MORDFALL AMY LOPEZ (27 †), KO-EHRENBREITSTEIN, 1994

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Re: MORDFALL AMY LOPEZ (27 †), KO-EHRENBREITSTEIN, 1994

von Turmfalke23 » Freitag, 28. August 2026, 21:36:48

Für Robert und Walter Rimbau ist es ein höchst emotionaler Moment. Am letzten Verhandlungstag im Fall Amy Lopez treffen Vater und Bruder direkt auf den Mörder ihrer Tochter und Schwester. Nach dem Urteil können sie vielleicht endlich Frieden finden.

Auf Rechtsmittel gegen das Urteil wurde verzichtet und ist somit rechtskräftig, so sein Verteidiger Rea. Volker K.

Quelle/Video dazu:
https://www.youtube.com/watch?v=abSjuWVdHUM&t=12s

Re: MORDFALL AMY LOPEZ (27 †), KO-EHRENBREITSTEIN, 1994

von arcimboldo2.0 » Freitag, 28. August 2026, 20:59:51

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32 Jahre nach Festungsmord
Newsticker
https://www.rhein-zeitung.de/rheinland- ... 47474.html
https://www.rhein-zeitung.de/rheinland- ... 50997.html


Rhein Zeitung 28.08.2026 FR 13:00 Uhr
„Ich nehme das Urteil an.
Das ist das Einzige, was ich an Wiedergutmachung noch leisten kann.“
(auch „Das ist das Einzige, was ich jetzt noch gutmachen kann.“)
Schlussworte von Hans S.
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Re: MORDFALL AMY LOPEZ (27 †), KO-EHRENBREITSTEIN, 1994

von Turmfalke23 » Freitag, 28. August 2026, 12:57:57

Das letzte Urteil liegt bei Gott“, erklärt (Vater Robert) in seiner Schlussrede im Fall seiner ermordeten Tochter Amy.
Leider kommt kommt der Schuldspruch/Urteil für den Täter halt sehr spät.

32 Jahre nach Festungsmord.
Urteil im Mordfall Amy Lopez gefallen: Lebenslang !

https://www.rhein-zeitung.de/rheinland- ... 47474.html
Mehr als 30 Jahre nach dem Mord an einer US-amerikanischen Touristin ist in dem Prozess ein Urteil gefallen. Der 81 Jahre alte Angeklagte ist zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt worden, wie der Vorsitzende Richter Rupert Stehlin im Landgericht Koblenz verkündete.

Zudem stellte das Gericht die besondere Schwere der Schuld fest.
https://www.ffh.de/nachrichten/hessen/w ... artet.html

Und hierzu: Aus U‑Haft wird nun Strafvollzug, sobald das Urteil rechtskräftig wird.
https://www.n-tv.de/regionales/rheinlan ... 37889.html

Re: MORDFALL AMY LOPEZ (27 †), KO-EHRENBREITSTEIN, 1994

von arcimboldo2.0 » Mittwoch, 26. August 2026, 20:55:00

Aktenzeichen 14 Ks 2101 Js 14178/96
Amy Lopez, die 24-jährige Studentin, deren Leiche am 26. September 1994 um 10.15 Uhr ermordet in Koblenz aufgefunden wird

Houston, Brief des Vaters

„Das letzte Urteil liegt bei Gott“, erklärt (Vater Robert) Rimbau in seiner Schlussrede.
„Wir haben ihm sonst nichts zu sagen.“
„Wir wollen den Mörder wissen lassen, wer Amy war“

„Ich trage Amy immer in meinem Herzen.“
„Ihr Mörder hat Amy, ihre Zukunft und einen Teil von mir selbst zerstört“
Manchmal nenne er seine Enkeltochter, die wie ihre ermordete Tante Ärztin geworden ist, versehentlich Amy.

amy @ ärzte ohne grenzen
Amy sei neugierig und lebensfroh gewiesen, sie reiste und träumte davon, Teil der Organisation «Ärzte ohne Grenzen» zu werden.

Amys Mutter stirbt früh nach einer schweren Krankheit.
Sie sei ein Mädchen gewesen, das früh den Tod ihrer Mutter erfahren musste.
1970 wird sie als Frühchen geboren.
Ihre Asche wurde neben ihrer Mutter beerdigt.

„Es war eine schwere Zeit“, schreibt der 86-Jährige. Der Ingenieur nimmt seine Kinder oft auf seine Auslandsreisen mit. „Wir konnten als kleine und enge Familie zusammenwachsen.“

„Jede Art von Böswilligkeit war ihr fremd“, sagt er.
„Sie war eine tiefreligiöse Katholikin“,

„Ich wünschte, ich könnte ihrem Mörder vergeben“
„Aber ich kann es nicht.“
„Als ich meine tote Tochter gesehen habe, war ich unglaublich zornig“

„Ich verstehe nicht, warum sie diesen Pfad genommen hat, der so weit von dem Hauptweg entfernt liegt“, sagt Rimbau. Die Frage lässt ihn nicht los. „Ob der Kerl sie dahin gelockt hat? Ich weiß es nicht.“
Bild
Amy und ihr Bruder Walter
https://www.rhein-zeitung.de/rheinland- ... 50408.html
https://www.rhein-zeitung.de/rheinland- ... 50231.html
https://www.rhein-zeitung.de/rheinland- ... 77754.html

Re: MORDFALL AMY LOPEZ (27 †), KO-EHRENBREITSTEIN, 1994

von arcimboldo2.0 » Mittwoch, 26. August 2026, 20:30:09

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32 Jahre nach Festungsmord
Newsticker
https://www.rhein-zeitung.de/rheinland- ... 47474.html
https://www.rhein-zeitung.de/rheinland- ... 50231.html


Rhein Zeitung 26.08.2026 DO 11:05 Uhr / Frank Schmidt-Wyk
"Ich schließe mich den Worten meines Verteidigers an."

Dass Hans S. im Gerichtssaal keine Worte des Bedauerns gefunden habe, sei auch seiner eigenen Überzeugung als Rechtsanwalt geschuldet, bekräftigt Klein: "Für einen Mord kann man sich nicht entschuldigen." Deshalb habe er ihm geraten, sich nicht in dieser Richtung zu äußern.

Ihm gegenüber soll er Reue gezeigt haben.
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Re: MORDFALL AMY LOPEZ (27 †), KO-EHRENBREITSTEIN, 1994

von arcimboldo2.0 » Mittwoch, 26. August 2026, 16:11:44

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dass der angeklagte hans joachim sch im general-aster-zimmer war, ist plausibel
- sein fahrrad
- seine DNA an der kleidung (sehr sehr wenig)

aber war er es auch, der sie ermordet hat :?:

in all den jahrzehnten mit sexualverbrechen - nur diese eine tötung ?
"Ich hätte nie geglaubt, dass ich jemanden umbringen könnte" .. sagt er zum gutachter

er erinnert sich ganz gut an das aufschneiden ihres gürtels
aber zum "Kerngeschehen" Messerstiche gibt er einen "Filmriss" vor

wer war noch im general-aster-zimmer :?:

am tatmorgen hatte er ja gleich mehrere kontakte & die ziemlich früh
- sein bewährungshelfer (in der nähe festung ehrenbreitstein)
- dann ermordet er amy lopez
- seine bekannten aus andernach therapieanstalt (in koblenz-goldgrube, also nähe amy hotel)
- geschwänzt hatte er die schreiner-fortbildung ausgerechnet an diesem montag
.. alles bis 11 uhr ..

Re: MORDFALL AMY LOPEZ (27 †), KO-EHRENBREITSTEIN, 1994

von arcimboldo2.0 » Mittwoch, 26. August 2026, 15:41:11

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Prozess Amy Lopez in Koblenz
Kurzer Prozess: Urteil wird schon am Freitag erwartet
23.08.2026 um 06:00 Uhr / Rhein Zeitung / Frank Schmidt-Wyk
https://www.rhein-zeitung.de/rheinland- ... 49256.html
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Hauptgründe sind die Geständigkeit und die Gebrechlichkeit des Angeklagten.

Zum Verlauf des Verbrechens machte er genaue Angaben, wenn er sich bezüglich des Kerngeschehens, der Tötung der jungen Frau, auch auf einen „Filmriss“ berief.

In Kombination mit der eindeutigen DNA-Spurenlage, die Hans S. dank moderner Analysemethoden nach 32 Jahren als Täter überführte, bleiben nach dem Geständnis keine vernünftigen Zweifel an der Schuld des Angeklagten. Weitere Indizien runden das Bild ab.

So hielt sich S. kurz vor dem Mord nachweislich ganz in der Nähe der Festung Ehrenbreitstein auf, weil er dort einen Termin bei seinem Bewährungshelfer hatte.

Auch das Fahrrad, das zur Tatzeit auf dem Felsenweg zur Ehrenbreitstein gesehen wurde, konnte S. zugeordnet werden.

Hinzu kommt ein umfangreiches Register an einschlägigen Vorstrafen: „Er war jahrzehntelang als Sexualstraftäter bekannt“, sagte die Kripobeamtin und Cold-Case-Spezialistin Simone Roeder im Zeugenstand.

Nach dem zweiten Verhandlungstag schloss der Vorsitzende Richter der Schwurgerichtskammer, Rupert Stehlin, am Donnerstagnachmittag die Beweisaufnahme – vorbehaltlich etwaiger Anträge, die seitens der Prozessbeteiligten noch gestellt werden können.
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Bild
Landgericht Koblenz, Richter Rupert Stehlin

Re: MORDFALL AMY LOPEZ (27 †), KO-EHRENBREITSTEIN, 1994

von arcimboldo2.0 » Freitag, 21. August 2026, 10:38:00

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32 Jahre nach Festungsmord
Newsticker
https://www.rhein-zeitung.de/rheinland- ... 47474.html

Rhein Zeitung 20.08.2026 DO 14:49 Uhr / Frank Schmidt-Wyk
sagt der sachverständige gerhard buchholz hat geschrieben: Auf der einen Seite getrieben von einer "chronischen Vergewaltigungsdisposition bei vermindertem Risikobewusststein" auf der anderen Seite durchaus liebevoller Ehemann mit unauffälligem Sexualverhalten.

Auch zum Rückfallrisiko beim Angeklagten macht Buchholz Ausführungen: Dieses wäre zur Zeit der Tatbegehung eindeutig gegeben gewesen, sodass ihm seine "sehr ungünstige Prognose" auszustellen gewesen wäre, hätte sich diese Frage schon damals gestellt.

... Tatsache, dass er nach seiner Verurteilung 1999 strafrechtlich nicht mehr in Erscheinung getreten sei, sich 2009 einer psychiatrischen Behandlung unterzogen und dabei kooperativ gezeigt habe.
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Rhein Zeitung 20.08.2026 DO 11:19 Uhr / Frank Schmidt-Wyk
sagt der damalige Kripobeamte Uwe Lang hat geschrieben: der ehemalige Kripobeamte Uwe Lang (68) aus. Er war damals Hauptsachbearbeiter im Fall Amy Lopez bei der Kripo Koblenz. Kurz nach dem Auffinden der Leiche am Tatort, dem General-Aster-Zimmer der Festungsanlage Ehrenbreitstein, habe es jede Menge Hinweise aus der Bevölkerung gegeben, berichtet Lang. Zwei Hinweise kristallisierten sich demnach als besonders vielversprechend heraus. Erstens die Beobachtung einer Zeugin, die am frühen Morgen des Tattags einen jungen Mann auf dem Felsenweg zur Festung gesehen haben will. Anhand ihrer Angaben sei ein Phantombild angefertigt worden, sagt Lang. Zweitens hatten Autofahrer, die mit dem Auto hoch zur Festung fuhren oder von dort herunterkamen, ein Fahrrad gesehen, das zur Tatzeit an der Abzweigung des Fußwegs zum General-Aster-Zimmer vom Felsenweg abgestellt war.
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Rhein Zeitung 18.08.2026 DI 11:17 Uhr / Frank Schmidt-Wyk
Hans S. wurde 1945 in Bautzen geboren, bald darauf zog die Familie in den Westen, zunächst nach Lüdenscheid, dann weiter nach Boppard.

Er sei ein "Problemkind" gewesen, hatte S. dem Gutachter gesagt, zweitweise wuchs er in einem Kinderheim auf, die Eltern seien mit ihren drei Kindern überfordert gewesen.

Beruflich schlug er sich nach der Volksschule als Kellner durch, unter anderem in Bad Kreuznach und Koblenz.

Die von Stehlin verlesene Liste von acht Vorverurteilungen beginnt 1961, zunächst wegen Diebstahls, dann auch schon wegen Sexualdelikten. Die gravierendsten Verurteilungen: 1974 durch das Landgericht Koblenz zu fünf Jahren Haft wegen Vergewaltigung und Entführung, 1986 durch das Landgericht Frankfurt zu zweieinhalb Jahren Haft auf Bewährung wegen versuchter Vergewaltigung, 1999 durch das Landgericht Koblenz zu sieben Jahren Haft wegen versuchter Vergewaltigung und vorsätzlicher Körperverletzung.
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Rhein Zeitung 18.08.2026 DI 11:09 Uhr / Frank Schmidt-Wyk
S. war in den Kreis der Verdächtigen und damit auch in die Ermittlungsakte geraten durch seine Verurteilung zu sieben Jahren Haft vor dem Landgericht Koblenz am 9. Januar 1999 wegen versuchter Vergewaltigung und vorsätzlicher Körperverletzung. Unsere Zeitung hatte damals ausführlich berichtet. Schon 2001 gab S. eine Speichelprobe ab, die aufgrund der damals limitierten labortechnischen Möglichkeiten aber keinen Treffer ergab.
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Bild
Frank Schmidt-Wyk
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Re: MORDFALL AMY LOPEZ (27 †), KO-EHRENBREITSTEIN, 1994

von Turmfalke23 » Freitag, 21. August 2026, 08:09:42

Fall Amy Lopez: So erlebt der ehemaliger Ermittler Harald S. den zweiten Prozesstag.
Ein ziemlich abgebrühter Zeitgenosse, der Tatverdächtige Hans S.

Eine Unschuldsvermutung kann es ja nicht mehr geben, weil bereits ein Geständnis von Hans S. vorliegt.
Also Abwarten wie der Schuldspruch/Urteil demnach ausfällt.

Video dazu:
https://www.ardmediathek.de/video/lande ... zIzNDUxMzQ

Re: MORDFALL AMY LOPEZ (27 †), KO-EHRENBREITSTEIN, 1994

von arcimboldo2.0 » Freitag, 21. August 2026, 08:00:53

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Prozess Amy Lopez in Koblenz
Hans S. war vor dem Mord bei seinem Bewährungshelfer
Rhein Zeitung Dirk Eberz
20.08.2026, 16:45 Uhr / Aktualisiert 20. August 2026 17:17 hr
https://www.rhein-zeitung.de/rheinland- ... 49037.html
- Am 16. Januar kommt die Kripo zum ersten Mal zu ihm ins Seniorenheim (dna probe genommen)
- Am 11. Februar liegt dann das Resultat vor.
- Am 23. Februar 2026 fährt die Kriminalpolizei in einem Zivilfahrzeug an einer Seniorenresidenz in der Region Koblenz vor. (verhaftung)
- In einer Probe stimmen alle 16 Marker überein, in einer zweiten sind es immerhin noch 11 von 16.

- die Klebefolien, die 1994 zur Sicherung von Spuren an Kleidung und Körper der damals 24-jährigen US-Touristin angefertigt worden sind.
- Ende Januar 2020 wird das Beweismaterial ans hessische Landeskriminalamt in Wiesbaden geschickt, um es auf Hautschuppen untersuchen zu lassen.
- vier unterschiedliche DNA-Spuren ermittelt. Drei davon können nacheinander ausgeschlossen werden. Am Ende bleibt die männliche DNA „C“. Es ist der genetische Fingerabdruck von Amy Lopez’ Mörder. Die winzigen Hautschuppen sind auf dem Oberschenkel und an der Innenseite der Hose des Opfers gefunden worden.

- „Er hat viel geplaudert“, erinnert sich die Beamtin. (susanne lindenbauer)
- Etwa, dass er viel auf der Festung Ehrenbreitstein unterwegs gewesen sei.
- „Bei der Bundesgartenschau habe er dort als Security gearbeitet. (die war 15. April 2011 bis 16. Oktober 2011)
- Justizvollzugsanstalt Wittlich (U-haft)
- IQ von 109

„Der Beschuldigte war erheblich vorbestraft“, erklärt die Kriminalhauptkommissarin.
Und zwar einschlägig bei Sexualdelikten.

Zudem hat er ein Fahrrad besessen, das auf die Beschreibung von Zeugen passt, die es 1994 in der Nähe des Tatorts gesehen haben wollen.

Schließlich können die Ermittler sogar nachweisen, dass sich Hans S. kurz vor dem Mord an der US-Touristin in Ehrenbreitstein aufgehalten hat – ausgerechnet bei seinem Bewährungshelfer.

Vallendarer Facharzt Gerhard Buchholz ein psychiatrisches Gutachten erstellt.
..chronische Vergewaltigungsdisposition und einen narzisstischen Charakter. Hinzu komme eine dissoziale Verhaltensbereitschaft.

Und Hans S. sei über einen langen Zeitraum nicht mehr auffällig geworden.
Eine ambulante Psychotherapie habe ihn offenbar stabilisiert.
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Staatsanwalt Julian Gislay / Foto Thomas Frey dpa
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Verteidiger Volker Klein / Foto Thomas Frey dpa
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Re: MORDFALL AMY LOPEZ (27 †), KO-EHRENBREITSTEIN, 1994

von arcimboldo2.0 » Freitag, 21. August 2026, 07:23:30

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Eine Nachbarin erinnert sich
Wand an Wand mit Amys mutmaßlichem Mörder gelebt
Rhein Zeitung Dirk Eberz
02.03.2026, 16:30 Uhr / Aktualisiert 02. März 2026 16:44 Uhr
https://www.rhein-zeitung.de/rheinland- ... 07871.html
- das vorläufige Ende einer kriminellen Karriere, die Ende 1967 beginnt
- Seither hat sich der Mann immer wieder an Frauen und Mädchen vergangen.
- 1998 in Koblenz versucht hat, eine 16-Jährige zu vergewaltigen. Dazu hat er das Mädchen mit einem Elektroschocker bedroht.
- Facebook-Profil des Tatverdächtigen.
- „Er war relativ klein und untersetzt“

Seine jungen Opfer wählt er dabei häufig willkürlich auf Autofahrten aus. Dann zwingt er Mädchen mit vorgehaltenem Messer oder Schreckschusspistolen ins Auto. Oft wird er dabei auch gewalttätig. In Köln etwa schlägt er mit einer Eisenstange auf ein Pärchen ein, weil er die Frau vergewaltigen will.

Und seine Sozialprognose fällt denkbar schlecht aus: „Deutlich negativ“, sagt der Sachverständige von der Fachklinik Andernach 1999 im Prozess vor dem Koblenzer Landgericht aus. Der Angeklagte bagatellisiere seine Delikte, zeige kaum Einsicht. Er könne nicht mehr therapiert werden. Die Möglichkeiten seien „praktisch ausgeschöpft“. Mit anderen Worten: eine tickende Zeitbombe.

..älteren Bildern aus den 1990er-Jahren zeigt er sich mit freiem Oberkörper am Lagerfeuer. In dem Jahr, in dem Amy Lopez ermordet wird, verbringt er mit seiner damaligen Frau einen scheinbar unbeschwerten Urlaub. Dazu hat er zahlreiche Familienfotos in die sozialen Medien eingestellt.

Die meiste Zeit sei er im Internet unterwegs gewesen. „Er war ein ziemlicher Technikfreak.“

Sehr nett und freundlich sei seine Partnerin gewesen. Wie sie es mit dem Mann habe aushalten können, habe sie nie verstanden.
„Liebe war da sicher nicht im Spiel“, ist sich die Ex-Nachbarin sicher.
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Bild
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Re: MORDFALL AMY LOPEZ (27 †), KO-EHRENBREITSTEIN, 1994

von arcimboldo2.0 » Freitag, 21. August 2026, 07:12:57

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Amy Lopez’ mutmaßlicher Mörder
Altenheimleiterin: „Er war vollkommen unauffällig“
Rhein Zeitung Dirk Eberz
19.06.2026, 08:00 Uhr / Aktualisiert 22. Juni 2026 11:42 Uhr
https://www.rhein-zeitung.de/rheinland- ... 34240.html
Gespräch mit Heimleiterin in 2026 hat geschrieben: Einblick in das Vorstrafenregister des 81-Jährigen gehabt zu haben. Denn es ist ellenlang. Der vermeintlich nette ältere Herr ist ein notorischer Sexualstraftäter.

Über Jahrzehnte hinweg ist er immer wieder einschlägig auffällig geworden. 1999 wird er wegen versuchter Vergewaltigung einer 16-Jährigen zu sieben Jahren Haft verurteilt. Der Gutachter attestiert ihm, empathielos und untherapierbar zu sein. Und der damals 54-Jährige räumt sogar freimütig ein, noch mehr Straftaten auf dem Kerbholz zu haben, die nie gesühnt worden seien.

Der heute 81-Jährige ist demnach vor wenigen Jahren zusammen mit seiner schwer kranken Frau eingezogen. „Die beiden haben in einem Appartement im Außenbereich gewohnt“, erinnert sich die leitende Mitarbeiterin. Die Frau habe Pflege benötigt. Ihr Mann nicht. „Der war noch sehr mobil und ist oft spazieren gegangen“, sagt sie.

„Er hat immer von der Festung Ehrenbreitstein erzählt“, sagt die leitende Mitarbeiterin. „Da ist er oft unterwegs gewesen.“ Offenbar sein Lieblingsplatz.

Übergriffig sei der 81-Jährige aber nie geworden. Weder körperlich noch verbal. An anzügliche Kommentare könne sich niemand erinnern.
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Re: MORDFALL AMY LOPEZ (27 †), KO-EHRENBREITSTEIN, 1994

von arcimboldo2.0 » Freitag, 21. August 2026, 07:06:15

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Vermieterin des Verdächtigen
Unter einem Dach mit Amy Lopez’ Mörder gelebt?
Rhein Zeitung Dirk Eberz
13.03.2026, 17:00 Uhr / Aktualisiert 16. März 2026 12:14 Uhr
https://www.rhein-zeitung.de/rheinland- ... 10692.html
vermutlich die Schwestern, im Jahr 2007/2008 hat geschrieben: - Marianne D. (Name von der Redaktion geändert)
- ihr früherer Mieter
- gleich über ihr wohnt
- Die zweite Etage, 55 qm
- Der 62-Jährige gilt als aufdringliche Nervensäge.
- „Der war ein Schwätzer sondergleichen.“

- 2007 taucht zum ersten Mal ein fremder Mann im Haus auf, um ihre Untermieterin in der zweiten Etage zu besuchen.
- Aber es ist ihr Partner. „Sie hatte mir vorher erzählt, dass sie sich von ihm getrennt hat.“
- Seine Frau war freundlich und nett“,
- Der neue Mieter ist gerade erst aus dem Gefängnis entlassen worden.
- „Einmal hat er mir erzählt, dass er mit einer 16-Jährigen gechattet hat,
- „Ich denke, es war eine Zweckgemeinschaft“
- Und sie war eindeutig der dominante Part in der Beziehung.“
- Die Frau sei bei Nachbarn und im Kegelklub beliebt gewesen.
- Bis auf einen Minijob habe er nichts gearbeitet. Die Miete zahlt seine Frau. „Die ist putzen gegangen.“

Der Mann, den sein Gutachter 1999 vor dem Koblenzer Landgericht als untherapierbar und empathielos bezeichnet, liebt Katzen. „Die hat er gefüttert“, erinnert sich seine Vermieterin. Auch wenn er unterwegs nach Ehrenbreitstein ist, habe er immer etwas zum Fressen für sie dabei gehabt.

„Oben auf der Festung ist er immer spazieren gegangen“, erinnert sie sich.
Das hat auch schon ihre Nachbarin gegenüber unserer Zeitung bestätigt.

Kehrt der mutmaßliche Mörder von Amy Lopez an den Tatort im General-Aster-Zimmer zurück? Empfindet er ein Gefühl des Triumphs, wenn er aus seinem Küchenfenster hoch zur Festung schaut? Das bleibt vorerst reine Spekulation.
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Re: MORDFALL AMY LOPEZ (27 †), KO-EHRENBREITSTEIN, 1994

von arcimboldo2.0 » Donnerstag, 20. August 2026, 14:34:48

20-08-2026 DONNERSTAG --- 2ter prozesstag
user_long_weekend_auf_allesmist hat geschrieben:Der Richter sagte eben, dass am kommenden Mittwoch die Plädoyers vorgesehen sind, vorbehaltlich noch eingehender Beweisanträge. Und dann könnte am 28.08. das Urteil ergehen.
handschriftliche notizen von zuschauern sind nicht erlaubt. sagt ein justizbeamter im saal, lt long_weekend. eine verfügung dazu konnte chatgpt nicht finden.

:arrow: 3ter verhandlungstag, mittwoch 26.08.2026 : plädoyers

Re: MORDFALL AMY LOPEZ (27 †), KO-EHRENBREITSTEIN, 1994

von arcimboldo2.0 » Donnerstag, 20. August 2026, 14:26:02

Der Tatverdächtige im Mordfall Amy Lopez war bereits 1999 als «Ermittlungsspur» erfasst worden. Damals gab es aber keine weiteren Anhaltspunkte.
Der Hinweis beruhte auf einer Verurteilung wegen versuchter Vergewaltigung im Jahr 1999.

Im Zuge einer Neubewertung des Falls habe man jüngst Personen in den Blick genommen, die bei den damaligen Ermittlungen nicht im Fokus standen. «Auf dieser Grundlage wurde bei einer Vielzahl von Personen eine freiwillige DNA Vergleichsprobe erhoben.»

25.02.2026, 14:51 Uhr / dpa/lrs
https://www.rhein-zeitung.de/rheinland- ... 06562.html
viewtopic.php?p=324025#p324025

..aus welchem grund war der 1994 nicht im focus :?:

- der wohnte um die ecke
- entsprechende vorstrafen, war bereits in "andernach" (therapiezentrum vermutl)
- fehlt am tattag bei seiner umschulung
- hat so ein fahrrad, fährt damit überall hin
- der war zum tatzeitpunkt 1994 noch auf bewährung !?

..und dann die freiwillige probe von ihm erst in 01/2026.
nach aktenzeichen xy am 17-09-2025

..und von wegen "sah dem phantombild nicht so 100% ähnlich".. achnee, das alter wars, sonst ok ?
es war schon immer denkbar, dass damals mehrere leute beteiligt waren.
selbst im aster-zimmer: wieviel leute waren da ?

..genauso blöde das argument, dass die fehlzeiten-unterlagen zur tischler-weiterbildung von 1994 zum zeitpunkt 1999 (vergewaltigungsversuch in kneipe pflaumenbaum) bereits vernichtet waren. ja und ?
in 1994 gabs die. ganz aktuell. warum wurde dieser typ im AmyLopezFall nicht geprüft ?

Re: MORDFALL AMY LOPEZ (27 †), KO-EHRENBREITSTEIN, 1994

von arcimboldo2.0 » Mittwoch, 19. August 2026, 18:45:26

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er trägt eine sehr ähnliche brille wie amy lopez, die der täter mitgenommen hat ?

rechtsanwalt volker klein war bereits in 1999 sein verteidiger im prozess zur versuchten vergewaltigung in der koblenzer kneipe PFLAUMENBAUM

Bild
dank an holzaugeSHK auf allesmist von gestern 18.08.2026
https://www.allesMist/themen/km1692 ... id37848307

Re: MORDFALL AMY LOPEZ (27 †), KO-EHRENBREITSTEIN, 1994

von arcimboldo2.0 » Mittwoch, 19. August 2026, 18:24:18

2026-08-18 --- Stand 14:37 Uhr --- Bericht zum Prozessauftakt im LG Koblenz
Von Mario Zender
https://www.wochenspiegellive.de/kreis- ... -gestanden

Dieser 81-Jährige hat heute den Mord an Amy Lopez gestanden

highlights
- sein anwalt volker klein spricht, der angeklagte hans joachim Sch sagt nichts
- er wolle "reinen tisch machen", gesteht die tat
- trägt noch seinen ehering, ehefrau 2024 im selben heim gestorben (seniorenresidenz vallendar)
- hat 1 jahr nach tat geheiratet (allesmist,long_weekend), alles gut in der ehe
- 8 vorstrafen, z.b. schwere Sexualdelikte wie Vergewaltigung und eine Entführung im Zusammenhang mit einer Vergewaltigung
- jahrelang hinter gittern
- 1te berufsausbildung: Kellner (ohne abschluss)
- beruf kellner (seine eltern hatten wohl bereits bezug zur gastronomie)
- 1994 tatzeit umschulung zum tischler in kruft (soll täglich mit fahrrad 25km einfach dorthin gefahren sein, lt bericht)
- habe tage vor der tat vergewaltigungsphantasien gehabt (SV Dr. Gerhard Buchholz)
- am tattag sei er mit dem fahrrad durch koblenz um opfer zu suchen (montag vermutl ca 08-09:00 uhr)
- klappmesser von daheim dabei, handschellen gekauft in koblenz
- sieht amy mit rucksack unterwegs nach festung ehrenbreitstein
- er wartet dort auf sie (phantom ?!- wo ?)
- spricht sie auf deutsch an, dann auf englisch: wohin sie wolle
- er sagt sie ist auf falschem weg (war bereits auf felsenweg unterwegs)
- und man geht gemeinsam ein stück runter (!) zum aster-weg und aster-haus (nennt er "general haus")
- dort zieht er messer, handschellen auf dem rücken
- dann wird erinnerung noch präziser: zieht ihr kleider aus, schneidet gürtel mit messer auf
- wird vor+nach dem tod missbraucht
- rechtsmedizin: 9x oberkörper stiche, 3x stein auf kopf, drosselung mit gürtel oder seil
- kd-anlegestelle am rheinufer: er entsorgt slip, handtasche, gürtel (warum, wo turnschuhe/brille u.a.)
- fährt zu goldgrube-bekannten wegen der polizeipräsenz
- goldgrube bekannte: 3 stunden bei 2 leuten die er bei einer früheren unterbringung in andernach kennengelernt hat
- fährt nach hause (wohl mit fahrrad, ca 13 uhr oder 14 uhr ?)
- hat gebeichtet in der jva, würde gerne zu messen gehen, aber beschwerlich im alter, das bedauert er
- amys familie wird zum verfahrensabschluss nach koblenz kommen
- dna stimmt in so vielen merkmalen überein, dass mit "an sicherheit grenzender wahrscheinlichkeit" seine ist
- hat dna abgegeben, weil tat ihn "extrem belastet hat", er "endlich klarheit" haben und sich "verantwortung stellen" wolle

Re: MORDFALL AMY LOPEZ (27 †), KO-EHRENBREITSTEIN, 1994

von arcimboldo2.0 » Mittwoch, 19. August 2026, 16:04:26

Amy Lopez wohnte mit der Reisegruppe im Hotel Scholz in der Moselweißer Straße 121, Koblenz-Rauental bzw. Goldgrube.

Nach der Tat (er war blutverschmiert, weiß nicht mehr woher er frisches t-Shirt bekam) sei er zu bekannten in koblenz-goldgrube geradelt. Die kennt er aus einer früheren "unterbringung" in andernach.
https://www.wochenspiegellive.de/kreis- ... -gestanden

räumliche nähe Hotel Scholz (AmyL) und Fluchtort-goldgrube von Hans Joachim Sch nach der tat, rechts ehrenbreitstein festung
Bild

Re: MORDFALL AMY LOPEZ (27 †), KO-EHRENBREITSTEIN, 1994

von arcimboldo2.0 » Mittwoch, 19. August 2026, 12:51:07

phänomenales versagen
.. über alle jahrzehnte im kompletten polizeipräsidium ..

- einschlägig vorbestraft
- unentschuldigtes fehlen am Tattag in seiner fortbildung
- hat Fahrrad, Damen mit korb Gepäckträger
- soll (lt allesmist) damals dem Phantombild ähnlich gesehen haben (ausser altersschätzung)

das kann man ja alles nicht mehr fassen, oder?

auch, dass es nach der dna-ID noch jahre gedauert hat, bis simone roeder den mal geprüft hat (erst nach Aktenzeichen)

unglaublich.

Re: MORDFALL AMY LOPEZ (27 †), KO-EHRENBREITSTEIN, 1994

von arcimboldo2.0 » Mittwoch, 19. August 2026, 12:26:30

bericht 1ter verhandlungstag @long_weekend
auf @allesmist hat user @https://www.allesMist/mitglieder/long_weekend
sehr interessante berichte zum 1ten verhandlungstag am 18.08.2026 gepostet
vielen dank auch von unserer seite !


da packt der angeklagte genau an dem tag
- seine handschellen und
- ein "sehr scharfes" messer ein, und
- schwänzt den fortbildungskurs zum tischler

.. als amy lopez frühmorgens mit rucksack richtung ehrenbreitstein (seiner lieblingsburg) läuft ..
da will er sie zufällig gesehen haben

tja.

also in 1994 waren alleinreisende junge frauen eine absolute seltenheit.
sehr ungewöhnlich. weltweit.

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