weaselW hat geschrieben: ↑Sonntag, 25. Januar 2026, 14:09:24
Da hier u.a. gerade Ginas selbstgetätigte Äußerung „Ziehmutter“ thematisiert wird.
In ihrer Nachricht an Dorina vom 11.10. erwähnte sie, dass sie selbst nach Fabian suche und sich große Sorgen mache.
Ich wundere mich nach wie vor:
Währenddessen der doch ach so geliebte gerade einmal 8-jährige Ziehsohn mit riesigem Polizeiaufgebot und deutschlandweiten medialem Interesse gesucht wird, fällt ihr also nichts besseres ein, als nachts Tiere beobachten zu wollen.
Auch nicht zu vergessen, war es ihr am Tag nach dem Verschwinden offenbar wichtig genug, die Abholung ihres Pferdemistes organisieren zu müssen. Sie verfügt über ausreichend Lagerplatz dafür. Zu diesem Zeitpunkt also eigentlich absolut zweitrangig und unterstreicht nur, wie befremdlich ihre Prioritäten in diesen kritischen Tagen waren, obwohl sie doch selbst am Suchen war?!
Und am späten Vormittag des 14.10., als Taucher bereits im Einsatz waren und jeder währenddessen bangte, ob es gleich eine traurige Nachricht gibt - mit einer Freundin spazieren zu gehen, der es -lt. damaliger Aussage von Gina- nicht gut ginge.
Dieses Verhalten empfinde ich als suspekt, wenn ich doch nichts mit dem Verschwinden zu tun habe, angeblich selber suche und dann doch lieber meine Freizeitaktivitäten über die Suche stelle und diesen nachgehe. Als eigene Ablenkung, um auf andere Gedanken zu kommen, verstehe ich es auch nicht. Ich würde mich reinknien.
Während also G.H.‘s Ziehkind vermisst wird, möchte angeblich die Freundin, weil es ihr nicht gut geht, ausgerechnet mit der betroffenen Ziehmama G.H., spazieren gehen. Das würde nur umgekehrt Sinn ergeben.
Meiner Meinung nach würde niemand auf die Idee kommen, eine betroffene Person zum Spaziergang einzuladen, weil es der Nichtbetroffenen gerade nicht gut geht. Das wäre absolut unsensibel in einer solchen Situation - zumindest während der noch sehr aktiven Phase der Suchmaßnahmen.
Wirkt also durch die TV konstruiert.
So verhält sich doch niemand aus dem nahen, persönlichen Umfeld, der ein Kind wirklich liebt wie sein eigenes.
Ich habe kleine Nichten, Neffen, Cousins und Cousinen, auch bei Kindern aus dem Freundeskreis - Im Leben würde mir nicht einfallen, wenn einer von ihnen vermisst würde, statt aktiv zu suchen, erstmal lieber nachts Tiere beobachten zu wollen.
Als wäre dies ein außergewöhnliches Phänomen in der Wildnis M-V‘s. Hier kann man jederzeit Tiere beobachten.
Ich würde keine Zeit verlieren wollen.
Zudem habe ich den Eindruck, aus dem von ihr inzwischen bekannten Verhalten während der Suchaktion, dass Nicht-Betroffene Menschen, so wie ich, sich aktiver an der Suche beteiligt haben, als die Ziehmutter selbst.