskenntnisse hat und dass man das Opfer und dessen Reaktionsweise einschätzen kann. Und hier muss man ansetzen. Der Tatort und der Ort, an dem das Wohnmobil angezündet wurden, sind mit Bedacht gewählt worden, weil der Täter sich dort auskennt.

Das würde ich als Grundhypothese für den Fall annehmen. Als nächstes würde ich über das Motiv spekulieren.
Was kann denn der Täter von den L´s gewollt haben ? Die mitgeführte offizielle Barschaft (Reisekasse) und die alte Geige waren es ganz sicher nicht. Davon bin ich überzeugt. Die Geige wurde gar nicht zur Kenntnis genommen, weil sie mit verbrannt ist und ein großer Teil der Barschaft wurde für eine - auf den ersten Blick völlig sinnlose- Taxifahrt verplempert. Und dann kehrt der Täter auch noch an den Tatort zurück- und zwar so, dass er davon ausgehen muss, dass sich der Taxifahrer an ihn erinnern wird. Das stimmt doch hinten und vorne nicht. Der Typ im Taxi dient als Ablenkungsmanöver. Den soll man für den Täter halten und damit von den/dem wahren Täter ablenken. Es kann nur so sein.

Re: MORDFALL EHEPAAR LANGENDONK -- Diskussion

von Agatha Christie » Montag, 22. Dezember 2025, 09:04:14

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Re: MORDFALL EHEPAAR LANGENDONK -- Diskussion

von DerGeiger » Mittwoch, 17. Dezember 2025, 14:28:25

Die letzten beiden Beiträge sind von bestechender Logik.

Denn in der Tat handelte Harry Langendonk mit LKW-Ersatzteilen wie Bremsen und führte einen Reparaturbetrieb.
Offensichtlich wollte er am Hölzl illegal von ihm in den Wassertanks des Campingmobils nach Deutschland geschmuggelte alte Bremsflüssigkeit entsorgen und wurde dabei von einem militanten Umweltschützer und Mitglied der Friedensbewegung gestellt.
Als Harry den Umweltschützer mit seinem Tischbein angriff, eskalierte die Lage.

So erklärt es sich auch, dass der Umweltschützer umweltfreundlich mit der Bahn zurückreisen wollte und durch die überregionale Beteiligung an Umwelt- und Friedensdemos gute Orts- und Eisenbahnkenntnisse hatte.

Re: MORDFALL EHEPAAR LANGENDONK -- Diskussion

von Data » Donnerstag, 13. November 2025, 06:11:10

Ja ich denke auch, dass HL in Transport und Logistik versiert war. In welchem genauem Transportbereich sehe ich als untergeordnet an. Ob der Tatort Hölzl bzw. die Mülldeponie eine Rolle spielt lasse ich mal offen. Mit Tendenz eher nicht. Wie gesagt, das Tatmotiv dürfte im Geschäftlichen Bereich zu suchen sein. Da hat sich jemand hintergangen gefühlt. Was zu der These nicht so recht passt sind die durchgeschnitten Kehlen.

Re: MORDFALL EHEPAAR LANGENDONK -- Diskussion

von Jolu65 » Mittwoch, 12. November 2025, 21:03:03

Ja, das bleibt zunächst rätselhaft. HL war jedenfalls in gewisserweise in Transportfragen versiert.
Angenommen es geht um Müll.
Sollte etwas nach Litzlwalchen gebracht werden oder von dort weg ?
Egal.,,,,,
Hier liegt der Schlüssel zum Fall. HL wurde gebraucht, um mit seiner Expertise ein Problem zu lösen.

Re: MORDFALL EHEPAAR LANGENDONK -- Diskussion

von Data » Mittwoch, 12. November 2025, 20:47:59

Jolu65 hat geschrieben: Mittwoch, 12. November 2025, 08:22:34 Klar ging es um ein Geschäft im Transportmilieu- und wenn eine Mülldeponie im Zentrum des Geschehens steht, eben um Transport und Lagerung von Müll.
23/24.12. 1991
Vertrag zwischen dem Landkreis Traunstein und der Firma Entsorga zum Mülltransport von bis zu 60'000 Tonnen nach Frankreich.....

17.8.1992
Importverbot für deutschen Hausmüll nach Frankreich wegen Verstoss der Trennungspflicht von medizinischem Müll.

Für solche Aufträge braucht es Logistik und internationale Beziehungen. Ob hier ein Zusammenhang besteht mit dem Tötungsdelikt im Hölzl lässt mich zweifeln.
Die weitern Transport an die verschieden Abnehmer und Verwerter dürften alle an örtlich Transportunternehmungen vergeben worden sein.

https://www.bluesanlagen.de/site/images ... alchen.pdf
Jolu65 hat geschrieben: Mittwoch, 12. November 2025, 08:22:34 Der Täter MUSS sich in dieser Umgebung ausgekannt haben.
Die Täterschaft dürfte nicht nur im Raum Nürnberg über Ortskenntnisse verfügt haben, sondern auch im Landkreis Traunstein. Aber sicher keinen weitern Bezug oder gar Ankerpunkt. Ja ich denke auch, die Analyse von Horn lässt durchaus Skeptik zu.
Data hat geschrieben: Mittwoch, 12. November 2025, 00:55:37 Der Fall ist so offenkundig, dass man eigentlich nur Beschäftigte abklopfen muss, die an der Sanierung und dem Betrieb der Müllkippe beteiligt waren. Das liegt doch auf der Hand.
Wenn da etwas auf der Hand liegt, dann vielleicht noch die Transporte nach Frankreich. Der Rest dürfte eher als nicht - Ergebnislos bleiben. Und wenn da all zu grosse Unstimmigkeiten vorhanden gewesen wären, wären die zeitnah aufgeflogen.

Re: MORDFALL EHEPAAR LANGENDONK -- Diskussion

von Jolu65 » Mittwoch, 12. November 2025, 08:22:34

Bei dem Brand wird eine Geige vielleicht auch als Rest nicht mehr zu finden gewesen sein.
Die Fahrt nach Nürnberg diente natürlich ausschließlich der Tatortverschleierung.
ABER:
Der Täter MUSS sich in dieser Umgebung ausgekannt haben. Denn den Weg von der Autobahnausfahrt zum Hauptbahnhof in der Kürze der Zeit ohne Google-Maps zu finden, verlangt eindeutig Ortskenntnisse.

Klar ging es um ein Geschäft im Transportmilieu- und wenn eine Mülldeponie im Zentrum des Geschehens steht, eben um Transport und Lagerung von Müll.
Ich denke Hr. Horn wird maßlos überschätzt.....
Der Fall ist so offenkundig, dass man eigentlich nur Beschäftigte abklopfen muss, die an der Sanierung und dem Betrieb der Müllkippe beteiligt waren. Das liegt doch auf der Hand.

Re: MORDFALL EHEPAAR LANGENDONK -- Diskussion

von Data » Mittwoch, 12. November 2025, 00:55:37

Soviel mir bekannt ist wertet Horn die Aussage der Kellnerin aus Marquartstein als unwichtig. Mit den Worten aah ja... die gab es wohl. Auch die Google KI hält sich da kurz. Für mich auch logisch, weil kein Erkenntnisgewinn erfolgt.

Nun aber zur Geigenthese. Vieles was mir die Google KI dazu ausspuckte meint ich schon mal fast Wort getreu gelesen zu haben. Neu ist vielleicht, dass von der Geige nichts gefunden wurde. Meinem wissen nach sollen aber Brandreste einer Geige gefunden worden sein. Genau dieses nichts finden sei ein Hinweis auf das Tatmotiv.

Re: MORDFALL EHEPAAR LANGENDONK -- Diskussion

von Data » Mittwoch, 12. November 2025, 00:29:05

Ja der Camper wurde nach Nürnberg gefahren. Aber die Nennung Nordostbahnhof beim zweiten Taxifahrer bei München belegt nicht, dass die Täterschaft einen Bezug zu Nürnberg hatten. Aber selbst wenn ein Bezug da war, mag das sicher nicht der Grund gewesen sein, mit dem Camper nach Nürnberg/Altenfurt zu fahren, nur um ihm dort abzufackeln. Den Gedanken verwerfe ich sowieso, dass der Camper dorthin gefahren wurde wo die Täterschaft einen Bezug haben könnte, oder sich das Tatmotiv befinden könnte.

Das Verbringen des Campers ins 280 km entfernte Nürnberg dient nur dem Zweck des Zeitgewinnes den Tatort Hölzl zu verschleiern. Aber Achtung: Nicht dazu den Doppelmord verschleiern. Ansonsten wäre der Camper kaum an einer viel befahren Strasse auf einem Parkplatz abgefackelt worden.

Somit hat sich die Beantwortung dieser Anmerkung erübrigt:
Jolu65 hat geschrieben: Dienstag, 11. November 2025, 16:05:10 Dann wäre der Täter und die Opfer ja auch nach Leipzig gefahren.
Jolu65 hat geschrieben: Dienstag, 11. November 2025, 16:05:10 Leipzig ist natürlich Cargo-Umschlagplatz. Einen Bezug zum Fall sehe ich jedoch nicht.
Meine Thes besagt ja, dass der Tathintergrund im geschäftlichen privaten Bereich zu suchen sei. So ein Cargo-Umschlagplatz könnte schon zum geschäftlichen Bereich einer internationalen Spedition passen. Weiter ist ja unklar wie dieser Flughafenausbau - Cargo - Umschlagplatz finanziert wurde. Eventuell hat sich da HL privat unbeliebt gemacht. Klar ohne weiter Kenntnisstand wird man keinen Bezug sehen.

Meine These besagt nicht nur wo der Tathintergrund zu suchen sei. Ich halte hier einen Auftragsmord für durchaus möglich.

Re: MORDFALL EHEPAAR LANGENDONK -- Diskussion

von Jolu65 » Dienstag, 11. November 2025, 16:05:10

Dann wäre der Täter und die Opfer ja auch nach Leipzig gefahren. Aber ich sehe das nicht so. Leipzig ist natürlich Cargo-Umschlagplatz. Einen Bezug zum Fall sehe ich jedoch nicht.
Das mit der Geige ist schon seltsam und die Diskussion dahingend hat ja weiter vorne teilweise absurde Züge angenommen. Nun gibt es schon die Bemerkung mit den Berliner Philharmonikern während der Taxifahrt.

Nun bringen wir auch das in Verbindung mit Marquartstein und Nordostbahnhof.
Wenn man sich so trifft bei Verabredungen bringt man je nach Wichtigkeit des Treffens etwas mit- quasi als Gastgeschenk. Wie ich vermute kannten die L ´ s den ominösen Taxigast als Geschäftspartner oder er wurde ihnen empfohlen- so wie denke als Vermittler eines Investments bzw. als jemand der in derLage Müll verschwinden zu lassen, so in der Art.....
Er ist halt ein kunstsinniger Mensch gewesen- der Taxigast. Die L´ s haben das gewusst und ihm die Geige als Geschenk mitgebracht. Bei einem vielleicht größerem Investment keine schlechte Idee. Denn Geschenke erhalten bekanntlich die Freundschaft.
Zu einem Vorgespräch hat man sich in Marquartstein getroffen und ist mit dem Wohnmobil nach Litzlwalchen gefahren, um dort etwas auszubaldowern. Ob man getrennt dahin gelangt ist oder der Taxigast mit den L ´ s sogar mitfuhr, weiß man nicht, spielt aber in meinem Szenario keine Rolle.

Re: MORDFALL EHEPAAR LANGENDONK -- Diskussion

von Data » Dienstag, 11. November 2025, 14:47:26

Eine meiner Thesen war ja immer, dass das Tatmotiv im geschäftlich privaten Bereich zu suchen ist. Die Google KI Maschine verwirft das. Zwar wäre das von den Ermittler genaustens überprüft worden, es hätten sich aber keine Hinweise ergeben. Gut es hätten sich kein Hinweise ergeben spuckt die KI zu jedem Tatmotiv aus. Mit Ausnahme, dass die Geige das Tatmotiv sei. Weil das als einziges übrig bleibe. Und auch das Einzige was die Ls an Wertsachen dabei hatten. Als Quelle nennt KI immer Horn.

Als Inhaber einer Transport und Logistikfirma mit internationale Beziehungen ist eben Leipzig Flughafen / Cargocenter als Hintergrund eines Tatmotives nicht auszuschliessen. So weit mir bekannt, soll ja die Finanzierung dieser Infrastruktur auch fragen aufwerfen. Das es da zu Begehrlichkeiten kommt versteht sich doch.

Re: MORDFALL EHEPAAR LANGENDONK -- Diskussion

von Jolu65 » Dienstag, 11. November 2025, 12:56:02

Was soll Leipzig mit dem Fall zu tun haben ?

Re: MORDFALL EHEPAAR LANGENDONK -- Diskussion

von Data » Montag, 10. November 2025, 20:24:37

HL soll LKW Mechaniker gelernt haben. Und mal mit LKW Bremsen gehandelt haben - mag ja sein. Aber daran habe ich immer so meine Zweifel gehabt. Habe den Typen immer in den Kaufmännischen - Handelsbereich eingeordnet. Später kam dann ein LKW Geschäft aus Foren Quellen dazu. Und noch später Transport und Logistik. Und da sind wir genau da wo ich HL eingeordnet habe. Und war wohl Inhaber und Direktor einer Transport und Logistik Firma. Da passt dann ganz gut Unternehmungsberater mit internationalen Beziehungen hin. Was auch die KI ausspuckt. Weiter sagt die Maschine auch, dass die Tatwaffe eine TT 33 Tokarev eher nicht von einem Westeuropäer benütz worden wäre. Und jetzt schauen wir uns noch den Verbringort der Opfer an. Nürnberg war wohl nicht ganz grundlos gewählt. Immer weiter Richtung Nordost bis Leipzig.

Re: MORDFALL EHEPAAR LANGENDONK -- Diskussion

von Jolu65 » Montag, 10. November 2025, 18:34:09

Ja, die Maschine berichtet auch von einer Taxifahrt von Traunstein zum Münchner Ostbahnhof. Ansonsten weiß die Maschine auch nicht mehr als wir.
Neu - von der Maschine so ausgeworfen- ist für mich, dass Harry L Unternehmensberater gewesen sein soll. Eigentlich war er doch im LKW-Business.... Auch neu von der Maschine ausgeworfen ist, dass er über internationals Geschäftsbeziehungen verfügt haben soll. Über Kontakte zu Abfallwirtschaft weiß die Maschine jedoch nichts.
Ich glaube immer mehr daran, dass es bei der ganzen Sache um illegale Müllentsorgung ging..... Die Geige ist schon irgendwie sehr gut eingebaut- nur als Ablenkungsmanöver vorgesehen gewesen. Wer in diesem Schmierenstück- immer allerbesten Wortsinn- welche Rolle einnimmt- ich weiß es nicht bzw. will es hier nicht sagen. Könnte auch 30 Jahre danach recht gefährlich sein.

Re: MORDFALL EHEPAAR LANGENDONK -- Diskussion

von Data » Montag, 10. November 2025, 17:40:27

Die DNA Mischspur ist mir seit 2017 bekannt.
Neu hingen ist mir die Sache mit den Taxis in der Tatnacht.

Ich habe die Google KI gefragt, warum der Fall nicht gelöst sei. Antwort: Es gibt zu wenig verwertbar Spuren. Die Maschine stellt dann allerdings alt bekanntes wie Tatort wurde gereinigt, oder fehlende DNA Spuren und Glück in den Vordergrund. Ganz interessant auch, die Maschine nennt als Tatmotiv die Geige. Das sei das einzig logische. Als Quelle nennt sie Horn.

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