von HP1 » Sonntag, 11. Januar 2026, 11:09:14
Kjansen86 hat geschrieben: ↑Sonntag, 11. Januar 2026, 09:34:25
In meiner Jugend habe ich selbst viel mit Leuten aus der Gothic Szene abgehangen, aus der Sonja ja kam. Die waren alles andere als gewalttätig. Eher romantische Softies. Nihilistische und gewalttätige Ideen hingegen waren eindeutig in der Black-Metal-Szene verwurzelt. Die hatten teilweise wirklich menschenfeindliche Ansichten aber selbst unter ihnen hat es hier noch nie einen Ritualmord gegeben.
Ich finde es sehr aufschlussreich, dass einige Nutzer die wahrscheinlichste Theorie (die der Polizei) ablehnen und sich immer wieder von sensationellen, aufregenden und spannenden Theorien angezogen fühlen. Im Gegensatz zu den Ermittlungsbeamten leben diese Menschen nicht in der Realität, sondern in der Fantasiewelt eines Abenteuerromans. Argumente wie die, dass ihre Theorie keinen Sinn ergibt oder dass die Satanic Panic ein gut dokumentierter Schwachsinn war, stoßen daher auf taube Ohren.
Kann ich soweit aus eigener, natürlich rein anekdotischer Erfahrung bestätigen. Goths und auch Black Metaler sind in aller Regel liebenswürdige, harmlose Menschen.
Gewalt-/Ritualtaten gab es in der BM-Szene schon, wenn man mal international statt nur in D schaut. Gerade wenn man mal in Richtung Mayhem schaut, Mord, Brandstiftung und so einiges anderes, so einige Vorbilder haben es klar vorgemacht, dass man den ganzen Quatsch durchaus auch ernst nehmen und durchziehen könnte.
Musikhistoriker und Genrefans mögen es etwas differenzierter sehen, aber in meinen Augen ist gerade die Nähe zu satanistischer Symbolik und Inhalten ohne erkennbares "Augenzwinkern" das, was Black Metal vom Death Metal abgrenzt. Klar ist vieles nur Show, oder nennen wir es ein Kunstprodukt, aber echte Spinner gibts halt überall, auch bei Satanisten, auch bei Black Metalern.
Was ich eher aufschlussreich finde, dass @Shadow im anderen "großen" Fall, wo sie engagiert ist, dem Fall Frauke Liebs, einen tief in der schwarzen Szene verhafteten Kunstschaffenden der Verschwörung (zusammen mit seiner Schwester) gegen Frauke Liebs mit Nachdruck verdächtigt. Da allerdings aufgrund persönlicher Rachemotive, und die Person existiert erwiesenermaßen, ist im weiteren Frauke-Umfeld am Rande mal aufgetaucht.
Auch hier die bösen Schwarzen, auch hier eine umfangreiche Geschichte um obsessive Tatmotive und abgrundtief niederträchtiges Handeln. Nix für ungut @Shadow, aber der Eindruck, dass du da einen persönlichen "Lieblings-Tätertyp" gefunden hast, drängt sich einem schon etwas auf
Aber grundsätzlich kann nun auch keiner von uns behaupten und belegen, dass es nicht so gewesen wäre, oder?
[quote=Kjansen86 post_id=317318 time=1768120465]
In meiner Jugend habe ich selbst viel mit Leuten aus der Gothic Szene abgehangen, aus der Sonja ja kam. Die waren alles andere als gewalttätig. Eher romantische Softies. Nihilistische und gewalttätige Ideen hingegen waren eindeutig in der Black-Metal-Szene verwurzelt. Die hatten teilweise wirklich menschenfeindliche Ansichten aber selbst unter ihnen hat es hier noch nie einen Ritualmord gegeben.
Ich finde es sehr aufschlussreich, dass einige Nutzer die wahrscheinlichste Theorie (die der Polizei) ablehnen und sich immer wieder von sensationellen, aufregenden und spannenden Theorien angezogen fühlen. Im Gegensatz zu den Ermittlungsbeamten leben diese Menschen nicht in der Realität, sondern in der Fantasiewelt eines Abenteuerromans. Argumente wie die, dass ihre Theorie keinen Sinn ergibt oder dass die Satanic Panic ein gut dokumentierter Schwachsinn war, stoßen daher auf taube Ohren.
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Kann ich soweit aus eigener, natürlich rein anekdotischer Erfahrung bestätigen. Goths und auch Black Metaler sind in aller Regel liebenswürdige, harmlose Menschen.
Gewalt-/Ritualtaten gab es in der BM-Szene schon, wenn man mal international statt nur in D schaut. Gerade wenn man mal in Richtung Mayhem schaut, Mord, Brandstiftung und so einiges anderes, so einige Vorbilder haben es klar vorgemacht, dass man den ganzen Quatsch durchaus auch ernst nehmen und durchziehen könnte.
Musikhistoriker und Genrefans mögen es etwas differenzierter sehen, aber in meinen Augen ist gerade die Nähe zu satanistischer Symbolik und Inhalten ohne erkennbares "Augenzwinkern" das, was Black Metal vom Death Metal abgrenzt. Klar ist vieles nur Show, oder nennen wir es ein Kunstprodukt, aber echte Spinner gibts halt überall, auch bei Satanisten, auch bei Black Metalern.
Was ich eher aufschlussreich finde, dass @Shadow im anderen "großen" Fall, wo sie engagiert ist, dem Fall Frauke Liebs, einen tief in der schwarzen Szene verhafteten Kunstschaffenden der Verschwörung (zusammen mit seiner Schwester) gegen Frauke Liebs mit Nachdruck verdächtigt. Da allerdings aufgrund persönlicher Rachemotive, und die Person existiert erwiesenermaßen, ist im weiteren Frauke-Umfeld am Rande mal aufgetaucht.
Auch hier die bösen Schwarzen, auch hier eine umfangreiche Geschichte um obsessive Tatmotive und abgrundtief niederträchtiges Handeln. Nix für ungut @Shadow, aber der Eindruck, dass du da einen persönlichen "Lieblings-Tätertyp" gefunden hast, drängt sich einem schon etwas auf ;)
Aber grundsätzlich kann nun auch keiner von uns behaupten und belegen, dass es nicht so gewesen wäre, oder?