von Gastleser » Freitag, 03. April 2026, 17:57:36
Schattengast hat geschrieben: ↑Freitag, 03. April 2026, 12:12:04
Seit 1972 gilt in München ein sehr strenger Sperrbezirk, der über 90 % des Stadtgebiets umfasst. Dies führte dazu, dass Prostitution, insbesondere Straßenprostitution, immer wieder aus dem Stadtzentrum verdrängt wurde und sich in Randgebiete verlagerte, wie etwa in den Euroindustriepark im Münchner Norden (bekannt durch das Laufhaus Vitalia).
Dennoch können alte Münchner bezeugen, dass insbesondere der Stiglmaierplatz in den 90ern regelrecht geflutet war von Prostitution und der Drogenszene. Die Huren wurden brutal gechasst von der Polente und verloren dadurch regelmäßig ihre gesamten Tageseinnahmen, dennoch hielten sie diesen Platz immer wieder für den besten Ort!
Im Netz liest man zwar keine brauchbaren Hinweise zu dem einen oder dem anderen Thema und stolpert immer wieder nur über die Threats von SE, aber alte Münchner wissen Bescheid!
Sonja lief herum wie eine Prostituierte im fancy Gothic Style, das wissen wir. In Aktenzeichen XY will man solche sensiblen Themen allerdings gerne umgehen, man will ja das überwiegend alte Publikum dort in den ersten Reihen nicht vergraulen. Daher wurde Sonja dort als normal gekleidet dargestellt, nur deshalb. Immerhin hat man aber eine blonde Darstellerin genommen, um das wenigstens ein bisschen in die richtige Richtung gehen zu lassen.
Ja, richtig. Es ist die gotische Burg, die Okkultismus nahe bringt. Wir dürfen aber eins nicht vergessen: Immer im sechzigsten Tag eines jeden Jahres wirft der Turm der Burg in Kipfenberg einen genau 600 Meter langen Schatten und das um 6 Uhr abends > 666! Diese Zahl symbolisiert das personifizierte Böse, Satan oder Widerstand gegen Gott. In Okkultismus und Popkultur wird sie oft als Symbol für Teuflisches verwendet.
Wir müssen weiterhin in Betrachtung ziehen: Von der Mitte des Turms der Burg zum geografischen Mittelpunkt Bayerns, ganz in der Nähe sind es 616 Meter. Diese Zahl ist gleichbedeutend mit 616.
Dann bitte auch die bereits erwähnten Kilometersteine nicht vergessen, 9 und 13 und dass im Bezug auf Kipfenberg immer wieder von Hexenkessel gesprochen wird (hat nichts mit Fasching zu tun, natürlich).
Dieser Ort ist wahrlich des Teufels!
Am 60. Tag des Jahres (also Anfang März) steht die Sonne um 18:00 ca 1 Grad über dem Horizont. Also in einem hügeligen Gebiet wie dem Altmühltal schon lange nicht mehr sichtbar. Ein Schattenwurf ist somit nicht möglich, es ist schlichtweg überall Schatten.
Der Abstand der Turmspitze zum Mittelpunkt Denkmal beträgt 612m. Wobei dies nicht der genaue Mittelpunkt Bayerns ist, die Messmethoden waren damals nicht genau genug. Der tatsächliche Schwerpunkt der Fläche Bayerns liegt ein paar Hundert Meter östlich. Was die aktuellen Grenzen Bayerns mit Satanismus zu tun haben sollen ist eine andere Frage.
Der Auffindeort ist nicht Hufeisenförmig. Es ist ein unregelmäßig geformtes Tal. Durch Karstverwitterung kommt diese geologische Form im Altmühltal sehr häufig vor.
Phantasien sollten nicht wie Fakten präsentiert werden.
[quote=Schattengast post_id=329007 time=1775211124]
Seit 1972 gilt in München ein sehr strenger Sperrbezirk, der über 90 % des Stadtgebiets umfasst. Dies führte dazu, dass Prostitution, insbesondere Straßenprostitution, immer wieder aus dem Stadtzentrum verdrängt wurde und sich in Randgebiete verlagerte, wie etwa in den Euroindustriepark im Münchner Norden (bekannt durch das Laufhaus Vitalia).
Dennoch können alte Münchner bezeugen, dass insbesondere der Stiglmaierplatz in den 90ern regelrecht geflutet war von Prostitution und der Drogenszene. Die Huren wurden brutal gechasst von der Polente und verloren dadurch regelmäßig ihre gesamten Tageseinnahmen, dennoch hielten sie diesen Platz immer wieder für den besten Ort!
Im Netz liest man zwar keine brauchbaren Hinweise zu dem einen oder dem anderen Thema und stolpert immer wieder nur über die Threats von SE, aber alte Münchner wissen Bescheid!
Sonja lief herum wie eine Prostituierte im fancy Gothic Style, das wissen wir. In Aktenzeichen XY will man solche sensiblen Themen allerdings gerne umgehen, man will ja das überwiegend alte Publikum dort in den ersten Reihen nicht vergraulen. Daher wurde Sonja dort als normal gekleidet dargestellt, nur deshalb. Immerhin hat man aber eine blonde Darstellerin genommen, um das wenigstens ein bisschen in die richtige Richtung gehen zu lassen.
Ja, richtig. Es ist die gotische Burg, die Okkultismus nahe bringt. Wir dürfen aber eins nicht vergessen: Immer im sechzigsten Tag eines jeden Jahres wirft der Turm der Burg in Kipfenberg einen genau 600 Meter langen Schatten und das um 6 Uhr abends > 666! Diese Zahl symbolisiert das personifizierte Böse, Satan oder Widerstand gegen Gott. In Okkultismus und Popkultur wird sie oft als Symbol für Teuflisches verwendet.
Wir müssen weiterhin in Betrachtung ziehen: Von der Mitte des Turms der Burg zum geografischen Mittelpunkt Bayerns, ganz in der Nähe sind es 616 Meter. Diese Zahl ist gleichbedeutend mit 616.
Dann bitte auch die bereits erwähnten Kilometersteine nicht vergessen, 9 und 13 und dass im Bezug auf Kipfenberg immer wieder von Hexenkessel gesprochen wird (hat nichts mit Fasching zu tun, natürlich).
Dieser Ort ist wahrlich des Teufels!
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Am 60. Tag des Jahres (also Anfang März) steht die Sonne um 18:00 ca 1 Grad über dem Horizont. Also in einem hügeligen Gebiet wie dem Altmühltal schon lange nicht mehr sichtbar. Ein Schattenwurf ist somit nicht möglich, es ist schlichtweg überall Schatten.
Der Abstand der Turmspitze zum Mittelpunkt Denkmal beträgt 612m. Wobei dies nicht der genaue Mittelpunkt Bayerns ist, die Messmethoden waren damals nicht genau genug. Der tatsächliche Schwerpunkt der Fläche Bayerns liegt ein paar Hundert Meter östlich. Was die aktuellen Grenzen Bayerns mit Satanismus zu tun haben sollen ist eine andere Frage.
Der Auffindeort ist nicht Hufeisenförmig. Es ist ein unregelmäßig geformtes Tal. Durch Karstverwitterung kommt diese geologische Form im Altmühltal sehr häufig vor.
Phantasien sollten nicht wie Fakten präsentiert werden.