MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

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Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

von z3001x » Mittwoch, 04. März 2026, 00:41:27

z3001x hat geschrieben: Montag, 16. Februar 2026, 20:14:10Vielleicht dass sie anfangs der Devise "Wer nichts macht, macht auch keine Fehler" treuste Anhänger gewesen zu sein scheinen?
Kjansen86 hat geschrieben: Mittwoch, 18. Februar 2026, 19:15:24 Das ist eine Unterstellung. Die Müchner Polizei hatte der Sonderkommision schon früh umfangreiche Mittel für die Ermittlungen zur Verfügung gestellt. Vo dieser wurden anschließend zahlreiche Spuren ermittelt.
Das ist löblich, dass sie mit ihren Kollegen kooperieren, wenngleich eigentlich auch nur eine Selbstverständlichkeit. Der Eindruck, dass die Ermittlungen der Münchner Polizei in der kardinal wichtigen Anfangsphase aber sehr schleppend verliefen und man viele Gründe oder Vorwände ersonnen hat, um am besten gar nicht aktiv zu werden, der basiert aber schon auf realen Umständen. Z.B. auf dem, dass die Münchner Polizei offenbar ja einfach behauptet oder spekuliert hat - ohne irgendeinen wirklichen Hinweis darauf - dass Sonja mit "Markbert" im Kroatien-Urlaub wäre und daher nicht als vermisst anzusehen wäre und sie somit nichts tun müssten. Gegengeprüft dürfen sie diese falsche Hypothese allerdings nicht haben, weil dann hätten sie ja erkannt, dass sie sich irren. Das wurde einfach spontan-fantasiebgabt aus dem Ärmel geschüttelt, und läuft daher durchaus unter der Rubrik haarsträubendes und fatales Versäumnis. Denn man weiß ja nicht, wie lange Sonja noch lebte und ob ein frühes Eingreifen sie, ihr Leben hätte sogar retten können. Die Chance so klein sie ggf war, wurde dadurch vertan.
Außerdem das bereits zuvor erwähnte nicht Gegenprüfen der Aussagen von Robert und den Jungs beim Kneipenpersonal - an sich eine Routineangelegenheit in so einer Situation. Sodass es offenbar auf reinem Gutglauben beruht, dass man deren Version als "wahr" abkauft, obwohl sie möglicherweise hinten und vorne nicht stimmt. Aber das kann man nun nicht mehr und nie mehr rausbekommen. Zu langes Zögern beim Einholen von Zeugenaussagen ist eben eine Säumnis von großer Tragweite.
z3001x hat geschrieben: Montag, 16. Februar 2026, 20:14:10 Also allein der Umstand, dass sie die Bedienung des "Zum Vollmond" erst nach einem Jahr befragten, ob sie sich an die Anwesenheit der vier erinnert und ob sie deren Timeline stützt - und sie sich natürlich an nichts mehr erinnern kann, weil sie in der Zwischenzeit buchstäblich zehntausend und mehr neue Gäste gesehen und bedient hat - spricht Bände.
Kjansen86 hat geschrieben: Mittwoch, 18. Februar 2026, 19:15:24Mal ganz davon abgesehn, dass immer noch niemand sagen konnte warum die drei Jungs hier lügen sollten:
Auf die Gründe, warum sie lügen sollten bzw. könnten (was nicht heißt, dass sie es nachweislich tun) kommt man aber eigentlich ganz einfach, wenn man sich vor Augen hält, warum Menschen generell lügen. Nämlich wenn er oder sie der Ansicht ist, dass das Berichten der wirklichen resp. wahren Begebenheiten Unannehmlichkeiten oder empfindliche Nachteile nach sich ziehen würde. Außerdem gibt es Fällen wo Menschen einfach aus Gewohnheit lügen. Z.B. weil sie der Ansicht, dass ihnen prinzipiell niemand in die Karten schauen darf.
Hier sind minderjährige Jugendliche mit einer jungen Frau aus, die danach spurlos verschwindet. Es sind Drogen im Spiel, und Alkohol. Vermutlich dürften man nicht einmal zu der besagten Zeit in der Szenenkneipe aufhalten nach Jugendschutz. Und man hat Eltern, die mit den Aussagen bei der Polizei ggf konfrontiert würden. Allein das sind doch schon genügend Anhaltspunkte, wo ein Involvierter auf die Idee kommen könnte seine Darstellungen so aufzupolieren, dass sie unverdächtig erscheinen oder gleich komplett auf Märchenprogramm zu wechseln.
Nein sie müssen nicht Sonjas Mörder sein, wenn sie lügen, sie können viel tiefer liegende alltägliche Motive haben. Und die können dann aber dazu führen, dass der ganze Rahmen, der um den Abend des Verschwindens gebastelt wurde, ziemlicher Murks und unwahr ist. Und daher die tatsächliche Täterschaft und Ablauf unsichtbar bleibt.
Kjansen86 hat geschrieben: Mittwoch, 18. Februar 2026, 19:15:24Niemand hier, weder Sie noch ich noch sonst jemand, weiß genau, was die Polizei ermittelt hat.
Man weiß schon, dass sie den Aussagen dieser Jungs Glauben schenken, weil sie deren Variante in ihre Darstellung des Falls inkorporiert haben und man weiß halt auch, dass sie bei der Gegenprüfung der Aussagen nachlässig waren. Klar vieles weiß man nicht und was man nicht weiß kann man nicht beurteilen, weshalb es müßig ist, darüber zu reden.
Kjansen86 hat geschrieben: Mittwoch, 18. Februar 2026, 19:15:24Ich habe deshalb großes Vertrauen in die Polizei, weil sie sich dieses durch jahrzehntelange hervorragende Polizeiarbeit verdient hat.
Das nennt man dann wohl Urvertrauen, weil auf guten Ergebnissen dieser Polizeiarbeit basiert das Vertrauen in diesem Fall eindeutig nicht.

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

von Gast43 » Dienstag, 03. März 2026, 21:46:42

Anbei ein interessanter Beitrag aus dem Jahre 1987 vom Spiegel zum Thema Satanskult bei Jugendlichen:

https://www.spiegel.de/politik/direkter ... 0013524672

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

von Gast » Dienstag, 03. März 2026, 20:10:39

Wurde nicht gesagt dass der Täter den Ablageort nochmal besucht hat, was ja schon ungewöhnlich wäre.

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

von Uleb » Dienstag, 03. März 2026, 19:58:36

Jolu65 hat geschrieben: Dienstag, 03. März 2026, 19:03:19 Es existieren in diesem und sehr vielen Fällen überhaupt keine "Fakten".

Bedeutung: Ein Fakt (oder Faktum) bezeichnet eine Tatsache, ein Ereignis oder einen wirklichen Sachverhalt. (Duden)

Die einzigen Fakten sind:
"Verlassen des Elternhauses gegen 20:45"
"Auffinden der Leiche in Kipfenberg"

Dazwischen gibt es keine Tatsachenbeweise, sondern lediglich Zeugenaussgen. Das sind jedoch eindeutig keine Fakten !

Außerdem lege ich manchen hier anonym diskutierenden Personen nahe, nicht persönlich zu werden und sich gegenüber dem Plattformbetreiber erkennen zu geben,damit eine persönliche Beteiligung ausgeschlossen werden kann. Die hier versuchte einschüchternde Diskussionsweise legt eine persönliche Verstrickung nahe !
Ich hoffe ich habe mich klar ausgedrückt.
Aussagen in Bild und Ton der Eltern im TV sind also kein Fakten? Etwa Dinge, die sich auf die Kleidung beziehen? Oder ihre klar benannten, favorisierten Theorien? 🤔🧐
Aber bitte nicht falsch verstehen: Natürlich ist nicht alles Fakt, was sie sagen! Hier muss man schon unterscheiden können, zwischen verwertbar oder eben nicht.
Von Satanisten zu den Arabern verschleppt, gilt eher nicht als brauchbar 😉

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

von Kjansen86 » Dienstag, 03. März 2026, 19:42:15

Jolu65 hat geschrieben: Dienstag, 03. März 2026, 16:04:37 (a) SE und ihre Begleiter verbringen einen eher langweiligen Abend, SE bleibt am Stiglmaierplatz zurück und steigt in ein ihr unbekanntes Auto ein.
Keine Ahnung woher sie wissen, wie spannend der Abend verlaufen ist, aber ansonsten ist dies das wahrscheinlichste Szenario.
Jolu65 hat geschrieben: Dienstag, 03. März 2026, 16:04:37 (b) SE war gar nicht in der Schellingstraße; sie hatte eine Verabredung mit einem unbekannten Mann.
Dieses Szenario verstehe ich nicht. Welche Rolle spielen die drei Jungs dabei?
Jolu65 hat geschrieben: Dienstag, 03. März 2026, 16:04:37 (c) SE war in der Schellingstraße und verstarb dort beispielsweise an einer Überdosis ihr verabreichter Drogen.
Vor dem Fund ihrer Leiche war ein irgendwie gearteter Unfall in der Wohnung schon möglich. Mittlerweile ist das aber zu weit hergeholt.
Jolu65 hat geschrieben: Dienstag, 03. März 2026, 16:04:37 (d) Es gab okkultistisch-satanistische Rituale und SE verstarb in diesem Zusammenhang.
Es gibt de-facto keine Tötungen im Zusammenhang mit okkult-satanistischen Ritualen. Die wenigen Fälle, die als Satanistenmorde gelten, wurden ausnahmslos von Menschen mit schweren antisozialen Persönlichkeitsstörungen begangen. Solche Personen fallen auf wie ein bunter Hund und wären den Behörden sicherlich nicht durch die Lappen gegangen. Ganz im Gegenteil.
Jolu65 hat geschrieben: Dienstag, 03. März 2026, 16:04:37 (e) SE suchte ganz bewusst den Stiglmaierplatz in dieser Nacht auf.
Dieses Szenario verstehe ich auch nicht. Inwiefern ist das von Szenario (a) verschieden? Dort ist sie ja auch bewusst zum Stiglmaierplatz gegangen.

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

von z3001x » Dienstag, 03. März 2026, 19:20:52

Gast hat geschrieben: Dienstag, 03. März 2026, 13:18:09Zu "Sangerhausen Satanisten" weiss weder Google noch die schlaue KI was.
Ich meinte Sondershausen. Allerdings findet eine KI das in Kombi mit Satanistenmord.

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

von Jolu65 » Dienstag, 03. März 2026, 19:03:19

Es existieren in diesem und sehr vielen Fällen überhaupt keine "Fakten".

Bedeutung: Ein Fakt (oder Faktum) bezeichnet eine Tatsache, ein Ereignis oder einen wirklichen Sachverhalt. (Duden)

Die einzigen Fakten sind:
"Verlassen des Elternhauses gegen 20:45"
"Auffinden der Leiche in Kipfenberg"

Dazwischen gibt es keine Tatsachenbeweise, sondern lediglich Zeugenaussgen. Das sind jedoch eindeutig keine Fakten !

Außerdem lege ich manchen hier anonym diskutierenden Personen nahe, nicht persönlich zu werden und sich gegenüber dem Plattformbetreiber erkennen zu geben,damit eine persönliche Beteiligung ausgeschlossen werden kann. Die hier versuchte einschüchternde Diskussionsweise legt eine persönliche Verstrickung nahe !
Ich hoffe ich habe mich klar ausgedrückt.

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

von Uleb » Dienstag, 03. März 2026, 18:14:28

Gast hat geschrieben: Dienstag, 03. März 2026, 13:18:09 Zu "Sangerhausen Satanisten" weiss weder Google noch die schlaue KI was.
Könnte auch daran liegen, dass es Sondershausen heißt 😉 Findet man trotzdem..

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

von Jolu65 » Dienstag, 03. März 2026, 16:04:37

So wie ich das sehe lassen sich folgende Szenarien herleiten:
(a) SE und ihre Begleiter verbringen einen eher langweiligen Abend, SE bleibt am Stiglmaierplatz zurück und steigt in ein ihr unbekanntes Auto ein.
(b) SE war gar nicht in der Schellingstraße; sie hatte eine Verabredung mit einem unbekannten Mann.
(c) SE war in der Schellingstraße und verstarb dort beispielsweise an einer Überdosis ihr verabreichter Drogen.
(d) Es gab okkultistisch-satanistische Rituale und SE verstarb in diesem Zusammenhang.
(e) SE suchte ganz bewusst den Stiglmaierplatz in dieser Nacht auf.

Es gibt zwei Tatort- den an dem SE verschwand und den, an dem die Leiche gefunden wurde.
Beide Orte sind nicht identisch- ausgenommen unter der sehr unwahrscheinlichen Annahme, dass ein "Opferritual" nicht genau dort stattfand, wo die Leiche gefunden wurde UND der/ die Täter gleich noch "Verpackungsmaterial zur Hand hatten".

Der Stiglmaierplatz und die gesamte Maxvostadt sind prosaische Orte, an denen man eher an "normale" Verbrechen denkt. Kipfenberg jedoch liegt in einem Waldgebiet, der dortige Michaelsberg soll ein okkultistischer Kraftort sein und es gibt eine Burg. Auch das mutet zunächst idyllisch an, anders könnte man jedoch einem solchen Ort mythische Bedeutung beimessen. SE soll durchaus okkulitistischen / satanistischen Kreisen zugeneigt gewesen sein. Wäre sie es nicht gewesen, würde ich dem Ablageort der Leiche auch keine Bedeutung beimessen.
Bei einer Mordtat haben jedoch die Details alle eine Bedeutung und lassen Rückschlüsse auf die Tat wie auch den Täter zu. Dann gibt es immer den Personenkreis, der mit dem Opfer bekannt/ verwandt war und der mit dem Opfer zuletzt Kontakt hatte.
Jetzt bringt man das eben in Verbindung.
Somit ist es eben ganz und gar nicht ausgeschlossen, dass Okkultismus/ Satanismus irgendetwas mit dem Tatgeschehen zu tun haben könnte. Auf jeden Fall ist notwendig einen solchen möglichen Zusammenhang kriminalistisch aufzuklären. Berichte hierzu fehlen jedoch - wie ich finde bemerkenswerterweise. Das heißt für mich, dass die Polizei einenZusammenhang sieht. Denn ansonsten hätte sie ja ohne Weiteres diesen Zusammenhang klar negiert. Als Ermittler würde ich mir auch nicht in die Karten schauen lassen.


Ich bin zwar kein "Ostdeutscher" habe aber von denen gelernt zwischen den Zrilen zu lesen und darauf zu achten, was eben nicht berichtet wird, obwohl es interessant ist.....-

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

von Gast » Dienstag, 03. März 2026, 14:10:25

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

von Gast » Dienstag, 03. März 2026, 13:18:09

Zu "Sangerhausen Satanisten" weiss weder Google noch die schlaue KI was.

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

von z3001x » Dienstag, 03. März 2026, 10:58:28

ghost80 hat geschrieben: Dienstag, 03. März 2026, 03:47:58 Du bist witzig.....aber bei den richtigen kommt es an
Ich sag mal so, von irgendwelchen subjektiven Erfahrungen auszugehen, die einem nahelegen, dass die Typen, die man selbst kannte und die ein bisschen auf gothic oder dark oder ähnliches machten, und die eben 0815 Normalos waren, im Kopf und vom Verhalten - oder besser: die so schienen - weil man weiß das ja i.d.R nicht einmal wirklich, was irgendwelche Leute, die man nur ein bisschen kennt, 24/7 treiben, denn sie würde irgendwelche schwarzen Messen mit rituellen Tieropfern eher nicht um halb zehn vormittags in der großen Pause auf dem Schulhof zelebrieren.
... So und von der Ausgangslage dann den absoluten Schluss zu ziehen, dass alle Leute aus dieser Szene speziell im Fall Sonja Engelbrecht ganz sicher komplett irrelevant sein müssen - das ist halt einfach ein grober Fehlschluß.
Weil es überhaupt nicht darum geht, was für ein Mindset die Anhänger dieser Szene so im Durchschnitt haben - hinsichtlich ihres kriminellen Potenzials oder sogar bzgl. der Fähigkeit zu Kapitaldelikten. Sondern es geht um einzelne Vertreter. Und es ist eben durchaus so, dass aus dieser Szene heraus immer wieder schwerste Straftaten verübt wurden. Und das speziell in und um die 90er Jahren in Deutschland.

Daher der Verweis auf die Satanistenmorde von Sangerhausen (korrigiert: Sondershausen) und Witten.

Ich weiß zwar nicht, wer Sonja getötet hat, aber dass derjenige oder diejenigen aus dieser Szene kam resp. kamen, ist durchaus möglich. Ganz neutral ausgedrückt. Und ohne Einschätzung einer Wahrscheinlichkeit, das dem so sein könnte.
Aber mit dieser wie gesagt anekdotischen Evidenz wird man das nicht lösen.

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

von Uleb » Dienstag, 03. März 2026, 08:04:26

Kartoffelsack hat geschrieben: Dienstag, 03. März 2026, 06:52:19 Da muss ich Dir allerdings Recht geben. Dann hätte Sonja mit Sicherheit nicht mehr gelebt. Gut, Denkfehler von mir. Aber bei den vielen Möglichkeiten, die den Eltern durch den Kopf gingen, könnten sie das auch alles nicht richtig durchdacht haben wie ich.

Was ich aber absolut nicht ausschließe, dass die Eltern der Öffentlichkeit etwas bewusst vorenthalten haben oder nicht erwähnen konnten, weil sie es nicht wussten. Sonja wird mit 19 Jahren ja nicht nur brav getan haben was die Eltern wollten. Das ging ja schon beim Nasenring an, den sie sich heimlich stechen ließ und zunächst vor dem Vater verbarg. Wer weiß also wirklich, was sie sonst noch so von den Eltern Verbotenes tat. Trampen wie ihre Freundinnen sagten? Kiffen? Flirt mit dem Ex ihrer Schwester, was die Freundinnen als "Ausspannen" bezeichneten? Was macht eine 19-jährige sonst noch so, wovon die Eltern nichts wissen? Ich denke, da könnte Einiges zusammenkommen. Und selbst wenn Freunde von Sonja mit Satanisten zu tun hatten, dann hing sie mit drin und nicht nur die Freunde. Aber wie gesagt für diese Theorie spricht absolut nichts,
Der Ex ihrer Schwester war lediglich ein Ex
-Schulkamerad derselben. So zu lesen auf der HP und eine der wenigen Sachen, die man glauben kann 😉

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

von Kartoffelsack » Dienstag, 03. März 2026, 06:52:19

Uleb hat geschrieben: Montag, 02. März 2026, 13:50:10 Dann hätte es bei Maischberger Gestammel gegeben oder irgendwas ausweichendes, unstimmiges. Jedenfalls keine klar formulierte, favorisierte These.
Das Sektending war ja nur eine Theorie von vielen.
Laut Süddeutsche und allen TV Auftritten waren die Eltern, auch zig Jahre nach dem Verschwinden, davon überzeugt, dass Sonja noch lebt. Dazu passt die Satanisten Geschichte einfach nicht!
Da muss ich Dir allerdings Recht geben. Dann hätte Sonja mit Sicherheit nicht mehr gelebt. Gut, Denkfehler von mir. Aber bei den vielen Möglichkeiten, die den Eltern durch den Kopf gingen, könnten sie das auch alles nicht richtig durchdacht haben wie ich.

Was ich aber absolut nicht ausschließe, dass die Eltern der Öffentlichkeit etwas bewusst vorenthalten haben oder nicht erwähnen konnten, weil sie es nicht wussten. Sonja wird mit 19 Jahren ja nicht nur brav getan haben was die Eltern wollten. Das ging ja schon beim Nasenring an, den sie sich heimlich stechen ließ und zunächst vor dem Vater verbarg. Wer weiß also wirklich, was sie sonst noch so von den Eltern Verbotenes tat. Trampen wie ihre Freundinnen sagten? Kiffen? Flirt mit dem Ex ihrer Schwester, was die Freundinnen als "Ausspannen" bezeichneten? Was macht eine 19-jährige sonst noch so, wovon die Eltern nichts wissen? Ich denke, da könnte Einiges zusammenkommen. Und selbst wenn Freunde von Sonja mit Satanisten zu tun hatten, dann hing sie mit drin und nicht nur die Freunde. Aber wie gesagt für diese Theorie spricht absolut nichts,

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

von ghost80 » Dienstag, 03. März 2026, 03:47:58

z3001x hat geschrieben: Dienstag, 03. März 2026, 01:01:34 Dann hast du dich insofern geoutet, dass du offenbar nicht in Witten oder Sangerhausen zur Schule gingst. Aber nichts toppt anekdotische "Evidenz". Nicht mal die empirische Widerlegung derselben. Einfach weil sie beim Empfänger gewöhnlich nicht ankommt ^^.
Du bist witzig.....aber bei den richtigen kommt es an

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

von z3001x » Dienstag, 03. März 2026, 01:01:34

ghost80 hat geschrieben: Montag, 02. März 2026, 22:57:331996 war ich 16 Jahre alt.Wir haben hier ein großes Schulzentrum und es war groß in Mode Ledersachen zu tragen.Es gab genau drei Klamottengruppierungen in dieser Zeit.Einmal Hip Hop/Skater, Metall/Goshic Punker....Das war einfach trendy.Hab noch einige Bilder unserer Clique und Schulfotos. Völlig normale Outfits gewesen,auch in der Schule.Man sollte auch bedenken ,das man sich mit 14-18 Jahren in der Pubertät befindet und sich ausprobiert und auch anpasst ,was andere Freunde machen.Das alles hat überhaupt nichts mit Satanismus oder ähnliches zu tun
Dann hast du dich insofern geoutet, dass du offenbar nicht in Witten oder Sangerhausen zur Schule gingst. Aber nichts toppt anekdotische "Evidenz". Nicht mal die empirische Widerlegung derselben. Einfach weil sie beim Empfänger gewöhnlich nicht ankommt ^^.

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

von ghost80 » Montag, 02. März 2026, 22:57:33

Kartoffelsack hat geschrieben: Samstag, 28. Februar 2026, 10:19:39 Sonjas Kleidung hat überhaupt nichts mit der von dir aufgestellten Theorie mit Okkultismus zu tun. Außer dem Pentagramm, das sie getragen haben soll, war das Kleidung, die man auch ohne weiteres zur Arbeit oder Schule tragen hätte können.
1996 war ich 16 Jahre alt.Wir haben hier ein großes Schulzentrum und es war groß in Mode Ledersachen zu tragen.Es gab genau drei Klamottengruppierungen in dieser Zeit.Einmal Hip Hop/Skater, Metall/Goshic Punker und die Techno Leute.Da liefen einige mit langen Haaren,schwarzer Lederhose,langer Mantel etc rum.Das war einfach trendy.Hab noch einige Bilder unserer Clique und Schulfotos. Völlig normale Outfits gewesen,auch in der Schule.Man sollte auch bedenken ,das man sich mit 14-18 Jahren in der Pubertät befindet und sich ausprobiert und auch anpasst ,was andere Freunde machen.Das alles hat überhaupt nichts mit Satanismus oder ähnliches zu tun
Ich denke da an meine Mutter oder ältere Generation,die oft dachten wie wir nur rumlaufen.Das war oft Thema.da werden so manche Ü 40 gedacht haben,die Metall Leute wären Satanisten oder in irgendeiner Sekte 😂Genauso verhielt es sich mit den bunten Klamotten der Techno leute.das waren dann die Drogenjunkies etc Alles nur Vorverurteilungen
Wir haben täglich und überall diese Klamotten getragen,weil es einfach Mode war.kann gerne Bilder von 1996 zeigen.

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

von Kjansen86 » Montag, 02. März 2026, 18:12:09

Shadow hat geschrieben: Sonntag, 01. März 2026, 18:56:09 @ Kjansen86 Ich fasse mal ihre Argumentation zusammen.

1. sie waren früher in der Szene aber haben nie an Rituale teilgenommen , daraus schlussfolgern sie es gibt keine.
Nein. Das folgere ich aus anderen Argumenten, die ich zur Genüge dargelegt habe.
Shadow hat geschrieben: Sonntag, 01. März 2026, 18:56:09 2.für sie ist der 11.4. unbedeutend , schlussfolgern gibt’s keine Anhänger die ihren Meister huldigen könnten.
Ja, da Sie keinerlei Argumente dafür vorbringen konnten.
Shadow hat geschrieben: Sonntag, 01. März 2026, 18:56:09 3.Sonja war am SMP, Ergo Ausschluss früherer Pkw Zustieg
Weder noch. Sie haben einfach keine Argumente vorgebracht, die Ihre Version stützen.

Das eigentliche Problem ist aber ein anderes. In Ihrer Theorie befinden sich massive Lücken; So groß, dass da ein LKW durchpasst. Diese Lücken wurden hier im Forum an zahlreichen Stellen dargelegt. Sie habe sich entschieden dies zu ignorieren und argumentieren einfach weiter, als wäre nichts passiert und beschweren sich, dass man Sie nicht ernst nimmt. Wenn man aber ernst genommen werden will, muss man auch die Anderen und deren Argumente ernst nehmen. Wie man in den Wald hinein ruft, so schallt es halt heraus.

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

von Uleb » Montag, 02. März 2026, 13:50:10

Kartoffelsack hat geschrieben: Montag, 02. März 2026, 13:25:39 Ich denke, dass die Engelbrechts eventuell auch wegen Verbreitung von Kontakt der Freunde zu einer Sekte den Maulkorb verpasst bekamen.
Dann hätte es bei Maischberger Gestammel gegeben oder irgendwas ausweichendes, unstimmiges. Jedenfalls keine klar formulierte, favorisierte These.
Das Sektending war ja nur eine Theorie von vielen.
Laut Süddeutsche und allen TV Auftritten waren die Eltern, auch zig Jahre nach dem Verschwinden, davon überzeugt, dass Sonja noch lebt. Dazu passt die Satanisten Geschichte einfach nicht!

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

von Kartoffelsack » Montag, 02. März 2026, 13:25:39

Uleb hat geschrieben: Montag, 02. März 2026, 12:17:37 Dem Sektenbeauftragten wurde also ein Maulkorb verpasst, wegen Dummgeschwätz, nicht den Engelbrechts. Warum auch?

Solche Sektenbeauftragten sind oft Wichtigtuer, da muss man nicht viel drauf setzen. Man fragt sich auch, wie der die Verbindung von Sonja zu den Leuten aus der Szene gewusst haben will. War das ein Hellseher? 🧐
Auch hier gilt, wie für den SMP: Wo kein Video, da kein Beweis. Gelle, Shadow?

Die Eltern glaubten an zu viele, sich gegenseitig ausschließende Theorien, als dass das ein valider Punkt für deine Theorie wäre. Und ganz wichtig: In Videobeweisen aka TV Auftritten vermuten die Eltern IMMER etwas anderes, nämlich Verschleppung ins Ausland.
Ich denke, dass die Engelbrechts eventuell auch wegen Verbreitung von Kontakt der Freunde zu einer Sekte den Maulkorb verpasst bekamen.

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