von caro » Sonntag, 01. Februar 2026, 07:01:49
Momentan schlüssig erscheint mir ein mehrschichtiges Motiv aus Neid, Wut, Eifersucht und Rache, welches, vor dem Hintergrund des krassen Vorfalls (dem Selbstmord) überhaupt erst möglich und befeuert wurde, als ein vorläufiges Festhalten begann und durch innere sowie äußere Eskalationsspiralen (öffentliche Fahndung und Anruffahrten) schliesslich auswegslos endete.
Zusätzlich:
noch eher wie bei dem Motiv der reinen Machtbesessenheit und Kontrolle, scheint mir sowohl ein Einzeltäter als auch ein Täterduo hier vorstellbar zu sein.
Ein Täterduo wiederum (bzw. ein Haupttäter/Initiator mit Helfer) macht Durchführung und "Gelingen" dieses Verbrechens in vielen Aspekten plausibler.
Eine uneinige Dynamik zwischen beiden Tätern (eine, bei der die Täter zögerlich und unschlüssig sind, was als nächstes zu tun ist) könnte eine Erklärung sowohl für die innere Eskalation, als auch für das rätselhafte, uneindeutige Motiv sein.
Ein Beispiel wäre:
Eifersüchtige Frau, die durch Falschbehauptungen und Verdrehungen (Frauke hätte dieses und jenes gesagt) einen männlichen Mittäter gewinnen kann, um Frauke - zunächst - zum Weggehen, zum Fernbleiben zu überreden. Als weitere, offengehaltene Option und mit Nachdruck später mit psychischer/physischer Gewalt.
Jedenfalls finde ich, dass man aus diesem ungewöhnlichen Ereignis und der neuen Personenkonstellation, die sich daraus ergab (meint hier: ein Mitglied eines Freundeskreises scheidet durch Selbstmord aus dem Leben, unmittelbar danach stößt eine Neue/Fremde dazu) eine Vielzahl von Motiven herleiten kann.
In mehreren denkbaren Szenarien fühlte sich jemand im Grunde durch Fraukes neuer Dazugehörigkeit bedroht (in seiner/ihrer Rolle oder in seinem/ihrem Selbstwert), ausgeschlossen, verraten.
Unterschiedliche Vorstellungen von Trauer könnten eine Rolle gespielt haben: die einen wollten Ruhe, Gemeinsamkeit und Vertrautheit, N. wendete sich jedoch einer Neuen, Fremden zu. Oder anders herum, wurde durch diese vereinnahmt.
Oder jemand fühlte sich überrumpelt und ohnmächtig angesichts des Tempos dieser Ereignisse. Empfand es als unfair, dass Frauke als Unbetroffene mit ihrer unbeschwerten, fröhlichen Art N. gewinnen konnte.
Eine "Lösung" oder ein Wunschdenken für solch jemanden wäre es doch gewesen, wenn diese neue Person einfach wieder verschwinden würde; oder nicht mehr da wäre.
Momentan schlüssig erscheint mir ein mehrschichtiges Motiv aus Neid, Wut, Eifersucht und Rache, welches, vor dem Hintergrund des krassen Vorfalls (dem Selbstmord) überhaupt erst möglich und befeuert wurde, als ein vorläufiges Festhalten begann und durch innere sowie äußere Eskalationsspiralen (öffentliche Fahndung und Anruffahrten) schliesslich auswegslos endete.
Zusätzlich:
noch eher wie bei dem Motiv der reinen Machtbesessenheit und Kontrolle, scheint mir sowohl ein Einzeltäter als auch ein Täterduo hier vorstellbar zu sein.
Ein Täterduo wiederum (bzw. ein Haupttäter/Initiator mit Helfer) macht Durchführung und "Gelingen" dieses Verbrechens in vielen Aspekten plausibler.
Eine [i]uneinige[/i] Dynamik zwischen beiden Tätern (eine, bei der die Täter zögerlich und unschlüssig sind, was als nächstes zu tun ist) könnte eine Erklärung sowohl für die innere Eskalation, als auch für das rätselhafte, uneindeutige Motiv sein.
Ein Beispiel wäre:
Eifersüchtige Frau, die durch Falschbehauptungen und Verdrehungen (Frauke hätte dieses und jenes gesagt) einen männlichen Mittäter gewinnen kann, um Frauke - zunächst - zum Weggehen, zum Fernbleiben zu überreden. Als weitere, offengehaltene Option und mit Nachdruck später mit psychischer/physischer Gewalt.
Jedenfalls finde ich, dass man aus diesem ungewöhnlichen Ereignis und der neuen Personenkonstellation, die sich daraus ergab (meint hier: ein Mitglied eines Freundeskreises scheidet durch Selbstmord aus dem Leben, unmittelbar danach stößt eine Neue/Fremde dazu) eine Vielzahl von Motiven herleiten kann.
In mehreren denkbaren Szenarien fühlte sich jemand im Grunde durch Fraukes neuer Dazugehörigkeit bedroht (in seiner/ihrer Rolle oder in seinem/ihrem Selbstwert), ausgeschlossen, verraten.
Unterschiedliche Vorstellungen von Trauer könnten eine Rolle gespielt haben: die einen wollten Ruhe, Gemeinsamkeit und Vertrautheit, N. wendete sich jedoch einer Neuen, Fremden zu. Oder anders herum, wurde durch diese vereinnahmt.
Oder jemand fühlte sich überrumpelt und ohnmächtig angesichts des Tempos dieser Ereignisse. Empfand es als unfair, dass Frauke als Unbetroffene mit ihrer unbeschwerten, fröhlichen Art N. gewinnen konnte.
Eine "Lösung" oder ein Wunschdenken für solch jemanden wäre es doch gewesen, wenn diese neue Person einfach wieder verschwinden würde; oder nicht mehr da wäre.