MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Gast8888 » Montag, 02. Februar 2026, 14:55:48

Gästin-A hat geschrieben: Montag, 02. Februar 2026, 11:42:12 Ich kann mir das nicht vorstellen, dass ein Kind mit nur 6 oder weniger Jahren tatsächlich den Jugend(!)Klub seiner Familie/ seinen Eltern vorzieht, es sei denn, er ist komplett von dem getrennt lebenden Elternteil entfremdet.
Ich habe jahrelang ehrenamtlich in einem Kinder und Jugendhaus gearbeitet, mit Jugend Klub. Und du glaubst gar nicht wie viele Kinder dort sich gerne aufhalten, überhaupt nicht mehr nach Hause wollten. Und leider hat es auch die traurigen Fälle gegeben wo ein Grund dahinter sich befand. Wir haben bei uns im Kinder und Jugendhaus Montag bis Donnerstag Mittagessen angeboten, für die älteren Kinder auch am Abend noch eine Pizza oder Baguette. Die Kinder & Jugendlichen konnten zu uns ohne Anmeldung kommen. Meist im Anschluss an den Hort.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Juve » Montag, 02. Februar 2026, 14:50:52

unknown hat geschrieben: Montag, 02. Februar 2026, 14:39:33 Warum den nicht?
Wenn die Eltern die Eltern berufstätig sind ?
:lol: Manche sind auch nicht berufstätig & geben trotzdem ihre Kids in Betreuung.

Viele Kinder finden dort etwas , das sie zu Hause nicht haben.
Zb. Gemeinschaft,Harmonie
man fühlt sich integriert
man kann gemeinsame Interessen ausleben
man kann loslassen vom Alltag
Mit 5/6 Jahren ist man sich das noch nicht bewusst , aber mit 8 schon, je nach Selbstständigkeit.
Und Fabian war schon relativ selbstständig für sein Alter.
Man muss sich eigentlich nur die Bilder anschauen, welche in diesem Forum gepostet wurden -- viewtopic.php?t=8518 -- da kann ich keinen Fabian erkennen, der sich nicht wohl fühlt oder wirkt, als wäre er aus der Gemeinschaft ausgeschlossen.

Und mir blutet das Herz, wenn ich mir vergegenwärtige, was diesem Jungen alles angetan wurde.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von unknown » Montag, 02. Februar 2026, 14:39:33

Gästin-A hat geschrieben: Montag, 02. Februar 2026, 11:42:12 Ich kann mir das nicht vorstellen, dass ein Kind mit nur 6 oder weniger Jahren tatsächlich den Jugend(!)Klub seiner Familie/ seinen Eltern vorzieht…
Warum den nicht?
Wenn die Eltern die Eltern berufstätig sind ?
:lol: Manche sind auch nicht berufstätig & geben trotzdem ihre Kids in Betreuung.

Viele Kinder finden dort etwas , das sie zu Hause nicht haben.
Zb. Gemeinschaft,Harmonie
man fühlt sich integriert
man kann gemeinsame Interessen ausleben
man kann loslassen vom Alltag
Mit 5/6 Jahren ist man sich das noch nicht bewusst , aber mit 8 schon, je nach Selbstständigkeit.
Und Fabian war schon relativ selbstständig für sein Alter.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Juve » Montag, 02. Februar 2026, 14:13:22

GastausanderemForum hat geschrieben: Montag, 02. Februar 2026, 13:08:52 Ob das wirklich die kollektive Ermittlersicht war, dass das in 1,5 Tagen widerlegt ist, wäre zu hinterfragen. Immerhin stand im Nordkurier etwas von einer sich widersprechenden Behördeneinschätzung. (siehe das von mir in diesem Beitrag angeführte Zitat viewtopic.php?p=317089#p317089)
Hm, der Nordkurier-Beitrag stammt vom 16.10.25: dort war die Finderin der Leiche noch eine Spaziergängerin, es war noch nicht zu 100 Prozent sicher, dass es sich bei der Leiche um Fabian handelte, die Leiche lag im Wald und es gab eine Aussage zum Thema Mobbing im Zusammenhang mit Unwohlsein und Nasenbluten bei Fabian am Donnerstag, den 9.10. und dass das noch überprüft wird - das stimmt alles. Ich denke, all diese schnellen Aussagen des Bildungsministeriums, dass kein Mobbing vorlag oder dass bei Fabian nicht von einem Sexualdelikt ausgegangen wird, dienten zum damaligen Zeitpunkt in erster Linie dem Zweck, die Bevölkerung nicht unnötig zu beunruhigen.

Dass damit das Thema Mobbing für die EB auch schon sofort vom Tisch war, das kann ich mir nun aber nicht vorstellen.

Und wir hier für Diskussion haben halt das Problem, dass uns mit "Mobbing" nur ein Stichwort (plus vielleicht noch ein Gerücht, was irgendwer irgendwo mal geäußert hat) vorliegt. Wir können nur mutmaßen, dass das möglich ist oder doch eher unwahrscheinlich - mehr nicht.

Wenn sich am Ende rausstellen sollte, dass da tatsächlich ein schlimmer Mobbingfall gegeben war, dann wäre das natürlich für Gina H. eine bedeutsame Nachricht und alles, was bei ihr gemutmaßt wurde Makulatur.

Aber es hilft halt nichts - wir sind nicht Teil der EB und müssen uns noch etwas gedulden, bis wir weitere Einblicke in die bisherigen Ermittlungsergebnisse erhalten. Dann denke ich, kann man das hier auch vernünftig diskutieren.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von GastausanderemForum » Montag, 02. Februar 2026, 13:08:52

Gast hat geschrieben: Sonntag, 01. Februar 2026, 18:35:35 Nun ja, wenn sein häufiges Nasenbluten ja so normal ist, dann frage ich mich erst recht, warum Dorina ihn dann extra vorzeitig aus der Schule abholen musste (und musste sie selbst deshalb auch vorzeitig die Arbeit niederlegen ?) und warum Fabian, trotz Jugendclub, dann am nächsten Tag auch noch Zuhause bleiben durfte?

Mobbing scheint dafür dann ja auch nicht der Grund gewesen zu sein, sofern man der Schulleitung und den Ermittlern diesbezüglich Glauben schenken mag.

Ein Nasenbluten durch zu intensives popeln bzw. Nasenbohren und schwups ist der Tag (und sogar auch noch der nächste!) gerettet? So einfach ist die Erklärung?
Ob das wirklich die kollektive Ermittlersicht war, dass das in 1,5 Tagen widerlegt ist, wäre zu hinterfragen. Immerhin stand im Nordkurier etwas von einer sich widersprechenden Behördeneinschätzung. (siehe das von mir in diesem Beitrag angeführte Zitat viewtopic.php?p=317089#p317089)

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von GastausanderemForum » Montag, 02. Februar 2026, 11:59:01

Gästin-A hat geschrieben: Montag, 02. Februar 2026, 11:42:12 Ich kann mir das nicht vorstellen, dass ein Kind mit nur 6 oder weniger Jahren tatsächlich den Jugend(!)Klub seiner Familie/ seinen Eltern vorzieht, es sei denn, er ist komplett von dem getrennt lebenden Elternteil entfremdet.
Den Gedankengang von Unknown, dass es für Kinder dieses ständige Umziehen nicht so toll ist, kann ich nachvollziehen.

Meine Überlegung geht ja nicht in die Richtung, dass Fabian seinen Vater nicht mehr hätte sehen wollen, dass er möglicherweise keine Lust hatte alle zwei Wochen einen Umzug zu machen und dass unter Umständen die Aktivitäten des Jugendclubs dabei eine Rolle spielen, und Fabians Vater in der Folge seinen Sohn möglicherweise öfter mal in Güstrow besucht hat.

Im Bezug auf das Wochenende selbst, wird sich der Stress in der Zeit davor in Grenzen gehalten haben, wenn er ohnehin schon seit längerem nicht mehr bei seinem Vater war.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Gästin-A » Montag, 02. Februar 2026, 11:42:12

GastausanderemForum hat geschrieben: Montag, 02. Februar 2026, 11:23:18 Ich habe mal über die 1,5 Jahre, die kein Kontakt bestanden hatte nachgedacht bzw. ob das in dieser Absolutheit stimmt. Laut Frank Holm war Fabian seit zwei Jahren im Jugendclub. Ich weiss nicht inwieweit die Wochenendaktivitaeten haben. Wenn es so wäre, fand Fabian das möglicherweise eine Zeit lang spannender fand als alle zwei Wochen nach Reimershagen zu fahren. Fuhr Mathias in der Folge oefter nach Güstrow, um seinen Sohn wenigstens ab und zu mal zu Gesicht zu bekommen. War davon wiederum Gina genervt?

Mir ist schon klar, dass das rein fiktiv ist.

Was das konkrete Wochenende selbst betrifft hieße es, dass Fabian schon seit längerem nicht mehr bei seinem Vater war?

Ich versteh den Punkt, dass diese ständigen Umzüge für Kinder Stress pur sind.
Ich kann mir das nicht vorstellen, dass ein Kind mit nur 6 oder weniger Jahren tatsächlich den Jugend(!)Klub seiner Familie/ seinen Eltern vorzieht, es sei denn, er ist komplett von dem getrennt lebenden Elternteil entfremdet.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von GastausanderemForum » Montag, 02. Februar 2026, 11:23:18

Unknown hat geschrieben: Montag, 02. Februar 2026, 02:21:15 Wurde eigentlich schon mal darüber nachgedacht , das Fabian schlicht und einfach keine Lust hatte ,mal wieder auf Wochenendurlaub zu gehen?

War Gina deshalb „komisch“?

D. wollte ja auch bestimmt mal wieder ein freies Wochenende.
Bis zur Trennung lief das ja alles ganz gut.
Vielleicht hatte er ja nun andere Interessen, Molke, Fußball …
Ich habe mal über die 1,5 Jahre, die kein Kontakt bestanden hatte nachgedacht bzw. ob das in dieser Absolutheit stimmt. Laut Frank Holm war Fabian seit zwei Jahren im Jugendclub. Ich weiss nicht inwieweit die Wochenendaktivitaeten haben. Wenn es so wäre, fand Fabian das möglicherweise eine Zeit lang spannender fand als alle zwei Wochen nach Reimershagen zu fahren. Fuhr Mathias in der Folge oefter nach Güstrow, um seinen Sohn wenigstens ab und zu mal zu Gesicht zu bekommen. War davon wiederum Gina genervt?

Mir ist schon klar, dass das rein fiktiv ist.

Was das konkrete Wochenende selbst betrifft hieße es, dass Fabian schon seit längerem nicht mehr bei seinem Vater war?

Ich versteh den Punkt, dass diese ständigen Umzüge für Kinder Stress pur sind.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Juve » Montag, 02. Februar 2026, 11:14:13

Gast_999 hat geschrieben: Montag, 02. Februar 2026, 09:23:08 U-Häftlinge dürfen mit ihren Besuchern nicht über ihren "Fall" sprechen.
Deswegen ist auch die ganze Zeit ein Justizbeamter anwesend.
Gutes Argument - das macht einen offenen Dialog beim U-Haft-Besuch tatsächlich praktisch unmöglich - dann geht es wahrscheinlich tatsächlich nur über einen Vertrauensvorschuss und wäre dann so, wie es aktuell möglicherweise eh schon läuft.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von GästinF » Montag, 02. Februar 2026, 10:43:39

Juve hat geschrieben: Montag, 02. Februar 2026, 08:39:44 Ja, da verstehst du mich richtig!


Wenn ich nur an all die Tümpelbesuche und den Tag des Auffindens denke, da würde ich als Vater des getöteten Kindes erwarten, dass absolut alles auf den Tisch gelegt wird - und wenn nicht, würde ich weitere Gefängnisbesuche zumindest erst einmal aussetzen, weil ich das sonst nicht "packen" würde.
Ich kann nicht zu 100% sagen, wie ich mich verhalten würde, weil man sich so etwas nicht vorstellen kann, wenn man es nicht selbst erlebt.

Ich kann nur sagen, wie ich mich verhalten würde, wenn ich unschuldig wäre, aber mein Ex oder Zweiter-Anlauf-Freund hätte Zweifel an meiner Unschuld: Ich würde mich nach der Entlassung nach einem anderen umschauen, denn anscheinend läge hier mangelndes Vertrauen vor.

Aus diesem Grund finde ich Ms Verhalten nicht abwegig und zudem wissen wir doch auch nicht, was genau er alles von G weiß, auch bezüglich der nächtlichen Zeugen - oder?

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Jane.Doe » Montag, 02. Februar 2026, 10:12:10

Juve hat geschrieben: Sonntag, 01. Februar 2026, 15:17:30 Würdest du diesen Punkt bitte etwas ausführlicher darstellen, damit ich zumindest das auch verstehen kann - was wäre deiner Meinung nach der Unterschied zwischen "Psychotisches" und "Psychopathie".
Oja, bitte mach mal. Das würde ich auch noch gerne lesen.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Nikas » Montag, 02. Februar 2026, 09:23:18

Juve hat geschrieben: Montag, 02. Februar 2026, 08:39:44 Wenn ich nur an all die Tümpelbesuche und den Tag des Auffindens denke, da würde ich als Vater des getöteten Kindes erwarten, dass absolut alles auf den Tisch gelegt wird - und wenn nicht, würde ich weitere Gefängnisbesuche zumindest erst einmal aussetzen, weil ich das sonst nicht "packen" würde.
Das ist nachvollziehbar. Und da M ja laut Gerüchten an Gs Unschuld glauben soll (zum Zeit des Gerüchts geglaubt hat, wie es aktuell ist, ist unbekannt), müsste G ja eine ziemlich schlüssige Variante präsentiert haben, die M dazu bewogen hat, an ihre Unschuld zu glauben.
Ob er inzwischen Zweifel hat oder es wirklich so war, dass er glaubt sie ist unschuldig, wissen wir nicht.

Aber er hatte immerhin 3 Wochen Zeit zwischen Fund und Verhaftung sich von ihr erklären zu lassen, warum sie mehr als einmal vernommen wurde, was sie gefragt wurde, wo sie wann war, etc.

Ob seine Haftbesuche dann aus Empathie oder dem Wunsch der weiteren Befragung/Konfrontation mit Ermittlungsergebnissen erfolgten, wissen wir auch nicht.

MMn nach sollte Ms Priorität in der Aufklärung des Mordes seines Kindes liegen und nicht in „wie bekomme ich meine (Ex)Freundin aus der Haft“

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Gast_999 » Montag, 02. Februar 2026, 09:23:08

Juve hat geschrieben: Montag, 02. Februar 2026, 07:46:57 Als Mathias wäre ich im besten Fall maximal verwirrt und würde meine Ex vielleicht einmal in der U-Haft besuchen, um herauszukriegen, was da wirklich los war.
U-Häftlinge dürfen mit ihren Besuchern nicht über ihren "Fall" sprechen.
Deswegen ist auch die ganze Zeit ein Justizbeamter anwesend.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von GastausanderemForum » Montag, 02. Februar 2026, 09:13:52

Juve hat geschrieben: Montag, 02. Februar 2026, 05:37:42 Ja, das halte ich für denkbar! Kinder sind grundsätzlich bereit, den Erwachsenen vieles zu verzeihen, was zwischen 2 Erwachsenen so nicht vorstellbar wäre.
Ich bin eben auch darüber gestolpert, dass Dorina laut RJ gesagt hätte, Gina H. sei die einzige, von der sie sich das vorstellen könne

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Juve » Montag, 02. Februar 2026, 08:39:44

GästinF hat geschrieben: Montag, 02. Februar 2026, 08:33:31 Verstehe ich dich richtig? Du würdest von ihr erwarten, dass sie sich um Kopf und Kragen redet, auch wenn sie unschuldig ist?
Ja, da verstehst du mich richtig!
GästinF hat geschrieben: Montag, 02. Februar 2026, 08:33:31 Sie muss unbedingt schweigen! Es sei denn, sie ist wirklich die Täterin und möchte gestehen. Aber das kann sie ja auch im Prozess tun.
Die Anwältin Rick meinte, vor Gericht herrscht Krieg und es ist üblich, Dinge im Vorfeld zurückzuhalten, weil sie sonst gegen einen verwendet werden. Der Überraschungseffekt sozusagen.

Mathias gegenüber hat G ja auch was erzählt, so weit ich weiß, was für ihn plausibel ist.
Wenn ich nur an all die Tümpelbesuche und den Tag des Auffindens denke, da würde ich als Vater des getöteten Kindes erwarten, dass absolut alles auf den Tisch gelegt wird - und wenn nicht, würde ich weitere Gefängnisbesuche zumindest erst einmal aussetzen, weil ich das sonst nicht "packen" würde.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von GästinF » Montag, 02. Februar 2026, 08:33:31

Juve hat geschrieben: Montag, 02. Februar 2026, 07:46:57 Das sehe ich genauso und das wäre jetzt auch keine völlig unverständliche Sichtweise aus dem Blickwinkel einer Mutter.


Das ist jetzt ein Sachverhalt, dem ich jetzt einfach nicht folgen kann. Als Mathias wäre ich im besten Fall maximal verwirrt und würde meine Ex vielleicht einmal in der U-Haft besuchen, um herauszukriegen, was da wirklich los war. Und auch wenn ihre Geschichte plausibel erscheint, wäre ich nur dazu in der Lage, sie anzuflehen, wirklich alles was sie weiß auch mitzuteilen - egal ob das für sie auch Nachteile mit sich bringt. Aber dass sie (auch wenn ihr Anwalt ihr dazu rät) einfach nur schweigt, könnte ich einfach nicht akzeptieren.
Verstehe ich dich richtig? Du würdest von ihr erwarten, dass sie sich um Kopf und Kragen redet, auch wenn sie unschuldig ist?
Sie muss unbedingt schweigen! Es sei denn, sie ist wirklich die Täterin und möchte gestehen. Aber das kann sie ja auch im Prozess tun.
Die Anwältin Rick meinte, vor Gericht herrscht Krieg und es ist üblich, Dinge im Vorfeld zurückzuhalten, weil sie sonst gegen einen verwendet werden. Der Überraschungseffekt sozusagen.

Mathias gegenüber hat G ja auch was erzählt, so weit ich weiß, was für ihn plausibel ist.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Juve » Montag, 02. Februar 2026, 07:46:57

GästinF hat geschrieben: Montag, 02. Februar 2026, 07:34:03 Diese Information, dass Fabian G irgendwann komisch fand, ist im Thread irgendwann aufgeploppt.
Ich habe mich schon gefragt, ob nicht eher Dorina aufgrund von Ginas Auftritten bei Facebook nicht mehr wollte, dass Fabian bei G ist? Es wäre ja auch nachvollziehbar, wenn man jemanden, der aktuell akut suizidgefährdet ist / scheint, nicht als adäquaten Babysitter für sein Kind ansieht.
Das sehe ich genauso und das wäre jetzt auch keine völlig unverständliche Sichtweise aus dem Blickwinkel einer Mutter.
GästinF hat geschrieben: Montag, 02. Februar 2026, 07:41:27 Meines Erachtens gäbe es theoretisch zwei schlüssige Erklärungen für Mathias Verhalten Gina gegenüber.
Ich sehe es aber auch so, dass sie kein Paar sein müssen. Auch wenn sie frisch getrennt sind und sich nicht gerade hassen, ist es erwartbar, dass man die Ex, die man für unschuldig hält, in Haft besucht. U-Haft ist bestimmt kein Zuckerschlecken!
Davon abgesehen bestünde die Möglichkeit, dass es auch einen ganz anderen Grund gibt, wenn man sich alle Fakten anschaut, die von Beginn an auf den Tisch kamen.
Das ist jetzt ein Sachverhalt, dem ich jetzt einfach nicht folgen kann. Als Mathias wäre ich im besten Fall maximal verwirrt und würde meine Ex vielleicht einmal in der U-Haft besuchen, um herauszukriegen, was da wirklich los war. Und auch wenn ihre Geschichte plausibel erscheint, wäre ich nur dazu in der Lage, sie anzuflehen, wirklich alles was sie weiß auch mitzuteilen - egal ob das für sie auch Nachteile mit sich bringt. Aber dass sie (auch wenn ihr Anwalt ihr dazu rät) einfach nur schweigt, könnte ich definitiv nicht akzeptieren.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von GästinF » Montag, 02. Februar 2026, 07:41:27

Sronson hat geschrieben: Sonntag, 01. Februar 2026, 18:38:34

MW wurde durch Raffaela ebenfalls bestätigt, dass sich Gina und Mathias zuletzt wieder angenähert haben. Dazu passt auch, dass er sie in der Haftanstalt besucht. Welche Gedanken hast du dazu?
Meines Erachtens gäbe es theoretisch zwei schlüssige Erklärungen für Mathias Verhalten Gina gegenüber.
Ich sehe es aber auch so, dass sie kein Paar sein müssen. Auch wenn sie frisch getrennt sind und sich nicht gerade hassen, ist es erwartbar, dass man die Ex, die man für unschuldig hält, in Haft besucht. U-Haft ist bestimmt kein Zuckerschlecken!
Davon abgesehen bestünde die Möglichkeit, dass es auch einen ganz anderen Grund gibt, wenn man sich alle Fakten anschaut, die von Beginn an auf den Tisch kamen.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von GästinF » Montag, 02. Februar 2026, 07:34:03

Diese Information, dass Fabian G irgendwann komisch fand, ist im Thread irgendwann aufgeploppt.
Ich habe mich schon gefragt, ob nicht eher Dorina aufgrund von Ginas Auftritten bei Facebook nicht mehr wollte, dass Fabian bei G ist? Es wäre ja auch nachvollziehbar, wenn man jemanden, der aktuell akut suizidgefährdet ist / scheint, nicht als adäquaten Babysitter für sein Kind ansieht.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Juve » Montag, 02. Februar 2026, 05:51:07

Kalle hat geschrieben: Sonntag, 01. Februar 2026, 21:29:04 Ich möchte keine Werbung machen, die Dame vermarktet sich sehr stark, aber als Empfehlung für die vielen die hier über die Psyche bei einer mutmaßlichen Täterschft von G rätseln, seien die Analysen von Lydia Benecke empfohlen.
Ich bin über diese Kriminalpsychlogin erst über diesen Fall hier gestolpert. Sie geht auch der Frage nach was Psychopathinnen ausmacht.
[...]
Ja, werde ich machen - dank dir für den Lesetipp! :)
Welches Buch würdest du als Einstieg empfehlen?

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