MORDFALL LIEBS -- Diskussion

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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von HP1 » Freitag, 09. Januar 2026, 09:17:52

Gastii hat geschrieben: Donnerstag, 08. Januar 2026, 23:03:04 @HP

… hattest Du hier nicht geschrieben dass Du den Pünktchenmann für unglaubwürdig hältst. Und ich glaube sogar angedeutet, er könnte auf Deinen Ideen seine Fake-Storyline aufgebaut haben.

Viel absurder, voreingenommener und von sich selbst überzeugter geht es fast nicht.

Natürlich ist die Story des Pünktchenmannes glaubwürdig und authentisch und baut nicht auf Deinen Ideen zum Fall auf.

Auch wenn vielleicht nicht alles genau so passiert ist, wie von ihm geschildert, waren die Beitröge des Pünktchenmannes mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit - Hans-Ludwig Kröber würde begutachten - „erlebnisbasiert“.
Ich hatte lange vor diesem Auftritt das Szenario entwickelt und hier gepostet, dass Frauke mit einer ihr aus dem Alltag bekannten männlichen Person, gut möglich Kollege aus dem KH, denkbar auch Berufsschule oder z.B. auch Nachbarschaft, zusammengetroffen ist. Jemand mit hinreichend Bekanntschaft, um noch zu quatschen, sich vielleicht auf ein Bier einladen zu lassen, möglicherweise spontan etwa noch schnell zum McDrive nach Bad Driburg mitzufahren. Aber nicht so, dass anderen die Person als "bekannt" präsent/auffällig gewesen wäre, keine "gemeinsamen Freunde", kein Niederschlag in Telefonaten, Chats, Freundschaften auf Fraukes genutzten social media Plattformen. Die Möglichkeit, dass sie von sich aus noch wo vorbeigeschaut haben könnte betont, aber immer offengelassen, dass sie genauso gut auch zufällig zusammengetroffen sein könnten.

Ausgangspunkt die Frage, wie die erste SMS an Chris zustande gekommen sein könnte. Ein Verfassen bald nach 23 Uhr in PB wäre situativ und in ihrem Wortlaut gut passend, ohne Irritation. Irgendwelche täterseitige Agitation bei dieser SMS (Fake-SMS in Nieheim verfasst, um...) hielt und halte ich aus verschiedenen Gründen für unwahrscheinlich.
Eine bald nach 23 Uhr verfasste SMS würde auf eine vorgesehene Heimkehr so etwa 0-1 Uhr hindeuten meine ich, früher wäre keine SMS nötig, merklich später Chris gegenüber etwas rücksichtslos und hätte zumindest einen entsprechend etwas anderen SMS-Text bedingt. Mit etwas mehr als nur einem kurzen Quatschen "im Vorbeigehen" passt das, die spontane Fahrt zum Mecces würde etwa gut in dieses Zeitfenster reinpassen.
Dass so ein Szenario um die SMS technisch praktisch gar nahe gelegt wird, habe ich mit umfangreichen Tests mit zwei baugleichen Geräten sowie mehreren alten sowie identischen (baugleich, selber Hersteller) neuen Akkus mehrfach reproduzierbar nachgestellt, überprüft (und hier ebenfalls veröffentlicht): Wenn das Handy im Pub mit ihrem Akku beim simsen ausgegangen war, lässt es sich idR erneut einschalten, eine SMS tippen, geht aber beim versuchten Versand wieder aus. Nach etwas Stromversorgung (die so oder so wahrscheinlich benötigt wurde, ohne ging es in der Mehrzahl der Testdurchläufe nicht) geht die SMS dann beim erneuten Einschalten (im Szenario also 0.49) automatisch raus, WENN zwischenzeitlich der Akku nicht aus dem Gerät entfernt wurde. Also Aufladen per Kabel, KEIN weiterer Akkutausch zwischen Pub und FZ Nieheim. Das ein Knackpunkt, denn wenn man, um den möglichen Ablauf nachzustellen, den leegehenden Akku durch Entnahme simuliert, ist die zu versendende SMS nicht mehr im Speicher, kommt man zu unzutreffenden Schlussfolgerungen.

In meinem Szenario kommt es nach einem abgelehnten Annäherungsversuch zur Eskalation, Insistieren oder frustriert aggressive Reaktion seinerseits. Verortet hatte ich das spekulativ zum Mecces-Parkplatz oder irgendwo dort in der Pampa, wo man vielleicht gehalten hat, um seinen Burger zu essen, im Restaurant ists nicht so dolle. Von seiner Seite vielleicht dabei der Hintergedanke, bessere Situation, um sein Glück zu versuchen? (Den Punkt hatte ich damals nicht ausgeführt).
Die Verortung zum Mecces, Bad Driburg, bei meinem Szenario durch die Nähe zur FZ Nieheim motiviert, wo man dann ja etwas später jedenfalls gewesen ist.
Beim Pünktchenmann an der Stelle die Abweichung, die Szene habe in PB auf einem Uni-Parkplatz stattgefunden. Er sei nach einer der Schelle für Frauke ohne konkretes Ziel losgefahren (mit Frauke), Kopf freikriegen, nachdenken, vielleicht mit ihr die Sache klären, wie auch immer. Mir völlig plausibel. Er hat nach der Schelle Stress, Handlungsdruck, aber keinen Plan, keine Zielstrebigkeit. Erstmal den Ort verlassen, Frauke nicht gehen lassen (ob "festsetzen" da schon explizites Motiv, wäre offen) - mE gut nachvollziehbares Verhalten.

Im Weiteren die Situation, dass Frauke zumindest zunächst noch klar von ihrer baldigen Heimkehr ausging, dass die Anrufe eine Reaktion auf die Donnerstag einsetzende medial öffentliche (uA Radio) und "offizielle" (Polizeilogo auf den ausgehängten Flyern) Suche nach ihr als potentiellem Verbrechensopfer gewesen seien. Die Situation vor Ort die, dass man einen möglichst folgenlosen Ausgang (für beide) suchte/anstrebte, was sich aber angesichts ihres immer länger dauernden Fernbleibens und vielleicht auch seinerseits fehlendem Vertrauen, dass sie die Klappe halten würde, zunehmend als unrealistisch erwies.
Hatte ich so aus den Anrufen (Timing, Inhalte) als gut passendes Szenario hinter den Anrufen geschlossen. Auch als Motivation für das so ungewöhnliche Stattfinden der Anrufe als solches passt es mMn: Wenn Frauke tatsächlich (wie auch immer man das gestaltet hätte) bald heimkommen und dabei dann im Rückblick soweit "Harmlosigkeit" bestehen sollte, dass sie einfach "die Klappe halten" kann, dann sind diese Anrufe mit ihrem Inhalt doch genau das, was naheliegt, wenn es sich noch unbestimmt (aber "jedenfalls nur kurz, bis morgen") verzögert. Der Täter (und Frauke) hier vielmehr noch ganz in der Vorstellung, dass es irgendwie einen solchen Ausgang nehmen muss - zu realisieren, dass es das nicht kann, da muss man beiden bei so einem Verlauf doch ein paar Tage Zeit einräumen können, meine ich.
Auch der Punkt, dass in dem Szenario die eigene Wahrnehmung gar nicht die einer zielgerichteten, von vornherein böswilligen Entführung mit geplanter Tötung, sondern vielmehr ein "hineingeraten sein" mit zunächst Zielsetzung eines für alle möglichst folgenlosen Ausgangs wäre, dürfte die Hemmschwelle, mit seinem (de facto) Entführungsopfer herumzufahren und die Anrufe zu machen, erheblich gesenkt haben. Geht man dagegen stattdessen von der klaren Perzeption eines zu vertuschenden Kapitalverbrechens aus, wäre mMn jegliches zusätzliche Risikoempfinden massiv stressbehaftet und entsprechend mit hohen Hemmschwellen versehen.

An der Stelle auch mal anders bedacht: Eine Frauke, die vom ersten Tag an Todesangst gehabt hätte, situativ dem Täter gewaltsam zur Willenlosigkeit unterworfen, in der Zeit ggf. wiederholt misshandelt (etwa sexuell, irgendein Motiv für fortgesetztes Festhalten des lebenden Opfers muss es da ja auch geben) - wäre die in der Lage gewesen, auch nach 5 Tagen (Sonntag) noch ihr Sprüchlein aufzusagen, die bald heimkommende Frauke zu mimen, der es soweit gut geht, dass man sich keine Sorgen machen soll?
Klar kenne ich da die üblichen Schlagwörter des Einwands, Drogen, Sedierung, Drohung. Nur mal so: Bevor Drogen/Medis einen Menschen in Todesangst wirksam beruhigen, setzen sie vor allem deren Fähigkeit zur Selbstkontrolle herab, Verhalten wird deutlich impulsgesteuerter - und damit das Opfer weit unzuverlässiger und weniger befähigt, etwas glaubhaft vorzuspielen. Achtung: Heißt nicht, es wären keine Drogen/Medis im Spiel gewesen (weiß man nicht), sondern dass auch bzw. gerade in dem Fall eine Frauke, die an ihre baldige Heimkehr glaubt, wahrscheinlich gewesen wäre.
Dagegen eine Frauke, die zwar unfreiwillig und fremdbestimmt in einer absolut unerwünschten Situation ist, aber dennoch zunächst die ihr glaubhafte (weil noch zutreffende) Perspektive auf Freilassung und Kooperation als sinnvollem Weg hatte? Die mit dem Täter wegen gemeinsamem Interesse in gewisser Weise auch "auf Augenhöhe" war, jedenfalls im Vergleich zu einem Entführungsopfer, das missbraucht und mit Aussicht auf spätere Ermordung völlig objektifiziert, "entmenschlicht" gewesen wäre? Passt so viel besser zu ihrem Auftreten, dazu, dass sie überhaupt tagelang so auftreten konnte.
Es wird immer wieder angeführt, ihr Auftreten wäre auffällig gewesen, gedämpft, Fragen nicht oder nur teilweise oder ausweichend beantwortend. Natürlich, wie auch sonst? Das war Stress, Frauke stand unter Druck und Zwang, war mutmaßlich übermüdet (glaube nicht, dass sie in der Woche gut geschlafen hat). Natürlich konnte/durfte sie nichts über ihre tatsächliche Situation preisgeben, antwortete ausweichend oder gar nicht.
Aber Chris, der Frauke ja gut kannte, berichtet darüber hinaus nichts von Eindrücken, Frauke hätte irgendwelche Anflüge von Angst, Panik, Fassungsverlust usw. in ihrer Stimme oder in ihren Antworten gezeigt (also Do-So, der letzte Anruf am Dienstag kommt noch). Man war sich zu dieser Zeit nicht sicher, ob etwas Schlimmes passiert sei, viel eher maximal beunruhigt darüber nicht zu wissen, was los sei. Dass man da gleichzeitig ganz von der katastrophalen Möglichkeit eines schlimmen Verbrechens vereinnahmt war, völlig klar. Ich denke die entsprechenden Interviewpassagen mit Ingrid Liebs geben diese damalige Situation gut nachvollziehbar wieder. Die Äußerungen von Karen zum letzten Telefonat, das sie sehr betroffen gemacht hatte und ihr/ihnen wie ein Abschied vorgekommen war drücken implizit aus, dass dies zuvor von ihnen/Umfeld nicht so bzw. nicht so eindeutig wahrgenommen wurde.

Beim letzten Anruf eine klare Veränderung bei Frauke. Ein Tag Pause davor, gut möglich dass da "etwas passiert" war, eine Veränderung eingetreten war, was ihre Sicht auf ihre Situation verändert hatte. Wäre aber eine fragwürdige Annahme, wenn sie bereits davor in Todesangst gewesen wäre, in einer ihr als aussichtslos wahrnehmbaren Situation gefangen, in der sie nichts als sich unterwerfen konnte.

Ja, der letzte Anruf. Es wird immer wieder gefragt, warum hat er sie da noch anrufen lassen, warum hat er sie so frei sprechen lassen, warum hat sie selbst da nichts ausgeplaudert?
Der sonst eiskalte, da aber generöse Täter, der nichts zu befürchten gehabt hätte, weil Frauke eh nichts zu seiner Identifizierung Hinreichendes gewusst hätte - immer wieder angeführt, und jedesmal und bis heute eine Antwort, die nicht passt aus verschiedenen Gründen. Kann ich gern auch nochmal begründen, muss hier aber irgendwann auch mal zum Ende kommen.


Jedenfalls:
Ich hatte ein Szenario lange vor dem Auftritt des PM entworfen und als mir hoch wahrscheinlich benannt und argumentativ detailliert begründet, des eben dessen Darstellung ziemlich genau vorweggenommen hat. Die Abweichungen bei der Verortung des Übergriffs und anschließend die Erklärung wie es zur (bei ihm nicht weiter bedeutsamen) Ortsmarke "Nieheim" gekommen war, interessant und jedenfalls einleuchtend.
Nenn es voreingenommen, selbst überzeugt - es ist, wie es ist.

Ich halte die Story des Pünktchenmannes nicht für per se unglaubwürdig, bzw. ihn für nicht authentisch. Da hast du vielleicht eine oder zwei Äußerungen von mir herausgegriffen und isoliert wiedergegeben.
Ich frage mich vielmehr ergebnisoffen und bislang unbeantwortet:
- Ist der Pünktchenmann und seine Darstellung echt, und habe ich einfach mit meiner Hypothese richtig gelegen? (Würdest du wahrscheinlich sofort für zu selbst überzeugt halten, wenn du diese Möglichkeit von mir isoliert lesen würdest)
- Oder ist das "fan fiction" von irgend jemand? Als mutmaßlich hier regelmäßig mitlesender Autor könnte der sich natürlich dann an meiner früheren Hypothese bedient haben. So wie ich schreibe, ist das schon keine schlechte Vorlage, um so eine Story aus der Täterperspektive wiederzugeben, braucht natürlich dennoch (so oder so) noch erheblich Eigenleistung. Aber auch diese so geäußerte Möglichkeit wahrscheinlich in deinen Augen nur Hinweis auf Selbstgefälligkeit oder was auch immer meinerseits.
- Oder der Pünktchenmann hat als tatsächlicher Täter hier eine Geschichte erzählt, die jedoch nicht den tatsächlichen Ablauf wiedergibt, vielmehr war es ganz anders gelagert. Könnte ja auch sein, etwa als Ablenkung, weil sich manche neueren Gedankengänge oder Ermittlungsaktivitäten für ihn beunruhigend in Richtung Wahrheit bewegten, dann so als Ablenkungsmanöver, Nebelkerze motiviert. Auch der hätte als mutmaßlich treuer Mitleser hier sich gut bei meiner Hypothese bedienen können. Jaja, ich weiß, auch hier wieder meine Selbstgefälligkeit...

Hatte ich zumindest ansatzweise so hier zum Ausdruck gebracht, kann dir auch jeder bestätigen, mit dem ich ausführlicher (und nichtöffentlich) darüber geschrieben habe. Dass ich, wie du sagst, den Pünktchenmann für unglaubwürdig halten würde, trifft schlicht und einfach nicht zu. Bin nur unentschieden, ob entweder-oder.


Ansonsten, ich habs weiter oben mal erwähnt, sind für mich nach wie vor die Asseln-Brüder hoch interessant. Teils auch aus Gründen, die nichts hier im Öffentlichen verloren haben.

Und das ganze Bohei um das Stawski-Kasperletheater - Niels, der tote Thomas, Bella, Jamie, Chris, wenn man will auch noch der "Nieheim-Schrauber" - wie gesagt, das habe ich in verschiedenem Rahmen, mit verschiedenen Leuten und inklusive einiger Infos, die so nicht in den Dokus oder sonstwo öffentlich zu finden sind, aus verschiedenen Perspektiven und Hypothesen heraus wiederholt und zum Teil sehr umfangreich diskutiert in den letzten Jahren.
Bin für mich zu dem Schluss gekommen, dass das letztlich immer im völlig Optionalen und mit Irritationen und unbeantworteten Fragen verbleibt, insgesamt mir nur wenig wahrscheinlich erscheint. Wenn ich dazu im Verlauf was poste, dann immer im Zusammenhang/Reaktion auf die Beiträge anderer, hab ansonsten keinen Anlass hier irgendwelche "Niels-Stories" zu kolportieren.
Ja, der Punkt, dass die zeitnah aufgetretenen, als Ereignisse per se schon unwahrscheinlichen Tode in Niels damaligem Leben, stochastisch betrachtet ausgesprochen auffällig sind, das ist mir schon ein Anlass, mir irgendeinen Reim darauf machen zu wollen, wie die sinnhaft zusammenhängen könnten. Ist aber der einzige Aufhänger, da soweit nichts weiter auf eine Tat entsprechend meiner "Mobbing-Skizze" hindeutet. Oder doch? Gibt da ein Detail, das allerdings optional zu sehen und definitiv vertraulicher Natur ist. Kann ich mit einem "Gastii" schon wegen fehlender Möglichkeit zu Austausch per PN nicht auseinandersetzen.


So weit, und nun mach dir am besten wieder mehr Gedanken über den Fall als zu mir, kommt vielleicht mehr dabei raus ;)

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von MB77 » Freitag, 09. Januar 2026, 07:42:25

Fand es auch immer auffällig, das I und N nicht erkannt werden wollen.

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von caro » Freitag, 09. Januar 2026, 01:23:24

HP1 hat geschrieben: Donnerstag, 08. Januar 2026, 00:07:21 Es muss doch vor allem Niels selbst nicht nur "aufgefallen" sondern eindringlich präsent gewesen sein, als passende Begriffe zur Beschreibung fallen mir grad ein: "surreal", "das Schicksal tritt nach" oder "ganz schlechter, makabrer Scherz".
Kam das zur Sprache oder nicht, hätte Stawski da überhaupt explizit nachfragen müssen?
Aus journalistischem Blickwinkel hätte das auch nur Sinn gemacht, wenn man es dann auch in die Richtung weiter entwickelt hätte. Also etwa in Richtung der Frage, ob ihm in seinem Umfeld jemand einfallen würde usw.
Manche "losen Enden" in der Story sind geeignet, beim Leser Spannung zu erzeugen, andere hinterlassen unaufgelöste Irritation, verkauft sich dann nicht besonders gut.
Ja, genau diese Frage (oder so ähnlich formuliert) meine ich doch.

Warum hat Stawski den beiden diese Frage nicht gestellt?
Oder anders, warum taucht diese Frage im Podcast nicht auf?
Ist es aus Rücksicht?
Schliesslich rückt diese Frage jemanden aus ihren damaligen Freundes- und Bekanntenkreis unter Verdacht.
Und möglicherweise quälend, weil die beiden bis heute keine eindeutige Antwort darauf haben.

Aber wäre es vielleicht nicht sogar wichtig gewesen, die beiden in dem reichweitenstarken Podcast nochmals auf diese Frage zu stossen?
Um bei ihnen selbst und vor allem bei anderen noch mal Nachdenkprozesse anzustossen.


Bei Minute 40:46 (Folge 5) heißt es zu Nils "Wenn er zurückblickt, kann manchmal selbst gar nicht glauben, was in diesen Wochen alles passiert ist."
Und dann nach den beiden Ereignisse (und nicht etwa, ob hier ein Zusammenhang bestehen könnte):
"Gott sei Dank hat man das so zu dem Zeitpunkt hinbekommen, alles so auf eine Reihe, ohne irgendwo einzuknicken ..."

Ob Schicksal oder nicht, bleibt hier erst mal unbeantwortet.

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von HP1 » Freitag, 09. Januar 2026, 00:12:31

Gast hat geschrieben: Donnerstag, 08. Januar 2026, 20:52:40 Und das in einem öffentlichen Forum?
https://www.youtube.com/shorts/fCxGaQfrA1U

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von Gastii » Donnerstag, 08. Januar 2026, 23:03:04

@HP

… hattest Du hier nicht geschrieben dass Du den Pünktchenmann für unglaubwürdig hältst. Und ich glaube sogar angedeutet, er könnte auf Deinen Ideen seine Fake-Storyline aufgebaut haben.

Viel absurder, voreingenommener und von sich selbst überzeugter geht es fast nicht.

Natürlich ist die Story des Pünktchenmannes glaubwürdig und authentisch und baut nicht auf Deinen Ideen zum Fall auf.

Auch wenn vielleicht nicht alles genau so passiert ist, wie von ihm geschildert, waren die Beitröge des Pünktchenmannes mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit - Hans-Ludwig Kröber würde begutachten - „erlebnisbasiert“.

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von Gast » Donnerstag, 08. Januar 2026, 20:52:40

HP1 hat geschrieben: Donnerstag, 08. Januar 2026, 20:16:49
Sorry, vertrauliche Information.
Und das in einem öffentlichen Forum?

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von HP1 » Donnerstag, 08. Januar 2026, 20:16:49

Gasti hat geschrieben: Donnerstag, 08. Januar 2026, 18:39:03 Du scheinst nicht in ganzer Tiefe mit dem Fall vertraut zu sein, sonst wüsstest Du, daß N im 2. Stern Report zu diesem Fall selbst erklärt am Grab seines Freundes des öfteren des Nachts gewesen zu sein.

Aber nun gut. Auf den wichtigsten Aspekt meines Vortrags gehst Du gar nicht ein: Dass nämlich dieser Friedhof „einen Steinwurf“ entfernt von dem Ort liegt, einem Industriegebiet, aus dem Frauke angerufen hat.

Es gibt auch mehrere weitere örtliche Bezugspunkte zu N und den Telefonaten. Da es N ja laut EB nicht gewesen sein kann, könnte / muss es aus meiner Sicht darum jemand wahrscheinlich gewesen sein, der N kannte / mit N etwas zu tun hatte / ihm eins auswischen wollte / ihn verdächtig machen wollte. Weil. Ansonsten sind es der Zufälle einfach zuviel was diese örtlichen Verbindungen zu N und den Telefonaten angeht…
Das ist mir soweit alles vertraut. Wenn du "mit der Tiefe des Falls vertraut" an der Kenntnis der Interviews von Stawski festmachst, erklärt das manches.
Bin schon ein paar Jahre hier und den ganzen Kram um Niels inklusive detaillierte Durchsicht und Diskussion der verschiedenen (nicht nur vom Stern) Dokus habe ich hier schon mehrmals durch mit verschiedenen Leuten, mal im ÖF, mal per PN, mal per Mail. Von dem, was so alles an nichtöffentlichen Infos kursiert, dürfte ich auch das meiste kennen, etwaige neue Infos aus 2025 vielleicht nicht so. Wenn dich schon die Ortsnähe Friedhof Dören und mancher der Anrufe so begeistern... sorry, muss grad etwas grinsen.
Bitte hab Verständnis, wenn ich da vielleicht nicht allzu motiviert bin, eine weitere Karussellrunde zu drehen und lieber anderswo herumstochere, auch wenns zum Teil recht experimentell scheint, oder auch ist. Du scheinst hier gerade die Runde zu drehen, die so einige hier schon hinter sich haben, könnte man vielleicht sagen.
Ein bisschen Belustigung und Ironie wahrzunehmen ist anscheinend nicht so deins, sonst hättest du es vielleicht verstanden ;)
Nix für ungut, mach du deinen Kram und lass mich meinen machen.
Gast hat geschrieben: Donnerstag, 08. Januar 2026, 19:50:05 Was hat es jetzt mit Karen Liebs Meerschweinchen auf sich??
Sorry, vertrauliche Information.

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von Gast » Donnerstag, 08. Januar 2026, 19:50:05

Was hat es jetzt mit Karen Liebs Meerschweinchen auf sich??

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von Gasti » Donnerstag, 08. Januar 2026, 18:39:03

HP1 hat geschrieben: Donnerstag, 08. Januar 2026, 15:56:00
Danke für die Blumen.


Irgendwie wirds halt gewesen sein, und wenn es aller Wahrscheinlichkeit nach eh egal ist, woher die EB das nun wusste, dann kann man genauso gut die einfachste Antwort nehmen, dass er es ihnen halt gesagt haben könnte.
Oder es stimmt gar nicht, irgendwer hats erfunden und als Tatsache behauptet.
Du scheinst nicht in ganzer Tiefe mit dem Fall vertraut zu sein, sonst wüsstest Du, daß N im 2. Stern Report zu diesem Fall selbst erklärt am Grab seines Freundes des öfteren des Nachts gewesen zu sein.

Aber nun gut. Auf den wichtigsten Aspekt meines Vortrags gehst Du gar nicht ein: Dass nämlich dieser Friedhof „einen Steinwurf“ entfernt von dem Ort liegt, einem Industriegebiet, aus dem Frauke angerufen hat.

Es gibt auch mehrere weitere örtliche Bezugspunkte zu N und den Telefonaten. Da es N ja laut EB nicht gewesen sein kann, könnte / muss es aus meiner Sicht darum jemand wahrscheinlich gewesen sein, der N kannte / mit N etwas zu tun hatte / ihm eins auswischen wollte / ihn verdächtig machen wollte. Weil. Ansonsten sind es der Zufälle einfach zuviel was diese örtlichen Verbindungen zu N und den Telefonaten angeht…

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von HP1 » Donnerstag, 08. Januar 2026, 15:56:00

Gasti hat geschrieben: Donnerstag, 08. Januar 2026, 12:24:49 … an dieser Annahme von Dir kann man schön erkennen, wie weltfremd und rein theoretischer Natur Deine ganzen Ausführungen hier im Forum sind.

Natürlich hat N nicht freiwillig zu Protokoll gegeben, daß er mehrfach am Grab seines suizidierten Freundes des Nachts Vor-Ort war.
Danke für die Blumen.

Ich bin seit 2 oder 3 Jahren ziemlich überzeugt von einer alltäglichen, oberflächlichen Bekanntschaft, der Frauke auf dem Heimweg über den Weg gelaufen ist und wo sie vielleicht noch ein Bier angenommen hat oder so. Annäherungsversuch, Ablehnung, darauf Aufdringlichkeit oder frustriert aggressive Reaktion, Eskalation. Im Wesentlichen wie die Story von dem Pünktchentyp. Hatte ich hier schon 1-2 Jahre vorher erzählt, ein paar Details etwas anders und nicht aus Täterperspektive.
Abseits davon finde ich die Asseln-Brüder noch heiß, da besteht noch Klärungsbedarf.

Der ganze andere Kram hier von mir sind im Wesentlichen Reaktionen auf das, was ich hier so lese. So in der Art: Wenn, dann wohl am ehesten so und so. Aber glaube ich, dass es so war, halte ich das insgesamt für wahrscheinlich? Nein. Wenns so rüberkommt, sollte ich es vielleicht mal als Signatur klarstellen, "die geschilderten Inhalte geben nicht die Ansichten des Autors wieder".
Theoretisch? Klar, auf jeden Fall. Ich denke darüber halt allgemein und in Systemen, andere picken sich eher eine Figur raus und basteln eine Story, wo der dann am Ende schuld ist. Hat beides seinen Sinn.
Weltfremd? Nicht mehr als das Meiste andere hier. Meine Ausdrucksweise mag halt manchen zu wenig alltagstauglich, "realitätsnah" sein, ist mir nachvollziehbar. Muss ich das ändern? Nein. Ich bekomme genug positives Feedback, grad von Leuten, deren Beiträge ich selbst meist besser finde als den Durchschnitt, das reicht mir.

So gesehen, 95-100% des hier Geschriebenen ist sowieso weit an der Realität vorbei, liegt in der Natur der Sache.


Und du hast natürlich völlig recht, Niels hätte bei den Vernehmungen am Besten die Klappe gehalten und hat das wahrscheinlich auch.
Dann waren die Handydaten halt doch noch länger rückwirkend verfügbar - wie ich ja sagte, war trotz Datenschutzvorgabe damals Usus.
Oder er wurde als Hauptverdächtiger beschattet.
Oder eine weitere ominöse Figur mit absonderlichen Racheabsichten hats gepetzt. Dann doch sicher wer, der auch Karen Liebs´ Meerschweinchen gekannt haben muss.
Vielleicht wars auch eine gutmeindende Figur aus seinem Umfeld, die meinte ihm was Gutes zu tun wenn sie aufzeigt, was für ein armer Kerl er doch ist.

Irgendwie wirds halt gewesen sein, und wenn es aller Wahrscheinlichkeit nach eh egal ist, woher die EB das nun wusste, dann kann man genauso gut die einfachste Antwort nehmen, dass er es ihnen halt gesagt haben könnte.
Oder es stimmt gar nicht, irgendwer hats erfunden und als Tatsache behauptet.

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von NinJa » Donnerstag, 08. Januar 2026, 15:06:16

Gasti hat geschrieben: Donnerstag, 08. Januar 2026, 12:24:49 … an dieser Annahme von Dir kann man schön erkennen, wie weltfremd und rein theoretischer Natur Deine ganzen Ausführungen hier im Forum sind.

Natürlich hat N nicht freiwillig zu Protokoll gegeben, daß er mehrfach am Grab seines suizidierten Freundes des Nachts Vor-Ort war.
Hui, also HP als allgemein "weltfremd" zu bezeichnen...das finde ich weit her geholt. Meiner Meinung nach stammen von HP hier mit die in sich schlüssigsten Gedankengänge. Ich empfinde die Beiträge immer als sehr inspirierend.
Und dass sie "rein theoretischer Natur" sind ist ja vollkommen normal, wird von HP auch nicht verschwiegen sondern explizit erwähnt. Da wir hier ja so gut wie alle sehr wenige harte Fakten haben müssen wir ja auch (zum Teil sogar wild) herumtheoretisieren. Wenn dann herauskommt das unser Gedankenkonstrukt logisch oder anhand der wenigen Fakten nicht bestehen kann - auch gut, dann kann diese oder jene wilde Idee damit auch auch beiseite gelegt werden. Alles gut so finde ich.
Naja, zugegebener Maßen gibt es Grenzen, es sollten zB keine Ufos oder so dabei auftauchen. Da hatte ich auch schon meine Grenzen hier erfahren.
Aber es ist mir auch schon passiert das ich Forist XY hier für total daneben hielt und deren Beiträge bewußt nicht mehr gelesen hab. Und ein paar Seiten weiter stosse ich dann auf einen Beitrag, denke,"Wow, wer hat denn da diesen tollen Gedankengang", schaue nach und sehe dann "Oh, das war ja von XY"

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von Gasti » Donnerstag, 08. Januar 2026, 12:24:49

HP1 hat geschrieben: Mittwoch, 07. Januar 2026, 23:15:47
Im Zweifel hat Niels seine abendlichen Besuche (nach der Schichtarbeit) am Grab einfach im Rahmen seiner Vernehmungen berichtet, würde ich meinen.
… an dieser Annahme von Dir kann man schön erkennen, wie weltfremd und rein theoretischer Natur Deine ganzen Ausführungen hier im Forum sind.

Natürlich hat N nicht freiwillig zu Protokoll gegeben, daß er mehrfach am Grab seines suizidierten Freundes des Nachts Vor-Ort war.

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von NinJa » Donnerstag, 08. Januar 2026, 01:37:05

HP1 hat geschrieben: Donnerstag, 08. Januar 2026, 00:07:21 [...]
Naja, da sind halt (in meinen Augen ganz erhebliche) Ambivalenzen, Dissoziationen drin:
In Fürsorge für Niels fügt man ihm noch mehr Leid zu, lässt "das Schicksal nachtreten" auf übelste Weise (aus Niels Perspektive)?
Im Zeichen von T´s tragischem Tod und Niels´ Leid lässt man eine weitere Person (und auch deren völlig unbeteiligtes weiteres Umfeld, Angehörige) leiden, tötet die Person letztlich auch?

Denkbar wären mir da zwei Varianten:

Erstens, die Person ist erheblich wahrnehmungsverschoben, gar psychotisch unterwegs. Also in einem so ausgeprägten Maß, dass es tathinreichend wäre.
Dagegen sprechen mMn zwei Punkte: Erstens wäre so jemand auch Niels+Umfeld durch sein Auftreten, Verhalten gegenüber Niels aufgefallen, hätte zum Beispiel(!) nachdrücklich den Austausch mit Niels über Frauke (und dann ihr Verschwinden) gesucht, ein Bedürfnis nach Bestätigung fürs eigene Handeln gehabt. Zweitens ist das kein besonders stabiler mentaler Zustand. Ein konsistentes Handeln in einer fortdauernden Extremsituation (etwa Tatbegehung über eine Woche oder länger) wäre da sehr ungewöhnlich. Und gerade die Berücksichtigung der sozialen Kontrolle, der Sinn für die Außenwirkung, der wird vermindert - denkbar schlechte Voraussetzung, um ein Verbrechen zu begehen und dabei unauffällig zu bleiben.

Zweitens, krankhaft übertriebene Eifersucht.
Es geht gar nicht um T´s Suizid. Höchstens in dem Sinn, dass man aus Sicht eines solchen Täters Frauke anlasten könnte, hier Niels Situation für ihre Annäherung auszunutzen, oder sich eigentlich gar nicht für ihn, sondern nur für den Suizid zu interessieren.
Auch gerade so eine Person wäre doch aber zuvor als übermäßig an Niels interessiert aufgefallen, hätte doch selbst in seiner Situation die Nähe und Rolle als Trösterin gesucht, wäre in Äußerung und Verhalten als aggressive Konkurrentin von Frauke in Erscheinung getreten.
Dagegen die Vorstellung einer zurückhaltenden, unauffällig bleibenden Person (warum?), die jedoch so viel Aggression und kriminelle Energie gebündelt gegen Frauke aufbringt? Mir kaum vorstellbar.
Ich würde erwarten, dass so jemand zuerst auf Frauke zugehen und mit "Klartext", Drohungen und Warnungen versucht hätte, sie wegzubeißen. Vielleicht noch bevor man bei Niels und Umfeld Stimmung gegen Frauke gemacht hätte. Und das wiederum hätte Frauke doch jedenfalls irgendwem im Anschluss mitgeteilt. Eine solche Szene erst auf Fraukes Heimweg vom Pub wäre natürlich eine Option. Aber dann auch noch auf eine (gelingende) Entführung vorbereitet sein, falls sie nicht klein beigibt?
Ich weiß nicht, kann mir einfach keine Person vorstellen, die gleichzeitig und im Nachgang gegenüber Niels/Umfeld unauffällig geblieben wäre.
Mit dem Blickwinkel, dass bei einem solchen Szenario N. vor Frauke geschützt werden sollte oder auch dem Eifersuchtszenario, da gebe ich dir recht.
Aber, ich hatte @caro jetzt so verstanden dass sie zB meine "Theorie" aufgegriffen hatte - ansonsten bitte korrigieren @caro - dass es ihr/ihm eben eher darum ging N.und/oder Frauke wegen T. zu bestrafen. Dann würde es nämlich "Sinn" machen. Wenn die Person nicht aus dem I.,N. oder Frauke Umfeld käme wäre sie auch nicht weiter durch Stimmungsmache gegen Frauke und/oder N. in diesem aufgefallen. Eventuell bei N. persönlich, aber nicht zwangsläufig im Umfeld der beiden.
Also insgesamt der Ansatz den Schlüssel im Umfeld von T. suchen, nicht bei N. Leider werden wir aber ja auch bei der Idee wohl nicht weit kommen, weil uns einfach keine Informationen zugänglich sind. Was dann wohl letztlich heisst die "Stammbesetzung" (hab ich hier gelesen das Wort, trifft es aber ganz gut) und das wenige an schwarmwissen hier zum wievielten Male durchzukauen...
Aber es tut auf jeden Fall gut auch in andere Richtungen zu schauen.

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von HP1 » Donnerstag, 08. Januar 2026, 00:07:21

caro hat geschrieben: Mittwoch, 07. Januar 2026, 22:57:23 Im Podcast sagt D. Stawski: "Als ich abends im Hotelzimmer noch einmal die Briefe lese, denke ich: Krass. Kann das alles Zufall sein?"
Er stellt sich diese Frage beim Lesen der Briefe. Und nicht etwa - zumindest wird es im Podcast nicht so deutlich heraus gearbeitet - bei der frappierenden Aufeinanderfolge zweier unnatürlicher Tode innerhalb kürzester Zeit.
Was glaubst du oder ihr?
Hat es Stawski versäumt, Isabella und Nils diese Frage zu stellen?
Oder hat er aus Rücksicht darauf verzichtet?

Denn es ist eine ziemlich brutale, unangenehme Frage.
Sie zielt darauf ab, dass der/die Täter und mögliche Mitwisser aus dem nahen (oder weiteren) Freundes- und Bekanntenkreis kommen könnten.

(Nicht das ich glaube, dass jemand anderes oder sie sich diese Frage niemals zuvor selbst gestellt haben.)
Es muss doch vor allem Niels selbst nicht nur "aufgefallen" sondern eindringlich präsent gewesen sein, als passende Begriffe zur Beschreibung fallen mir grad ein: "surreal", "das Schicksal tritt nach" oder "ganz schlechter, makabrer Scherz".
Kam das zur Sprache oder nicht, hätte Stawski da überhaupt explizit nachfragen müssen?
Aus journalistischem Blickwinkel hätte das auch nur Sinn gemacht, wenn man es dann auch in die Richtung weiter entwickelt hätte. Also etwa in Richtung der Frage, ob ihm in seinem Umfeld jemand einfallen würde usw.
Manche "losen Enden" in der Story sind geeignet, beim Leser Spannung zu erzeugen, andere hinterlassen unaufgelöste Irritation, verkauft sich dann nicht besonders gut.
caro hat geschrieben: Mittwoch, 07. Januar 2026, 22:57:23 Sollte es einen Zusammenhang zwischen diesen beiden Ereignisse geben (also T.'s Selbstmord und den Mord an Frauke), dann halte ich die schon mehrfach geäusserte Vermutung für am Wahrscheinlichsten, dass jemand etwas gegen diese Beziehung hatte.

Jemand könnte sich z.B. an mehreren Dingen gestört haben:
die Art und das Tempo, mit der sich Frauke in das Leben von Nils und dessen Freundeskreis "drängte" und "sich einmischte".
Die Fragen, die sie zu T., seinem Leben und den Umständen hatte (Folge 5, Min. 6:33)
Die Vertrautheit der beiden schon nach kurzer Zeit ("als hätten wir uns schon ewig gekannt", Min. 19:30)

Und das alles zu dieser tragischen, höchstgradig belastenden Situation.

Müssen nicht nach dem Selbstmord (noch zudem an Nils Geburtstag) viele Blicke und Aufmerksamkeit auf Nils, den ehemals besten Freund, gelegen haben?
Aus Trost und Fürsorge.
Und dann somit auf Frauke, als "die Neue" von Nils?

Gab es also jemanden, der das alles argwöhnisch betrachtete?
Und sich vielleicht sogar abschätzig und missgünstig über Frauke äusserte?
Naja, da sind halt (in meinen Augen ganz erhebliche) Ambivalenzen, Dissoziationen drin:
In Fürsorge für Niels fügt man ihm noch mehr Leid zu, lässt "das Schicksal nachtreten" auf übelste Weise (aus Niels Perspektive)?
Im Zeichen von T´s tragischem Tod und Niels´ Leid lässt man eine weitere Person (und auch deren völlig unbeteiligtes weiteres Umfeld, Angehörige) leiden, tötet die Person letztlich auch?

Denkbar wären mir da zwei Varianten:

Erstens, die Person ist erheblich wahrnehmungsverschoben, gar psychotisch unterwegs. Also in einem so ausgeprägten Maß, dass es tathinreichend wäre.
Dagegen sprechen mMn zwei Punkte: Erstens wäre so jemand auch Niels+Umfeld durch sein Auftreten, Verhalten gegenüber Niels aufgefallen, hätte zum Beispiel(!) nachdrücklich den Austausch mit Niels über Frauke (und dann ihr Verschwinden) gesucht, ein Bedürfnis nach Bestätigung fürs eigene Handeln gehabt. Zweitens ist das kein besonders stabiler mentaler Zustand. Ein konsistentes Handeln in einer fortdauernden Extremsituation (etwa Tatbegehung über eine Woche oder länger) wäre da sehr ungewöhnlich. Und gerade die Berücksichtigung der sozialen Kontrolle, der Sinn für die Außenwirkung, der wird vermindert - denkbar schlechte Voraussetzung, um ein Verbrechen zu begehen und dabei unauffällig zu bleiben.

Zweitens, krankhaft übertriebene Eifersucht.
Es geht gar nicht um T´s Suizid. Höchstens in dem Sinn, dass man aus Sicht eines solchen Täters Frauke anlasten könnte, hier Niels Situation für ihre Annäherung auszunutzen, oder sich eigentlich gar nicht für ihn, sondern nur für den Suizid zu interessieren.
Auch gerade so eine Person wäre doch aber zuvor als übermäßig an Niels interessiert aufgefallen, hätte doch selbst in seiner Situation die Nähe und Rolle als Trösterin gesucht, wäre in Äußerung und Verhalten als aggressive Konkurrentin von Frauke in Erscheinung getreten.
Dagegen die Vorstellung einer zurückhaltenden, unauffällig bleibenden Person (warum?), die jedoch so viel Aggression und kriminelle Energie gebündelt gegen Frauke aufbringt? Mir kaum vorstellbar.
Ich würde erwarten, dass so jemand zuerst auf Frauke zugehen und mit "Klartext", Drohungen und Warnungen versucht hätte, sie wegzubeißen. Vielleicht noch bevor man bei Niels und Umfeld Stimmung gegen Frauke gemacht hätte. Und das wiederum hätte Frauke doch jedenfalls irgendwem im Anschluss mitgeteilt. Eine solche Szene erst auf Fraukes Heimweg vom Pub wäre natürlich eine Option. Aber dann auch noch auf eine (gelingende) Entführung vorbereitet sein, falls sie nicht klein beigibt?
Ich weiß nicht, kann mir einfach keine Person vorstellen, die gleichzeitig und im Nachgang gegenüber Niels/Umfeld unauffällig geblieben wäre.

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von HP1 » Mittwoch, 07. Januar 2026, 23:15:47

MB77 hat geschrieben: Mittwoch, 07. Januar 2026, 17:24:00 Also bei mir ist es so, das ich bei Verwesungsgeruch das Weite suche und nicht noch extra schaue, was dort wohl liegen könnte. Bei Tieren sowieso und einen Menschen erst recht nicht. Das sind Bilder die man nicht mehr aus dem Kopf bekommt. Das mag aber jeder anders sehen, aber für mich ist der Geruch nur schwer ertragbar.
Naja, aber ein verwesender Körper von um die 60kg, einige Meter neben einer Durchgangsstraße, zu einer Jahreszeit, wo viele mit offenem Fenster (oder Verdeck) unterwegs sind.
Irgendwer müsste da doch mal angehalten und geschaut haben, oder es gemeldet - der Polizei, der Gemeindeverwaltung, einem örtlichen Jäger.
Schon unwahrscheinlich, aber es ist, wie es ist.
Trodat5203 hat geschrieben: Mittwoch, 07. Januar 2026, 21:03:00 Frauke kannte Thomas nicht und hat Niels erst kennengelernt nachdem Thomas schon nicht mehr lebte und bereits beerdigt war. Auch der enge Kontakt zu Isabella soll noch nicht lang bestanden haben. Das lief alles in wirklich wenigen Wochen ab.
Dass auch Frauke-Bella eine noch recht junge Verbindung war, wusste ich nicht. Ich hatte da soweit das Bild vor Augen Ausbildungsbeginn im vorjährigen Herbst (an "Schuljahr" angelehnt), da hätte man wohl da auch bald zueinander gefunden.
Wenn nun Frauke den größeren Teil ihrer Zeit in Paderborn in ihrer Freizeit, etwa Feiern am Wochenende, gar nicht mit Bella und deren Clique unterwegs gewesen war, mit wem dann? Mit dem Exfreund Chris, der wochenends bei seiner Freundin in Lübbeke war, wohl eher nicht. Sie galt als ausgeprägt gesellig, ihre Feierfreude wird bereits im Abi-Jahrbuch hervorgehoben. Da müsste es doch dann noch ein ausgeprägtes, von häufigen Zusammentreffen/Unternehmen geprägtes Umfeld abseits der aus Film und Funk bekannten Gestalten gegeben haben. Und sofern da kein triftiger Grund vorgelegen hätte, wäre das doch auch dann noch als präsent in ihrem Leben anzunehmen, also um die Zeit ihres Verschwindens. Es gab ja auch noch die Beziehung, die laut Chris erst "kurz davor" (kurz vor ihrem Verschwinden) ihr Ende gefunden hatte.
Was ich sagen will, da gibt es auf jeden Fall noch ein erhebliches nahes und nach wie vor (oder bis kurz davor?) aktiv präsentes Umfeld. Nur hat das keiner irgendwie auf dem Schirm, weil sich alles immer wieder um die Stammbesetzung des von Stern Crime wiederholt aufgeführten Frauke-Schauspiels dreht.
Trodat5203 hat geschrieben: Mittwoch, 07. Januar 2026, 21:06:48 Sicherlich wurde sein Handy nicht zum Zeitpunkt des Tatgeschehens geortet. Man hat ja nicht Mal die Verbindungsdaten von Frauke angefordert in dieser Zeit. Die Ermittlungen gegen Niels begannen erst Wochen nachdem Frauke sich schon nicht mehr gemeldet hatte. Da dürften die Daten aus Juni vllt auch gar nicht mehr aufzutreiben gewesen sein. Es gibt Speicherfristen und die beliefen sich damals meistens so auf 4 Wochen.
Es gab eine Frist von einem Monat (oder 4 Wochen?), da musste der Netzbetreiber die Daten gelöscht haben, Datenschutz.
Gleichzeitig fand genau das in der Regel nicht statt, aus irgendwelchen technischen Gründen, die ich grad nicht auf dem Schirm habe.
Gab damals ein paar Presseberichte deswegen, müssten sich per Google wohl auftreiben lassen.
Wie du sagst, kann sein, oder auch nicht.

Im Zweifel hat Niels seine abendlichen Besuche (nach der Schichtarbeit) am Grab einfach im Rahmen seiner Vernehmungen berichtet, würde ich meinen.
Trodat5203 hat geschrieben: Mittwoch, 07. Januar 2026, 21:10:05

Diese Frage beschäftigt mich auch, denn laut Niels sei man damals ja zusammen mit Andys Auto von der Arbeit zur Snooker Hal...äh Spielothek gefahren. Danach zum sie nennen ihn immer Dönermann und dann hätten sie sich aber auch wirklich getrennt, Andy sei nach Hause und er zurück nach Hövelhof. Ja da fragt man sich doch: wie kam denn der Niels nach Hause, bzw hatte er vorher schon sein Auto irgendwo in Paderborn geparkt?
Wenn man zusammen mit Andis Auto von der Arbeit weg ist, dann hat Niels entweder sein Auto dort stehen lassen oder er war per Fahrgemeinschaft (mit Andi oder anderweitig) dort - gelaufen wird er die gut 15km zur Arbeit wohl nicht sein.
Da ursprünglich ja geplant war, dass Niels zu den anderen in den Pub kommen wollte (ohne Andi, oder?), müsste er doch jedenfalls mit dem eigenen Auto bei der Arbeit gewesen sein.

Frage: Sagte Niels, man sei mit Andis Auto von der Arbeit zum Billard gefahren? Ansonsten wäre eine Fahrt mit zwei Autos zu Niels´ Zuhause (liegt ja praktisch auf dem Weg) und von dort Weiterfahrt in einem Auto denkbar, dann kann zumindest einer 2-3 Bier mehr trinken.
Oder wie du sagst, Niels´ Auto am Rand von PB geparkt, vielleicht weil während der WM die Parkplätze rund um Lokalitäten in der Stadt besonders knapp waren.

Um da weiter zu basteln, müsste man wohl zuerst mal Andis damaligen Wohnort kennen, oder?

Wie auch immer der Abend verlief, natürlich hat man sich zu irgendeinem Zeitpunkt "getrennt". Vielleicht war es anders gemeint als es verstanden wurde, als das Bild vorm geistigen Auge. Und letztlich sind das ja auch nur formulierte Darstellungen innerhalb einer "runden Geschichte" fürs geneigte Publikum, keine präzisen Aussagen in einer Vernehmung.


Insgesamt kann man aber doch sicher sein, dass die beiden tatsächlich den Abend zusammen unterwegs waren, und zwar wie von ihnen bei den Vernehmungen berichtet. Dass da zwei Personen in unabhängigen Befragungen einen frei erfundenen und abgesprochenen ganzen gemeinsamen Abend glaubhaft berichtet hätten, ohne dass es zu erheblich auffälligen Widersprüchen, Parallelen oder gemeinsamen Lücken in der Gesamtschau gekommen wäre, undenkbar. Das klappt höchstens, wenn einer allein mit Talent was vom Storch erzählt.

In der Richtung jetzt kritisch fragend weiterbohren - kann man ja machen, ist aber eher früher als später klar (wieder) im Bereich des allseits bekannten Forum-Regelverstoßes, wenn öffentlich. Auch wenn dabei nicht alles explizit gesagt wird.

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von caro » Mittwoch, 07. Januar 2026, 22:57:23

HP1 hat geschrieben: Sonntag, 04. Januar 2026, 19:57:33 Es ist frappierend. Er hatte seinen besten Freund, wohl damals seine wichtigste Bezugsperson (Bella: "Die beiden gabs nur im Doppelpack") tragisch durch dessen Suizid verloren. Er lernt Frauke kennen, sie interessiert sich für ihn und seine Situation, verbringt Zeit mit ihm, ist für ihn da, ist auf einmal präsent in seinem Leben. Romantische Ambitionen lasse ich offen, würde hier aber deine obige Annahme dazu ergänzen wollen.
Und dann, nur wenige Wochen nach dem Verlust des besten Freundes und noch etwas kürzer nachdem er sie kennengelernt hat, verschwindet und stirbt Frauke als Opfer eines Verbrechens. Dass die soweit bekannten Fakten nicht unbedingt dafür sprechen, dass Frauke nur als zufälliges Opfer zur falschen Zeit am falschen Ort war, möchte ich hier ergänzen, jedoch an dieser Stelle nicht näher begründen/diskutieren, das würde zu umfangreich werden. Ist nicht entscheidend, ob die Fakten nun diese Sicht nahe legen oder nicht.

Im Podcast sagt D. Stawski: "Als ich abends im Hotelzimmer noch einmal die Briefe lese, denke ich: Krass. Kann das alles Zufall sein?"
Er stellt sich diese Frage beim Lesen der Briefe. Und nicht etwa - zumindest wird es im Podcast nicht so deutlich heraus gearbeitet - bei der frappierenden Aufeinanderfolge zweier unnatürlicher Tode innerhalb kürzester Zeit.
Was glaubst du oder ihr?
Hat es Stawski versäumt, Isabella und Nils diese Frage zu stellen?
Oder hat er aus Rücksicht darauf verzichtet?

Denn es ist eine ziemlich brutale, unangenehme Frage.
Sie zielt darauf ab, dass der/die Täter und mögliche Mitwisser aus dem nahen (oder weiteren) Freundes- und Bekanntenkreis kommen könnten.

(Nicht das ich glaube, dass jemand anderes oder sie sich diese Frage niemals zuvor selbst gestellt haben.)

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Sollte es einen Zusammenhang zwischen diesen beiden Ereignisse geben (also T.'s Selbstmord und den Mord an Frauke), dann halte ich die schon mehrfach geäusserte Vermutung für am Wahrscheinlichsten, dass jemand etwas gegen diese Beziehung hatte.

Jemand könnte sich z.B. an mehreren Dingen gestört haben:
die Art und das Tempo, mit der sich Frauke in das Leben von Nils und dessen Freundeskreis "drängte" und "sich einmischte".
Die Fragen, die sie zu T., seinem Leben und den Umständen hatte (Folge 5, Min. 6:33)
Die Vertrautheit der beiden schon nach kurzer Zeit ("als hätten wir uns schon ewig gekannt", Min. 19:30)

Und das alles zu dieser tragischen, höchstgradig belastenden Situation.

Müssen nicht nach dem Selbstmord (noch zudem an Nils Geburtstag) viele Blicke und Aufmerksamkeit auf Nils, den ehemals besten Freund, gelegen haben?
Aus Trost und Fürsorge.
Und dann somit auf Frauke, als "die Neue" von Nils?

Gab es also jemanden, der das alles argwöhnisch betrachtete?
Und sich vielleicht sogar abschätzig und missgünstig über Frauke äusserte?

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von Gast » Mittwoch, 07. Januar 2026, 22:12:30

ocram84 hat geschrieben: Mittwoch, 07. Januar 2026, 06:50:23 Möglich wäre natürlich, dass er es ist und im "Schlaffski" das Ergebnis seiner Arbeit verarbeitet.
Damit könnte man aber auch viele für sich arbeiten lassen.
Bzw. Viele Infos bekommen, und für seine eigenen ausgeben!Gerade im Fall des Handy Kontakt mit dem Amerikaner.

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von Gast » Mittwoch, 07. Januar 2026, 22:07:35

Trodat5203 hat geschrieben: Mittwoch, 07. Januar 2026, 21:10:05 Diese Frage beschäftigt mich auch, denn laut Niels sei man damals ja zusammen mit Andys Auto von der Arbeit zur Snooker Hal...äh Spielothek gefahren. Danach zum sie nennen ihn immer Dönermann und dann hätten sie sich aber auch wirklich getrennt, Andy sei nach Hause und er zurück nach Hövelhof. Ja da fragt man sich doch: wie kam denn der Niels nach Hause, bzw hatte er vorher schon sein Auto irgendwo in Paderborn geparkt?
Weisst du noch genau was du vor 10 Jahren am 13. 12. gemacht hast?
Ist doch hier alles Hirn.... Also Sorry
Und sonst wenn es einen SMS Verlauf gab.
"Was interessiert mich mein Geschwätz von Gestern"

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von Trodat5203 » Mittwoch, 07. Januar 2026, 21:10:05

Zane hat geschrieben: Dienstag, 06. Januar 2026, 00:16:10 Ich habe gerade ein Video angehört zum Fall, darin wurde behauptet, A. hätte gesagt er und N. hätten sich an dem Abend iwan getrennt, klar sie wohnen ja nicht zusammen, aber klang so als hätten Sie sich früher getrennt, weiß da jemand was dazu?
Diese Frage beschäftigt mich auch, denn laut Niels sei man damals ja zusammen mit Andys Auto von der Arbeit zur Snooker Hal...äh Spielothek gefahren. Danach zum sie nennen ihn immer Dönermann und dann hätten sie sich aber auch wirklich getrennt, Andy sei nach Hause und er zurück nach Hövelhof. Ja da fragt man sich doch: wie kam denn der Niels nach Hause, bzw hatte er vorher schon sein Auto irgendwo in Paderborn geparkt?

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von Trodat5203 » Mittwoch, 07. Januar 2026, 21:06:48

GASTi hat geschrieben: Montag, 05. Januar 2026, 23:01:02 Woher wusste die Polizei eigentlich dass N des öfteren nachts das Grab seines suizidierten Freundes besucht hat?

Quer über die Straße vom Friedhof befindet sich ja eines der Industriegebiete aus dem Frauke angerufen hat.

Haben die N in der gleichen Nacht dort mit seinem Handy geortet? Dann wollte der Entführer von Frauke vielleicht den Verdacht auf N. lenken, weil er wusste, dass dieser zur gleichen Zeit des Anrufs von Frauke aus dem Industriegebiet auf dem Friedhof war.

Ist es möglich, dass mehrere der Anruforte mit N. in Verbindung stehen? Dann wollte der Täter den Verdacht auf N. lenken!
Sicherlich wurde sein Handy nicht zum Zeitpunkt des Tatgeschehens geortet. Man hat ja nicht Mal die Verbindungsdaten von Frauke angefordert in dieser Zeit. Die Ermittlungen gegen Niels begannen erst Wochen nachdem Frauke sich schon nicht mehr gemeldet hatte. Da dürften die Daten aus Juni vllt auch gar nicht mehr aufzutreiben gewesen sein. Es gibt Speicherfristen und die beliefen sich damals meistens so auf 4 Wochen.

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