MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

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Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

von Jolu65 » Freitag, 09. Januar 2026, 21:31:44

Gut, die Gruppe war in der Wohnung.
SE und einige Mitglieder aus der Szene waren in der Wohnung. Man begeht einige Rituale. Es geht schief- SE ist tot-
Was würde dann passieren ?
Entweder es waren Personen zugegen, sie wussten "was zu tun ist"
oder
solche Personen waren nicht zugegen. Was dann ?
Hat man dann jemanden angerufen, beispielsweise die Eltern ?

Ich weiß das nazürlich nicht.

Die ganze Sache nahm jedenfalls- so glaube ich inzwischen und ich kann mich natürlich irren- ihren Ausgang in der Wohnung.

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

von Shadow » Freitag, 09. Januar 2026, 18:10:09

@ Uleb
Na, sagen wir mal Uleb du würdest eine fiktive Einladung zu einem Szene Treff erhalten , würdest du dich als nicht Mitglied entsprechend anpassen?
z.B. dich versuchen in schwarzer Kluft zu kleiden mit passendem Schmuck oder in Blue Jeans und ADIDAS Turnschuhe auftauchen?
doch bestimmt wohl anpassen.
Und selbst wenn du dich Kleidungsmäßig in schwarz angepasst hättest ,so wärest du ja trotzdem kein Satanist sondern weiterhin ein Normalo.
Die Vorstellung das ein Nicht Mitglied zu einem Szene Treff eingeladen werden könnte, scheint dir schwer vorstellbar.
Deswegen ordnest du allein die Vorstellung , gleich ins Land der Schauer Märchen ein.

@ Julo65
Wenn du dich an die Nachbarn orientierst, so ist fraglich ,ob die Gruppe in der Nacht überhaupt in der Wohnung war
Ich hab noch den alten Kommentar vom Mitglied Die Krähe gefunden, der selbst Vorort beim Fundort war.

Von der Seite kommt man hoch, ich bin da auch hochgestiegen, ein Kletterer muss man da nicht sein, nur aufpassen das man nicht abrutscht.
Möglich das Sonja dort wie auf einem Altar aufgebahrt wurde.

Aber wenn man da rein kommt, das hat irgendwie schon was von einer Kultstätte.
Da liegen auch noch Felsen rum, ca. 1,50 Meter hoch und ca. 3 Meter lang.

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

von Jolu65 » Freitag, 09. Januar 2026, 16:00:01

Entschuldigung, natürlich Decke und nicht Handtuch. Ich kann da nicht mitdiskutieren, weil ich keinen Ansatz erkenne, den es aber geben kann, wenn ein Zeuge dahingehende etwas aussagt.

Pentagramm, entsprechender Schmuck und schwarze Kleidung sind eben Markenzeichen der Gothic/Satanisten/Okkultisten-Szene. Die Frage ist halt, wer in der Wohnung war und was dort geschah. Daraus leitet sich natürlich die Frage ab, ob SE die Wohnung lebend verlassen hat.

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

von Uleb » Freitag, 09. Januar 2026, 15:57:34

Shadow hat geschrieben: Freitag, 09. Januar 2026, 14:06:09 Frau Engelbrecht war an dem Abend überrascht weil Sonja sich zum ersten Mal in solch schwarzer Kluft geschmissen hatte.
Bitte nicht falsch verstehen, natürlich ist es auch normal das junge Leute Experimentieren wollen ,um auch mal was neues auszuprobieren.
Aber sie trug eine schwarze Kluft kombiniert mit ihrer Pentagramm Kette um den Hals und zwar so offensichtlich das es ihre Mutter wahrnahm.
Die erste Assoziation bei einem Pentagramm ist ,das es ein satanisches Symbol ist.
Wir kennen ihre Beweggründe nicht und ob sie die Pentagramm Kette schon vorher trug oder erst nach den Überredungskünsten extra umlegte.
Was erzählst du denn da wieder für Schauermärchen?? 🧐
Das Einzige, was wohl schwarz war an der Kluft, waren Lederhose und Stiefel. Beides übertrieben hip gewesen Mitte der 90er und weit weg von Satan und co. Der Pulli von ihr war wohl lila, die Jacke ein altes Stück der Oma. Auch Pentagramm Gedöns als Schmuck wurde in den 90ern viel getragen, vor allem von Normalos. Grauselig, deine Gespensterjagd!

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

von Uleb » Freitag, 09. Januar 2026, 15:51:44

Soweit ich mich erinnere stammte die Decke aus Ägypten. So hatte es die SZ berichtet, meinem Gedächtnis nach. War wohl absolute Massenware.

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

von HP1 » Freitag, 09. Januar 2026, 14:23:24

Jolu65 hat geschrieben: Freitag, 09. Januar 2026, 12:07:34 Das Handtuch scheint zwar interessant zu sein, aber offenbar führt es in der Sache zunächst nicht weiter. Ich habe ein solches Handtuch selbst noch nie gesehen, würde aber auf eine Herstellung in den 1980er tippen. Könnte vielleicht in einem Swinger- oder Saunaclub verwendet worden sein oder rein privat.....
Das war kein Handtuch, sondern eine Decke, wie man sie vielleicht für den Boden im Strandbad oder zum Picknick mitnehmen würde - oder auch zu Hause aufm Sofa, natürlich. Material sythetische Wolle/fleeceartig.
Wann diese Decken wo hergestellt wurden, wurde herausgefunden, ich mein es war um 1990 irgendwo CZ oder so. Steht sicher hier irgendwo früher im Thread. Vertriebswege ließen sich nicht mehr rekonstruieren (Hersteller gibts nicht mehr, mein ich), vermutlich wären große Kaufhäuser ein guter Tip.

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

von Shadow » Freitag, 09. Januar 2026, 14:06:09

Danke @ HP1, das du auch nochmal an den Schmuck erinnerst hast.
folgendes fiel mir dann später noch auf auf.
Zu ihren Wertsachen zählten : Nasenring, FingerRinge, Pentagramm Halskette.
Auf den Internet Fotos sah man Sonja entweder gänzlich ohne Schmuck oder mit ihren Nasenring /Fingerringen.
Jedoch konnte man nirgends ihre Pentagramm Kette sehen.

Frau Engelbrecht war an dem Abend überrascht weil Sonja sich zum ersten Mal in solch schwarzer Kluft geschmissen hatte.
Bitte nicht falsch verstehen, natürlich ist es auch normal das junge Leute Experimentieren wollen ,um auch mal was neues auszuprobieren.
Aber sie trug eine schwarze Kluft kombiniert mit ihrer Pentagramm Kette um den Hals und zwar so offensichtlich das es ihre Mutter wahrnahm.
Die erste Assoziation bei einem Pentagramm ist ,das es ein satanisches Symbol ist.
Wir kennen ihre Beweggründe nicht und ob sie die Pentagramm Kette schon vorher trug oder erst nach den Überredungskünsten extra umlegte.

@ Jolu65
Es hieß ihr Freundeskreis war in der Szene.
Möglich das die anderen beiden auch dazugehörten.
Vielleicht könnte die Wohnung sogar ein Szene Treff gewesen sein ,weil dort wenn sturmfreie Bude war oft obskure Gestalten gesichert wurden.
Es wurde angegeben das sie Orangensaft tranken und Gitarre spielten in der fraglichen Nacht.
Niemand von den Nachbarn hörte jedoch Geräusche.
Deswegen bleibt offen ,ob nicht ein Szene Treff am Unsichtbarkeitstag & gleichzeitig Geburtstag von Anton La Vey außerhalb stattgefunden haben könnte.

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

von Uleb » Freitag, 09. Januar 2026, 13:37:14

Sie hätte auch an Weihnachten, Happy Kadaver oder an sonst einem bedeutsamen Tag verschwinden können. Derer gibt es genug über's Jahr verteilt. Was hättet ihr dann in die Sache reininterpretiert?? 🧐🤔 Die ganze Satans und Okkultismus Geschichte ist einfach nur Banane ☝️

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

von Jolu65 » Freitag, 09. Januar 2026, 12:07:34

Das Handtuch scheint zwar interessant zu sein, aber offenbar führt es in der Sache zunächst nicht weiter. Ich habe ein solches Handtuch selbst noch nie gesehen, würde aber auf eine Herstellung in den 1980er tippen. Könnte vielleicht in einem Swinger- oder Saunaclub verwendet worden sein oder rein privat.....

Okkultismus oder Satanismus- Satan ist eher nicht so nett, im Gegensatz zum lieben Gott, wobei ich mir da auch nicht so sicher bin.....
In meiner Jugendzeit gab es einige Vollspinner, die sich zu okkultistischen/satanistischen Ritualen trafen- da wurde Blutpunsch getrunken oder Stoffpuppen verbrannt.
Nun hatte der Begleiter von SE nicht lockergelassen sie am 10. 4. / 11.4. zu treffen. Ich hatte dargestellt, dass es sich bek dem 11.4. um den Unsichtbarkeitstag im Okkulismus handelt. Und ab diesem Tag war SE zunächst "unsichtbar".
Interessant wäre es, ob dies in der Okkultisten/Satanisten-Szene zu Diskussionen führte.
Während des Rendez-vous mit ihrem Begleiter traf man noch zwei andere Personen und ging in deren Wohnung. Was machte man in dieser Wohnung ? Und vor allem waren in der Wohnung noch andere Personen ? Gehörten die beiden Anderen auch zur Szene ?

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

von Uleb » Freitag, 09. Januar 2026, 10:57:39

Auf der anderen Seite: Der Kringel mit den vielen Klebebändern würde schon passen von der Größe. Eigentlich eine Art Schlauch, wurde er auf dem Tisch halt zu einem Kringel geformt. Wurde mit dem dunklen Teil dann der Kopf abgedeckt? Diese fast kreisrunde Beklebung mit massenhaft brauner Folie ist schon sehr strange. War darunter das Gesicht? Aber welche Symbolik hätte das? 🤔🧐

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

von Uleb » Freitag, 09. Januar 2026, 10:43:53

Für mich sehen Folie und Decke allesamt nicht danach aus, als wäre da was drin verpackt worden. Sieht eher wie nachträglich drapiertes Füllmaterial aus.
Die Form beider Folien wirken aber schon sehr merkwürdig. Man hätte ja auch feste, lose Folie zum Verfüllen nehmen können. Warum also die Mühe mit dem vielen Klebeband? Vielleicht liegt es aber auch nur an den Fotos und der Darstellung. Seltsam jedenfalls..

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

von HP1 » Freitag, 09. Januar 2026, 10:15:32

Uleb hat geschrieben: Donnerstag, 08. Januar 2026, 16:02:31 So ein Klebeband ist in der Regel 5 cm breit. Großzügig geschätzt ist dann die größere der beiden Folien maaax. 50 cm im Durchmesser.
Tisch im Hintergrund dürfte eher 160 cm breit sein, bei angenommenen 4 Türen mit 40cm üblicher Breite.
Die graue Folie (vermutlich für Estrich) scheint auch auf der nicht sichtbaren Seite sehr ausgefranst zu sein. Möglicherweise ist und war sie an der Stelle offen. Oder sie ist am Fels aufgeschuppert.
Ja, sieht so aus mit der Beschädigung.
Schau mal den Klebeband-"Fleck" obendrauf an. Das wirkt auf mich so, als wäre die Folie da wie ein Bündel zusammengefasst und oben dann mit eben jenen, vielen einzelnen eher kurzen Klebebändern verschlossen worden.
Macht auf mich irgendwie einen nicht besonders geübten, fast irgendwie unbeholfenen Eindruck. Jemand mit "Verpackungsroutine" oder allgemein Sinn fürs Praktische und Effiziente, der hätte das doch eher nicht so gemacht, mit so einem "Klebeband-Patch", oder? Eher längere Bänder, zum Teil umlaufend, würde ich da erwarten. Was denkst du?

In Sachen "Größenvergleich" möchte ich nochmal drauf zurückkommen:
Die Leiche bis auf die Knochen in der Zeit völlig verflüssigt, einiges ausgesickert bzw. über die lange Zeit rausgedunstet (war ja augenscheinlich nicht "dicht" abgeklebt). Selbst ein verbleibender (kleiner) Feststoffanteil wäre durch mikrobielle Aktivität zum guten Teil zu Gas umgesetzt worden, in der langen Zeit. Übrig bleiben wirklich nur Knochen, die in dem (natürlich nie völlig austrocknenden) Innern des Pakets über Jahrzehnte feucht gelagert wie Gummi werden. Restliche Feststoffe ebenfalls eine feucht-weiche Masse, nicht viel davon.
So ein (erstes) Paket hätte sich quasi beliebig falten, drehen, knautschen lassen, und insbesondere auch zusammendrücken. Auf dem Foto des weißen Pakets, wenn es denn zuvor im grauen Paket gewesen ist, ist die Folie schon wieder sichtbar quasi aufgebauscht, kann/wäre im grauen Paket deutlich komprimierter gewesen.
Und der Formfaktor ist in meinen Augen doch auf jeden Fall sehr übereinstimmend, mehr als nur halt "irgendwie beide rund". Da ist die in beiden Bildern am unteren Rand befindliche "Ecke", auch das Verhältnis der Fläche zur Höhe (entsprechend Lage auf dem Tisch) stimmt soweit überein.

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

von Uleb » Donnerstag, 08. Januar 2026, 16:02:31

So ein Klebeband ist in der Regel 5 cm breit. Großzügig geschätzt ist dann die größere der beiden Folien maaax. 50 cm im Durchmesser.
Tisch im Hintergrund dürfte eher 160 cm breit sein, bei angenommenen 4 Türen mit 40cm üblicher Breite.
Die graue Folie (vermutlich für Estrich) scheint auch auf der nicht sichtbaren Seite sehr ausgefranst zu sein. Möglicherweise ist und war sie an der Stelle offen. Oder sie ist am Fels aufgeschuppert.

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

von Uleb » Donnerstag, 08. Januar 2026, 15:53:04

Die Spalte muss ja irgendwie auch von unten zugänglich gewesen sein, zumindest für Tiere, mindestens aber muss sie dort offen gewesen sein. Anders hätte ein Hund, Wolf, Goldschakal o.ä. den Knochen nicht rausziehen können, wenn der nicht irgendwann einfach so rausgefallen ist.
Ich tippe, die Decke war der Verschluss der Spalte von unten. So wurde Flüssigkeit aufgenommen und so konnte sie auch so gründlich zerfressen werden.

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

von Uleb » Donnerstag, 08. Januar 2026, 15:46:04

Lose Laub drauf, auf eine Spalte in die ein ganzer Mensch passt? 🧐 Wie lange soll das halten? Ein bisschen mehr Sorgfalt, bei der Verfüllung, halte ich schon für sinnvoll. Man könnte ja sonst auch die komplette, mühevolle Verpackung in Frage stellen.

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

von Uleb » Donnerstag, 08. Januar 2026, 15:37:50

Die Brennweite wurde natürlich berücksichtigt. Ich habe mich da eher an dem übliche Maß von den Türen orientiert.

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

von HP1 » Donnerstag, 08. Januar 2026, 15:32:13

Dass die Decke durch Witterung und biochemische Aktivität "draußen" so zersetzt hätte, hab ich ja nicht behauptet. Ich bezweifle nur, dass sie nach Jahren im Innern eines Pakets mit einer verflüssigten Leiche so aussehen könnte. Und die Beschädigungen sehen für mich eher mechanisch als nach Zersetzung aus. Ist halt letztlich Deutungssache.
Die Decke ist eh nicht der springende Punkt. Ich glaube, ich hatte das eh so geschrieben, die Decke könnte im Innern, innerhalb der zweiten Verpackung, oder auch draußen gewesen sein, wie auch immer. Nur erwähnt, weil ich die davor bei den Verpackungen gar nicht benannt hatte.

Tja, das mit den Größenverhältnissen sehe ich auch, dass das graue Paket auf dem Bild vergleichsweise klein wirkt. Wie groß das Schränkchen oder die Tischbreite wirklich sind, kann man nur schätzen, und bitte für den Eindruck von der Größe auch Bildausschnitt und verwendete Brennweite berücksichtigen ;)
Ein valides Vergleichsmaß könnte übrigens auch die Klebebandbreite sein.

Jedenfalls, der Formfaktor passt doch erstaunlich gut, und warum man Füllmaterial (wozu sollte man das Loch überhaupt auffüllen?) wie ein Paket zusammenkleben sollte, erschließt sich mir nicht. Einfach lose reinstopfen, Laub drauf und gut ist.

"Verdreht wie ein Kringel Fleischwurst": Ganz genau. Nach meiner Vorstellung einer zeitlich Jahre späteren Zweitverpackung wäre da die Leiche im Innern der "Wurst" ja völlig verflüssigt, rausgesickert, außer gummiartigen Knochen (dauerhaft feuchte Lagerung) nichts mehr von Substanz im Paket. Das könnte man leicht zusammendrücken, verdrehen, knicken usw.
Mit einer frischen Leiche drin wärs ein ziemlicher Akt und würde weniger kompakt ausfallen, ja. So wäre das aber nicht mehr viel mehr als die recht locker gewickelte "Folienwurst" selbst gewesen.

Wie auch immer, sind halt meine Eindrücke, davon, habs so gut ich konnte beschrieben. Drum streiten ob irgendwelche Flecken jetzt von vergammelter Leber stammen oder doch eher einfach nur Waldboden+Feuchtigkeit sind, können wir uns sparen, bringt niemanden weiter.

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

von Uleb » Donnerstag, 08. Januar 2026, 14:03:35

"War Sonja im ersten Paket darin eingewickelt? War sie überhaupt im ersten Paket? Oder war sie separat lose in die Felsspalte? In dem Fall, wurde sie dann beim zweiten Mal mit eingepackt oder blieb sie separat?".

Hier schließt du ja ein tatsächliches Um- bzw. nachträgliches Verpacken zumindest nichts aus. Was also soll ich falsch gelesen haben? 🤔🧐

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

von Uleb » Donnerstag, 08. Januar 2026, 13:55:51

HP1 hat geschrieben: Donnerstag, 08. Januar 2026, 01:24:47 Bilder gefunden, sind hier im HET an ziemlich unsystematischer Stelle veröffentlicht:
viewtopic.php?t=1463
Wer sagt denn, dass das Bilder von der eigentlichen Verpackung sind und nicht Beiwerk, um das Loch zu verfüllen, als Stopfen?
Passen denn die Größenverhältnisse, um da eine komplette Leiche reinzubekommen, die dann auch noch verdreht gewesen sein muss, wie ein Kringel Fleischwurst?
Orientierung zur Größe könnten Tischbreite und Schränkchen im Hintergrund (geschätzt 80 bis 100 cm breit) geben.

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

von Uleb » Donnerstag, 08. Januar 2026, 12:07:49

Kann natürlich auch einfach nur Schmutz sein, der da an den letzten Resten der Decke anhaftet. Und klar kann das, vermutlich von unten, auch von Nagetieren aller Art zum Nestbau weggetragen worden sein.

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