von Miss_Erfolg » Donnerstag, 19. März 2026, 19:57:19
Nesrin hat geschrieben: ↑Donnerstag, 19. März 2026, 16:15:24
Menschen aus dem nahen Umfeld von Frauke schließe ich aus, die wurden von der Polizei durchleuchtet.
Ich kann mir vorstellen, dass es jemand war den Frauke vom sehen her kannte, aber nicht seinen richtigen Namen.
Vielleicht jemanden, den sie aus dem Capitol oder der Fun Factory oder aus anderen Clubs vom sehen her kannte und den sie auf dem Nachhauseweg zufällig traf und ein Gespräch begann und der sie vielleicht ein Stück zu Fuß begleitete und schließlich anbot, sie nach Hause zu fahren.
Es kann auch jemand sein, den sie von der Arbeit kannte aus dem Krankenhaus. Vielleicht kein direkter Kollege, sondern jemand der beruflich mit dem Krankenhaus in Kontakt kommt, z.b. Fahrer die das Kantinenessen anliefern oder frische Handtücher oder Bettwäsche liefern.
Oder einen Besucher der ein Elternteil im Krankenhaus öfter besucht hat und so mit Frauke in Kontakt kam.
Sie kannte daher den Namen des Täters nicht und konnte ihn folglich nicht bei den Anrufen verraten.
Als spontane Entscheidung? Oder eine geplante Tat?
Ihre Familie hält es nicht für sehr wahrscheinlich, dass sie zu einem Fremden ins Auto gestiegen wäre. Und ich sehe dafür auch keinen Grund, bei einem zeitlich doch sehr überschaubaren Heimweg. Hätte sie wirklich so gar keine Lust zu laufen gehabt, warum hat sie Chris nicht gebeten, sie abzuholen?
Für eine geplante Tat halte ich Zeitpunkt und Ort für denkbar ungünstig. Für eine spontane Entscheidung sehe ich kein Motiv bzw. kann mir die Beweggründe für die Anrufe und das "über längere Zeit am Leben lassen" nicht erklären.
Und das mit dem Namen … Ich glaube, Frauke wollte den Täter nicht benennen. Sei es aus der, leider falschen, Annahme, es ließe sich noch "richten", oder aus Angst vor dem, was die Tatperson dann tun könnte. Selbst wenn sie einen konkreten Namen hätte nennen können, war ihr sicher klar, dass die Person sie schneller töten kann, als Hilfe eintrifft. Wäre ihr das "egal" gewesen, hätte sie ja zumindest einen konkreten Hinweis geben können – "Fahrer", "Patient" … wie auch immer.
[quote=Nesrin post_id=326519 time=1773933324 user_id=9515]
Menschen aus dem nahen Umfeld von Frauke schließe ich aus, die wurden von der Polizei durchleuchtet.
Ich kann mir vorstellen, dass es jemand war den Frauke vom sehen her kannte, aber nicht seinen richtigen Namen.
Vielleicht jemanden, den sie aus dem Capitol oder der Fun Factory oder aus anderen Clubs vom sehen her kannte und den sie auf dem Nachhauseweg zufällig traf und ein Gespräch begann und der sie vielleicht ein Stück zu Fuß begleitete und schließlich anbot, sie nach Hause zu fahren.
Es kann auch jemand sein, den sie von der Arbeit kannte aus dem Krankenhaus. Vielleicht kein direkter Kollege, sondern jemand der beruflich mit dem Krankenhaus in Kontakt kommt, z.b. Fahrer die das Kantinenessen anliefern oder frische Handtücher oder Bettwäsche liefern.
Oder einen Besucher der ein Elternteil im Krankenhaus öfter besucht hat und so mit Frauke in Kontakt kam.
Sie kannte daher den Namen des Täters nicht und konnte ihn folglich nicht bei den Anrufen verraten.
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Als spontane Entscheidung? Oder eine geplante Tat?
Ihre Familie hält es nicht für sehr wahrscheinlich, dass sie zu einem Fremden ins Auto gestiegen wäre. Und ich sehe dafür auch keinen Grund, bei einem zeitlich doch sehr überschaubaren Heimweg. Hätte sie wirklich so gar keine Lust zu laufen gehabt, warum hat sie Chris nicht gebeten, sie abzuholen?
Für eine geplante Tat halte ich Zeitpunkt und Ort für denkbar ungünstig. Für eine spontane Entscheidung sehe ich kein Motiv bzw. kann mir die Beweggründe für die Anrufe und das "über längere Zeit am Leben lassen" nicht erklären.
Und das mit dem Namen … Ich glaube, Frauke wollte den Täter nicht benennen. Sei es aus der, leider falschen, Annahme, es ließe sich noch "richten", oder aus Angst vor dem, was die Tatperson dann tun könnte. Selbst wenn sie einen konkreten Namen hätte nennen können, war ihr sicher klar, dass die Person sie schneller töten kann, als Hilfe eintrifft. Wäre ihr das "egal" gewesen, hätte sie ja zumindest einen konkreten Hinweis geben können – "Fahrer", "Patient" … wie auch immer.