MORDFALL LIEBS -- Diskussion

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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von Scheich Manfred » Montag, 09. März 2026, 18:20:25

Miwei hat geschrieben: Freitag, 06. März 2026, 09:00:11 F.L.war ja erst seit einigen Monaten in Paderborn und mit
21 Jahren ist man unternehmenslustig und neugierig, man
baut sich einen Freundeskreis auf. Leider ist F. da an eine
unberechenbare, abnormale gefährliche Person geraten.Der
Abend im Pub war enttäuschend. weil N. nicht kam,also
wollte sie noch mit irgendjemand sich unterhalten,flirten
usw. Da war der sympathische Typ ,den sie z.B. auf dem Weg zur Schule immer begegnete gerade richtig..
Woher weisst Du das?

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von Gast7469 » Montag, 09. März 2026, 12:56:33

Zebra hat geschrieben: Mittwoch, 04. März 2026, 13:00:10 Ich überlege, wenn ich mit leerem Akku (dessen war sie sich völlig bewusst) aus dem Pub gehe und dann auf jemanden treffe, mit dem ich unerwartet doch noch etwas Zeit verbringen möchte, unter welchen Umständen würde ich denn dann eine SMS überhaupt schreiben? Doch nur, wenn ich wüsste, dass sie auch verschickt wird und noch raus geht. Also muss ihr ja jemand einen Akkutausch angeboten haben und sie muss noch in der Lage gewesen sein, die SMS zu verschicken und das auch gewusst haben.
Ich bin mir sicher, dass dem Täter schwer auf den Zeiger ging, dass Nieheim ins Visier rückte und er das gerade rücken wollte mit den ständigen Aufenthalten in Paderborn und dass das so nicht geplant war. Also kann man ausschließen, dass sie die SMS zum Zeitpunkt 0.49 aus der Funkzelle aktiv gesendet hat, das hätte der Täter 1. nicht zugelassen und 2. hätte Frauke C niemals so lange warten lassen.
Also hat sie die SMS früher geschrieben. Ich denke, sie wird zum Täter gesagt haben: Ich schreib noch eben C, dafür reicht mein Akku noch aus, dann weiß er, dass ich etwas später komme. --> Die SMS schrieb sie, bemerkte aber vllt gar nicht, dass sie gar nicht versendet wurde. Er später als der Täter ihr Handy geladen hat und eingeschaltet, geht die SMS dann raus. Das und nur das ist der Auslöser dafür, dass er in den folgenden Tagen ein Problem hat und mit ihr durch die Gegend fährt.

Vielleicht hat der Täter ihr da schon gesagt, sie solle aber nicht schreiben, dass sie mit ihm Zeit verbringt, "sonst reden die Leute wieder über uns oder sowas in der Art, behalte das mal für dich, ich will nicht, dass Gerüchte entstehen." Denn, dass sie nicht schreibt, wo sie ist oder mit wem, das sieht ihr ja dann doch nicht ganz ähnlich, während der Rest der SMS sehr authentisch ist und absolut nach ihr klingt und bestimmt von ihr formuliert wurde. Sie wirkt auch glücklich und gelöst, d.h. sie wird auf jemanden gestoßen sein, den sie sehr gerne mochte. Da gab es so viele Männer ja gar nicht zu dieser Zeit, auf die das zutraf.

Frauke war ja mitteilungsbedürfitg und offen, sie informiert sogar C über den Spielausgang und das nachfolgende Match und sowas. Es ist sehr untypisch, dass sie aber die zwei wichtigsten Dinge in ihrer SMS an C nicht mitteilt: 1. wohin sie mit wem geht und 2. wann sie plant nach Hause zu kommen.
Mindestens 2. wäre für ihn ja die wichtigste Information gewesen, die sie ihm vorenthält. Weshalb könnte sie ihm verschwiegen haben, wieso sie später kommt und wann sie nach Hause zu kommen plant?
Typischerweise würde man schreiben: Ich bleib noch ne Stunde/ich zieh mit I noch weiter/die Anderen wollen noch hier hin/glaub ich geh da noch mit/brauche noch ne halbe Stunde/beeil mich, bin Mitternacht daheim/sei nicht sauer, bei mir wirds später, weil... Stattdessen schreibt sie völlig offen "komme später" und das bereist vermeintlich um kurz nach 23 Uhr.
Mit eigenem Schlüssel könnte man das abhaken. Aber sie wusste, dass er auf sie wartet.
Es mag, gemessen an der heutigen Zeit, untypisch erscheinen. Die Angehörigen schätzten die SMS aber als Frauke-typisch ein. Mit keinem Wort erwähnten sie, Frauke hätte sonst immer genau Bescheid gegeben, mit wem sie unterwegs war und wann genau sie kommt. Sie war C auch keine Rechenschaft oder Rede und Antwort schuldig. Wahrscheinlich hätte sie ihn gar nicht informiert, dass sie später kommt, hätte sie ihren Schlüssel bei sich gehabt. Auch möglich, dass sie selbst nicht wusste, wann genau sie nach Hause kommt, und sich die Uhrzeit offen lassen wollte, deshalb die vage Zeitangabe Später.
Frau Liebs sagte im neuen Podcast, sie hatte den Eindruck, Frauke sei verliebt in N gewesen, wahrscheinlich weil sie so intensiv nur von ihm und seinem verstorbenen Freund gesprochen hat. Sagte sie nicht sogar, Frauke hätte im Restaurant beim Essen ausschließlich von N gesprochen? Genau wie auch I bestätigte, Frauke hätte im Pub ausschließlich mit N SMSen geschrieben, mit niemandem sonst? Den Eindruck, Frauke sei verliebt in N gewesen, wird bestimmt auch C gehabt haben. Von ihm gibt es im letzten Anruf den seltsam anmutenden Satz Hast du einen anderen Typen kennengelernt? Und viele, inklusive mir, denken/dachten, er meine sich selbst damit, einen anderen Typen als ihn. Ich bin aber ziemlich sicher, dass C N meinte, einen anderen Typen als N.
Jemand wie Frauke, die so routiniert und viele SMSen schrieb, soll vergessen haben, nach dem Schreiben der SMS auf Senden zu tippen? Oder nicht gemerkt haben, dass sie gar nicht auf Senden getippt hat? Halte ich für unwahrscheinlich. Zeigten die Handy damals nicht auch die Meldung SMS erfolgreich versendet an?

Und solche Geschichten wie Frauke traf auf ihrem Heimweg völlig unerwartet diesen ganz attraktiven (Un)bekannten, der sie alles vergessen ließ, inklusive C, N, die Schule am nächsten Tag und I der sie sagte, sie wolle nach Hause, und mit dem sie des Nachts noch durchgebrannt ist, halte ich für völligen Quatsch. Das Leben ist kein Groschenroman.
Frauke hat durch ihr Verhalten deutlich gezeigt, wem ihr Interesse galt und jeder der mal frisch verknallt war, weiß, dass man dann nur eines will, hin zu seinem Schwarm. Ich glaube aber nicht, dass N selbst Frauke vom Pub abgeholt hat oder jemandem den Auftrag gegeben hat, Frauke zu ihm zu bringen. N hatte deutlich erkennbar nicht dasselbe Interesse an Frauke wie umgekehrt. Jemand anderes hatte sie mitgenommen. Und dieser jemand müsste eigentlich nicht allzu schwer zu finden sein.

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von Miwei » Freitag, 06. März 2026, 09:00:11

F.L.war ja erst seit einigen Monaten in Paderborn und mit
21 Jahren ist man unternehmenslustig und neugierig, man
baut sich einen Freundeskreis auf. Leider ist F. da an eine
unberechenbare, abnormale gefährliche Person geraten.Der
Abend im Pub war enttäuschend. weil N. nicht kam,also
wollte sie noch mit irgendjemand sich unterhalten,flirten
usw. Da war der sympathische Typ ,den sie z.B. auf dem Weg zur Schule immer begegnete gerade richtig..

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von Gastfreiheit » Freitag, 06. März 2026, 08:40:47

Zebra hat geschrieben: Donnerstag, 05. März 2026, 23:05:19 Wenn ihr Zeit habt, schaut euch bitte auf Netflix die neue Dokumentation “Ein Freund, ein Mörder” an. Es geht um einen Fall aus Dänemark.

Der Täter ist recht attraktiv, hat einen Freundeskreis, feiert gerne, geht aus, bleibt aber immer desinteressiert an Frauen/Beziehungen.
Er entführt und tötet im Alter von 32 eine junge Frau, eine weitere wird nach Entführung noch lebend gefunden. Ich möchte gar nicht spoilern, darum geht es gar nicht, sondern um den Charakter des Täters in diesem Fall. Bei mir ruft es starke Assoziationen mit einem TV hervor.
Aus dem Freundeskreis konnte sich später niemand vorstellen, dass er so etwas getan hatte. Auch erscheint nicht klar, weshalb er sich junge Frauen/Jugendliche Mädchen suchte, im echten Leben aber an Frauen völlig desinteressiert war und noch nie eine Beziehung hatte und scheinbar auch keine wollte. Zwischenmenschliches scheint ihm völlig fremd. Außer: Sein bester Freund, an ihm klammerte er sehr.

Er quälte die Mädchen sadistisch und hielt sie wohl einige Tage bei sich im Haus gefangen. Nach den Entführungen fuhr er die Mädchen wohl einige Stunden in seinem Kofferraum herum und verhielt sich währenddessen relativ unscheinbar. Es wurde vermutet, er fuhr direkt mit einem gerade entführten Mädchen im Kofferraum auf eine Party und sie lag die ganze Zeit über einfach im Auto. Seine Freunde benutzte er oft als Alibi für seine Taten. Bezeichnet wurde sein Leben auch als die perfekte soziale Tarnung. Wenn er nach einer Tat zu einem Freund fuhr, konnte er später aussagen: Wie sollte das denn gegangen sein? Soll ich jemanden entführen und 15 Minuten später mit meinem Freund ein Bier trinken gehen und das Mädchen liegt dann stundenlang in meinem Kofferraum?
Das geht doch nicht, denkt man. Und meint, das sei ein Alibi. Aber es ging ja doch.

Hätte es keine Videoaufnahmen gegeben (von überwiegend Privatpersonen und dem Bahnhof) hätte man den Täter übrigens bestimmt niemals gefunden. Am Opfer verfügbare DNA konnte damals auch nicht mehr verwendet werden. Obwohl 650 Personen vernommen wurden, gab es keinen Anhaltspunkt außer zufällig zwei, drei Videosequenzen, die über die Jahre ein Bild ergaben. Er wäre bis heute unentdeckt, im kleinen Dänemark, hätte es kein Filmmaterial gegeben hätte man ihn niemals überführen können.

Ist eine spannende Doku, wenn ihr Zeit habt, schaut rein, mich würde euer Eindruck interessieren. Ich musste die ganze Zeit an Frauke denken.
Danke für den Tipp. Ich schaue die Doku jetzt an.

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von Zebra » Donnerstag, 05. März 2026, 23:05:19

Wenn ihr Zeit habt, schaut euch bitte auf Netflix die neue Dokumentation “Ein Freund, ein Mörder” an. Es geht um einen Fall aus Dänemark.

Der Täter ist recht attraktiv, hat einen Freundeskreis, feiert gerne, geht aus, bleibt aber immer desinteressiert an Frauen/Beziehungen.
Er entführt und tötet im Alter von 32 eine junge Frau, eine weitere wird nach Entführung noch lebend gefunden. Ich möchte gar nicht spoilern, darum geht es gar nicht, sondern um den Charakter des Täters in diesem Fall. Bei mir ruft es starke Assoziationen mit einem TV hervor.
Aus dem Freundeskreis konnte sich später niemand vorstellen, dass er so etwas getan hatte. Auch erscheint nicht klar, weshalb er sich junge Frauen/Jugendliche Mädchen suchte, im echten Leben aber an Frauen völlig desinteressiert war und noch nie eine Beziehung hatte und scheinbar auch keine wollte. Zwischenmenschliches scheint ihm völlig fremd. Außer: Sein bester Freund, an ihm klammerte er sehr.

Er quälte die Mädchen sadistisch und hielt sie wohl einige Tage bei sich im Haus gefangen. Nach den Entführungen fuhr er die Mädchen wohl einige Stunden in seinem Kofferraum herum und verhielt sich währenddessen relativ unscheinbar. Es wurde vermutet, er fuhr direkt mit einem gerade entführten Mädchen im Kofferraum auf eine Party und sie lag die ganze Zeit über einfach im Auto. Seine Freunde benutzte er oft als Alibi für seine Taten. Bezeichnet wurde sein Leben auch als die perfekte soziale Tarnung. Wenn er nach einer Tat zu einem Freund fuhr, konnte er später aussagen: Wie sollte das denn gegangen sein? Soll ich jemanden entführen und 15 Minuten später mit meinem Freund ein Bier trinken gehen und das Mädchen liegt dann stundenlang in meinem Kofferraum?
Das geht doch nicht, denkt man. Und meint, das sei ein Alibi. Aber es ging ja doch.

Hätte es keine Videoaufnahmen gegeben (von überwiegend Privatpersonen und dem Bahnhof) hätte man den Täter übrigens bestimmt niemals gefunden. Am Opfer verfügbare DNA konnte damals auch nicht mehr verwendet werden. Obwohl 650 Personen vernommen wurden, gab es keinen Anhaltspunkt außer zufällig zwei, drei Videosequenzen, die über die Jahre ein Bild ergaben. Er wäre bis heute unentdeckt, im kleinen Dänemark, hätte es kein Filmmaterial gegeben hätte man ihn niemals überführen können.

Ist eine spannende Doku, wenn ihr Zeit habt, schaut rein, mich würde euer Eindruck interessieren. Ich musste die ganze Zeit an Frauke denken.

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von HHmoin » Donnerstag, 05. März 2026, 09:47:49

Wie könnte denn so ein Aussprechen mitm Ex ausm Ruder gelaufen sein? Wie genau könnte hier eine Eskalation ausgesehen haben?
Wenns geht mit Details..

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von Zebra » Donnerstag, 05. März 2026, 09:21:55

Hätte ihr letzter Ex- oder ExEx sie hin und wieder mal kontaktiert, weil er sich aussprechen wollte, hätte sie davon sicherlich jemandem erzählt. Das hätte ihre Schwestern, Freundin und Mutter gewusst. Frauke hätte sich nicht spontan um 23 Uhr entschlossen, sich noch mit einem Ex auszusprechen, der in ihrem Leben gar keine Rolle mehr spielte und dafür C. warten lassen.
Natürlich war es jemand, den sie kannte, aber auch jemand, der ihr am Herzen lag und der es ihr wert war, in diesem Moment unzuverlässig zu sein und C warten zu lassen.

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von Gast11111 » Mittwoch, 04. März 2026, 21:22:18

Also wie ich es verstanden habe kam ihr letzter Ex aus Schwalenberg? Was ja nur 19 min von Nieheim entfernt ist.
Hat sie ihn an dem Abend spontan getroffen? Und deswegen in der SMS nicht geschrieben mit wem sie noch unterwegs ist.
Vielleicht wollte er sich noch aussprechen oder konnte nicht akzeptieren, dass Schluss ist und dann ist irgendwas eskaliert...
Leider weiß man nichts über ihn, warum haben sie sich getrennt usw...
Ich denke jedenfalls immer noch, dass es jemand war den sie kannte.

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von Trodat5203 » Mittwoch, 04. März 2026, 19:16:25

HHmoin hat geschrieben: Mittwoch, 04. März 2026, 08:16:20 @Trodat5203

Das hätte man auch normal formulieren können..
Ach HHmoin, dass das gerade von dir kommt :lol:

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von Zebra » Mittwoch, 04. März 2026, 13:00:10

Ich überlege, wenn ich mit leerem Akku (dessen war sie sich völlig bewusst) aus dem Pub gehe und dann auf jemanden treffe, mit dem ich unerwartet doch noch etwas Zeit verbringen möchte, unter welchen Umständen würde ich denn dann eine SMS überhaupt schreiben? Doch nur, wenn ich wüsste, dass sie auch verschickt wird und noch raus geht. Also muss ihr ja jemand einen Akkutausch angeboten haben und sie muss noch in der Lage gewesen sein, die SMS zu verschicken und das auch gewusst haben.
Ich bin mir sicher, dass dem Täter schwer auf den Zeiger ging, dass Nieheim ins Visier rückte und er das gerade rücken wollte mit den ständigen Aufenthalten in Paderborn und dass das so nicht geplant war. Also kann man ausschließen, dass sie die SMS zum Zeitpunkt 0.49 aus der Funkzelle aktiv gesendet hat, das hätte der Täter 1. nicht zugelassen und 2. hätte Frauke C niemals so lange warten lassen.
Also hat sie die SMS früher geschrieben. Ich denke, sie wird zum Täter gesagt haben: Ich schreib noch eben C, dafür reicht mein Akku noch aus, dann weiß er, dass ich etwas später komme. --> Die SMS schrieb sie, bemerkte aber vllt gar nicht, dass sie gar nicht versendet wurde. Er später als der Täter ihr Handy geladen hat und eingeschaltet, geht die SMS dann raus. Das und nur das ist der Auslöser dafür, dass er in den folgenden Tagen ein Problem hat und mit ihr durch die Gegend fährt.

Vielleicht hat der Täter ihr da schon gesagt, sie solle aber nicht schreiben, dass sie mit ihm Zeit verbringt, "sonst reden die Leute wieder über uns oder sowas in der Art, behalte das mal für dich, ich will nicht, dass Gerüchte entstehen." Denn, dass sie nicht schreibt, wo sie ist oder mit wem, das sieht ihr ja dann doch nicht ganz ähnlich, während der Rest der SMS sehr authentisch ist und absolut nach ihr klingt und bestimmt von ihr formuliert wurde. Sie wirkt auch glücklich und gelöst, d.h. sie wird auf jemanden gestoßen sein, den sie sehr gerne mochte. Da gab es so viele Männer ja gar nicht zu dieser Zeit, auf die das zutraf.

Frauke war ja mitteilungsbedürfitg und offen, sie informiert sogar C über den Spielausgang und das nachfolgende Match und sowas. Es ist sehr untypisch, dass sie aber die zwei wichtigsten Dinge in ihrer SMS an C nicht mitteilt: 1. wohin sie mit wem geht und 2. wann sie plant nach Hause zu kommen.
Mindestens 2. wäre für ihn ja die wichtigste Information gewesen, die sie ihm vorenthält. Weshalb könnte sie ihm verschwiegen haben, wieso sie später kommt und wann sie nach Hause zu kommen plant?
Typischerweise würde man schreiben: Ich bleib noch ne Stunde/ich zieh mit I noch weiter/die Anderen wollen noch hier hin/glaub ich geh da noch mit/brauche noch ne halbe Stunde/beeil mich, bin Mitternacht daheim/sei nicht sauer, bei mir wirds später, weil... Stattdessen schreibt sie völlig offen "komme später" und das bereist vermeintlich um kurz nach 23 Uhr.
Mit eigenem Schlüssel könnte man das abhaken. Aber sie wusste, dass er auf sie wartet.

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von Gast7469 » Mittwoch, 04. März 2026, 12:15:48

Im Frauke Liebs Thread in einem anderen Forum schrieb vor ein paar Jahren eine gewisse Malinka einige sehr gute und interessante Beiträge. Sie kennt wohl I und hat sich intensiv mit dem Fall beschäftigt. Sie schrieb übrigens, dass N ein Alibi für Freitagnacht hat, als Fraukes Bruder anrief, war er wohl mit den anderen Suchplakate verteilen. Ich halte das was sie sagt, auch über N, für glaubwürdig.
Am interessantesten fand ich ihre Beiträge über die SMS die 0.49 Uhr versendet wurde. Ich war mir immer sicher, dass Frauke die SMS an C in Paderborn schrieb und versendete, kurz nachdem sie auf den Täter traf. Die SMS aber erst Stunden später rausging und zugestellt wurde, weil das Netz zu dem Zeitpunkt überlastet war. Das kann, wie ich in Malinkas Beiträgen gelesen habe, aber nicht sein, denn dann hätte die Funkzellenauswertung die Funkzelle beim Pub/ Paderborn ergeben und nicht Nieheim Entrup, denn ausschlaggebend ist die Funkzelle, in der die SMS versendet wird. Und das war nun mal Nieheim Entrup.
Ich halte die SMS jedoch weiterhin für authentisch. Frauke hat sie selbst und aus freien Stücken geschrieben. Sie wurde mMn von Frauke aber nicht in Nieheim Entrup geschrieben, sondern noch in Paderborn, als sie bereits beim Täter im Fahrzeug saß und sich noch gut und sicher fühlte.
Der Täter muss sie dann 0.49 Uhr irgendwo im Bereich, den die Funkzelle abdeckt, versendet haben. Frauke war mMn nicht mehr dazu in der Lage, sie wäre nicht freiwillig in die Gegend gefahren und so eine SMS um diese Zeit fast zwei Stunden nach dem Pub noch an C zu senden mit Komme später? Mit Sicherheit nicht. Ich schließe auch aus, dass der Täter die SMS selbst so Frauke-typisch hätte schreiben können bzw. sie aus alten SMSen von Frauke zusammengebastelt hat und Frauke dazu noch (gewaltsam) den Insider Nicht gegen England entlocken konnte.
Es gibt in meinen Augen nur eine einzige Möglichkeit: Frauke hat die SMS an C fertig geschrieben, aber statt sie sofort zu versenden, hat Frauke sie als Entwurf gespeichert. Vielleicht um erst mal abzuwarten, ob die SMS überhaupt nötig ist. In welcher Situation würde sie auf so eine Idee kommen?
Ich schließe aus, dass Frauke die SMS noch im Pub schrieb mit Is Akku. Warum die SMS nicht sofort versenden, sondern abspeichern auf die Gefahr hin, dass der Versand später mit leerem Akku nicht mehr gelingt? Manchmal erholte sich der Akku ja wieder bei diesen alten Handys, aber hätte Frauke sich darauf verlassen? Es sei denn, sie wollte jemanden nach dem Pub noch treffen, von dem sie wusste, dass er einen passenden Akku hat, war sich aber unsicher, ob dieser Jemand überhaupt auftauchen würde. Aber deswegen eine SMS vorschreiben und speichern? Malinka schrieb, dass I bestätigte, dass Frauke im Pub nur mit N geschrieben hat, mit niemandem sonst. Eine geplante geheime Verabredung mit einer unbekannten Person schließe ich aus. Raus ist auch die Möglichkeit, dass Frauke versehentlich die SMS als Entwurf abspeicherte, statt sie zu versenden.
Ich schließe auch aus, dass Frauke die SMS fertig schrieb, und in dem Moment, wo sie sie versenden wollte, der Täter ihr unvermittelt das Handy aus der Hand schlug, sie handlungsunfähig machte, und die SMS selbst als Entwurf speicherte mit der Absicht diese später selbst (aus der Funkzelle Nieheim-Entrup) zu versenden.
Ich glaube eher, es lief folgendermaßen ab.
Nach dem Pub trifft Frauke auf den Täter, man hat gemeinsame Bekannte und der Täter kennt sogar N und bietet an Frauke nach Schloß Neuhaus mitzunehmen, wo N mit A Billard bzw. Snooker spielen wollte. Ein unangekündigter Überraschungsbesuch. Vielleicht kam man auch auf T zu sprechen und der Täter kannte ihn auch und hat mehr über ihn zu erzählen. Frauke war sofort Feuer Flamme und stieg ein. Vielleicht bot der Täter ihr an auf der Hinfahrt ihr Handy zu laden und sie hinterher auch wieder in die Innenstadt/ nach Hause zu fahren, ganz Gentleman-like.
Sie waren schon unterwegs mit dem Fahrzeug als Frauke daran dachte, eine Komme später SMS an ihren Mitbewohner C zu schreiben. Sie sagt das auch dem Täter: Ich muss noch meinem Mitbewohner schreiben, der hat meinen Schlüssel und muss mir die Tür aufmachen. Er dürfte noch gar nicht auf mich warten, weil er eh immer länger auf bleibt. Ich schreibe ihm trotzdem mal schnell, dass ich später komme.
Ich schließe aus, dass der Täter ihr hätte einreden können: Ach lass das doch mit der SMS. Warum willst du dem schreiben? Der ist doch selbst Schuld, dass er auf dich warten muss. Frauke hatte keinen Groll gegen C, sie war selbstsicher und mit sich im Reinen.
Ich denke eher, der Täter könnte so was zu ihr gesagt haben wie: Warte doch noch lieber damit. Lass uns erst mal schauen, ob wir die beiden (N und A) dort überhaupt antreffen. Die könnten ja auch schon wieder weitergezogen sein. Wenn sie nicht da sind, bring ich dich ja sowieso zurück, dann bist du eh gleich Zuhause.
Frauke wägt kurz ab, findet die Idee gut und sagt ihm: Na gut, ich schreibe die SMS fertig und speichere sie erstmal. Mal schauen, ich bin gespannt.
Dann aber ist etwas passiert, was die Freiwilligkeit enden ließ.
Ich halte diese zwei Tätervarianten für denkbar
Variante 1: hier denke ich an einen weiblichen Täter Ende 20 bis Mitte 30, bekannt mit N und T, jmd der wusste, dass N sich wieder mit Frauke treffen wollte, der zum Pub fuhr um ihn abzupassen, sich um ihn sorgte und befürchtete, Frauke könnte N ausnutzen, mit ihm spielen. Jemand, der sich bemüht, nach außen hin stets freundlich zu sein, einen guten Eindruck zu machen, aber innerlich geladen ist, der vielleicht aufgrund psychischer Probleme, schwierigen Lebensverhältnissen Schicksalsschlägen viel Wut und Frust aufgestaut hat und jetzt Frauke an der Backe hat. Hier dürfte die Situation von einem Streitgespräch hin zu einer körperlichen Auseinandersetzung eskaliert sein. Der Täter, selbst über sich erschrocken und überfordert, fuhr mit Frauke einfach weiter, bis er wieder an einem ihm vertrauten sicheren Ort war. In dem Fall wäre der spätere Versand eher ein ehrlich gemeinter Rat gewesen oder ein heimlicher Wunsch nach dem Motto, hoffentlich sich N und A nicht mehr da, hoffentlich werde ich diese Frauke schnell wieder los.
Bei Variante 2 denke ich an einen männlichen Täter Mitte 20 bis Anfang 30, bekannt mit N, kannte auch T, vlt Arbeitskollege oder jmd der mitbekommen hat, dass N mit Frauke schrieb, der zum Pub fuhr und dort auf Frauke traf, vielleicht von der Art her ein ähnlicher Typ wie N, jmd dem der Gedanke kam, die Gunst der Stunde zu nutzen, wenn schon eine hübsche Frau in sein Auto steigt, vielleicht dachte er hier könnte etwas unverhofft laufen. Er schlug Frauke vor, mit der SMS zu warten, aus Sorge, Frauke könnte in der SMS zu viel verraten, mit wem sie gerade unterwegs war oder wo sie hin will. Ich könnte mir einen versuchten Übergriff vorstellen, der die Situation kippen ließ.
Derzeit tendiere ich fast eher zu Tätervariante 2.
Der Täter fährt an Schloß Neuhaus vorbei weiter ins Gebiet um Nieheim, mutmaßlich zu seinem Wohnhaus, sperrt Frauke ein und ist wahrscheinlich gleichermaßen geschockt wie durcheinander, dass er sowas echt fertig gebracht hat. Dann erinnerte er sich an den Mitbewohner, der auf Frauke wartet, um ihr die Tür aufzumachen. Er findet den SMS Entwurf in Fraukes Handy und sieht sofort, es steht nichts Belastendes drin. Alles klingt normal, harmlos. Er lässt die SMS so wie sie ist, auch das Komme später bleibt drin und in geistiger Umnachtung schickt er sie ab, ohne sich was dabei zu denken. Ich glaube, er dachte, dass damit das Problem gelöst sei, der Mitbewohner weiß ja jetzt bescheid. Spätestens, wenn die Nacht vorbei ist, muss der eh nicht mehr wach bleiben und auf Fraukes Rückkehr lauern, dann hat der seine Pflicht und Schuldigkeit getan. Es gibt (WG) Mitbewohner, die leben nebeneinander her, wissen kaum was voneinander, teilen sich Küche Bad, reden nur das nötigste miteinander, interessieren sich kaum füreinander. Die nette Mitbewohnerin ist letzte Nacht nicht nach Hause gekommen? Ja schon komisch, aber was sollts? Die wird schon wieder auftauchen.
Für mich ist klar, der Täter kannte weder Frauke noch C. Er hatte keine Ahnung, dass die beiden nicht nur Mitbewohner, sondern auch enge Freunde waren, die einander sehr gut kannten, aufeinander aufpassten.
Dass die SMS ausgerechnet in der Funkzelle raus ging, wo er wahrscheinlich lebte, Frauke gefangenhielt, sich sicher fühlte- das war kein Zufall, nicht einfach Pech, sondern seine eigene Blödheit. Ich glaube, diesen Fehler musste er geradebiegen, darauf mussten die Anrufe folgen, Frauke zu "entführen" und festzuhalten, das war schon dumm genug, aber dieser Fehler, der die Polizei auf ihn bringen könnte, der sollte ihm nicht das Leben versauen.

Östermann soll wohl mal gesagt haben, die meisten Theorien, die im Internet zum Tatablauf? kursieren, seien viel zu kompliziert gedacht (und da würde ich meine eigene Theorie nicht rausnehmen) und die Lösung ist möglicherweise ganz simple.

Also ich würde ja mal intensiv im Umkreis von N (Bekannte, Freunde, Arbeitskollegen etc.) ermitteln, wer ggf Frauke vorgeschlagen haben könnte, sie zu N zu bringen.

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von Gast7469 » Mittwoch, 04. März 2026, 11:58:04

JohnLemon hat geschrieben: Montag, 02. März 2026, 17:48:59 Sehr komplex und ja, sicherlich auch alle möglich.

Aber insgesamt tendierst du ja zu einem fremden Täter, richtig?

Das halt ich mittlerweile für absolut ausgeschlossen.

Viel zu viele Fakten und dahingehend auch Theorien sprechen für mich eine eindeutige Sprache: es muss eine Beziehungstat gewesen sein, jemand den sie kannte.

Was für mich in allen Theorien komplett zu kurz gekommen ist bzw. sind:

-> die Ex-Freunde von Frauke. Da gibt es ja zwischen Chris und dem Anbandeln mit N. zwei Personen, über die nichts, überhaupt nichts, bekannt ist.

Einzig die - aus dem Medien entnommene Tatsache - das es da einen Freund bei Schwalenberg (müsste dann bei Schieder sein?!) gab, zu dem die Beziehung nur wenige Wochen endete...

Ich bleibe dabei: Chris spielt eine vehement wichtige Figur in diesem Fall - als zusätzliches "Opfer". Derjenige wusste genau um die Vergangenheit und auch anhaltende Konstellation zu Chris. Nur so lassen sich die Kontaktaufnahmen erklären.
Ja, ich denke an einen Täter, mit dem Frauke noch nichts bewusst zu tun hatte, jmd der auch Frauke nicht kannte (im Sinne von, er wusste nichts oder kaum etwas über sie), der aber mit Frauke gemeinsame Bekannte und Freunde hatte.
Zwei Exfeunde neben C? Wahrscheinlich einer vor C und noch danach für kurze Zeit. Ich denke mal die wird man überprüft und ausgeschlossen haben anhand von Alibis.

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von Gast7469 » Mittwoch, 04. März 2026, 11:52:55

Zebra hat geschrieben: Montag, 02. März 2026, 17:17:40 Interessante Gedanken @Gast7469

Vor einer Weile hatte ich ebenfalls die Vermutung, die Anrufe von Frauke dienten - nach ihrer ersten SMS - rein der Tatsache, dass Nieheim als Tat-/Verwahrort von der Bildfläche verschwinden sollte. Nur deswegen sollte sie immer wieder Paderborn erwähnen, nur deswegen sollte sie noch einige Tage lang anrufen, immer wieder aus Paderborn als würde sie sich dort tatsächlich herum treiben.

Die Anrufe selbst, da stimme ich dir ebenfalls zu, folgen überhaupt keinem Schema. Sie sollte nicht einmal sagen, dass sie ihre Ruhe will, dass sie mal Abstand braucht und die Leute ihr mal nicht auf den Zeiger gehen sollen. Logisch, das würde ihr ja auch sonst keiner glauben. Es könnte sein, dass Frauke gleich dem Täter sagte "Du, das glaubt mir aber eh keiner von meinen Leuten, die wissen, dass ich so nicht bin". Es könnte sein, dass der Täter ziemlich sicher auch wusste, dass das unglaubwürdig gewesen wäre, weil er sie und ihre Freunde/Familie genau kannte.
Aber wenn man sich mal genauer fragt, WOZU sollte sie denn eigentlich anrufen, dann fällt einem ja nur ein, dass sie das sollte, weil Nieheim in den Fokus gerückt war und da raus sollte.

Bleibt aber dennoch die Frage, weshalb sie überhaupt noch lebte beim 1. Anruf. Dann plante der Täter meiner Meinung nach doch gar nicht ihren Tod. Denn dann hätte er sie ja gleich töten können. Wieso verbrachte er überhaupt noch, bis zur Radiomeldung meine ich, so viel Zeit mit ihr und wozu überhaupt? Welchen zweck verfolgte er denn im Allgemeinen? Wäre sie ein zufälliges Sexualgewaltopfer gewesen, so hätte er sie bestimmt nicht als Ballast noch lebend bis zur Radiomeldung mit sich herum gefahren oder bei sich zu Hause versteckt. Das passt einfach nicht zur Begegnung eines Zufallsopfers mit einem Täter. Später wurde die Leiche nicht einmal sorgfältig versteckt. Auch da stellt sich die Frage: Weshalb hat er sich so wenig Mühe gegeben? Er hatte sie irgendwo unterbringen können die gesamte Woche, wo sie nie gefunden wurde, weshalb ich denke, dass er alleine wohnte und sehr methodisch und planvoll vorgegangen sein muss, sonst hätte Frauke flüchten können oder wäre entdeckt worden. Aber ihre Leiche wiederum hat er relativ achtlos abgelegt, fast stümperhaft.

Was sein könnte: Dass der Täter mit dem Aufbewahren von Opfern, lebend und später nicht mehr lebend, durchaus Erfahrungen hatte aus der Vergangenheit. Aber mit dem Ablegen oder Vergraben/Verschwinden einer Leiche überfordert war und es zum 1. Mal gemacht hat. Wieso er dann aber Frauke nicht auch dort belassen konnte, wo sie bereits war, darüber kann man ja auch nur wild spekulieren. Leichenspürhunde hätten bei einer Hausdurchsuchung bestimmt auch angeschlagen, ob sie nun woanders hin transportiert worden wäre oder nicht, bleibt dahingestellt.
Aber hat sich mal jemand gefragt, ob Frauke ggf. an ihrem späteren Auffindeort womöglich noch lebend abgelegt wurde? Schon stark dehydriert und kaum noch bewegungsfähig, aber (noch nicht) tot. So würde für mich einleuchten, wieso er sie dort einfach wie schlafend abgelegt hatte und keine weiteren Maßnahmen ergriffen hat.
In seiner Gedankenwelt kam das ja fast einem "Freilassen" gleich und er sieht keine Schuld bei sich, schließlich war sie ja selbst Schuld, dass sie keine Kraft mehr hatte um Hilfe zu rufen. Möglich, dass er da noch mehrmals nach ihr gesehen hat und sich dann nach einigen wenigen Tagen sicher sein konnte, dass sie keine Hilfe mehr gerufen hat und sie niemand fand.

Naja, ich glaube, dass der Täter gar nichts plante, erst recht nicht Frauke zu töten. Ich tendiere dahin, dass die Situation im Fahrzeug eskaliert ist, es zu einer körperlichen Auseinandersetzung kam oder zu einem Übergriff. Der Täter über sich selbst erschrocken war, kopflos mit Frauke weiterfuhr und sie irgendwo versteckte ggf warten wollte, bis ihre Verletzungen verheilt sind. Warum jemanden töten, nur weil man demjenigen eine runtergehauen hat oder zwei Tage eingesperrt hat? Jemanden umzubringen, ist ein extremer Schritt, das ist nicht leicht, jedenfalls nicht für normale Menschen. Und ich halte den Täter für einen vollkommen normalen unauffälligen Menschen.
Ich glaube, der Täter wollte die Leiche schnell und unkompliziert loswerden, nicht mehr daran denken, sich nicht mit der Ablage mehr beschäftigen als nötig (kein Vergraben), ich glaube es war ihm wichtig, dass er sie so ablegt in den Klamotten wie sie zu ihm ins Fahrzeug gestiegen war, so nach dem Motto Hier ist sie wieder, so wie sie war. Nur leider tot. Aber das geht mich nichts mehr an.
Ich halte es auch für denkbar, dass der eigentliche Täter und der Leichenverbringer nicht ein und dieselbe Person ist. Es gibt Mörder, die legen das Opfer nackt ab oder entsorgen es wie Müll am Straßenrand, oder zerstückeln den toten Körper, versenken ihn im See oder mauern ihn bei sich Zuhause ein. Aber dieser Täter tat das nicht. Das sagt viel über ihn aus, aber was genau, kann ich auch nicht genau sagen.
Ich glaube, Frauke zwar im Sterben liegend, aber noch lebend abzulegen, wäre dem Täter zu riskant gewesen. Hätte ja sein können, dass sie sich trotzdem bemerkbar machen kann und gefunden wird.

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von Nuschka » Mittwoch, 04. März 2026, 10:36:46

Gastaus Lippe hat geschrieben: Dienstag, 03. März 2026, 14:07:08 Nein, das stimmt nicht. Eher sind die meisten Leute in der Gegend von einer Theorie überzeugt, die hier NICHT genannt werden darf. N. kommt aus so vielen Gründen nicht in Frage.
Diese meisten Leute stammen aber nicht aus Paderborner Freundes-/Bekanntenkreis um Frauke/Isabella/Niels , oder?

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von HHmoin » Mittwoch, 04. März 2026, 08:16:20

@Trodat5203

Das hätte man auch normal formulieren können..

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von Trodat5203 » Dienstag, 03. März 2026, 20:16:19

HHmoin hat geschrieben: Dienstag, 03. März 2026, 17:32:26 Vielleicht starb Frauke für die Sünden der Anderen..
Wenn du mich hast, willst du mich weitergeben. Wenn du mich weitergibst, bin ich nicht mehr ich. Was bin ich? .... Man stelle sich vor, es sollte gar nicht weitergegeben werden....

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von Trodat5203 » Dienstag, 03. März 2026, 20:13:28

Gastaus Lippe hat geschrieben: Dienstag, 03. März 2026, 14:07:08 Nein, das stimmt nicht. Eher sind die meisten Leute in der Gegend von einer Theorie überzeugt, die hier NICHT genannt werden darf. N. kommt aus so vielen Gründen nicht in Frage.
Die meisten Leute sind wer? Wie viele von den 150000 kennst du?
Die Gründe wären da welche?

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von HHmoin » Dienstag, 03. März 2026, 17:32:26

Vielleicht starb Frauke für die Sünden der Anderen..

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von Gastaus Lippe » Dienstag, 03. März 2026, 14:07:08

Else hat geschrieben: Donnerstag, 26. Februar 2026, 14:47:50 Jetzt lass mal so langsam gut sein!!!!

Nicht umsonst sagt man, daß ganz Paderborn wüsste, wer der Mörder ist.

Auch die Kripo weiss es.

Was fehlt , ist nur ein einziger Zeuge!!!
Nein, das stimmt nicht. Eher sind die meisten Leute in der Gegend von einer Theorie überzeugt, die hier NICHT genannt werden darf. N. kommt aus so vielen Gründen nicht in Frage.

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von Gast7777 » Montag, 02. März 2026, 21:41:50

Ich habe auch schon oft den Gedanken gehabt der Täter könnte ein Bekannter oder Kollege der Mutter gewesen sein.
Und Frauke kannte ihn vielleicht flüchtig. Wusste nicht zu viel über ihn.
Jemand ganz fremdes glaube ich auch nicht.
Ich denke sie kannte ihn, aber nicht gut genug.

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