von Acrylium » Dienstag, 13. Januar 2026, 14:04:20
Ich möchte noch einmal auf den Beitrag von @Detektiv 2025 zurückkommen. Nach seiner Schilderung hat ein Bekannter von ihm irgendwo irgendwann Polaroid-Fotos gefunden und sie mit dem Handy abfotografiert. Danach wurde dieser Bekannte von der auf den Bildern abgebildeten Person, einem Unternehmenserben, mit Nachdruck aufgefordert, über die Fotos mit niemandem zu sprechen. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich die Bilder jedoch bereits – zumindest als Handyaufnahmen – auf seinem Handy. Genau diese abfotografierten Fotos hat die betreffende Person nun @Detektiv2025 gezeigt.
Eine nette Geschichte. Was dabei gern übersehen wird: Wisst ihr eigentlich, wie haltbar Polaroids sind? Kurzfassung: gar nicht. Die Dinger verblassen schnell, oft schon nach wenigen Jahren. Selbst bei optimaler Lagerung – konstante Temperatur, Dunkelheit, kontrollierte Luftfeuchtigkeit – liegt die Lebensdauer bei etwa 10 bis maximal 20 Jahren. Nach mehr als 20 Jahren ist auf einem Polaroid in der Regel kaum noch etwas zu erkennen.
Und jetzt zur Realität: Aufgrund der geschilderten Auffindesituation – selbst wenn Detektiv das nicht ausdrücklich so beschrieben hat – kann man kaum davon ausgehen, dass diese Fotos unter Idealbedingungen gelagert wurden. Nach über 30 Jahren wären darauf höchstens noch helle und dunkle Flecken zu sehen, aber keine klar erkennbaren Motive.
Wir wissen natürlich nicht, wann diese Polaroids tatsächlich gefunden wurden. Das könnte theoretisch schon vor 15 Jahren gewesen sein, zu einer Zeit, als die ersten Handys aufkamen, mit denen man halbwegs brauchbare Fotos machen konnte. In diesem Zeitraum wären Polaroids eventuell gerade noch erkennbar gewesen.
Unterm Strich basiert diese Geschichte auf einer ganzen Kette unbelegter Annahmen: ein unklarer Fundzeitpunkt der Polaroids, unbekannte Lagerungsbedingungen, ein nicht nachvollziehbarer Erhaltungszustand nach Jahrzehnten, keine unabhängige Sichtung der Bilder und keine Möglichkeit, diese überhaupt zu prüfen. Jeder einzelne Punkt ist für sich genommen schon fragwürdig. In der Summe wird es leider sehr unglaubwürdig.
Ja, theoretisch könnten die Fotos schon vor 15 Jahren gefunden und damals noch erkennbar gewesen sein. Dafür gibt es hier aber keinerlei Anhaltspunkte. Diese Annahme ist reine Spekulation und taugt nicht als Fundament für eine so weitreichende Behauptung.
Dass @Detektiv 2025 die Diskussion inzwischen ohne weitere Konkretisierungen oder Antworten auf die vielen offenen Fragen verlassen hat, verschärft dieses Problem zusätzlich. Sein Verweis darauf, keinen möglicherweise Unschuldigen zu Unrecht verdächtigen zu wollen, mag ehrenwert klingen. Argumentativ funktioniert er hier jedoch vor allem als Rückzugsargument, das Widersprüche nicht auflöst, sondern umgeht.
Solange es bei Andeutungen, Hörensagen und angeblich „entscheidenden Fotos“ bleibt, die niemand außer einer einzelnen Person gesehen haben will, bleibt die Geschichte genau das: eine Behauptung ohne belastbare Grundlage. Sollte an der geschilderten Geschichte tatsächlich etwas dran sein, wäre der einzig konsequente Schritt der schnellstmögliche Gang zur Polizei und nicht das Verbleiben in anonymen Forendiskussionen.
Ich möchte noch einmal auf den Beitrag von @Detektiv 2025 zurückkommen. Nach seiner Schilderung hat ein Bekannter von ihm [i]irgendwo irgendwann[/i] Polaroid-Fotos gefunden und sie mit dem Handy abfotografiert. Danach wurde dieser Bekannte von der auf den Bildern abgebildeten Person, einem Unternehmenserben, mit Nachdruck aufgefordert, über die Fotos mit niemandem zu sprechen. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich die Bilder jedoch bereits – zumindest als Handyaufnahmen – auf seinem Handy. Genau diese abfotografierten Fotos hat die betreffende Person nun @Detektiv2025 gezeigt.
Eine nette Geschichte. Was dabei gern übersehen wird: Wisst ihr eigentlich, wie haltbar Polaroids sind? Kurzfassung: gar nicht. Die Dinger verblassen schnell, oft schon nach wenigen Jahren. Selbst bei optimaler Lagerung – konstante Temperatur, Dunkelheit, kontrollierte Luftfeuchtigkeit – liegt die Lebensdauer bei etwa 10 bis maximal 20 Jahren. Nach mehr als 20 Jahren ist auf einem Polaroid in der Regel kaum noch etwas zu erkennen.
Und jetzt zur Realität: Aufgrund der geschilderten Auffindesituation – selbst wenn Detektiv das nicht ausdrücklich so beschrieben hat – kann man kaum davon ausgehen, dass diese Fotos unter Idealbedingungen gelagert wurden. Nach über 30 Jahren wären darauf höchstens noch helle und dunkle Flecken zu sehen, aber keine klar erkennbaren Motive.
Wir wissen natürlich nicht, wann diese Polaroids tatsächlich gefunden wurden. Das könnte theoretisch schon vor 15 Jahren gewesen sein, zu einer Zeit, als die ersten Handys aufkamen, mit denen man halbwegs brauchbare Fotos machen konnte. In diesem Zeitraum wären Polaroids eventuell gerade noch erkennbar gewesen.
Unterm Strich basiert diese Geschichte auf einer ganzen Kette unbelegter Annahmen: ein unklarer Fundzeitpunkt der Polaroids, unbekannte Lagerungsbedingungen, ein nicht nachvollziehbarer Erhaltungszustand nach Jahrzehnten, keine unabhängige Sichtung der Bilder und keine Möglichkeit, diese überhaupt zu prüfen. Jeder einzelne Punkt ist für sich genommen schon fragwürdig. In der Summe wird es leider sehr unglaubwürdig.
Ja, theoretisch könnten die Fotos schon vor 15 Jahren gefunden und damals noch erkennbar gewesen sein. Dafür gibt es hier aber keinerlei Anhaltspunkte. Diese Annahme ist reine Spekulation und taugt nicht als Fundament für eine so weitreichende Behauptung.
Dass @Detektiv 2025 die Diskussion inzwischen ohne weitere Konkretisierungen oder Antworten auf die vielen offenen Fragen verlassen hat, verschärft dieses Problem zusätzlich. Sein Verweis darauf, keinen möglicherweise Unschuldigen zu Unrecht verdächtigen zu wollen, mag ehrenwert klingen. Argumentativ funktioniert er hier jedoch vor allem als Rückzugsargument, das Widersprüche nicht auflöst, sondern umgeht.
Solange es bei Andeutungen, Hörensagen und angeblich „entscheidenden Fotos“ bleibt, die niemand außer einer einzelnen Person gesehen haben will, bleibt die Geschichte genau das: eine Behauptung ohne belastbare Grundlage. Sollte an der geschilderten Geschichte tatsächlich etwas dran sein, wäre der einzig konsequente Schritt der schnellstmögliche Gang zur Polizei und nicht das Verbleiben in anonymen Forendiskussionen.