MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von GästinF » Mittwoch, 04. Februar 2026, 22:36:13

@cocodiealte Nicht nur Fsbian war vermutlich enttäuscht, sondern ebenfalls Mathias! Das mit den Schuhen kaufen am Pspawochenende wirkt wie eine Stichelei, es sei denn, dass Pspawochenende beginnt sowieso erst später oder Mathias hätte es kategorisch abgelehnt, die Schuhe mit seinem Sohn zu besorgen.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Gastleser » Mittwoch, 04. Februar 2026, 21:36:42

Jane.Doe hat geschrieben: Mittwoch, 04. Februar 2026, 15:23:24 Das ist wild ….
“Zahm”: Stich entlang oder nahe des Kanals

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Gastleser » Mittwoch, 04. Februar 2026, 21:36:15

GästinF hat geschrieben: Mittwoch, 04. Februar 2026, 18:13:27 ….. Jetzt noch sogenanntes Täterwissen zurückzuhalten, macht doch nur Sinn, wenn noch jemand involviert ist. Denn die TV schweigt sich aus.
Einfache Erklärung:

“….. Beispielsweise gehört meist die Tatwaffe zum Täterwissen, das nicht bekannt gegeben wird. Sollte sich ein Tatverdächtiger oder ein Zeuge bei der Vernehmung „verplappern“ und die Tatwaffe eines Tötungsdelikts erwähnen, können die Ermittler dies als Beweis werten, weil nur der Täter wissen kann, welche Tatwaffe er benutzt hat. …..

Über Geständnisse hinaus kann die Beweislage im Sinne der Anklage durch gewichtige objektive Spuren und mit Täterwissen durchsetzte selbst belastende Angaben sowie durch die Angaben weiterer Zeugen bestärkt werden. Was bereits durch Medienveröffentlichung bekannt ist, gilt allerdings nicht als Täterwissen. Deshalb halten sich die Ermittlungsbehörden mit der Veröffentlichung von Informationen zurück, weil sie damit Täterwissen preisgeben, das durch die Veröffentlichung keine Beweiskraft mehr besitzt. …..”
Sronson hat geschrieben: Dienstag, 13. Januar 2026, 12:38:01So arbeiten Ermittler nicht: Sie berechnen keine Wahrscheinlichkeiten …..
Umfassendere Erklärung:

Am Beispiel “Anwendung Bayesscher Netze bei Täterwissen” werden fast alle Vorteile, Merkmale und Fehlerquellen zu Täterwissen erklärt.
“Arguments about perpetrator knowledge”, “Contamination during interrogation”, …..

“Perpetrator knowledge (also known as “guilty knowledge,” “insider knowledge,” “crime knowledge,” or “first-hand knowledge”) is an important, but undertheorized type of criminal evidence. This article clarifies this concept in several ways. First, it offers a precise, probabilistic definition of what perpetrator knowledge is. Second, the article provides a taxonomy of arguments relating to perpetrator knowledge. This classification is based on an analysis of 438 Dutch criminal cases in which this concept was mentioned. Third, it models these arguments using Bayesian networks. Fourth, the article explains a potential reasoning error relating to perpetrator knowledge, namely the fallacy of appeal to probability. …..”

Perpetrator knowledge: a Bayesian account
Hylke Jellema, Willem Pompe Institute for Criminal Law and Criminology, Utrecht University, Utrecht, The Netherlands, Law, Probability and Risk, 2024, 23, 1–21
https://research-portal.uu.nl/ws/portal ... gae009.pdf

Warum werden Bayessches Netze zur graphischen Faktorisierung eines Wahrscheinlichkeitsmodells mit zusammengesetzten Wahrscheinlichkeitsverteilungen verwendet?
https://de.wikipedia.org/wiki/Bayessches_Netz

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Cocodiealte » Mittwoch, 04. Februar 2026, 21:12:49

GästinF hat geschrieben: Mittwoch, 04. Februar 2026, 18:13:27 Vermutet noch jemand, dass Nowack vielleicht bewusst blufft, damit sich jemand in Sicherheit wiegt?

Jetzt noch sogenanntes Täterwissen zurückzuhalten, macht doch nur Sinn, wenn noch jemand involviert ist. Denn die TV schweigt sich aus.
Ja, da vermute ich mit dir!

Bitte löschen, falls nicht gewünscht!
seppel hat geschrieben: Dienstag, 03. Februar 2026, 21:59:11 Das mit dem Imbissbesitzer hatte sich mE recht schnell geklärt. Es war ein anderer Junge. Der wiederum war auch auf dem Gedenkgottesdienst und "alle" wunderten sich, wie ähnlich er doch Fabi sieht.
Es könnte sein, dass dieser Junge (Zoom, siehe weiter hinten neben der Trainerin)

********************************************************************************

gemeint ist. Ich hatte ihn zuerst auch mit Fabian verwechselt, bis ich gemerkt habe, dass Fabian viel größer ist.
................................

https://images.bild.de/690a0954ef57a903 ... cc3c?w=992
@GästinF zum Beitrag https://het-forum.de/viewtopic.php?p=31 ... he#p318123
Ich meine auch gelesen zu haben (weiß aber nicht mehr wo), dass am Samstag (demnach 11.10.) Fußballschuhe gekauft werden sollten. Die Fußballschuhe, die bei der privaten Trauerfeier aufgestellt waren (siehe Bild oben , welches mit „Die Familie hatte Fabians Fußballtrikot, seine Stollenschuhe und sein Fahrrad in der Trauerhalle aufstellen lassen“ untertitelt war) , sehen nicht getragen, eher neu und auch passend groß aus. Möglicherweise hat D.L. diese Fabian nach seinem Tod „zum Abschied“ gekauft?

Nach meinem Empfinden wäre „Fußballschuhe kaufen (und auch spendieren) doch eher eine schöne Aufgabe für einen Papa, der an dem neuen Hobby seines Sohnes Interesse zeigt. Ein gemeinsamer Shopping-Ausflug mit anschließender Einkehr bei McDoof und Weiterfahrt ins lang vermisste Vater-Wochenende sozusagen. Und wenn schon mit Mama den Einkauf erledigen, warum dann nicht noch am Freitag (oder sogar schon Donnerstag anstelle des Jugendclub-Besuchs) , so dass das Papa-Wochenende nach so langer Zeit der Trennung vollumfänglich hätte ausgekostet werden können?

Wäre ich Fabian gewesen, hätte es mir gestunken, dass das vereinbarte WE halbwegs gegessen war, ehe es begonnen hatte. Demnach kann ich mir gut vorstellen, dass er sich eigenständig mit dem Bus auf den Weg zum Vater gemacht oder der Vater ihn in Güstrow abgeholt hat. Alt und sicher auch klug genug für eine Busfahrt mit den Öffis sollte er gewesen sein. Ich erinnere mich an die seinerzeit noch einsehbare FB-Seite des M.R., auf dem der freudige Eintrag mit Datum zu lesen war, dass er Vater geworden sei. Ich meine, dass es in einem Frühjahr war, so dass Fabian demnächst seinen 9. Geburtstag gefeiert hätte.

Wurde schon einmal berichtet, ob D.L. den Vater direkt nach der von ihr festgestellten Vermissung am 10.10. informiert hat? Man sollte davon ausgehen können, dass er eine der ersten Adressen war, die es von ihr zu befragen/benachrichtigen galt. Es dürfte auch normal sein, dass man als Elternpaar, das nicht sonderlich weit voneinander entfernt wohnt, bei der Polizei geschlossen auftritt und die Vermissung des Kindes gemeinsam anzeigt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man als Mutter in einem solchen Fall ohne den Vater die enorme Verantwortung alleine tragen möchte.
Sollte M.R., wenn es die von G.H. angeblich nicht gern gesehene Verbundenheit mit D.L. + deren Verwandtschaft gegeben haben sollte, in der Zeit der Vermissung von Fabian nicht Tag und Nacht an D.Ls Seite verbracht haben? Dem scheint nicht so gewesen zu sein?
Diesbezüglich hätte die aufgewärmte (?) Liebe G.H. keinen Grund gehabt, neue Eifersucht zu entwickeln. Auch später nicht, nach dem Bekanntwerden des gewaltsamen Todes von Fabian. Spätestens zu diesem Zeitpunkt hätten sich betroffene Eltern gegenseitig Halt gegeben, um gemeinsam um das einzige Kind zu trauern. Stattdessen startet eine relativ neue Freundin der Mutter sehr zeitnah nach dem Auffinden von Fabian eine erste Spendenaktion und führt seither das vermeintlich gewichtige Wort. Und der Vater M.R. lässt der Dame mit den Paketschnüren bis heute keinen Maulkorb durch einen Rechtsbeistand verpassen, so dass sie weiterhin den Tod von seinem einzigen Kind (für wessen Zwecke?) ausschlachten kann? Das ist mMn ungewöhnlich und sollte auch einen Grund haben.
Ein inniges Miteinander des Familienverbundes mit und um D.L. mit M.R., wie angeblich von G.H. befürchtet und als mögliches Eifersucht-Motiv spekuliert, lässt sich nicht erkennen.

In Erinnerung an die von der Freundin berichteten Beerdigungskosten. Ein Beerdigungsinstitut sorgt i.d.R. auch für eine Traueranzeige, sofern gewünscht. Gab es eine Traueranzeige der Eltern/sonst. Familie von Fabian? Geboren am – gewaltsam aus den Leben gerissen am …. ?? Im Netz findet man dazu nichts.Ist der Geburtstag ein Geheimnis? Wurde ebenfalls von dieser Person (mMn durchschaubar manipulativ) bei dem Spendenaufruf ein Kleinkinder-Bild von Fabian ausgewählt? Es gab doch aktuellere Fotos.

Fand das RTL-Interview mit M.R. in seiner Wohnung statt. Im Hintergrund sieht man ( bewusst in Szene gesetzt? ein Dekoherz mit dem Aufdruck „Love is sweet like heaven“. Falls es ein Präsent von G.H. sein sollte, würde man(n) ein solches behalten, wenn die Beziehung beendet ist und angeblich von ihm beendet worden war? Oder war es ein aktuelles Statement von ihm an SIE?

Für mich ist fraglich, ob der nächtliche Tümpelzeuge Nr. 1 mit G.H. die Leiche von Fabian überhaupt aus der Nähe besichtigt hat. Vielleicht hat dieser Jäger von einem Hochsitz aus mit einem Hightec-Fernglas die „Puppe“ entdeckt und dies seinem Gschpusi mit der Befürchtung, dass es sich um das vermisste Kind handeln könnte, mitgeteilt. Woraufhin G. H. dann Tümpelzeuge 2 – da greifbar und ihr angeblich sehr zugeneigt – gebeten hat, mit ihr die von 1 ausgemachte Stelle aufzusuchen, weil sie alleine Angst hatte. Es sollte mich auch wundern, wenn dieser mit seinem eigenen Auto durch das steinige, unwegsame, matschige Gelände bis zur Fundstelle gefahren sein sollte. Männer und ihr Auto…..oder? Also eher fußläufig würde ich meinen.


https://het-forum.de/viewtopic.php?p=318258#p318258
Danke @ Gast8888 für die Aufklärung > @ Die Tatwaffe kommt einem Messer gleich
„Stich“wort Wald- und Forstarbeiten – mögliche Tatwaffe
2021 wurde z.B eine Frau in Oranienburg von einem Mann, der sich in Ausbildung zum Holzfacharbeiter befand, mit einem Stechbeitel durch 7 Stiche von hinten u.a. in den Hals, getötet. Der Stechbeitel wird zur Holzbearbeitung eingesetzt.
In der Zeit, als Fabian vermisst wurde, soll ja einiges an Waldarbeiten u. Baumtransporten in der Gegend des Fundortes stattgefunden haben.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Gast » Mittwoch, 04. Februar 2026, 18:33:08

GästinF hat geschrieben: Mittwoch, 04. Februar 2026, 18:13:27 Vermutet noch jemand, dass Nowack vielleicht bewusst blufft, damit sich jemand in Sicherheit wiegt?

Jetzt noch sogenanntes Täterwissen zurückzuhalten, macht doch nur Sinn, wenn noch jemand involviert ist. Denn die TV schweigt sich aus.
JA!

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von GästinF » Mittwoch, 04. Februar 2026, 18:13:27

Vermutet noch jemand, dass Nowack vielleicht bewusst blufft, damit sich jemand in Sicherheit wiegt?

Jetzt noch sogenanntes Täterwissen zurückzuhalten, macht doch nur Sinn, wenn noch jemand involviert ist. Denn die TV schweigt sich aus.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Jane.Doe » Mittwoch, 04. Februar 2026, 15:23:24

Gastleser hat geschrieben: Mittwoch, 04. Februar 2026, 14:43:29 Sehr Aufmerksam von dir gelesen, und eine plausible Schlussfolgerung zum Brand. Dankeschön.

Eine Möglichkeit, um Deine “theoretische Hypothese” zu untermauern, wäre mit Hilfe eines Tatwerkzeugs eine Kavität zu erzeugen, die durch den möglichen Einstichkanal geführt ist und entsprechend auch temperaturstabile Spurenmerkmale auf Knochen zerstören kann, bzw. durch andere ersetzt. Dafür wäre in der Situation hinreichend Zeit vorhanden.
Das ist wild, aber möglich, wenn jemand einen Rückschluss auf spezifische Beihilfe definitiv verhindern hätte wollen. Wenn man es von der Seite aus betrachtet, kämen natürlich auch noch andere, invasivere Varianten in Betracht. die tatsächlich eine strukturelle Veränderung der Knochensubstanz bewirkt hätten haben können.

Jemand müsste allerdings weit genug gedacht haben. Bliebe noch auf die Toxikologie zu warten.

Feuer, mutmaßlich "um Spuren zu beiseitigen".

Sronson hat geschrieben: Mittwoch, 04. Februar 2026, 14:28:18Welche Gedanken hast du hierzu? Wieso findest du es auffällig, dass Social Media direkt angesprochen wird?
Ich frage mich einfach warum jemand die Worte wählt, die er wählt, grundsätzlich.
Es wurde ja nicht zum ersten Mal thematisiert seitens der StA

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Gastleser » Mittwoch, 04. Februar 2026, 14:43:29

Jane.Doe hat geschrieben: Mittwoch, 04. Februar 2026, 14:27:13 Quelle: https://www.merkur.de/deutschland/frist ... 53519.html

Laut der Obduktion ist das Verbrennen nicht die Todesursache. Das bedeutet, die Verbrennungen müssten massiv genug gewesen sein, um potentiell die Todesursache sein zu können.

Wenn die Subcutis nun ausreichend betroffen gewesen ist, wovon auszugehen wäre, wäre eine zumindest s.c. Injektion auch nicht durch hitzespezifische Pop-Ups nachweisbar, weil das entsprechende Gewebe einfach 'fehlt'. Dies nur zum Thema Injektion.

Und wieder fällt mir auf, es wird auffällig betont:
• dass es keinen Mittäter gibt
• social Media wird direkt angesprochen
Sehr Aufmerksam von dir gelesen, und eine plausible Schlussfolgerung zum Brand. Dankeschön.

Eine Möglichkeit, um Deine “theoretische Hypothese” zu untermauern, wäre mit Hilfe eines Tatwerkzeugs eine Kavität zu erzeugen, die durch den möglichen Einstichkanal geführt ist und entsprechend auch temperaturstabile Spurenmerkmale auf Knochen zerstören kann, bzw. durch andere ersetzt. Dafür wäre in der Situation hinreichend Zeit vorhanden.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Sronson » Mittwoch, 04. Februar 2026, 14:28:18

Gast hat geschrieben: Mittwoch, 04. Februar 2026, 13:50:28 Nicht ganz. In einem Zwischenverfahren entscheidet das zuständige Gericht vorher, inwieweit ein hinreichender Verdacht überhaupt gegeben ist, und das anhand der eingereichten Anklageschrift.
Danke für deine Rückmeldung. Ich hatte es so in Erinnerung, dass die Staatsanwaltschaft bereits vor der Erstellung der Anklageschrift prüft, ob ein hinreichender Tatverdacht besteht und andernfalls von einer Anklageerhebung absieht.
Jane.Doe hat geschrieben: Mittwoch, 04. Februar 2026, 14:27:13 Und wieder fällt mir auf, es wird auffällig betont:
• dass es keinen Mittäter gibt
• social Media wird direkt angesprochen
Welche Gedanken hast du hierzu? Wieso findest du es auffällig, dass Social Media direkt angesprochen wird?

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Jane.Doe » Mittwoch, 04. Februar 2026, 14:27:13

Gastleser hat geschrieben: Mittwoch, 04. Februar 2026, 13:11:56 Ja. Das kann zu einer seltenen und unerwarteten Verletzung führen, wenn “K. Juve” erst fest zusammendrückt und dann die Kraft nachlässt, außen 1, innen 2 Kanäle.

Beispiel dazu, 1 äußerlich führt zu 1 in Peritonealhöhle und 1 in Zwerchfell.
“….. described unusual wounds of entry into fatal stab wounds that are rarely found in autopsies. …..”

Abdominal stab wound with an unusual presentation: A case report
Die Abbildungen können bei sensiblen Personen Unbehagen auslösen.
August 16, 2024
https://journals.sagepub.com/doi/10.117 ... X241271892
Laut der Obduktion sind die Brandspuren nicht Fabians Todesursache. Es muss also eine Tatwaffe geben – doch die hat sich weiter nicht finden lassen.
Quelle: https://www.merkur.de/deutschland/frist ... 53519.html

Laut der Obduktion ist das Verbrennen nicht die Todesursache. Das bedeutet, die Verbrennungen müssten massiv genug gewesen sein, um potentiell die Todesursache sein zu können.

Wenn die Subcutis nun ausreichend betroffen gewesen ist, wovon auszugehen wäre, wäre eine zumindest s.c. Injektion auch nicht durch hitzespezifische Pop-Ups nachweisbar, weil das entsprechende Gewebe einfach 'fehlt'. Dies nur zum Thema Injektion.

Vielen Dank an dieser Stelle für Deine Ausführungen @Gastleser.


Und wieder fällt mir auf, es wird auffällig betont:
• dass es keinen Mittäter gibt
• social Media wird direkt angesprochen

Die Zeit drängt, und mir stellt sich dieselbe Frage, wie bereits vor Monaten...
Warum wird die Tatwaffe nicht näher beschrieben, wenn sie diese Relevanz besitzt, der Countdown läuft und keine Verdunklungsgefahr besteht?

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Gastleser » Mittwoch, 04. Februar 2026, 14:21:27

Juve hat geschrieben: Mittwoch, 04. Februar 2026, 13:50:56…..nicht auszuschließen sein, dass diese Bilder gewisse "Hinweisgeber" zur berichteten Tat darstellen könnten und nicht nur per Zufallsprinzip ausgewählt wurden ….
Oder der Kreativität des Journalisten entsprungen? Es sind 2 mutmaßliche Tatwerkzeuge auf dem Bild zu sehen, Absicht?

Diese Scherenart ist vielleicht in Mademoiselle Juves Nähkasten vorrätig, vielleicht auch im Gartenschuppen für die Buchsbaumpflege, Rasenkantenschnitt und unter Umständen in K. Juves Schafstall, um bei Stromausfall die Wolle für besagten Häkel-Workshop zu gewinnen.

Fadenschere 10cm
https://goetze-gold.de/furnituren-und-s ... 00-mm.html
Buchsschere 29cm
https://garten.tissot.de/product_info.p ... ucts_id=46
Schafschere 31cm
https://www.weidezaun.info/schafschere- ... -31cm.html

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Waldi » Mittwoch, 04. Februar 2026, 14:17:51

@ Juve
Das ist ein Fadenabschneider. So einen findet man in fast jedem Nähzimmer oder in Änderungsschneidereien.
Sehr spitz und scharf.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Gastleser » Mittwoch, 04. Februar 2026, 13:54:57

Sronson hat geschrieben: Mittwoch, 04. Februar 2026, 13:34:44 Das Gericht prüft nur, ob die formellen Voraussetzungen erfüllt sind. Wegen geringer Verurteilungswahrscheinlichkeit wird kein Antrag abgelehnt.
Das ist so nicht richtig.

Entweder “hinreichender” oder “dringender” Tatverdacht, Zeitungszitat oder wörtliche Rede:

“….. Der „genügende Anlass zur Erhebung der öffentlichen Klage“ setzt nach zutreffender Auffassung „hinreichenden Tatverdacht“ im Sinne der §§ 170 Abs. 1, 203 StPO und damit die Wahrscheinlichkeit der Verurteilung des oder der Beschuldigten in der Hauptverhandlung voraus. …..”
https://www.lexika.de/strafrecht/verurt ... erfuegung/

“….. Hinreichender Tatverdacht ist dann anzunehmen, wenn die nach Maßgabe des Akteninhalts, nicht lediglich aufgrund der Anklageschrift, vorzunehmende vorläufige Tatbewertung ergibt, dass die Verurteilung des Angeschuldigten wahrscheinlich ist. …..
Dies ist bereits dann der Fall, wenn es bei ungefähr gleicher Wahrscheinlichkeit von Verurteilung und Nichtverurteilung notwendig erscheint, die besonderen Erkenntnismittel einer Hauptverhandlung für die Sachaufklärung in Anspruch zu nehmen um hinreichend Gewissheit über die Berechtigung des Tatvorwurfs zu gewinnen. …..
Auch wird nicht die gleiche Wahrscheinlichkeit verlangt wie beim dringenden Tatverdacht nach § 112 Abs. 1 Satz 1 StPO. Die Wahrscheinlichkeit einer Verurteilung des Angeschuldigten muss aber so groß sein, dass es einer Entscheidung durch das erkennende Gericht in der Hauptverhandlung bedarf, um festzustellen, ob noch bestehende Zweifel gerechtfertigt sind. …..”
https://www.ferner-alsdorf.de/eroeffnun ... dacht-vor/

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Juve » Mittwoch, 04. Februar 2026, 13:50:56

Gastleser hat geschrieben: Mittwoch, 04. Februar 2026, 13:11:56 Ja. Das kann zu einer seltenen und unerwarteten Verletzung führen, wenn “K. Juve” erst fest zusammendrückt und dann die Kraft nachlässt, außen 1, innen 2 Kanäle.

Beispiel dazu, 1 äußerlich führt zu 1 in Peritonealhöhle und 1 in Zwerchfell.
“….. described unusual wounds of entry into fatal stab wounds that are rarely found in autopsies. …..”

Abdominal stab wound with an unusual presentation: A case report
Die Abbildungen können bei sensiblen Personen Unbehagen auslösen.
August 16, 2024
https://journals.sagepub.com/doi/10.117 ... X241271892
Wie @seppel ja heut morgen schon vermutet hat, handelt es sich bei den Szenen im Video in weiten Teilen vermutlich um "Füllmaterial". Dennoch muss doch nicht auszuschließen sein, dass diese Bilder gewisse "Hinweisgeber" zur berichteten Tat darstellen könnten und nicht nur per Zufallsprinzip ausgewählt wurden nach dem Motto: "Wir bräuchten noch ein paar Video-Schnipsel für einen Kindermord-Bericht - irgendwas mit einem Messer!"

Aber dazu müsste man wohl die Video-Ersteller kurz interviewen ...

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Gast » Mittwoch, 04. Februar 2026, 13:50:28

Sronson hat geschrieben: Mittwoch, 04. Februar 2026, 13:34:44 Das Gericht prüft nur, ob die formellen Voraussetzungen erfüllt sind. Wegen geringer Verurteilungswahrscheinlichkeit wird kein Antrag abgelehnt.
Nicht ganz. In einem Zwischenverfahren entscheidet das zuständige Gericht vorher, inwieweit ein hinreichender Verdacht überhaupt gegeben ist, und das anhand der eingereichten Anklageschrift.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Sronson » Mittwoch, 04. Februar 2026, 13:34:44

Keks22 hat geschrieben: Mittwoch, 04. Februar 2026, 13:32:02 Wer weiß ob die Anklageschrift nicht sogar abgeschmettert wird. Und dann gibt es erstmal keinen Prozess.
Das Gericht prüft nur, ob die formellen Voraussetzungen erfüllt sind. Wegen geringer Verurteilungswahrscheinlichkeit wird kein Antrag abgelehnt.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Keks22 » Mittwoch, 04. Februar 2026, 13:32:02

GästinF hat geschrieben: Mittwoch, 04. Februar 2026, 13:20:21 Ein reiner Indizienprozess ist selbstredend möglich, aber da muss man schon alles schlüssig dargelegt werden. Nicht nur, wie sich alles zutrug, sondern auch Zeugen müssen sich vor Gericht als glaubhaft erweisen.
Sonst wird das nichts mit einer Verurteilung- wenn es zum Prozess kommt.
"Es ist unklar, wie Fabians letzte Stunden aussahen und die Tatwaffe kennen wir nicht, aber es ist so was Ähnliches wie ein Messer," wird da nicht ausreichend sein. (Überspitzt formuliert)
Sehe ich genauso. Ich glaube die Lückenlose Indizienkette wird sich nicht ergeben haben bis jetzt. Und Beweise haben sie anscheinend so wie so nicht.
Und wer weiß was der Obduktionsbericht und die Forensik noch so ergeben haben. Ich vermute sowieso das Fundort nicht Tatort ist.
Wer weiß ob die Anklageschrift nicht sogar abgeschmettert wird. Und dann gibt es erstmal keinen Prozess.

Der Februar ist kurz und Anfang März wird man sicherlich für Klarheit sorgen.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Sronson » Mittwoch, 04. Februar 2026, 13:24:28

GästinF hat geschrieben: Mittwoch, 04. Februar 2026, 13:14:39 Das stimmt so nicht!
Werde erheben ist der Konjunktiv 1. Diesen verwendet man für die indirekte Rede, d.h. man schreibt / sagt, was eine andere Person- in diesem Fall vermutlich Herr Nowack - gesagt hat.
Es ist richtig, dass die Formulierung „werde man Anklage erheben“ im Konjunktiv I steht und somit eine indirekte Rede anzeigt. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass diese Aussage die wortwörtliche Aussage des Oberstaatsanwalts ist. Die Zeitung könnte seine Aussage gekürzt oder in eigenen Worten wiedergegeben haben, mglw. sogar frei interpretiert. Dass Zeitungen juristische Begriffe nicht immer exakt wiedergeben, hat der Fall Alexandra R. mehr als deutlich gezeigt.

[Hat sich mit dem Beitrag von @Gast überschnitten.]
GästinF hat geschrieben: Mittwoch, 04. Februar 2026, 13:20:21 Ein reiner Indizienprozess ist selbstredend möglich, aber da muss man schon alles schlüssig dargelegt werden. Nicht nur, wie sich alles zutrug, sondern auch Zeugen müssen sich vor Gericht als glaubhaft erweisen.
Sonst wird das nichts mit einer Verurteilung- wenn es zum Prozess kommt.
Bei sehr geringen Chancen auf eine Verurteilung wird die Anklage oft von der Staatsanwaltschaft gar nicht erst erhoben. Mal sehen, was die nächsten Wochen bringen und ob der angekündigte Termin dieses Mal von Herrn Nowack eingehalten wird.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Gast » Mittwoch, 04. Februar 2026, 13:20:27

Sronson hat geschrieben: Mittwoch, 04. Februar 2026, 13:05:55 Dies ist nicht die Aussage des Oberstaatsanwalts, sondern die der Zeitung. Sein Zitat endete im vorherigen Satz.
Hoffentlich behältst du recht und die Zeitung hats von sich aus fantasievoll dazugedichtet trotz, ich nehme an, eines telef. Interviews mit H.N. und der verwendeten, indirekten Rede als eine Form, andere zu zitieren.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von GästinF » Mittwoch, 04. Februar 2026, 13:20:21

Ein reiner Indizienprozess ist selbstredend möglich, aber da muss man schon alles schlüssig dargelegt werden. Nicht nur, wie sich alles zutrug, sondern auch Zeugen müssen sich vor Gericht als glaubhaft erweisen.
Sonst wird das nichts mit einer Verurteilung- wenn es zum Prozess kommt.
"Es ist unklar, wie Fabians letzte Stunden aussahen und die Tatwaffe kennen wir nicht, aber es ist so was Ähnliches wie ein Messer," wird da nicht ausreichend sein. (Überspitzt formuliert)

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