MORDFALL BIRGIT AMEIS -- Diskussion

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Re: MORDFALL BIRGIT AMEIS -- Diskussion

von Agatha Christie » Donnerstag, 02. April 2026, 13:18:58

Osterbild 2026-x.png
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Das HET-Team wünscht allen Mitgliedern und Gästen frohe Ostern und erholsame Feiertage.

Re: MORDFALL BIRGIT AMEIS -- Diskussion

von lindenstein » Samstag, 28. März 2026, 18:12:24

Für mich ist die Verbringung des Wagens von Birgit final auf dem Parkplatz Lautzenhausen ein Indiz dafür, dass man nicht gesehen werden soll, bzw. durfte. Ob BA gleich nach Hause fahren wollte, sind doch nur Mutmaßungen und nicht verifiziert. Der ganze Tathergang wird doch im Sternbericht geschrieben, als BA noch als vermisst galt.

Und ja, das Opfer wurde in einem Wagen dort in der Einflugschneisse am Hahn in einem Waldstück verbracht und abgelegt.

Wie SherlockHolmes richtig sagt, birgt das ein hohes Risiko für den Täter oder die Täterin in Bezug gesehen zu werden.

Re: MORDFALL BIRGIT AMEIS -- Diskussion

von Jolu65 » Samstag, 28. März 2026, 07:58:49

Wenn BA zum Einkaufen gewollt hätte, warum hätte sie dann Lautzenhausen fahren und sich dort mit jemandem Treffen sollen ? Die kurze Strecke zu einem Supermarkt hätte sie alleine mit ihrem Auto zurückgelegt, zumal sie dann weiter nach Hause wollte.

Re: MORDFALL BIRGIT AMEIS -- Diskussion

von lindenstein » Donnerstag, 26. März 2026, 19:16:51

BA Hahn.jpg
BA Hahn.jpg (79.87 KiB) 543 mal betrachtet
Jetzt ist mir das wieder eingefallen. BA galt ja über die Jahre als vermisst und man ging auch ggf. von einem Suizid aus. Früher hatte ich schon mal daran gedacht, weil man doch das Grillen auch im Fall erwähnt hatte und BA dann mit ihrer Klappbox zum Discounter gefahren ist, um dort dann noch Sachen einzukaufen. Dann hatte ich ja in den Thread die Frage gestellt, was ändert sich im Fall wenn Birgit gefunden wird und es kein Suizid war..

Da würde es doch passen, dahingehend, dass das Opfer beim Einkaufen in ein fremdes Auto gestiegen ist und man vertrauensvoll ( weil man die Person kannte) dann mitgefahren ist. Die Route vom Discounter zum Ablageort der Leiche würde auch kein "Umweg" sein.

Re: MORDFALL BIRGIT AMEIS -- Diskussion

von SherlockHolmes » Montag, 23. März 2026, 18:39:50

Ostern naht und man denkt wieder an diesen Fall. Ich denke der Leichentransport und die Leichenablage ist vielleicht der kritischste Teil eines Mordes. Je nach Gründen muss der Leichnam in Etwas eingewickelt werden. Der Ablageort sollte vom Fahrzeug nicht hunterte von Metern entfernt sein. Ist der Weg gut begehbar ? Muss der Täter die Leiche tragen oder kann ein Hilfsmittel genutzt werden ? Das wiederum lässt Rückschlüsse auf das Fahrzeug zu.
Wann legt man die Leiche ab ? WIe frequentiert ist der Ablageort bzw die Gegend ? Hat man genügend Zeit für die Ablage ?

Bekannt ist das Video auf Youtube über den Fundort. In dem Video sind viele Sträucher, Gestrüpp und natürlich die frischen Bäume sichtbar. Ich stelle mir den Transport mit einem schweren Körper nicht einfach vor. Falls der Leichnam gezogen wurde sollte man Abriebspuren an der Kleidung feststellen. Es war zu lesen, die Leiche war wohl mit etwsa Dunklem abgedeckt. Hätte ein Täter aus der Gegend nicht zeitig eine Art Grube vorher vorbereitet ? Wir erinnern uns, es wurde diverse Gegenstände von BA am Fundort gefunden und zusätzlich auch Gegenstände die man dem Täter zuordnet. Diese wurde bis heute nicht genannt. Auch wenn diese belangslos sein sollten und Täterwissen darstellen, denke ich , sollte man diese mittlerweile durchaus nennen. Belangloser als dieser Komobeutel kann es nicht sein, das ist ebenso ein Gegenstand den mal überall einkaufen kann. Im SAT GOLD TV Film wurde von einer kleinen Handtasche mit Autoschlüssel gesprochen. BA hatte wohl auch etwas Bargeld dabei. Die Jacke wiederum war ja im Auto.

Ich glaube ich hatte hier schon mal die Kleidungstheorie ausgeführt ? Es muss vom Bruder bzw von der Schichtübergabe am Vorabend eine Kleidungsbeschreibung geben. Eine detaillierte Kleidungsbeschreibung gab es übringen NIE in der Fahndung. Ich gehe davon aus, besonders eine Frau, dass man für die Heimfahrt nach der langen Schicht doch in frische Kleidung wechselt. Mit welcher Kleidung BA gefunden wurde ist nicht bekannt. Die Polizei agierte immer sehr vorsichtig und sprach von einem Rätsel. Das glaube ich nicht mehr. Viele uns nicht bekannte Details ergeben ein Bild. Der Leichenfund führte gar bei den neu hinzugezogenen Profilern zu einer Tathergangsthese. Es gibt eine defnierte Tathertgangsthese. Das ist nicht zu unterschätzen. Trotzdem geht man damit nicht den Weg und erläutert es in Aktenzeichen XY. Warum ? Die Ermittler wussten nach dem Autofund : es fehlt eine Klappbox. Wenige Tage später bei Suche findet man eine Box in Einzelteilen. Unabhängig davon ob es die Box ist oder nicht , der Fund wurde nie genannt. Erst nach dem Leichenfund erhielten die Medien diese Information. Diese Box wurde weniger als 2 Kilometer vom Leichefundort gefunden.
Druck auf den vermeintlichen Täter weil man eine Vermutung hat ?

Re: MORDFALL BIRGIT AMEIS -- Diskussion

von lindenstein » Sonntag, 22. März 2026, 19:11:26

z3001x hat geschrieben: Samstag, 21. März 2026, 02:28:29 Ich glaub auch der Suchbereich den man zuvor abgesteckt und abgesucht hatte, hatte genau an der Strasse, an der sie lag geendet, aber der Fundort war eben 10 m drüber.
Als ich mal da war hat mich das echt sehr gewundert wieviel da teilweise los ist. Da waren im 5-Minutentakt Joggergruppen vorbeifegt, ironischerweise Schüler der Polizeischule, die gut 1 km weiter gelegen ist. Und so 150 m entfernt ist der Parkplatz wo viele Hundegeher ihre Autos abstellen und dann eben ihren Gang machen, am Fundort vorbei. Also ist nicht zu jeder Tageszeit und jeden Tag viel los, aber schon immer wieder. Und auch ziemlich gemischtes Volk. Mit verschiedenen Aktivitäten und Geschwindigkeiten.
Wer sich für einen Fall interessiert und auch vor Ort war, kann sicher wie du Dinge fallspezifisch besser einschätzen.. also wenn jetzt ein Suchbereich 10 Meter quasi vor dem Fund endet und in der Luft ist so ein "komischer" Geruch , dann dürfte die EB oder ein Polizeischüler im Nachgang, welcher ihn gerochen hat sicher nicht damit prahlen, dass er bei den Ermittlungen im Fall BA auch dabei war..

Was mir an dir gefällt, du durchdenkst Dinge gründlich und wägst ab, jedoch habe ich für mich erkannt oftmals kann man schon dann etwas erklären und relativieren, wenn das jedoch in Bezug zu oft vorkommt, dann stimmt da dann was auch wirklich nicht.

Für mein Dafürhalten hat man hier im Fall immer unter der Prämisse, dass nicht vertuscht wurde.. (dann kannst es eh vergessen) die zwischenmenschliche Komponente.. bedeutet das Thema Eifersucht jedweder Art steht oben an.
Der Täter oder die Täterin muss ja irgendwie mobil gewesen sein, um den Leichnam dann dort im Wald/Bereich der Einflugschneise Hahn abgelegt zu haben. Ich bin nicht so ein Fan der These, Birgit wurde wegen ihrem Job getötet und eine Art Nebenbuhler hätte sie deswegen umgebracht.

Re: MORDFALL BIRGIT AMEIS -- Diskussion

von z3001x » Samstag, 21. März 2026, 02:28:29

lindenstein hat geschrieben: Freitag, 20. März 2026, 08:33:27 Stimmt, ;) ich habe wie gesagt die Hälfte schon vergessen, auch was ich damals gepostet hatte..

Jedoch spricht es dann ja nicht gerade für die EB, wenn man Hinweisen oder einem Hinweis in Bezug auf Verwesungsgeruch nicht nachgeht, gleichwohl aber Seen leerpumpt und 100 Leute anschreibt.
Ja ist auch schon mehr als 5 Jahre her, oO wie die Zeit vergeht. Ich weiß nicht mehr ob da als Reaktion auf die Meldung gar nicht gesucht wurde, oder halt nicht so intensiv. Jedenfalls im Ergebnis negativ. Ich glaub auch der Suchbereich den man zuvor abgesteckt und abgesucht hatte, hatte genau an der Strasse, an der sie lag geendet, aber der Fundort war eben 10 m drüber.
Als ich mal da war hat mich das echt sehr gewundert wieviel da teilweise los ist. Da waren im 5-Minutentakt Joggergruppen vorbeifegt, ironischerweise Schüler der Polizeischule, die gut 1 km weiter gelegen ist. Und so 150 m entfernt ist der Parkplatz wo viele Hundegeher ihre Autos abstellen und dann eben ihren Gang machen, am Fundort vorbei. Also ist nicht zu jeder Tageszeit und jeden Tag viel los, aber schon immer wieder. Und auch ziemlich gemischtes Volk. Mit verschiedenen Aktivitäten und Geschwindigkeiten.

Dein Punkt mit den Hunden ist schon interessant. Weil stimmt ja, dass die sowas riechen, wenn es sogar Menschen riechen.
Vll, weil eher viel los und die Jogger auch oftmals recht unvermittelt vorbeikommen, werden die Hunde überwiegend angeleint, sodass, selbst wenn sie unbedingt in das Wäldchen wollen, Herrchen oder Frauchen nicht mitmacht. Man denkt dann ja "wieder ein Reh"
Irgendwie muss das Täterglück mit im Spiel gewesen sein. Z.B. in Form von schlechtem Wetter, das auch nach Ostersamstag längere Zeit anhielt, sodass damals doch nicht soviel los war, dort. Bzw. bei Kälte dauert der Prozess der Verwesung zwar länger, ist aber eben auch nicht so intensiv. Vll war es wg so einem Effekt.

Re: MORDFALL BIRGIT AMEIS -- Diskussion

von lindenstein » Freitag, 20. März 2026, 08:33:27

Stimmt, ;) ich habe wie gesagt die Hälfte schon vergessen, auch was ich damals gepostet hatte..

Jedoch spricht es dann ja nicht gerade für die EB, wenn man Hinweisen oder einem Hinweis in Bezug auf Verwesungsgeruch nicht nachgeht, gleichwohl aber Seen leerpumpt und 100 Leute anschreibt.

Re: MORDFALL BIRGIT AMEIS -- Diskussion

von z3001x » Donnerstag, 19. März 2026, 22:21:13

lindenstein hat geschrieben: Donnerstag, 19. März 2026, 19:13:06 Ein stark benutzter Waldweg und 10 Meter daneben verfault dann BA.. merkt man doch schnell, das da was nicht stimmt!

Eine verwesende Leiche stinkt tierisch und das nicht nur 10 Meter weit.. jeder Hund hätte da sofort angeschlagen. Ich glaube da wenig bis nichts und wie gesagt wird in dem Fall meiner Meinung nach auch vertuscht.
Es gab 2 Jogger, die auffälligen Verwesungsgeruch an eben dieser Stelle wahrgenommen und die Wahrnehmung auch der Polizei gemeldet hatten, in der Zeit nach Ostern 2015, also dem Zeitfenster wo man das bei BA erwarten würde. Was dafür spricht, dass sie von Anfang an dort lag.

Posts zu dieser Beobachtung gibt's hier u.a. auf Seite 96 und 104. Einige sind auch von dir ;-)

PS ich glaub unsere Sufu ist futsch.

Re: MORDFALL BIRGIT AMEIS -- Diskussion

von Jolu65 » Donnerstag, 19. März 2026, 21:08:54

Nachtrag:
Die Umlagerung der Leiche wäre rechtsmedizinisch eindeutig nachweisbar gewesen.
Das hat man hoffentlich untersucht....

Re: MORDFALL BIRGIT AMEIS -- Diskussion

von Jolu65 » Donnerstag, 19. März 2026, 20:09:48

Da ist schon etwas dran. Eine Leiche an diesem Ort kann m.E. nicht so lange unentdeckt geblieben sein. Aber wo soll die Leiche denn zwischengelagert worden sein ? Und vor allem warum ? Das würde den Fall noch mysteriöser erscheinen lassen. Kann man das feststellen oder dazu Hinweise ?

ich hatte schon argumentativ dargestellt, dass hier kein üblicher Sexualmord passiert ist und somit scheiden Spanier und Portugaller aus.

Re: MORDFALL BIRGIT AMEIS -- Diskussion

von lindenstein » Donnerstag, 19. März 2026, 19:13:06

z3001x hat geschrieben: Donnerstag, 19. März 2026, 13:11:30 Was ein bisschen dagegen spricht, aber mehr so in der Tendenz, nicht absolut, ist die Ablage in dieser Fichtendickung. Da gehört vermutlich eine gute Kenntnis von deutschen Forstwäldern dazu, um zu wissen, wie undurchdringlich die sind, und dass sie auch nur 10 m neben einem stark benutzten Waldweg ein ideales Versteck darstellt.
Ok, also BA ist jetzt ermordet und es geht darum die Leiche zu verbringen.

Ein stark benutzter Waldweg und 10 Meter daneben verfault dann BA.. merkt man doch schnell, das da was nicht stimmt!

Eine verwesende Leiche stinkt tierisch und das nicht nur 10 Meter weit.. jeder Hund hätte da sofort angeschlagen. Ich glaube da wenig bis nichts und wie gesagt wird in dem Fall meiner Meinung nach auch vertuscht.

Re: MORDFALL BIRGIT AMEIS -- Diskussion

von z3001x » Donnerstag, 19. März 2026, 13:11:30

Heckengäu hat geschrieben: Montag, 16. März 2026, 20:36:54 Meiner Ansicht nach sind die 2 Täter unter den iberischen Flugbegleitern zu suchen und zu finden ...
Diese Flugbegleiter waren viele Wochen anwesend, reisten aber kurz nach dem Verschwinden von Frau Ameis heimwärts, gegen Spanien und Portugal...
Davor hatten diese 2 Täter Wochenlang Zeit, die Anwesenheit von Frau Ameis in dem Appartement, deren Rythmus im Wochentakt zu sehen, im Wechsel mit ihrem Bruder, vollständig zu kennen und eine böse Tat gegen das Leben der Frau zu planen und durchzuführen.
Frau Ameis wurde nicht in dem bewussten Gebäude getötet, sondern nach ausserhalb verschleppt, um sich voll und ganz in der Gewalt der Täter zu befinden. In einen gemieteten Kastenwagen oder in ein abgelegenes verlassenes Gebäude.
Was ein bisschen dagegen spricht, aber mehr so in der Tendenz, nicht absolut, ist die Ablage in dieser Fichtendickung. Da gehört vermutlich eine gute Kenntnis von deutschen Forstwäldern dazu, um zu wissen, wie undurchdringlich die sind, und dass sie auch nur 10 m neben einem stark benutzten Waldweg ein ideales Versteck darstellt.
Es war auch die Rede von speziellen Drahtgeflechten, die an den Fichten angebracht worden waren, die man ansonsten von vogelfangenden Wilderern kennt und wo es unklar war, ob die zum Abschrecken von Wild, das sich an den Kadaver ranmacht, durch den/die Täter oder aber von Unbeteiligten, angebracht wurden und wo man nach Zeugen suchte - aber offenbar nicht fand. Wenn diese Drähte von "der Täterschaft" stammen, würde das den Eindruck sehr guter Detailkenntnis von Forstwaldbeschaffenheit und ggf auch Jagd verstärken.
Und so iberische Fluglotsenschüler würde dabei zumindest nicht als die naheliegendsten Kandidaten für solche Kenntnisse anzusehen sein. Wobei man nat nicht anhand des Ausbildungswegs im Bereich Flugsicherheit weiß, was eine einzelne Person ansonsten für Hobbies oder Kenntnisse hat. Aber ein Einheimischer, der mit deutschen Wäldern und wie die bewirtschaftet werden, aus der Praxis vertraut ist, käme bzgl dieses Aspekts mMn eher infrage.

Re: MORDFALL BIRGIT AMEIS -- Diskussion

von SherlockHolmes » Mittwoch, 18. März 2026, 20:55:27

Diese Flugbegleiterthese erklärte nicht den Sinn warum die Klappbox verschwunden ist.

Ich führe nochmal zum besseren Verständnis die Frage nach den Fingerabdrücken auf dem Handy aus. In früheren Diskussionen wurde auch darüber spekuliert ob BA selbst warum immer den FM aktivierte. Dann wären definitiv ihre FIngerabdrücke auf dem Handy. Wenn allerdings keine Fingerabdrücke auf dem Handy von ihr waren (den Gegenstand hat man täglich in der Hand) , dann wurde diese abgewischt weil der Täter selbst am Handy gewesen ist. Nur darum geht es mir. Damit hätte man die Gewissheit ob der Täter am Handy gewesen ist. Warum hat der Täter den FM aktiviert ? Um ein Bewegungsprofl zu vermeiden oder einen Login in eine andere Funkzelle. Ein Ausschalten des Handy wäre m.M nach definitiv der Nachweis einer dritten Person. Warum hat also die Polizei nicht etwas Abdrücke oder auch fehlende Abdrücke nicht berichtet ? Das Totschlagargument ist immer Täterwissen. Die Parksituation ist insofern interessant, weil ob nun der Täter oder durch Bitgit Ameis selbst, niemand hat es zufällg gesehen oder beobachtet. Die freiwillige Feuerwehr ist direkt gegenüber des Parkplatzes. Einen Nachtaktion hingegen ist eher unauffällig. Das würde fast die Zeugenaussage des Anwohners stützen, der angeblich schon am Morgen das Auto dort gesehen. Dann gelangen wir aber in eine bestimmte Tätersituation...

Re: MORDFALL BIRGIT AMEIS -- Diskussion

von Heckengäu » Dienstag, 17. März 2026, 19:16:38

lindenstein hat geschrieben: Dienstag, 17. März 2026, 19:13:33 Hallo Heckengäu,



Wie kommst Du auf 2 Täter? War das irgendwo mal zu lesen oder ist das Deine Interpretation?
Nein, das war nirgends zu lesen. Es ist meine ganz persönliche Ansicht.

Re: MORDFALL BIRGIT AMEIS -- Diskussion

von lindenstein » Dienstag, 17. März 2026, 19:13:33

Den Kommissar Zufall bemühen zu wollen ist sicher utopisch, jedoch soll es schon vorgekommen sein..

Gerade ein Flughafen ist doch ein Ort, wo am meisten gefilmt, fotografiert wird etc., auch von Flugzeugen aus, wo man den Start oder die Landung festhält. Das passiert 24/7 und da komme ich auch auf den Punkt. Als wir letztes Jahr vom Urlaub heimgeflogen sind, sah ich einen LKW auf der A5 bei Frankfurt auf dem Seitenstreifen vom Flieger aus beim Landeanflug stehen.. später sind wir dann bei der Heimfahrt auch an ihm vorbeigefahren. Man erkennt von oben viel und bestimmt auch den Parkplatz Lautzenhausen. Mit Sicherheit gibt es "unwissend" Aufnahmen, die man fallspezifisch gut verwerten könnte.. jeder weiss das.. man kauft sich ein neues Handy und legt das alte in die Schublade. Da könnten jedoch noch noch was drauf sein, an Bild und Video, was man im Fall dringend bräuchte.
Die Mitarbeiter des DWD sind doch auch am Hahn mal "bummeln" gegangen und es gab ja die Backshopsichtung, welche bezeugt wurde.

Hallo Heckengäu,
Heckengäu hat geschrieben: Montag, 16. März 2026, 20:36:54 Meiner Ansicht nach sind die 2 Täter unter den iberischen Flugbegleitern zu suchen und zu finden,
Wie kommst Du auf 2 Täter? War das irgendwo mal zu lesen oder ist das Deine Interpretation?

Re: MORDFALL BIRGIT AMEIS -- Diskussion

von Jolu65 » Montag, 16. März 2026, 21:35:45

Welches Motiv sollten denn einer der Flugbegleiter haben ?
Gut ein Sexuelles vielleicht. Dann passiert was ?
Einer dieser Stewarts ermordet BA in der Unterkunft. Was macht er dann ?
Er muss eine ca. 75 kg schwere Leiche von der Unterkunft in ein Auto bringen und abtransportieren- wohlgemerkt an einem Flughafen.
Dann braucht er ein Auto. Er muss also wissen, welches Auto BA gehört. Schafft er, es zu finden. Dann schafft er den Körper in das Auto.....
Abgesehen davon, dass alleine das schon schwer ist, findet er spontan einen solch guten Ablageort für die Leiche, dass sie mehrere Jahre nicht gefunden werden kann. Zudem gelingt es ihm ohne Spuren zu hinterlassen das Auto von BA in Lautzenhausen zu parken.....

Ich glaube nicht, dass es so gewesen sein kann.

Re: MORDFALL BIRGIT AMEIS -- Diskussion

von Heckengäu » Montag, 16. März 2026, 20:36:54

Meiner Ansicht nach sind die 2 Täter unter den iberischen Flugbegleitern zu suchen und zu finden, letzteres ein Ding der Unmöglichkeit.
Denn dazu müsste manfrau den weiteren Lebensweg dieser rund 100 Personen, abzüglich davon die Weiblichen, ganz genau durchleuchten, um eventuelle gleichartige oder ähnlich gelagerte Delikte zu finden hoffen.

Diese Flugbegleiter waren viele Wochen anwesend, reisten aber kurz nach dem Verschwinden von Frau Ameis heimwärts, gegen Spanien und Portugal, nebst aller Inseln. Perfekt.
Davor hatten diese 2 Täter Wochenlang Zeit, die Anwesenheit von Frau Ameis in dem Appartement, deren Rythmus im Wochentakt zu sehen, im Wechsel mit ihrem Bruder, vollständig zu kennen und eine böse Tat gegen das Leben der Frau zu planen und durchzuführen.
Frau Ameis wurde nicht in dem bewussten Gebäude getötet, sondern nach ausserhalb verschleppt, um sich voll und ganz in der Gewalt der Täter zu befinden. In einen gemieteten Kastenwagen oder in ein abgelegenes verlassenes Gebäude.

Re: MORDFALL BIRGIT AMEIS -- Diskussion

von lindenstein » Montag, 16. März 2026, 20:09:41

Nochmal, man trägt ja das, was einem die Medien geben bis zum Sankt Nimmerleinstag mit sich und versucht dann sich Gedanken zu machen. Von dieser Denke sollten wir uns auch hier im Birgit Ameis Fall entfernen und durchaus mit ins Kalkül nehmen, dass da wie gesagt auch noch wie auch immer ein anderer Film abgelaufen ist, bzw. es ihn gab, wovon man ggf. auf offizieller Ermittlerseite etwas wusste, jedoch das nie unter einer Art Ermittlungstaktik veröffentlicht wurde. Daher ist es exorbitant wichtig Leute zu finden, welche auch aus Lautzenhausen kommen und zu dem Fall etwas wissen. Meiner Meinung nach kann man im Zeitalter des WWW immer etwas hinterfragen und vor allem vergisst das Internet nichts.

Das wissen auch Leute hier im Thread, die schon lange dabei sind und wir froh sein können, dass wir sie haben.

Re: MORDFALL BIRGIT AMEIS -- Diskussion

von lindenstein » Montag, 16. März 2026, 18:27:19

Erfreulicherweise ist man auch von den Offiziellen Ermittlern weiter an dem Fall dran.

Man kann immer unter der genannten Nummer Hinweise geben..
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Polizei bittet weiter um Hinweise
Dennoch ist es nicht ausgeschlossen, dass der Täter noch gefunden wird. Eingehenden Hinweisen wird laut Polizei auch nach zehn Jahren noch nachgegangen. Deshalb bitten die Behörden weiter um Zeugenhinweise, sie könnten noch immer entscheidend sein. Wer Informationen oder Beobachtungen zu dem Fall hat, wird gebeten, sich bei der Kriminalwache in Koblenz unter 0261-92156390 zu melden. Details, Bilder und Fragen zu dem Fall hat die Polizei hier veröffentlicht.
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