MORDFALL LIEBS -- Diskussion

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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von Trucrime89 » Samstag, 14. März 2026, 07:46:08

Zebra hat geschrieben: Freitag, 13. März 2026, 22:16:54 Oder er stand bereits versteckt beim Pub und konnte das selbst beobachten und die Anderen waren gerade ums Eck und dann: Ach, so ein Zufall, ich bin jetzt doch noch vorbei gekommen und du willst schon gehen?

A. wäre ihm dann allerdings bei einem falschen Alibi behilflich gewesen und da wüsste ich nicht, weshalb er das hätte tun sollen. Es ist ja kaum möglich, dass N. beim Snookern mal eben für 45 Minuten verschwunden war und dann mit einer gefesselten/betäubten Person im Kofferraum wieder zurück kam. Das wäre ja A. aufgefallen. So lange hockt keiner auf dem Klo.
Also die Person im Kofferraum wäre ihm vllt wirklich nicht aufgefallen (siehe Netflix-Doku über einen ähnlichen Fall in Dänemark „Ein Freund, ein Mörder“) mit erschreckenden Parallelen zwischen N. und dem Täter aus Dänemark.
Aber dass er so lange weg ist. Das hätte A. doch bemerkt und später auch so ausgesagt.

Was denkt ihr, wieso sollte A. denn seine Tat decken und für ihn lügen?

ChatGPT sagt:

1. Tage verwechseln

Viele Menschen erinnern sich eher an Ereignisse als an genaue Daten.
Beispiel: Man denkt, man habe etwas am Dienstag gemacht, obwohl es eigentlich Montag war.

2. Routinen verschwimmen

Wenn ein Tag sehr ähnlich zu anderen Tagen war (Arbeit, Schule, gleiche Wege), verschwimmen Erinnerungen schnell.

3. Rückwirkende Rekonstruktion

Menschen versuchen ihr Alibi oft im Nachhinein zusammenzusetzen („Ich glaube, danach bin ich nach Hause gefahren…“). Dabei entstehen leicht Fehler.

4. Stress oder Druck

Wenn jemand von der Polizei befragt wird, kann Nervosität oder Stress dazu führen, dass Details falsch erinnert werden.

5. Einfluss anderer Aussagen

Wenn Freunde oder Familie etwas erzählen („Du warst doch Mittwoch bei mir“), kann das die eigene Erinnerung unbewusst verändern.

6. Zeitgefühl ist ungenau

Viele Menschen erinnern sich nur grob:
• „abends“
• „nach der Arbeit“
• „spät nachts“

Dadurch können Uhrzeiten oder Reihenfolgen falsch sein.

7. Alkohol oder Müdigkeit

Wenn jemand:
• Alkohol getrunken hat
• sehr müde war
• oder die Nacht lang war

kann die Erinnerung deutlich lückenhafter sein.

8. Viele ähnliche Ereignisse

Wenn jemand z. B. mehrmals pro Woche dieselbe Person trifft oder denselben Ort besucht, kann man leicht ein Treffen mit einem anderen verwechseln.


Da passen einige Punkte…

Wann wurde er genau vernommen von der Polizei? Nach auffinden der Leiche?

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von JohnLemon » Samstag, 14. März 2026, 07:21:15

Zebra hat geschrieben: Freitag, 13. März 2026, 22:16:54 Oder er stand bereits versteckt beim Pub und konnte das selbst beobachten und die Anderen waren gerade ums Eck und dann: Ach, so ein Zufall, ich bin jetzt doch noch vorbei gekommen und du willst schon gehen?

A. wäre ihm dann allerdings bei einem falschen Alibi behilflich gewesen und da wüsste ich nicht, weshalb er das hätte tun sollen. Es ist ja kaum möglich, dass N. beim Snookern mal eben für 45 Minuten verschwunden war und dann mit einer gefesselten/betäubten Person im Kofferraum wieder zurück kam. Das wäre ja A. aufgefallen. So lange hockt keiner auf dem Klo.
Also die Person im Kofferraum wäre ihm vllt wirklich nicht aufgefallen (siehe Netflix-Doku über einen ähnlichen Fall in Dänemark „Ein Freund, ein Mörder“) mit erschreckenden Parallelen zwischen N. und dem Täter aus Dänemark.
Aber dass er so lange weg ist. Das hätte A. doch bemerkt und später auch so ausgesagt.

Was denkt ihr, wieso sollte A. denn seine Tat decken und für ihn lügen?
- involviert/beteiligt. Teil der Täterschaft
- aus Notlüge wurde eine Verselbstständigung ungeahnten Ausmaßes
- wissend um den Verlauf und Angst selbst belangt zu werden
usw.

Gründe gibt es genug.

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von Zebra » Freitag, 13. März 2026, 22:16:54

Wiesenblume hat geschrieben: Freitag, 13. März 2026, 21:57:51 Diesem Gedankengang folgend hätte er auch die Richtung erfahren können, in welche Frauke sich auf den Heimweg gemacht hat. Denn die Freundesgruppe hat sich ja erst vor dem Pub verabschiedet und gesehen in welche Richtung Frauke ihren Heimweg antritt. Das hätte also schon weiter gegeben werden können.
Oder er stand bereits versteckt beim Pub und konnte das selbst beobachten und die Anderen waren gerade ums Eck und dann: Ach, so ein Zufall, ich bin jetzt doch noch vorbei gekommen und du willst schon gehen?

A. wäre ihm dann allerdings bei einem falschen Alibi behilflich gewesen und da wüsste ich nicht, weshalb er das hätte tun sollen. Es ist ja kaum möglich, dass N. beim Snookern mal eben für 45 Minuten verschwunden war und dann mit einer gefesselten/betäubten Person im Kofferraum wieder zurück kam. Das wäre ja A. aufgefallen. So lange hockt keiner auf dem Klo.
Also die Person im Kofferraum wäre ihm vllt wirklich nicht aufgefallen (siehe Netflix-Doku über einen ähnlichen Fall in Dänemark „Ein Freund, ein Mörder“) mit erschreckenden Parallelen zwischen N. und dem Täter aus Dänemark.
Aber dass er so lange weg ist. Das hätte A. doch bemerkt und später auch so ausgesagt.

Was denkt ihr, wieso sollte A. denn seine Tat decken und für ihn lügen?

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von Wiesenblume » Freitag, 13. März 2026, 21:57:51

Heckengäu hat geschrieben: Freitag, 13. März 2026, 13:05:20 Warum kompliziert, wenn es einfach geht.
Der Simser hat solange gesimst, bis er erfahren hatte dass ein Handyakku zum Weitersimsen ausgeliehen werden musste, der aber vor dem Heimweg logischerweise wieder zurückgegeben werden musste. Somit war die Tatbahn frei für ihn.
Diesem Gedankengang folgend hätte er auch die Richtung erfahren können, in welche Frauke sich auf den Heimweg gemacht hat. Denn die Freundesgruppe hat sich ja erst vor dem Pub verabschiedet und gesehen in welche Richtung Frauke ihren Heimweg antritt. Das hätte also schon weiter gegeben werden können.

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von Zebra » Freitag, 13. März 2026, 13:28:59

Ja, oder so. In jedem Fall war er informiert, dass/wann sie alleine heim geht und dass sie kein eingeschaltetes Handy bei sich trägt.

Nur, angeblich war er ja nicht in der Nähe, sondern beim snookern.

Hätte Frauke sich heimlich mit N. zu etwas späterer Stunde verbaredet zB erst um Mitternacht oder später (weil der ja snookern war mit A. und erst nach Mitternacht nach Paderborn kam), dann wäre Frauke bestimmt nochmal schnell heim gelaufen und hätte ihren eigenen Schlüssel geholt. So viel Zeit hätte sie gehabt.

Wäre sie rein hypotetisch erst um 0:15 auf N. getroffen und hätte ihre Pläne geändert, wo war sie dann ab 23 Uhr?

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von Heckengäu » Freitag, 13. März 2026, 13:05:20

Warum kompliziert, wenn es einfach geht.
Der Simser hat solange gesimst, bis er erfahren hatte dass ein Handyakku zum Weitersimsen ausgeliehen werden musste, der aber vor dem Heimweg logischerweise wieder zurückgegeben werden musste. Somit war die Tatbahn frei für ihn.

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von Zebra » Freitag, 13. März 2026, 12:37:14

Ich kann mir 2 Dinge nicht vorstellen.

1. Dass die Tat geplant war. Dafür hätte jemand wissen müssen, dass sie alleine auf dem Hinweg sein wird und ihr Akku komplett leer ist/ihr Handy aktuell aus ist, sonst wäre die Spur ab ihrem Verschwinden direkt nachvollziehbar gewesen bzw man hätte nachvollziehen können, wann der Täter wo das Handy aktiv ausgeschaltet hätte. Mit einem vollen Akku wäre ihr Heimweg teilweise nachvollziehbar gewesen, man hätte herleiten können, wann sie wo auf den Täter getroffen wäre. Vielleicht wäre der Fall längst geklärt, wenn man das wüsste. Aber: Bei einer geplanten Tat hätte der Täter nicht wissen können, dass sie alleine heimgehen wird und dass ihr Akku komplett leer ist. Davon aber hängt die bis heute erfolgreiche Verutschung aber auch maßgeblich ab.

Ignoriert man die zweifelhaften Zeugen, weiß man nicht einmal, ob Frauke wirklich um 23 Uhr den Pub verlassen hat und Richtung nach Hause gelaufen ist. Belegt ist das durch Fakten nicht. Lediglich behauptet durch Personen, die für mich zum Teil selbst tatverdächtig sein sollten oder jemanden schützen, der tatverdächtig sein sollte/war.

2. Dass sie zufällig Opfer wurde einer ihr unbekannten Person wurde
Wenn du eine Frau entführst, hast du ja ein Ziel. Oft ist das leider sexueller Natur mit anschießender Vertuschung deiner Tat und Totschlag/Mord. Mir leuchtet nicht ein, weshalb ein Serientäter sein Opfer zunächst bis zum übernächsten Tag am Leben lässt, um noch im Radio zu hören, ob jemand sie sucht, damit sie dann daheim nochmal anrufen kann, um alle zu beruhigen. Auch hat Frauke eine SMS versendet am Abend, die authentisch nach ihr klingt und als habe sie sich noch spontan verabredet. Sicherlich nicht mit einem fremden Mann. Das kann nur eine ihr bekannte und vertrauenswürdige Person (Frau oder Mann) gewesen sein, vllt. waren es auch mehrere Personen, mit denen sie noch etwas unternehmen wollte.

Diese Tatsache widerspricht ja wiedeurm den Zeugenaussagen von oben. Denn, scheinbar wollte sie überhaupt nicht nach Hause, im Gegenteil.
Die Zeugen von oben wiederum wussten ganz sicher, dass Fraukes Akku leer war und ihr Weg nicht nachvollziehbar sein dürfte. I. könnte außerdem N. darüber informiert haben in einer SMS "Frauke sitzt hier mit uns im Pub. Ihr Akku ist aber leer, leihe ihr jetzt meinen" oder sowas. Später dann "Wir ziehen jetzt weiter, Frauke ist müde und will nach Hause." Da bekannt ist, dass die Gruppe im Pub mit N. in regem Austausch stand, ist für mich naheliegend, dass er über den leeren Akku und den unbegleiteten Heimweg von Frauke durchaus informiert war, aber wenn er physisch abwesend war.

Für mich käme sonst nur eine Person aus dem Pub in Frage, die daneben saß oder an der Bar arbeitet, wo die Leute die ganze Zeit saßen, und die das mitbekan (Frauke kein Schlüssel, müde, gleich geht sie alleine heim, ihr Akku ist leer, sie gibt I. den Akku zurück und ist ab da quasi nicht mehr erreichbar und kann keine Hilfe rufen). Das könnte eine Person gereizt haben, die das hörte und die hat spontan beschlossen, dass Frauke ein geeignetes Opfer ist.

Aber das passt nicht zu ihrer SMS um 0.49, von der ich noch immer denke, sie hat sie selbst verfasst. Deswegen kann ich mir keine ihr unbekannte Person als Täter vorstellen.

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von Zebra » Freitag, 13. März 2026, 11:30:05

Woher sollte der Täter denn eine random Schulleiterin eines random Gymnasisums namentlich gekannt haben? Ich weiß nicht einmal hier im Ort die Namen der Schulleiter. Ich kenne den auf den Schulen meiner Kinder, der Rest ist doch nicht so, dass das Promis wären oder sowas, die kennt doch keiner.
Es sie denn, er war selbst dort Schüler.

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von Gast7469 » Donnerstag, 12. März 2026, 10:12:55

Noch ein paar Gedanken zu dem letzten Telefonat, wo C dreimal hintereinander fragt, Wo bist du? Und Frauke jedes Mal antwortet: Mama.
Wenn ich mich richtig erinnere, soll laut ihrer Schwester K Frauke dabei geklungen haben wie ein verletztes Tier. Was dieses Mama angeht, bin ich zu 100% sicher, dass Frauke damit einen Hinweis auf den Täter oder ihren Aufenthaltsort geben wollte. Für mehr und deutlichere Hinweise wird sie wahrscheinlich zu große Angst gehabt haben.
Ich könnte mir vorstellen, dass der Täter am Donnerstag durch die Suchplakate oder durch die Meldungen im Radio und Internet erfahren hat, dass Fraukes Nachname Liebs ist. Etwas, was er mMn vorher nicht wusste bzw. was für ihn keine Rolle spielte. Ich denke, er wird dann Frauke gefragt haben, ob sie zufällig mit der Schuldirektorin Ingrid Liebs vom Gymnasium in Bad Driburg verwandt ist?, worauf Frauke bestätigte: Ja, das ist meine Mutter.
Möglich, dass der Täter darüber so überrascht war, dass er ein privates Detail über sich ausplauderte, wie: da bin ich mal zur Schule gegangen/ dort habe ich mal gearbeitet/ dort gehen meine Kinder zur Schule, oder so was in der Art. Vielleicht hat Frauke dann gedacht: der kennt meine Mutter, der hat Verbindungen zu dem Ort, wo meine Mutter arbeitet, vielleicht werde ich in Bad Driburg gefangen gehalten usw. Ich würde in diese Richtung noch mal intensiv ermitteln.
Ich könnte mir andererseits auch vorstellen, dass sie damit hinweisen wollte, dass sie bei der Mutter von jemanden ist/ gefangen gehalten wird. Natürlich nicht ihre eigene, aber ich denke mir da so was. Ist natürlich eine heikle Sache. Hier müsste man als Ermittler Mut beweisen und auch wenn es unangenehm oder pietätlos erscheint, auch in diese Richtung ermitteln.

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von ocram84 » Donnerstag, 12. März 2026, 07:15:18

RockyBalboa hat geschrieben: Mittwoch, 11. März 2026, 23:51:22 Habe mir heute nochmal den Stern Podcast angehört, in dem Nils und sein Kumpel zu Wort kommen.

Also ich bin entsetzt…. es scheint ja wirklich gar kein echtes Alibi zu geben?! Der Polizei reicht schon dass es „sehr knapp“ geworden wäre, nach Feierabend und es somit „schwierig“ gewesen wäre, die Anrufe zu tätigen. Wie bitte?
Wie die Polizei nach außen hin Alibis kommuniziert, intern aber tatsächlich darüber denkt, erklärt Herr Bettels im Stern Crime Podcast "Das Schweigen des Marc Hoffmann" ganz gut.

Nur weil die Polizei öffentlich sagt: "Der hat ein Alibi" heißt das nicht, dass jeder in einer Mordkommission an dieses Alibi zu 100 % glaubt.

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von Miwei » Donnerstag, 12. März 2026, 07:05:32

Fakt ist ,dass F.L am 20.6 .2006 bis ca 23:00 Uhr ,belegt
durch mehrer Zeugen im "Old Triangle" Pub sich das Fussball
Wm- spiel angesehen hat . Nächster Fakt ist das die EB am 21.06 um 0:49 eine Ortung von Fraukes Handy im Funkbereich Nieheim- Entrup herausgefunden haben.
Alles andere sind Annahmen oder Fantasien

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von RockyBalboa » Mittwoch, 11. März 2026, 23:51:22

Habe mir heute nochmal den Stern Podcast angehört, in dem Nils und sein Kumpel zu Wort kommen.

Also ich bin entsetzt…. es scheint ja wirklich gar kein echtes Alibi zu geben?! Der Polizei reicht schon dass es „sehr knapp“ geworden wäre, nach Feierabend und es somit „schwierig“ gewesen wäre, die Anrufe zu tätigen. Wie bitte?

Nils Zimmer wurde nicht durchsucht? Hä?

Weder Dönermann noch Spielothek Mitarbeiter konnten bestätigen, dass N. dort gewesen ist. Und sein Kumpel „Chhab ich Auto geholt / Warum hat Polizei mir gesagt ich soll mit Auto kommen und mich nicht einfach überrascht, versteh I ned“ also das ist seine Sorge?

Kann es sein, dass man einfach eine grandiose Blamage verhindern will bei den Behörden?

„Wir haben keine Hinweise in den SMS gefunden, dass sie sich treffen wollten“ Hallo: der wusste doch wo sie ist, braucht doch blos davor parken….

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von Scheich Manfred » Mittwoch, 11. März 2026, 20:50:26

Oliver Cromwell hat geschrieben: Mittwoch, 11. März 2026, 19:17:02 Er möchte wahrscheinlich einfach nur Klarheit haben statt rätseln zu müssen - sonst würde er nicht fragen. Mich interessiert die Antwort auch.
Mit diesem Kommentar möchte ich auch unseren Mitforisten ocram84 ansprechen.

OK, mea culpa. Die Antwort unserer Mitforistin MiWei war nicht zufriedenstellend, ich hätte direkt nach einer Quelle fragen sollen.

Mir ist kein Medienbericht bekannt, der MiWeis Infos bestätigen würde. Da ich aber nicht 24/7 mit diesem Fall befasst bin, ist es ja durchaus denkbar, dass ich etwas nicht mitbekommen habe. Diese Darstellung/Infos hätten nämlich eine recht hohe Relevanz, daher rührte meine Nachfrage; es liegt mir fern, Wortklaubereien zu betreiben oder Spielchen mit anderen Kommentarschreiben zu spielen.
Gerade in Kriminalforen, im allgemeinen Rede- und Diskussionsflow kommt es nicht selten vor, dass die eigenen Mutmassungen und Einschätzungen als Tatsachen/Fakten ausformuliert werden, man sollte es dann auch gelegentlich so kennzeichnen denn ist für mich nicht immer so klar und ersichtlich, ob der Kommentarschreiber Fakten aufzählt oder eben mutmasst.

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von Oliver Cromwell » Mittwoch, 11. März 2026, 19:17:02

ocram84 hat geschrieben: Mittwoch, 11. März 2026, 19:10:08 Scheich Manni ist einer der klügeren Tastaturakrobaten hier. Ich denke, er müsste die Intention bemerken.
Er möchte wahrscheinlich einfach nur Klarheit haben statt rätseln zu müssen - sonst würde er nicht fragen. Mich interessiert die Antwort auch.

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von ocram84 » Mittwoch, 11. März 2026, 19:10:08

Oliver Cromwell hat geschrieben: Mittwoch, 11. März 2026, 19:01:27 Na ja. Wenn man einen Text verfasst, dann kann es natürlich eine Mutmaßungen sein. Dann sollte es aber auch entsprechend dargestellt werden. So, wie die Texte formuliert sind, könnte man sie allerdings auch als Fakten verstehen. Von daher finde ich die Nachfrage von Scheich Manfred nachvollziehbar und weder verwunderlich noch ungewöhnlich.
Scheich Manni ist einer der klügeren Tastaturakrobaten hier. Ich denke, er müsste die Intention bemerken.

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von Oliver Cromwell » Mittwoch, 11. März 2026, 19:01:27

ocram84 hat geschrieben: Mittwoch, 11. März 2026, 18:47:11 Er/sie hat einfach nur gemutmaßt und Ideen geschrieben, keine Fakten. Das ist doch nicht schwer zu erkennen...
Na ja. Wenn man einen Text verfasst, dann kann es natürlich eine Mutmaßungen sein. Dann sollte es aber auch entsprechend dargestellt werden. So, wie die Texte formuliert sind, könnte man sie allerdings auch als Fakten verstehen. Von daher finde ich die Nachfrage von Scheich Manfred nachvollziehbar und weder verwunderlich noch ungewöhnlich.

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von ocram84 » Mittwoch, 11. März 2026, 18:47:11

Scheich Manfred hat geschrieben: Mittwoch, 11. März 2026, 18:37:19 Ok, zweiter Versuch.
Du äusserst dezidierte und konkrete Informationen über einen Teil des Tathergangs und über Fraukes Befindlichkeit am Abend des Pub-Besuches.
Woher hast Du diese Informationen?
Er/sie hat einfach nur gemutmaßt und Ideen geschrieben, keine Fakten. Das ist doch nicht schwer zu erkennen...

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von Scheich Manfred » Mittwoch, 11. März 2026, 18:37:19

Miwei hat geschrieben: Freitag, 06. März 2026, 09:00:11 F.L.war ja erst seit einigen Monaten in Paderborn und mit
21 Jahren ist man unternehmenslustig und neugierig, man
baut sich einen Freundeskreis auf. Leider ist F. da an eine
unberechenbare, abnormale gefährliche Person geraten.Der
Abend im Pub war enttäuschend. weil N. nicht kam,also
wollte sie noch mit irgendjemand sich unterhalten,flirten
usw. Da war der sympathische Typ ,den sie z.B. auf dem Weg zur Schule immer begegnete gerade richtig..
Ok, zweiter Versuch.
Du äusserst dezidierte und konkrete Informationen über einen Teil des Tathergangs und über Fraukes Befindlichkeit am Abend des Pub-Besuches.
Woher hast Du diese Informationen?

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von Gast7469 » Mittwoch, 11. März 2026, 16:42:56

Ich kann mir die Doku "Ein Freund, ein Mörder" nicht ansehen, da ich kein Netflix habe, ich habe mir nur die Zusammenfassung durchgelesen. Ich finde den Fall zuerst mal sehr interessant und bin immer wieder überrascht, dass manche Menschen so überzeugt sind, jemanden zu kennen und für denjenigen ihre Hand ins Feuer legen.
Ich glaube, hätte die Polizei auf der Suche nach dem Mörder zu den Freunden gesagt: Wir suchen einen hochgefährlichen Menschen, einen Psychopathen, möglicherweise einen Mädchen/ Frauenhasser, jemand, der vielleicht durch aggressives frauenfeindliches Verhalten oder auch durch extreme Gefühlskälte und Empathielosigkeit aufgefallen ist. Kennt ihr so jemanden?
Ich glaube, dann hätten die Freunde sofort gesagt: Nein, so jemanden kennen wir nicht. Da sind Sie bei uns an der völlig falschen Adresse. Suchen Sie lieber in anderen Kreisen. Wir können niemanden in unserem Umfeld/Freundeskreis mit dieser Beschreibung in Verbindung bringen.

Um zurück zu Frauke zu kommen:
Für die Suche nach dem Täter macht es definitiv einen Unterschied, ob wir hier das psychopathische planende Mastermind mit Ahnung von Funkzellen und Polizeiarbeit suchen, das gezielt Frauke, C oder die Angehörigen quälen oder die Polizei narren wollte und/oder sich scheinheilig im direkten Umfeld von Frauke versteckt,
oder ob wir es mit jemanden zu tun haben, der die ganze Tat nicht geplant und gewollt hat, dem die Situation eskaliert ist, dem etwas aus dem Ruder lief und der durchaus am liebsten Frauke freilassen wollte, mit den Anrufen versuchte, die Situation zu retten, auf diese Weise davonkommen wollte.
Ich bin sicher, dass es da draußen Menschen gibt, denen tatsächlich etwas aufgefallen ist und sei es, dass sie bei jemanden ein ungewöhnliches verdächtiges Verhalten oder eine verdächtige Reaktion bemerkt haben, sei es im Tatzeitraum oder in der Zeit, als der Leichenfund öffentlich wurde etc., die sich aber denken: Nein, das kann nicht sein. Das gibt ja auch gar keinen Sinn. Warum sollte denn diese Person Frauke entführen? Der oder die ist ja nicht böse, niemals würde der jemanden entführen wollen, gefangenhalten, betäuben oder zu Anrufen zwingen, so abgebrüht ist der nicht. Der kennt sich doch auch gar nicht mit Betäubungsmitteln aus, weiß nichts von Funkzellen oder Polizeiarbeit usw.

Ich würde mir wünschen, dass die Ermittler noch einmal mit einem Zeugenaufruf an die Öffentlichkeit gehen und explizit darauf hinweisen, dass es durchaus auch sein kann, dass es sich bei dem Täter um einen völlig unauffälligen normalen Menschen, ob Mann oder Frau, handelt, der nicht plante oder vorhatte, eine Frau oder speziell Frauke zu entführen, gefangenzuhalten oder gar einen Mord zu begehen. Dass Frauke auf jemanden getroffen ist und mit dem Fahrzeug mitgenommen wurde, und eine harmlose alltägliche Situation möglicherweise in einen Übergriff, eine Auseinandersetzung, in einen Streit eskalierte, der Täter Frauke vielleicht sogar wieder freilassen wollten, aber die strafrechtlichen und gesellschaftliche Folgen fürchtete und die Anrufe aus Paderborn inszenierte, um von Nieheim abzulenken.
Man muss die richtigen Fragen stellen. Stellt man die falschen, fühlen sich die richtigen Leute vielleicht nicht angesprochen, bleiben wichtige Informationen für immer verborgen. Ich bin sicher, mit den richtigen Fragen kann man den Täter noch finden.

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von Miwei » Dienstag, 10. März 2026, 18:31:20

Scheich Manfred hat geschrieben: Montag, 09. März 2026, 18:20:25 Woher weisst Du das?
Frauke begann im Herbst 2005 die Ausbildung als Krankenpflegerin und wohnte mit C In der WG. Alle
Beschreibungen nach war die junge hübsche Frau
sehr gern unterwegs und versuchte sich einen
Freundeskreis aufzubauen, Ich nehme an,dass sie
weg von daheim das Leben in Freiheit genoss(habe
das bei meinen Töchtern gleichen Alters erlebt), Das
ist aber gut so und gehört zum Erwachsenwerden

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