von Gast7469 » Mittwoch, 11. März 2026, 16:42:56
Ich kann mir die Doku "Ein Freund, ein Mörder" nicht ansehen, da ich kein Netflix habe, ich habe mir nur die Zusammenfassung durchgelesen. Ich finde den Fall zuerst mal sehr interessant und bin immer wieder überrascht, dass manche Menschen so überzeugt sind, jemanden zu kennen und für denjenigen ihre Hand ins Feuer legen.
Ich glaube, hätte die Polizei auf der Suche nach dem Mörder zu den Freunden gesagt: Wir suchen einen hochgefährlichen Menschen, einen Psychopathen, möglicherweise einen Mädchen/ Frauenhasser, jemand, der vielleicht durch aggressives frauenfeindliches Verhalten oder auch durch extreme Gefühlskälte und Empathielosigkeit aufgefallen ist. Kennt ihr so jemanden?
Ich glaube, dann hätten die Freunde sofort gesagt: Nein, so jemanden kennen wir nicht. Da sind Sie bei uns an der völlig falschen Adresse. Suchen Sie lieber in anderen Kreisen. Wir können niemanden in unserem Umfeld/Freundeskreis mit dieser Beschreibung in Verbindung bringen.
Um zurück zu Frauke zu kommen:
Für die Suche nach dem Täter macht es definitiv einen Unterschied, ob wir hier das psychopathische planende Mastermind mit Ahnung von Funkzellen und Polizeiarbeit suchen, das gezielt Frauke, C oder die Angehörigen quälen oder die Polizei narren wollte und/oder sich scheinheilig im direkten Umfeld von Frauke versteckt,
oder ob wir es mit jemanden zu tun haben, der die ganze Tat nicht geplant und gewollt hat, dem die Situation eskaliert ist, dem etwas aus dem Ruder lief und der durchaus am liebsten Frauke freilassen wollte, mit den Anrufen versuchte, die Situation zu retten, auf diese Weise davonkommen wollte.
Ich bin sicher, dass es da draußen Menschen gibt, denen tatsächlich etwas aufgefallen ist und sei es, dass sie bei jemanden ein ungewöhnliches verdächtiges Verhalten oder eine verdächtige Reaktion bemerkt haben, sei es im Tatzeitraum oder in der Zeit, als der Leichenfund öffentlich wurde etc., die sich aber denken: Nein, das kann nicht sein. Das gibt ja auch gar keinen Sinn. Warum sollte denn diese Person Frauke entführen? Der oder die ist ja nicht böse, niemals würde der jemanden entführen wollen, gefangenhalten, betäuben oder zu Anrufen zwingen, so abgebrüht ist der nicht. Der kennt sich doch auch gar nicht mit Betäubungsmitteln aus, weiß nichts von Funkzellen oder Polizeiarbeit usw.
Ich würde mir wünschen, dass die Ermittler noch einmal mit einem Zeugenaufruf an die Öffentlichkeit gehen und explizit darauf hinweisen, dass es durchaus auch sein kann, dass es sich bei dem Täter um einen völlig unauffälligen normalen Menschen, ob Mann oder Frau, handelt, der nicht plante oder vorhatte, eine Frau oder speziell Frauke zu entführen, gefangenzuhalten oder gar einen Mord zu begehen. Dass Frauke auf jemanden getroffen ist und mit dem Fahrzeug mitgenommen wurde, und eine harmlose alltägliche Situation möglicherweise in einen Übergriff, eine Auseinandersetzung, in einen Streit eskalierte, der Täter Frauke vielleicht sogar wieder freilassen wollten, aber die strafrechtlichen und gesellschaftliche Folgen fürchtete und die Anrufe aus Paderborn inszenierte, um von Nieheim abzulenken.
Man muss die richtigen Fragen stellen. Stellt man die falschen, fühlen sich die richtigen Leute vielleicht nicht angesprochen, bleiben wichtige Informationen für immer verborgen. Ich bin sicher, mit den richtigen Fragen kann man den Täter noch finden.
Ich kann mir die Doku "Ein Freund, ein Mörder" nicht ansehen, da ich kein Netflix habe, ich habe mir nur die Zusammenfassung durchgelesen. Ich finde den Fall zuerst mal sehr interessant und bin immer wieder überrascht, dass manche Menschen so überzeugt sind, jemanden zu kennen und für denjenigen ihre Hand ins Feuer legen.
Ich glaube, hätte die Polizei auf der Suche nach dem Mörder zu den Freunden gesagt: Wir suchen einen hochgefährlichen Menschen, einen Psychopathen, möglicherweise einen Mädchen/ Frauenhasser, jemand, der vielleicht durch aggressives frauenfeindliches Verhalten oder auch durch extreme Gefühlskälte und Empathielosigkeit aufgefallen ist. Kennt ihr so jemanden?
Ich glaube, dann hätten die Freunde sofort gesagt: Nein, so jemanden kennen wir nicht. Da sind Sie bei uns an der völlig falschen Adresse. Suchen Sie lieber in anderen Kreisen. Wir können niemanden in unserem Umfeld/Freundeskreis mit dieser Beschreibung in Verbindung bringen.
Um zurück zu Frauke zu kommen:
Für die Suche nach dem Täter macht es definitiv einen Unterschied, ob wir hier das psychopathische planende Mastermind mit Ahnung von Funkzellen und Polizeiarbeit suchen, das gezielt Frauke, C oder die Angehörigen quälen oder die Polizei narren wollte und/oder sich scheinheilig im direkten Umfeld von Frauke versteckt,
oder ob wir es mit jemanden zu tun haben, der die ganze Tat nicht geplant und gewollt hat, dem die Situation eskaliert ist, dem etwas aus dem Ruder lief und der durchaus am liebsten Frauke freilassen wollte, mit den Anrufen versuchte, die Situation zu retten, auf diese Weise davonkommen wollte.
Ich bin sicher, dass es da draußen Menschen gibt, denen tatsächlich etwas aufgefallen ist und sei es, dass sie bei jemanden ein ungewöhnliches verdächtiges Verhalten oder eine verdächtige Reaktion bemerkt haben, sei es im Tatzeitraum oder in der Zeit, als der Leichenfund öffentlich wurde etc., die sich aber denken: Nein, das kann nicht sein. Das gibt ja auch gar keinen Sinn. Warum sollte denn diese Person Frauke entführen? Der oder die ist ja nicht böse, niemals würde der jemanden entführen wollen, gefangenhalten, betäuben oder zu Anrufen zwingen, so abgebrüht ist der nicht. Der kennt sich doch auch gar nicht mit Betäubungsmitteln aus, weiß nichts von Funkzellen oder Polizeiarbeit usw.
Ich würde mir wünschen, dass die Ermittler noch einmal mit einem Zeugenaufruf an die Öffentlichkeit gehen und explizit darauf hinweisen, dass es durchaus auch sein [i]kann[/i], dass es sich bei dem Täter um einen völlig unauffälligen normalen Menschen, ob Mann oder Frau, handelt, der nicht plante oder vorhatte, eine Frau oder speziell Frauke zu entführen, gefangenzuhalten oder gar einen Mord zu begehen. Dass Frauke auf jemanden getroffen ist und mit dem Fahrzeug mitgenommen wurde, und eine harmlose alltägliche Situation möglicherweise in einen Übergriff, eine Auseinandersetzung, in einen Streit eskalierte, der Täter Frauke vielleicht sogar wieder freilassen wollten, aber die strafrechtlichen und gesellschaftliche Folgen fürchtete und die Anrufe aus Paderborn inszenierte, um von Nieheim abzulenken.
Man muss die richtigen Fragen stellen. Stellt man die falschen, fühlen sich die richtigen Leute vielleicht nicht angesprochen, bleiben wichtige Informationen für immer verborgen. Ich bin sicher, mit den richtigen Fragen kann man den Täter noch finden.