von caro » Samstag, 07. Februar 2026, 14:32:34
Trodat5203 hat geschrieben: ↑Samstag, 07. Februar 2026, 08:57:23
Eigentlich spielt das doch gar keinen Walzer. N. ging mit feiern, er traf sich mit Freunden und er ging zur Arbeit. Vllt war er jemand, der Ablenkung als Strategie zum Verdrängen oder zur Bewältigung benutzte. Vllt war er genervt, mag sein, vllt war er es auch nicht, auch das kann sein. Was ich jedoch alles in allem bemerkenswert finde ist, dass N. sich in einem tiefen Loch befunden haben soll und alle machten sich Sorgen, ob er es da jemals wieder raus schafft. Klingt ein bisschen überzogen dafür, dass T. erst ca. 2 Wochen tot war und N. sich offenbar nicht komplett zurückzog weil er vorher genannten Aktivitäten ja eben mitmachte. Also, warum wird hier eine Geschichte erzählt, die klingt als ob N. kein Anrecht mehr auf Trauer gehabt habe, als ob seine Trauer lang andauernd oder ungewöhnlich gewesen sei????
Nach maximal 2 (!!!!!!) Wochen....
Über diesen Punkt habe ich mich auch immer wieder gewundert und darüber nachgedacht.
Für mich gibt es zwei Dinge, die das erklären würden.
Zum einen das junge Alter von Isabella, die wohlmöglich bislang noch nie mit diesem Thema konfrontiert gewesen ist.
Und zum anderenn die große Sorge von ihr, dass sich N. nach dem Selbstmord von T. auch etwas antun könnte.
Für mich (heute wesentlich älter wie I.) klingt die Wortwahl auch etwas befremdlich, aber es ist für mich gut vorstellbar, dass ich in diesem Alter - mit Anfang 20 - auch so davon gesprochen haben könnte.
[quote=Trodat5203 post_id=321876 time=1770451043 user_id=9732]
Eigentlich spielt das doch gar keinen Walzer. N. ging mit feiern, er traf sich mit Freunden und er ging zur Arbeit. Vllt war er jemand, der Ablenkung als Strategie zum Verdrängen oder zur Bewältigung benutzte. Vllt war er genervt, mag sein, vllt war er es auch nicht, auch das kann sein. Was ich jedoch alles in allem bemerkenswert finde ist, dass N. sich in einem tiefen Loch befunden haben soll und alle machten sich Sorgen, ob er es da jemals wieder raus schafft. Klingt ein bisschen überzogen dafür, dass T. erst ca. 2 Wochen tot war und N. sich offenbar nicht komplett zurückzog weil er vorher genannten Aktivitäten ja eben mitmachte. Also, warum wird hier eine Geschichte erzählt, die klingt als ob N. kein Anrecht mehr auf Trauer gehabt habe, als ob seine Trauer lang andauernd oder ungewöhnlich gewesen sei????
Nach maximal 2 (!!!!!!) Wochen....
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Über diesen Punkt habe ich mich auch immer wieder gewundert und darüber nachgedacht.
Für mich gibt es zwei Dinge, die das erklären würden.
Zum einen das junge Alter von Isabella, die wohlmöglich bislang noch nie mit diesem Thema konfrontiert gewesen ist.
Und zum anderenn die große Sorge von ihr, dass sich N. nach dem Selbstmord von T. auch etwas antun könnte.
Für mich (heute wesentlich älter wie I.) klingt die Wortwahl auch etwas befremdlich, aber es ist für mich gut vorstellbar, dass ich in diesem Alter - mit Anfang 20 - auch so davon gesprochen haben könnte.