Wiesenblume hat geschrieben: ↑Donnerstag, 19. März 2026, 23:20:33
Es muss ein Motiv geben, warum gelogen wurde. Das gelogen wurde, wissen wir inzwischen. Die Abschiedsszene aus dem Pub gestaltete sich völlig anders als es Isabella darstellte. Und es wird nicht die einzige Lüge sein. Für mich fängt der Tod von Frauke Liebs beim Tod von Thomas an. Seinem Verschwinden von dem Schützenfest in Wewer. --An dem Abend im Restaurant mit Mutter und Chris hat Frauke vorrangig den Tod von Thomas thematisiert. Sie wird nicht sofort umgeschaltet haben, als sie kurze Zeit später im Pub saß. Ihr war es wichtig. Und ich würde denken, jemandem anderen war ihr Nachfragen, ihr Kümmern, ein Dorn im Auge. Falls Du , User toxicFriend wirklich etwas wissen solltest, hätte ich eine einzige Frage. Eine Userin schrieb hier, dass bestimmte Videos gedreht wurden. Weißt Du, ob Videos gedreht wurden ?
Das Motiv ist dann Vertuschung. Es wird dann so dargestellt, dass es zeitlich passt oder eben gerade nicht passt.
Es wirkt wie letzteres.
I. wird als letzte Zeugin mit als erste vernommen worden sein. Den zeitlichen Rahmen des Verlassens vom Pub von Frauke kann sie nicht sehr weit in die Zukunft oder die Vergangenheit legen weil sie damit rechnen muss, dass noch einige andere Zeugen gibt die sich genau erinnern und das Spiel auch erst zu einem gewissen Zeitpunkt endete.
Sie kann aber hinsichtlich der Absage von N. nicht die Wahrheit gesagt haben.
Das plausibelste Argument um jemanden aus der Schusslinie zu bringen ist nun mal zu sagen: Er sagte ab, kam dann sicherlich auch nicht weil andere Pläne, war also nicht da.
Hat er so per SMS mitgeteilt. Und das weiß sie weil sie zusammen mit Frauke vorher mit ihm SMS geschrieben hat.
Es geht mir gar nicht zwingend darum, dass sie den Täter schützen möchte. Das kann auch schon bei Mitwisserschaft beginnen.
Jetzt sagte vorher jemand, es könnte ein "Streich" gewesen sein. Zu Lasten von C.
Hier tue ich mich mit dem Motiv schwer.
Vor allem auch deshalb weil die anderen Angehörigen genau so belastet werden.
Man wäre dann vielleicht noch näher dran wenn es gegen die Mutter geht und deshalb darf diese auch keinesfalls mit Frauke sprechen.
Frauke könnte dann einen Hinweis geben den die Mutter versteht aber der Täter nicht.
Wobei sich für mich grundsätzlich schon die Frage stelle ob überhaupt jemand außer C. mehr als ein Mal oder länger mit Frauke hätte telefonieren dürfen. Oder ob die beiden anderen Kontake eben für den Täter nicht vermeidbar waren aus bestimmten Gründen.
Ich gehe nämlich davon aus, dass das Annehmen des Anrufs vom Bruder nur eine Notlösung war. Oder es könnte so gewesen sein, dass der Täter oder Helfer dachte, der Rückruf käme von C. weil er gerade die SMS erhalten hatte. Es könnte auch sein, dass ein Wegdrücken der scheinbaren Freiwilligkeit der Anrufe durch Frauke einfach entgegengestanden hätte weil das Absenden gerade erst erfolgt war. Und es unplausibel ist wenn danach sofort das Handy wieder aus wäre.
Und zweitens wird im Stern-Podcast gesagt, dass die Schwester mehrere Nächte bei C. blieb. So erinne ich es zumindest. Grund: Kontaktrecherche am Laptop.
Das war also nicht zu vermeiden falls Täter / Helfer das wussten. Möglicherweise deshalb am Montag die Anrufpause. Und dann drängte die Zeit weil es einen Abschluss der Tat und der Umstände geben sollte oder musste.
Wenn man das Thema Selbstmord ohne Abschiedsbrief miteinbezieht, das Frauke beschäftigte. Dann könnte man natürlich denken, dass jemand Frauke eine Lektion erteilen wollte mit Forderungen oder Erpressung. Dass es also Verhandlungen gab und sich das Martyrium deshalb so lange hingezogen hat.