MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von GästinF » Dienstag, 03. März 2026, 13:48:28

Sronson hat geschrieben: Dienstag, 03. März 2026, 12:48:23 Wäre es nicht sinnvoll und nachvollziehbar, die Öffentlichkeit erst nach Abschluss der Ermittlungen und nach Einreichung der Anklage zu informieren?
Sinnvoll wäre es, zunächst auszuermitteln.
Die Zeit muss sein und ist ja auch (noch) vorhanden.

Zudem bezog ich mich auf Raffaela und Co. ;)
Deren Schweigsamkeit könnte natürlich bedeuten, dass ein absoluter Maulkorb verhängt wurde, sodass nichts durchsickert oder dass die jüngste Entwicklung ihnen nicht passt.

Und nein, ich finde, eine geplante Anklage sollte mal mitgeteilt werden. Es besteht ein starkes öffentliches Interesse.
Wenn dies nicht mitgeteilt wird, liegt es wohl daran, dass der Erfolg einer Anklageerhebung ziemlich zweifelhaft ist.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Sronson » Dienstag, 03. März 2026, 13:40:44

Catch22 hat geschrieben: Dienstag, 03. März 2026, 13:28:50 Nicht eine vermeintliche Logik der Tatbegehung oder des Erkenntnisgewinns innerhalb eines Ermittlungsverfahrens hatte ich beleuchtet, sondern allein die Logik, die sich aus den Aussagen des OStA Nowack erschließt.

Die „Logik“ der Tat und der Ermittlungen steht auf einem ganz anderen Batt. Mehr darüber erfahren wir hoffentlich in der Hauptverhandlung.

Wie lange es dauert, bis ein psychiatrischer Sachverständiger von der StA beauftragt wird und er zu einer Diagnose und einer Beurteilung der Schuldfähigkeit gelangt, wenn der Beschuldigte gegenüber den Ermittlungsbehörden die Aussage verweigert und möglicherweise auch mit dem Sachverständigen nicht spricht, ist sehr individuell. Dazu hatte ich mich gar nicht geäußert.

Sachliche Präzision liegt mir am Herzen. Schade, wenn diese als Forschheit missverstanden wird.

[…]
Vielen Dank, dass du unserem Thread einen Besuch abstattest und dich so sachlich und ganz ohne persönliche Angriffe zu dem Thema äußerst.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von SonntagsGast » Dienstag, 03. März 2026, 13:31:50

Sronson hat geschrieben: Dienstag, 03. März 2026, 12:48:23 Wäre es nicht sinnvoll und nachvollziehbar, die Öffentlichkeit erst nach Abschluss der Ermittlungen und nach Einreichung der Anklage zu informieren?

Offensichtlich nicht. Es sei denn, diese Mitteilungen sind allesamt unter der Rubrik Zeitungsente einzuordnen:

https://www.zeit.de/news/2025-11/18/lan ... dneter-auf

https://www.ludwigshafen24.de/region/fr ... 66997.html

https://www.noz.de/deutschland-welt/pan ... n-24168320

https://www.dasinvestment.com/edel-pfan ... altschaft/

https://www.tagesspiegel.de/politik/ext ... 06470.html

https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenb ... us434.html

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Catch22 » Dienstag, 03. März 2026, 13:28:50

SonntagsGast hat geschrieben: Dienstag, 03. März 2026, 08:24:08 Die Logik dahinter fehlt vollständig. Wer nicht steuerungsfähig ist, wäre nicht imstande, so einen Mord praktisch durchzuführen. Eine Gefahr für die Allgemeinheit lässt man rund vier Wochen lang auf freien Fuß? Und nach fünf Monaten ist man dann soweit, dass Schuldunfähigkeit ein Thema wäre. …
Nicht eine vermeintliche Logik der Tatbegehung oder des Erkenntnisgewinns innerhalb eines Ermittlungsverfahrens hatte ich beleuchtet, sondern allein die Logik, die sich aus den Aussagen des OStA Nowack erschließt.

Die „Logik“ der Tat und der Ermittlungen steht auf einem ganz anderen Batt. Mehr darüber erfahren wir hoffentlich in der Hauptverhandlung.

Wie lange es dauert, bis ein psychiatrischer Sachverständiger von der StA beauftragt wird und er zu einer Diagnose und einer Beurteilung der Schuldfähigkeit gelangt, wenn der Beschuldigte gegenüber den Ermittlungsbehörden die Aussage verweigert und möglicherweise auch mit dem Sachverständigen nicht spricht, ist sehr individuell. Dazu hatte ich mich gar nicht geäußert.

SonntagsGast hat geschrieben: Dienstag, 03. März 2026, 08:24:08 … Es wird auch nicht glaubwürdiger, je forscher man das Ganze formuliert.
Sachliche Präzision liegt mir am Herzen. Schade, wenn diese als Forschheit missverstanden wird.

Sronson hat geschrieben: Dienstag, 03. März 2026, 11:48:06 Ich wage mal eine mutige Prognose: Herr Nowack wird uns am Ende der Woche mitteilen, dass die Anklage bereits eingereicht wurde.
Die Erhebung der Anklage setzt den Abschluss der Ermittlungen voraus. Die Ermittlungen aber werden laut OStA Nowack voraussichtlich erst im Laufe dieser Woche abgeschlossen sein. Nach den Gesetzen der Logik ist es deshalb nicht möglich, dass bereits Anklage erhoben wurde.

Sronson hat geschrieben: Dienstag, 03. März 2026, 12:48:23 Wäre es nicht sinnvoll …, die Öffentlichkeit erst nach Abschluss der Ermittlungen und nach Einreichung der Anklage zu informieren?
Ja. Was aber ist, wenn es gar nicht zur Anklage kommen sollte? Genau hier zeigt sich doch der wunde Punkt in den Äußerungen Nowacks.


Wurde nicht auch jüngst in der Presse erwähnt, dass Pflichtverteidiger Ohm derzeit keine weitere Haftprüfung anstrebe? Daraus ließe sich vielleicht (und mit allergrößter Vorsicht!) schließen, dass die Beschuldigte mittlerweile gar nicht mehr in U-Haft sitzen, sondern bereits vorläufig in der forensischen Psychiatrie untergebracht sein könnte.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von seppel » Dienstag, 03. März 2026, 13:28:39

GästinF hat geschrieben: Dienstag, 03. März 2026, 12:35:19 Und du meinst nicht, wir wären darüber bereits von anderer Stelle informiert worden?
Dann wäre es ja auch schon längst passiert, mMn wurde da ein "Maulkorb" verhängt. Auch die ganze SM-Bubble ist meinem Gefühl nach viiiiel zu ruhig, was mich auf solch einen "Korb" schließen lässt.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von seppel » Dienstag, 03. März 2026, 13:21:02

Sronson hat geschrieben: Dienstag, 03. März 2026, 12:48:23 Wäre es nicht sinnvoll und nachvollziehbar, die Öffentlichkeit erst nach Abschluss der Ermittlungen und nach Einreichung der Anklage zu informieren?
Und so wird es auch passieren. Der Herr OStA wird sich doch im "Endsport" nicht noch die Butter vom Brötchen nehmen lassen, auch aus der Erfahrung der letzten 5 Monate.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von seppel » Dienstag, 03. März 2026, 13:18:09

SonntagsGast hat geschrieben: Dienstag, 03. März 2026, 12:46:11 Wurden abgekanzelt, belächelt und unter den Teppich gekehrt. Bis zum heutigen Tag gelingt es vielen, den Kopf in den Sand zu stecken. Interessantes Phänomen, und diese Meinungen auf Basis von nichts haben mich mehr interessiert als der Fall selbst.

Wie sagte deine bessere Hälfte - JohnDoe - so schön:
"Was nicht passt, wird passend gemacht"
Das kann ich so nicht stehen lassen und bestätigen. Nur mal "mein" Thema: Lähnwitz und TZ 1 (Jäger) wurde auch gerade von mir kräftig in den Ring geworfen und es wurde sehr rege diskutiert. Trotzdem schwanke ich weiter, zwischen Alleintäter und Gemeinschaftstat. Ich komme auch zu keinem eindeutigen Endergebnis, weil mir einfach noch zu viele Puzzleteile fehlen.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Sronson » Dienstag, 03. März 2026, 12:48:23

GästinF hat geschrieben: Dienstag, 03. März 2026, 12:35:19 Und du meinst nicht, wir wären darüber bereits von anderer Stelle informiert worden?
Wäre es nicht sinnvoll und nachvollziehbar, die Öffentlichkeit erst nach Abschluss der Ermittlungen und nach Einreichung der Anklage zu informieren?

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von SonntagsGast » Dienstag, 03. März 2026, 12:46:11

Jane.Doe hat geschrieben: ↑
Theorien zur Mehrtäterschaft wurden von beiden Seiten immer komplett rigoros und oft entgegen jeder Logik abgekanzelt
Wurden abgekanzelt, belächelt und unter den Teppich gekehrt. Bis zum heutigen Tag gelingt es vielen, den Kopf in den Sand zu stecken. Interessantes Phänomen, und diese Meinungen auf Basis von nichts haben mich mehr interessiert als der Fall selbst.

Wie sagte deine bessere Hälfte - JohnDoe - so schön:
"Was nicht passt, wird passend gemacht"

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von seppel » Dienstag, 03. März 2026, 12:38:46

Sronson hat geschrieben: Dienstag, 03. März 2026, 11:23:19 Gab es schon Fälle, in denen ein Mordverfahren nach 5 Monaten Ermittlungen eingestellt wurde, weil am Ende die Beweise für eine Anklage nicht reichten?
GästinF hat geschrieben: Dienstag, 03. März 2026, 12:33:29 Hätte es zumindest schon etliche geben müssen, da ja schon einige Personen zu Unrecht verurteilt wurden. Meist ist die Maschinerie aber nicht mehr aufzuhalten, ob schuldig oder nicht und es kommt in solchen Fällen eher noch zu einem nachträglichen Freispruch.
Da habe ich auf die schelle keine Fälle gefunden, aber die Liste der Justizirrtümer in Deutschland mal mit angehangen.

Quelle:
https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von ... tsprechung

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von GästinF » Dienstag, 03. März 2026, 12:35:19

Sronson hat geschrieben: Dienstag, 03. März 2026, 11:48:06 Ich wage mal eine mutige Prognose: Herr Nowack wird uns am Ende der Woche mitteilen, dass die Anklage bereits eingereicht wurde.
Und du meinst nicht, wir wären darüber bereits von anderer Stelle informiert worden?

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von GästinF » Dienstag, 03. März 2026, 12:33:29

Sronson hat geschrieben: Dienstag, 03. März 2026, 11:23:19 Gab es schon Fälle, in denen ein Mordverfahren nach 5 Monaten Ermittlungen eingestellt wurde, weil am Ende die Beweise für eine Anklage nicht reichten?
Hätte es zumindest schon etliche geben müssen, da ja schon einige Personen zu Unrecht verurteilt wurden. Meist ist die Maschinerie aber nicht mehr aufzuhalten, ob schuldig oder nicht und es kommt in solchen Fällen eher noch zu einem nachträglichen Freispruch.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von seppel » Dienstag, 03. März 2026, 12:28:21

Nikas hat geschrieben: Dienstag, 03. März 2026, 12:08:08 Ich geb dir zwar Recht, dass man das Abgedruckte als schwammig definieren kann. Allerdings wäre doch dann der dringende Tatverdacht nicht mehr gegeben und G umgehrnd freizulassen, wenn sich die StA soooo undicher wäre.
Ich denke es wurde von der Zeitung bewusst versucht, Zweifel zu streuen, indem das Gesagte zusammengekürzt wurde und es somit einen Artikel wert war. Denn eigentlich gibts ja gerade nix neues, wenn mans genau betrschtet.
Im Bezug auf „letzte Mitteilung“ gehe ich davon aus, „vor Anklageerhebung“ oder „vor Eröffnung des Hauptverfahrens“.

Ich glaub zwar auch nicht dass es keine weiteren Beteiligten gibt, aber an ihre komplette Unschuld glsub ich auch nicht.
Für mich exakt auf den Punkt gebracht 👍, bis auf die (Mit) Täterschaft.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von SonntagsGast » Dienstag, 03. März 2026, 12:23:58

Nikas hat geschrieben: Dienstag, 03. März 2026, 12:08:08 Ich geb dir zwar Recht, dass man das Abgedruckte als schwammig definieren kann. Allerdings wäre doch dann der dringende Tatverdacht nicht mehr gegeben und G umgehrnd freizulassen, wenn sich die StA soooo undicher wäre.
Das ist eben der Sinn und Zweck dahinter: Der Beschuldigte kommt eben nicht frei aus besagtem Grund. In unserer Rechtspraxis absolut nichts Neues, 1964 schreibt der Spiegel "Gesteh und geh" und bezieht sich auf die Behördentaktik, jemanden zu etwas zu zwingen. "Willkürlichen Freiheitsentzug gibt es am laufendem Band" heißt es weiter.
https://www.spiegel.de/politik/gesteh-u ... 0046163483


Denn eigentlich gibts ja gerade nix neues, wenn mans genau betrschtet.
Dann sind Nowacks O-Töne frei erfunden und oder wurden so gedreht, dass eine Story draus entsteht. Sehr gewagt die Vermutung, denn das würde bedeuten, dass ein OStA sich von der Presse benutzen und veräppeln lässt.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Nikas » Dienstag, 03. März 2026, 12:08:08

SonntagsGast hat geschrieben: Dienstag, 03. März 2026, 11:48:35 In meinem Beitrag "U-haft schafft Rechtskraft" hatte ich eine Strafverteidigern aus Berlin zitiert, die untersucht hat, was am Ende von Ermittlungen hängenbleibt. Nicht sehr viel. Hilft aber nicht wirklich weiter, denn nach
Delikten hatte sie ihre Zahlen nicht aufgeschlüsselt. Spontan kann ich mich erinnern, dass Personen ins Visier geraten waren, obwohl die nichts mit dem Tatvorwurf Mord oder Totschlag zu tun hatten. Ob man den Fall Fabian endgültig abschließt, kann ich mir überhaupt nicht vorstellen. Schade, dass keine Belohnung ausgelobt wurde für Hinweise, was aber auch wieder mit einem Zugeständnis verbunden gewesen wäre, ob die TV es denn nun wirklich war.
Mit Ginas U-Haft hat man alles auf eine Karte gesetzt..
und sich verzockt?
Ich geb dir zwar Recht, dass man das Abgedruckte als schwammig definieren kann. Allerdings wäre doch dann der dringende Tatverdacht nicht mehr gegeben und G umgehrnd freizulassen, wenn sich die StA soooo undicher wäre.
Ich denke es wurde von der Zeitung bewusst versucht, Zweifel zu streuen, indem das Gesagte zusammengekürzt wurde und es somit einen Artikel wert war. Denn eigentlich gibts ja gerade nix neues, wenn mans genau betrschtet.
Im Bezug auf „letzte Mitteilung“ gehe ich davon aus, „vor Anklageerhebung“ oder „vor Eröffnung des Hauptverfahrens“.

Ich glaub zwar auch nicht dass es keine weiteren Beteiligten gibt, aber an ihre komplette Unschuld glsub ich auch nicht.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von seppel » Dienstag, 03. März 2026, 12:03:56

Sronson hat geschrieben: Dienstag, 03. März 2026, 11:48:06 Ich wage mal eine mutige Prognose: Herr Nowack wird uns am Ende der Woche mitteilen, dass die Anklage bereits eingereicht wurde.
Das wäre auch noch eine Möglichkeit, auch um endlich voranzukommen, der Presse etwas präsentieren zu können, eine Art abgeschlossene Zwischenentscheidung. Und da bleibe ich bei Freitag, dem 06.03.2026, also genau 4 Monate nach U-Haftantritt.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von SonntagsGast » Dienstag, 03. März 2026, 11:48:35

Sronson hat geschrieben: Dienstag, 03. März 2026, 11:23:19 Gab es schon Fälle, in denen ein Mordverfahren nach 5 Monaten Ermittlungen eingestellt wurde, weil am Ende die Beweise für eine Anklage nicht reichten?
In meinem Beitrag "U-haft schafft Rechtskraft" hatte ich eine Strafverteidigern aus Berlin zitiert, die untersucht hat, was am Ende von Ermittlungen hängenbleibt. Nicht sehr viel. Hilft aber nicht wirklich weiter, denn nach
Delikten hatte sie ihre Zahlen nicht aufgeschlüsselt. Spontan kann ich mich erinnern, dass Personen ins Visier geraten waren, obwohl die nichts mit dem Tatvorwurf Mord oder Totschlag zu tun hatten. Ob man den Fall Fabian endgültig abschließt, kann ich mir überhaupt nicht vorstellen. Schade, dass keine Belohnung ausgelobt wurde für Hinweise, was aber auch wieder mit einem Zugeständnis verbunden gewesen wäre, ob die TV es denn nun wirklich war.
Mit Ginas U-Haft hat man alles auf eine Karte gesetzt..
und sich verzockt?

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Sronson » Dienstag, 03. März 2026, 11:48:06

Ich wage mal eine mutige Prognose: Herr Nowack wird uns am Ende der Woche mitteilen, dass die Anklage bereits eingereicht wurde.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von seppel » Dienstag, 03. März 2026, 11:33:52

Sronson hat geschrieben: Dienstag, 03. März 2026, 10:58:17 Hat Jens Schwarck das genauso gesagt? Eine neurologische Entwicklungsstörung wie ADHS ist doch kein Motiv (also kein Beweggrund für eine Tat) im strafrechtlichen Sinne. Sie kann allenfalls bestimmte Verhaltensweisen begünstigen, aber für sich genommen keine schweren Gewalttaten.

https://www.msdmanuals.com/de/heim/gesu ... örung-adhs
Ja, so hatte er es formuliert. Bin da aber ganz bei dir, zumal G. nach der Tat ganz normal weitergelebt, also ihr Leben ja "im Griff" hatte.

Was ich mir vorstellen kann, das die Tat in einem wahnhaften oder psychotischen (Ausnahme)zustand begangen wurde. Dies ist ein bekanntes Phänomen und schon selber erlebt (keinen Mord, aber Menschen und Ereignisse in solchen Situationen - damals wusste ich aber noch nicht, wie ich das zu verstehen und einzuordnen habe).

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Sronson » Dienstag, 03. März 2026, 11:23:19

SonntagsGast hat geschrieben: Dienstag, 03. März 2026, 11:08:22 Es genügt schlicht und ergreifend nicht für eine Anklage und einen Prozess.
Gab es schon Fälle, in denen ein Mordverfahren nach 5 Monaten Ermittlungen eingestellt wurde, weil am Ende die Beweise für eine Anklage nicht reichten?

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