MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

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Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

von Shadow » Mittwoch, 24. Juni 2026, 18:36:15

Achso was sind dann allgemein die Rekonstruktion von unzähligen Zeugenaussagen die es gibt?
Speziell Zu Sonja gibt es nunmal einen rekonstruierten Abend mit ihren Freunden als Zeugenaussagen.
Wenn niemand den Abend rekonstruiert hätte können, wäre Sonja allein ausgegangen mit keinem weiteren Treff :roll:

Klar kennen wir alle die Bettelei von Jugendlichen.
Und wir kennen alle auch von jugendlichen das die was anderes vorhaben ( Party) als was sie den Eltern sagen.
Kommt nicht selten vor aber du tust so als wäre das ein Ding der Unmöglichkeit.

Drogen hin oder her , selbst wenn Drogen konsumiert worden wären, hat das mit Sonjas verschwinden wenig zu tun.
Ich hatte dir geschrieben das Jugendliche meist nur eine Verwarnung bekommen , also macht eine Geheimhaltung zumindest darüber meiner Meinung keinen Sinn.

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

von Kartoffelsack » Dienstag, 23. Juni 2026, 08:10:54

Acrylium hat geschrieben: Montag, 22. Juni 2026, 14:44:57 Ich halte das Vorgehen der Ermittler in diesem Punkt für absolut nachvollziehbar und sinnvoll. Ein Montagearbeiter, der von auswärts kommt, dürfte diese abgelegene Felsspalte kaum gekannt haben. Dafür bräuchte es schon einen extrem unwahrscheinlichen Zufall.

Trotzdem bleiben bei mir erhebliche Zweifel am rekonstruierten Ablauf des letzten Abends. Es ist nur ein Bauchgefühl, aber an sehr vielen Stellen denke ich nur: „WTF?“ Das wirkt an mehreren Punkten einfach zu konstruiert, unrealistisch oder es fehlen offenbar noch entscheidende Informationen, die das Ganze plausibel machen würden.
Ich denke mal, dass niemand einen Abend so ganz rekonstruieren kann, egal ob jemand verschwindet oder nicht. Für mich wäre es ein Abend wie jeder andere gewesen, wenn eben nicht Sonja verschwunden und getötet worden wäre. Dass man eine Freundin ggf. bettelt, mit auszugehen, weil man selbst unbedingt wohin möchte, ist bei Jugendlichen nichts Außergewöhnliches. Dass man nach der Uhrzeit frägt, obwohl eine große Uhr daneben hängt, ist auch nichts Besonderes. Bei uns im Haus stehen und hängen auch überall Uhren und jeder hat ein Handy, aber trotzdem ist es so, dass wir uns gegenseitig nach der Uhrzeit fragen. Ich gehe mal davon aus, dass die Jugendlichen der Polizei evtl. etwas Illegales (Drogen?) erzählt haben, was aber der Öffentlichkeit nicht mitgeteilt wird.

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

von Acrylium » Montag, 22. Juni 2026, 14:44:57

Ich halte das Vorgehen der Ermittler in diesem Punkt für absolut nachvollziehbar und sinnvoll. Ein Montagearbeiter, der von auswärts kommt, dürfte diese abgelegene Felsspalte kaum gekannt haben. Dafür bräuchte es schon einen extrem unwahrscheinlichen Zufall.

Trotzdem bleiben bei mir erhebliche Zweifel am rekonstruierten Ablauf des letzten Abends. Es ist nur ein Bauchgefühl, aber an sehr vielen Stellen denke ich nur: „WTF?“ Das wirkt an mehreren Punkten einfach zu konstruiert, unrealistisch oder es fehlen offenbar noch entscheidende Informationen, die das Ganze plausibel machen würden.

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

von Shadow » Donnerstag, 18. Juni 2026, 11:53:51

@ Sapria
Das ist eine gute Frage, ob auch Monteure oder Geschäftsleute von außerhalb überprüft wurden.
scheinbar haben die Ermittler aufgrund des Wald Fundortes den Fokus mehr auf Ortsansässige Einwohner gelegt, insbesondere Jäger mit besonderen Waldkenntnissen.
Könnte möglicherweise eine Mischung gewesen sein vom Geschäftsmann der Ortskenntnis (Jäger?) besaß, der dort aber nur zweitweise wie in einem Hotel wohnte.

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

von Sapria » Mittwoch, 17. Juni 2026, 21:08:36

Wurde untersucht, ob in den Hotels in Kipfenberg Geschäftsleute oder Monteure eingebucht waren?

Ich lese nur interessiert mit und bin selbst geschäftlich immer auf der Bauma, es ist naheliegend dass jemand abends zu einem Hotel gefahren ist.
Ich weiß ihr habt das Messethema zur Seite gelegt, aber um die Uhrzeit fahren dann hauptsächlich Monteure und Mietwagen durch die Gegend, um zu irgendwelchen Hotels zu kommen, außerdem findet man in einem Montagebus auch genug Werkzeug, um jemanden verschwinden zu lassen.

Sapria

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

von Kartoffelsack » Samstag, 30. Mai 2026, 09:44:26

Heckengäu hat geschrieben: Samstag, 30. Mai 2026, 08:00:26 Träum weiter von einer Verschwörung. Nach 30 (!) Jahren irgendetwas aufklärendes zu erwarten ist unrealistisch.
Der Fall Sonja Engelbrecht ist schon lange eingereiht in die zu lange Liste der ungeklärten Mordfälle. Da wird er auch bleiben
Uns wird man auch keine Details nennen. Aber den Ermittlern hat gereicht, was die Jungs ausgesagt haben, um sie auszuschließen. Voraussichtlich hat sich ein stimmiges Bild ergeben.

Lt. Homepage nahm Sonja nie mehr als 5 DM mit, um nicht wegen Drogen angeschnorrt zu werden.......Oder vielleicht doch, weil die Eltern verhindern wollte, dass sie ssich welche kaufte und konsumierte? Man weiß es nicht. Die Homepageerstellerin hat dazu eine Vorgesschichte, die sie hier leider noch nie öffentlich erzählt hat.

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

von Shadow » Samstag, 30. Mai 2026, 08:03:06

Kartoffelsack schrieb…Warum sollten die Jungs dann ausgerechnet diese vorgeschoben haben? Weil es stimmt und weil der Papa vielleicht nicht sehen sollte, dass Sonja gekifft hatte?
Erstmal war Sonja über 18 Jahre ergo erwachsen , glaube nicht das sie Angst vor Hausarrest oder Kontakt verbot von Papa gehabt hätte.
Ihr Nasen Piercing trug sie doch auch & Piercings sind meist umstritten und könnten provozierend wirken.
Selbst wenn sie in einem bekifften Zustand so nicht vom Vater gesehen werden wollte.
So hätte ein Anruf bei ihrer Schwester aus der WHG genügt ,um sich von ihr in der Nähe von der WHG abholen zu lassen.
Dann würde jeder sagen passt & wir hätten einen Beweis statt nur Zeugenaussagen zur Geschichte.

@ Jolu, ja wäre ich auch dafür aber da können wir wohl bis Sankt Nimmerleinstag warten.

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

von Heckengäu » Samstag, 30. Mai 2026, 08:00:26

Jolu65 hat geschrieben: Samstag, 30. Mai 2026, 07:40:37 Ich bin zu der Überzeugung gelangt, dass in diesem Fall fast alle relevanten Daten von jeweils interessierter Seite zurückgehalten, verfälscht oder verzerrt wurden.
Denn das Verhalten der SE und auch der Ablauf des gesamten Abends ergeben überhaupt keinen Sinn. Das fängt schon damit an mit 5 DM in der Tasche in der Münchener Innenstadt etwas erleben zu wollen. Entsprechende Zeugenaussagen wo und wann sich SE befunden haben soll, sind entweder nicht vorhanden oder sie widersprechen sich.
Es wäre an der Zeit, dass sowohl die Angehörigen, die Begleiter und auch die Polizei ihr Wissen offenlegen, um noch den ein oder anderen Hinweis zu erhalten. So wie die Geschichte uns erzählt wurde, kann sie jedenfalls nicht gewesen sein.
Träum weiter von einer Verschwörung. Nach 30 (!) Jahren irgendetwas aufklärendes zu erwarten ist unrealistisch.
Der Fall Sonja Engelbrecht ist schon lange eingereiht in die zu lange Liste der ungeklärten Mordfälle. Da wird er auch bleiben

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

von Jolu65 » Samstag, 30. Mai 2026, 07:40:37

Ich bin zu der Überzeugung gelangt, dass in diesem Fall fast alle relevanten Daten von jeweils interessierter Seite zurückgehalten, verfälscht oder verzerrt wurden.
Denn das Verhalten der SE und auch der Ablauf des gesamten Abends ergeben überhaupt keinen Sinn. Das fängt schon damit an mit 5 DM in der Tasche in der Münchener Innenstadt etwas erleben zu wollen. Entsprechende Zeugenaussagen wo und wann sich SE befunden haben soll, sind entweder nicht vorhanden oder sie widersprechen sich.
Es wäre an der Zeit, dass sowohl die Angehörigen, die Begleiter und auch die Polizei ihr Wissen offenlegen, um noch den ein oder anderen Hinweis zu erhalten. So wie die Geschichte uns erzählt wurde, kann sie jedenfalls nicht gewesen sein.

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

von Kartoffelsack » Samstag, 30. Mai 2026, 07:32:53

papaya hat geschrieben: Freitag, 29. Mai 2026, 11:34:29 Absolut plausibel alles unter der Annahme dass das offizielle Narrativ stimmt. Andererseits ist die http://sonja-engelbrecht.de/ eben voll von Zweifeln an diesem Narrativ. Ich sehe keine Möglichkeit, diese Widersprüche basierend auf den uns vorliegenden Informationen aufzulösen.
Das Problem ist, dass wir nur das von den Erzählungen der Jungs wissen, was in Zeitungsberichten steht. Es gibt aber nirgends eine Gegendarstellung was die Homepage betrifft. Dort hieß es z.B. dass die Schwester Sonja nie abgeholt habe. Warum sollten die Jungs dann ausgerechnet diese vorgeschoben haben? Weil es stimmt und weil der Papa vielleicht nicht sehen sollte, dass Sonja gekifft hatte? Umsonst wird sie ja nicht nur mit 5 DM aus dem Haus gegangen sein, was ich so auch nicht ganz glauben kann. Sie hatte Praktikum gemacht, hatte Geburtstag und wird bestimmt manchmal mehr mitgenommen haben. Welche Eltern kontrollieren vor und nach jedem Ausgehen die Spardose der 19jährigen Tochter?

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

von Shadow » Freitag, 29. Mai 2026, 11:42:25

Kartoffelsack schrieb…Ich denke, dass die Jugendlichen incl. Sonja gekifft haben und die Jungs mit einer zugekifften Sonja auf keinen Fall in Verbindung gebracht werden wollten. Vlt hat man sie auch überredet, wenigstens bis zum SMP zu laufen und dort zu telefonieren.
Wenn in der WHG gekifft worden wäre, wäre es das sicherste gewesen Sonja heimlich bei der Schelling Str. von ihrer Schwester abholen zu lassen.
Nicht direkt aus der WHG aber zumindest ganz in der Nähe.
Das hätte ich noch als vorstellbar empfunden, dann hätte es auch ein Telefon Beweis gegeben.
Aber ja keine Verbindung zu Sonja erwecken wollen dafür aber erstmal schön gemeinsam durch den Wohnblock & an mehrere Trams vorbei… klingt unlogisch.
gehe ich davon aus, dass die Ermittler auch Details kennen, die man der Öffentlichkeit zurecht nicht mitgeteilt hat und auch nicht mitteilen wird. Zum Schutz von der damals vermissten Sonja und den Jungs.
Es geht hier nicht um die Öffentlichkeit.
Es gab regelmäßige Treffen zur Auswertung des Ermittlungstandes , allein zwischen Ermittler & Eltern.
Anhand dieser Tatsache können wir ableiten das die Eltern den Ermittlungstand samt Details kannten.
So wie wir es auf der Homepage nachlesen können.
Auch wenn du immer wieder Zweifel dagegen hegst , einfach mal aktzeptieren.

Also wenn es einen Beweis für den SMP gegeben hätte, wäre das doch eine runde Geschichte gewesen & somit vorteilhaft für die Glaubwürdigkeit der Jungs.
Bei Beweis des SMP konnte Sonja physisch dann gar nicht in ein Pkw vorher gestiegen sei , wäre unmöglich gewesen.
Aber die Eltern wussten anscheinend das es keinen Beweis gab, siehe TV Interview.
Folglich kam es erst zu Nachforschung & Überlegungen eines vorherigen Pkw Einstieges .
Das ändert die Denkweise (Naja, gut zumindest bei einigen)

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

von papaya » Freitag, 29. Mai 2026, 11:34:29

Kartoffelsack hat geschrieben: Freitag, 29. Mai 2026, 11:17:59 Warum sollten die Jungs erzählen, dass Sonja bereits von der Wohnung aus anrufen wollte und sie es ihr ausgeredet haben? Was ergibt das für einen Sinn, dies zu erfinden? Ich denke, dass die Jugendlichen incl. Sonja gekifft haben und die Jungs mit einer zugekifften Sonja auf keinen Fall in Verbindung gebracht werden wollten. Vlt hat man sie auch überredet, wenigstens bis zum SMP zu laufen und dort zu telefonieren. Möglichst weit von der Wohnung weg. Aber da die Polizei die Jungs ziemlich schnell ausgeschlossen hat, gehe ich davon aus, dass die Ermittler auch Details kennen, die man der Öffentlichkeit zurecht nicht mitgeteilt hat und auch nicht mitteilen wird. Zum Schutz von der damals vermissten Sonja und den Jungs.
Absolut plausibel alles unter der Annahme dass das offizielle Narrativ stimmt. Andererseits ist die http://sonja-engelbrecht.de/ eben voll von Zweifeln an diesem Narrativ. Ich sehe keine Möglichkeit, diese Widersprüche basierend auf den uns vorliegenden Informationen aufzulösen.

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

von Kartoffelsack » Freitag, 29. Mai 2026, 11:17:59

Warum sollten die Jungs erzählen, dass Sonja bereits von der Wohnung aus anrufen wollte und sie es ihr ausgeredet haben? Was ergibt das für einen Sinn, dies zu erfinden? Ich denke, dass die Jugendlichen incl. Sonja gekifft haben und die Jungs mit einer zugekifften Sonja auf keinen Fall in Verbindung gebracht werden wollten. Vlt hat man sie auch überredet, wenigstens bis zum SMP zu laufen und dort zu telefonieren. Möglichst weit von der Wohnung weg. Aber da die Polizei die Jungs ziemlich schnell ausgeschlossen hat, gehe ich davon aus, dass die Ermittler auch Details kennen, die man der Öffentlichkeit zurecht nicht mitgeteilt hat und auch nicht mitteilen wird. Zum Schutz von der damals vermissten Sonja und den Jungs.

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

von papaya » Sonntag, 24. Mai 2026, 20:21:54

Shadow hat geschrieben: Sonntag, 24. Mai 2026, 18:35:39 Aber Sonja wurde ja untersagt in der WHG zu telefonieren , also hätte es sowieso kein Telefon Nachweis von dort geben können.
Der einzige Nachweis aus der WHG wäre der Drohanruf an Maria gewesen & den hatte Robert später zugegeben.
Der war ja im Widerspruch zu Sonjas Wunsch aus der WHG zu telefonieren.
Ich habe ja schon mehrfach gesagt, hier werden fortwährend unbelegte (und vielleicht auch unbelegbare) Behauptungen aufgestellt.
Von "Untersagen" ist meines Wissens nirgendwo die Rede.

Mir ist nur bekannt
Angeblich äußerte Sonja bereits in der Wohnung in der Schellingstraße gegenüber Robert, Josef und Julian, dass sie ihre ältere Schwester anrufen möchte, um sich von ihr mit dem Auto abholen zu lassen. Da es bereits so spät in der Nacht war (ca. 1 oder 2 Uhr) wollen ihr die Jungs aufgrund der späten Uhrzeit davon abgeraten haben ihre Schwester anzurufen.
http://sonja-engelbrecht.de/der-fragwue ... -schwester

Das leuchtet mir auch unmittelbar ein. Hatten wir hier schon mal:
papaya hat geschrieben: Dienstag, 19. Mai 2026, 13:12:12 ..., dass Sonja der Anruf aus der Wohnung nicht "verweigert" wurde, sondern man ihr vermutlich zu Recht gesagt hätte, wenn Du nachts um 2 zu Hause anrufst um Dich abholen zu lassen, gibt das nur Ärger.
Ich bin allerdings weiterhin der Meinung, dass das auch nicht stimmt, sondern Teil der erfundenen Geschichte ist, warum Sonja eben nicht angerufen hat.

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

von Shadow » Sonntag, 24. Mai 2026, 18:35:39

Weiß aber auch nicht, welche technischen und rechtlichen Möglichkeiten man 1995 dafür hatte.

Zumindest wären die Befragungen der Nachbarn dagegen einfacher gewesen.
So ganz ohne technischen & rechtlichen Aufwand…
Aber Sonja wurde ja untersagt in der WHG zu telefonieren , also hätte es sowieso kein Telefon Nachweis von dort geben können.
Der einzige Nachweis aus der WHG wäre der Drohanruf an Maria gewesen & den hatte Robert später zugegeben.
Der war ja im Widerspruch zu Sonjas Wunsch aus der WHG zu telefonieren.
Wenn er es nicht freiwillig zugegeben hätte ,wäre vielleicht von der Schelling WHG nachgeprüft worden.

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

von papaya » Sonntag, 24. Mai 2026, 13:48:33

Wie belebt der Platz nachts wirklich ist, können nur Ortskundige sagen, um die Zeit war ich da noch nie.

Dass man von der Schellingstraße eigentlich andere Tramhaltestellen ansteuern würde, die viel näher liegen, ist offensichtlich und einer der Gründe, warum ich die Geschichte nicht kaufe.

Dass man nur wegen des Telefons dorthin geht, und er ihr dann eine kaputte Telefonkarte leihen muss, nun ja. Warum die Polizei den Anschluss in der Schellingstraße nicht überprüft hat (auch wegen des Anrufs bei Maria), nun ja. Weiß aber auch nicht, welche technischen und rechtlichen Möglichkeiten man 1995 dafür hatte.

Es ist und bleibt nicht rund. Anscheinend ist es der Polizei aber nicht gelungen, die Lüge nachzuweisen. Was man daraus auch immer für Schlüsse ziehen will.

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

von Shadow » Sonntag, 24. Mai 2026, 13:13:56

„belebten , hellen SMP“?
Ehm, da kann ich nicht so ganz folgen , der war mitten in der Nacht denk ich wie ausgestorben und das grelle Licht der Telefonzelle wirkte wahrscheinlich recht unheimlich.
Also wenn es einen Streit / Unwohlsein gegeben hätte mit vorzeitigen gehen wäre es plausibler sie hätten darüber erzählt ,als sie zum verlassenen SMP zu bringen & dort allein zurückzulassen.

Zusätzlich gab es viel nähere Haltestellen , wo er sie hätte hinbegleiten können aber die hatten keine Telefonzelle.
Meiner Vermutung nach wirkt der SMP/ Telefonzelle Platz nur vorgeschoben ,um das kein Anruf aus der Wohnung nötig war.
Sonja wurde müde, äußerte noch in der WHG ihre Schwester anzurufen.…Anruf tätigen..
Mit Verbindungsnachweis wäre die Geschichte zweifelos rund gewesen.

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

von papaya » Samstag, 23. Mai 2026, 21:56:53

Shadow hat geschrieben: Samstag, 23. Mai 2026, 18:53:06 Es hätte keinen Grund gegeben auf den SMP zu lenken.
Es sei denn sie wären eingeschüchterte Zeugen gewesen.
Nehmen wir allein Maria die als Teil der Clique über ein mögliches , okkultes Treffen gewusst haben könnte.
Zuerst bekam sie den Drohanruf in der Nacht als Sonja verschwand & danach wollte sie nichts mehr mit der Gruppe zutun haben.
Kooperativ zeigte sich die Gruppe auch nicht grade siehe Beschwerde Eltern sollen keinen Kontakt suchen.
Für mich ist schon ein Unterschied zwischen "Die ist wütend aus der Wohnung raus und wir haben sie dann einfach laufen lassen, sie ist ja erwachsen" und "Markbert hat sie zur Tram an den belebten hellen SMP gebracht, aber dann wollte sie unbedingt doch ihre Schwester anrufen, und dann ist er eben selber mit der letzten Tram gefahren, um überhaupt noch nach Hause zu kommen."

Aber ja, die perfekte Lösung gibt es hier natürlich nicht.

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

von Shadow » Samstag, 23. Mai 2026, 18:53:06

papaya schrieb…Das mag alles sein, denn Ereignisse mit geringer Eintrittswahrscheinlichkeit sind eben nicht unmöglich.
Immerhin schließt du die These nicht von vornherein aus & bleibst offen für jede Richtung.
Das wollten die drei Jugendlichen hinterher nicht zugeben, weil sie am Grund für den vorzeitigen Aufbruch beteiligt gewesen sein könnten und weil sie - speziell nach dem Bekanntenwerden des Verschwindens - auch nicht dazu stehen wollten, Sonja einfach mitten in der Nacht hatten gehen lassen, ohne sie wenigstens an einen sicheren Ort (mindestens einen belebten Platz, aus ihrer Sicht) zu begleiten. Dazu wurde dann die SMP-Geschichte erzählt
Selbst wenn es Streit oder andere Gründe für einen vorzeitigen Aufbruch Sonjas gegeben hätte , wären die Jungs ja keine Mörder gewesen, sie hätten nichts zu befürchten gehabt.
Selbstvorwürfe bei einem Streit wäre zwar nachvollziehbar aber dann wäre doch sicherlich den Jungs daran gelegen das der Mörder gefasst wird.
Das hätte dann aber bedeutet letzte Sichtung Schelling Straße folglich dortiger Ermittlungsansatz.
Und wir wissen ja das die aufmerksamen Nachbarn nicht grade die Gruppen Geschichte unterstützt , eher im Gegenteil.

Bei deiner bevorzugten These hätten die Jungs nichts zu befürchten gehabt.
Es hätte keinen Grund gegeben auf den SMP zu lenken.
Es sei denn sie wären eingeschüchterte Zeugen gewesen.
Nehmen wir allein Maria die als Teil der Clique über ein mögliches , okkultes Treffen gewusst haben könnte.
Zuerst bekam sie den Drohanruf in der Nacht als Sonja verschwand & danach wollte sie nichts mehr mit der Gruppe zutun haben.
Kooperativ zeigte sich die Gruppe auch nicht grade siehe Beschwerde Eltern sollen keinen Kontakt suchen.

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

von papaya » Samstag, 23. Mai 2026, 18:39:09

Das mag alles sein, denn Ereignisse mit geringer Eintrittswahrscheinlichkeit sind eben nicht unmöglich.

Ich halte es jedenfalls für wesentlich wahrscheinlicher, dass man sich gegen 22 Uhr in der Schellingstraße getroffen hat und Sonja aus irgendeinem Grund (wollte bei etwas nicht mitmachen, war müde, es gab Streit, ...) die Wohnung weit vor 2 Uhr allein verlassen hat. Danach ist sie dann auf ihren Mörder getroffen.

Das wollten die drei Jugendlichen hinterher nicht zugeben, weil sie am Grund für den vorzeitigen Aufbruch beteiligt gewesen sein könnten und weil sie - speziell nach dem Bekanntenwerden des Verschwindens - auch nicht dazu stehen wollten, Sonja einfach mitten in der Nacht hatten gehen lassen, ohne sie wenigstens an einen sicheren Ort (mindestens einen belebten Platz, aus ihrer Sicht) zu begleiten. Dazu wurde dann die SMP-Geschichte erzählt.

Mich überrascht, dass diese aus meiner Sicht wahrscheinlichste aller Erklärungen überhaupt nicht diskutiert wird (auch wenn sie den konkreten Tathergang logischerweise nicht auflösen kann).

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