von Gast7469 » Montag, 09. März 2026, 12:56:33
Zebra hat geschrieben: ↑Mittwoch, 04. März 2026, 13:00:10
Ich überlege, wenn ich mit leerem Akku (dessen war sie sich völlig bewusst) aus dem Pub gehe und dann auf jemanden treffe, mit dem ich unerwartet doch noch etwas Zeit verbringen möchte, unter welchen Umständen würde ich denn dann eine SMS überhaupt schreiben? Doch nur, wenn ich wüsste, dass sie auch verschickt wird und noch raus geht. Also muss ihr ja jemand einen Akkutausch angeboten haben und sie muss noch in der Lage gewesen sein, die SMS zu verschicken und das auch gewusst haben.
Ich bin mir sicher, dass dem Täter schwer auf den Zeiger ging, dass Nieheim ins Visier rückte und er das gerade rücken wollte mit den ständigen Aufenthalten in Paderborn und dass das so nicht geplant war. Also kann man ausschließen, dass sie die SMS zum Zeitpunkt 0.49 aus der Funkzelle aktiv gesendet hat, das hätte der Täter 1. nicht zugelassen und 2. hätte Frauke C niemals so lange warten lassen.
Also hat sie die SMS früher geschrieben. Ich denke, sie wird zum Täter gesagt haben: Ich schreib noch eben C, dafür reicht mein Akku noch aus, dann weiß er, dass ich etwas später komme. --> Die SMS schrieb sie, bemerkte aber vllt gar nicht, dass sie gar nicht versendet wurde. Er später als der Täter ihr Handy geladen hat und eingeschaltet, geht die SMS dann raus. Das und nur das ist der Auslöser dafür, dass er in den folgenden Tagen ein Problem hat und mit ihr durch die Gegend fährt.
Vielleicht hat der Täter ihr da schon gesagt, sie solle aber nicht schreiben, dass sie mit ihm Zeit verbringt, "sonst reden die Leute wieder über uns oder sowas in der Art, behalte das mal für dich, ich will nicht, dass Gerüchte entstehen." Denn, dass sie nicht schreibt, wo sie ist oder mit wem, das sieht ihr ja dann doch nicht ganz ähnlich, während der Rest der SMS sehr authentisch ist und absolut nach ihr klingt und bestimmt von ihr formuliert wurde. Sie wirkt auch glücklich und gelöst, d.h. sie wird auf jemanden gestoßen sein, den sie sehr gerne mochte. Da gab es so viele Männer ja gar nicht zu dieser Zeit, auf die das zutraf.
Frauke war ja mitteilungsbedürfitg und offen, sie informiert sogar C über den Spielausgang und das nachfolgende Match und sowas. Es ist sehr untypisch, dass sie aber die zwei wichtigsten Dinge in ihrer SMS an C nicht mitteilt: 1. wohin sie mit wem geht und 2. wann sie plant nach Hause zu kommen.
Mindestens 2. wäre für ihn ja die wichtigste Information gewesen, die sie ihm vorenthält. Weshalb könnte sie ihm verschwiegen haben, wieso sie später kommt und wann sie nach Hause zu kommen plant?
Typischerweise würde man schreiben: Ich bleib noch ne Stunde/ich zieh mit I noch weiter/die Anderen wollen noch hier hin/glaub ich geh da noch mit/brauche noch ne halbe Stunde/beeil mich, bin Mitternacht daheim/sei nicht sauer, bei mir wirds später, weil... Stattdessen schreibt sie völlig offen "komme später" und das bereist vermeintlich um kurz nach 23 Uhr.
Mit eigenem Schlüssel könnte man das abhaken. Aber sie wusste, dass er auf sie wartet.
Es mag, gemessen an der heutigen Zeit, untypisch erscheinen. Die Angehörigen schätzten die SMS aber als Frauke-typisch ein. Mit keinem Wort erwähnten sie, Frauke hätte sonst immer genau Bescheid gegeben, mit wem sie unterwegs war und wann genau sie kommt. Sie war C auch keine Rechenschaft oder Rede und Antwort schuldig. Wahrscheinlich hätte sie ihn gar nicht informiert, dass sie später kommt, hätte sie ihren Schlüssel bei sich gehabt. Auch möglich, dass sie selbst nicht wusste, wann genau sie nach Hause kommt, und sich die Uhrzeit offen lassen wollte, deshalb die vage Zeitangabe Später.
Frau Liebs sagte im neuen Podcast, sie hatte den Eindruck, Frauke sei verliebt in N gewesen, wahrscheinlich weil sie so intensiv nur von ihm und seinem verstorbenen Freund gesprochen hat. Sagte sie nicht sogar, Frauke hätte im Restaurant beim Essen ausschließlich von N gesprochen? Genau wie auch I bestätigte, Frauke hätte im Pub ausschließlich mit N SMSen geschrieben, mit niemandem sonst? Den Eindruck, Frauke sei verliebt in N gewesen, wird bestimmt auch C gehabt haben. Von ihm gibt es im letzten Anruf den seltsam anmutenden Satz Hast du einen anderen Typen kennengelernt? Und viele, inklusive mir, denken/dachten, er meine sich selbst damit, einen anderen Typen als ihn. Ich bin aber ziemlich sicher, dass C N meinte, einen anderen Typen als N.
Jemand wie Frauke, die so routiniert und viele SMSen schrieb, soll vergessen haben, nach dem Schreiben der SMS auf Senden zu tippen? Oder nicht gemerkt haben, dass sie gar nicht auf Senden getippt hat? Halte ich für unwahrscheinlich. Zeigten die Handy damals nicht auch die Meldung SMS erfolgreich versendet an?
Und solche Geschichten wie Frauke traf auf ihrem Heimweg völlig unerwartet diesen ganz attraktiven (Un)bekannten, der sie alles vergessen ließ, inklusive C, N, die Schule am nächsten Tag und I der sie sagte, sie wolle nach Hause, und mit dem sie des Nachts noch durchgebrannt ist, halte ich für völligen Quatsch. Das Leben ist kein Groschenroman.
Frauke hat durch ihr Verhalten deutlich gezeigt, wem ihr Interesse galt und jeder der mal frisch verknallt war, weiß, dass man dann nur eines will, hin zu seinem Schwarm. Ich glaube aber nicht, dass N selbst Frauke vom Pub abgeholt hat oder jemandem den Auftrag gegeben hat, Frauke zu ihm zu bringen. N hatte deutlich erkennbar nicht dasselbe Interesse an Frauke wie umgekehrt. Jemand anderes hatte sie mitgenommen. Und dieser jemand müsste eigentlich nicht allzu schwer zu finden sein.
[quote=Zebra post_id=324743 time=1772625610 user_id=11694]
Ich überlege, wenn ich mit leerem Akku (dessen war sie sich völlig bewusst) aus dem Pub gehe und dann auf jemanden treffe, mit dem ich unerwartet doch noch etwas Zeit verbringen möchte, unter welchen Umständen würde ich denn dann eine SMS überhaupt schreiben? Doch nur, wenn ich wüsste, dass sie auch verschickt wird und noch raus geht. Also muss ihr ja jemand einen Akkutausch angeboten haben und sie muss noch in der Lage gewesen sein, die SMS zu verschicken und das auch gewusst haben.
Ich bin mir sicher, dass dem Täter schwer auf den Zeiger ging, dass Nieheim ins Visier rückte und er das gerade rücken wollte mit den ständigen Aufenthalten in Paderborn und dass das so nicht geplant war. Also kann man ausschließen, dass sie die SMS zum Zeitpunkt 0.49 aus der Funkzelle aktiv gesendet hat, das hätte der Täter 1. nicht zugelassen und 2. hätte Frauke C niemals so lange warten lassen.
Also hat sie die SMS früher geschrieben. Ich denke, sie wird zum Täter gesagt haben: Ich schreib noch eben C, dafür reicht mein Akku noch aus, dann weiß er, dass ich etwas später komme. --> Die SMS schrieb sie, bemerkte aber vllt gar nicht, dass sie gar nicht versendet wurde. Er später als der Täter ihr Handy geladen hat und eingeschaltet, geht die SMS dann raus. Das und nur das ist der Auslöser dafür, dass er in den folgenden Tagen ein Problem hat und mit ihr durch die Gegend fährt.
Vielleicht hat der Täter ihr da schon gesagt, sie solle aber nicht schreiben, dass sie mit ihm Zeit verbringt, "sonst reden die Leute wieder über uns oder sowas in der Art, behalte das mal für dich, ich will nicht, dass Gerüchte entstehen." Denn, dass sie nicht schreibt, wo sie ist oder mit wem, das sieht ihr ja dann doch nicht ganz ähnlich, während der Rest der SMS sehr authentisch ist und absolut nach ihr klingt und bestimmt von ihr formuliert wurde. Sie wirkt auch glücklich und gelöst, d.h. sie wird auf jemanden gestoßen sein, den sie sehr gerne mochte. Da gab es so viele Männer ja gar nicht zu dieser Zeit, auf die das zutraf.
Frauke war ja mitteilungsbedürfitg und offen, sie informiert sogar C über den Spielausgang und das nachfolgende Match und sowas. Es ist sehr untypisch, dass sie aber die zwei wichtigsten Dinge in ihrer SMS an C nicht mitteilt: 1. wohin sie mit wem geht und 2. wann sie plant nach Hause zu kommen.
Mindestens 2. wäre für ihn ja die wichtigste Information gewesen, die sie ihm vorenthält. Weshalb könnte sie ihm verschwiegen haben, wieso sie später kommt und wann sie nach Hause zu kommen plant?
Typischerweise würde man schreiben: Ich bleib noch ne Stunde/ich zieh mit I noch weiter/die Anderen wollen noch hier hin/glaub ich geh da noch mit/brauche noch ne halbe Stunde/beeil mich, bin Mitternacht daheim/sei nicht sauer, bei mir wirds später, weil... Stattdessen schreibt sie völlig offen "komme später" und das bereist vermeintlich um kurz nach 23 Uhr.
Mit eigenem Schlüssel könnte man das abhaken. Aber sie wusste, dass er auf sie wartet.
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Es mag, gemessen an der heutigen Zeit, untypisch erscheinen. Die Angehörigen schätzten die SMS aber als Frauke-typisch ein. Mit keinem Wort erwähnten sie, Frauke hätte sonst immer genau Bescheid gegeben, mit wem sie unterwegs war und wann genau sie kommt. Sie war C auch keine Rechenschaft oder Rede und Antwort schuldig. Wahrscheinlich hätte sie ihn gar nicht informiert, dass sie später kommt, hätte sie ihren Schlüssel bei sich gehabt. Auch möglich, dass sie selbst nicht wusste, wann genau sie nach Hause kommt, und sich die Uhrzeit offen lassen wollte, deshalb die vage Zeitangabe Später.
Frau Liebs sagte im neuen Podcast, sie hatte den Eindruck, Frauke sei verliebt in N gewesen, wahrscheinlich weil sie so intensiv nur von ihm und seinem verstorbenen Freund gesprochen hat. Sagte sie nicht sogar, Frauke hätte im Restaurant beim Essen ausschließlich von N gesprochen? Genau wie auch I bestätigte, Frauke hätte im Pub ausschließlich mit N SMSen geschrieben, mit niemandem sonst? Den Eindruck, Frauke sei verliebt in N gewesen, wird bestimmt auch C gehabt haben. Von ihm gibt es im letzten Anruf den seltsam anmutenden Satz Hast du einen anderen Typen kennengelernt? Und viele, inklusive mir, denken/dachten, er meine sich selbst damit, einen anderen Typen als ihn. Ich bin aber ziemlich sicher, dass C N meinte, einen anderen Typen als N.
Jemand wie Frauke, die so routiniert und viele SMSen schrieb, soll vergessen haben, nach dem Schreiben der SMS auf Senden zu tippen? Oder nicht gemerkt haben, dass sie gar nicht auf Senden getippt hat? Halte ich für unwahrscheinlich. Zeigten die Handy damals nicht auch die Meldung SMS erfolgreich versendet an?
Und solche Geschichten wie Frauke traf auf ihrem Heimweg völlig unerwartet diesen ganz attraktiven (Un)bekannten, der sie alles vergessen ließ, inklusive C, N, die Schule am nächsten Tag und I der sie sagte, sie wolle nach Hause, und mit dem sie des Nachts noch durchgebrannt ist, halte ich für völligen Quatsch. Das Leben ist kein Groschenroman.
Frauke hat durch ihr Verhalten deutlich gezeigt, wem ihr Interesse galt und jeder der mal frisch verknallt war, weiß, dass man dann nur eines will, hin zu seinem Schwarm. Ich glaube aber nicht, dass N selbst Frauke vom Pub abgeholt hat oder jemandem den Auftrag gegeben hat, Frauke zu ihm zu bringen. N hatte deutlich erkennbar nicht dasselbe Interesse an Frauke wie umgekehrt. Jemand anderes hatte sie mitgenommen. Und dieser jemand müsste eigentlich nicht allzu schwer zu finden sein.