MORDFALL FABIAN L. -- Presseberichte

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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Presseberichte

von Gast » Dienstag, 09. Dezember 2025, 19:26:10

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Presseberichte

von Gast » Montag, 08. Dezember 2025, 21:42:37

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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Presseberichte

von Gast » Montag, 08. Dezember 2025, 21:31:28

Quelle: https://www.bild.de/news/inland/fabians ... 6076810861

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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Presseberichte

von AngRa » Samstag, 06. Dezember 2025, 05:11:26

NDR vom 5.12.2025

Fall Fabian aus Güstrow: Erneute Spurensuche ohne Ergebnis
Stand: 05.12.2025 18:06 Uhr
Eine erneute Suche nach Beweismitteln im Fall des getöteten Fabian hat keine neuen Hinweise gebracht. Die Ermittler arbeiten nun an mehr als 1.000 Spuren, eine weitere Suche ist nicht geplant.

Im Fall des getöteten Fabian aus Güstrow hat eine weitere Spurensuche bei Klein Upahl keine neuen Beweismittel zutage gefördert. Das bestätigte der Rostocker Oberstaatsanwalt Harald Nowak am Freitag. Wie Nowak betonte, gibt es derzeit nur eine Tatverdächtige. Im November war eine Frau wegen Mordverdachts verhaftet worden. Über ihre Identität schweigt sich die Staatsanwaltschaft aus.

Gelände nach Tatwaffe abgesucht
Die Ermittler hatten am Donnerstag eine Wiese unweit des Leichenfundortes bei Klein Upahl (Landkreis Rostock) durchsucht, teils mit Metalldedektoren und Motorsensen. Die 25 eingesetzten Beamten hätten nichts mit dem Fall in Verbindung Stehendes gefunden, so Oberstaatsanwalt Harald Nowack auf Nachfrage des NDR. Gut eineinhalb Monate nach dem Auffinden des getöteten Achtjährigen aus Güstrow hatten die Behörden gehofft, in dem bisher noch nicht durchsuchten Gelände auf eine Tatwaffe oder ähnliches zu stoßen. Eine weitere Suche sei nicht vorgesehen, so die Rostocker Staatsanwaltschaft.


Ermittlungen werden fortgesetzt
Jetzt werde weiter an den bisher sichergestellten mehr als 1.000 Spuren gearbeitet. Eine des Mordes verdächtigte Frau aus dem Raum Güstrow sitzt seit 7. November unter dringendem Mordverdacht in Untersuchungshaft. Am Mittwoch bestätigte das Amtsgericht Rostock den Haftbefehl gegen sie. Ihr Pflichtverteidiger hatte angekündigt, dagegen die nächst höhere Instanz anzurufen.

Leiche wurde Mitte Oktober gefunden
Die Leiche des achtjährigen Fabian war Mitte Oktober am Ufer eines Tümpels nahe Klein Upahl entdeckt worden. Die Polizei war seitdem mehrfach an den Fundort zurückgekehrt, hatte aber diese Wiese bislang nicht gründlich durchsucht.
https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenb ... n-132.html

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Presseberichte

von AngRa » Donnerstag, 04. Dezember 2025, 05:11:05

Focus, 3.12.2025
Gassi-Gänge und oranges Auto
Fall Fabian: Haftbefehl bestätigt – was gegen die Verdächtige spricht

Mittwoch, 03.12.2025, 14:17

Gina H. ist weiterhin die Tatverdächtige im Fall des getöteten Fabian aus Güstrow. Ihr Anwalt will, dass sie per Gerichtsbeschluss freikommt. Allerdings belasten jetzt weitere Zeugen die 29-Jährige, diese Indizien sprechen gegen sie.
Im Video oben: Haftprüfung im Fall Fabian: Gericht entscheidet über Verbleib der Verdächtigen
Update: Im Fall des getöteten achtjährigen Fabian aus Güstrow hat das Amtsgericht Rostock den Haftbefehl gegen die Tatverdächtige bestätigt. Das sagte der Sprecher der Rostocker Staatsanwaltschaft, Harald Nowack, nach einem Haftprüfungstermin.

Ihr Anwalt Andreas Ohm hat erhebliche Zweifel an ihrer Schuld und deswegen einen Antrag auf Haftprüfung gestellt. Er will, dass Gina H. freikommt. "Es gibt keinen direkten Tatnachweis und keine Tatwaffe. Die Untersuchungshaft beruht auf Indizien und mehr nicht", sagte er FOCUS online. Fabians Leiche war am 14. Oktober, vier Tage nach seinem Verschwinden, in einem Tümpel in Klein Upahl bei Güstrow gefunden worden. Von Gina H. selbst


Tatverdächtige Gina H.: Drei Zeugen belasten sie schwer
Die Indizien gegen die 29-Jährige sind zwar Indizien, aber sie scheinen stark zu sein. Mehrere Zeugen belasten Gina H. inzwischen offensichtlich schwer. Ein Zeuge sagte "RTL", dass er den orangefarbenen Pickup der Verdächtigen am Tag des Verschwindens in Klein Upahl gesehen habe. Das Auto wurde inzwischen von der Polizei beschlagnahmt. Gina H. wohnt bei ihren Großeltern in Reimershagen. Der kleine Ort liegt 15 Autominuten vom Fundort entfernt.

Wie unter anderem der "Nordkurier" berichtet, soll Gina H. zwei weitere Zeugen in der Nacht vor dem 14. Oktober zum Fundort der Leiche geführt haben. Einer der zwei Zeugen sagt, er habe auf Anweisung der Tatverdächtigen mit einer Taschenlampe ins Gesicht des Leichnams leuchten sollen. Dann habe Gina H. bestätigt, dass es sich um Fabian handele.


Der Zeuge fühlt sich nach eigener Aussage benutzt und glaubt, dass er dort Spuren hinterlassen sollte und die Tatverdächtige darum auch mit seinem Auto zu dem Tümpel hinfahren wollte. Aus Angst, in Verdacht zu geraten und weil er mit der Situation überfordert gewesen sei, habe er nicht die Polizei gerufen.

Bekannte von Gina H. weicht offenbar von Aussage ab
Die Bekannte, die mit Gina H. am 14. Oktober Fabians Leiche in dem Tümpel gefunden hatte, soll inzwischen ihre Aussage verändert haben, wie die "Bild" schreibt. Die beiden seien nicht zufällig beim Gassigehen an den Tümpel gelangt. Sie hätten sich regelmäßig zum Gassigehen getroffen, doch dieses Mal sei es anders gewesen. Gina H. habe sie abgeholt und sei mir ihr direkt zum Fundort gefahren.

Die Hunde blieben im Auto. Gina H. soll gesagt haben: „Da unten liegt Fabian.“ Darauf soll die Freundin gesagt haben: „Entweder rufst du jetzt die Polizei an oder ich werde jetzt anrufen.“ Die Zeugin fühlte sich wie zwei weitere Zeugen instrumentalisiert.

Andreas Ohm kennt die Aussagen der Zeugen. Sie seien Inhalt der Ermittlungsakte. Der Rechtsanwalt glaubt, dass mehrere Täter Fabian getötet haben könnten. "Meine persönliche Meinung ist, dass es schwierig ist, eine solche Tat allein zu begehen."

Klar ist auch, dass Gina H. den kleinen Fabian kannte. Sie ist die Ex-Freundin vom Vater des Opfers. Die Trennung vom Vater soll Gina H. schlecht verkraftet haben. Nach Angaben ihres Anwalts soll sie Fabian geliebt haben wie ihr eigenes Kind und ihre Unschuld beteuern.


https://www.focus.de/panorama/gassi-gae ... d817c.html

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Presseberichte

von AngRa » Dienstag, 02. Dezember 2025, 05:10:54

Achtjähriger aus Güstrow ermordet
Verdächtige Gina H. soll vor dem Auffinden weitere Personen zur Leiche geführt haben

Der Mordfall Fabian (8) wird immer mysteriöser.
Nach RTL-Recherchen war die tatverdächtige Gina H. (29) mindestens einen Abend vor dem offiziellen Auffinden des toten Jungen an jenem Tümpel, an dem Fabians Leiche lag. Zwei Personen sollen sie nacheinander dorthin begleitet haben.

Fabian tot an Tümpel in Klein Upahl entdeckt
Beim Spazierengehen findet Gina H. am 14. Oktober nach eigenen Angaben die Leiche des Achtjährigen: nahe einem kleinen Gewässer bei Klein Upahl (Mecklenburg-Vorpommern), rund 15 Kilometer von ihrem Wohnort entfernt. „Fabian war wie ein eigenes Kind für mich. Ich war vier Jahre lang seine Ziehmama sozusagen”, sagt sie kurz darauf zu RTL. Doch am 6. November klicken die Handschellen: Die 29-Jährige wird wegen dringenden Mordverdachts verhaftet.

Gina H. soll Zeugen Fabians Leiche gezeigt haben

Jetzt sagt ein Zeuge zu RTL, er sei bereits in der Nacht zum 14. Oktober von Gina H. zum Tümpel geführt worden – also noch vor dem offiziellen Auffinden der Leiche. Die 29-Jährige sei hinter ihm am oberen Rand des Gewässers stehen geblieben, er selbst sei mit einer Taschenlampe zum Tümpel hinuntergegangen. Er habe Fabian nicht identifizieren können, erklärt der Zeuge – ihm sei allerdings bewusst gewesen, vor einem Leichnam zu stehen. Auf Anweisung von Gina H. habe er noch einmal auf das Gesicht geleuchtet, woraufhin Gina H. ihm gesagt habe, es handele sich um Fabian.


Er gehe davon aus, dass Gina H. seine Spuren am Tümpel platzieren und sie deshalb mit seinem Auto hinfahren wollte, erzählt der Zeuge. Aus Angst, in Verdacht zu geraten und weil er mit der Situation überfordert war, habe er nicht die Polizei gerufen. Am 14. Oktober – dem Tag des Leichenfundes durch Gina H. – habe er aber eine Aussage bei der Polizei gemacht und alles zu Protokoll gegeben. Nach RTL-Recherchen führte Gina H. in der Nacht zum 14. Oktober nicht nur diesen Zeugen, sondern auch eine weitere Person zu Fabians Leiche. Beide werden nicht als Tatverdächtige, sondern als Zeugen geführt.

https://www.rtl.de/news/mordfall-fabian ... 90711.html

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Presseberichte

von Turmfalke23 » Donnerstag, 20. November 2025, 14:31:14

Im Mordfall um den kleinen Fabian (8) aus Güstrow bittet die Staatsanwaltschaft Rostock die Bevölkerung jetzt um neue Hinweise. Es geht um das Auto der Tatverdächtigen, die seit zwei Wochen in U-Haft sitzt: den orangen Pick-up von Gina H. (29), der Ex-Freundin von Fabians Vater.
Mal wieder der Pick-up Ford Ranger der Tatverdächtigen im Visier der Ermittler.
Polizei und Staatsanwaltschaft bitten um Hinweise.

Wer hat das auffällige Fahrzeug am Freitag, den 10.10.2026, dem Tag
des Verschwindens von Fabian, in Güstrow bzw. dem Güstrower Umland
gesehen ? Hauptsächlich wäre auch der Fahrer oder die Fahrerin, interessant, welche ihn am 10.10.2025 gesteuert haben :?:

https://www.bild.de/news/inland/zeugena ... 221d23c715?
cid=social.bildsocial.exactagconverter.acquisition..691ef5e9800234221d23c715.free.facebook.Bild&fbclid=Iw

u. a. auch:
https://www.polizei.mvnet.de/Presse/Pre ... mitteilung

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Presseberichte

von Arwen » Mittwoch, 19. November 2025, 18:18:42

Schnipsel OZ vom: 18.11.2025, 03:45 Uhr (Paywall-Bericht)
Zitatrecht nach § 51 des Urheberrechtsgesetzes (UrhG)

Gut eine Woche nach der Festnahme einer Verdächtigen gehen die Ermittlungen im Mordfall Fabian weiter. Der Verteidiger spricht von „Indizien“, die Staatsanwaltschaft mittlerweile von „Beweisen“.

Kann die Haft verlängert werden?
Ja, sagt Oberstaatsanwalt Harald Nowack. „Die Staatsanwaltschaft kann beim Oberlandesgericht einen Antrag auf Haftverlängerung stellen.“ Dafür müssen aber bestimmte strenge Voraussetzungen erfüllt sein: „Wenn die Ermittlungen beispielsweise sehr umfangreich sind oder auch im Ausland Zeugen befragt werden müssen. Auch wenn noch Gutachten nötig sind, kann die Verlängerung beantragt werden.“

Dauern die Ermittlungen noch an?
Die „erweiterte Mordkommission“ unter Leitung der 1. Kriminalhauptkommissarin Silke Steffenhagen ermittelt auch weiterhin: „Unter anderem müssen noch Zeugen vernommen, die Aussagen ausgewertet werden“, erklärt die Staatsanwaltschaft.
Auch die „Beweise und Indizien“ würden weiter untersucht, das vorliegende Material für eine Anklage analysiert. Nach OZ-Informationen soll es aber nur noch wenige Wochen dauern, bis die Ermittlungen abgeschlossen werden können.

Wie beurteilt der Verteidiger die Lage?
Andreas Ohm, Rechtsanwalt aus Güstrow, hatte zuletzt immer wieder von „Indizien“ gesprochen, mit denen der „dringende Tatverdacht des Mordes“ gegen seine Mandantin begründet worden sei. Oberstaatsanwalt Nowack spricht hingegen inzwischen von „Beweisen“.
Verteidiger Ohm hat sich bisher nicht zu Details geäußert, wolle ebenjene „Indizien“ erst prüfen. Seine Mandantin hat sich nach OZ-Informationen bisher nicht zu dem Tatvorwurf geäußert und macht von ihrem Recht Gebrauch, sich nicht zu äußern.

Quelle: https://www.ostsee-zeitung.de/mecklenbu ... 35WL4.html


Schnipsel OZ vom: 10.11.2025, 15:46 Uhr (Paywall-Bericht)
Zitatrecht nach § 51 des Urheberrechtsgesetzes (UrhG)


„Widersprüche“ macht Ermittler hellhörig
Eine „ganze Reihe“ von Indizien hätten die Ermittler dem Amtsgericht vorgelegt, als sie den Haftbefehl beantragten, sagt Oberstaatsanwalt Harald Nowack. „Die Verdächtige war in den Fokus geraten, weil sie widersprüchliche Aussagen gemacht hat.“ Schon als die Polizei noch nach Fabian suchte und auch sein „Umfeld“ befragte.
Welche Indizien das sind – das sagt Nowack nicht.

Und: „Die bisherigen Ermittlungsergebnisse rechtfertigen den Tatverdacht des Mordes.“ Welche Mordmerkmale die Staatsanwaltschaft als erfüllt sieht – auch dazu macht Nowack noch keine Angaben.

Wenn die Anwohner etwas zu berichten hatten, rückte die Kripo zur erneuten Befragung an. „Wir haben Tabellen mit Namen und Anschriften geführt, die dann abgearbeitet. Ein enormer Aufwand. Alle Kommissariate mussten helfen.“ Selbst die Betrugsermittler wurden eingespannt in den Fall. Die Ermittlungsakte soll bereits mehrere Hundert Seiten lang sein.
Verdächtige lebte bei Oma und Opa
Die Verdächtige soll nach OZ-Informationen eine Beziehung mit Fabians Vater gehabt haben. Weder ihr Rechtsanwalt Andreas Ohm noch die Staatsanwaltschaft bestätigen das bisher offiziell. Fabian sei immer wieder ein Streitthema in der Beziehung gewesen, heißt es.

Wegen der engen Beziehung zum Vater haben die Ermittler offenbar selbst vor Fabians Eltern tagelang Details zum Fall zurückgehalten: Die Tatsache, dass der oder die Täter versucht hatten, die Leiche des Jungen zu verbrennen, sei den Eltern erst am Tag vor der Ausstrahlung der Fernsehsendung „Aktenzeichen XY ungelöst“ mitgeteilt worden. Auch den genauen Todestag hatten die Ermittler erst dabei verraten.

Quelle: https://www.ostsee-zeitung.de/mecklenbu ... 5S6UM.html

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Presseberichte

von arcimboldo2.0 » Freitag, 14. November 2025, 17:30:12

freitag 14. november 2025 um 16:24

Mordfall Fabian
Behörde widerspricht Meldungen über angezündetes Pferd
https://www.stern.de/gesellschaft/fall- ... 46468.html

"Das Pferd wurde nicht verbrannt", sagte eine Sprecherin des Landkreises Rostock dem stern.

"Uns ist nur bekannt, dass die Frau ihr Pferd vergraben hat", so die Sprecherin weiter. Demnach sei eine entsprechende Anzeige bereits im Frühjahr 2024 im Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt des Landkreises Rostock eingegangen. Aufgrund dieser Meldung sei der "Zustand ein paar Tage später behoben" worden. Das Pferd sei exhumiert, abgeholt und fachgerecht entsorgt worden.

Die Angelegenheit hatte sich damit für das Veterinäramt schnell erledigt. "Das Verwaltungsverfahren ist bereits seit 2024 abgeschlossen", erklärte die Sprecherin. Weitere behördliche Maßnahmen seien nicht erforderlich.
[...]
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Presseberichte

von arcimboldo2.0 » Dienstag, 11. November 2025, 23:28:55

mittwoch15. Oktober 2025 um "live übertragen"

VIDEO INTERVIEW oberstaatsanwalt NOWACK - transkript
https://www.youtube.com/watch?v=nKiqogzHyAQ

transkript

[...]um die Identifikation selber durchzuführen, so dass der zweite die zweite Möglichkeit zum Einsatz kommt: ein DNA-Test. Die Ergebnisse werden erst in einigen Tagen vorliegen. Ansonsten kann ich Ihnen sagen, dass wir alle Ermittlungen durchführen, die möglich sind und das mit Hochdruck äh egal zu welcher Tageszeit - die Ermittlungen werden vollständig, umfassend und ähm so durchgeführt, dass wir hoffentlich zu schnellen Ergebnissen kommen.

FRAGE Gibt es denn schon eine Aussicht, wann wir .. wann Sie sagen können, was genau die Todesursache war?

Die Obduktion findet heute statt. Ähm, danach wird es ein wahrscheinlich vorläufiges Ergebnis geben. Ich rechne damit, dass wir da morgen mehr zu sagen können.

FRAGE Ähm.. Medienberichten zufolge soll der Leichnam verbrannt oder Verbrennungsmerkmale haben? Was können Sie dazu sagen?

Zur Auffindesituation mache ich aus ermittlungstaktischen Gründen überhaupt keine Angaben.

FRAGE Wurde der Leichnam im Wald gefunden oder wo hat man ihn gefunden?

Er wurde in einem Waldstück gefunden. Ja.

FRAGE Okay. Weil zuvor hieß es .. kam jetzt, dass er an einem Tümpel auf dem Feld gefunden worden ist.

Also, mir ist es bekannt, dass es ein Waldstück ist, ein relativ uneinsichtiges Waldstück.

FRAGE Okay. Ähm, wie sicher sind Sie in die Polizei, dass es sich dabei um den achtjährigen vermissten Fabian handelt?

Wir gehen mit hoher Wahrscheinlichkeit davon aus, dass es sich um den vermissten Jungen handelt.

FRAGE Gibt es ähm bereits Hinweise auf verdächtige oder ähm mögliche Hintergründe?

Derzeit gibt es noch keine weiteren Hinweise.

FRAGE Ähm, wie geht jetzt die Ermittlung für staatsanwaltschaft und Polizei jetzt weiter?

Sämtliche möglich..Ermittlungsmöglichkeiten werden wir ausschöpfen. Ähm, alles was in Betracht kommt.

FRAGE Ähm, haben Sie da irgendwelche Ansätze schon, wo Sie da rangehen?

Der nächste Ansatz wird das Ergebnis der Obduktion sein und darauf aufbauend werden dann die nächsten Ermittlungsschritte durchgeführt.

FRAGE Kinder, also Fälle mit Kindern sind ja so sehr spezifisch und gehen schon sehr nah. Es geht man da jetzt besonders mit mehr viel, ich sag jetzt mal energischer Ermittlung vor ..?..

Die Ermittler sind alle auch nur Menschen und natürlich werden sie in so einem Fall, in so einem Extremfall äh alle Möglichkeiten ausschöpfen. Das hatte ich vorhin schon gesagt, egal zu welcher Tageszeit oder Nachtzeit, die Ermittler sind eigentlich rund um die Uhr tätig.

FRAGE Wann rechnen Sie mit ersten äh Erkenntnissen?

Ich hoffe schnell.

FRAGE Klar. Äh wie wird jetzt die Familie betreut?

Die Familie hat gestern schon Betreuung bekommen auch durch die Polizei und ich habe gehört, dass sie auch eine rechtsanwaltliche Vertretung mit dabei haben.

FRAGE Das heißt eine Nebenklage Vertretung?

einfach, die haben sich ein eine Rechtsanwältin hinzugenommen, die sie betreut, auch. Nebenklage kann man erst zu einem späteren Zeitpunkt erheben.

FRAGE Okay, alles klar. Vielen Dank.

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oberstaatsanwalt nowack im interview mit unbekannt



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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Presseberichte

von arcimboldo2.0 » Dienstag, 11. November 2025, 20:08:09

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Dienstag 11. November 2025 um 16:47 Uhr

MIT VIDEO + TRANSKRIPT / RA christine habetha
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Fall Fabian: Mutter hatte früh Ex-Freundin des Vaters im Verdacht
https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenb ... n-124.html

Im Interview mit dem NDR hat sich die Anwältin von Fabians Mutter zu dem Fall geäußert. Die Anwältin rechnet damit, dass schon bald Anklage erhoben wird.

Bei der mutmaßlichen Tatverdächtigen im Fall Fabian handelt sich um die Ex-Lebensgefährtin von Fabians Vater. Das bestätigte nun auch die Anwältin der Mutter, Christine Habetha, im Gespräch mit dem NDR und berief sich dabei auf die Staatsanwaltschaft. Die Staatsanwaltschaft äußerte sich weiterhin nicht zu Einzelheiten.

Festnahme bestätigte Verdacht der Mutter
Die Mutter habe früh den Verdacht gehabt, dass die Ex-Freundin von Fabians Vater mit der Tat zu tun hat, sagt Christine Habetha dem NDR. "Dieser Verdacht existierte nicht nur im Dorf, sondern auch bei meiner Mandantin in Güstrow - spätestens seit der Auffindesituation", so die Opferanwältin. Die frühere Lebenspartnerin hatte den getöteten Jungen vor einem Monat bei Klein Upahl gefunden, wo man üblicherweise nicht spazieren gehe.

Anwältin rechnet mit baldiger Anklageerhebung
Habetha vertritt die Mutter von Fabian. Diese befinde sich laut der Anwältin in einer "Situation zwischen Entsetzen, Enttäuschung, aber auch Erleichterung, dass eine mußtmaßliche Täterin in Untersuchungshaft sei". Habetha erwartet aufgrund der vorliegenden Informationen, dass es nicht mehr lange dauern werde, bis die Staatsanwaltschaft Anklage erheben wird.

Anwältin: Die Mutter braucht Klarheit
Es liege ein dringender Tatverdacht vor, sagt Habetha weiter. Dieser sei auf Tatsachen gestützt, die zum Zeitpunkt der Festnahme überprüfbar und gerichtsfest waren. Die Anwältin möchte für die Mutter erreichen, dass es zu einer gerechten Verurteilung kommt. Eine solche Verurteilung werde das Kind nicht wiederbringen, aber die Mutter müsse Klarheit bekommen, unter welchen Umständen ihr Kind zu Tode gekommen ist.

Beschuldigte schweigt
Dazu ermitteln die Behörden weiter. Ein Handschuh, der an die Polizei übergeben wurde, ist laut Anwältin Habetha eindeutig nicht relevant für den Fall. Die festgenommene Frau hat sich bislang nicht zu den Vorwürfen geäußert. Die Beschuldigte wurde am vergangenen Donnerstag festgenommen und am Freitag dem Haftrichter vorgeführt. Solange ihre Schuld nicht durch ein Gericht festgestellt worden ist, gilt sie als unschuldig.



TRANSKRIPT zum video

FRAGE frau habetha, sie vertreten als anwältin die mutter des fabian. können sie mal umreißen um was geht es der nebenklage. dass der täter eine hohe strafe bekommt oder um genugtuung :?:

christine habetha, RA ach, das ist eigentlich so ein konvolut von interessen, die hier zusammen äh driften. ich habe es hier ja mit einer äh trauernden mutter zu tun, das ist ja eine ganz besondere situation. die ist auch für mich nicht alltäglich. das ist eine mutter, die hat zunächst ihr kind vermisst, dann ist es gefunden worden. dann musste sie erfahren, dass es kein unfall, kein unglück war, sondern ein mord. verbrechen. dann musste sie erfahren, dass man das kind auch noch angezündet hat.

FRAGE hat .. woche am 6. november das war ein mittwoch da ist das .. ? jetzt in untersuchungshaft. es ist haftbefehl erlassen worden. was macht die staatswanwaltschaft .. dringender tatverdacht besteht und nicht aus hoffnung.. kennen sie die frau die festgenommen wurde :?:

christine habetha, RA ich weiß, dass es ich dabei um die lebensgefährtin, die ex-lebensgefährtin des kindesvaters handelt. das ist auch so mitgeteilt worden. und äh dieser verdacht existierte ja nicht nur im dorf und bei meiner mandantin in güstrow und ihrem sozialen umfeld. spätestens seitdem eben diese auffindesituation am 14.10. schon publik wurde, man wusste ja seitdem wer das kind gefunden hat, nämlich die ex-freundin, und vor allen dingen an einem ort wo man eben nicht mal mit den hunden spazieren geht, wenn man da wohnt wo eben diese ex-freundin gewohnt hat.

FRAGE ist das von offizieller seite bestätigt dass das die ex-freundin ist :?:

christine habetha, RA ja das ist von offizieller seite bestätigt, nämlich von der staatsanwaltschaft

FRAGE wissen sie in welcher bezeihung die festgenommen zu fabians eltern steht :?:

christine habetha, RA ich weiß in welcher beziehung sie zu den eltern stand und ich würde dazu auch keine angaben machen wollen. ich halte das also für ermittlungsrelevant und ich denke man sollte polizei und staatsanwaltschaft jetzt auch die notwendige zeit geben, um zu einem hinreichenden tatverdacht zu gelangen, der dann die anklageerhebung ermöglicht und das heisst spurenauswertung, zeugenaussagen sind auszuwerten undsoweiter

FRAGE es ist diese formulierung im raum, ähm, es besteht "dringender tatverdacht". was heisst das in diesem fall :?:

christine habetha, RA nun ja, es steht ja so sehr viel im raum, gerade im virtuellen raum, da fühlen sich ja auch viele hobby-kriminalisten berufen, dass eine das andere zu tun. fakt ist, ein dringnder tatverdacht heisst, es ist ein tatverdacht, der auf tatsachen gestützt sind ist und diese tatsachen sind gerichtsverwertbar. das ist also keine vage mutmaßung oder die hoffnung auf künftige beweisergebnisse oder die hoffnung auf künftige auswertung, sondern das sind tatsachen die sind zum zeitpunkt des erlassens des haftbefehls überprüfbar, gerichtsfest vorhanden. aber ein dringender tatverdacht, der eben zu einer inhaftierung führt, lässt uns schon sehr stark daran glauben, dass hier die richtige gefasst wurde und dass der tatvorwurf zurecht besteht.

FRAGE wie ist denn ihrer meniung die tat abgelaufen :?:

christine habetha, RA dazu würde ich mich natürlich nicht äußern.

FRAGE können sie uns was zur todesursache sagen :?:

christine habetha, RA nein, das würde auch nicht in diesen rahmen hineinpassen.

FRAGE wie sind sie denn mit der mutter in kontakt gekommen :?:

christine habetha, RA wir haben kontakt aufgenommen schon vor einer phase, da war fabian noch als vermisst registriert, also die polizei war noch auf der suche. aber die kindesmutter hatte ja von vornherein schon von freitag an so eine vage intention, sagte: "der läuft nicht weg". der ist nicht weggelaufen. da ist etwas passiert. aber wir hatten alle die variante, ja.. ein unglück ist geschehen, ein unfall vielleicht .. vielleicht kinder rausgelockt irgendetwas in diese richtung gehofft.

FRAGE wie gehts denn der mutter heute :?:

christine habetha, RA ja wie soll es der mutter schon äh gehen. es ist eine situation zwischen entsetzen, enttäuschung aber auch erleichterung, dass nun eine mutmaßliche täterin in untersuchungshaft befindlich ist. und dass es in absehbarer zeit einen prozess geben wird vor dem schwurgericht, das dann zuständig ist. dass es dann eine anklage geben wird durch die staatsanwaltschaft. ich bin da ganz optimistisch unter berücksichtigung der MIR zugegangenen informationen durch die staatswanwaltschaft, dass es gar nicht so lange dauern wird, bis anklage erhoben ist.

FRAGE gibt es sonst noch verdächtige in dem fall :?:

christine habetha, RA auch dazu werde ich mich nicht äußern.

FRAGE was wünschen sie für die mutter und das verfahren :?:

christine habetha, RA das möglichst zügig anklage erhoben werden kann, das heisst für das fachkommissariat 1 in rostock nochmal eine ja ein gewaltmarsch durch die spurensituation, durch die zeugenvernehmungen undsoweiter, und dass es dann eben auch zeitnah zu einem gerichtsprozess kommt. wir haben ja eine rechtliche regelung in der StPo, die schreibt uns die sogenannte 6-monate-frist zwischen haftbefehl und hauptverhandlung eben vor, und ich gehe davon aus, dass das auch so eingehalten werden kann.

FRAGE können sie einschätzen, wie die polizei gearbeitet hat :?:

christine habetha, RA dazu werde ich mich äußern, frau kalke.

FRAGE sie sind ja mit fabians mutter in kontakt. über waa sprechen sie denn mit ihr :?:

christine habetha, RA wir sprechen über den tag, wie es ihr geht. ihre aktuellen befindlichkeiten, ob sie fragen zum sachstand hat, also all das was sie bewegt, kann sie mir gegenüber vortragen und da ist immer genug stoff.

FRAGE arbeitet sie im moment :?:

christine habetha, RA nein.

FRAGE was möchten sie für sie ereichen :?:

christine habetha, RA ich möchte für sie erreichen, dass sie einen abschluss findet. einen abschluss dergestalt, dass es zu einer gerechten verurteilung kommt. die strafmaßnahmen sind ja nicht so differenzierbar bei mord. mord sagt immer lebenslänglicher freiheitsentzug. das bringt ja alles ihr kind nicht wieder. aber sie muss klarheit bekommen, wie ist ihr kind gestorben, unter welchen umständen ist es zu tode gekommen. das ist das, was sie von einem strafprozess dann auch erwartet.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Presseberichte

von arcimboldo2.0 » Montag, 10. November 2025, 01:50:09

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Freitag 07. November 2025 um <unbekannt> Uhr

ALLES FAKE ?
eine batterie heftigster aussagen
- feuer qualmte noch, als die polizei eintraf (das war am 14. oktober, gegen mittag vermutlich)
- ex-freundin wusste, wann fabian allein war
- ex-freundin wusste, wenn niemand hinsah
- haftbefehl beruht auf spuren von jemandem, der "im haus" lebte oder oft dort war (fabians haus, güstrow)
- fragt ex-freundin wie oft "im haus" (fabians haus)
- vor seinem tod sprach fabian weniger
- abladezeitraum 10. - 14. oktober ! fahrzeug am tümpel
- hinweise die ex-freundin mit Tatort und der Zeit des Verschwindens verknüpfen
- ex-freundin hatte zugang zum "wohnhaus" (fabian haus)
- ex-freundin war am tümpel
- ex-freundin handynutzung passte zu "den zeitfenstern" der ablage
- ex-freundin soll ungewöhnlich aggressiv gegenüber fabian gewesen sein (in tagen vor tod)
- ablageort, gewählt weil dort niemand die leiche finden wird
- definitiv falsch: aktenzeichen-hinweise führten zum haftbefehl; oberstaatsanwalt sagte kein zusammenhang


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Mord an Fabian (8) aus Güstrow: Ex-Freundin des Vaters in Haft – Leiche verbrannt
https://frauenfussball-fsa.de/mord-an-f ... -verbrannt

Der achtjährige Fabian aus Güstrow wurde am 10. Oktober 2025 ermordet – und seine Leiche danach absichtlich verbrannt. Vier Tage später, am 14. Oktober, fanden Ermittler den kleinen Jungen an einem Tümpel in Klein Upahl, einem Dorf südwestlich von Güstrow. Die Tat schockierte ganz Mecklenburg-Vorpommern. Jetzt, fast vier Wochen später, ist eine Frau in Untersuchungshaft: die Ex-Freundin des Vaters des Opfers. Die Staatsanwaltschaft Rostock bestätigte am 7. November 2025, dass ein Sexualdelikt ausgeschlossen werden kann. Doch die Grausamkeit des Tathergangs bleibt: Der Leichnam wurde nach dem Tod angezündet, vermutlich, um Spuren zu verwischen. Das ist kein Zufall. Das ist Planung.

Wie alles begann – ein verschwundener Junge
Fabian wurde am Freitag, den 10. Oktober, zum letzten Mal lebend gesehen. Seine Mutter meldete ihn vermisst – ein Anruf, der die Polizei in einen bis dahin unvorstellbaren Fall stürzte. Innerhalb von Stunden wurde eine Großfahndung gestartet. Doch die Spuren führten nicht zu einem Fremden, nicht zu einem Entführer, sondern in die enge, dunkle Welt des Familienlebens. Die Ermittler suchten nicht nach einem Fahrzeug, das in der Nacht durch Güstrow raste. Sie suchten nach einem Ort, an dem jemand die Wahrheit verbergen wollte. Und sie fanden ihn: an einem verlassenen Tümpel, wo das Feuer noch immer Rauch ausstieß, als die ersten Polizisten eintrafen.

Die Suche nach der Waffe – Schaufeln, Metalldetektoren und Ganzkörperanzüge
Was folgte, war eine der aufwendigsten Ermittlungsaktionen in der Region seit Jahren. Am 28. Oktober durchsuchten Beamte einen Bauernhof nahe Güstrow – Schicht um Schicht, mit Schaufeln und Metalldetektoren, einen Misthaufen ab. Sie suchten nach einem Messer. Einer Tatwaffe, die vielleicht in der Erde verborgen lag. Am 31. Oktober, kurz nach 14 Uhr, standen dieselben Beamten vor einer Mülldeponie, in Ganzkörperanzügen, mit Schutzmasken und Gummihandschuhen. Sie durchwühlten alte Kleidung, Plastik, verbrannte Stoffe. Jedes Stück war potenziell ein Beweis. Die Polizei sprach von "sämtlichen sachdienlichen Feststellungen zu Personen, Fahrzeugen und anderen Umständen" – ein bürokratischer Satz, der die Angst, die Wut, die Verzweiflung einer ganzen Gemeinde nicht ausdrücken kann.

Der Moment der Festnahme – eine Frau, die niemand kannte
Die Verdächtige, eine Frau, deren vollständiger Name bis heute nicht offiziell genannt wurde, war für die meisten Menschen in Güstrow unsichtbar. Sie war nicht die Mutter. Nicht die Tante. Nicht eine Nachbarin. Sie war die Ex-Freundin des Vaters – ein Name, der in den Akten auftauchte, aber nie in Gesprächen. Und doch: Sie war nah genug, um zu wissen, wann Fabian allein war. Nah genug, um zu wissen, wann niemand hinsah. Am Freitag, den 7. November, um 16:49 Uhr, wurde sie festgenommen. Ein Haftbefehl, der nicht nur auf Zeugenaussagen beruhte, sondern auf Spuren, die nur jemand hinterlassen konnte, der im Haus lebte – oder zumindest oft kam.

Warum so lange geschwiegen? Die Polizei und die Medien
Wochenlang schwieg die Polizei. Keine Details. Keine Fotos. Keine Namen. Nicht einmal, ob es einen Verdächtigen gab. Ein Sprecher erklärte: "Die Ermittlungen dürfen nicht behindert werden." Das war korrekt. Aber auch hart. Für die Nachbarn, die Fabian jeden Morgen auf dem Weg zur Schule grüßten. Für die Lehrer, die seine Zeichnungen an der Wand hielten. Für die Mutter, die jeden Tag hoffte, er sei nur weggelaufen. Erst am 30. Oktober, um 20:15 Uhr, in der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY... ungelöst", wurde das erste Mal ein Bild von Fabian gezeigt. Millionen sahen zu. Und plötzlich – endlich – kamen Anrufe. Hinweise. Einer davon, so vermuten Ermittler, führte zur Festnahme.

Was bleibt? Eine Gemeinde, die nicht mehr vertraut
Die Tragödie von Fabian ist nicht nur ein Mordfall. Sie ist ein Spiegelbild einer Gesellschaft, die zu oft stillschweigend akzeptiert, wenn Kinder in unsichtbaren Winkeln leiden. Wer hat gesehen, wie oft die Ex-Freundin des Vaters im Haus war? Wer hat bemerkt, dass Fabian plötzlich weniger sprach? Wer hat sich gefragt, warum er immer öfter allein war? In Deutschland gibt es Hunderte von Kinderschutzprogrammen. Doch sie greifen nur, wenn jemand sie ruft. Und wer ruft, wenn niemand hinhört?

Was kommt jetzt? Der Prozess und die offenen Fragen
Die Ermittlungen sind nicht abgeschlossen. Die Staatsanwaltschaft arbeitet weiter an Beweisen – Telefonprotokolle, Überwachungskameras, Zeugenaussagen. Ein Prozess wird kommen. Aber er wird nicht zurückbringen, was verloren ist. Fabian wird nicht mehr lachen. Nicht mehr Fußball spielen. Nicht mehr seine Mutter umarmen. Die Polizei bittet weiterhin um Hinweise: Wer sah zwischen dem 10. und 14. Oktober ein Fahrzeug, das ungewöhnlich lang am Tümpel in Klein Upahl stand? Wer hörte ein Brennen, ein Schreien, ein Stille, die nicht normal war?

Ein Kind, das niemand retten konnte
Fabian war acht Jahre alt. Er mochte Bälle. Er mochte Regen. Er mochte es, wenn seine Mutter ihm vorlas. Er hatte noch nie einen Flug gebucht. Noch nie ein Eis im Urlaub gegessen. Und jetzt? Jetzt ist er ein Name in einer Akte. Ein Foto in einer Zeitung. Ein Schmerz, der nicht vergeht. Und die Frage bleibt: Wer hat ihn allein gelassen? Und warum hat niemand ihn gerettet?

Frequently Asked Questions
Warum wurde die Ex-Freundin des Vaters verdächtigt?
Die Ermittler haben Hinweise gefunden, die die Frau mit dem Tatort und der Zeit des Verschwindens verknüpfen.

Sie hatte Zugang zum Wohnhaus, war in der Nähe des Tümpels in Klein Upahl beobachtet worden, und ihre Handynutzung passte zu den Zeitfenstern, in denen die Leiche abgelegt wurde. Zudem gab es Zeugenaussagen, dass sie in den Tagen vor dem Verschwinden ungewöhnlich aggressiv gegenüber Fabian gewesen sein soll.

Warum wurde die Leiche verbrannt?
Die Obduktion ergab, dass die Verbrennung nach dem Tod erfolgte – kein Unfall, sondern bewusste Spurenvernichtung. Das ist ein klassisches Merkmal von Tätern, die wissen, dass sie verdächtigt werden könnten. Die Wahl des Ortes – ein abgelegener Tümpel – deutet auf Planung hin. Der Täter wollte, dass niemand die Leiche findet. Oder dass sie nicht identifiziert werden kann.

Gab es vorherige Warnsignale?
Laut NDR Info wurden in der Schule und im Kindergarten keine offiziellen Anzeigen erstattet, doch einige Lehrer berichteten später, dass Fabian in den Wochen vor seinem Tod immer zurückhaltender geworden sei. Er zog sich zurück, weigerte sich, über zu Hause zu sprechen. Ein klassisches Verhalten bei Kindern, die misshandelt werden – aber oft übersehen, weil niemand nachfragt.

Wie reagiert die Polizei auf Kritik, zu lange geschwiegen zu haben?
Die Polizei betont, dass sie bewusst zurückhaltend war, um die Ermittlungen nicht zu gefährden – etwa durch falsche Hinweise oder Panik. Doch viele Experten kritisieren, dass eine frühere Öffentlichkeitsarbeit, etwa über die exakte Todeszeit oder das Fahrzeug, möglicherweise schneller zu einer Festnahme geführt hätte. Die Balance zwischen Transparenz und Ermittlungsschutz bleibt ein zentrales Dilemma.

Was kann getan werden, um solche Tragödien zu verhindern?
Kinderpsychologen und Sozialarbeiter fordern eine stärkere Vernetzung zwischen Schulen, Jugendämtern und Polizei. Fabians Fall zeigt: Warnsignale existieren oft – aber sie fließen nicht in ein System, das sie erkennt. Ein einheitlicher Meldekanal, der auch indirekte Hinweise wie Rückzug oder Angst erfasst, könnte Leben retten. Und vor allem: Jeder Erwachsene muss lernen, dass Schweigen keine Unschuld ist – sondern Mitverantwortung.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Presseberichte

von arcimboldo2.0 » Samstag, 08. November 2025, 19:03:18

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Samstag 08. November 2025 um 17:06 / 17:08 Uhr

Achtjähriger getötet
Der Mordfall Fabian ist nicht nur wegen seiner Grausamkeit besonders
https://www.nordkurier.de/regional/gues ... rs-4082206

„Die Region ist bei Wanderern und Spaziergängern sehr beliebt. Auch an diesem Tag soll dort eine Gruppe unterwegs gewesen sein“, so Nowack im Gespräch mit der Ostsee-Zeitung. Demnach sollen Wanderer dort am 10. Oktober von einem Zeugen gesehen worden sein, der den Ermittlern auch das Foto mit dem Feuer am Leichenfundort zur Verfügung stellte. „Wir erhoffen uns von den fünf gesuchten Spaziergängern noch mehr Hinweise und Beobachtungen zu den Geschehnissen am 10. Oktober“, sagte der Oberstaatsanwalt der Zeitung.

Bild
durchsuchung am 07. november 2025 im haus der beschuldigten, reimershagen / screenshot video
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Bild
durchsuchung am 07. november 2025 auch in rum kogel / screenshot video
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Presseberichte

von arcimboldo2.0 » Samstag, 08. November 2025, 18:55:22

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Samstag 08. November 2025 um 17:06 / 17:08 Uhr

VIDEO mit Staatsanwalt Sebastian Polster

Der Mordfall Fabian ist nicht nur wegen seiner Grausamkeit besonders
https://www.nordkurier.de/regional/gues ... rs-4082206
https://www.nordkurier.de/regional/gues ... o_62519100


transkript ab 0:28

also ich kann Ihnen offiziell mitteilen, dass der zuständige ermittlungsrichter heute den bereits gegen die beschuldigte erlassenen haftbefehl der beschuldigten verkündet hat und die beschuldigte jetzt in untersuchungshaft gefahren wird und auch ist.
ähm.. räuspern .. weitere details kann ich ihnen nicht mitteilen auch weiterhin nicht, um welche Personalie es sich bei der beschuldigten handelt. das können wir einerseits aus ermittlungstaktischen gründen nicht aber andererseits auch aus persönlichkeitsrechlichen gründen nicht.
äähm.. weitere details zu den laufenden Ermittlungen kann ich ihnen auch weiterhin nicht mitteilen, das wird dann zu gegebener zeit von dem zuständigen presseverantwortlichen bei uns erfolgen.

Bild
Sebastian Polster Staatsanwalt / screenshot aus video
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Presseberichte

von arcimboldo2.0 » Samstag, 08. November 2025, 18:48:24

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Donnerstag 06. November 2025 um 16:50 Uhr

VIDEO des pressestatements

Festnahme im Fall Fabian
Das sagt die Staatsanwaltschaft
https://www.bild.de/news/inland/festnah ... 3d09989807
https://www.nordkurier.de/regional/gues ... o_62614826


transkript

wir haben heute in dem verfahren äh mordfall fabian drei durchsuchungsobjekte durchsucht. ziel dieser durchsuchungsmaßnahmen war es, bezugsgegenstände zur tat sicherzustellen und auch zeugenaussagen die wir bereits durchgeführt habn auf ihren wahrheitsgehalt zu überprüfen.
zudem wurde heute auch ein haftbefehl gegen eine weibliche person vollstreckt im nachgang der durchsuchungsmaßnahmen gerade erst vor kurzem. ähm mit dem dringenden tatverdacht des mordes.

Bild
harald nowack pressestatement oberstaatsanwalt / screenshot aus video
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Presseberichte

von arcimboldo2.0 » Samstag, 08. November 2025, 14:47:59

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Samstag 08. November 2025 um 12:54 Uhr

Frau in U-Haft
Es ging um teuren Sattel: Tatverdächtige im Fall Fabian schon zuvor polizeibekannt
https://www.focus.de/panorama/dringende ... b5041.html

in 2022 diebstahl sattel
.. einen Sattel aus einer Reitanlage entwendet haben. Dabei handelte es sich um einen teuren Sattel mit Zubehör im Wert von 4000 Euro. Der Besitzerin des Sattels, mit der "Bild" sprach, fiel der Verlust des Reitutensiels auf. Sie fragte bei Gina nach, die reagierte wütend und stritt ab, etwas damit zu tun zu haben. Doch kurze Zeit später entdeckte die Besitzerin den Sattel dann auf einer Verkaufsplattform im Netz. Und dazu auf dem Bild einen Freund von Gina. Es folgte eine Durchsuchung am Wohnort der Beschuldigten, wo der Sattel nach "Bild"-Infos tatsächlich gefunden wurde. Da die Beschuldigte zuvor nicht straffällig geworden sei, musste sie im Zuge des Verfahrens gegen sie den Sattel zurückgeben und bereits veräußerte Zubör-Teile, ersetzen.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Presseberichte

von Turmfalke23 » Samstag, 08. November 2025, 09:30:23

Anwalt der Verdächtigen zerpflückt den Haftbefehl lt. Bild.

Quelle hierzu :
https://www.bild.de/news/inland/mordfal ... bb5debe90c

Anwalt: Haftbefehl sehr ungewöhnlich, allerdings seiner Meinung nach !
Komplette Akteneinsicht liegt den Anwalt auch vor :?:
Ermittlungen sind doch noch nicht abgeschlossen, m. E.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Presseberichte

von Turmfalke23 » Freitag, 07. November 2025, 22:41:59

06.11.2025 - 16:30 Polizeipräsidium Rostock
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/108746/6153201

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Presseberichte

von Turmfalke23 » Freitag, 07. November 2025, 22:39:16

06.11.2025 - 15:09 Polizeipräsidium Rostock
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/108746/6153114

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Presseberichte

von Turmfalke23 » Freitag, 07. November 2025, 22:35:10

05.11.2025 - 09:00 Polizeipräsidium Rostock
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/108746/6151756

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