VERMISSTENFALL SYBILLE LARS - Diskussion

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Re: VERMISSTENFALL SYBILLE LARS - Diskussion

von darkstar69 » Donnerstag, 14. Mai 2026, 08:10:48

Stilstand ist nicht gut, um Sybille zu finden. Stillstand hilft Sybille nicht. Stillstand hilft ausschließlich dem Täter.

Was können diejenigen, die keinen Stillstand wollen, tun, um diesen zu beenden oder zu verhindern?

Ich denke, es beginnt mit Kommunikation.
Es müssen die richtigen Fragen gestellt werden, um die richtigen Antworten zu bekommen.
Wenn man keine Antworten sucht, wird sich nichts ändern und der Täter kann zufrieden weiter leben, während Sybille irgendwo versteckt verscharrt liegt. Dann wird die Familie Sybille nicht finden. Ich gehe davon aus, die Familie möchte Sybille finden und an einem Ort beerdigen, den nicht der Täter ausgesucht und unter Kontrolle hat.

Sybille musste sterben, weil sie nicht wollte, was der Täter wollte. Sie musste sterben, weil sie eine Frau war und sich der Macht des Täters entziehen, keine Kontrolle mehr erdulden und sich trennen wollte.
Denn Jahre später änderte die Freundin ihre Aussage bei der Polizei und gab an, dass Sybille Lars von einem Mann aus der Wohnung in der Vahr gezerrt worden sei. Ein Zeuge will zudem gesehen haben, wie eine Frau in einen schwarzer 3er-BMW gezerrt worden sei, der dann davonfuhr. War es ihr Ehemann?

Doch was dieser gegenüber seinem Stiefsohn erzählte, war wiederum anders: Er sei am Abend des Verschwindens seiner Frau irgendwann im Wohnzimmer vor dem Fernseher eingeschlafen. Am nächsten Morgen habe er mit der Freundin von Sybille telefoniert, nachdem sie nicht nach Hause gekommen war. Die Freundin soll behauptet habe, Sybille habe bei ihr übernachtet und würde noch schlafen. Bis heute ist unklar, was sich in der Nacht wirklich abgespielt hat.
Für Dennis Krückemeyer bleiben viele offene Fragen. Er erzählt im Podcast "Licht ins Dunkel", dass der beschriebene BMW auf den Wagen seines Stiefvaters zutraf. Auch sei das Verhalten seines Stiefvaters nach dem Verschwinden seiner Mutter "sehr suspekt" gewesen. Der Ehemann geriet ins Visier der Ermittlungen, galt als tatverdächtig. Doch zu einer Anklage kam es nie.
Dennis Krückemeyer gibt nicht auf. Er will wissen, was mit seiner Mutter passiert ist. Auch wenn er nicht glaubt, dass sie noch lebt. Im Frühjahr hat er eine Spendenkampagne gestartet, um Geld zu sammeln. Er will mithilfe einer speziellen Leichenspürhund-Staffel nach Sybille Lars' sterblichen Überresten suchen lassen. Auch offiziell ist der Fall nicht abgeschlossen.
https://bremen.t-online.de/region/breme ... mord-.html

Dennis Krückemeyer stellt Fragen und möchte Antworten! Er möchte seine Mutter zurück. Der Täter verwehrt es ihm.

Kommunikation und Fragen zu stellen ist der Weg, Sybille zu finden. Fragen an den Täter, Fragen an die Polizei. Fragen an die Familie. Antworten für alle.

Ich denke, ohne Kommunikation kommt man nicht weiter. Dann bleibt Stillstand.
Alle bisherigen Thesen müssen ehrlich und offen neu beleuchtet werden. Wenn man Thesen bestärken oder verwerfen kann, wird Platz für neue Thesen. Wenn man Tatverdacht bekräftigen oder entlasten kann, kommt man weiter, wird Stillstand vermieden. Wer Stillstand sucht, ist verdächtig.
Wer keine Antworten sucht, hilft dem Täter. Antworten können entlasten und belasten. Wen man Tatverdächtige entlastet, kann man den wahren Täter finden. Wer keine Antworten sucht, kann nicht entlastet werden. Der Täter sucht keine Antworten. Der Täter sucht Stillstand, Schweigen, Vergessen. Sybille ist nicht vergessen.

Re: VERMISSTENFALL SYBILLE LARS - Diskussion

von darkstar69 » Donnerstag, 30. April 2026, 16:52:54

@Anonym
Wenn Du Fragen oder Anmerkungen haben solltest, frag ruhig oder merke an. Auch gerne als PN.

Ich frage mich ja, ob es Mitwisser gibt. Oder ob es jemanden gibt, der oder die ahnt, was passiert ist und sich nicht traut, es auszusprechen.
Eigentlich bin ich mir sicher, dass es da jemanden geben könnte. Mindestens eine Person, die das Verhalten des Täters damals sehr merkwürdig fand und daher ahnt oder es gar weiß, wer er ist. Vielleicht ahnt diese Person dann sogar, wo Sybille ist. Ich kann es mir sehr gut vorstellen, dass es da mindestens eine Person geben könnte.

Vielleicht hat der Täter sich offenbart oder eine besonders eng stehende Person hat irgendwelche Einblicke erhalten oder macht sich Gedanken.

Sybilles Schwester macht sich ja offenbar auch so ihre Gedanken und hat diese mit dem Sohn geteilt, wodurch er angeregt wurde, den Fall neu zu überdenken. Ich weiß nicht, was innerhalb der Familie besprochen wird, was passiert sein könnte. Aber eine Mutter oder Oma oder Schwester usw fehlt ja überall, da wird auch mal offen an Sybille gedacht und über ihr Schicksal gesprochen werden. Oder?
Der Sohn sagte ja, er habe weiter keinen Kontakt mehr. Mit ihm wird also nicht gesprochen? Wir wissen es nicht.

Jede einzelne Person in der Familie wird ja eine Art Theorie haben, was Sybille zugestoßen und passiert ist. Vielleicht gibt es darüber hinaus auch eine Person, die mehr weiß?

Re: VERMISSTENFALL SYBILLE LARS - Diskussion

von alias69 » Mittwoch, 22. April 2026, 11:29:52

Ja, diese Tat war ein Femizid und ja, SL lebt sicherlich seit dieser Nacht nicht mehr!

Und ja, der Täter ist feige und besitzt nicht "die Eier", die Verantwortung für seine Handlungen zu übernehmen, und ist "nicht Manns genug", SL ihr Recht auf eine ordentliche Beerdigung zuzugestehen und DK den Ort zu nennen, an dem er seine Mutter findet.

Und ja, die Familie hat das Recht darauf, SL dort zu begraben, wo sie es zusammen auswählen. Und ja, die Kinder haben ein Recht darauf, SL wieder zu bekommen und die Enkel haben ein Recht darauf, von ihrer Oma zu erfahren und sie zu besuchen.

Und ja, es ist eine Schande, dass der Täter heutzutage ungeschoren davon kommt. Da könnte er sich mal äußern, z.B. über einen Anwalt. Aber auch Mitwisser haben nichts mehr zu befürchten und melden sich hoffentlich endlich.

Ich finde, die Polizei müsste nochmal alle Familienmitglieder befragen und diese aus heutiger Sicht beschreiben lassen, was damals und bis heute passiert ist. Ich finde es besonders schade, dass die Familie nicht zusammen daran arbeitet, "die Wahrheit" über die vermisste SL herauszufinden. Ich glaube wirklich, die "Wahrheit" könnte gerade heute noch gefunden werden. SL könnte dann durch ihre Familie begraben werden. Darauf kommt es doch an!

Re: VERMISSTENFALL SYBILLE LARS - Diskussion

von darkstar69 » Mittwoch, 22. April 2026, 08:10:14

@Anonym
Ergänze oder verbessere meine Ausführungen ruhig. Ich bin auch dankbar für Anregungen zur Diskussion, wie man Sybille finden kann. Was kann man dafür tun?

Ich denke, das Ziel sollte sein, Sybille zu finden und sie zu beerdigen, damit die Familie abschließen, trauern und Ruhe finden kann, Sybille an einem Ort ist, den der Täter nicht ausgesucht hat.

Dennis K berichtet ja darüber, dass er Frieden finden möchte. Er schildert, wie die Situation ihn belastet und was er sich wünscht. Er möchte seine Mutter finden und abschließen. Es geht ihm gar nicht so sehr um den Täter, der aufgrund der Verjährung sowieso nicht mehr verurteilt werden würde. Es geht ihm nur um die Wahrheit und den Frieden, wo seine Mutter ist.

Der Täter hat Dennis K aber sehr viel Leid zugefügt und sein gesamtes Leben verändert, als er ihm die Mutter nahm. Er hat über die gesamte Familie viel Leid gebracht. Die Kinder mussten alleine erwachsen werden und zurecht kommen, die Enkel müssen nun ohne Oma aufwachsen. Sybille fehlt überall.

Mir ist wichtig, die Wahrheit zu finden, damit der wirkliche Ort an dem Sybille ist, gefunden und das wahre Schicksal von Sybille geklärt wird. Dennis K und die Familie haben das Interesse, diese Wahrheiten zu kennen und sie haben es verdient. Dafür fehlen aber die Aussagen von einem oder mehreren Hinweisgebern/Zeugen oder das Geständnis des Täters. (Diese könnten sich diskret oder anonym an das HET - Forum wenden oder an den Sohn oder oder. Sie hätten heute ja aufgrund der Verjährung keinerlei Risiko, sich zu äußern).

Deswegen ist mir wichtig, dass die Ermittlungen wieder aufgenommen werden, um Hinweisgeber bzw Zeugen zu finden, Sybille zu finden oder den Täter zum Reden zu bewegen. (Wenn sie sich nicht von selbst melden) Die Ermittlungen sollten offen in alle Richtungen ermitteln, um die Wahrheit und Sybille zu finden. Das beinhaltet aber auch, dass die Wahrheit tatsächlich offen gesucht werden muss. Dennis K möchte die Wahrheit wissen.

Der Täter ist feige und unehrlich. Gegenüber sich selbst, gegenüber Sybille, gegenüber Dennis K und gegenüber der Familie. Er schuldet es Dennis K und der Familie, den Ort, an dem Sybille ist, preis zu geben. Das hat nicht er zu entscheiden, das hat die gesamte Familie gemeinsam zu entscheiden, wo Sybille beerdigt ist. Er hat das über den Kopf der Familie hinweg für sich und gegen den Willen von Sybille entschieden. Er hat über den Kopf von Sybille hinweg entschieden, ob und wie sie leben darf. Ein klassischer Femizid.

Der Täter hat viele Entscheidungen über den Kopf der Familie hinweg getroffen. Er sollte ihnen wenigstens die Wahrheit zum Schicksal und Verbleib von Sybille gönnen, so ehrlich sollte er sich und der Familie gegenüber sein. Diese Eier sollte er haben. Er hat entschieden, Sybille das Leben und der Familie Sybille zu nehmen. Er sollte sie der Familie zurück geben und zu seinem Fehler stehen. Ihm passiert doch sowieso nichts mehr. Dann wenigstens das. Offenbar fühlt er sich Manns genug, der Familie die Mutter, Oma, Tante, Schwester zu nehmen, ist aber nicht Manns genug, sie ihnen zurück zu geben. Es ist Zeit, dass er endlich Verantwortung übernimmt.

Egal, wer denn der Täter ist, das sollte er heute wenigstens tun, wenn er denn heutzutage schon unbehelligt weiter leben darf. Sollte tatsächlich der Ehemann/Stiefvater der Täter sein, dann hat er erst recht die Pflicht und Schuldigkeit Dennis K und der Familie, also seiner eigenen Familie, gegenüber ehrlich zu sein und ihnen die Mutter, Oma, Schwester, Tante zurück zu geben. Dennis K und die Familie sind genauso wie Sybille für immer behelligt. Dennis K hat sehr eindrücklich geschildert, wie er gelitten hat und heute noch leidet. Das Leid wird für alle erst ein Ende haben, wenn diese Ungewissheit weg ist, die Trauer abgeschlossen werden konnte, Frieden eingekehrt ist, Sybille würdig beerdigt ist.

Deswegen hat Dennis K und haben Sybilles Tochter, Enkel, Schwestern, Neffen/Nichten ein Recht auf und ein Interesse an der wirklichen Wahrheit.
Dazu müssen alle Wege genutzt werden, Sybilles Schicksal zu klären, mögliche Tatverdächtige zu entlasten oder zu überführen oder den wahren Täter zu belasten und zu überführen (wenn er nicht selbst redet). Die Ermittlungen, Sybille zu finden, kommen nur voran, wenn der wahre Täter spricht oder Hinweisgeber endlich aussagen. Wenn der TV nicht der Täter ist, muss mit allen Mitteln daran gearbeitet werden, dass er entlastet und nach dem wahren Täter gesucht wird, gerade weil dieser heute nichts mehr zu befürchten hat. Dafür braucht es Ermittlungen. Ohne Ermittlungen, ohne Aussagen, ohne Sybille zu finden, bleibt alles beim Alten, nur Leid und Fragen und Spekulationen, nur Ungewissheit. Das Ziel muss bleiben, davon wegzukommen und den Stillstand zu beenden, dass Sybille gefunden wird und das Leid ein Ende hat. So kann Sybille angemessen und würdig beerdigt werden und alle, also die gesamte Familie, kann sie besuchen und an diesem Ort gemeinsam trauern und Abschied nehmen. Das hat Sybille verdient, das würde endlich Sybilles Gedenken gerecht. Sybille sollte stets im Fokus stehen. Ihr gebühren das Andenken und der Beistand.

Re: VERMISSTENFALL SYBILLE LARS - Diskussion

von darkstar69 » Montag, 20. April 2026, 09:02:08

Anonym hat geschrieben: Sonntag, 19. April 2026, 23:34:48 Woher hast du die ganzen Informationen, kanntest du die Familie persönlich?
Guten Morgen

Danke Dir für die Nachfrage. Welche genauen Informationen meinst Du?

Die meisten Informationen habe ich aus dem Podcast, da spricht ja der Sohn selbst.
Dann aus Aktenzeichen xy und den Medien.

Teilweise ist es selbstverständlich meine subjektive Einordnung. Habe ich dabei einen Fehler gemacht?
Siehst Du etwas anders?

Re: VERMISSTENFALL SYBILLE LARS - Diskussion

von Anonym » Sonntag, 19. April 2026, 23:34:48

Woher hast du die ganzen Informationen, kanntest du die Familie persönlich?

Re: VERMISSTENFALL SYBILLE LARS - Diskussion

von darkstar69 » Sonntag, 19. April 2026, 09:59:15

Ich betrachte den Fall Sybille Lars als Femizid.

Denn ich gehe davon aus, dass Sybille die Nacht ihres Verschwindens nicht überlebte und in dieser Nacht getötet wurde. Sie musste meiner Vermutung nach sterben, weil sie sich nicht dem Willen eines Mannes und seiner Idee davon, wie Frauen sich zu verhalten und zu fügen haben, unterwarf. Er war gekränkt in seiner Männlichkeit und seiner Vorstellung von Beziehung zwischen Mann und Frau. Sybille wollte sich offenbar trennen. Es ging ihm einzig und alleine um seine eigenen Belange.

Es gab einen Beschuldigten im Fall Sybille Lars.
Sybille und ihr Ehemann hatten keine harmonische Ehe. Die Kinder wurden vom Ehemann auch nicht immer gut behandelt.
Es gab viel Alkohol. Es gab Aggressionen und Frustration.

Am Verschwindeabend, dem Gründonnerstag 8.4.2004, gab es Konflikte zwischen den Eheleuten.
Sybille hat später eine Freundin besucht. Das hat dem Ehemann nicht gefallen.
Dort hat sie mit einem Mann SMS geschrieben. Später habe ein Mann sie bei der Freundin aus der Wohnung gezerrt, gegen ihren Willen. Dieser Mann war beiden Frauen bekannt. Ein Zeuge sah, wie Sybille in ein Auto (3er BMW) einstieg, gegen ihren Willen. Danach wurde Sybille nie wieder gesehen, ihre Leiche wurde nie gefunden.

https://www.podcast.de/episode/67129398 ... er-fall-73

https://www.podcast.de/episode/67587271 ... tlungen-74

Der Sohn ist noch heute sehr von diesem Schicksal der Mutter und damit auch der Familie geprägt. Er versucht weiterhin, das Schicksal und das Leiden und den Verbleib seiner Mutter zu klären. Er sucht seine Mutter. Er möchte, dass seine Mutter und ihr Schicksal nicht vergessen werden. Er möchte sie beerdigen, vernünftig bestatten und eine letzte Ruhestätte für die Mutter. Dort wo er trauern und abschließen kann, seinen Frieden findet.

Auch heute ist der Ablageort von Sybilles Leichnam nicht bekannt. Sybille ist irgendwo, wo weiß nur der Täter. Er hat die Kontrolle und Macht über Sybille behalten.

Sybille hat Schwestern, Kinder und heute Enkelkinder, Neffen und Nichten. Wie geht es ihnen mit dem Schicksal von Sybille, dem Femizid an Sybille?

Eine von Sybilles Schwestern hat das Gespräch mit dem Sohn gesucht und ihn erst darauf gebracht, über die Familie und deren Dynamik nachzudenken, die Situation und das Geschehen neu zu beurteilen, alles zu hinterfragen. Diese Schwester hat ihn darauf gebracht, dass Sybilles Ehemann eine tragende Rolle spielen könnte. Der Sohn steht also in der Familie nicht alleine da, mit der Ansicht, dass sein Stiefvater der Täter am Femizid und der mutmaßliche Mörder seiner Mutter sein könnte.

Der Ehemann, hat Sybille nicht als vermisst melden wollen, er hat nicht nach ihr gesucht, hat sich bei den Vernehmungen in Widersprüche verwickelt, hat sich für andere irrational verhalten, hat den Stiefsohn aus der Wohnung geworfen, hat alternative Theorien zu Sybilles Schicksal entwickelt, hat für einen Anwalt und Schweigen gegenüber der Polizei gesorgt. Er hat sich um seine Sicherheit gekümmert, nicht um die Sicherheit der beiden Kinder und um den Verbleib von Sybille.

Wie ist die Familie damit umgegangen über all diese Jahre? Wurde das Thema aufgearbeitet und reflektiert? Wurde das Thema offen in der Familie oder mit der Polizei besprochen und analysiert? Offenbar nicht. Der Elefant steht im Raum und keiner spricht darüber? Die Familie spricht nicht miteinander? Aber die Tante hat den Sohn dennoch angesprochen. Das Thema ist also präsent.

Das Schicksal von Sybille ist in der Familie demnach auch nicht aufgearbeitet? Ist Sybille noch präsent oder nur der mutmaßliche Täter?

Ich denke, wenn man Sybille finden und ihr Schicksal klären möchte, muss man an diesem Punkt ansetzen. Man muss das Geschehen in der Nacht zum 9.4.2004 und in den Folgetagen ergebnisoffen und realistisch aufarbeiten. Nur wenn man den mutmaßlichen Tatverdächtigen als Täter konkret und tragfähig ausschließen kann und wenn man konkrete und tragfähige Hinweise für andere Ansätze findet, kommt man weiter oder man überführt den Tatverdächtigen als Täter. Nur so kann der Tatverdächtige/Beschuldigte entlastet oder belastet werden. Beides wäre gut, so kommt man weiter. Stillstand ist nicht gut. Das alleinige Ziel muss die Aufklärung von Sybilles Leid und Verbleib sein und dass Sybille Gerechtigkeit widerfährt. Die Aufmerksamkeit und das Beistehen gehören Sybille.

Was kann die Familie tun, um Sybille zu finden?
Was kann die Polizei tun, um Sybille zu finden?

Ich denke, nicht nur der Sohn, sondern auch die Tochter und das damals ungeborene Enkelkind, und eben auch Sybilles Schwestern haben ein großes Interesse daran, Sybille zu finden und zu klären, was damals am 8. auf den 9. April 2004 wirklich passierte. Das muss dann ehrlich und aus heutiger Sicht neu beleuchtet werden.

Die Familie kann das gemeinsam mit der Polizei sachlich tun und beide können sich gemeinsam unvoreingenommen mit dem Geschehen auseinandersetzen. Beide haben ein Interesse daran, die wirkliche Wahrheit und Sybille zu finden.

Die Polizei kann neue und moderne Methoden anwenden, um neue Ermittlungsansätze zu generieren oder um Ermittlungsergebnisse zu erhalten. So könnte der wahre Täter belastet werden, wer immer er auch ist. So könnte Sybille gefunden werden, und das wäre auch schon ein wesentlicher Erfolg.

Die Polizei könnte eine neutrale operative Fallanalyse durchführen lassen und so neue Einblicke zum Fall gewinnen und Blickwinkel erweitern oder bestärken oder einen neuen Fokus setzen.

Aber der Dreh- und Angelpunkt im Schicksal, Leid und Verbleib von Sybille und damit im Schicksal und Leide der Familie, besonders der Kinder und Enkelkinder ist für mich, das Geschehen am Tattag und die damit verbundene Be- oder Entlastung des tatverdächtigen Ehemannes. Wenn man an diesem Punkt nicht weiterarbeitet, wird sich nichts mehr tun. Dann hat Sybille verloren. Dann hat die Familie Sybille für immer verloren.

Wie kann man diesen Punkt voranbringen und Antworten finden? Sybille finden?

Re: VERMISSTENFALL SYBILLE LARS - Diskussion

von darkstar69 » Mittwoch, 08. April 2026, 00:13:28

In der Nacht vom 8. auf den 9. April 2004 verschwand Sybille Lars. Heute vor 22 Jahren.

Sie wurde zuletzt, gegen ihren Willen, in Begleitung eines Mannes gesehen.
Aufgrund eines Konfliktes mit ihrem Ehemann hat sie eine Freundin besucht. Dort wurde sie gegen ihren Wunsch von einem Mann aus der Wohnung gezerrt. Was ist passiert, nachdem Sybille die Wohnung der Freundin verlassen musste?

Man muss davon ausgehen, dass Sybille diese Nacht nicht überlebte.

Wer wird Sybilles Sohn und ihrer Familie sagen, wo sie ist und was passierte?
Wenigstens das haben sie verdient. 22 Jahre ohne Antworten sind eine lange Zeit.

Die Familie (Sohn, Tochter, Enkel, Geschwister, Ehemann, usw) hat ein Recht auf Ermittlungen nach aktuellem Stand der Möglichkeiten und Methoden, um Sybille zu finden und die Tat zu klären.
Welche Methoden könnte die Polizei einsetzen?
Woher könnte die Polizei noch neue Hinweise und Ansätze erhalten?
Was müsste sie tun?

Hier spricht der Sohn:

https://www.podcast.de/episode/67129398 ... er-fall-73

https://www.podcast.de/episode/67587271 ... tlungen-74

Er hat Antworten auf seine Fragen und die Wahrheit über das Schicksal seiner Mutter verdient.
Er hat ein Recht darauf, mit zu entscheiden, wo und wie seine Mutter bestattet wird. Der Täter nicht.

Re: VERMISSTENFALL SYBILLE LARS - Diskussion

von Agatha Christie » Donnerstag, 02. April 2026, 13:05:56

Osterbild 2026-x.png
Das HET-Team wünscht allen Mitgliedern und Gästen frohe Ostern und erholsame Feiertage.

Re: VERMISSTENFALL SYBILLE LARS - Diskussion

von darkstar69 » Donnerstag, 02. April 2026, 05:04:17

Heute ist Gründonnerstag, der Tag vor Karfreitag.
Vor 22 Jahren am Gründonnerstag verschwand Sybille Lars.
Nach einem Konflikt mit ihrem Ehemann besuchte sie eine Freundin.
Offenbar hat sie dann mit jemandem per SMS geschrieben und vermutlich hat diese Person sie dann gegen ihren Willen aus der Wohnung ihrer Freundin gezerrt. Sie stieg dann wohl in sein Auto und ward nie wieder gesehen.

Wo ist Sybille? Ihr Sohn, ihre Familie möchte einfach nur wissen, wo sie ist und sie in Frieden an einem Ort bestatten, den nicht der Täter ausgesucht hat.

Re: VERMISSTENFALL SYBILLE LARS - Diskussion

von darkstar69 » Samstag, 07. Februar 2026, 10:34:34

Trodat5203 hat geschrieben: Samstag, 07. Februar 2026, 09:03:31 Auf jeden Fall! Diese Methode ist absolut geeignet für den Fall von Sybille, da bin ich ganz bei dir.
Dann müsste die Polizei das als neuen methodischen, wissenschaftlichen Ansatz ja eigentlich sofort aufnehmen und umsetzen. Das könnte die Familie sicherlich einfordern. Und möglicherweise könnten alle Familienmitglieder durch weitere oder neue (Zeugen)Aussagen dazu beitragen.

Täter in Femiziden sind ja oft im sozialen Nahraum zu finden. Dazu könnten sicherlich alle aus diesem sozialen Nahraum als Zeugen was zu möglichen Ablageorten sagen.

Re: VERMISSTENFALL SYBILLE LARS - Diskussion

von Trodat5203 » Samstag, 07. Februar 2026, 09:03:31

darkstar69 hat geschrieben: Freitag, 06. Februar 2026, 22:06:49 Mittlerweile ist einige Zeit vergangen. In den Medien wird immer häufiger Keatley´s Winthropping als systematischer Ansatz in der Ermittlung zur Auffindung von vermissten Menschen, bei denen man von ihrer Tötung und Verbringung ausgeht, und ihrer vom Täter gewählten Ablageorte.

Ist das nicht ein wissenschaftlicher Ansatz, der von den Ermittlern genutzt werden sollte, um SL zu finden?

Die Familie von SL hat ja auch ein Recht auf Ermittlung und ein Recht auf Ermittlungen nach aktuellem Stand der Wissenschaft und Methodik.

Die Familie von SL (also Geschwister, Kinder, Enkel und/oder wer heute noch dazu gehört) könnte also mAn gemeinsam darum bitten, die Ermittlungen gemäß aktuellem Stand der Wissenschaft und Methodik sowie mit Sicht auf den Fall aus heutigem Blickwinkel aufzunehmen. Alle Familienmitglieder könnten dazu auch ihre heutige Sicht der Dinge beitragen.
Auf jeden Fall! Diese Methode ist absolut geeignet für den Fall von Sybille, da bin ich ganz bei dir.

Re: VERMISSTENFALL SYBILLE LARS - Diskussion

von darkstar69 » Freitag, 06. Februar 2026, 22:06:49

Mittlerweile ist einige Zeit vergangen. In den Medien wird immer häufiger Keatley´s Winthropping als systematischer Ansatz in der Ermittlung zur Auffindung von vermissten Menschen, bei denen man von ihrer Tötung und Verbringung ausgeht, und ihrer vom Täter gewählten Ablageorte.

Ist das nicht ein wissenschaftlicher Ansatz, der von den Ermittlern genutzt werden sollte, um SL zu finden?

Die Familie von SL hat ja auch ein Recht auf Ermittlung und ein Recht auf Ermittlungen nach aktuellem Stand der Wissenschaft und Methodik.

Die Familie von SL (also Geschwister, Kinder, Enkel und/oder wer heute noch dazu gehört) könnte also mAn gemeinsam darum bitten, die Ermittlungen gemäß aktuellem Stand der Wissenschaft und Methodik sowie mit Sicht auf den Fall aus heutigem Blickwinkel aufzunehmen. Alle Familienmitglieder könnten dazu auch ihre heutige Sicht der Dinge beitragen.

Re: VERMISSTENFALL SYBILLE LARS - Diskussion

von darkstar69 » Samstag, 06. September 2025, 14:36:26

Ich vermute auch, dass es Leute gibt, die etwas zum Sachverhalt sagen können. Leute, die entweder vermuten oder wissen, was passiert und wo Sybille ist. Man kann nur hoffen, dass sie es Sybille und Dennis K. oder der Familie gönnen, dass diese Vermutungen oder das Wissen gelüftet werden. Sie haben es verdient.

Ich vermute auch, dass es Wissen oder Puzzleteile in der Familie und bei Beteiligten gibt, das bzw. die zusammengeführt werden müssen, um voran zu kommen. Dann könnten bestimmt neue Hinweise und Ansätze entstehen, um Dennis K. oder der Familie selbst Gewissheit und Abschluss zu bringen. Gerade Personen, die früher oder damals nicht so involviert waren, könnten heute als neutrale Personen das bisherige Wissen neu sammeln und aufarbeiten. Das könnten tatsächlich das Enkelkind/die Enkelkinder oder Neffen/Nichten von Sybille sein oder Lebenspartner oder oder. Vielleicht können sie tatsächlich Dennis K. unterstützen. Dann sollte aber alles konkret und offen ausgesprochen und jegliche mögliche These diskutiert werden. Es geht darum, der Wahrheit näher zu kommen, egal, welche es dann ist. Und es geht darum, Sybille ein würdiges Grab zu geben, so wie sie es haben wollte. Und es geht darum, Dennis K. und den anderen Familienmitgliedern sein/ihr Recht auf Wissen und Gewissheit zu geben. Was ist Sybille, der Mutter, der Oma, der Schwester, der Tante, der Ehefrau zugestoßen und wo ist sie?


Ich vermute durchaus, dass es evtl. in der Familie noch Anlässe und Hintergründe für Konflikte gegeben haben könnte/gibt, die mglw auf das Verschwinden von Sybille Einfluss genommen haben könnten. In der Familie gab es damals laut Podcast einige problematische Themen und schwierige Situationen. Da könnte noch mehr dahinter stecken. Das wissen wir hier aber nicht. Ist nur Spekulation, weil jede Familie sowas kennt.

Solche familiären Konflikte und Probleme könnten theoretisch dazu geführt haben, dass Sybille entweder ein neues Leben suchte oder sich selbst das Leben nahm oder ihr das Leben genommen wurde. Wie wurden diese familiären Konflikte, Situationen und Probleme dann nach Gründonnerstag 2004 bzw ab Karfreitag, dem 10.4.2024, weiter gelebt? Was haben die Familienmitglieder dann gemacht oder nicht gemacht, wie sind sie miteinander umgegangen und welche Rolle hat Sybille dann noch gespielt? Wie und wo bzw. von wem wurde Sybille gesucht und vermisst?

Ich selbst glaube, dass Sybille am 9.4. oder 10.4.2004 starb. Ich denke, sie hat sich nicht suizidiert. Ich glaube, es war eine Beziehungstat. Und ich gehe davon aus, dass sie noch in der Nacht oder aber bald darauf irgendwo vergraben wurde, evtl sogar mit einer weiteren Hilfsperson zusammen. Das genaue Szenario und die konkrete/n Person/en ist/sind aber nicht klar. Wer hatte ein Motiv? Mit wem hatte Sybille abends noch Kontakt per SMS/Handy? Worum ging es dabei? Wer hat Sybille bei Doro abgeholt? Wohin sind sie gefahren? Wo war Sybilles Handy?

Der Täter wird wegen Verjährung davonkommen. Helfer werden ebenso davon kommen. Mitwisser haben sowieso nichts (mehr) zu befürchten. Leute, die Vermutungen, Ahnungen, Hinweise, Asservate, Gegenstände oder Indizien haben, können nichts falsch machen, außer sich nicht zu melden und weiter zu schweigen.

Re: VERMISSTENFALL SYBILLE LARS - Diskussion

von alias69 » Dienstag, 02. September 2025, 12:56:26

Meine Vermutung geht dahin, dass Sybille Lars noch in der Nacht ihres Verschwindens sterben musste. Ich denke, sie ist tot.

Ich sehe neue Ansätze, Ermittlungen voran zu treiben und Hinweise zu erhalten, was mit Sybille Lars passiert ist, darin, alle Aussagen und Hinweise erneut zu sichten und zu bewerten, alle Befragten erneut zu befragen und weitere Personen aus dem Umfeld der Sybille Lars zu befragen. Weiterhin alle möglichen Orte erneut zu besichtigen, wie zB die Parzellen und Wohnungen. Die Befragungen und Besichtigungen müssten in alle Richtungen ermitteln, aber selbstverständlich wie üblich auch von innen nach außen.

Ich vermute, dass alle Befragten, heute andere Blickwinkel haben und ihre Aussagen selbst anders bewerten und andere Aspekte als bedeutsam ansehen könnten oder sich erst rückblickend erinnern. Zudem gibt es vielleicht Familienmitglieder oder Nachbarn, Kollegen und Freunde von Sybille, die damals nicht befragt wurden. Auch ihre Enkelkinder können heute vielleicht einen Beitrag leisten, weil sie Interesse daran haben, ihre Oma zu finden und weil sie ganz andere Einsichten ins Familienleben haben. Ebenso die Ehemänner/-frauen/Lebenspartner/innen in der Familie. Sie können Konstellationen und Aussagen ganz anders bewerten.

Im Grunde geht es allen darum, die Situation und das Schicksal von Sybille Lars zu klären, die Wahrheit herauszufinden. Wie oben schon gesagt, sollte die Familie sich dafür mal zusammensetzen und alle Differenzen mal außen vor lassen. Es geht dabei um Sybille, die Ehefrau, die Mutter, die Oma, die Schwester, die Tochter, die Tante, die Schwiegermutter, die Freundin. Auch die Familie sollte neu anfangen und alles, was die Familienmitglieder wissen, neu zusammentragen. Offen und ehrlich, von innen nach außen. Was war die Tage vor dem Verschwinden und am Tag des Verschwindens und an den Tagen nach dem Verschwinden von Sybille Lars? Jede Kleinigkeit, jedes Detail kann wichtig sein. Jedes mögliche Szenario durchspielen und beleuchten. Wer hatte Motiv, Möglichkeit und Mittel, Sybille Lars verschwinden zu lassen? Wo ist der Tatort und wohin könnte Sybille Lars gebracht worden sein?

Ich finde, gerade die Enkelkinder sollten über das Schicksal ihrer Oma, die sie nie kennenlernen durften, Bescheid wissen, damit Sybille Lars nicht vergessen wird. Was ist ihr passiert, wo ist sie? Sie sollten sie besuchen können. Ihnen wurde ein Leben mit ihrer Oma gestohlen. Die Kinder von Sybille Lars sollten das Schicksal ihrer Mutter auch genau kennen dürfen und trauern können und abschließen. Abschließen können sie dann, wenn sie einen Ort haben, an dem ihre Mutter beerdigt ist, den sie sich selbst ausgesucht hätte. Der Sohn hat ja sehr deutlich gemacht, wie sehr er belastet ist, nicht zu wissen, was mit seiner Mutter passierte und wo sie ist. Er hat ein Recht darauf, das zu wissen und niemand darf ihm das nehmen. Wie hier schon gesagt wurde, der Täter hat weiterhin die Kontrolle über ihn, seine Kinder und seine Mutter. Sybille Lars hat auch das Recht, das ihr Schicksal geklärt und sie aus der Kontrolle des Täters herausgeholt wird.

Vielleicht können gerade die Enkelkinder und die Ehe-/Lebenspartner der Kinder neue Anstöße geben, Sybille Lars zu finden. Vielleicht können sie den Sohn ansprechen und unterstützen, das Schicksal seiner Mutter zu klären und seine Mutter zu finden. Erst wenn man ihre Leiche gefunden hat, kann er/man sagen, dass sie tatsächlich sterben musste und können die Kinder, Enkelkinder, Geschwister, usw erst trauern und abschließen.

Seitens der Polizei wäre selbstverständlich eine neue Analyse wünschenswert, ggf eine operative Fallanalyse und eine Cold Case - Ermittlung, zur Neubewertung. Dazu benötigt sie einen Anlass und neue Hinweise. Vielleicht kann die Familie solche Hinweise liefern.

Außer dem Täter haben vermutlich alle das Interesse, Sybille und dem Sohn und den Enkeln sowie allen anderen Familienmitgliedern ihr Recht auf Ermittlung und das Recht auf das Wissen um Sybilles Leid und Ablageort zu geben. Ich gehe daher davon aus, dass alle, außer dem Täter, sich aktiv beteiligen würden, Sybille zu finden.

Ich gehe auch davon aus, dass es Mitwisser geben könnte. Weshalb diese Mitwisser dann den Täter schützen, ist mir nicht klar. Die Familie könnte diese Mitwisser vielleicht motivieren, sich zu öffnen und zu äußern, was sie wissen. Die Familie wird ja kein Interesse haben, den Täter zu schützen und Sybille und dem Sohn ihr Recht auf Klärung abzusprechen. Das gleiche gilt selbstverständlich auch für Hinweisgeber, die einfach nur gewisse Vermutungen haben und diese bisher nicht oder nicht deutlich genug geäußert haben oder deren Hinweise erneut geäußert werden sollten, damit sie erneut bewertet werden können. Daher gehe ich davon aus, dass alle Familienmitglieder sich aktiv daran beteiligen würden, Mitwisser und Hinweisgeber zu finden und diese zum sprechen zu motivieren.

Mitwisser und Hinweisgeber können sich sogar auch anonym melden. Das ginge ja sogar hier im Forum, dafür gibt es den eigenen Thread. Sie können sich aber auch an den Sohn wenden, der hier ja auch mitschreibt. Die Verjährung zum Totschlag und zu Mitwisser ist ja schon eingetreten, man müsste also nicht einmal Sorge haben. Man könnte nur Sybille und der Familie, besonders dem Sohn und den Enkelkindern, was Gutes tun.

Ein mögliches Szenario ist ja, dass Sybille Lars von ihrem Ehemann gegen ihren Willen bei "Doro" abgeholt wurde. Wenn man dieses Szenario weiter spinnt, wie kann es weiter gegangen sein, welches Motiv, welche Möglichkeiten und welche Mittel hätte der Ehemann gehabt? Wie kann dieses Szenario untermauert oder aber auch ausgehölt werden? Wie kann der mögliche Verdacht gegen den Ehemann aufgelöst und korrigiert, rehabilitiert und entlastet oder belastet, verstärkt, bestätigt werden?

Re: VERMISSTENFALL SYBILLE LARS - Diskussion

von darkstar69 » Montag, 14. Juli 2025, 22:24:16

@Trodat5203
Ja, dass "Doro" mit ihrem ganzen Lügengebäude die Ermittlungen in falsche Richtungen führte sehr fatal gewesen. Dennoch hat die Polizei aber ja auch parallel zu ihren aussagen ermittelt und offenbar schon damals große Zweifel an ihren Aussagen gehegt. Sie hat Doro ja schließlich immer wieder neu befragt. Wir wissen nur, dass sie letztlich die Version dahingehend änderte, dass Sybille Lars nicht alleine wegfuhr, sondern gegen ihren Willen von einem Mann abgeholt wurde. was sie darüber hinaus noch alles aussagte, wissen wir gar nicht. Die Polizei hat das jedenfalls aufgenommen, weil es offenbar schon damals in ihre Erkenntnisse passte. Ihre Aussagen wurden kriminalpsychologisch bewertet. Was Doro dann anschließend in den letzten Jahren noch weiter ergänzte und was sie dem Sohn dann noch berichtete, wissen wir auch nicht im Detail. Ich kann mir vorstellen, dass es da noch sehr viel mehr an Inhalten gibt, was Täterwissen ist und daher gar nicht veröffentlich wurde. Und auch heute noch genutzt und von Doro berichtet werden kann.

Wir wissen ja auch gar nicht, was die Polizei alles an Spuren aufgenommen und gefunden hat, in Doros Wohnung, der Wohnung in Horn, auf den Parzellen/Kleingärten und im Auto, usw.

Letztlich wissen wir nur, dass Sybille auf dem Weg von der Vahr nach Horn verschwand. Und offenbar war sie da in Begleitung ihres Ehemannes. Das scheint nicht nur Doros Aussage zu sein, sondern auch diversen Erkenntnissen der Polizei zu entsprechen. Wir wissen auch, dass quasi nur noch die Leiche fehlt, um ein nicht freiwilliges Verschwinden zu belegen.

Ich denke, man kann heute nicht mehr davon ausgehen, dass Sybille Lars freiwillig verschwand, sie wurde Opfer eines Tötungsdeliktes. Der Täter wollte Kontrolle ausüben, Macht behalten und Bestimmen, was Sybille darf oder nicht darf. Schließlich wollte sie sich offenbar trennen und sie war offenbar sehr zurecht ungehalten über das Verhalten ihres Ehemannes.

Und wir wissen aber auch, dass Totschlag mittlerweile verjährt ist. Der Täter wird dafür also nicht mehr belangt werden können. Mitwisser oder Helfer sowieso demnach nicht.

Damit wissen wir auch, um der Familie die Mutter und (Ur)Oma oder zumindest dem Sohn seine Mutter und Sybille ihre Würde und ihre Selbstbestimmung wieder zu geben, braucht es das Wissen um den Ablageort.

Ich vermute ebenso, dass der Familie von Sybille deren Schicksal nicht egal ist. Und ich vermute ebenso, dass auch sie wissen möchte, wer Sybille dieses Leid und Schicksal angetan hat. Das sind ja nicht nur ihre Tochter, sondern auch das damals ungeborene Enkelkind und die Geschwister und Mutter, der Ex-Ehemann. Es gibt aber ja auch noch weitere im sozialen Umfeld, der Vater des damals ungeborenen Enkelkindes oder Arbeitskollegen, Nachbarn, Freunde. Auch Ihnen wird Sybilles Schicksal ja nicht egal sein.

Ganz besonders sollte ja dem damaligen Ehemann das Schicksal und Leid seiner Ehefrau nicht egal sein. Er müsste ja ein ganz besonderes Interesse daran haben, seine Ehefrau zu finden. Ihm kann es doch nicht am Arsch vorbei gehen, was mit ihr passierte? Er müsste doch ganz besonders aktiv gewesen sein, sie zu suchen und zu finden und die Polizei in ihren Ermittlungen zu unterstützen? Nicht nur, weil er sich selbst entlasten könnte, sondern ganz einfach, weil es sich um seine Ehefrau handelte. Selbst wenn man Streit hatte, will man doch wissen, wo seine Ehefrau ist und sie würdig so bestatten, wie diese das wollte.

Meiner Meinung nach haben ja alle, auch oder gerade wenn es unterschiedliche Meinungen und Ansichten dazu gibt, das gleiche Ziel. Sie wollen alle Sybilles Schicksal klären und die Wahrheit finden. Im Sinne von Sybille und der Wahrheit sollten also alle gemeinsam daran arbeiten können, die Tatnacht zu rekonstruieren und Sybille zu finden. Unabhängig davon, welche Wahrheit es am Ende ist, ist es doch nur gut und richtig, sie aufzudecken und im Sinne Sybilles zu klären, was tatsächlich passierte. Und eben, Sybille zu finden, damit sie nicht weiterhin unter der Kontrolle des Menschen steht, der sie getötet hat. Letztlich auch für die Familie, damit der Täter auch nicht mehr die Kontrolle über sie hat, denn solange er Sybille hat und die Familie nicht, hat er ach die volle Kontrolle und Macht über alle anderen.

Dennis steht aber offenbar relativ alleine da, das Schicksal seiner Mutter und der Oma seiner Kinder zu klären und sie zurück in die Familie zu holen. Selbst sein Stiefvater sollte ihn doch dabei unterstützen, das Schicksal seiner Ehefrau zu klären. Insbesondere aber auch die Schwester/Tochter oder deren Mann und Kind hätten doch auch Grund dafür, die Mutter/Schwiegermutter, Oma finden und die Geschehnisse klären zu wollen und sei es nur, um die Sachlage zu klären.

Dennis als Sohn, Bruder, Onkel, usw hat mAn jedenfalls jeden Respekt und jede Unterstützung verdient, seine Mutter zu finden und ihr Schicksal zu klären. Ganz egal, welche Wahrheit sich am Ende nun als die wirkliche Wahrheit herausstellt. Dennis hat jedes Recht, zu erfahren, wo seine Mutter ist und was ihr widerfahren ist.

Aber genau dafür würde mich tatsächlich auch die Sichtweise der anderen Familienmitglieder interessieren. Wie ergänzen sich diese alle zusammen auch? Wie kann man sie zusammentragen und als Ganzes zur Lösung des Falls beitragen lassen? Ganz besonders die Sichtweisen und Vermutungen der Tochter wären interessant. Sie war ja offenbar auch ganz früh mit ihrer Tante am Karfreitag in der Wohnung von Mutter und Stiefvater mit dem Stiefvater. Wie war die Situation damals, weshalb waren sie dort? Wie hat sie ihre Mutter gesucht? Wie kann sie die Polizei unterstützen, die wirkliche Wahrheit zu finden?

Vielleicht kann man so auch gemeinsam neue Ansätze für neue Ermittlungen finden. Ich denke, der Dreh- und Angelpunkt bleibt dafür, das Szenario in der Nacht des Verschwindens und die darauf folgenden Tage.

Neue Ansätze könnten vielleicht zu finden sein:
- Was ist tatsächlich in der Wohnung bei Doro geschehen und wie hat Sybille die Wohnung (gegen ihren Willen?) verlassen?
- Wohin fuhr Sybille dann (gegen ihren Willen?)?
- Wo waren die Autos der Familie in dieser Nacht und den Folgetagen?
- Wo waren sämtliche Familienmitglieder in dieser Nacht und den Folgetagen?
- Was wurde am Karfreitag alles unternommen und von wem? Wer hat was an diesem Tag gesagt? Wer hat mit wem telefoniert? Wer wurde wie informiert und befragt?
- Welche Suchmaßnahmen wurden von den Familienmitgliedern sofort und in den Folgetagen/-wochen unternommen und was haben sie ergeben?
- Wann wurde Sybille wie und von wem vermisst gemeldet oder von wem nicht? Was wurde genau dafür oder dagegen unternommen?
- Wie hat die Familie in ihrer Trauer zusammengehalten? Was hat sie gemeinsam unternommen? Wie trauert sie heute?
- Wie hat sich die Familiendynamik in den folgenden Tagen, Wochen, Jahren entwickelt, wie wurde mit dem Verschwinden von Sybille umgegangen?
- Wie wurde über Sybille und deren Verschwinden geredet und gemutmaßt?
- Was ist mit Sybilles Hab und Gut passiert? Wer hat es?

Re: VERMISSTENFALL SYBILLE LARS - Diskussion

von Trodat5203 » Sonntag, 13. Juli 2025, 20:08:07

@darkstar69 Berechtigte Fragen.Ehrlich gesagt, finde ich es immer wieder sehr verwunderlich warum der Sohn der einzige Angehörige ist den Sybilles Verbleib kümmert. Gemeinsam hätte man schon so viel mehr bewirken können und vllt wäre das Ganze mittlerweile schon geklärt wenn man durch Zusammenhalt in einer düsteren Zeit auch mehr Druck gegen den Täter aufgebaut hätte. und mehr unternommen hätte um andere Menschen auf das Verschwinden aufmerksam zu machen und nach Sybille zu suchen. Zumindest was Dennis' Schwester angeht wäre ja zu erwarten, dass sie ebenfalls nicht abschließen kann solange nicht geklärt ist, wo sich Sybille befindet, was damals geschah und wer dafür verantwortlich ist.

War das Verhältnis zwischen Mutter und Tochter nicht gut ?
Was vermutet die Tochter, was damals passiert ist und wo ihre Mutter sein könnte?


Leider kennen wir diese Seite nicht, sondern nur die Schilderungen des Sohnes. Je mehr Leute da aber an einem Strang ziehen würden, desto größer wäre die Chance auf eine Klärung der Geschehnisse.

Absolut unverständlich auch nach wie vor: die Bekannte "Doro", die mit ihren Lügengeschichten die Ermittlungen in eine falsche Richtung geführt hat und somit wichtige Zeit verschwendet hat. Letztendlich hat man den Tatverdächtigen in diesem Fall WEGEN IHR weder überführen noch entlasten können.

Da frage ich mich ebenfalls: war Sybille ihr scheissegal?!

Naja, aber wenn jeder an sich selbst denkt, dann ist ja an alle gedacht, nicht wahr?

Ach nein. Da gibt es ja noch das Opfer! Sybille - die es verdient hat, dass Menschen ihrer gedenken. Die es verdient hat, in Würde bestattet zu werden auf einem Friedhof oder einem Friedwald und nicht in einem Erdloch welches das feige Täter-Arschloch gebuddelt hat um davon zu kommen. Die es verdient hat, dass der Täter der Justiz zugeführt wird und büßt für das begangene Verbrechen.

Ich frage mich nicht nur, was in dem Täter vor sich ging und geht, sondern auch was sich die Leute denken, die den vermeintlichen Täter aus falscher Loyalität schützen oder deren eigener Friede ihnen wichtiger ist als das Opfer und Gerechtigkeit.

Ich hoffe, sie ist in der Nähe und ich hoffe, sie wird gefunden.

Re: VERMISSTENFALL SYBILLE LARS - Diskussion

von darkstar69 » Sonntag, 13. Juli 2025, 14:08:59

Ich frage mich immer mehr, wie es wohl der Familie von Sybille Lars heute geht. Wie fühlen die Tochter und der Sohn sich nach so vielen Jahren ohne Mutter und der Ungewissheit? Wie gehen sie mit Feiertagen, Geburtstagen, usw um? Dem Sohn geht es ganz offenbar sehr schlecht damit.

Wenn man ja nun davon ausgehen muss, dass Sybille Lars in der Nacht Ihres Verschwindens getötet wurde, dann muss das eine quälende Zeit für die Familie sein, so im Ungewissen zu leben und der Täter läuft immer noch unbehelligt frei rum. Der Täter besitzt weiterhin die volle Kontrolle und die Macht über das Wissen um das Geschehen und den Ablageort der Leiche also auch über Sybille Lars. Die Familie hat dazu keinerlei Kontrolle. ich finde das ganz schlimm.

Es betrifft mittlerweile ja nicht nur die beiden Kinder von SL, sondern auch ihre Enkel (und Urenkel?). Sie haben Sybille Lars nie kennenlernen dürfen.
Wie gehen diese mit der Geschichte ihrer Oma um?

Sybilles Sohn versucht ja, seine Mutter zu finden und das Geschehen zu klären. Er möchte die Kontrolle und die Macht (für sich und seine Mutter zurück) bekommen. Was kann es für weitere Ansätze dazu geben, dieses Tötungsdelikt zu klären und Sybille Lars zu finden?

Ich weiß nicht, was die Familie und deren (damalige) Bekannte dazu beitragen können. Vielleicht gibt es noch Details, die nicht genügend Beachtung fanden? Vielleicht kann man sich untereinander dazu austauschen?

Auch wenn man in der Familie unterschiedlich mit der Situation umgeht, haben ja vermutlich alle oder einige das gemeinsame Ziel, die Wahrheit und das Verbleiben von Sybille Lars zu klären.

Für mich bleibt die Frage, wo ist Sybille Lars´ Leiche, um den Fall klären zu können. Der Täter wird also, solange er sich nicht öffnen möchte, diese Kontrolle und Macht behalten. Er wird sein gesamtes Umfeld manipulieren, er wird Sybille Lars schlecht reden, er wird über die Ermittler schimpfen, er wird alternative Szenarien erfinden und er wird Zweifel streuen.

Da die Verjährung von Totschlag eingetreten ist, hätte der Täter diesbezüglich nichts mehr zu befürchten. Alle Mitwisser und Helfer hätten auch schon lange nichts mehr zu befürchten. Infos können anonym abgegeben werden.

Der Täter will aber die Kontrolle und Macht über Sybille Lars und damit über ihre Familie behalten. Deswegen bleibt für mich der Dreh- und Angelpunkt, wie kann man Sybille Lars finden, damit sie die Macht über sich zurück erhalten kann und damit sie die Kontrolle darüber erhalten kann, wo sie beerdigt wird. Ich vermute mal, sie wollte nicht irgendwo verbuddelt werden, worüber der Täter entschieden hat. Der Sohn möchte, dass seine Mutter aus der Macht und Kontrolle des Täters befreit wird. Er verdient Unterstützung und Respekt.



Wie und wo also kann man Sybille Lars finden? Weiß jemand, außer dem Täter, was passiert ist? Der Familie, dem Sohn, Sybille Lars, kann nur geholfen werden, wenn man Sybille Lars findet oder man mehr über die Umstände des Geschehens erfährt.

Ich vermute ja, dass die sterblichen Überreste von Sybille Lars in der Nähe des Tatgeschehens zu finden sind. Vielleicht gab es nahebei auch regionale Ankerpunkte des Täters. Wenn man beides einschränken und miteinander verbinden kann, kommt man dem vermutlichen Ablageort schon etwas näher.
Das Tatgeschehen ist mAn nahe bei SLs Wohnung erfolgt. In jedem Fall iwo zwischen dem letzten gesicherten Sichtungsort und ihrer Wohnung. Die Wohnung war in Horn. Ich würde mit der Suche in der Nähe von Horn beginnen. Aber auch andere Orte, Ankerpunkte und bekannte oder oft besuchte Orte, einbeziehen.

Re: VERMISSTENFALL SYBILLE LARS - Diskussion

von Iven » Freitag, 09. Mai 2025, 13:47:48

Betreff: Interesse an einer ehrenamtlichen Tätigkeit im Vermisstenfall Sybille Lars?

Liebe Mitglieder und Gäste,

gibt es hier jemanden (möglichst männlich), der Interesse hat, bei uns im Team ehrenamtlich mitzuarbeiten (natürlich nur dann, wenn es seine Zeit erlaubt)?

Wie schon bekannt, ermitteln wir im Vermisstenfall Sybille Lars (ebenfalls ehrenamtlich) und suchen dabei insbesondere nach den sterblichen Überresten von Frau Lars. Später, wenn die dafür erforderlichen Vorarbeiten abgeschlossen sind, werden wir zusammen mit einer Leichenspürhundstaffel (LSH sind auf Knochen trainiert) aus dem Saarland ca. acht von uns vorher ermittelte Suchgebiete in vollem Umfang begehen und scannen. Für alle o.g. Arbeiten suchen wir noch jemanden aus dem Hamburger oder Schleswig-Holsteiner Raum, der uns begleitet und uns dabei unterstützt.

Somit würden wir uns freuen und wären sehr dankbar, wenn sich jemand bei uns melden würde.


Mit den besten Grüßen
Iven Lewerentz

PS: Du wohnst im Großraum Hamburg, hast Interesse bei uns mitzumachen, besitzt aber kein Auto und/oder keinen Führerschein? Kein Problem, wir können Dich mitnehmen (abholen u. zurückbringen). Eine Beteiligung an den Benzinkosten müsstest Du selbstverständlich nicht leisten.


Detektei Privatermittler-Team
Telefon: 040 830 4813
Handy: 0177 830 4813
E-Mail: privatermittler-team@t-online.de
Internet: www.privat-ermittler-team.de

Re: VERMISSTENFALL SYBILLE LARS - Diskussion

von Trodat5203 » Mittwoch, 30. April 2025, 13:04:03

Gast hat geschrieben: Mittwoch, 30. April 2025, 05:34:49 Grundsätzlich bin ich nicht abgeneigt, für solche Vorhaben zu spenden. Hier liegen mir persönlich aber zu vage Informationen vor, wofür genau das Geld aufgewendet werden soll.

Welche Firma soll beauftragt werden?
Wieviele Hunde für wieviele Stunden erhält man für 3500€? Wie groß ist die Fläche, die man damit absuchen lassen kann?
Wo soll gesucht werden und wie groß ist das Gebiet? Warum soll ausgerechnet dort gesucht werden?
Wann soll die Suche in etwa durchgeführt werden bzw. wann ist mit Ergebnissen zu rechnen?
Können die Hunde erfahrungsgemäß nach über 20 Jahren überhaupt noch etwas erschnüffeln?

Das wäre das Minimum an Angaben, das ich erwarten würde, um eine Spende in Betracht zu ziehen.

Dann folgender Auszug von der gofundme Seite:



So etwas zu lesen, erzeugt bei mir nicht gerade Vertrauen.
Hier wäre es interessant zu erfahren, was denn der vorherige Spendenzweck war.

Ist alles als wohlwollende Kritik gemeint.
Die wichtigsten Informationen sind im Spendenaufruf enthalten. Es wird genau gesagt, wofür gespendet werden soll. Ich verstehe diese Fragerei nicht. Es gibt zig Leute, die beispielsweise für die Deckung von Beerdigungskosten ein Gofundme erstellt haben, fragst du da auch so nach und schreibst: " also das kommt mir nicht seriös rüber, da will ich erstmal wissen, wann die Beerdigung stattfindet und wo? Welcher Grabstein, welches Beerdigungsinstitut, wieviele Leute sind eingeladen? Ach ja und woran ist derjenige überhaupt verstorben?"

Im Gegensatz zu Iven verstehe ich das nicht als wohlwollende Kritik, sorry. Das ist Informationshascherei welche sich negativ auf die dazugehörigen Ermittlungen auswirken würde.

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