MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

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Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

von Uleb » Sonntag, 08. Februar 2026, 20:34:33

Uleb hat geschrieben: Sonntag, 08. Februar 2026, 14:32:08 "Der Museumsdirektor der Burg erklärt uns später, der Turm mit den Kulträumen sei erst seit 1982 öffentlich zugänglich. Vor ein paar Jahren sei tatsächlich eine Menschengruppe in die Gruft eingebrochen, sie hätten Kerzen und Tücher mit satanistischen Symbolen hinterlassen. Ob es Ende der 60er-, Anfang der 70er-Jahre möglich war, in diese Räume zu gelangen, weiß er nicht."

https://www.abendblatt.de/archiv/2002/a ... OeLLE.html
Wenn es unter den heutigen Bedingungen möglich ist, ist anzunehmen, dass es vor Sanierung Ende der 70er noch einfacher war. Sicher wird in dem unrestaurierten Teil der Burg damals nicht so genau kontrolliert worden sein, wie heute.
Fakt ist: Die Situation vor Ort war bis 1982 eine andere als heute!

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

von Uleb » Sonntag, 08. Februar 2026, 14:32:08

Shadow hat geschrieben: Sonntag, 08. Februar 2026, 12:51:45 @ Kjansen86
Wie gewünscht : dann beende ich unsere Kommunikation mit:
„Wir sind uns einig , das wir uns nicht einig sind“.

@ Uleb
Schade Uleb das du Schilderung von Aussteigern & Opfern von Ritualen , gleichsetzt mit Schilderungen über Außerirdische.
Wenn du mutig genug sein solltest ,dann stelle dich deinem Vorurteil :!:
Mal sehen , ob du nach der Doku immer noch genauso darüber denkst…
Quelle : Aussteiger Berichte aus der Szene vom HR
https://m.youtube.com/watch?v=-PRPwAbY-Fc



Nach Rund 1 h kommen sie zur Burg Schilderung.
Im zweiten Teil melden sich noch weitere Opfer die , die Ornamente und Säulen wieder erkannt haben.
Die Wewelsburg ist übrigens genau wie Kipfenberg- auch bekannt als Kraftort.
Die ist in Topzustand gewesen , gehört der Stadt und Zutritt unbefugten strengstens untersagt.
Trotzdem wurden dort Utensilien wie Kerzen & Tücher mit der satanischen Zahl 666 vorgefunden.
Galt auch als undenkbar , ist aber trotzdem passiert.

"Der Museumsdirektor der Burg erklärt uns später, der Turm mit den Kulträumen sei erst seit 1982 öffentlich zugänglich. Vor ein paar Jahren sei tatsächlich eine Menschengruppe in die Gruft eingebrochen, sie hätten Kerzen und Tücher mit satanistischen Symbolen hinterlassen. Ob es Ende der 60er-, Anfang der 70er-Jahre möglich war, in diese Räume zu gelangen, weiß er nicht."

https://www.abendblatt.de/archiv/2002/a ... OeLLE.html

Soviel dazu!
Shadow, du musst besser prüfen, bevor du was lieferst, wirklich! So kann man einfach keine glaubhafte These aufbauen.

Bzgl. Außerirdische: Die haben genauso so wenig mit SE zu tun wie irgendwelche Satanisten.

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

von Shadow » Sonntag, 08. Februar 2026, 12:51:45

@ Kjansen86
Wie gewünscht : dann beende ich unsere Kommunikation mit:
„Wir sind uns einig , das wir uns nicht einig sind“.

@ Uleb
Schade Uleb das du Schilderung von Aussteigern & Opfern von Ritualen , gleichsetzt mit Schilderungen über Außerirdische.
Wenn du mutig genug sein solltest ,um dich deinen Vorurteilen zu stellen :!:
—>Quelle : Aussteiger Berichte aus der Szene vom HR
https://m.youtube.com/watch?v=-PRPwAbY-Fc
Burgen von mir aus, aber sicher keine im Topzustand.
Etwa nach rund 1 h kommen sie zur Burg Schilderung.
Im zweiten Teil melden sich noch weitere Opfer die , die markanten Ornamente und Säulen wieder erkannt haben.
Die Wewelsburg ist übrigens genau wie Kipfenberg- auch als Kraftort bekannt.
Die Burg ist im Top Zustand gewesen , gehört der Stadt mit Tourismus Führungen aber ansonsten unbefugten Zutritt strengstens untersagt.
Trotzdem wurden dort Utensilien wie Kerzen & Tücher mit der satanischen Zahl 666 von Mitarbeitern vorgefunden.
Galt auch als undenkbar , ist aber trotzdem passiert.

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

von Uleb » Sonntag, 08. Februar 2026, 11:29:35

Kartoffelsack hat geschrieben: Sonntag, 08. Februar 2026, 11:20:17 Dass Sonja überredet werden musste, glaube ich bis heute nicht. Ich schreib es nun schon zum x-ten Mal, dass Sonja sich lt. Mutter angeblich verleugnen ließ und letztendlich doch selbst ans Telefon ging. Warum? Das ergibt absolut keinen Sinn. Das Abwimmeln basierte meiner Meinung nach aus Eigeninitiative der Mutter ohne Sonja`s Wissen.
Die Aussage wurde zwar von der Mutter im TV getätigt, sie bleibt dennoch merkwürdig.
Wenn man jemanden abwimmeln will, sagt mein einfach "ist unterwegs bei Oma, Schwester, im Ferienlager, sonstwo" und gut is. Da gäbe es dann auch keinen Grund mehr für den Anrufer, es weiterhin zu versuchen. Mal davon abgesehen, dass dieser Terror am Telefon ja maximal Respekt los wäre.

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

von Kartoffelsack » Sonntag, 08. Februar 2026, 11:20:17

Jolu65 hat geschrieben: Sonntag, 08. Februar 2026, 11:11:27 Ich will hier niemandem Vorwürfe machen.
Wenn es so war, wie der Begleiter beschreibt und er SE am Stiglmaier-Platz zurückließ, ist das ja nicht gentlemenlike. Erst überredet er sie zu dem Abend und dann bringt er sie nicht nach Hause.
Allerdings kenn ich die Dynamik in deren Beziehung nicht.

Aber man lässt ein Baby normalerweise nicht nachts alleine zurück. Deshalb ist es naheliegend, dass SE gar nicht "routinemäßig" von ihr abgeholt worden wäre. Nun kann man spekulieren, dass mit SE etwas nicht stimmte, um von ihren Eltern abgeholt zu werden. Da käme die Sachen mit den Drogen wieder ins Spiel oder aber es war doch anders als der Begleiter den Verlauf des Abends beschrieb.
Der Hbf war um die Ecke von da aus wäre SE mit der S-Bahn schneller zu Hause gewesen, als am Stiglmaier-Platz zu warten.
Das wird alles nicht so schlüssig.
Hast du meinen Beitrag gar nicht gelesen? Das Kind war bei den Großeltern. Deshalb hätte sie sehr wohl von der Schwester abgeholt werden können, besonders da Silvia anscheinend sowieso unterwegs war. Wieso nicht gentlemanlike? Sonja hat sich von ihm nicht zu Hause abholen lassen. Anscheinend traf sich die Clique öfters am HBF, von wo es dann weiterging. Warum um Gottes Namen hätte er sie nach Hause bringen sollen, wenn das sonst auch nicht der Fall war? Zudem hatten sie lediglich eine freundschaftliche Beziehung, sie waren kein Paar. Dass Sonja überredet werden musste, glaube ich bis heute nicht. Ich schreib es nun schon zum x-ten Mal, dass Sonja sich lt. Mutter angeblich verleugnen ließ und letztendlich doch selbst ans Telefon ging. Warum? Das ergibt absolut keinen Sinn. Das Abwimmeln basierte meiner Meinung nach aus Eigeninitiative der Mutter ohne Sonja`s Wissen.

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

von Jolu65 » Sonntag, 08. Februar 2026, 11:11:27

Ich will hier niemandem Vorwürfe machen.
Wenn es so war, wie der Begleiter beschreibt und er SE am Stiglmaier-Platz zurückließ, ist das ja nicht gentlemenlike. Erst überredet er sie zu dem Abend und dann bringt er sie nicht nach Hause.
Allerdings kenn ich die Dynamik in deren Beziehung nicht.

Aber man lässt ein Baby normalerweise nicht nachts alleine zurück. Deshalb ist es naheliegend, dass SE gar nicht "routinemäßig" von ihr abgeholt worden wäre. Nun kann man spekulieren, dass mit SE etwas nicht stimmte, um von ihren Eltern abgeholt zu werden. Da käme die Sachen mit den Drogen wieder ins Spiel oder aber es war doch anders als der Begleiter den Verlauf des Abends beschrieb.
Der Hbf war um die Ecke von da aus wäre SE mit der S-Bahn schneller zu Hause gewesen, als am Stiglmaier-Platz zu warten.
Das wird alles nicht so schlüssig.

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

von Kartoffelsack » Sonntag, 08. Februar 2026, 10:25:40

Jolu65 hat geschrieben: Sonntag, 08. Februar 2026, 09:53:52 Drogen könnten durchaus eine Rolle gespielt haben. So etwas könnte auch den nächtlichen "Scherzanruf" erklären, den man nüchtern eher nicht tätigen würde. Ich würde es nicht völlig ausschließen wollen, dass es SE gar nicht schaffte die Wohnung zu verlassen. Dann wäre für die anderen guter Rat teuer. Ruft man den Notarzt ?
Selbstverständlich wäre das - in einem solchen Szenario- richtig gewesen. Es hätte aber auch eine ganze Menge Ärger nach sich gezogen.

Wie die Leiche von SE dann nach Kipfenberg kam, müsste erklärt werden. Man kann aber durchaus eine Leiche unbemerkt aus einer Wohnung bringen. Das ist kein Argument dagegen, dass SE in der Wohnung zu Tode kam.

Natürlich kann SE auch zufällig verschleppt worden sein. In einem Podcast wird darauf aufmerksam gemacht, dass SE, wenn sie abgeholt werden wollte, sie nicht ihre Schwester sondern ihre Eltern angrufen hätte. Denn die Schwester war wohl alleinerziehende Mutter und hätte gar keine Gelegenheit gehabt ihre Schwester abzuholen.
Nun käme ein weiterer Aspekt- was hätte SE in der Zeit gemacht, in der sie auf den Abholer gewartet hätte. Wäre sie dann 30 bis 40 Minuten am Stiglmaier-Platz herumgestanden. Sie hätte doch nur vom Stiglmaier-Platz bis zum Hbf laufen müssen, dann wäre sie nach 2 S-Bahnstationen fast zu Hause in Laim gewesen......
Das ist wieder eine Aussage der Eltern, dass die Schwester sie nie abgeholt habe. Weshalb hätte Robert dann ausgerechnet die Schwester erwähnen sollen? Auch das ergibt keinen Sinn. Silvia benötigte das Auto. Wenn sie vor gehabt hätte, bald wieder zurückzukommen, hätte sie nach der "Rückgabe einer CD" das Auto ja Sonja ab 21.00 Uhr überlassen können. Das Kind wird sie während dieser Zeit bei den Großeltern gelassen und nach ihrer Rückkehr in der Nacht auch nicht aus dem Schlaf gerissen und mit nach Hause genommen haben. Es ist bis heute noch nicht an die Öffentlichkeit durchgedrungen, ob Silvia in dieser Nacht nicht bei ihrem aktuellen Freund übernachtete oder zuhause schlief. Im ersteren Fall hätte sie das Telefon also gar nicht hören können. Diese Möglichkeit habe ich mal in den Raum geworfen und plötzlich gab es dann lt. Homepageerstellerin eine Mitbewohnerin, die ja ebenfalls kein Telefon hörte. Ich denke aber, dass die Polizei ermittelt hat, ob Silvia zu Hause war. Sollte Sonja wirklich Drogen intus gehabt haben und sie zuhause wegen dem Besuch der Polizei bzgl. Drogen (sollte diese Aussage der Homepageerstellerin stimmen) bereits Ärger gehabt haben, hätte sie sich voraussichtlich nie von ihrem Vater abholen lassen. Mit dem Abholen am SMP wollte sie eventuell ein Abfangen durch ihren Vater am HBF oder der S-Bahn-Haltestelle in Laim verhindern. Wenn die Familie dem letzten Begleiter vorwarf, sie alleine zurückgelassen zu haben, dann wollte man voraussichtlich auch nicht, dass Sonja nachts von der S-Bahn alleine nach Hause lief. Man weiß es eben nicht. Aber wenn sie ihre Schwester nicht erreicht hat, blieb nur noch ein Fußmarsch, Trampen oder das Aufsuchen eines Bekannten/einer Bekannten. Eine weitere Möglichkeit, die Schwester anzurufen, ist natürlich, dass sie wusste, dass Silvia unterwegs war, während sie ihren Vater aus dem Schlaf reißen hätte müssen. Abgesehen davon habe ich nie eine Aussage über den Vater gehört. Lediglich die Mutter beschrieb, dass sie in dieser Nacht schlecht geschlafen habe und am nächsten Tag mit dem Enkelkind zum Arzt musste.

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

von Jolu65 » Sonntag, 08. Februar 2026, 09:53:52

Drogen könnten durchaus eine Rolle gespielt haben. So etwas könnte auch den nächtlichen "Scherzanruf" erklären, den man nüchtern eher nicht tätigen würde. Ich würde es nicht völlig ausschließen wollen, dass es SE gar nicht schaffte die Wohnung zu verlassen. Dann wäre für die anderen guter Rat teuer. Ruft man den Notarzt ?
Selbstverständlich wäre das - in einem solchen Szenario- richtig gewesen. Es hätte aber auch eine ganze Menge Ärger nach sich gezogen.

Wie die Leiche von SE dann nach Kipfenberg kam, müsste erklärt werden. Man kann aber durchaus eine Leiche unbemerkt aus einer Wohnung bringen. Das ist kein Argument dagegen, dass SE in der Wohnung zu Tode kam.

Natürlich kann SE auch zufällig verschleppt worden sein. In einem Podcast wird darauf aufmerksam gemacht, dass SE, wenn sie abgeholt werden wollte, sie nicht ihre Schwester sondern ihre Eltern angrufen hätte. Denn die Schwester war wohl alleinerziehende Mutter und hätte gar keine Gelegenheit gehabt ihre Schwester abzuholen.
Nun käme ein weiterer Aspekt- was hätte SE in der Zeit gemacht, in der sie auf den Abholer gewartet hätte. Wäre sie dann 30 bis 40 Minuten am Stiglmaier-Platz herumgestanden. Sie hätte doch nur vom Stiglmaier-Platz bis zum Hbf laufen müssen, dann wäre sie nach 2 S-Bahnstationen fast zu Hause in Laim gewesen......

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

von Kartoffelsack » Sonntag, 08. Februar 2026, 07:49:25

Jolu65 hat geschrieben: Samstag, 07. Februar 2026, 21:50:38 Immer noch sreht für die Frage im Raum wie man diese 4er Konstellation bewerten soll und muss.
Die drei anderen sind ganz offensichtlich die letzten Personen, die SE lebend gesehen haben. Da war ein 14 und ein 15 Jahre alter Junge, und ein 19-jähriges Paar. Der 15-Jährige und der 19-Jährige sollen sich gekannt haben. Nach einem Treffen in einer Szenekneipe ging man in die Wohnung der Jugendlichen, die denen bei Abwesenheit der Elteen zur Verfügung stand......
Was genau bis um 2 Uhr nachts in der Wohnung geschah, lässt sich nur anhand von Zeugenaussagen rekonstruieren. Demnach war dort eher nichts los- was jedoch bezweifelt werden darf.

Nun stellt sich die Frage, welche Drogen dort konsumiert wurden und wie SE diese Drogen vertragen hat. Ich glaube da liegt das Problem....

Ja, ja, SE hätte nie Drogen genommen und sie wäre auch nie per Anhalter gefahren. Woher wollen Eltern so etwas wissen ?
Auch Alkohol ist übrigens eine Droge.....
Zunächst war Sonja und der 17-jährige letzte Begleiter kein Paar. Ob in dieser Wohnung tatsächlich Drogen konsumiert wurden, ist nicht bewiesen. Auf jeden Fall wurde dem Schellingjungen mal nachgesagt, dass dieser angeblich mit Drogen dealte. Natürlich sind das auch keine erwiesenen Fakten. Das wurde auch nur in einem anderen Forum und wahrscheinlich - Grundlage Eltern - zur Sprache gebracht. Es würde allerdings Sinn ergeben, dass sich Robert vor seinem Urlaub dort noch etwas Stoff besorgen wollte. Wohlgemerkt nur eine von vielen Theorien. Abgesehen davon hat die Erstellerin der Homepage mal erwähnt, dass irgendwann vor (wie lange zuvor???) Sonjas Verschwinden bei den Engelbrechts die Polizei aufgetaucht war bezüglich irgendwelcher Drogendelikte ihres letzten Begleiters. Ob Sonja selbst auch mit Drogen zu tun hatte, erwähnte sie nicht. Ihre Quelle waren ja die Eltern und diese sahen Sonja als völlig unbescholten. Das ergibt allerdings Sinn, warum Sonja nur noch 5 DM mitgenommen haben soll, um nicht wegen Geld für Drogen angepumpt zu werden. Für mich sieht das eher so aus, als ob die Eltern sich so sicherer fühlten, dass ihre Tochter keine Drogen kaufte. Dies ist eine Vermutung von mir. An einen Drogenunfall in der Wohnung glaube ich nicht, da man sie aus dem Haus schaffen hätte müssen und den Nachbarn anscheinend nichts entgangen ist. Zudem sehe ich es immer noch so, dass der letzte Begleiter sich diese Story mit dem SMP dann nicht ausgedacht hätte. Es gab 2 bessere Optionen: 1. Sonja war müde und verließ die Clique viel früher. 2. Sonjas Wege hätten sich eh am HBF von Robert getrennt. Abgesehen davon wurde Maria kurz vor dem Verlassen der Schellingwohnung angerufen. Wer hätte nach einem Drogenunfall noch Lust, Scherzanrufe zu tätigen?

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

von Jolu65 » Samstag, 07. Februar 2026, 21:50:38

Immer noch sreht für die Frage im Raum wie man diese 4er Konstellation bewerten soll und muss.
Die drei anderen sind ganz offensichtlich die letzten Personen, die SE lebend gesehen haben. Da war ein 14 und ein 15 Jahre alter Junge, und ein 19-jähriges Paar. Der 15-Jährige und der 19-Jährige sollen sich gekannt haben. Nach einem Treffen in einer Szenekneipe ging man in die Wohnung der Jugendlichen, die denen bei Abwesenheit der Elteen zur Verfügung stand......
Was genau bis um 2 Uhr nachts in der Wohnung geschah, lässt sich nur anhand von Zeugenaussagen rekonstruieren. Demnach war dort eher nichts los- was jedoch bezweifelt werden darf.

Nun stellt sich die Frage, welche Drogen dort konsumiert wurden und wie SE diese Drogen vertragen hat. Ich glaube da liegt das Problem....

Ja, ja, SE hätte nie Drogen genommen und sie wäre auch nie per Anhalter gefahren. Woher wollen Eltern so etwas wissen ?
Auch Alkohol ist übrigens eine Droge.....

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

von Kjansen86 » Samstag, 07. Februar 2026, 21:46:05

Ich bin mittlerweile davon überzeugt, dass eine sinnvolle Kommunikation weder erwünscht noch erreichbar ist. Ich werde daher nicht mehr wirklich auf die Sachthemen sondern nur noch auf den Kontext eingehen.
Shadow hat geschrieben: Samstag, 07. Februar 2026, 13:44:13 Damit wollen sie sagen, das eine gute Interviewtechnik zu 100% sicher und gleichwertig wie ein Beweis anzusehen ist?
Schon bei der ersten Antwort, verstehe ich um alles in der Welt nicht, wie Sie darauf kommen, dass ich das gemeint haben könnte.
Shadow hat geschrieben: Samstag, 07. Februar 2026, 13:44:13 Im Interview sagte doch Frau Engelbrecht das sie sich wünschte ,das auch in der Schelling Straße ermittelt wird.
Weil sie ja den SMP anzweifelt.
Die Arbeitshypothese gilt doch sowieso nur ab SMP, also können wir davon ausgehen das es so ist wie die Eltern das der Öffentlichkeit mitgeteilt haben.
Ich habe schon mehrmals erwähnt, dass niemand weiß, was dort ermittelt wurde. Ihre Weigerung darauf auch nur annähernd einzugehen, ist wieder ein Beispiel dieser dysfunktionelen Kommunikation.
Shadow hat geschrieben: Samstag, 07. Februar 2026, 13:44:13 Jap, den Hinweis gibt es sogar ,das sich damals die Gothic Szene auf der Burg Kipfenberg getroffen haben soll.
Zusätzlich berichten Aussteiger unabhängig voneinander das Burgen & Felsformationen eine wiederkehrende Rolle bei Treffen spielten.
Nein, nicht von den Leuten aus dem Umfeld der Jungs sondern nur von irgendwelchen Anons hier im Forum. Auch das hatte ich deutlich formuliert.
Shadow hat geschrieben: Samstag, 07. Februar 2026, 13:44:13 Falsch. Diese Möglichkeit besteht eben nicht.
Natürlich. Man kann ja immer die Aussagen der Jungs anzweifeln. Dafür braucht man keine andere Zeugenaussagen. Auch das hatte ich schon mehrmals angesprochen.
Shadow hat geschrieben: Samstag, 07. Februar 2026, 13:44:13 Aussteiger aus der Doku berichten das wenn sie etwas von schwarzen Messen erzählen, sie als Verräter gelten und Rache befürchten müssen.
Denkbare Folter & Mord Drohungen wären also kein nachvollziehbarer Grund zu schweigen?
Auch hier hatte ich schon mehrmals erwähnt, dass ich weniger die Motivation sondern die Fähigkeit der Jungs bezweifle mittels einer extrem detailierten Story die Ermittler an der Nase herum zu führen. Einfach zu sagen, dass sie extrem eingeschüchtert waren, macht sie Sache nicht einfacher sondern noch merkwürdiger, da drei verängstigte Teenager ja erst Recht nicht glaubhaft wirken würden. Wie in allen anderen Themen hier drehen wir uns aber wieder im Kreis.

Alles in allem, sind Sie erneut bei praktisch keinem Punkt auf meine eingentlichen Fragen eingegangen. Ich habe mittlerweile keinen Grund mehr zu der Annahme, dass Sie an einem konstruktiven Austausch Interesse haben. Was mich betrifft, ist diese Kommunikation beendet. Ich überlasse Ihnen gerne das letzte Wort.

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

von Uleb » Samstag, 07. Februar 2026, 19:12:41

Shadow hat geschrieben: Samstag, 07. Februar 2026, 13:44:13 Aussteiger aus der Doku berichten das wenn sie etwas von schwarzen Messen erzählen, sie als Verräter gelten und Rache befürchten müssen.
Denkbare Folter & Mord Drohungen wären also kein nachvollziehbarer Grund zu schweigen?
Ja , diese extremen Detailreichen Aussagen die sonst niemand außer der Gruppe selbst bestätigen kann.
Das wiederum erklärt ,warum die einzige Zeugin nicht eingebaut werden konnte, weil sie die Geschichte schlicht nicht bestätigt.
Betroffene, die mit Außerirdischen in Kontakt waren, berichten von kleinen, grauen Wesen mit großen Augen, Kommunikationsversuchen via Gedankenübertragung, Entkleidung und medizinischen Untersuchungen, oft mit Probenentnahmen. 🤷‍♂️

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

von Uleb » Samstag, 07. Februar 2026, 15:43:52

Shadow hat geschrieben: Samstag, 07. Februar 2026, 13:44:13
Jap, den Hinweis gibt es sogar ,das sich damals die Gothic Szene auf der Burg Kipfenberg getroffen haben soll.
Zusätzlich berichten Aussteiger unabhängig voneinander das Burgen & Felsformationen eine wiederkehrende Rolle bei Treffen spielten.

±+++++++++++++
Es gibt einen lächerlichen Youtube Kommentar unter irgendeinem Video zu Kipfenberg, der von der lieben Shadow so fehlinterpretiert ist wie der "Hexenkessel in Kipfenberg" oder ein sogenannter "Kraftort".

Burgen von mir aus, aber sicher keine im Topzustand in Privatbesitz und ohne unbefugten Zugang, weil absolut unzugänglich!
+++++++++++++++

Falsch. Diese Möglichkeit besteht eben nicht.
Da von ausgegangen wird das Sonja am SMP war , kann sie nicht vorher schon von Kontakten der Schelling Straße abgeholt worden sein.

+++++++++++
Ganz augenscheinlich hat Shadow nicht verstanden, worauf sie sich hier bezieht!

Btw.: Mit dem Auto vorfahren oder gar gleich mehreren und das Risiko eingehen, von der allessehenden Nachbarin beobachtet zu werden. Ganz schlechte Idee!
++++++++++++++

Aussteiger aus der Doku berichten das wenn sie etwas von schwarzen Messen erzählen, sie als Verräter gelten und Rache befürchten müssen.
Mögliche Folter & Mord Drohungen wären also kein nachvollziehbar Grund zu schweigen?
Ja , diese extremen Detailreichen Aussagen die sonst niemand außer der Gruppe selbst bestätigen kann.
Und das erklärt auch warum die einzige Zeugin nicht eingebaut werden konnte, weil sie die Geschichte nicht bestätigt.
+++++++++++++++
Welche Rolle hatten denn jetzt die drei Jungs in dem ganzen Geschehen, Shadow? Und warum mussten es gleich drei sein? Bitte erläutern!
++++++++++++++++

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

von Shadow » Samstag, 07. Februar 2026, 13:44:13

Ja, genau. Ohne eine gute Interviewtechnick sind Zeugenaussagen halt extrem fehleranfällig.
@ Kjansen86

Damit wollen sie sagen, das eine gute Interviewtechnik zu 100% sicher und gleichwertig wie ein Beweis anzusehen ist?
Denn dann wäre auch der Polygraph bzw. "Lügendetektor" in Deutschland generell zugelassen worden.
Eine gute Interviewtechnik und Polygraph kann unterstützend wirkend aber das schließt nicht aus ,das einige Menschen diese Technik austricksen könnten.
Ob nun spezielle Interview Technik oder Polygraph sie sind für mich Fehler anfällig.
Man kann es drehen und wenden wie man möchte aber der 100% Beweis mittels Foto / Video / DNA Beweis fehlt.
Natürlich hätten wir nichts davon erfahren. Wir haben ja auch von den Dutzenden anderen Zeugenaussagen nichts erfahren. Genauso wissen wir nicht, was bzgl. der Schellingstraße ermittelt wurde.
Naja, das ist mir klar das nicht ALLE Zeugen Aussagen zum Fall veröffentlicht werden können ;)
Aber die Frage lautete wer hat Sonja am Tag ihres Verschwindens gesehen?
Abgesehen von den Jungs, hat sich nur 1 Person gemeldet , also ziemlich überschaubar.
Da ihre Sichtung nicht zum Abend passend erschien, wäre das eig Aussage gegen Aussage gewesen.

Im Interview sagte doch Frau Engelbrecht das sie sich wünschte ,das auch in der Schelling Straße ermittelt wird.
Weil sie ja den SMP anzweifelt.
Die Arbeitshypothese gilt doch sowieso nur ab SMP, also können wir davon ausgehen das es so ist wie die Eltern das der Öffentlichkeit mitgeteilt haben.
Hätte nicht langsam mal jemand was erzählen sollen, dass damals Gerüchte über wilde Parties bei Kipfenberg die Runde machten?
Jap, den Hinweis gibt es sogar ,das sich damals die Gothic Szene auf der Burg Kipfenberg getroffen haben soll.
Zusätzlich berichten Aussteiger unabhängig voneinander das Burgen & Felsformationen eine wiederkehrende Rolle bei Treffen spielten.
Diese Möglichkeit besteht mit und ohne Aussage der Nachbarin. Da niemand ein Auto o.ä. gesehen hat, erhärtet sich dadurch auch nichts.
Falsch. Diese Möglichkeit besteht eben nicht.
Da von ausgegangen wird das Sonja am SMP war , stellt sich die Frage eines möglichen Zustieg ab Schelling Straße mit Kontakten nicht.
In Ihrer Alternativtheorie gibt es aber ein Riesenproblem nämlich die extrem detailreichen Aussagen der Jungs zum Abend. Warum um alles in der Welt sollten die sich das ausdenken? Sie hatten doch keinen Grund dazu. Wie haben die Drei das der Polizei unabhängig voneinander glaubhaft vermittelt? Wieso haben die ihre Story im Laufe der Zeit nie geändert? Und warum vergessen sie dann trotzdem die einzige Zeugin in ihre Story einzubauen?
Aussteiger aus der Doku berichten das wenn sie etwas von schwarzen Messen erzählen, sie als Verräter gelten und Rache befürchten müssen.
Denkbare Folter & Mord Drohungen wären also kein nachvollziehbarer Grund zu schweigen?
Ja , diese extremen Detailreichen Aussagen die sonst niemand außer der Gruppe selbst bestätigen kann.
Das wiederum erklärt ,warum die einzige Zeugin nicht eingebaut werden konnte, weil sie die Geschichte schlicht nicht bestätigt.

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

von Kartoffelsack » Samstag, 07. Februar 2026, 12:07:13

Kjansen86 hat geschrieben: Samstag, 07. Februar 2026, 09:58:33 Ich gehe ganz stark davon aus, dass die Polizei diese Beobachtung mit den anderen Aussagen abgeglichen hat und ein schlüssiges Gesamtbild ermittelt wurde. Über die Gründe für die Aussage der Nachbarin können wir aber letzten Endes nur spekulieren. Meine Vermutung ist, dass die Nachbarin einfach etwas durcheinander gebracht hat. Zeugenaussagen zählen nicht ohne Grund zu den am meisten überbewerteten Spuren und sind der häufigste Grund für Fehlurteile.
Genz genau so sieht es aus. Wäre diese "angebliche" Sichtung relevant gewesen, hätte die Polizei in diese Richtung weiter ermittelt. Wer weiß, vlt haben sie das auch. Schließlich besteht kein Grund der Nachbarin mitzuteilen, wie man mit ihrer Aussage umgeht. Da aber der letzte Begleiter glaubhaft war, spielte diese Sichtung eh absolut keine Rolle.

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

von Kjansen86 » Samstag, 07. Februar 2026, 09:58:33

Kartoffelsack hat geschrieben: Freitag, 06. Februar 2026, 19:47:49 Selbstverständlich kann die Nachbarin die beiden gegen 22 Uhr im Hausflur gesehen haben, als sie auf dem Weg zum Vollmond eventuell die Jungs mitnehmen wollten. Oder wollten sie evtl. nur Gras besorgen?
Ich gehe ganz stark davon aus, dass die Polizei diese Beobachtung mit den anderen Aussagen abgeglichen hat und ein schlüssiges Gesamtbild ermittelt wurde. Über die Gründe für die Aussage der Nachbarin können wir aber letzten Endes nur spekulieren. Meine Vermutung ist, dass die Nachbarin einfach etwas durcheinander gebracht hat. Zeugenaussagen zählen nicht ohne Grund zu den am meisten überbewerteten Spuren und sind der häufigste Grund für Fehlurteile.

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

von Kjansen86 » Samstag, 07. Februar 2026, 08:59:24

Uleb hat geschrieben: Freitag, 06. Februar 2026, 08:55:24 An alle die sich hier an Shadow abarbeiten, inkl mir bisweilen: Lasst ihr doch ihren Glauben! Sie scheint die Aufmerksamkeit von uns zu genießen und provoziert wohl bewusst. Ganz offensichtlich kriegt sie anderswo nie dieses Gehör. Anders ist das für mich nicht mehr zu erklären.
Keiner wird sie je überzeugen, sei es drum. Die Faktenlage ist eindeutig genug. Mit diesen ganzen kruden Thesen vor Kipfenberg muss man sich wirklich nicht mehr beschäftigen!
Ja, stimmt wahrscheinlich.

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

von Kartoffelsack » Freitag, 06. Februar 2026, 19:47:49

Shadow hat geschrieben: Freitag, 06. Februar 2026, 12:01:40 @ Uleb
Der Rückweg vom Vollmond zur WHG wurde mit ca. 1 Uhr angegeben.
Es heißt erst im Vollmond trafen die beiden zufällig auf die anderen Jungs.
Das bedeutet Sonja konnte noch gar nicht ca.22 Uhr im Hausflur gesehen worden sein , weil sie ja direkt zum Vollmond angeblich gegangen sind.
ein etwa 3 stündiger Zeitunterschied lag dazwischen.
Also um zur Geschichte zu passen, hätte Frau Nachbarin die Jungs ca. Gegen 1 Uhr nachts auf dem Rückweg sehen müssen.
Egal ob die Kneipe nun nah beieinander lag.
Da die ihre Sichtung Zeitlich aber vor dem Rückweg lag als es zur Geschichte passt, sieht das Widersprüchlich aus.


Ich nehme mal an Frau Nachbarin könnte zur 22 Uhr Spätdienst oder Verabredung an dem Abend unterwegs gewesen sein und beim verlassen der Wohnung Sonja mit letzten Begleiter im Flurgesehen haben.



@ Kjansen86

Ich nehme an sie sind auch mit dem Berliner Fall Rebecca Reusch vertraut?
Die Berliner Ermittler hatten sich ja ziemlich schnell , auf den Schwager fokussiert.
Trotzdem wurde die Nachbarin veröffentlicht mit deren Aussage das sie Rebecca mit besagter Decke gesehen haben will.
Im Zuge der Ermittlungen stellte sich heraus das sie sich irrte.

Im Gegensatz zu Sonjas Fall.
Wenn die Nachbarin der Schelling WHG Frau Engelbrecht nicht persönlich gekannt & kontaktiert hätte , so hätten wir rein gar nichts öffentlich von der Nachbar Sichtung erfahren.
In der Kriminal Sendung von Aktenzeichen XY die ein Millionen Publikum erreicht, hätten es bestimmt auch die Zuschauer interessant gefunden wenn sie die Infos :
Sekte + Nachbar Hinweis gegen Vollmond Besuch + nächtlicher Anruf der Maria ängstigte , erhalten hätte.
Der ein oder andere hätte sich wohl auch gefragt , ob das miteinander zusammenhängen könnte.

Nur leider kann sich das Millionen Publikum diese Frage gar nicht stellen , weil sie nichts davon weiß.
Nur eben ein kleiner Kreis, der über die Hobbyermittler Foren und/ oder auf der Homepage über die Internen Infos stößt.



Na, doch die Aussage der Nachbarin legt den Grundstein der alternativ Theorie.
Erst durch diese Nachbarin bekommt der abendliche Ablauf eine neue Möglichkeit des PKW Zustieg.
Denn wenn der Vollmond ( + SMP) nur vorgeschoben sein könnte, um von der Schelling Straße abzulenken als möglicher Abholort, erscheint das doch als schlüssige alternativ Theorie.
Zumal der SMP lediglich einzig auf der Erzählung eines Sektenmitgliedes fußt.
Selbstverständlich kann die Nachbarin die beiden gegen 22 Uhr im Hausflur gesehen haben, als sie auf dem Weg zum Vollmond eventuell die Jungs mitnehmen wollten. Oder wollten sie evtl. nur Gras besorgen? Reine Vermutung, aber auch eine Möglichkeit. An der Aussage, dass sie direkt zum Vollmond sind, ist auch nichts falsch. Schließlich befanden sie sich lt. der Nachbarin in keiner Wohnung, nur im Hausflur und haben dazwischen auch keine andere Örtlichkeit besucht. . Traurig, dass die Nachbarin ihre Sichtung nicht direkt an die Polizei weitergeleitet hat, sondern an Fr. Engelbrecht und das - soweit mir bekannt ist - nicht mal sofort sondern später. Hoffentlich hat sie sich nicht noch am Tag auch geirrt. Mit Kipfenberg hat das alles nichts zu tun. Die aufmerksamen Nachbarn hätten doch mitbekommen, wenn sie abgeholt worden bzw. wenn sie wieder zurückgekommen wären. Schließlich hätten sie ja in die Wohnung gemusst, um Maria anzurufen.:) : :) Wären sie wirklich abgeholt worden, weshalb sah die Nachbarin dann nur Sonja und Robert und die Schellingjungs nicht?

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

von Kjansen86 » Freitag, 06. Februar 2026, 16:38:56

Uleb hat geschrieben: Donnerstag, 05. Februar 2026, 19:18:16 Shadow geht es ja bzgl. Nachbarin in der Hauptsache um Eins: Man kann nicht um besagte Uhrzeit in der Schelling gewesen sein, wenn man angibt im Vollmond gewesen zu sein.
Und das ist es was ich mit Anomaly Hunting meine. User Shadow such einfach nach Wiedersprüchen in der offiziellen Theorie. Das ist gut als Startpunkt aber schlecht als Endpunkt von Überlegungen. Klar, die Aussage der Nachbarin passt nicht in die offizielle Theorie. Aber sie ergibt auch nicht wirklich Sinn in der Alternativtheorie von Shadow. Es bleibt daher eine reine Merkwürdigkeit, und die kommen halt immer vor.

Uleb hat geschrieben: Donnerstag, 05. Februar 2026, 19:18:16
b) Wie genau war die Zeitangabe der Frau? Es heißt ja immer, es war "gegen 22Uhr". Aber was heißt das? Gefühlt kann das irgendwas zwischen 21:15 und 22:30 gewesen sein.

c) was genau hat denn die Frau gesagt, etwa auf die Frage, ob sie zu 100% sicher sei? "Hm, so zu 90%". Niemand weiß das genau.

Auch interessant: Die Sichtung war ja angeblich im Flur! Wie denn genau? Durch das Guckloch in der Tür oder durch direkten Kontakt? Letzteres würde ja der Aussage Roberts widersprechen, der sagte, man sei auf direktem Wege in die Kneipe gegangen. Sicher wird dieser scheinbare Widerspruch bei den Verhören aufgeklärt worden sein.
Ja, genau. Ohne eine gute Interviewtechnick sind Zeugenaussagen halt extrem fehleranfällig. Das zeigt sich schon daran, dass Zeugenaussagen der Hauptgrund für Fehlurteile sind. Gerade ungeschulte Laien richten da oft mehr Schaden als Nutzen an. Ich habe wenig Grund zur Annahme, dass das hier anders gewesen sein soll.

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

von Kjansen86 » Freitag, 06. Februar 2026, 16:35:51

Shadow hat geschrieben: Freitag, 06. Februar 2026, 12:01:40 Im Gegensatz zu Sonjas Fall.
Wenn die Nachbarin der Schelling WHG Frau Engelbrecht nicht persönlich gekannt & kontaktiert hätte , so hätten wir rein gar nichts von der Nachbar Sichtung erfahren.
Natürlich hätten wir nichts davon erfahren. Wir haben ja auch von den Dutzenden anderen Zeugenaussagen nichts erfahren. Genauso wissen wir nicht, was bzgl. der Schellingstraße ermittelt wurde.
Shadow hat geschrieben: Freitag, 06. Februar 2026, 12:01:40 Die Zuschauer von Aktenzeichen XY die ein Millionen Publikum erreicht, hätten es bestimmt auch interessant gefunden wenn sie die Infos :
Sekte + Nachbar Zeugin+ nächtlicher Drohanruf an Maria erhalten hätten.
Die Polizei gibt doch aber nur Informationen raus, für Hypothesen die sie relevant findet. Mir ist klar, dass Sie das relevant finden, aber zu denken, dass das bei Aktenzeichen XY gezeigt werden sollte, ist doch ein Zirkelschluss.
Shadow hat geschrieben: Freitag, 06. Februar 2026, 12:01:40 Nur eben ein kleiner Kreis, der sich im Hobbyermittler Foren und/ oder auf Homepage sich informiert.
Und? Hat jetzt jemand heraus gefunden, dass die Jungs in einer satanistischen Sekte mit Verbindungen Richtung Kipfenberg waren?

Der Punkt ist doch, dass die Jungs nicht im Vakuum existierten und vor allem der letzte Begleiter sehr eingehend untersucht wurde. Das ganze wurde sicher schon damals entsprechend abgeklopft. Nachdem jetzt nochmal relevante Infos, wie die Verbindung Richtung Kipfenberg, ans Licht gekommen sind, hat sich aber immer noch niemand gemeldet. Das Thema war und ist ja sicher bei vielen Leuten aus deren Umfeld präsent. Hätte nicht langsam mal jemand was erzählen sollen, dass damals Gerüchte über wilde Parties bei Kipfenberg die Runde machten?
Shadow hat geschrieben: Freitag, 06. Februar 2026, 12:01:40 Na, doch die Aussage der Nachbarin legt den Grundstein der alternativ Theorie.
Wodurch denn? Den Teil muss ich bis jetzt verpasst haben.
Shadow hat geschrieben: Freitag, 06. Februar 2026, 12:01:40 u.a.durch diese Frau bekommt der Ablauf eine neue Möglichkeit des PKW Zustieg.
Diese Möglichkeit besteht mit und ohne Aussage der Nachbarin. Da niemand ein Auto o.ä. gesehen hat, erhärtet sich dadurch auch nichts.
Shadow hat geschrieben: Freitag, 06. Februar 2026, 12:01:40 Denn wenn der Vollmond nur vorgeschoben sein könnte, um von der Schelling Straße abzulenken als möglicher Abholort, erscheint das doch schlüssig.
Nein! Es bestand doch nie eine Notwendigkeit von der Schellingstraße abzulenken. Wozu auch? Die Jungs haben doch sogar die Polizei erst durch ihre Aussage darauf aufmerksam gemacht! Vorher hatte doch noch niemand diesen Ort erwähnt.

Letzen Endes sieht es doch so aus: In der offiziellen Theorie gibt es nur ein Problem, nämlich die falsche Zeitangabe der Nachbarin. So was kommt aber wirklich dauernd vor (siehe auch obigen Beitrag von Uleb). In Ihrer Alternativtheorie gibt es aber ein Riesenproblem nämlich die extrem detailreichen Aussagen der Jungs zum Abend. Warum um alles in der Welt sollten die sich das ausdenken? Sie hatten doch keinen Grund dazu. Wie haben die Drei das der Polizei unabhängig voneinander glaubhaft vermittelt? Wieso haben die ihre Story im Laufe der Zeit nie geändert? Und warum vergessen sie dann trotzdem die einzige Zeugin in ihre Story einzubauen?

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