von Fragjanur » Samstag, 13. Juni 2026, 09:41:46
Miss_Erfolg hat geschrieben: ↑Samstag, 13. Juni 2026, 09:01:20
Bleibt die Frage, wie verlässig Erinnerungen und Aussagen nach einer "Schocktherapie" sind.
In diesem Fall wird das Privatleben des Mannes durch die Medien gedreht, was sich dann auch auf die Familie auswirkt. Also "falsche Rücksichtnahme" finde ich daher etwas unpassend.
Wäre vielleicht sogar eine Überlegung wert, ob Zeugenaussagen, die dermaßen viel über das Privatleben des Zeugen Aussagen, ohne Öffentlichkeit durchgeführt werden sollten.
Sein Privatleben würde überhaupt keine Rolle spielen, wenn es nicht mit massivem Kontakt unmittelbar vor der Tat begonnen hätte. Vor der der Tat am Tattag, während der Tat (seine vielen unbeantworteten Nachrichten) nach der Tat, das direkte Angetexte, das Telefonat, die Verabredung am See, nach der Tat nonstop Gechatte, Fotos Verschickerei, Telefonate und Treffen und Verabredung mit Auffinden der Leiche. Verheimlichen der Auffindung und erst ab Zugzwang "offizeller Fund" zur Polizei zu gehen. Seine Privatangelegenheit ist hier unmittelbar mit dem Mord an dem Jungen verwoben. In welcher Art und Weise gilt es für das Gericht zu klären.
Oh, die Zeugenaussagen sollen unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden, aber die Leiche des Kindes, diesen verbrannten Körper und den Oduktionsbericht, den würden wir schon gerne bis ins kleinste Detail erfahren. Da gilt das postmortale Persönlichkeitsrecht des Opfers dann nur periphär, wir wollen ja aufklären. Ob ein Zeuge aber regelmäßig ein Rohr hatte und auch gerne eins verlegt hätte und sich deshalb zum Spielball einer möglichen Täterin hat machen lassen, das dann aber bitte unter Auschluss der Öffentlichkeit. Das ist dann zu intim, auch wenn man nicht weiß, was er alles für uns Gina getan hätte. Adi verleugnet sogar den Mord an seinem Kind, sein Kind überhaupt, da er ihr die Stange hält und der Zeuge Ch.D. versucht seine eigene zu retten.
Warum hören wir uns denn ab Tag 1 SN an und lesen Chats aus dem "Privatleben" der Angeklagten und Adi? Ist das nicht Privatsache und trägt zur Aufklärung des Mordes an Fabian bei? Warum soll es bei dem nächsten Hengst plötzlich anders laufen? Warum sollten diese Privatchats, die sich genau um die Beziehung mit Adi, der Gewalt, der Trennung, seinem Scheiß Anhängsel, finanzielle Einbußen die man erfährt, die Suche und das Finden des Kindes bitte ausgeklammert werden? Gezielt am Tag vor der Tat, während und danach intensivster Kontakt bestand? Entweder will man das Verbrechen aufklären oder man will es nicht.
Entsprechend dürfte hier gar nicht diskutiert werden, so privat wie das alles ist.
Wenn man mit dem Feuer spielt, kann man sich auch die Finger verbrennen.
Man kann im Anschluss googlen, ob Fingerabdrücke an Brandleichen ein vor oder nach der Tat erkennen lassen?
Man kann im Anschluss googlen, ob Wildschweine tote Menschen fressen?
Man kann im Anschluss googlen, wann die Leichenstarre einsetzt?
Man kann auch vorgeben, dass alles ganz normale Gründe hatte und nur ganz zufällig zum aktuell verhandelten Fall ist.
Man muss herausfinden, ob die erzeugte Emotion echt ist. Man muss ein wenig Ernsthaftigkeit in den Prozess bringen und immer wieder daran erinnern, was hier verhandelt wird. Der Mord an Fabian. Erstochen und angezündet.
[quote=Miss_Erfolg post_id=346425 time=1781334080 user_id=11497]
Bleibt die Frage, wie verlässig Erinnerungen und Aussagen nach einer "Schocktherapie" sind.
In diesem Fall wird das Privatleben des Mannes durch die Medien gedreht, was sich dann auch auf die Familie auswirkt. Also "falsche Rücksichtnahme" finde ich daher etwas unpassend.
Wäre vielleicht sogar eine Überlegung wert, ob Zeugenaussagen, die dermaßen viel über das Privatleben des Zeugen Aussagen, ohne Öffentlichkeit durchgeführt werden sollten.
[/quote]
Sein Privatleben würde überhaupt keine Rolle spielen, wenn es nicht mit massivem Kontakt unmittelbar vor der Tat begonnen hätte. Vor der der Tat am Tattag, während der Tat (seine vielen unbeantworteten Nachrichten) nach der Tat, das direkte Angetexte, das Telefonat, die Verabredung am See, nach der Tat nonstop Gechatte, Fotos Verschickerei, Telefonate und Treffen und Verabredung mit Auffinden der Leiche. Verheimlichen der Auffindung und erst ab Zugzwang "offizeller Fund" zur Polizei zu gehen. Seine Privatangelegenheit ist hier unmittelbar mit dem Mord an dem Jungen verwoben. In welcher Art und Weise gilt es für das Gericht zu klären.
Oh, die Zeugenaussagen sollen unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden, aber die Leiche des Kindes, diesen verbrannten Körper und den Oduktionsbericht, den würden wir schon gerne bis ins kleinste Detail erfahren. Da gilt das postmortale Persönlichkeitsrecht des Opfers dann nur periphär, wir wollen ja aufklären. Ob ein Zeuge aber regelmäßig ein Rohr hatte und auch gerne eins verlegt hätte und sich deshalb zum Spielball einer möglichen Täterin hat machen lassen, das dann aber bitte unter Auschluss der Öffentlichkeit. Das ist dann zu intim, auch wenn man nicht weiß, was er alles für uns Gina getan hätte. Adi verleugnet sogar den Mord an seinem Kind, sein Kind überhaupt, da er ihr die Stange hält und der Zeuge Ch.D. versucht seine eigene zu retten.
Warum hören wir uns denn ab Tag 1 SN an und lesen Chats aus dem "Privatleben" der Angeklagten und Adi? Ist das nicht Privatsache und trägt zur Aufklärung des Mordes an Fabian bei? Warum soll es bei dem nächsten Hengst plötzlich anders laufen? Warum sollten diese Privatchats, die sich genau um die Beziehung mit Adi, der Gewalt, der Trennung, seinem Scheiß Anhängsel, finanzielle Einbußen die man erfährt, die Suche und das Finden des Kindes bitte ausgeklammert werden? Gezielt am Tag vor der Tat, während und danach intensivster Kontakt bestand? Entweder will man das Verbrechen aufklären oder man will es nicht.
Entsprechend dürfte hier gar nicht diskutiert werden, so privat wie das alles ist.
Wenn man mit dem Feuer spielt, kann man sich auch die Finger verbrennen.
Man kann im Anschluss googlen, ob Fingerabdrücke an Brandleichen ein vor oder nach der Tat erkennen lassen?
Man kann im Anschluss googlen, ob Wildschweine tote Menschen fressen?
Man kann im Anschluss googlen, wann die Leichenstarre einsetzt?
Man kann auch vorgeben, dass alles ganz normale Gründe hatte und nur ganz zufällig zum aktuell verhandelten Fall ist.
Man muss herausfinden, ob die erzeugte Emotion echt ist. Man muss ein wenig Ernsthaftigkeit in den Prozess bringen und immer wieder daran erinnern, was hier verhandelt wird. Der Mord an Fabian. Erstochen und angezündet.