MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

Antwort erstellen

Bestätigungscode
Geben Sie den Code genau so ein, wie Sie ihn sehen; Groß- und Kleinschreibung wird nicht unterschieden.
Smileys
:D :) ;) :( :o :shock: :? 8-) :lol: :x :P :oops: :cry: :evil: :twisted: :roll: :!: :?: :idea: :arrow: :| :mrgreen: :geek: :ugeek:

BBCode ist eingeschaltet
[img] ist eingeschaltet
[url] ist eingeschaltet
Smileys sind eingeschaltet

Die letzten Beiträge des Themas
   

Wenn Sie eine Datei oder mehrere Dateien anhängen möchten, geben Sie die Details unten ein.

Maximale Dateigröße pro Anhang: 1 MiB.

Ansicht erweitern Die letzten Beiträge des Themas: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

von Jolu65 » Samstag, 24. Januar 2026, 08:03:19

Da braucht man sich nicht aufregen.
Da gibt es also Fotos von der Ermordeten. Und über "Bande" weiß jemand von diesen Fotos.
Nun ist doch das Entscheidende was man auf diesen Fotos erkennt, wie das mit der Tat in Verbindung steht und wie ein Bezug zum Tatort hergestellt werden kann.

Wenn Detektiv 2025 uns etwas Näheres dazu berichten könnte, wäre das dahingehend gut, dass wir mitdiskutieren können. Wenn das nicht möglich ist würde zu einer Anzeige bei der Polizei raten. Es bringt uns hier natürlich wenig mit solchen Informationen "angefüttert" zu werden, ohne dass dazu Weiteres mitgeteilt wird.

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

von Dedektiv 2025 » Freitag, 23. Januar 2026, 20:43:40

Und ich möchte niemanden beleidigen. Aber das ist ein Forum in dem Hobby Ermittler…ermitteln. Ich meine damit es gibt zick Theorien über Sonja, und am Ende kann man der Familie nur die Daumen drücken das es eines Tages 💯 aufgelöst wird.

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

von Dedektiv 2025 » Freitag, 23. Januar 2026, 20:35:25

Was Schreiben sie da bitte? Nebulös und widersprüchlich? So ein Schwachsinn. Hauptsache Senf auf die Tasten geben. Wahnsinn.

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

von Acrylium » Freitag, 23. Januar 2026, 10:27:30

Data hat geschrieben: Dienstag, 20. Januar 2026, 12:16:49 Ja und die Polizei wird die Aussage gleich Ad acda legen.
Nur wenn er da auch so nebulös und widersprüchlich bleibt. Wenn er klar Namen und Zusammenhänge nennt und eventuell sogar Fotos auf dem Handy zeigen kann, werden die seinen Hinweisen sicherlich nachgehen.

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

von Gast563 » Freitag, 23. Januar 2026, 06:14:02

Data hat geschrieben: Dienstag, 20. Januar 2026, 12:16:49 Ja und die Polizei wird die Aussage gleich Ad acda legen.
Wenn der Übermittler seriös ist und die Geschichte glaubhaft rüberkommt, dann wohl kaum. Aber diese Story glaubt ja hier schon niemand.

Am Mittwoch gab es bei XY ungelöst einen Fall aus Kempten von 1981. So ähnlich stelle ich mir es bei Sonja vor. Alleine nachts unterwegs und dann traf sie auf ihren Mörder, egal ob es bereits noch am SMP war oder ob sie sich eventuell auf den Weg zum HBF gemacht hatte.

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

von Data » Dienstag, 20. Januar 2026, 12:16:49

Ja und die Polizei wird die Aussage gleich Ad acda legen.

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

von Gast562 » Montag, 19. Januar 2026, 13:08:27

Dedektiv 2025 hat geschrieben: Freitag, 16. Januar 2026, 22:27:25 We will see…
Sorry, für mich immer noch kein Grund hier breit darüber zu berichten statt zur Polizei zu gehen.

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

von Dedektiv 2025 » Freitag, 16. Januar 2026, 22:27:25

We will see…

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

von Kjansen86 » Freitag, 16. Januar 2026, 16:14:47

Acrylium hat geschrieben: Freitag, 16. Januar 2026, 11:43:19 Wenn es sich wie es aussieht um mit dem Handy abfotografierte Polaroids handelt, wäre es ein Leichtes gewesen, diese Bilder an den Erzähler weiterzugeben, etwa per WhatsApp, iMessage, AirDrop oder ähnlichen Wegen.

Die Geschichte ist viel zu dünn erzählt und voller Lücken. Auf Nachfragen kam nichts mehr. Genau so funktionieren solche Erzählungen oft: bewusst vage gehalten, damit Raum für Spekulation bleibt und spätere Widersprüche notfalls glattgebügelt oder zumindest halbwegs plausibel gemacht werden können. Mit klaren Angaben, konkreten Details und einer sauberen Chronologie wäre das Ganze deutlich glaubwürdiger.
Ja, genau. Solche Geschichten haben erstaunlicherweise immer genug Details, wenn es darum geht die Fantasie anzuregen. Erotische Verwicklungen, gefährliche Abenteuer, Gewalt, Mord und Geld kommen hier ja wieder alle vor. Sobald es aber um irgendwelche konkreten Details geht, mit denen man etwas anfangen kann, wird es schnell dünn. Wenn dann auf Nachfragen nichts genaueres mehr kommt, ist recht schnell klar, was hier läuft.

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

von Shadow » Freitag, 16. Januar 2026, 13:33:52

Naja , für einen Abgleich reichte doch eig auch aus wenn die Fotos statt sie zu schicken , Dedektiv gezeigt wurden.
Vom Ablauf her kann man eine Übersicht zusammenstellen.

-Privathaushalt
-Entdeckung der Bilder Mann + Sonja vertraute Pose
-Entdecker/in macht Kopien mit Handy
-Entdecker/in wird mit Gewalt bedroht
-Entdecker/in wendet sich an Polizei / abgewimmelt
-Entdecker/in gibt Hinweis an Mitglied Detektiv weiter
- Detektivs Weitergabe an Het

Könnte vielleicht ein Verehrer gewesen sein…

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

von Acrylium » Freitag, 16. Januar 2026, 11:43:19

Wenn es sich wie es aussieht um mit dem Handy abfotografierte Polaroids handelt, wäre es ein Leichtes gewesen, diese Bilder an den Erzähler weiterzugeben, etwa per WhatsApp, iMessage, AirDrop oder ähnlichen Wegen.

Die Geschichte ist viel zu dünn erzählt und voller Lücken. Auf Nachfragen kam nichts mehr. Genau so funktionieren solche Erzählungen oft: bewusst vage gehalten, damit Raum für Spekulation bleibt und spätere Widersprüche notfalls glattgebügelt oder zumindest halbwegs plausibel gemacht werden können. Mit klaren Angaben, konkreten Details und einer sauberen Chronologie wäre das Ganze deutlich glaubwürdiger.

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

von Shadow » Freitag, 16. Januar 2026, 09:16:35

Genau @ Ghost80, das könnte eine plausible Erklärung dafür gewesen sein.
Dann würden sich nämlich die Gründe ändern.
Finde ich auch , ist ein großer Unterschied:
ob der Foto Besitzer verärgert übers schnüffeln war oder ob Sonja mit ihm erkannt wurde & er mit Nachdruck einen Zusammenhang verhindern wollte.

Vielleicht kam es vorher schon zu sonstigen Nachfragen, stritt aber ab Sonja gekannt zu haben.
Der später entdeckte Fotobeweis, hätte ihn möglicherweise in Erklärungsnot bringen können.

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

von Kjansen86 » Freitag, 16. Januar 2026, 08:26:55

ghost80 hat geschrieben: Freitag, 16. Januar 2026, 03:11:47 Ich könnte mir vorstellen,das dieser Bekannte der die Fotos abfotografiert hat, vielleicht eine EX Freundin des Mannes gewesen ist.Man wohnt vielleicht zusammen und guckt dann auch mal Fotos vom Partner durch....das wäre für mich eine Erklärung,wie man ohne schnüffeln diese Bilder entdeckt hat.
Wenn ich mich recht erinnere, wurde eine männliche Wortform für die Person verwendet. Es ist aber, wie schon gesagt, eher die ganze Geschichte, die so wenig Sinn ergibt. Wenn man noch dazu nimmt, dass (i) bei "berühmten" Fällen immer wieder Dampfplauderer auftauchen und sich mit fantastischen Lügengeschichten wichtig machen und (ii) solche Stories mit rätselhaften Fotos praktisch immer Unsinn sind, sollte man ruhig ein bisschen skeptisch sein.

Falls jemand die kriminalistische und psychologische Komponente hinter solchen Lügnern interessiert, findet erstaunlich gutes Material in folgender Doku: https://www.youtube.com/watch?v=xNqKtU4wnYE

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

von ghost80 » Freitag, 16. Januar 2026, 03:11:47

Kjansen86 hat geschrieben: Dienstag, 13. Januar 2026, 20:20:10 Die Haltbarkeit von Polaroidfotos hängst sehr stark von der Lagerung ab. Die können nach 30 Jahren noch in absolut gutem Zustand sein. Die Geschichte ist aber aus anderen Gründen komplett unglaubwürdig.

Das fängt schon bei der Frage an, wieso jemand in einer fremden Wohnung sich ungebeten Privatfotos anschaut, die ja sicher nicht einfach so rum lagen? Hat der da gezielt rumgeschnüffelt? Wer um alles in der Welt macht denn sowas? Wie erkennt man außerdem auf notorisch unscharfen Polaroidfotos jemand, den man nur vage von Bildern kennt und nie persönlich getroffen hat? Wie kommt man überhaupt darauf, dass hier ein Hinweis auf ein Verbrechen vorliegen könnte und fotografiert die Bilder sofort? Wieso rastet die andere Person völlig aus, anstatt die Fotos völlig ruhig zurück zufordern? Das einzig unnormale Verhalten hat bis dahin ja nur der Schnüffler gezeigt?

Die Liste liese sich noch weiter fortsetzen aber ich denke, dass das Problem an dieser Geschichte klar ist. Ich bin immer wieder baff mit welcher Leichtgläubigkeit solche Räuberpistolen hier von Manchen unkritisch geglaubt werden.
Ich könnte mir vorstellen,das dieser Bekannte der die Fotos abfotografiert hat, vielleicht eine EX Freundin des Mannes gewesen ist.Man wohnt vielleicht zusammen und guckt dann auch mal Fotos vom Partner durch....das wäre für mich eine Erklärung,wie man ohne schnüffeln diese Bilder entdeckt hat.

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

von ghost80 » Freitag, 16. Januar 2026, 03:05:12

Acrylium hat geschrieben: Dienstag, 13. Januar 2026, 14:04:20 Ich möchte noch einmal auf den Beitrag von @Detektiv 2025 zurückkommen. Nach seiner Schilderung hat ein Bekannter von ihm irgendwo irgendwann Polaroid-Fotos gefunden und sie mit dem Handy abfotografiert. Danach wurde dieser Bekannte von der auf den Bildern abgebildeten Person, einem Unternehmenserben, mit Nachdruck aufgefordert, über die Fotos mit niemandem zu sprechen. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich die Bilder jedoch bereits – zumindest als Handyaufnahmen – auf seinem Handy. Genau diese abfotografierten Fotos hat die betreffende Person nun @Detektiv2025 gezeigt.

Eine nette Geschichte. Was dabei gern übersehen wird: Wisst ihr eigentlich, wie haltbar Polaroids sind? Kurzfassung: gar nicht. Die Dinger verblassen schnell, oft schon nach wenigen Jahren. Selbst bei optimaler Lagerung – konstante Temperatur, Dunkelheit, kontrollierte Luftfeuchtigkeit – liegt die Lebensdauer bei etwa 10 bis maximal 20 Jahren. Nach mehr als 20 Jahren ist auf einem Polaroid in der Regel kaum noch etwas zu erkennen.

Und jetzt zur Realität: Aufgrund der geschilderten Auffindesituation – selbst wenn Detektiv das nicht ausdrücklich so beschrieben hat – kann man kaum davon ausgehen, dass diese Fotos unter Idealbedingungen gelagert wurden. Nach über 30 Jahren wären darauf höchstens noch helle und dunkle Flecken zu sehen, aber keine klar erkennbaren Motive.

Wir wissen natürlich nicht, wann diese Polaroids tatsächlich gefunden wurden. Das könnte theoretisch schon vor 15 Jahren gewesen sein, zu einer Zeit, als die ersten Handys aufkamen, mit denen man halbwegs brauchbare Fotos machen konnte. In diesem Zeitraum wären Polaroids eventuell gerade noch erkennbar gewesen.

Unterm Strich basiert diese Geschichte auf einer ganzen Kette unbelegter Annahmen: ein unklarer Fundzeitpunkt der Polaroids, unbekannte Lagerungsbedingungen, ein nicht nachvollziehbarer Erhaltungszustand nach Jahrzehnten, keine unabhängige Sichtung der Bilder und keine Möglichkeit, diese überhaupt zu prüfen. Jeder einzelne Punkt ist für sich genommen schon fragwürdig. In der Summe wird es leider sehr unglaubwürdig.

Ja, theoretisch könnten die Fotos schon vor 15 Jahren gefunden und damals noch erkennbar gewesen sein. Dafür gibt es hier aber keinerlei Anhaltspunkte. Diese Annahme ist reine Spekulation und taugt nicht als Fundament für eine so weitreichende Behauptung.

Dass @Detektiv 2025 die Diskussion inzwischen ohne weitere Konkretisierungen oder Antworten auf die vielen offenen Fragen verlassen hat, verschärft dieses Problem zusätzlich. Sein Verweis darauf, keinen möglicherweise Unschuldigen zu Unrecht verdächtigen zu wollen, mag ehrenwert klingen. Argumentativ funktioniert er hier jedoch vor allem als Rückzugsargument, das Widersprüche nicht auflöst, sondern umgeht.

Solange es bei Andeutungen, Hörensagen und angeblich „entscheidenden Fotos“ bleibt, die niemand außer einer einzelnen Person gesehen haben will, bleibt die Geschichte genau das: eine Behauptung ohne belastbare Grundlage. Sollte an der geschilderten Geschichte tatsächlich etwas dran sein, wäre der einzig konsequente Schritt der schnellstmögliche Gang zur Polizei und nicht das Verbleiben in anonymen Forendiskussionen.
Meine Babyfotos und Kinderfotos sind 45 Jahre alt,in Fotoalben,im Schrank meiner Mutter.Darauf ist noch alles deutlich zu erkennen....

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

von Acrylium » Mittwoch, 14. Januar 2026, 09:41:46

Ok, dann haben wir in der Familie damals nur irgendwelche billigen Polaroids gekauft. Darauf kann man nämlich schon seit ein paar Jahren nichts mehr erkennen. Meine Eltern, die alten Sparbrötchen... :lol:

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

von Uleb » Mittwoch, 14. Januar 2026, 07:45:43

Acrylium hat geschrieben: Dienstag, 13. Januar 2026, 14:04:20
Eine nette Geschichte. Was dabei gern übersehen wird: Wisst ihr eigentlich, wie haltbar Polaroids sind? Kurzfassung: gar nicht. Die Dinger verblassen schnell, oft schon nach wenigen Jahren. Selbst bei optimaler Lagerung – konstante Temperatur, Dunkelheit, kontrollierte Luftfeuchtigkeit – liegt die Lebensdauer bei etwa 10 bis maximal 20 Jahren. Nach mehr als 20 Jahren ist auf einem Polaroid in der Regel kaum noch etwas...
Ich habe hier Polaroids liegen, die bereits über 40 Jahre alt sind. Die Qualität ist nach wie vor einwandfrei!

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

von Kjansen86 » Dienstag, 13. Januar 2026, 20:20:10

Acrylium hat geschrieben: Dienstag, 13. Januar 2026, 14:04:20 Eine nette Geschichte. Was dabei gern übersehen wird: Wisst ihr eigentlich, wie haltbar Polaroids sind? Kurzfassung: gar nicht. Die Dinger verblassen schnell, oft schon nach wenigen Jahren. Selbst bei optimaler Lagerung – konstante Temperatur, Dunkelheit, kontrollierte Luftfeuchtigkeit – liegt die Lebensdauer bei etwa 10 bis maximal 20 Jahren. Nach mehr als 20 Jahren ist auf einem Polaroid in der Regel kaum noch etwas zu erkennen.
Die Haltbarkeit von Polaroidfotos hängst sehr stark von der Lagerung ab. Die können nach 30 Jahren noch in absolut gutem Zustand sein. Die Geschichte ist aber aus anderen Gründen komplett unglaubwürdig.

Das fängt schon bei der Frage an, wieso jemand in einer fremden Wohnung sich ungebeten Privatfotos anschaut, die ja sicher nicht einfach so rum lagen? Hat der da gezielt rumgeschnüffelt? Wer um alles in der Welt macht denn sowas? Wie erkennt man außerdem auf notorisch unscharfen Polaroidfotos jemand, den man nur vage von Bildern kennt und nie persönlich getroffen hat? Wie kommt man überhaupt darauf, dass hier ein Hinweis auf ein Verbrechen vorliegen könnte und fotografiert die Bilder sofort? Wieso rastet die andere Person völlig aus, anstatt die Fotos völlig ruhig zurück zufordern? Das einzig unnormale Verhalten hat bis dahin ja nur der Schnüffler gezeigt?

Die Liste liese sich noch weiter fortsetzen aber ich denke, dass das Problem an dieser Geschichte klar ist. Ich bin immer wieder baff mit welcher Leichtgläubigkeit solche Räuberpistolen hier von Manchen unkritisch geglaubt werden.

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

von Shadow » Dienstag, 13. Januar 2026, 15:17:12

@Acrylium

Ein interessanter Einwand, ich habe daraufhin im Schrank gewühlt und meine alten Polaroid Fotos rausgesucht.
Ich habe sie vor mir : 1992 mit nicht sonderlich ,verblasster Bildqualität.
Ich kann mich und die anderen fotografierten klar erkennen .die anderen 90 er,farbenfrohen Polaroids sind erstaunlich gut erhalten.
Die lagen seit Jahrzehnten ganz normal im Schrank.
Also die Lebensdauer scheint dann nicht generell bei allen Polaroids so kurz zu sein.

Also Grundsätzlich könnte evtl. schon was dran sein an der Geschichte aber eben schade das Dedektiv sich dann nicht mehr gemeldet hatte.
Es gab ja auch Einwände woher der Findling die Fotos von Sonja erkannt haben will, ohne persönlichen Bezug.
Andererseits könnte ich mir vorstellen gibt es im Internet bzw. In der Öffentlichkeit genug Fotos ,um Sonja auch wenn man sich nicht privat kennt erkennen zu können.
Soweit ich es in Erinnerung habe , so heißt es wurden die Fotos vor noch nicht allzu langer Zeit wohl erst gefunden.

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

von Acrylium » Dienstag, 13. Januar 2026, 14:04:20

Ich möchte noch einmal auf den Beitrag von @Detektiv 2025 zurückkommen. Nach seiner Schilderung hat ein Bekannter von ihm irgendwo irgendwann Polaroid-Fotos gefunden und sie mit dem Handy abfotografiert. Danach wurde dieser Bekannte von der auf den Bildern abgebildeten Person, einem Unternehmenserben, mit Nachdruck aufgefordert, über die Fotos mit niemandem zu sprechen. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich die Bilder jedoch bereits – zumindest als Handyaufnahmen – auf seinem Handy. Genau diese abfotografierten Fotos hat die betreffende Person nun @Detektiv2025 gezeigt.

Eine nette Geschichte. Was dabei gern übersehen wird: Wisst ihr eigentlich, wie haltbar Polaroids sind? Kurzfassung: gar nicht. Die Dinger verblassen schnell, oft schon nach wenigen Jahren. Selbst bei optimaler Lagerung – konstante Temperatur, Dunkelheit, kontrollierte Luftfeuchtigkeit – liegt die Lebensdauer bei etwa 10 bis maximal 20 Jahren. Nach mehr als 20 Jahren ist auf einem Polaroid in der Regel kaum noch etwas zu erkennen.

Und jetzt zur Realität: Aufgrund der geschilderten Auffindesituation – selbst wenn Detektiv das nicht ausdrücklich so beschrieben hat – kann man kaum davon ausgehen, dass diese Fotos unter Idealbedingungen gelagert wurden. Nach über 30 Jahren wären darauf höchstens noch helle und dunkle Flecken zu sehen, aber keine klar erkennbaren Motive.

Wir wissen natürlich nicht, wann diese Polaroids tatsächlich gefunden wurden. Das könnte theoretisch schon vor 15 Jahren gewesen sein, zu einer Zeit, als die ersten Handys aufkamen, mit denen man halbwegs brauchbare Fotos machen konnte. In diesem Zeitraum wären Polaroids eventuell gerade noch erkennbar gewesen.

Unterm Strich basiert diese Geschichte auf einer ganzen Kette unbelegter Annahmen: ein unklarer Fundzeitpunkt der Polaroids, unbekannte Lagerungsbedingungen, ein nicht nachvollziehbarer Erhaltungszustand nach Jahrzehnten, keine unabhängige Sichtung der Bilder und keine Möglichkeit, diese überhaupt zu prüfen. Jeder einzelne Punkt ist für sich genommen schon fragwürdig. In der Summe wird es leider sehr unglaubwürdig.

Ja, theoretisch könnten die Fotos schon vor 15 Jahren gefunden und damals noch erkennbar gewesen sein. Dafür gibt es hier aber keinerlei Anhaltspunkte. Diese Annahme ist reine Spekulation und taugt nicht als Fundament für eine so weitreichende Behauptung.

Dass @Detektiv 2025 die Diskussion inzwischen ohne weitere Konkretisierungen oder Antworten auf die vielen offenen Fragen verlassen hat, verschärft dieses Problem zusätzlich. Sein Verweis darauf, keinen möglicherweise Unschuldigen zu Unrecht verdächtigen zu wollen, mag ehrenwert klingen. Argumentativ funktioniert er hier jedoch vor allem als Rückzugsargument, das Widersprüche nicht auflöst, sondern umgeht.

Solange es bei Andeutungen, Hörensagen und angeblich „entscheidenden Fotos“ bleibt, die niemand außer einer einzelnen Person gesehen haben will, bleibt die Geschichte genau das: eine Behauptung ohne belastbare Grundlage. Sollte an der geschilderten Geschichte tatsächlich etwas dran sein, wäre der einzig konsequente Schritt der schnellstmögliche Gang zur Polizei und nicht das Verbleiben in anonymen Forendiskussionen.

Nach oben