MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Fragjanur » Sonntag, 05. April 2026, 13:39:19

Ich betrachte das hier besprochene Video übrigens anders.

Ich sehe es nicht negativ konnotiert. Es zeigt den Verlust des geliebten Tieres und die Trauer der Tiere auf dem Hof. Tierische Trauer. So sehr ich ihr auch sonst nichts abgewinnen kann, kann ich ihr das hier nicht unterstellen, was einige von euch da reininterpretieren.
Das überrascht mich selbst am meisten.

Es fängt die Situtation ganz gut auf und blutrünstig finde ich es auch nicht. Nicht zu vergessen, ein anderer hat es gefilmt. Für mich zeigt es das o.g. sehr gut und mehr kann ich da auch nicht reindeuten.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Gastleser » Sonntag, 05. April 2026, 13:00:25

Jane.Doe hat geschrieben: Samstag, 04. April 2026, 17:32:51 Das Pferd war bereits in einem Alter, in welchem man es nicht bei einer solchen Hitze alleine vor einen Karren spannt. Ich bin selbst Reiterin.
Und ein Aortenriss wird oftmals ausgelöst durch Überbelastung, sonst wäre Falltraining nicht nötig.

Ich kenne das Video in Gänze und zu Beginn sieht man noch wie es in der Knallsonne den Feldweg entlanggalloppierte für ein Tiktok.
Das muss kurz vor dem Verenden gewesen sein.
Bei den Ursachen und Wahrscheinlichkeiten für Aortenriss, bin ich allgemein anderer Auffassung, genauere Betrachtungen gibt es da „nur“ auf höheren Wettkampfebenen, aber passieren kann es immer. In diesem Fall ist aufgrund der Vorbelastungen ihres ehemals erfolgreichsten Turnierpferdes und der beschriebenen Leistungs-Situation, die Wahrscheinlichkeit dafür sicherlich deutlich höher.

Das Alter des Pferdes plus Turnier- und Trainingsbelastung in den Jahren davor plus Video in Gänze plus Aortenriss plus Tt ergibt ein katastrophales Bildnis. Furchtbar. Bin aus der Ecke Geländeritt, als Vielseitigkeit noch eine andere Bezeichnung hatte, und da sind rauher Umgang und Verletzungen nahe beieinander. Aber das, was hier über das Verhalten der Angeschuldigten dargestellt wird, ist sehr eindeutig und entspricht @Caris und deinen hypothetischen Beurteilungen.

Schämen soll sich die Gratlerin (= Taugenichts), die das getan hat


@Heckengäu hat mich mit seinen Bemühungen, hier eine Chautauqua zu etablieren, aus Sicht der Phaedrus-Figur, zu den Osterfeuern geleitet.
Zum Thema Feuerteufel, waren gestern zum Einbruch der Dämmerung ein paar Experimente machbar, den Freiwilligen Feuerwehren der Osterfeuerwachen sei Dank :D
Jane.Doe hat geschrieben: Mittwoch, 01. April 2026, 13:44:24 Nun, ich muss sagen bei dem Feuerfoto und dessen Ausstrahlung in xy hatte ich nicht wirklich das Gefühl, dass dort der angezündete Leichnam eines Kindes gezeigt wurde.... das ist aber rein gefühlsmäßig und möglicherweise auch gekoppelt an die von mir damals subjektiv wahrgenommene Lockerheit des Beamten vor der Kamera.
GästinF hat geschrieben: Mittwoch, 01. April 2026, 07:01:12 Was das Feuerfoto betrifft, wurde hier ja bereits ausgiebig über die Rauchentwicklung diskutiert und ob diese wirklich passend ist.
Grillanzünder „Normal“, aus „Nawaro‘s“ und Spritius benötigen ein paar Minuten, um eine deutlich gelbes Flammenbild zu erzeugen, mir wurde vermittelt dass das mit der noch sehr niedrigen Brennstofftemperatur bei Start des Feuers zusammenhängt. Etwas Wind dazu und Personenhöhe wird erreicht.
Aber das erstaunliche war das eigentliche Foto. Umgebende Osterfeuer hat eine Apfelkamera ohne KI-Chip unterschiedlichst interpretiert. Mit Abendrot am Horizont hat der Algorithmus das Feuer unscheinbar wiedergegeben und den Himmel farblich übermäßig betont. Mit viel Grün, Wald im Hintergrund und wenig Himmel über dem Horizont, hat der Algorithmus aus Orangetönen reine Gelb- bis Weißtöne produziert. Aus viel Rauch, dem Betrachter ins Auge (und Nase) springend, wurde „weniger“ und hellerer Rauch.
Die Flammen wurden immer deutlich größer auf Foto Bild dargestellt, als sie in Wirklichkeit mit den Augen zu sehen waren.
Keines der Fotos und Videos entsprach dem Bild, dass die eigenen Augen gesehen haben.
Die Art der Bildoptimierung hat sich ebenfalls von Foto zu Foto unterschiedlich entwickelt, der Algorithmus erscheint nicht richtig vorhersehbar. Ein beinahe „RAW“-Foto ist in der ersten Sekunde nach Aufnahme in der Fotoansicht erkennbar, bis der Algorithmus das Foto dann nachgeschärft, Farb- und Inhaltsoptimiert hat.
Wer eine Apfelkamera hat, kann das im kleinen Maßstab mit einer Kerzenflamme nachstellen.
Meiner Meinung nach ist das veröffentlichte Feuerfoto-Ausschnitt echt und nicht nachbearbeitet. Nachbearbeitet, in unbekanntem Ausmaß, hat es der Apfelkamera Algorithmus.
Aus der Osterfeuer Erfahrung von gestern schließe ich auf kleinere Flammen anderer Farbe. Ob gelblicher oder weißlicher oder mehr in das orangefarbene tendierend, die Farbe auf dem Foto wird wahrscheinlich nicht die tatsächliche sein.

„Computational photography“ ist die Ursache für das „unnatürlich erscheinende“ Feuerfoto.

Ist das Kutschenvideo usw. noch einsehbar und mit Warnungs-Spoiler verlinkbar?

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Turmfalke23 » Sonntag, 05. April 2026, 12:30:03

Sronson hat geschrieben: Sonntag, 05. April 2026, 07:19:37 ---
Frage an die Experten: Wer entscheidet, ob jemand tatverdächtig ist und welche Bedingungen müssen vorliegen?

Schuldig ist sie erst, wenn ein Gericht sie verurteilt hat.[/u]

Tatverdacht ist in Deutschland ein juristischer Fachausdruck aus dem Bereich des Strafverfahrensrechtes sowie der Behörden  mit unterschiedlicher Ausprägung /Annahmen und deren Schlussfolgerungen daraus.

Hier nachfolgend einfach und schön beschrieben:

Verdachtsgrade
Folgende Verdachtsgrade werden im deutschen Strafprozessrecht unterschieden:

Anfangsverdacht
Der Anfangsverdacht beruht auf „zureichenden tatsächlichen Anhaltspunkten“ (§ 152 Absatz 2 StPO). Liegt ein Anfangsverdacht vor, muss die Staatsanwaltschaft nach dem Legalitätsprinzip – ggf. nach Durchführung eines sog. Ermittlungserzwingungsverfahrens – gegen den Beschuldigten ein förmliches Ermittlungsverfahren einleiten. Personenbezogene Daten, die etwa im Zuge einer polizeilichen Kontrolle erhoben wurden, sind zu speichern.

Hinreichender Tatverdacht
Ein hinreichender Tatverdacht ist eine Verdachtsverdichtung, die Voraussetzung für eine Anklage bei Gericht ist. Hinreichender Tatverdacht ist dann gegeben, wenn bei vorläufiger Beurteilung der Beweissituation eine spätere Verurteilung wahrscheinlich ist. Die Staatsanwaltschaft erhebt bei Vorliegen des hinreichenden Tatverdachts in der Regel öffentliche Klage in Form der Anklage oder des Strafbefehls (§ 170 Absatz 1 StPO), andernfalls stellt sie das Verfahren ein (§ 170 Absatz 2 StPO).

Die In-dubio-mitius-Regelung findet bei der Ermittlung keine Anwendung. Zu berücksichtigen ist aber von der Anklagebehörde bei Erhebung der Anklage die In-dubio-Regelung bei der Entscheidung des Gerichts. Hierauf wird auf die Wahrscheinlichkeit einer Verurteilung abgestellt. Nach Anklageerhebung prüft auch das Gericht den hinreichenden Tatverdacht, wenn es über die Eröffnung des Hauptverfahrens entscheidet. Grundlage des Eröffnungsbeschlusses (§§ 203, 207 StPO) oder Nichteröffnungsbeschlusses (§ 204 StPO) sind die vorangegangenen Ermittlungen der Staatsanwaltschaft oder des Gerichts selbst.

Dringender Tatverdacht
Ein dringender Tatverdacht ist Voraussetzung für den Erlass eines Haftbefehls mit nachfolgenden freiheitsentziehenden Maßnahmen (§ 127 Absatz 2 StPO – Vorläufige Festnahme, § 126a StPO – Einstweilige Unterbringung). Dringender Tatverdacht wird ferner für die Untersuchungshaft (§ 112 StPO) und die Ausschreibung zur Aufenthaltsermittlung (§ 131a StPO) vorausgesetzt. Er liegt nur dann vor, wenn nach dem derzeitigen Ermittlungsstand eine hohe Wahrscheinlichkeit besteht, dass der Beschuldigte Täter oder Teilnehmer einer Straftat ist.[1] Dem Grade nach ist der dringende Tatverdacht stärker als der hinreichende. Jedoch kann der dringende Tatverdacht einer Ansicht nach ausnahmsweise bestehen, ohne dass der hinreichende Tatverdacht vorliegt. Denn eine Prognose, dass eine Verurteilung wahrscheinlich ist, verlangt der dringende Tatverdacht dieser Ansicht nach nicht; es genüge die Möglichkeit der Verurteilung.[2] Einer anderen Ansicht nach ist auch hinsichtlich der Möglichkeit der Verurteilung für den dringenden Tatverdacht eine hohe Wahrscheinlichkeit zu fordern.[3][4] Auch nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofes aus 1992 müssen für einen dringenden Tatverdacht „gerichtsverwertbare Beweise vorhanden sein, durch die der Beschuldigte mit großer Wahrscheinlichkeit überführt werden kann“.[5][6]

Richterliche Überzeugung
Die höchste Stufe des Tatverdachts ist die richterliche Überzeugung. Nur wenn das Gericht nach Durchführung einer Hauptverhandlung keinen vernünftigen Zweifel mehr an der Schuld des Angeklagten hat, darf es ihn verurteilen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Tatverdacht

Die Unschuldsvermutung und der Beschleunigungsgrundsatz bez. eines Hauptverfahrenstermines in diesem Fall gelten weiterhin m. E.
Die besondere Haftprüfung durch ein OLG nach den §§ 121, 122 StPO wurde hier schon ausreichend diskutiert.

Experte bin ich nicht, dafür gibts doch andere hier im Forum ;)

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Fragjanur » Sonntag, 05. April 2026, 11:19:36

GastausanderemForum hat geschrieben: Sonntag, 05. April 2026, 06:40:09
Ich sage nicht, dass das im vorliegenden Fall so ist. Ich will damit sagen, dass ich vorsichtig wäre mit "hat sich in Widersprüche verwickelt" also ist jemand schuldig
Sie hat sich aber in Widersprüche verwickelt.
Um Schuld geht es in dieser Aussage gar nicht.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Heckengäu » Sonntag, 05. April 2026, 10:59:16

weaselW hat geschrieben: Samstag, 04. April 2026, 18:24:05 Kein Sattel. Es handelt sich um Einspänner-Geschirr.
Danke. Wieder was gelernt.
Ich kenne mich mit den Details von Satteltypen und Wagen- & Kutschenschirrung absolut 0 aus und für mich sah es wie ein vielleicht etwas kurzer schwarzer Sattel aus, der neben dem Rücken des darniederliegenden verstorbenen Pferdes liegt. Ein Kummet war es nicht.
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Bild
Die Gurgelsuche "Kutschgeschirr Grosspferd" gibt nicht das her was ich auf dem - zurecht eliminierten - Foto gesehen habe.
Einzig das ist am ähnlichsten, wenn auch erheblich kleiner als das in Erinnerung behaltene
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Jetzt versteh ich auch warum es in meinem Heimatstädchen in den 50ern und 60ern 2 Sattler gab, bei der Menge an Lederzeug die für ein einziges Pferd benötigt wird. Das ist enorm! Und früher war das Pferd das einzige Grosstier das eine Person, eine Fracht, oder Menschen als Kutschenfracht zügig befördern konnte. Ochsen waren dazu auch in der Lage - wenn man viel Zeit hatte, nützlicher waren sie bei Feld- und Erntearbeiten.
Auch mein 1. Schulranzen wurde von einem der beiden Lederhandwerkern gefertigt.
Ich erinnere mich gut, wie ich ihn just an Ostern vor gefühlten 100 Jahren, auf einem Brettacher -Apfelbaum in der 1. Astgabel entdeckte, wo ihn der Grossvater listitg versteckt hatte! 8-) Es hatte doch etwas gedauert, da man gewohnt war am Boden zu suchen! :D

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Sronson » Sonntag, 05. April 2026, 07:19:37

GastausanderemForum hat geschrieben: Sonntag, 05. April 2026, 06:40:09 Ist denn gesichert, dass Gina H. die ganze Zeit vor ihrer Verhaftung als Zeugin geführt wurde?
Nein.
Vielleicht hat Ohm bewusst von einer „Einlassung“ gesprochen, weil Gina H. zu diesem Zeitpunkt bereits als Tatverdächtige galt.

Nachtrag: Wurde sie darüber nicht informiert und konnte folglich nicht von ihrem Schweigerecht Gebrauch machen, wäre ihre „Zeugen“-Aussage im schlimmsten Fall nicht verwertbar.

Frage an die Experten: Wer entscheidet, ob jemand tatverdächtig ist und welche Bedingungen müssen vorliegen?
GastausanderemForum hat geschrieben: Sonntag, 05. April 2026, 06:40:09Ich will damit sagen, dass ich vorsichtig wäre mit "hat sich in Widersprüche verwickelt" also ist jemand schuldig
So hat es MW niemand formuliert. Sie geriet aufgrund ihrer widersprüchlichen Aussagen unter Verdacht. Dieser hat sich durch verschiedene Indiztatsachen erhärtet. Schuldig ist sie erst, wenn ein Gericht sie verurteilt hat.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von GastausanderemForum » Sonntag, 05. April 2026, 06:40:09

Sronson hat geschrieben: Freitag, 03. April 2026, 13:12:28 Es geht darum, dass Zeugen sich nicht einlassen, sondern aussagen. Eine Einlassung ist dem/der Beschuldigten vorbehalten. Zeugenaussagen sind nicht per definitionem wahr, denn ein Zeuge kann sich irren.

Nachtrag: Das ist jetzt aber Erbsenzählerei. Fakt ist: Gina H. hat gelogen.
Ist denn gesichert, dass Gina H. die ganze Zeit vor ihrer Verhaftung als Zeugin geführt wurde?

Ich nenne Dir mal ein Beispiel aus einem anderen Fall. Monika Weimars Anwalt Gerhard Strate hat in einer RTL-Doku zum Fall Weimar gesagt, deren Schwager Raymond Eliott sei zu Beginn der Ermittlungen ein paar Mal als Beschuldigter vernommen wurde.

Offiziell kommuniziert wurde das meines Wissens nie. Mir zumindest war er zumindest bis dahin immer nur als Zeuge präsent.

Was ich damit sagen will ist, dass der Status zwischendurch auch mal gewechselt haben kann.

Ach ja. Ich war immer der Meinung, dass Beschuldigte im Gegensatz zu Zeugen wegen einer Lüge nicht belangt werden können. Im übrigen kommt es auch vor, dass auch unschuldige Personen lügen, sich falsche Alibis besorgen etc

Ich sage nicht, dass das im vorliegenden Fall so ist. Ich will damit sagen, dass ich vorsichtig wäre mit "hat sich in Widersprüche verwickelt" also ist jemand schuldig

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Micha » Samstag, 04. April 2026, 23:43:47

Sronson hat geschrieben: Samstag, 04. April 2026, 17:14:16Beziehst du dich auf Fabians Mutter, seinen Vater, Gina oder auf alle zusammen?
Ich beziehe mich auf das gesamte familiäre Umfeld von Fabian. Kind Stammgast im Jugendclub,Kind mit 8 Jahren angeblich sehr selbständig,Kind erst um ca.20:30Uhr bei Polizei als vermisst gemeldet,obwohl die Mama am Nachmittag schon von der Arbeit zu Hause war.etc.etc.Natürlich sollten der/die Täter die Höchststrafe bekommen.Aver ich bleibe dabei,Fabian hatte bei keinem Elternteil so richtig ein Nest.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von MeTa » Samstag, 04. April 2026, 18:42:59

Heckengäu hat geschrieben: Samstag, 04. April 2026, 18:39:31 Schrecklich. Wie dumm und gewissenlos und emphatielos. Für ein Video auf einer Unterschichtplattform. Da fällt einem nix mehr ein. :shock:
Passt also perfekt zu einer, über die der Volksmund sagen würde "Total Plem-Plem" und die Computeristen "Bei der wackelt aber der Chip ganz granatenmässig".
Ja, da bleibt einem die Spucke weg!

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Heckengäu » Samstag, 04. April 2026, 18:39:31

Jane.Doe hat geschrieben: Samstag, 04. April 2026, 17:32:51 (... ... )
Ich kenne das Video in Gänze und zu Beginn sieht man noch wie es in der Knallsonne den Feldweg entlanggalloppierte für ein Tiktok.
Das muss kurz vor dem Verenden gewesen sein.
Schrecklich. Wie dumm und gewissenlos und emphatielos. Für ein Video auf einer Unterschichtplattform. Da fällt einem nix mehr ein. :shock:
Passt also perfekt zu einer, über die der Volksmund sagen würde "Total Plem-Plem" und die Computeristen "Bei der wackelt aber der Chip ganz granatenmässig".

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von weaselW » Samstag, 04. April 2026, 18:24:05

Heckengäu hat geschrieben: Samstag, 04. April 2026, 15:21:17
Der 2. hier kurzzeitig eingebundene Screenshot eines Videos der Hochverdächtigen Pferdemännin zeigt eindeutig ein totes (hoffentlich) Pferd mit abgerutschem Sattel und abgenommenem Zaumzeug im Gras liegend.

Kein Sattel. Es handelt sich um Einspänner-Geschirr.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Jane.Doe » Samstag, 04. April 2026, 17:46:43

Heckengäu hat geschrieben: Samstag, 04. April 2026, 15:21:17 Wann war denn der Pferdetod von Rossstute Tiffany1 der ausgearteten Unholdin?
Das Gras war Grün und Spannenlang, das Hornvieh muhte, zufrieden unter Apfelbäumen liegend, wiederkäuend im Sommersang

PS
Wer Zugriff auf die Fratzenbildervideos hat bitte genau vergleichen, ob es sich um dasselbe Pferd handelt oder das Kutschpferd ein anderes ist
Es ist dasselbe Pferd. 2.5. meine ich.
In der Gallopiersequenz blüht der Raps und der blüht Anfang Mai.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Jane.Doe » Samstag, 04. April 2026, 17:32:51

Gastleser hat geschrieben: Samstag, 04. April 2026, 14:20:15 Ursache soll ein Aortenriss gewesen sein, der unabhängig von Belastung, Alter usw. immer auftreten kann und auch den Reiter gefährdet.

„[…..] Es gibt keinerlei Anzeichen für diese körperliche Schwäche beim Pferd, ausser wenn eine Herzmuskelerkrankung zu Grunde liegt.

EQWO.net: Wie verhält man sich richtig?
Dr. Berger: Das geht leider so schnell, da hat man keine Chance irgend etwas zu tun. So makaber es klingt: Das einzig empfehlenswerte ist Falltraining! […..]
Fakten: Wie kommt es zum plötzlichen Tod durch eine Aortaruptur? NOV. 7, 2016
https://eqwo.net/fakten-wie-kommt-es-zu ... rtaruptur/

Beim Menschen kündigt sich das durch eine Aortendissektion (mit viel Glück) vorher an.



Dazu gibt es unterschiedliche Meinungen und wenig Fakten. Beispielsweise ist in Wien der Fiakerbetrieb erst bei Temperaturen oberhalb 35 Grad Celsius untersagt.
„[…..] Als Reaktion auf diese anhaltende Diskussion haben Stadt und Bund im vergangenen Sommer eine Studie zum Thema „Pferdenutzung in Zeiten des Klimawandels“ angekündigt, deren praktische Testphase nun beginnt.[…..]
11.08.2025
Zwischen Tierschutz und Tradition: Wiener Fiakerpferde werden nun wissenschaftlich untersucht. Messgeräte und Gesundheitschecks sollen Klarheit über Belastungen bei Hitze bringen.

https://www.kosmo.at/35-grad-grenze-auf ... t-beenden/
Das Pferd war bereits in einem Alter, in welchem man es nicht bei einer solchen Hitze alleine vor einen Karren spannt. Ich bin selbst Reiterin.
Und ein Aortenriss wird oftmals ausgelöst durch Überbelastung, sonst wäre Falltraining nicht nötig.

Ich kenne das Video in Gänze und zu Beginn sieht man noch wie es in der Knallsonne den Feldweg entlanggalloppierte für ein Tiktok.
Das muss kurz vor dem Verenden gewesen sein.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Sronson » Samstag, 04. April 2026, 17:14:16

Matthias aus Plau hat geschrieben: Samstag, 04. April 2026, 16:16:16Ohne worte
Was genau findest du daran problematisch?
Micha hat geschrieben: Samstag, 04. April 2026, 16:27:49Bitte,Bitte hört endlich auf❗❗❗ sämtliche unbewiesene Tierquälerei in Worten wiederzugeben ❗und sich gegenseitig noch aufzustacheln. Dieser Fall Fabian,nimmt ja hier Ausmaße an....ohne Worte❗
Na ja, die Bewertung, wann etwas als Tierquälerei gilt, hängt oft vom persönlichen Maßstab ab. Für manche beginnt sie eben schon bei Hitze- und Stressbelastung eines alten Pferdes. Ich finde nicht, dass man das kleinreden sollte.
Micha hat geschrieben: Samstag, 04. April 2026, 16:27:49Nachtrag: meine persönliche Meinung,in welchem Umfeld musste Fabian bis zu seinem 8 Lebensjahr aufwachsen.Schrecklich❗
Beziehst du dich auf Fabians Mutter, seinen Vater, Gina oder auf alle zusammen?
Kobra6 hat geschrieben: Samstag, 04. April 2026, 15:08:24 @Sronson, sorry für die Ansage gestern. Die letzten Seiten waren echt interessant…
Alles in Ordnung ,-)
Schön, dass du dir die Mühe gemacht hast, die Seiten zu lesen und dich wieder an der Diskussion beteiligst.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Bigmama » Samstag, 04. April 2026, 16:29:47

Hallo.
Mich würde noch interessieren, wie sich die Beziehung von G.H und ihrem Sohn gestaltet hat. Wie intensiv und fürsorglich. Oder haben die Großeltern ihrem Urenkel DIE Liebe zuteil kommen lassen, wozu G.H mutmaßlich nicht fähig war? Hat G.H ihren Sohn ihren Großeltern "überlassen" und sie nur ihr eigenes Ding gemacht?
Ich lese hier viel mit und es erschüttert mich zutiefst, was G.H mutmaßlich veranlasst hat, Fabian das noch so junge Leben zu nehmen. Ob es einfach "nur" Rache an Fabians war, oder es doch tatsächlich die eventuelle psychopatische Persönlichkeit ein ( zusätzlicher ) Auslöser gewesen sein könnte.
Einfach nur schrecklich!..

Wünsche euch friedliche Ostern mit lieben Grüßen 🐇🐣

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Micha » Samstag, 04. April 2026, 16:27:49

Heckengäu hat geschrieben: Samstag, 04. April 2026, 15:21:17 Pferde die zum Springreiten ausgebildet sind werden in der Regel niemals vor Kutschen gespannt.
Wenn, dann allenfals nur vor einen leichten Zweirädrigen Gig, aber nicht vor eine schwere Zweiachsige Kutsche. Dafür nimmt man am besten Percherons aus Franks Reich (Bilder anschauen lohnt sich ungemein), aus alten Ritterpferden entstandene kräftige Rasse mit äusserst stabilen Beinen, die nicht gleich brechen, wenn sie mal ausrutschen. Aus diesem Grund auch bevorzugt für berittene Polizei
Spoiler
2 Albuquerque Polizeioffiziere mit Percherons, das Mädel ist eine Deputy, zu sehen an Hosen und Stiefel, während die Percheronstute sehr beeindruckt von ihrer Reiterin ist. Schön sind auch die hölzernen Säbel, um Frechstrolchen damit den Scheitel nachziehen zu könnenBild
in Städten verwendet. Diese prächtigen Pferde ziehen im beschleunigten Trab eine Fracht 60 Kilometer am Tag und am nächsten Tag wieder.
Doch ich bin ausgeschweift:

Der 2. hier kurzzeitig eingebundene Screenshot eines Videos der Hochverdächtigen Pferdemännin zeigt eindeutig ein totes (hoffentlich) Pferd mit abgerutschem Sattel und abgenommenem Zaumzeug im Gras liegend.
Der 1. Scheibenschuss dann das tote Pferd auf der Liegefläche eines LKW oder Anhänger. Das ca 600 Kilogramm schwere Tier wurde sicherlich nicht mit dörflichen Kraftprotzen hochgehievt, sondern mit einem Traktor, ausgerüstet mit einer hydraulischen Hebeeinrichtung an der Front und breiten Gurtbändern, hochgezogen und sanft verladen und zum vorbereiteten oder vorgesehenen Grab transportiert.

An ihrer Stelle hätte ich das heilige Grab mit Waffengewalt gegen unsensible und höchst brutale Behördenwillkür, bis zum letzten Blutstropfen verteidigt, in jeder Hand eine 15schüssige schwere Pistole im Kaliber 45, wie Colt Government 1911 o.ä., plus 13 Ersatzmagazine und 2 Schrotflinten mit Unterrohrladehabel und Schalldämpfer, im grössten Kaliber natürlich:
Spoiler
Bild
Wann war denn der Pferdetod von Rossstute Tiffany1 der ausgearteten Unholdin?
Das Gras war Grün und Spannenlang, das Hornvieh muhte, zufrieden unter Apfelbäumen liegend, wiederkäuend im Sommersang

PS
Wer Zugriff auf die Fratzenbildervideos hat bitte genau vergleichen, ob es sich um dasselbe Pferd handelt oder das Kutschpferd ein anderes ist
Bitte,Bitte hört endlich auf❗❗❗ sämtliche unbewiesene Tierquälerei in Worten wiederzugeben ❗und sich gegenseitig noch aufzustacheln. Dieser Fall Fabian,nimmt ja hier Ausmaße an....ohne Worte❗ Nachtrag: meine persönliche Meinung,in welchem Umfeld musste Fabian bis zu seinem 8 Lebensjahr aufwachsen.Schrecklich❗

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Matthias aus Plau » Samstag, 04. April 2026, 16:16:16

Sronson hat geschrieben: Freitag, 03. April 2026, 11:17:22 Wäre es zu spät, sich jetzt noch zu Ostern eine Brille oder Lupe zu wünschen?

Raffaela soll in einer Kommentarspalte bestätigt haben, dass der Grabstein kein Todesdatum enthält, weil Dorina nie wieder an diesen Tag erinnert werden will.
Ohne worte

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Gartenkresse » Samstag, 04. April 2026, 15:37:14

Heckengäu hat geschrieben: Samstag, 04. April 2026, 15:21:17 Pferde die zum Springreiten ausgebildet sind werden in der Regel niemals vor Kutschen gespannt.
Wenn, dann allenfals nur vor einen leichten Zweirädrigen Gig, aber nicht vor eine schwere Zweiachsige Kutsche. Dafür nimmt man am besten (...)
Das Thema gab's hier zu Beginn schonmal. Es gibt einige Freizeitpferde (dazu zählt Tiffy (Rest In Peace)) die mehrgleisig ausgebildet werden, keine Seltenheit wenns am Wochenende aufm Turnier gesprungen wird und einmal die Woche ne Kutsche zieht. Das war n ganz normales Warmblut, die können springen, die können aber selbstverständlich auch eine ganz normale Kutsche ziehen (keinen zweirädrigen Gig 🙈)

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Heckengäu » Samstag, 04. April 2026, 15:21:17

weaselW hat geschrieben: Samstag, 04. April 2026, 01:35:30 Sronson war schneller beim Raussuchen —> Danke dir.
Dieses verstörende Video hatte sie öffentlich auf ihrem Instagramkanal gestellt. Es beinhaltete hauptsächlich Fotos und Videosequenzen des toten Tieres. Lediglich am Anfang ein Foto vom lebenden Pferd und ein Ausschnitt der Kutschfahrt. Danach folgten Bilder des toten Tieres liegend neben der Kutsche usw. Auch mehrere Ausschnitte wie sie trauernd und weinend bei „Tiffy“ ist. Dabei ließ sie sich offensichtlich filmen.
Pferde die zum Springreiten ausgebildet sind werden in der Regel niemals vor Kutschen gespannt.
Wenn, dann allenfals nur vor einen leichten Zweirädrigen Gig, aber nicht vor eine schwere Zweiachsige Kutsche. Dafür nimmt man am besten Percherons aus Franks Reich (Bilder anschauen lohnt sich ungemein), aus alten Ritterpferden entstandene kräftige Rasse mit äusserst stabilen Beinen, die nicht gleich brechen, wenn sie mal ausrutschen. Aus diesem Grund auch bevorzugt für berittene Polizei
Spoiler
2 Albuquerque Polizeioffiziere mit Percherons, das Mädel ist eine Deputy, zu sehen an Hosen und Stiefel, während die Percheronstute sehr beeindruckt von ihrer Reiterin ist. Schön sind auch die hölzernen Säbel, um Frechstrolchen damit den Scheitel nachziehen zu könnenBild
in Städten verwendet. Diese prächtigen Pferde ziehen im beschleunigten Trab eine Fracht 60 Kilometer am Tag und am nächsten Tag wieder.
Doch ich bin ausgeschweift:

Der 2. hier kurzzeitig eingebundene Screenshot eines Videos der Hochverdächtigen Pferdemännin zeigt eindeutig ein totes (hoffentlich) Pferd mit abgerutschem Sattel und abgenommenem Zaumzeug im Gras liegend.
Der 1. Scheibenschuss dann das tote Pferd auf der Liegefläche eines LKW oder Anhänger. Das ca 600 Kilogramm schwere Tier wurde sicherlich nicht mit dörflichen Kraftprotzen hochgehievt, sondern mit einem Traktor, ausgerüstet mit einer hydraulischen Hebeeinrichtung an der Front und breiten Gurtbändern, hochgezogen und sanft verladen und zum vorbereiteten oder vorgesehenen Grab transportiert.

An ihrer Stelle hätte ich das heilige Grab mit Waffengewalt gegen unsensible und höchst brutale Behördenwillkür, bis zum letzten Blutstropfen verteidigt, in jeder Hand eine 15schüssige schwere Pistole im Kaliber 45, wie Colt Government 1911 o.ä., plus 13 Ersatzmagazine und 2 Schrotflinten mit Unterrohrladehabel und Schalldämpfer, im grössten Kaliber natürlich:
Spoiler
Bild
Wann war denn der Pferdetod von Rossstute Tiffany1 der ausgearteten Unholdin?
Das Gras war Grün und Spannenlang, das Hornvieh muhte, zufrieden unter Apfelbäumen liegend, wiederkäuend im Sommersang

PS
Wer Zugriff auf die Fratzenbildervideos hat bitte genau vergleichen, ob es sich um dasselbe Pferd handelt oder das Kutschpferd ein anderes ist

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Caris » Samstag, 04. April 2026, 15:17:17

Kobra6 hat geschrieben: Samstag, 04. April 2026, 15:08:24 @Sronson, sorry für die Ansage gestern. Die letzten Seiten waren echt interessant. Es ist ja auch nicht leicht so einen Haufen zu moderieren, ich hätte nicht die Nerven dazu.






Wenn man sich hypothetisch vorstellt, dass die Tat (Mord an Fabian) aus Rache geschah, könnte das Entdecken der Leiche eine Verstärkung dieses Impulses gewesen sein. Sie wollte den Vater zusätzlich verletzen, um ihre Macht zu zeigen. Sie wollte sagen: "Sieh mal hier: Ich habe deinen Jungen gefunden." Ganz abgesehen davon, dass sie durch den Fund ihre DNA am Tatort rechtfertigen wollte.
ja, denke ich auch so. die Würde hat sie Fabian ja auch noch gekommen durch Unkenntlichmachung in einem solchen Maße, dass die eigenen Eltern ihn nicht mehr anschauen konnten, dass denen auch das noch genommen wurde. solche Faktoren spielen höchstwahrscheinlich maßgeblich eine Rolle neben den eher rationalen Dingen wie ihre Spuren am Tatort zu rechtfertigen.
schlimmer geht fast nimmer.

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